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Heffen Rafsa« un- Rachbargebiete
PHOTO-BÖHLER -
BRILLEN-BÖHLER
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Zwischenfälle bei der Stabnjelmhinhgcbung.
Berlin, 22. März. Anläßlich der heutigen Stahlhelmkundgebung für bas Volksbegehren kam es an verschiedenen Stellen zu Zusammenstößen zwischen Stahlbelmern und Nationalsozialisten, so daß die Polizei ein. greifen mußte. Dis in die ersten Abendstunden wurden insgesamt 52 Personen zwanqs- gestellt.
Wetterbeobachtungen am 22. 23. 3.
Höchste Temveratur am 22. März 13,4 Celsius
NiedrigsteTemveratur letzte Nacht 4.5 CelsiuL
Gottesdienst.
Dienstag, 2 4. März.
Karbach 19 Uhr: Bibelstunde, Pfc.
Waltemath.
Gera, Weimar, Eisenach, Gotha Erfurt, Halle, Chemnitz und Dresden mit Erfolg ausgeführt hat. Seine Beute war von erheblichem Werte, konnte aber noch zum Teil ficherqestellt werden.
Eine Kindesaussetzung.
Frankfurt a. M., 20. März. Hausbewohner fanden in dem Hausgang des Hauses Triftstraße 7 ein etwa vier Wochen altes Kind in einem Korbe vor. Die Kindesmutter bat in einem Schreiben den Finder, das Kind zu erziehen und zu verpflegen. Es sei ihr durch lange Arbeitslosigkeit nicht möglich, ein uneheliches Kind zu erziehen. Wie weiter aus dem Schreiben hervorgeht, hatte die unglückliche Mutter den Vorsatz, das Kind seinem Vater in die Wohnung zu bringen, der aber in dem betreffenden Hause nicht mehr vorzufinden war. Das Kind wird einer Anstalt übergeben werden.
Das Ergebnis der nassauischen Kirchenwahlen
Wiesbaden, 22. März. Bei den Wahlen zum Landeskirchentag der evangelischen Landeskirche in Nassau wurden in den einzelnen Wahlkreisen auf der Einheitsliste 39 Abgeordnete, auf der Liste Dekan Lehr 9 Abgeordnete gewählt. 12 Abgeordnete find auf der Landesliste gewählt werden. Schätzungsweise werden auf der Landesliste noch 8 Abgeordnete der Einheitsliste und 4 Abgeordnete der Liste Lehr gewählt sein, sodaß fich dann der neue Landeskirchentag voraussichttch aus 47 Abgeordneten der Einheitsliste und 13 Abgeordneten der Listen Dekan Lehr zusammensetzen wird.
Zum Schuft gegen | HaUer^undung und&kaffiuia
|»3d) bm der festen Ueberzeugung, daß Jorgen mein leiblicher Vetter ist," sagte er herzlich.
„So, das bist du, und trotzdem läßt du so etwas ZU- Da bist du ja ein ganz erbärmlicher Wicht, Thomas — ein elender Tropf. Na, es war ja auch nicht anders zu erwarten. Dein Vater —.*
»Kein böses Wort über meinen Vater, er ist tot!" Der Konsul runzelte die Sttrn.
„Das ist Jürgens Mutter auch; aber rhr schämt euch trotzdem nicht, sie zu beschimpfen! — Und du, der feine Konsul Junker, du bist dir nicht zu gut, eine wissentliche Lüge zu verbreiten."
»Ich habe nichts verbreitet, und ich sage dir, ich will mich von dir nicht einen schlechten Kerl schimpfen lassen. Vater und du, ihr habt den Ktteg begonnen, und ich bin nur gezwungen, ihn sottzusetzen, bis wir fertig miteinander
„Aber du gebrauchst die gleichen schändlichen Mittel!" Der Kapitän hob die geballte Faust drohend empor, seine Stimme wurde ein unartikuliertes Brüllen. Er streß die heftigsten Drohungen sowohl gegen Thomas als gegen Helga aus und schlug mit der Faust auf den Tisch. Eine Vase frei herunter und zerbrach; aber Rasmus Junker fuhr fort in seiner Raserei.
Thomas war im Begriff, Hand an ihn zu legen, tat es aber nicht; er war trotz allem sein Onkel. Dagegen konnte Dulder nicht länger an sich halten, er ergriff den Kapitän am Arm; aber der Alte gab ihm einen Stoß, daß Bulder zurücktaumelte und beinahe über einen Stuhl gestürzt wäre.
„Affe", — schrie der Kapitän und warf Dulder einen Blick zu, der diesem die Lust nahm, seinem Versuch zu erneuern.
Damit schien die höchste Wut gebrochen zu sein. Rasmus wandte sich noch einmal an Thomos. „Ja, diesmal hast du's also gewonnen; aber ich sage dir, den Sieg sollst du teuer bezahlen. Der Tag wird
Marburg-Lahn
Wettergasse 30 «ahnhosst». 9
Fernruf 248
Wetterbericht.
Der Einfluß des osteuropäischen Hochdruckgebiets auf unsere Witterung hat sein Ende gefunden und die Wirbeltätigkeit im Westen wirtt sich jetzt aus. So brachte gestern der Ausläufer eines atlantischen Tiefdruckwirbels unserem Gebier verbreitete Niederschläge, die- noch nicht abgeschlossen find. Bei der jetzt vorherrschenden Westwetterlage ist mit anhaltend unbeständigeiy Wetter zu rechnen.
Aussichten für Dienstag: Fortdauer der unbeständigen Witterung bei milden Temperaturen.
kommen an dem ihr ernten werdet, was ihr gesäet habt. Ich erlebe es vielleicht nicht, aber Jörgen — und Jörgen ruht nicht, bis ihm sein Recht zuteil wird, unb Jörgen ist hundertmal besser und stärker als du!" Rasmus Junker lächelte, wie wenn schon allein der Name seines Sohnes und der Gedanke an dessen junge Kraft vermöchten, seiner Stimmung eine andere Richtung zu geben.
Dann wandte e t den beiden jungen Leuten den Rücken und stapfte mit schweren, polternden Schritten, wie er gekommen war, davon.
„Warum hast du den Kerl nicht zur Tür hinausgeschmissen?" fragte Dulder. Thomas stand da und starrte auf die Tür, durch die der Kapitän verschwunden war, und es dauerte eine Weile, bevor er antwortete. „Was hätte das für einen Wert gc^öbt? Er ist ein alter Mann, mit dem man Mitleid haben muß."
— Afft! — Solch ein Grobian!" Bu6>er fuhr sich über den Aermel und trat nun aus der Ecke, in die er es für gutbefunden hatte sich während des letzten Teils von Kapitän Junkers Besuch zurück- zuzrehen, wieder näher.
»Das Urteil in unserer Sache muß demnach gesprochen worden sein. Da sollte ich doch auch Bescheid davon bekommen haben. Wir erwarteten es> erst morgen, aber Möller hat versprochen, zu telegraphieren, falls Wichttges vorfiele." Der Konsul trat an den Tisch und durchsuchte einen Hausen Briefe und Zeitungen. „Ja, da ist das Telegramm. — Jörgen hat verloren, sein Antrag ist in allen Teilen ab- gewiesen."
„Ich gratuliere dir? Es wäre doch scheußlich, wenn wir in die Lage kämen, den bösarttgen alten Bären beglückwünschen zu müssen."
„Ich ärgere mich nur über das häßliche Schriftstück", sagte der Konsul.
„Nun, wenn es euch genützt hat, so kannst du nur froh darüber sein. Werde mir nur nicht gefühlsselig; du hast gewonnen, und das ist die Hauptsache
Uebrigens, was stand denn in jenem Schriftstück? Gewiß etwas über Jörgens Abstammung?"
„Ja, es waren zum Teil häßliche Angriffe, auf Jörgens Mutter, die schon seit Jahren tot ist. Es ist mir äußerst peinlich, daß Möller sie geschrieben hat. Ich hatte ihn wirklich gebeten, sie zu ändern, aber ich hätte unbedingt auf der Streichung bestehen sollen."
»Ich begreife nicht, wie du dir über eine solche Kleinigkeit Skrupeln machen kannst."
„Für mich ist es keine Kleinigkeit", versetzte der Konsul ernst, „denn es ist eine' abscheuliche Lüge. Jörgen ist unbedingt echt; er ist vom alten Junkerschen Wikingergeschlecht."
„Zu dem gehörst du nicht!" lachte Dulder.
„Rein, unter den Junkern hat es allezeit seine Leute gegeben, wohlerzogene und tüchtige, gute Rechenmeister und ehrenhafte Menschen, die niemals auch nur um Haaresbreite über irgend welche Stränge schlugen. Und daneben gab es die Wittnger, die reinsten Seeräuber, ge- walttättges und brutales Volk, das' sich nie um anderer Leute Urteil 'kümmerte. Aber sie haben einen Vulkan in sich!"
„Ja, das hab ich vorhin bei dem Alten gemerkt. Aber wozu gehört nun Helga?"
„Ich hätte sie immer gern zu einer von den feinen gemacht. Aber zuweilen fürchte ich doch, daß sie ein kleiner Wiking ist", antwortete Thomas.
Dulder lachte. „Aber hör mal, nun müßtest du doch wirklich in der allerbesten Sttmmung sein. Das ist ja eine großartige Rachrrcht, die du der Gesellschaft drüben zu wissen tun kannst. Und wenn wir wieder hier herüber kommen, nehmen wir die jungen Leute mit, und du spendierst ein Flasche Schaumwein. Das ist die Sache doch wohl wert."
„Ja, das ist sie schon", antwortete Thomas, tnbm er hinter Dulder, ber schon vorangegangen war, bie Treppe hinab» Sing.
wegs befanb, kam auf bet Mottgerftr Höhe auf ber steilen abschüssigen Straße infolge Versagens bet Bremsvorrichtung in rasenbe Fahrt unb stürzte auf ber rechten Straßenseite ben Abhang hinunter. Die 6eiben Chauffeure konnten sich rechtzettig retten, während ein Mädchen, das von Göttingen mit nach Nürnberg fahren wollte, getötet wurde. Der sich auf dem Anhänger befindliche Beifahret und zwei Wanderburschen, die gleichfalls das Auto zum schnelleren Fortkommen benutzten wurden bei dem Sturz schwer verletzt und dem Kreiskrankenhaus zugeführt. Die Unglücksstelle zeigt ein wüstes Durcheinander von zertrümmerten Autoteilen unb bei Labung. Einer ber Wanberburschen ist ebenfalls fpäftr gestorben.
Tin Kind vom Kraftwagen getütet.
_8ulda, 22. März. Das 4ZHjährige Söhnchen bes Eisenbahnassistenten Fla- dung würbe an ber Straße am Eichsftlb in bem Augenblick von einem vorüber- fahrenben Kraftwagen erfaßt, als es plötz- nch unb unvermutet hinter einem Milchwagen hervor in bie Fahrbahn bes Kraftwagens lief, um bie Straße zu überqueren. Das Kind, bas von bem Wagen zur Seite gefchleubert würbe, ist alsbald an den erhaltenen schweren inneren Verletzungen gestorben.
Etn gefährlicher Billeneinbrecher verhaftet.
Frankfurta. M., 20. März. Der hiesigen Kriminalpolizei ist es gelungen, einen bereits erheblich vorbestraften Villeneinbrecher zu verhaften, der Villeneinbrüche in Gonzenheim, Offenbach, Jena,
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trurn wird von ihm nur als Verbündeter unb Stützpunkt der Marxismus angegriffen Tie Bundesführung des Stahlhelms würde nie w, lassen, daß ein Führer gegen die katholisch. Kirche oder gegen die katholische Geistlichkeit sich wendet, was genau so für die evangelisch« Kirche gilt. Der Hauptkampf des Stahlhelms gilt ja gerade jetzt dem Schutz der religiösen Kräfte gegen den atheistischen Marxismus.
3. Der Stahlhelm, dessen katholische Käme, roden im Weltkriege in vollstem Maße ihr, Pflicht getan haben, steht die katholische Kirch, deshalb, weil ste übernational ist, niemals als gefährlich an.
Zu irgendwelchen weiteren Ruhestörungen ist es nicht gekommen.
Der Gau Hessen-Waldeck des Stahlhelms eröffnete den Kampf für das preußische Volksbegehren rn Hessen-Nassau mit einer großen Kundgebung in Kassel. In der Nähe des Ho- tels, in dem fich das Quartier des Bundes- fuhrers befindet, kam es in den Vormittags- stunden zu Eegenkundgebungen kommunistischer Gruppen, die jedoch von der Polizei aus- ernandergetrieben wurden. In mehreren Fällen mußte dabei von dem Gummiknüppel Gebrauch gemacht werden. Auch den Feldqottes- dtenst, der in der Mittagsstunde bei der in der Karlsauge gelegenen Kriegergedächtnisstätte abgehalten wurde, versuchten kommunisti che Schreier zu stören. Die Polizei vertrieb die Ruhestörer jedoch sofort.
Der großen Kundgebung in der Stadthalle ging ein Eauappell auf der Schönen Aussicht voraus, an dem sich gegen 1000 Mitglieder des Stahlhelms beteiligten. In seiner in der Stadthalle gehaltenen Rede verteidigte Vundesführer Seldte den Stählern gegen den Vorwurf, daß er durch die Symathie- erklarung gegenüber den Nationalsozialisten den Boden der weltanschaulichen und religiösen Neuttalität verlassen habe. Das poli-
Ei« Festspiel zur 700-Jahr-Feftr Wolshagens.
Wolfhagen, 22. März. Das Festspiel für bie 700-Jahr-Feier ist nunmehr ferttggestellt. Es trägt ben Titel „Andre a s K a y s e r" und spielt in ber Fran zosenzeit 1809—1813. An ber Ausführung werben etwa 100 Personen mitwirken müssen. Der Festspielausschuß, bet bieses historische Spiel nur burch Wolfhagener Bürger anfführen lassen möchte, hat eine Bekanntmachung an bie Bürgerschaft erlassen, fich im Interesse ber Sache für bie Aufführung zur Verfügung zu stellen. Die Beschaffung ber Kostüme unb ber sonstigen Ausstattungen geschieht auf Kosten ber Stabt. Die Mitwirkung aller Kräfte erfolgt ehrenamtlich.
Hütet Arzneien vor Kinderhänden!
Westerburg, 20. März. In einem Westerwalbbörfchen hat fi ch bieser Tage ein ttagischer Vorfall abgespielt. Einer kranken Frau waren starkwirkenbe Tropfen vom Arzt verordnet worben. Eines Nachmittags will fie von ben Tropfen nehmen, zählt eine Anzahl in ein ©las, wirb bann aber plötzlich abgerufen. Sie stellt bas Glas auf ben Tisch. Das fpielenbe Kind, das gesehen hat, wie die Mutter die Tropfen zählte, klettert auf einen Stuhl und macht es der Mutter nach. Die ahnungslose Mutter kehrt zurück, trinft das Glas aus, ohne etwas dabei zu denken und starb nun nach qualvollen Schmerzen, weil fie bas Gift tn zu starker Dosierung zu sich genommen hatte.
Ei« Kind von ehtem Auto totgefahren.
® i e & e n, 21. März. Heute mittag wurde in der Bahnhofstraße an einer im Brennpunkt des Verkehrs liegenden Stelle in der Nähe des Bahnhofs das sechs Jahre alte Töchterchen des Reichsbahnbeamten Motz von einem Auto überfahren und so schwer verletzt, daß bas Kinb wenige Minuten später tot war. Das Auto gehört einem auswärtigen Müllereibetrieb. Wie der Unfall sich ereignet hat, unterliegt zurzeit ben polizeilichen Ermittlungen.
ßom eigenen Fuhrwerk totgefahren.
Grünberg (Oberhessen), 20. März. Der Lanbwirt Karl Reitz I, in Fl en- jungen würbe, als er fein vor ein Jauchegefährt gespanntes unb burchgehen- bes Pferd aufhalten wollte, von dem scheuen Tiere umgerissen und unter das schwere Fahrzeug so unglücklich geschleu- " nett, daß dem bedauernswerten Manne r- bie Räber über die Brust gingen und durch Eindrücken des Brustkorbs den baldigen Tod des Mannes herbeiführten.
Zwei Tote und dre; Schwerverletzte hei einem Autounglück.
Sterbf ritz, 21. März. Ein Last- I kraftwagenzug, der sich mit einer Ladung Ccl von Hamburg nach Nürnberg unter- »
(Nachdruck verboten.)
Junker & Co.
Roman von Marten Korch.
Verechttgte Uebertragung von Pauline Kleiber-Got tschau.
Copyright by Karl Köhler & Co.» Berlin- Zehlendorf.
1L Fortsetzung.
Rasmus beugte sich gegen Tgomas vor und starrte ihn an.
Thomas wich unwillkürlich einen Schritt zurück — 8er zornige Blick des Alten brannte ihn in der Seele.
„Ich habe die Kladde des Rechtsanwalts Möller gesehen und ihn gebeten, diesen Teil zu streichen."
„Na und dann", fragte der Kapitän.
„Ja, Möller legte gerade darauf so viel Gewicht — und wir führen ja Krieg miteinander, Onkel Rasmus."
„So ist es also mit deiner Einwilligung stehen geblieben?" rief Rasmus Junker.
„Ich habe verlangt, er solle es ändern; aber er hat es nicht getan“, erwiderte Thomas.
„Danke. Nun weiß ich genug. Jörgen war das Einzigste, was ihr mir gelassen habt, das Einzigste, sag ich. Alles andere habt ihr mir gestohlen, mich darum be- trogen. An dem Tag, da ich hier hinaus mußte, war mir nichts geblieben als Jörgen, und jetzt sollte es euch gelingen, mir auch noch diesen zu nehmen! Aber es muß noch eine Gerechtigkeit geben, und diese wird euch ereilen!“
Der Zorn überwältigte den Kapitän, sein rotes Gesicht glühte und seine Augen blitzten. Trotz seines Alters war noch Wikingerkrast in ihm, eine glühende Energie, die hinreißend wirkte.
Thomas sah, wie sehr sich ber alte Siiann diese Sache zu Herzen genommen hatte. Er wußte wohl, mit welch inniger 1-iebe Rasmus an Jörgen hing, und er 1-1 nun in tiefster Seele leid. Er fühlte sich Nichts weniger als stolz auf feine Handlungsweise,
tische Zweijahresprogramm bes Stahlhelms sei unabhängig von anberen Parteien aufgestellt worben, aber seine Durchführung, insbesondere in dem ersten Abschnitt des Volksbegehrens in Preußen sei nur durch eine Verbreiterung der Kampffront durch die Deutschnationalen und Nationalsozialisten möglich. Seldte führte weiter aus: „Kaum sind wir zum Angriff durch das preußische Volksbegehren angetreten, da beginnt auch schon die Gegenwirkung auf der feindlichen Seite. Der Redner wandte sich scharf gegen die Pressemeldungen, wonach er bei der Kundgebung des Stahlhelms in Kreuznach der katholischen Kirche den allerschärfsten Kampf angesagt habe. Ich habe, so führte Seldte aus, die Landesführer des Stahlhelms in der Westmark zu folgender Erklärung ermächtigt:
1. Der 1. Vundesführer bestreitet entschieden, von „Schwarzen Bonzen" gesprochen zu haben. Diese Behau iung ist eine Verleumdung.
2. Der bayerische Landesführer, Ritter von Lenz, hat in Kreuznach ausdrücklich ausge- ftochen, daß er nur vom Zenttum rede und nicht von der katholischen Kirche. Das Zen-
Zett
Barometerst. reduziert auf N. N
Temperatur
Relative Luit- keüchtig fett
22. 3.2 llbr nachm.
761,4 mm
11,1 Tel!.
78*1.
22. 3 9 Uhr nachm.
762,4 mm
7.5 Teil.
93*1»
23. 3.7 Uhr
764.7 mm
5.4 TeU.
97‘1.
vorn,.