Nr. 52
Ottt-tssische Zeitung, Marburg a. L. Dienstag, den 3. März 1931
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Eine Nachbildung des Kampfgeländes um Verdun
ist gegenwärtig in einer Berliner Ausstellung zu sehen. Vor 15 Jahren nahm bekanntlich diese Schlacht ihren Anfang.
In Amenka fei rnnner eine Krise entstanden, wenn es sich um politische Dinge gehandelt habe. Bei Deutschland liege die Ursache doch anders. Der Dawesplan und nicht zuletzt die staatlich herbeigeführte Inflation trügen Schuld an der deutschen Wirtschaftskrise. Auf 'der deutschen Wirtschaft lasten auch die Millionen, die man im Auslande
keine Belebung der Wirtschaft herbeigeführt. Außerdem können wir durch die Ausfuhr nicht das erreichen, was durch die Zertrümmerung der Landwirtschaft verloren geht. Durch die Erhöhung der Rohprodukte für die Landwirtschaft habe man es fertig gebracht, daß Deutschland einen großen Teil seiner Lebensrnittel aus dem Auslande beziehen muß, obwohl die deutsche Landwirtschaft in der Lage sei, diese Produkte selbst zu erzeugen.
Die Nationalsozialisten dächten gar nicht daran, sich von Herrn Brüning ins Schlepptau nehmen zu lassen. Frankreich borge, was zuerst dementiert worden sei. Deutschland 3 Milliarden, und daß damit politische Bedingungen verknüpft sind, könne man sich denken. Deutschland verzichte auf 'das Recht der Moratortiunrsklausel tm Doungplan: auf das Recht der Revision von Boungplan und Versailler Vertrag.
Redner beschäftigt sich dann noch eingehend mit tlem Manismus und kommt dann auf den Auszug der Nationalsozialisten aus dem Reichstag zu sprechen. Durch die Aendening der Geschäftsordnung habe man die Nationalsozialisten vollkommen ausschalten wollen. Dies hätten sie sich nicht gefallen gelassen und seien dahin gegangen, wohin sie gehörten, 3um deutschen Volke. Die Lage des heutigen Systems sei verzweifelt. "In der Außenpolitik wolle man weiter Erfüllungspolitik treiben. Das sei die Schicksalsfrage der heutigen Politik. Der Versailler Vertrag muß fallen.
'Anschließend fand eine Diskussion statt, in der Herr Knothe-Wetzlar für die SPD. und Herr Abel-Marburg für die KPD. sprachen. Nach einem Schlußwort des Referenten hatte die ohne fede Störung verlaufene Versammlung um 12 Uhr ihr Ende erreicht.
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Wetterbeobachtungen am 2. 3. März
Sächsle Temperatur am 2. März 2.4 Celsius NiedriglteTeinoeratur letzte Nackt -4.6 Celsius
nisrede. In markigen Worten wies er hin auf unsere Kriegstoten, ihre Treue, ihren Opfersinn und forderte auf, ihnen darin nach- zueifern. Ein anschließender Lichtbildervortrag, gehalten von Lehrer Bauer, zeigte an Hand vieler Bilder, wie unsere Toten in fremder Erde ruhen. Ein gemeinsames Sieb schloß die eindrucksvolle Feier.
«reis Wittgenstein
Banfe, 2. März. Vergangene Nacht zwischen 3—4 Uhr brach in der Besitzung des Willi Kuppermann hier Feuer aus. Durch das Eingreifen der Freiw. Feuerwehr wurde das Mobiliar und ein Teil des Hauses gerettet. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Man vermutet Kurzschluß als Brandursache.
Vogelsberg: Hoherodskopf —10Grad, 40 Zentimeter. — Taunus: Kl. Feldberg — 9 Grad, 45 Zentimeter. — Rhön: Wasserkuppe —10 Grad, 35 Zentimeter. — Schwarzwald: Feldberg —10 Grad, 240 Zentimeter. — Alpen: Garmisch-Partenkirchen — 4 Grad, 70 Zentimeter: Berchtesgaden — 4 Grad, 75 Zentimeter. — Sarz: Schierke —9 Grad, 80 Zentimeter: Braunlage —12 Grad, 100 Zentimeter. —
Wald: Oberhof-10 Grad, 100 Zentimeter: Inselsberg —11 Grad, 110 Zentimeter. _v-
PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BUHLER
Marburg-Lahn
Wettergasse SO vahtch-Wr y
Fernruf 248.
Wetterbericht.
WitterunLsaussichten für Mittwoch: Wechselnd bewölkt, zeitweise noch Niederschlage, Temperaturen wenig geändert.
Wesentlich verschönt wurde die ganze Abendfeier noch durch die Vorführung zahlreicher Lichtbilder. Ein gehaltreicher. weihevoller Abend! Dank seinen Veranstaltern!
«reis Vteseakvot
Wall au, 2. März. Zu einer imposanten Kundgebung gestaltete sich die für Sonntagabend angesetzte Trauerfeier für unsere Weltkriegstoten. Die Ortsgruppe Wallau der Knegsgräberfürsorge hatte hierzii ein» geladen, und ihr Ruf rdar sichtlich gern ge- hött worden. Das große Ftttz-Henkel-Saus war in all seinen Teilen überfüllt. Mehrere Jungmädchen trugen passende Gedichte vor, Gesangverein und Gemischter Chor boten ergreifende Gesänge, ein Trio spielle Largo v. Händel und Ave matta v. Bach, und Pfarrer Bremer, Hatzfeld, hielt die Gedächt-
Nie Fast im Mörz
„Märzenschnee tut den Saaten weh", aber auch den Hasen: so lautet eine alte, ins Jagdliche überttagene Bauernregel. Der Fe- bnrar hat in fast allen Revieren noch reich- llchen Schneefall gebracht, nachdem der dies- lahrige Winter im allgemeinen ein recht milder war. Hoffentlich bringt der Mär, nicht noch mehr Schnee oder starke Niederschläge. 4)ann wird man, wie die illustriette Iagd- Zettung „Wild und Hund", Berlin SW 11, Ichreibt, auf ein gutes Iagdjahr rechnen können.
Kommt auch Heuer wieder der im März gesetzte I u n g h a s e durch, so wird die Besserung unterer Niederwildbestände, die im vergangenen Jahr zu beobachten war, anhalten. Denn ein trockener Lenzmonat ist nicht nur für Mümmelmanns Sippe günstig, son
dern er fördert auch das Paar- und Brut- geschäft unseres Flugwildes.
Unserem Schalenwild bringt der natürlich bedingte Aesungswechsel mancher!er Gefahren. Nach den Wintermonaten zeigt es ein gesteigettes Aeiungsbedürfnis. Nimmt es dann zu viÜ von den frisch sich bestockenden Roggenichlägen und Wiesen auf, so treten leicht Verdauungsstörungen ein. Daher darf vorläufig noch nicht die künstliche Fütterung von Trockenfutter aufhören. Das gibt einen guten Aeiungsausgleich. Auch das Bedürfnis nach mineralischen Stoffen, die nicht mir der Geweih- und Gebörnbildung, sondern auch dem ganzen Tierorganismus förderlich itnb, ist ebenfalls ein großes. Daher sollte man frühzeitig beginnen, die Salzlecken nachzusehen bzw. neue anzulegen. Die Einrichtung von Salzlecken ist eine fast mühelose und mrt ganz geringen Kosten verknüpfte Hegearbeit, von der sich kein Revierinhaber ausfchließen soltte.
Die Rothirsche werfen im März, so- fern das noch nicht im Vormonat geschah, ihr Geweih ob. Etwas später der Dam- hftsch. Die Jagd darauf ist nun gottlob überall geschlossen, und dem passionietten Weidmann liegt es nur noch ob, für möglichste Ruhe während der Wiederaufbauzett zu sorgen. Die R e h b ö ck e haben zumeist schon fertig gehoben: unter schützendem Vast reift das neue Gehörn heran. Den Ricken sieht man zumeist schon das Beschlagensein an. Also auch hier: Ruhe und nochmals Ruhe! — Auch das Schwarzwild, zu dessen Bejaguna der Februarschnee noch günstig kam, sollte man nun in Ruhe lassen, auf jeden Fall aber die kurz vor dem Frischen stehenden Bachen schonen. Da die Sauen im allgemeinen bisher nicht Not litten, so kann man sich durch den Abschuß eines Keilers oder Iteberläufers dort schützen, wo sie zu Schaden gehen.
Nach dem Gesetz ist in einigen Länden, die Jagd auf Auerhähne sowie Schnepfen auf. Wer es mit seinem Revier gut meint, beginnt die Jagd aber nicht zu frühzeitig. Auf Schnepfen keine Frühjahrssuche! Ein mäßiger Abschuß auf dem Strich zur Uhlenflucht ist zu vetteidigen und bietet dem Weidmann Freude, für die er dankbar sein soll. Auch der Trapphahn, der in fast allen Ländern tm März Schußzeit hat, kann man in einzelnen Eremplaren erlegen, wo er noch leidlich vertreten ist.
I gepumpt habe. Das Heer der Erwerbslosen sei keine vorübergehende Erscheinung und es werde noch roeit-r wachsen, solange die Ursachen dafür bestehen bleiben.
Die weitere Maßnahme, die Brüning zur Beilegung der Krise angewandt habe, sei die Lohn- und Preissenkung. Er begründe diese damit, daß dadurch unsere Wirtschaft gegenüber dem Auslande konkurrenzfäbiaer gemacht würde. Hierzu sei zu sagen, daß die denfM)e 3nbustrie schon seit Jahr und Tag bis 30 Prozent billiaer ansfübrt. Auf der Basis, daß man die Ware im Ausland bil- öger laufen kann als im Inland, werde
«reis Marburg
Wetter, 2. März. Zum Hauptgottes- dtenst traten am Dolkstrauertag sämtliche Vereine in der Bahnhofsttaße an und marschierten die Fahnen an der Spitze, im geschlossenen Zuge zur Kirche. In eindrucksvoller Predigt gedachte Oberpfarrer Rappe der Opfer des Krieges und schloß mit dem Gelübde: „Wir wollen euch nie vergessen". Sehr wesentlich zur Verschönerung der Feier wirkten der Chorgesang der Kinder unter Lei- tung des Hauptlehrers Creß und der Chorgesang des Männergcsangvereins „Orpheus", Leiter Heinrich Roth, sowie der Posaunen- chor. Der Chorgesang des „Orpheus", „Den gefallenen Helden" von Derheyn, wurde ausdrucksvoll, stimmenrein und, wo es galt, wuchtig vorgetragen. Nach dem Gottesdienst marschierten die Vereine und Schulkinder ebenfalls in geschloffenem Zuge zum Gefallenendenkmal. Hier wurde die Feier ein- geleitet durch den Chor „Deutsches Volk verzage nicht", vorgettagen von Männergesang, verein „Orpheus". Es folgte die Gedächtnis- ansprache des Oberpfarrers Rappe, Kranz- nieberleguna durch den Herrn Bürgermeister und als Abschluß das gemeinschaftlich gesungene, vom Posaunenchor begleitete Lied vom guten Kameraden.
Wetter, 2. Mäiz. Der in der Nacht vom Freitag auf Sonnabend einsetzende bts tn den Spätnachmittag des Sonnabend anhaltende Regen brachte bei gelinder Temperatur, den in den Bergen angesammelten Schnee sehr schnell zur Schmelze. Ungeheure Wassermassen ergossen, sich in die Wetschast uno ließen dieselbe, wie bereits gestern kurz beruhtet, über die Ufer treten. Das ganze Wetschaststal glich einem See, die Wetschast selb st. war. ein reißender Strom geworden. Da diese Ueberschwemmung des Wetschasts- tales schon die zweite in diesem Winter ist. Dürfte die Erwägung der Wetschafts- regulierung doch allen Ernstes ms Auge
fassen [ein, denn die vielen Krümmungen der Wetschast begünstigen die Ueberschwem- mungsgefahr außerordentlich.
Münchhausen, 2. März. Am letzten Dienstag hielt Pfarrer Lic. Wittekindt von hier im vollbesetzten Kriegschen Saale einen Lichtblldervortrag über „Versun- fene Stabte“. Redner hat die historischen Otte tm verstossenen Jahre besucht und führte m ferner Wette im Geiste an den See Eenezareth, ins heilige Land, dann nach Aegypten in die Stadt Memvhis, an die gewaltigen Denkmäler (Pyramiden, Obelisken große Sphinr), zuletzt in die 79 n. Cbr. durch den Ausbruch des Defuv durch Aschenregen zugedeckten, nunmehr wieder zum Test bloß- gelegten Städte Pompeji. Herkulanum und Stablä. Der Vottraaende verstand es dank ferner wunderbaren Rednergabe länger als Zwei Stunden die Zuhörer zu fesseln. Obwohl viele nur Stehplätze haben konnten — es waren wohl an 300 Personen im Saale — zeigte sich keinerlei Müdigkeit. Die Bilder — eigene Photographien. Ansichtskarten. Buchbilder — tm neuen Lichtbild apparat vor- gefübrt, und ganz besonders der Vorttag von Pfarrer Lic. Wittekindt hielten die Leute während der ganzen Zsit in größter Span« nung. — Eine Woche vorher wurde an der Hand von 60 Lichtbildern, die von der Firma Siebett-Marburg kostenlos zur Ver- I fügung gestellt waren, ein Vottrag über die Fremdenlegion gehalten. — Vor Ostern wird noch einmal ein Belehrungsabend mit Lichtbildern über Kinderkrankheiten ftattfrnben. Herr Dr. Moos wird hier sprechen. — In Den benachbatten Otten Roda und Toden- I hausen hielt Pfarrer Lic. Wittekindt Licht- bildervottrSge über ferne Palästinareise. Ein schöner Anfang ist mit unserem neuen Apparat gemacht. Wir gedenken im kommenden Winter in einer Reihe von Vorträgen nut Lichtbildern erneut her Gemeinde dienen zu können. I
Kreis «frthhohi
Rauschenberg, 2. März. In erhebendem Gottesdienst, den die hiesigen Vereine I am Volkstrauettag gemeinsam besuchten, sprach Pfarrer Berthoud vom Vermächtnis der Gefallenen. Rach dem Gottesdienst I fand eine gemeinsame Feier am Kriegerdenk- I man am Schloßberg statt. Kreispfarrer I Dehnhard gedachte in seiner Ansprache I der Toten. Kirchenchor und Gesangvereine I ehrten durch Chöre bas Andenken der toten I Krieger. Am Abend fand ein gutbesuchter I Lichtbildervottrag über Kriegsgräber statt, I in dem u. a. eine Ortsgruppe des Volks- I bundes deutscher Knegsgräberfürsorge ins Leben gerufen wurde.
Stuhttragheit
In der ärztlichen Fachpresse hat Dr. med. Haase, Berlin, Facharzt für innere Krankheiten, im Dezember 1930 eine auf jahrelange Erfahrungen in der Praiis gegründete Abhandlung „lieber Stuhlverstopfung und Abführmittel" veröffentlicht. Seinen Aus- fübntngen ist zu entnehmen, daß zur Beseitigung der Stuhlträgheit am zweckmäßigsten ein Abführmittel Anwendung findet, das prompt und habet doch mild wirft und auch bei stänaerem Gebrauch den Darm in keiner Weise schädigt. Das Mittel muß leicht ein- zunehmen sein und darf kern- üblen N-ben- erscheinungen haben wie schlechten Geschmack, Bauchkneifen etc. Diesen Erfordernissen er*« sprachen die bewährten Apotheker R'ckuro Brandt's Schweizerpillen in jeder Hinsicht. Sie sind ausschließlich aus unschädlichen pflanzlichen Bestandteilen zusammengesetzt und wirken angenehm und zuverlässig abführend ohne irgendwelche lästigen Begletterscheinu'n- gen. Sie können auch längere Zeit hindurch unbedenklich eingenommen werden. „So war es mir", schließt Dr. Haase seine Betrachtungen, „fast immer leicht möglich, durch Verstopfung bedingte Beschwerden wie Mattigkeit, Müdigkeit, Verstimmung, Gereiztheit, nervös Depressionen, Angstgefühle, Scklaf- losigkett, Blutandrang nach dem Kopfe, Ma- gen- und Darmfülle und Appetftlosigkeit durch Anwendung von Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen zu beheben und die Verstopfung endgültig zu beseitigen."
In einer überfüllten Versammlung dec Nationalsozialistischen Demschen Arpeiterpartei in den Stabtfälen sprach gestern abend Reichstagsabgeorbneter I. Wagner- Bochum über das Thema: „Wie wollen die Nationalsozialisten die Zukunft meistern?" Der Redner sagte u. a.: Die Ereignisse auf allen politischen Gebieten der letzten Wochen hätten sich so zugespitzt, daß eine Entscheidung in irgend einer yorm fallen muß. Dieses sei die Auffassung aller deutschen Menschen, und auch die Gegner der Nationalsozialisten könnten an dieser Auffassung nicht rütteln. Daß es aber nicht anders werde, dafür sorge bas heutige System. Systematisch würden die Kräfte zerttümmett, wie es Deutschland noch nicht erlebt habe. Der 30jährige Krieg sei nach dieser Seite hin nicht so ungeheuerlich gewesen, wie die letzten 12 Jahre in Deutschland. Wenn es überhaupt noch eine Möglichkeit gibt, aus diesem Elend herauszukommen, dann muß sie nach allen Seiten untersucht werden. Man muß die gegebenen Dinge erkennen und aus der Vergangenheit lernen, die Konsequenz zu ziehen, um die Zukunft zu gestalten. In den letzten 10 Monaten sei vom Kabinett Brüning der Versuch unternommen worden, unter allen Umständen das alte System zu retten. Brüning will den Etat unter Dach und Fach bringen, die Finanzen sanieren und die Wirtschaft wieder ankurbeln. Wenn das erreicht ist, bann will er bie Revision bes Youngplanes unb bes Versailler Vertrages betreiben. Um dieses zu erreichen hat Brüning dem deutschen Volke innerhalb von 9 Monaten drei große Steuerlasten beschert. Diese Steuerschraube habe birett und indirekt störend auf das Wirtschaftsleben ein- p;Am,;»cr,er„ -> „ I gewirkt und man sage jetzt, es sei eine Welt-
„Jr,™ Pr S'. ?; Marz. Die für I schaftskrise. Auch die deutschen Tribute tragen Le ®e' | dazu bei, daß in England keine Arbeit sei und des ^Weltkriege" mußte ^s^"ch^chte^W^tters ' <^^er.der Arbeitslosen, immer steige, wegen, in bie Kirche verlegt werden. Krieger-, Gesang- unb Arbeiterverein nahmen geschlossen mit ihren Fahnen teil. Pfarrer Ritter-Kirchhain hielt bie Gedächtnisrede, unb der Gesangverein sang zwei Chöre. Nach dem Gottesdienst begab man sich zum Ehrenmal ber Gefallenen auf bem Friedhöfe unb legte bort Kränze nieder. Besonders ein« durcksvosi gestaltete sich bie vom Kriese r v e r e kn veranstaltete Gedächtnisfeier am Abend im Kraftschen Saale. 3m Mittelpunkte des Abends standen die markigen Ausführungen des Ehrenvorsitzenden des Kriegervereins. Oberstl. a. D. Freiherr Schenkzu Schwefnsberg - Burg. Seine Ausführungen glfeberten sich in einen Rückblick auf bie Vergangenheit unb einen Ausblick auf die Zukunft. Umrahmt wurde die Feier dur.ch stimmungsvolle Chöre des hiesigen Gesangvereins und durch den gemein» IchaUichen Gesang mehrerer Volkslieder.
Zeit
Barometerst. reduziert auf N. N<
Temperatur
Relative Luft, feuchtig feit
I 2. 3.2 Uhr j nachm.
761,3 mm
2.0 Tel!.
55*1.
2. 3. 9 Ubr | nackm.
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-2.4 Teil.
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