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Nr. 50

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Hausfrauen

Lichtbildervortrag

Marburger

aut eine 25jährtge T ä t igkert i m Dienste zurückblicken. Am 1. Marz 1906 begann er feine Lehrtätigkeit m ferner ost- fiiesischen Heimat. Mehrere Jahre wirkte er als Volks« und Hilssickmllehrer m Sagen i. W. Am 1. April 1920 trat er tn ben Schuldienst unserer Stadt. Seiner unermüd­lichen Arbeit ist die Entwicklung unserer Hilfsschule zur vierklassigen, selbständigen Un­terrichtsanstakt zu banken. Auf dem Gebiete ber heklpädagogischen Praris hat sich Herr Buisman durch Ausbau des Werkunterrichts und durch zweckmäßige Ausgestaltung des Schulgartenbetriebes besondere Verdienste er­worben. Vielen Marburgern ist er durch seine Reuteroorträge bekannt. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, noch recht viele Jahre m der bisherigen Kraft und Frische tm Dienste unserer Schule wirken zu können!

verein. Auf den _____

am nächsten Montag sei hingewiesen. Siehe heutige Anzeige.

Mik WEMMMUlMN

r. Frankfurt a. M., 28. Febr. Die Wochenchluszbörse verkehrt in fester Haltung. Das Angebot zur Sanierung der Berliner Finanzen bot eine Anregung. Durch etwas lebhaftere Umsatztätigkeit ergaben sich Kurs­besserungen für Eleltrowerte von 1 bis 2 Prozent. Farbenindustrie 140, Siemens 175,75, Am 74.

r. Berlin, 28. Febr. Die Tendenz für beide Brotgetreide ist am Produkten», markt stetig, aber das Geschäft ist nicht groß. Man bekundet beiderseits Zurück». Haltung und die Preise lauten hier unver­ändert. 2lm Lieferungsmarkt ist Weizen 1 Mark unter gestrigem BortagSschluh ge­sprochen, Roggen dagegen unverändert. Hafer bei sehr kleinem Angebot stetig. Die Marktlage ist hier ruhiger geworden. Gersre hat auch kleines Geschäft. Zn-, dustriegerste ist etwas gefragt. Kleie ziem­lich fest.

Personalien Jubiläen.

25jährig«s Dienstjubiläum.

Am 1. März d. Is. kann der Leiter un­serer Hilfsschule, Herr Rektor D. Buisman,

Professor Georg Bender f.

Einen schweren Verlust hat die Deutsche Turnerschaft und besonders der 9. (Mittel­rhein-) Kreis erlitten. Prof. Eeorg Ben- ber ist am Freitag im Alter von 70Vs Jah­ren in Frankfurt a. M. gestorben. Am 9. November 1860 in Hungen geboren, studterte er in Gießen, Erlangen und Göttingen und kam 1902 an das Wötzlergymnasium nach Frankfurt a. M. Neben seinem Lehrerberuf widmete er sich der Deutschen Turnerschaft. Sein Betätigungsfeld war hier die Jugend, die ihn auch bald zu ihrem Führer wählte. 1905 wurde er Eauvertreter des Gaues Frankfurt und im Jahre 1908 gab ihm das 11. Deutsche Turnfest in Frankfurt Gelegen­heit, sein reiches Können in den Dienst der Deutschen Turnerschaft zu stellen. Seine be­sondere Tätigkeit lag auf dem Gebiete des Wanderns. Auch im Gau Hessen und be­sonders in Marburg war Bender kein unbe­kannter Mann. Jeder wird sich noch an das Jugendtreffen von Marburg erinnern, wo er den NamenVater Bender" führte. Nun hat der Tod dem bewährten Turner den Wanderstab aus der Hand genommen. Was aber Bender für die Deutsche Turner- schast geleistet hat, wird unvergessen blei«

Mit Rücksicht darauf, daß es nicht möglich ist den Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1931 fristzeitig fertigzustellen, genehmigte der Magistrat die vorläufige Weite r e r - Hebung der bisherigen Zuschläge zu den Realsteuern sowie die vorläufige Weiterleistung der ab 1. 4. 1931 fälligen ge­setzlichen und etatsmäßigen Ausgaben.

Die Umwandlung einer von der Stadt auf­genommenen turzkristischen Anleihe in eine langfristige wurde gleichfalls genehmigt.

Mit der stadtseitigen Heb er nähme selbstschuldnerischer Bürgschaft in Höhe von 20 000 Mark für eine vom Spar- und Bauverein für seine HäuserIm Ge­fälle" aufzunehmende Hypothek erklärte sich der Magistrat einverstanden.

Er stimmte zu, daß für die Kraftvost- linien Marburg Romenthal und Marburg Clnhau sie n etwa erforder­liche Zuschüsse zunächst noch für die Monate Märzund April 1931 garantiert und die infolgedessen voraussichtlich erforderlichen Mittel vorschußweise aus dem Verkehrsverlag 1931 bestritten werden. Die endgültige Be­schlußfassung über die Aufrechterhaltung der beiden Kraftpostlinien soll der Beratung des Haushaltsplans 1931 vorbehalten bleiben.

Zur unverzüglichen Durchführung von Propagandatätigkeit beantragt ber Magistrat bei der Stadtverordneten-Ver- iammlung die vorschußweise Bewilligung von 3000 Mark aus Mitteln des Verkehrsver­lags 1931.

Zum Rektor ber Volksschule Süb" ist mit Wirkung vom 1. 4. 1931

Aus dem Magistrat

Stiletttiitbuno ftithtrietn «ealfteutrsififilä« - Ser neue Reim te Eüdschule - Sarantierummen mr KmkvoUmen

Brieftaften 6t* Schristleitnng.

E. F. Ein Verein, ber einer größeren Organisation angehört, hat sich den Satzun­gen dieser zu unterwerfen. Aenderungen [mb nur möglich durch Beschluß ber Spitzen­organisation.

* Lutherische Kirch eng em erube. Der Gemeindebote für Mörz kann auf ben Pfarrämtern abgeholt werden.

Konversationsstunden im Rundfunk. In dem Königsberger Rundfunk wurden vor einiger Zeit eng­lische Konversationsstunden auf Grund des in der Elwert'schen Verlagsbuchhand­lung erschienenen englischen Konversa­tionsbuches von Carr-Potter gegeben. Z. 3. werden französische Konversations­stunden auf Grund des ebenfalls bei Elwert erschienenen französischen Dialog­buches von S e n e dj a I erteilt. Der Königsberger Sender ist ja besonders gut hier zu hören. Die französischen Konversa­tionsstunden finden in der Regel Don­nerstag abend 6y2 Uhr statt.

* Zum Dor tragAmerika und wir". Unsere heutige Zeit bringt täg­lich soviel Aufregendes und Beunruhigen­des, daß Geschehnisse, die von längerer Dauer waren und von stiller, treuer Ar­beit sprachen, leicht in den Dergehlich- keitSwinkel gestellt werden. Welche Müt­ter und Kinder sprechen heute noch von jenen Hungerzeiten, wo man für gutes Geld nichts kaufen konnte, wo die Schau­fenster voll leerer Pappkästen standen und der Hunger als Gast an fast jedem Tische saß? Wer denkt dann ferner an die Zeit, wo wir kein Geld mehr hatten, die Schaufenster voll waren und man doch nichts kaufen konnte, außer zu fantastischen Preisen? Wer denkt noch daran, daß die Mütter voll Freude erfuhren, daß gütige, meist deutsche Menschen in Amerika rast­los im Lande unserer letzten Feinde her-, umfuhren und sprachen und predigten, um Brot und Mehl für die hungernden deut­schen Kinder und jungen Mütter aller Kr.eise kaufen zu können und uns um­sonst damit versorgten? Denkt ihr noch an die Schulspeisungen? Wenn ihr dafür danken wollt, so kommt zu dem Dorttage von Frau Marie Gallison-Reuter ,der Seele der großen amerikanischen Hilfs­aktion. Sie spricht am 7. März abends in der Frauengruppe des V. D. A. in den Stadtsälen. E. v. Dl.

* Vorträge über Parzivak. Wie angekündigt, finden in dieser Woche zwei öf­fentliche Vorträge von Lic. Robert Goebel statt überParzival". Im ersten Vortrag wird das Thema behandelt:Parzivals Schicksalsweg" (nach Wolfram von Eschen­bach); im zweiten:Christentum des Grales und die Gegenwart". Freitag, ben 27., und Sonnabend, den 28. Februar. Jeweils 20.15 Uhr. Alte Universität, Hörsaal 12 (Eingang Rettgasse).

Keine neuen Packungen für Tabak notwendig. Entgegen anders lautenden Rachrichten über eine Verfügung des Reichsfinanzministeriums, wonach an­geblich in Zukunft der Tabak nur in Packungen von 40 und 80 Gramm in den Handel kommen darf, erfahren wir von unterrichteter Seite, daß die betreffende Verfügung des Finanzministeriums den Fabriken freie Hand läßt, ob sie den Tabak in Packungen von 40 und 80 oder, wie bisher, von 50 und 100 Gramm verkaufen wollen.

Filmschau

Lichtspiele Bahnhofstraße. Der Club der Junggesellen" ist ein hu« moristischer Sensationsfilm, der in seinen ein­zelnen Handlungen sehr schön ist, aber auch manche Uebertreibungen birgt. Der Club der Junggesellen hat sich zur Pflicht gemacht, daß seine Mitglieder nie heiraten und jeder, ber bagegen verstößt, soll mit empfindlichenSttaf en belegt werden. Als erster heiratet natürlich der Präsident des Clubs, und dieser muß denn auch schwer herhatten und die Strafen, u. a. auch urkomische Handlungen, hinnehmen, bis er auf einem Dampfer seine junge Frau wiederfin- bet und die auch dann an ihn glaubt. Liane Haid, die bekannte Filmkünstlerin, gibt dem FilmS. O. S." (Schiff in Not) die ihm ge­bührende Note, und ihre Handlungen tragen dazu bei, daß das Manuskript des Films auch wirklich künstlerisch verarbeitet wird. Der Film behandelt den Kampf einer jungen Frau, die bei einem Schiffsuntergang nebst ihrem Mann und ihrer Nebenbuhlerin gerettet wird. Die folgenden Handlungen spielen sich in Tripolis ab. Der Film ist als stummer Film sehr gut und wird dem Theater immer ein volles Haus sichern.n.

Bolkstrmmtag

Die ©ebenlfeier auf dem Ehrenfriedhof findet nachmittags 3 Uhr in folgender Ord­nung statt:

1. Trauermarsch ausSaul" von Handel (Musikkorps d. Ausb.-Batls. 15. J -R-ft

2Der brave Kamerad" von Altenhofer (Ge- sangsabteilung d. Turn- u. Sportvereins 1860);

Z. Ansprache (Pfarrer Veerhoff);

4 .Sei getreu bis in den Tod" von Neithardt (Musikkorps d. Ausb.-Batls. 15. J.-R.);

5 Kranzniederlegung durch ben Vertreter ber ' Stabt Marburg;

6 Kranzniederlegung durch den Vertreter des VolksbundesDeutsche Kriegsgraberfur- sorge";

7Auferstanben" von Klopstock(Gesangsabtei- lung b. Turn- u. Sportvereins 1860);

8So nimm denn meine Hände" von Silcher (Musikkorps b. Ausb.-Batls. 15. J.-R.). Die Gräber der Gefallenen sind mit Tan­nengrün geschmückt. Der breite Weg vor dem Denkmal sowie die Wege zwischen den Gräbern werden für die Angehörigen der Gefallenen freigehalten. Es wird gebeten, die umliegenden Grabstätten und Anpflanzungen nicht zu betreten.

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Preußen will den Totensonntag jum Kriegsgefallenen-Eedenktag machen.

Zur Flaggenfrage am Volkstrauertag hört bas Nachrichtenbüro des V. D. Z. noch, baß nachdem bei Landtag zu keinem Be­schluß gekommen ist, bei ben zuständigen preußischen Stellen an einer Regelung ge­arbeitet wirb, die ben Tötens onntag als einen allgemeinen Kriegs- opfergebenktag, auch für die Toten des Weltkrieges bestimmen wirb. Man lasse sich von der Auffassung leiten, daß ber Totensonntag schon in ber Vorkriegszeit ein Tag des Gedenkens für die Kriegs­opfer war und sei nicht gewillt, sich jetzt von einer privaten Organisation einen an­deren Tag für diese Feierlichkeit vorschrei­ben zu lassen.

Hemelnre- und WerbrMnd

Der Christliche Verein junger Männer veranstaltet am Sonntag, dem 1. März, abends 8.30 llhr, im Philipps- Haus einen Werbeabenb. In einer Zeit, wo junge Menschen versucht sind, Moral, Sitte und Glauben zu verachten, fühlt der CVJM. die Verantwortung für die Ju­gend um sich her und ruft alle jungen Men­schen zur Freude, Freundschaft und Tat. Keiner braucht einsam und verbittert seinen Weg zu gehen, sondern findet Ge­meinschaft und gemeinsames Erleben im Kreis von gleichgesinnten sehnenden jun­gen Menschen, ohne Unterschied des Stan­des und der politischen Gesinnung.

Am Sonntag Ä$enb wollen wir einen Einblick geben in unsre Arbeit und unsre Freude. Junge und frohe Menschen wol­len zeigen, was sie beseelt und was ihnen das Leben für Werte bietet. Unser Füh­rer und der Meister unsres Lebens ist Je­sus Christus.

Musik und Schargesang, ein feines Spiel" von Fahrten und lachendem Le­ben füllen u. a. ben Abend aus. Unter der LosungBrausend zog der Freude Strom durch Leib und Seel'" zeigen wir Gymnastik und turnerische Darbietungen. In einem kurzen Vortrag wird das We­sentliche unsrer Bewegung gekennzeichnet werden. (Der Verein ghört dem Reichs­verband evang. Jungmännerbünde mit einer Mitgliederzahl von 200 000 Mitglie­dern an.) Alle Eemeindeglieder und be­sonders alle jungen Menschen sind zu die­sem Abend herzlich eingeladen. Näheres in der Anzeigenseite dieses Blattes.

Semesterschluß. Mit dem heu­tigen Tage ist das Wintersemester zu Ende gegangen. Die Vorlesungen des S om- mersemesters beginnen pünktlich am 15. April, die Einschreibungen erfolgen in der Zeit vom 1.28. April.

* Der Sportsonderzug nach Winterberg fällt am morgigen Sonntag wegen mangelnder Beteiligung aus.

* Bücherdiebstahl. Am Sonntag, 22. Februar, wurden in der Elisabeth- Kirche nach Beendigung des Gottesdien­stes vom Auslagetisch folgende Bücher gestohlen:Der Deutsche Orden",Füh­rer vom Lahntal bis Ems",Bilder aus Marburgs Vergangenheit". Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Kriminalpolizei.

* Vermessungsinsp. Kniese f. Im Alter von 56 Jahren ist gestern Ver­messungsinspektor Konrad Äniefe, Bürovorsteher des Vermessungsbüros im Kulturamt II, gestorben. Mit ihm ist ein pflichttreuer, allgemein geschätzter Beam­ter zur letzten Ruhe gegangen, der zuerst in Homberg, Fulda und Kassel und dann fast 25 Jahre in Marburg tätig war.

* Museum. Die Gemäldeausstellung ist am morgigen Sonntag von 111 Uhr zum letzten Male geöffnet.

Der Etat des Brijrksverbandes ausgeglichen

Kommunallandtag am 24. März.

Die Landesverwaltung (Landes­hauptmann in Hessen) teilt mit:

Der Lanbesausschuß beriet in dreitägiger Tagung in eingehender Weise die Voran­schläge des Bezirksverbandes so­wie seiner Anstalten und Verwaltungszweige. Da ber Hauptvoranschlag, wenn auch mit Schwierigkeiten unb nur infolge weit­gehender Ausgabe-Abstriche, in Einnahme unb Ausgabe ausgeglichen vorgelegt war, hat sich -er Landesausschuß nur zu geringfügigen, das Gesamtergebnis nicht ändernden in­ternen Aenderungen genötigt gesehen unb ist im allgemeinen ber Vorlage ber Verwaltung beigetreten, über bie nunmehr der Kom- munallanbtag zu beschließen haben wird.

Außer ben Vorschlägen würben tat wenige besonders dringliche, die allgemein« Verwaltung betreffende Angelegenheiten be­handelt; die übrigen Derhandlungsgegen- stände wurden auf die n ä chst e Sitzung des Landesausschusses, die am 20. März statt­finden soll, vertagt. In dieser Sitzung sol­len auch nad) JBorprüfung durch den neuge­wählten Personal-Ausschuß zahlreiche noch un­erledigt gebliebene Personalfragen erörtert werden.

Bereits entschieden wurde durch den Landes- ausschuß über die Neubesetzung der Stelle des Rechnungsdirettors, die durch Uebertritt des bisherigen Rechnungsdirettors Kreiß in den Ruhestand am 1. April frei werden rotrb. Der Landesausschuß beschloß, diese Stelle dem Bürodirettor Stehl bet der Hessischen Brandversicherungsanstalt zu übertragen.

In Abänderung eines früheren Beschlusses wurde die Einberufung des Kommunalland­tages für den 24. März, vormittags 10 llhr, in Aussicht genommen.

* Symphoniekonzert 8es Aus­bildungsbataillons. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das Symphoniekonzert des Ausbildungs­bataillons aus Donnerstag, den 5. März, verschoben worden ist.

*Schwarzwaldmädchen." Man schreibt uns: Das hier bestens bekannte Ope- retten-Ensemble des Stadttheaters Hamborn bringt Freitag, ben 6. März, in ben Stadt­sälen die beliebte Jesselsche OperetteSchwarz­waldmädel" zur Aufführung. Der ..Mittag" schreibt über die am 24. ds. Mts. in Hamborn stattgefundene Ausführung u. a.:Jesse ls Schwarzwaldmädel" ist eine von den Unent­wegten, die sich ihre Lebenskraft beim Publi­kum nicht nehmen läßt, jene rührselige Dorf­geschichte vom Domkapellmeifter Blasius und feinem Lumpenprinzeßle, wenn die Regie es versteht, die Witze und Glossen von anno dazu­mal etwas zu entstauben und das Pseudoidyll zeitlich umzustellen. Theo Vachenheimer hatte seine Regiearbeit nach diesem Prinzip durchgeführt. Der Erfolg war groß."

* Der Obst- und Gartenbau­verein Marburg hält am kommen­den Montag, 2. März, 8 Uhr abends, im Freidhof'schen Saale eine Generalver­sammlung ab, bei der u. a. sehr schöne farbige Aufnahmen aus dem Schülerpark vorgeführt werden. Näheres siehe heu­tige Anzeige. Der Besuch wird sehr emp­fohlen.

* Eine Stadtverordneten- sitzung findet am nächsten Dienstag statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. die Bewilligung des Festspiele-Fehlbetra- ges für 1930.

Rektor Franke aus Bismark (Pro­vinz Sachsen) gewählt.

Der Magistrat beschloß, eine seit Jahren an der Haushastungs- unb Gewerbeschule ftir Mädchen auftragsweise vollbeschäftigte Ge­werbelehrerin auf Lebenszeit anzustellen.

Ein Erlaß des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung über die Stundung und evtl. Niederschlagung des «chulgeldes für Kinder von Erwerbslosen soll auf die städtischen Realanstalten sinngemäß Anwen­dung finden.

Ein Antrag auf Ausstellung eines Be­bauungsplanes für den Eraßenberg wurde abgelehnt.

Der Spiegelslustweg soll auf Kosten der Interessenten durch Eckabschrägung eines städtischen Grundstücks stellenweise ver­breitert werden, um Kraftwagen bessere Durchfahrt zu gewährleisten.

Durch die Auskreisung der Stadt und die Eingemeindung der Landgemeinde Ockers- Hausen sind verschiedene Landwege in den Besitz und die Unterhaltung der Stadt neu überaeaangen. Es empfiehlt sich nunmehr die Bildung eines besonderen Landwegever- banbes Marburg-Stadt. Dieser hat der Magistrat beigepflichtet.

Durch Aushang des vom Reichs-Milchaus­schuß herausgegebenen Plakats in den Schulen und auf Arbeitsplätzen will der Magistrat für die Steigerung des Verbrauchs an Milch unb Milcherzeugnissen werben.

Dem Pferdezuchtnerein Marburg bewilligte der Magistrat für den bevorstehenden Früh­jahrspferdemarkt eine Beihilfe.

Oberhesiilche Zeitung. Marburg a. L.. Oberhessische Zeitung, Marburg a. L___.