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Nr. 45

Oberhessische Zeitung, Marburg a. L., Montag, dm 23. Februar 1931

Seite 4

Turnen, Spiel und Sport

für

Ee-

4.

57-61

5256

48-51

4346

38-42

4648 42-45

47-50

4446

3943

Weäeräeooachtungenait 22. 23.rea

Höchste Temperatur am 22. Februar 3.9 .teliius NiedrrgsteTemveratur letzte 'tiackt -8 7 CelHus

52-54

53-55

53-55

5053

38-41

3437

2933

2528

ab. Die Mannschaft der Sportvereinigung Athletenklub 88 e. V. Marburg errang dabei mit 2515 Pfund gegen 2445 Pfund von K.-Spv. Treffurt in Thüringen die Meisterschaft und ist damit für die Teil­nahme an den Kämpfen um die Gruppen- meisterschaft mit Rheinland, Hessen und Rheinhessen und Saarqebiet berechtigt. Die Sortvereinigung Athletenklub 88 e B. Marburg hat hierdurch wiederum Beweis gestellt, dass bei ihr die Schwerathletik hervorragend gepflegt wird. Wir wün­schen, daß sie bei den Eru"penkämpfen Marburg würdig vertreten wird.

schlagen.

Beim Hallensportfest in Stutt­gart gewann Körnig den Sprinterdrei­kampf vor Jonath und Lammers. Dr. Peltzer siegte über 1000 Meter vor Wich­mann- SSC. und Paul-Stuttgart.

Socke«.

Schwarz-Weih Kassel Universität Mar bürg 5:1

Svortneingkeiten in Kürze.

Die Weltmeisterschaft im Eis­schnelläufen fiel an den Finnen Tlaes Thnnberg vor Evensen und Bal- langrud (Norwegen).

Die norddeutsche Skimeister-

Die Tore schossen Meazza und Orsi Italien, Horoarth für Oesterreich.

.. Schwel«,.

,;«ttla,weine über 300 Psd.Uedenvgewicht DoUflet|d).6»u>eine d. ca.240300 Pi.Uddg. .. DoUfleiidi.tixtimetne o. co.200240 Pj.Uddg. . oollileuch.Schweine o.ca.160200 Pj.Lddg. . rleHchige Schweine o.ca.120160Pj.Ubdg. . rleiidiige Schweine unter 120 Psd.t!dbg.

PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BÖHLER

Witterungsaussichten für Dienstag: Ziemlich mildes und unbeständiges Wetter mit Aiederschlagsneigung wahrscheinlich.

Berlin wurde auf heimischem lande vor 25 000 Zuschauern im Futzball- Städtekampf von Dresden mit 2:5 ge-

Sauert »

ti u r 11 i e e : Rinder 1344. Dänen 328. Lullen 105. Kühe 406. Färien 391. Kälber 621. Schale b5. Schweine 4562.

MarNvcrlauf: Rinder, Kälber, Schafe ruhig: Schweine mittelmäßig.

Odilen, vollfleijckig« ausgemästete Ztr. Udg. höchsten Schlachtwerts sünaere Mt. 4749

ältere sonstige volltleiichige jüngere

Bullen jüngere, vollfleijchige höchsten Schlachtwerts sonstig« vollfleischige od. ausgemästete fleischige gering g enädrte

Rübe, jüngere, vollfleilchige höchsten Scklachtwerts

sonstige vollfleilchige od.ausgemästet« fleischige gering genährte

F ä r > e n (Kalbinnen, Jungrinder) vollfleilchige, ausgemästetr höchsten Schlachtwerts .

vollfleilchige

fleischige . .

2. Kälber ;

delle Mast- und Saugkälber

mittlere Mast- und Saugkälber

geringe Kälber

3. Schase:

Mastlämmer und jünger« Malldämmel Lbeidemast

Stallmast mittlere Mastlämmer, ältere yioft» hämmel und gut genährt« Schase fleijchiges Schalvieh

gering genährtes Schalvteh

AtrNchnttsmechungen

r. Frankfurt. 23. Febr. Die neue Woche eröffnete die Börse in ruhiger Haltung. Die Stimmung war im Ein­klang mit der festen Neuhotter Börse nicht unfreundlich. Das Geschäft war mangels Ordereingang bei den Banken sehr klein. Die Spekulation hält sich stark zurück.

r. Berlin. 23. Febr. Die Auslands­offerten find am Produktenmarkt ermäßigt. Das Inlandsangebot ist weiter gering und die Forderungen unverändert. Die Käufer bekunden einige Zurückhaltung und die Ge­bote lauten auf Sonnabend-Schluß Geld. Die Lieferungspreise sind unverändert.

r. Frankfurt, 23. Febr. Der Frank­furter Produktenmarkt eröffnet die neue Woche in stiller Haltung. Am Brotgetteide- martt kam kein Geschäft zustande. Die Stim­mung ist dagegen aber freundlich. Die Preise lauten Sonnabend Schluß Geld.

Btblothtoiehmarrt ffrmMnr' a. M.

23. Februar mittags 12 Ubr (Vorbericht)

1. Rinder:

streiten hatte, gab bei souveräner Beherr­schung des Instrumentes eine hervor­ragende Interpretation Händelscher Ge­dankenwelt. Frau Helene Bult­mann sang mit stark beseeltem Aus­druck den Psalm 18 aus den Svmphoniae sacrae von Heinrich Schütz und die Kan­tateWachet auf, ruft uns die Stimme" von Franziskus Tunder, der einer der größten Orgelspieler seiner Zeit war. Für eine in jeder Beziehung einwandfreie und taktvolle Begleitung der Sängerin setzten sich die Damen Gebhardt, Moni­tor, von Wachholtz und die Herren Wink­ler und Wagner ein, zuverlässig geführt von Professor Stephani.

Mit bemerkenswerter Auffassung und klarer flüssiger Tongebung übermittelte schließlich der unter der Leitung von Ottmar Hörschelmann stehende Chor Marburger Studenten aus dem Al­tarraum zwei ^.-capella-Chöre von Hein­rich Schütz, dem großen deutschen Tonmeister des 17. Jahrhunderts und kühnen Verfechter neuer Ideen auf dem Gebiete des Kunstgesanpes. Dem Psalm 23, der für Chor, Orchester und Orgel ge­schrieben ist, fehlte in der gestrigen Wie­dergabe zwar nicht die Innigkeit des Ausdrucks, wohl aber infolge zu starker Zurückhaltung, vor allem der Männer­stimmen. die Größe der Form.

Die nicht allzu zahlreich erschienen Zu­hörer waren von den wertvollen Darbie­tungen sichtlich erfaßt. Ft.

kommunalpolitifcbe Tagung für die Kreise Marburg, Frankenberg. Ziegenhain und Kirchhain statt, in der Dr. Hartmann über das TbemaDas Handwerk und die Finanzvolitik der Gemeinden in 1931 sprechen wird.

*Orpani st Wagner Kirchen­musikdirektor. Dem Studienrat M ö l l e r-Kassel und dem Organisten W a g n e r-Marbura wurde seitens der Landeskirche die AmtsbezeichnungK i r- chenmasikdirektor verliehen, da beide Herren in der praktischen Ausübung ihrer kirchenmusikalischen Tätigkeit her­vorragende künstlerische Leistungen auf­weisen und dadurch über die - einzelnen Gemeinden hinaus für die gesamte Lan­deskirche fruchtbar geworden sind.

* Prämiierung auf dem Früh- iahrs-Pferdemarkt. Am Sonnabend fand im Hotel Freidhof eine Sitzung des Pfcrdezuchtvereins statt, in der beschlossen wurde, mit dem Fr>"ch'abrs-Pferdemartt eine Prämiierung zu verbinden. Die Prämiierung soll sich ungefähr in den Grenzen der vor­jährigen Prämiierung halten. Neu hinzu kommt aber noch eine Prämiierung für selbst- gezogene Jährlinge.

* Eine neuartige Musik bietet die Hauskapelle im Cafe Markees: Tangos- Harmonium, Klavier, Geige und dezent gehandhabtes Schlagzeug. Eine große an­genehme Klangfülle durchflutet die Räume und erfreut die Besucher, die diese Musik als willkommene Abwechslung begrüßen.

* Marburger Hausfrauen- o er ein. Es fei hierdurch hingemiefen auf die heute abend 8 Uhr im Gasthaus Freidhof stattfindende Mitgliederver­sammlung des Marburger Hausfrauen­vereins e. P. mit Lichtbildervortrag von Frau Pelz-Langenscheidt über .Hygiene in Küche und Haus". Es.werden dann noch Gymnastikvorführungen nach ver­schiedenen Systemen gezeigt werden.

* Berufsberatung. Um den zur Schulentlassung kommenden Knaben und Mädchen einigermaßen ein Bild von ihrem schon gewählten oder noch zu wählenden Beruf zu geben, wird die Derufsbe- r a t u n g s st e l l e des Arbeitsamtes Mar­burg am Dienstag, dem 2 4. d.M.. nachmittags um 2 Ahr im Capitol für Schüler und Eltern einen großen Film zur Borführung bringen, der fast alle für

-es RMOmmers un­ter Kommunisten in Marburg

Am gestrigen Sonntag waren sieben Jahre vergangen, daß das Reichsbanner zum Schutze der Republik gegründet wurde. Aus diesem Grunde veranstaltete das Reichsbanner von Marburg und Am- gebung eine Kundgebung, der sich auch die Kommunisten angeschlossen hatten. Die Kundgebung begann mit einem De- monsttattonszug, der in der Bahnhvfsttaße seine Aufstellung nahm. Dieser Aufstel­lung wohnte eine große Menge Neu­gieriger bei, die auch zum Teil den Zug durch die Stadt begleiteten. Die Beteili­gung war in Anbetracht, daß sich auch die Ortsgruppen des Reichsbanners aus vie­len Ortschaften des Kreises Marburg und Kirchhain beteiligten, nicht allzu groß. Am Demonsttattonszüg waren einschließlich der Kommunisten ungefähr 800 Persvrren be­teiligt, während die Teilnehmer an der Kundgebung auf der Dürgerwiese auf un­gefähr 1000 geschätzt werden können. Auf der Bürgerwiese trennten sich die Kommu­nisten von den Reichsbannerleuten. Bei den Kommunisten sprach Herr Philipp Kräser und forderte zur Bildung eines anttfaschistischen Kampfbundes auf. Bei dem Reichsbanner sprach Herr Prof. Dr. Berg st räßer- Frankfurt a. M. Zn seiner Rede erinnerte er an die Gründung des Reichsbanners vor sieben Zähren und forderte die Teilnehmer auf, in der kom­menden Zett ihre Pflicht zu tun und kün­digte den Gegnern der Republik schärfsten Kampf an. Mit einem Hoch auf die Re­publik hatte die ruhig verlaufene Beran- staltung ihr Ende erreicht.n.

* Der Wintersport. Trotz des Tauwetters war gestern noch immer Hoch­betrieb im Wintersport. Der Sportzug nach Winterberg wurde von 400 Perso­nen, darunter 170 Studierenden, benutzt Auch in der engsten Umgebung im Köhlers Grund, hinter dem Hansenhaus usw. wurde fleißig gerodelt. Sehr gut ist die Rodelbahn auf dem Frauen- be r g. Die Schneeverhältnisse waren so, daß selbst Skifahren möglich war.

* Kommunalpolitische Ta­gung in Marburg. Heute nachmittag findet im Theaterkaffee der Stadtsäle eine

Abendmuiik In der lulh. Kirche

Zn der lutherischen Pfarrkirche hörte man gestern geistliche Abendmusik, für de­ren Vermittlung Frau Helene Dultmann, der Organist August Wagner, das Colle­gium musicum instrumentale und der Chor Marburger Studenten ihre wertvol­len künstlerischen Kräfte zur Verfügung gestellt hatten. Die Vortragsfolge ver­zeichnete Werke von Schütz, Händel und dem Lübecker Organisten Franziskus Tunder, umfaßte also im wesentlichen einen Zeitabschnitt kompositorischen Schaffens, in dem wir von einer klassi­schen Vollendung der protestantischen Kirchenmusik sprechen können. In die­sem Zeitabschnitt steht neben seinem Zeit­genossen Ioh. Seb. Bach der große Georg Friedrich Händel im Vor­dergrund. Von ihm wurden gestern abend zwei Konzerte für Orgel und Or­chester das eine in 0 Moll aus dem Iabre 1738 stammend, das zweite in F-Dur wohl kurz vor feiner Erblindung geschrieben dargeboten, die in ihrem onstruktioen Aufbau die charakteristi­schen Merkmale Händelscher Kunst an sich tragen: jenen mannhaften antiken Geist und die erhabene Kraft seiner Sprache. Das Collegium musicum in­strumentale ließ die beiden Kon­zerte unter. Prof. Stephanis an­feuernder Leitung als tönende, plastische Gebilde erstehen August Wagner, der den Solopart auf der Orgel zu be-

Vollsschüler in Frage kommenden Berufe behandelt. Der Film kann infolge seiner großen Nachfrage nur einmal vorgeführi werden. Der Eintritt ist frei. Allen, die diesem Jahre über die Wahl eines Be­rufes zu entscheiden haben, sei der Besuch der Veranstaltung bestens empfohlen.

Tagesanzetger.

Montag, den 2 3. Februar. Bergnügungsanzeiger.

Cafe Spangenberg. Bahnbofstr.: Ab 20 Ahr Konzert (Schlagerabend).

Cafe-Restaurant Sretnebach, Gifselberger Sttaße: 20 Uhr: Künstler- und Sttm- mungskonzett.

Sckützenhof. Wehrdaer Weg 2: Ab 20 Uhr: Künstler- und Sttmmungskonzett in der Felsengrotte.

Stadtteller: 20 Uhr: Künstlerkonzert.

Capitol. Biegenstraße: Ab 20.15 Uhr: Pak und Patachon als Kunstschützen.

Kamera. Kasemenstt.: 17 und 20.15 Uhr: Der falsche Feldmarschall.

Lichtspiele. Bahnhofstraße: 15.30. 17.30 und 20.15 Uhr:Freiheit in Fesseln" undDer Sheriff von Arizona.

$erfammlunqen. Bortrage Mw.

Marburger Hausfrauenverein e. V.: 17 Uhr im Cafe Spangenberg, Bahnhvfstr.

1. Stock: BaukommissionSsihung, 20 Uhr im Freidhof Mitgliederversammlung.

Volkshochschule: 20.15 Ahr in der Süd­schule, Rektor Hentze: Degabungspro- blem und Zntelligenzprüfungen. St­aat, Lay. Mettmann, Stern. Hhlla.

NSDAP.: 20.15 Ahr im Saale Gasthof Ruppersberg, Marburg-Ockershausen öf­fentliche Versammlung. Thema:Natto- nalismus oder Marxismus.

Vor 50 000 Zuschauern gewann in Mai- -------------

land Italien den Fußhall-Länderkampf , schäft fiel an den in Berlin studierenden gegen'Oesterreich mit 2:1 (1:1) verdient. I Norweger Nils Abel.

Fußball.

Resultate vom 22. Februar.

Germania 08 L Gießen 1900 1. 8:6 (1:3).

Der neugebackene Lahnkreismeister Ger­mania absolvierte gestern sein letztes Der- bandsfpiel. Gießen zeigte gestern, daß ihre Erfolge ht der letzten Zeit keine Zufallserfolge waren, sondern ein Produtt soliden Könnens. Germania konnte erst nach einem schweren Kampfe das Spiel in letzter Minute für sich entscheiden.

Pünktlich um 2.30 Uhr pfiff Herr Wingen- feld das Spiel an und ehe sich Germania versah, führte Gießen schon mit 2:0. Ger­mania kam die erste Viertelstunde nicht ms Spiel und hätte Eermanias Hintermann­schaft nicht wie die Wilden gearbeitet, dann wäre das Spiel für Gießen bis Halbzeit schon entschieden gewesen. Nach etwa 20 Mi­nuten taute Germania auf und das Spiel wird ausgeglichen. Beide Tore kommen des öfteren in Gefahr, Eietzen ist aber immer noch etwas im Vorteil. 10 Minuten vor Halbzeit wird ein Germanenstürmer unfair angegangen, der dafür gegebene Freistoß wird zum Tor verwandelt. 3n flotten Gegen­angriffen kommt Gießen wieder vor das Eer- manentor und holt ein drittes Tor. Ohne Pause ging es weiter. Man mertte, Ger­mania hatte sich etwas vorgenommen, denn Happ, welcher als Mittelläufer zurückgegan- gen war, warf feinen Sturm immer wieder nach vorne und ht kurzer Zeit war der Aus­gleich erzielt. Die nun folgende Spielzeit war das reinste Schützenfest, denn die Torerfolge überstürzten sich dirett. Germania holte eine 4:3-Führung heraus und Gießen glich im ersten Ansturm von der Mitte aus. In der Folge hietz es dann 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6, oet diesem Stande hatte Germania einen Eeneralansturm von Gießen auszuhalten, denn minutenlang kam der Ball nicht aus dem Strafraum heraus. Die Germanen­anhänger hatten bange Augenblicke zu über­stehen. bis endlich der Ball mit weitem Schlag nach vorne kam. Der angreifenbe Tormann wurde umspielt und der Ball landete im Tor. Der Jubel der Zuschauer wollte kein Ende nehmen, beim erst jetzt war bas Spiel ge­wonnen, ba nur noch wenige Minuten zu spielen waren. Die letzten Minuten hatte Germania noch mehrere Chancen, welche im Hebereifer aber burch Abseits unterbunben würben.

Zur Kritik der Mannschaften sei gesagt, daß Gießen eine äußerst schnelle und wuchtige Mannschaft zur Stelle hatte. Einen schwachen Punkt konnte man nicht entbecken, jedenfalls haben sie einen guten Einbruck hinterlassen. Bei Germania stellte auch jeher seinen Mann, die ersten 10 Minuten wollte es nicht so recht klappen, aber nachher setzte sich jeher voll 5., unb ganz ein. Die Tore würben geschossen Zschocke 4, Wagner H., Wagner W Happ unb Pusch je 1. Zschocke war her probuktivste Stürmer: hie Gebrüder Weg .er waren ee-iern auch wieher in alter Frische bei her Sache. Pusch als Rechtsaußen stellte auch auf hiesem Arten voll und ganz seinen Mann, nur muß er noch präziser flanken. Happ in her Zweiten Halbzeit als Mittelläufer war die Seele her Mannschaft. Die beiden Außen­läufer Werner Chr. und Sauerwald kämvften wtt verbissener Energie bis zum guten Ende.

Mtt diesem Soiel hat Germania bewie­sen, daß es den Meistertitel mit Recht trägt unb wirb sich daburch auch manchen neuen greunb gewonnen haben. Herr Wingenfelb aus Fulba war ein korrekter Schiedsrichter.

Bezirksliga.

Borussia Fulda Hermannia Kassel 4:2 03 Kassel Kurhessen Kassel 5:2 Grone SB. Göttingen 3:0

2. Bezirksklalse.

Wetter DfL. Biedenkopf 11:5

1. Gau klasse.

Kirchhain Langenstein (ausgefallen)' Sarnau VfB.-Kurhessen 2. 2:1 Niederwalgern Dreihausen 2:5 Erdhausen Hattenrod 6:2 Erksdorf 1. Ockershausen 2. 8:0

2. (5 au Haffe.

Kirchhain 2. Niederofleiden 1. 6:2 Gemünden Roda 4:4

Wetter 2. Mellnau 2:3 Niederwalgern 2. Gießen 1900 4. 3:2. Wehrda 2. Germania 3. 1:2 (Schieds­richter abgebrochen)

Wetter AH. Biedenkopf AH. 3:5 Jugend.

BfB.-Kurh. 1. Ockershausen 1. für O. kampflos gewonnen.

Süddeutkche-Resultate.

(Eintracht Frankfurt Bayern München aus­gefallen

Phönir Ludwigshafen Rot-Weitz Frank­furt 0:0

VfL. Neu-Isenburg FC. Idar 6:0 SV. Wiesbaden VfL. Neckarau 3:0 Wormatia Worms Union Bückingen aus­gefallen

Karlsruher FV. Sp.-Vag. Fürth 0:1 1. FC. Nürnberg VfR. Fürth 5:1 1860 München Phönir Karlsruhe 9:0

Schwerathletik.

Am vergangenen Sonntag fanden hier in Marburg in der Turnballe der Ober- Realschule (llebungslokal der Sportv. Ath­letenklub 88 e. V.) die (Enbtämpfe um die Meisterschaft des 7. Kreises D. A. 6. $. 1891 im Mannschaftsgewichtheben statt. Hierzu trat der Eaurneister des Gaues T, Kraftsportverein 1893 Gießen, nicht an. Unter Leitung des Kreissportwartes Agenrnacher-Kassel, wickelten sich um 2y2 Uhr nachmittags die Kämpfe reibungslos

Statometern.

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