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Seit« 4

Marburger Slabizeilung

FNmkckau

Danton.

ftatnero. Der erste Tonfilm aus der französischen Revolution ist zweifellos, wie bei dem Stoff nicht anders zu erwarten, ein star­kes Bekenntnis zur Demokratie und zur Re­publik. Sich jagend und überschneidend rollt Bild um Bild vorüber: das entfesselnde Volk auf den Strotzen, das Revolutiontribunal, die Hinrichtung Ludwig XVI. und der verhaßten Öesterreicherin, der Königin Marie Antoinette, die Herrschaft Dantons und Robespierres. Das Bild befriedigt in den Massenszenen nicht im­mer, da es oft technische Hilfsmittel des Films verrät. Das Erschütterndste ist die Gestalt Dantons, den Fritz Kortner spielt. Eindeutig, unverzerrt und mit einem Schwung stellt er einen Danton hin, der ein volles Bild gibt von seiner Persönlichkeit: die kostende Sinnlichkeit in den Meinen Dingen des Le­bens, die springende Hysterie oes Zorns, das edle Metall der Stimme, die sich an sich selbst berauscht. Vor allem im Konvent ist Kortner virtuos. Neben ihm Gustav Gründgens als Robespierre ebenfalls eine ausgezeich­nete Leistung, Luise Mannheim als Louise Gely. Gustav von Wangenheim als Desmoulins, Stahl-Nachbaur als Louis XVL Der Klang des Films ist sauber wie selten. Im Beivrogramm läuft ein kleiner TonfilmVerzeihe mir* mit Fritz Schulze. * f-t-

* Lichtspiele Bahohofstraße. «Xofef von Sternberg aibt dem stummen Mm ..Eine Nack> t im Vrater" wie­der seine ganz persönliche Note. Der stumme Film ist nicht tot und wird nicht tot lein: aber er wird sich in stoislicher Hinsicht da-u beouemen müssen, modern zu werden. Der Film schildert das Lebens­bild einer jungen Frau, deren Wunden zu Krieo«beainn. als sie ibren Sohn her­geben must, von neuem aufgerissen werden. Als junaes Mobben lernte ste die Liebe ei^es ortseingesessenen Burschen ab. Sie will in die Großstadt. Sie kam auch bin und bat Lieben und Leiden k-nnen oelernt. hat sich tauser durch die Welt geicklaaen und bat ibr Schicksal mit groster Geduld aetraaen bis endlich der versckmäbte SRutirSe ihrem Stickig! ein Ende bereitet. Sie batte die Grossstadt kennen gelernt, und am Tage der Mobilmachung, als auch ibr Sobn einrücken must, da entsinnt sie sich der Zeiten vor aroanaia Jahren. E'ne ..Nacht im Prater" ist nach der snieleriichen Seite ein sehr guter Film. Das gesprochene Wort wurde das Temvo hemmen, es ist auch überflüssig anaesichts der klaren Szenenfübrung. ..Pflicht und Liebe;" auch in dieiem Film.wird gezeigt, was verschmähte Liebe anrichten kann und was treue Pflichterfüllung er­reicht. Wer sich von den Sorgen des All­tags befreien will und den Blick für die kleinen Menschlichkeiten besitzt, wird bei diesem Programm auf seine Kosten kommen.

* Oberhessischer Debirgsver» ein. Am kommenden Sonntag, dem 8. Februar, steigt die erste Wanderung. Am 8.30 Ahr ist Abmarsch am Hause Freid- Hof über Beltershausen, Heskem, Hunnen­burg. Mardorf, Amöneburg. Dort Treffen mit Zweigderein Kirchhain und Homberg a. d. O. Marschzeit etwa 5 Stunden. Ein­kehr in Heskem und Amöneburg. Rück­fahrt von Kirchhain 7.15 Ahr. Nachzüg­ler fahren mit dem Mittagszug 1.30 Ahr über Kirchhain. Allen Teilnehmern ein kräftigesFrisch auf!".

Volkstümliches Konzert in den Stadtsälen. Morgen abend 8 Uhr bietet das Musikkorps unserer Reichs­wehr unter der Leitung von Musikmeister Große ein Konzert rn den Stadtsälen. Als Solist ist Opernsänger Paul Kluge Tenor am Staatstheater Kas­sel, verpflichtet worden. Aus der Musik­folge sei u. a. erwähnt: Ouvertüre z. Op. Der Freischütz" v. Weber, Preis­lied a.:Der Meistersinger von Nürnberg", Siegmunds Liebeslied a.: Die Walküre" v. Wagner, Suite aus:Der Rosenkavalier" R. Strauß, Melodien aus;Mignon" Tho­mas, Zwei Märchenaugen, Kal- mann, Dein ist mein ganzes Herz, Lehar.

Personalien Jubiläen.

Goldene Hochzeit feiern morgen die Eheleute Schuhmachermeister Balduin Matz und Frau Elisabeth, geb. Schmidt, Ketzerbach. Herr Matz ist Mitbegründer der hiesigen freiwilligen Sanitätslolonne und konnte vor einiger Zeit sein 50jähriges Meisterjubiläum begehen. Dem Jubelpaar, das gleichzeitig 50 Jahre Leser derOber* hessischen Zeitung" ist, herzlichen Glückwunsch!

Dom Landeskirchenamt. Er­nannt: Pfr. Wendel in Ehringen z. Pfr. in Röddenau, Pfr. Hellmuth Eisenberg in Wich­mannshausen z. Pfr. in Betziesdorf.

OberdeMstde Zettnna. Marburg a. L. Mittwoch, den 4. Februar 1931

Die Jagd im Februar

Im allgemeinen war der heurige Win­ter bisher mild, und das Iagdwrld war ernstlich kaum den llmbilden strenger Kälte und allzu reichlichen Schneefalls ausgesetzt. Das ist ein rechtes Glück für unsere Reviere, denn die Berlust« des Not­winters vor zwei Jahren sind, qualitativ wenigstens wohl immer noch nicht ausge­glichen. Leider wird die volkswirtschaft­liche Bedeutung eines gesunden, kräftigen Wildstandes in erträglicher Anzahl aber immer noch nicht genügend anerkannt.

Der Februar, der letzte, doch manchmal gefährlichste Wintermonat, kann noch zu sebr unanaenehmen Wechselfällen Veran­lassung geben. Ehrenpflicht des Weid­manns ist es deshalb, wie die illustrierte IagdzeitungWild und Hund", Berlin, schreibt, dem Wilde mehr als je volle Auf­merksamkeit zu widmen. Auch bei wei­tem oder wechselndem Wetter sind die Fütterungen zu beschicken, am besten mit Mischiutter wie Eicheln, Kastanien, Mais. Rüben, Kartoffeln, Haferaarben, Hinterkorn, trockenem, gutem Heu usw. In der Nähe der Futterplätze sind die Salz­lecken in Ordnung zu halten, die oerade in der nahenden Uebergangszeit tum Früh­jahr für die Gesundheit des Wildes von größter Wichtigkeit sind. Beauem anzu­bringende Pfannen- und Lecksteine sowie das Einsalzen mürber Stubben sind ja billig und nachdrücklichst zu empfehlen. Nebenher ist stets den Wilddieben wie umherstreunenden Hunden und Katzen Augenmerk zu schenken.

Die Jagd auf Nutzwild ruht für den weidgerechten Jäger im Februar fast voll­ständig. 3n den meisten Ländern können Rot- und Damwild nach dem Jagd­gesetz zwar noch erlegt werden. Der hegende Weidmann wird von diesem Recht aber nur in Ausnahmefällen Gebrauch

machen; so z. B. wenn es sich um em krankes, sichtlich kümmerndes Wild han­delt. Sonst gönne er ihm nur Ruhe und Pflege, zumal die Hirsche abzuwerfen be­ginnen, und einenungekrönten Waldkönig tot zu schießen, ist Raub- und Aasjägerei gemeinster Art.

Immerhin bietet auch der Februar noch genügend Gelegenheit zu jagdlicher Betä- ttgung Kleine, stille Drückjagden auf den ranzenden Fuchs, dessen Sprengen aus dem Bau mit Hilfe geeigneter Erdhunde oder ein Passen auf ihn am Luderplatz ber Mondschein bringt dem Kenner mancher­lei Weidmannsfreuden, besonders wenn er die Lockjagd mit Haienquäke^ oder Maus­pfeifchen versteht. Bei Spürschnee kann man versuchen, Sauen einzukreisen. Solche Jagden auf unser ritterliches, vielfach lei­der verfemtes Schwarzwild bieten dem Jäger häufig überraschende Gelegen­heit, auf einen wehrhaften .Keiler zu Schuß zu kommen. Bachen, die nun die Rauschzeit hinter sich haben, sollte man aber mit dem Abschuß verschonen. In untern Wäldern hat jedes Tier und Jagd- wild Daseinsberechtigung, auch das Schwarzwild, das auf dem Felde zwar zu Schaden geht, aber durch Vertilgung von Engerlingen, Mäusen und Puppen von waldverwüstenden Insekten mehr Nutzen schafft, als der Laie glauben mag.

Im übrigen: Hahn in Ruh und schützende Hegerhand über das Revier! Das Wild wird dem Weid­mann die Winterpflege lohnen. Schon ist die Sivve Mümmelmann in der Rammel­zeit und sorgt für Nachkommenschaft. Der Rehbock schiebt sein stolzes Gehörn, in der Tracht der Ricke reift das junge Kitz heran. Bei linder Witterung reihen die Enten, und gegen Ende des Monats naht langiam die Zugzeit der Vogel und da­mit das neue Iagdjahr.

Tagung über soziale Frage«

Das Staatsbürgerliche Amt der All­gemeinen Marburger Stubenfen= schäft veranstaltete in Verbindung mit dem kirchlich-sozialen Bund am 3. und 4. Februar auf dem Hause der Landsmannschaft Hasso- Euestfalia eine Tagung über soziale Fragen.

Am gestrigen Tage eröffnete stud. iur. Heinrich Herrmann die Veranstaltung und legte in kurzen Zügen Sinn und Zweck der Tagung dar. Dr. I a g o w - Snandau sprach in sachlicher Weise über das Thema: Der Bolschewismus als Weltge- staltungswill e". Der Redner führte aus, daß das Lebensschicksal und die düsteren Träume einer bestimmten sozialen Klasse sich im Dolsch-wismus ni »'ner Weltanschauung verdichtet haben. Der B Zschewismus ist eine Weltorganisation und kämpft mit der Ar­beiterklasse aller Länder um die Gestaltung einer neuen Wittschaftsordnung. Dieser Um« aestaltunaswille entspringt letzten Endes dem Fehlen eines gesunden Eigentumsb-wußsseins, e-nes intensiven Ack-rbaues und einer freien Rechtsordnung. Diese Mängel sucht der Bolschewismus mit allem Radikalismus zu be- seitigen. Daneben wollen die Rolschewist-n auch eine neue Kultur formen. Hier gilt ibr Kamvs vor all-n Dingen der Religion und der sittlichen Ordnung, die sie als lieber« bleibsel bürgerlicher Verhältnisse ansehen. Wohl versucht der Bolschewismus, das, was

er zerstört, irgendwie zu ersetzen. Aber nirgends zeiat sich der Widerspruch van Norm und Leben besser als auf dem Gebiete der Ehe. Familie und Erziehung.

Pfarrer Dr. Ritter ginn in seinen Aus­führungen auf die grobe Frage: Stand oder Klasse? ein. Er kennzeichnete den bentiaen Staat al« Wohlfobttsstaat für den Ein-elnen. D-r Staat greift überall ein lbelo«bers im llnteruaz-nnaswesenl und raubt den Me^ck-n den Willen zur Selbstbebaup- ttina. Viele wollen heutzutage überhaupt nicht mebr orbeften, well sie wissen, der Staat wird Helten. Die Fehlerguelle des sozialen Lebens liegt an der mangelnden Begeiste­rung zum Beruf. Dieser Mangel wird be­sonders in demLehrlinasunwesen" ersicht­lich. Früber waren Meister und Lehrling fast wie Vater und Sohn eng miteinander verbunden. Heute dagegen stehen sie sich als Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegenüber. Die Entlvannuna der sozialen Schwierigkeiten muß durch eine Neugliederung nach Ständen und nicht noch Klassen erfolgen. Denn in der Klasse findet sich nur ein loser Jnter- essentenhaufen. Der Berufsstand dagegen daaeaen wird von der gemeinsamen Ver­pflichtung getragen.

Heute werden die Herren Dr. Faber- Karlsruhe und Prof. Pfarrer Veidt-Frank- furt sprechen.

Meffleetl

Akademischer Reitturnier München.

Am 1. Februar fand in der großen Bahn des Münchener Tattersalls als Auftakt zur Akad. Reitwerbewoche ein vom Akad. Reiterbund e. 03. großzügiges aufgezogenes Turnier statt. Don der Technischen Hoch­schule war in dankenswetter Weise ein wertvoller Wanderpreis gesttftet worden, um den sich die aus den besten Reitern zusammengesetzten Abteilungen der drei Münchener Tattersalls bewarben. Die Ab­teilung des Münchener Tattersalls, die Herren Schilling, Hitzeroth und von G i e n a n t h, konnten den wettbollen Preis für ihr Reittnstttut gewinnen. Das darauf folgende, nicht leichte Jagdspringen bot reiche Abwechslung und verlief äußerst spannend, da um den ersten und brüten Platz gestochen werden «ußte. Der Sieg fiel an Herrn Feyen Hagen auf einem Pferd der Dahettschen Reitschule gegen Heim Erler aufCzilla" der Reitschule Fegelein. Dtttter Herr Hitzeroth auf Wandervogel des Münchener Tattersalls. Es statteten etwa vierzig Teilnehmer zum Jagdspringen. Der Besuch der Ver­anstaltung war zufriedenstellend und be­wies das lebhafte Interesse Münchens an der akademischen Retterei.

Tennis.

Im Münchener Hallen-Tennisturnier konnte sich der vorjährige Marburger AniversitätS-TenniSmeister 2L Fischer (Fridenciana) im Herren-Dop­pel gegen schärfste Konkurrenz den ersten

Platz sichern, während er im Herren-Einzel in der Schlußrunde ganz knapp gegen den Italiener Fassini unterlag.

Taaeranzeiqer.

Mittwoch, den 4. Februar, vergnügunqsanzeiaer.

Schloh-Eafe, Marburg: Ab 16 Ahr: Tanz-Tee.

Cafö Spangenberg, Dahnhofstr.: Ab 20 Ahr Konzert.

Cafe Markees. Reitgasse: Ab 16 u. 20 Ahr: Konzert.

Safe Detter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert.

Safe-Restaurant Steinebach, Disselberger Straße: 20 Ahr: Künstler- und Stim- mungskonzett.

Schützenhof, Wehrdaer Weg 2: Ab 20 Ahr: Künstler- und Sttmmungskonzett in der Felsengrotte.

Stadtteller: 20 Ahr: KLnstlerkonzett.

Capitol, Llegensttaße: 16.30 u. 20.15 Ahr:

Kamera. Kasernenstr.: 17 und 20.15 Ahr: »Danton".

Lichtspiele. Bahnhofstraße: 15.30, 18 und 20.15 Ahr:Eine Rächt im Prater" und Pflicht und Liebe".

Versammlungen, Vorträge »sw.

Italien".

B. D. A.: 20.15 Ahr in den Stadtsälen: Deutscher Abend. Werner Fuchs (Ber­lin:Die polnische Gefahr".

HerSfelder Klosterschüler: 20.30 Ahr im Hotel Freidhof: HerSfelder Abend.

Verein für Deutsche Schäferhunde: 20.30 Ahr, Bopps Terrasse: Monatsdersamm- hing.

Nr. 29

Wochenmartt-Preife.

Butter 120130, Kasematte 1520, Kochkäse 60-70. Karotten 10-15 Kar­toffeln 5. Meerrettich 5060, Wirsing 15 bis 20 Weißkohl 1015, Rotkohl 1520. Spinat 2530. Mohrrüben 15, Zwiebeln 1015 Rote Rüben 20, Tomaten 60 -70, Aepfel' 3050, Birnen 3040. Wein­trauben 90-100, Gänse 80-100 Enten 100 bis 120 Hähnchen 100-120, Hühner 80 bis 100 Pfg. das Pfund. Eier 1213. Hand­käse 50, Handkäschen 7, Endivien 52, Blu­menkohl 40-80, Salat 35-40. Oberkobl- rabi 1015. Rettich 15-20. Knob­lauch 510, Lauch 10, Tauben 6080 Pf. das Stück. Roienkobl 3540, Schwarz­wurzel 30^40 das Pfund.

(Bottesbtenft.

Mittwoch, 4. Februar.

Philippshaus. Bibelstunde, Pfr. Dr. Geller.

Donnerstag, 5. Februar.

Ockershaulen. 20 Ahr: Bibelstunde, Vikar Frey.

Seibständige ev.-luih. Gemeinde, Nikolaistraße 1. 20 Uhr: Bibelstunde.

Haus Bethanien am Ortenberg. 20.30 Uhr: Oeffentl. Bibelstunde, Metropolitan Wille.

tote WirMakttmldmam

r. Frankfurt, 4. Febr. Die Ten­denz am heutigen Getreidemarkt ist für Inlandsbrotgetreide behauptet. Inlands­weizen ist wieder knapp angeboten und kann sich befestigen. Für Roggen waren die hohen Preise der letzten Woche nicht mehr zu erzielen und die Tendenz neigt eher zur Schwäche. Hafer und Gerste un­verändert. DaS Mehlgeschäft ist sehr ruhig. Fest liegen auch Futtermittel.

r. Frankfurt, 4. Febr., Die heutige Börse eröffnet im Einllang mit der festeren Auslandsbörse ebenfalls in fester Haltung. Anregend wirkte vor allem die französische Kapitalbeteiligung am deutschen Kapitalmarkt und der bisherige ruhige Verlauf der Reichs- taasverbandlungen. Das G-ichäft war ledoch bisher sehr schwach und Abschlüsse .Tarnen nur sehr wenig zustande. Farbenmdustr'e 129, Siemens 16,550. Schlickert 105, A. E. G. 92,75. Rheinstahl 64, Reichsbank 235.

r. Berlin, 5. Febr. Die Lieferungspreise des Auslandes sind am Produktenmarkt stark erhöht. Das Cnlanbsangebot ist nicht dring­lich. doch zeigt sich etwas Nachfrage. Die Forderungen der Händler und die Gebote der Käufer waren nicht in Einklang zu bringen. Die Preise für Weizen und Haier sind sehr fest. Hafer hat bei ausreichendem Angebot schleppendes Geschäft. Gerste ruhig. Am Lie- ferungsmarkt ist ein Geschäft kaum zu ver­zeichnen, doch sind die Deizenpreise für Brot- tegreide ebenfalls behauptet.

Wetterbeobachfomn am 3.4. Feb.

Höchste Temveratur am 3 Februar 1.7 Tessins

Niedrigste Temveratur lekte Nackt -8.5 Geiss,is

Zeit

Barometerft. reduziert auf N. N

Tempe­ratur

Relative- Luft- feucktig feit _

3. 2.Ubr nackm.

759.5 mm

1.5 Eess.

95*1.

3. 2 9 Uhr

762.2 mw

-0,3 Teil.

96%

nackm.

88 X

4. 2.7 Ubr

764.4 mm

-3.4 Tess.

norm.

PHOTO-BUHLER - BRILLEN-BUHLER

Marbnrg-Lahte

Wettergasse 80 BahnhoffN 9

Fernruf 248,

* Wetterderi«.

Der am Südrande des kräftigen nord­osteuropäischen Hochdruckgebiets westwärts gehende Kaltluftstrom hat das schon flache festländische Tiefdruckgebiet unter weiterer Verflachung südwärts gedrängt. Er wird sich auch bei uckS durch zunehmenden Tem­peraturrückgang noch bemerkbar machen. Dabei werden anfänglich weitere leichte Riederschläge (überwiegend Schnee) fallen, später jedoch auch Bewölkungsrückgang und mit ihm Froswerschärfung eintreten.

Witterungsaussichten für Donnerstag: Zeitweise aufheiternd, noch vereinzelte leichte Schneefälle, leichte bis mäßige Fröste, öfttiche Winde.

Taunus: Kl. Feldberg2 Grad, 22 Zentimeter. Rhön: Wasserkuppe2 Grad. 30 Zentimeter. Vogelsberg: Herchenhainer Höhe 0 Grab, 30 Zentimeter. Sauerland: Winterberg 2 Grad, 65 Zentimeter. Harz: Schierke3 Grab, 90 Zentimeter: Braunlage 2 Grab, 93 Zentimeter. Thüringer Wald: Oberhof3 Grab, 75 Zentimeter: Jnseis- berg 6 Grab, 85 Zentimeter. Sch warz- walb: Felbberg4 Grab, 175 Zenti­meter. Alpen: Garmisch Patteniirchen 7 Grab, 38 Zentimeter; Berchtesgaden 4 Grad. 78 Zentimeter.