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Zettf 4

£'t>rr»*Hn<hr -«»ttiinfl Werbnro e IL Montag, den 2. Februar 1931

Ni. 27

Mottmer öloblzeiluna RortiWer Wrmarkl Anne tsso 3n friefjere Zeire, wann Joahrmarst woar, Da goabs für ins Junge vieles ze sieh.

Ob fie ober grub, däi Sache woar float, Uff*5 Mart bei's Roathaus mutzte mir zieh. Fer Spitze und BSnner harre mir len Sinn, Mer wollte oach fe Schokoloabe.

Bloh noach ber Mordge'ch'chte zogs ms hin. Sät staune mer stramm wäi Solboate.

Canern grüße Tor ht ber Roathauswand Singe Silber mit schreckliche Sache. Däi woarn bunt gemoalt uf Leinewand. Es woar lenem von ms zum lache.

Ver bem Bilb toat e Fra die Orgel brieh. Un fang oach berbei noch e Lieb.

Jus Junge, ins blieb bes Ser$ fast flieh, So ging ins boas ins Gemüt.

Der Mann Nnn berbei mit em Stecke in ber Sand, Uff ben Biloer floh m Ströme bes Blut. En Morb woar passiert inem frembe Lanb, Uff ber Ere loag e Fra un woar tut. Däi Morbgeschichte woar nu erflärt Nu spielte roerre bät Orgel.

Däi Fra un ber Mann hun van nii sich ge- Sie fange auf voller Eorgel. lkehrt.

Doch wäi ber Mann mit seim Stecke näher- Un iet Fra foam mit em Tefler, srückt

Doa hunn mir Junge ins schnell verbrickt. Nit euer von ins hat en Seiler.

Mir Ketzerbächcr ginge nu hübsch noachhem, Woas nu foam, hunn ich nicht vergesse. Mein Vatter, ber hvat mer bes Fell gegerbt, En jeher Schloag,. ber hat geselle.

So e Morbgeschichte berf setzt nit mieh sei. Weil heil ih zou gruh die Verleitung. Däi goure ahle Zeire, bät sein verbet, Seit schreibe ses nur in ber Zeitung. E. D.

Marburgs Weiter Einwohner geitorben

Der älteste Einwohner unserer Stadl. Rentner Bernharb (Serlad) ist am Sonnabendabend im Alter von 99 Jahren in seiner Wohnung, Biegenstrahe 34. gestor­ben. Don Beruf war ber Verstorbene Land­wirt. Ihm gehörte früher bas ehemalige Uni­versitätsgut in Singlis bet Sorten. Von 1903 ab lebte er in Marburg als Rentner. Bis zum Sommer vorigen Jahres machte er noch täglich seine Spaziergänge, vierfach hint«läht seine Stau im Alter von 74 Jahren unb 5 Kinder, von denen bas älteste 52 Jahre all ist.

* Wintersport im Sauetlanb. Während auf den Höhen um Marburg nur wenig Schnee anzu treffen ist, fanden die 300 Wintersportler und Sportlerinnen .9l (baoon etwa 250 Studierende), die sich gestern mit dem Sonderzug nach Winter- berg begaben, an den Hängen bes Kahlen Astenberges ausgezeichnete Schneever- hältnille. Sie konnten sich nach Herzens­lust im weihen Element tummeln und fuhren befriedigt aber auch ermüdet gestern abend zurück.

* Polizeiliches. Entwendet wurde hier am 31. Januar ein Stoffläufer von Stauer Farbe mit roten Rändern und hwarzen Blumen gemustert. Er ist 4 Meter lang, 0,75 Meter breit Mittei­lungen. auch vertraulich, erbittet die Kri­minalpolizei.

* Christi. Verein fanget Männer. Im Saal bes Christ! Ver­eins junger Männer im Philippshaus spricht beute abend 8^4 Uhr, Pastor D. Rambaud über bas Thema:Verlorene Söhne helfende Hände" (aus ber Seel­sorge an den Evangelischen in der Frem- benliaton).

Das Rlingler-Cuarte.tt, durch . in» wie ausländf'che Verpflichtungen über­reichlich beansprucht, hat dennoch für Mar­burg auf besonderen Wunsch einen Konzert- abtnb freigemocht, und zwar Dienstag, ben 3. Februar. Diese in allervorderster Reihe sämtlicher Stre'chauartett - Genossenschaften stehende Kürstlervereinioung bietet uns in Mar Regers 3. und bedeutendstem Quar­tett, dem in D-Moll, op. 74. eines der allerlchwierigsten Werte d-r gesamten Mullt- literatur. im Doriationenfatz aber durch ein Thema von fast voltsliedhafter Einfachheit unb Jimigteit ausgezeichnet, bas eine be­rauschende Fülle dufligsi gewobener Musst hervorblühen lässt. Im Finale von Beet­hovens op. 130 erflinqt uns die über­haupt letzte Schöpfung, die Beethoven zu Ende geführt hat. Die ihm vorausgehenden Sätze lind in ihrer Schlichtheit und Knapp­heit für jeden Emvf.täglichen von unmittel­barem Eindruck, der naiv-heiteredeutsche Tanz" sowie jener Satz, über den Beethoven selbst geändert haben soll:Nie hat meine Müllt einen solchen Eindruck auf mich ge­macht. selbst das Zurückempfinden dieses Stückes tostet mich immer eine Träne", jener allem Jrdi'chen enthobene Weihegeiang in ber überroötiaenben Tiefe feiner Empfin­dung: die (Eanantina. Der Bestich des Klingler-Quartetts wird dem Konzertverein zeigen, ob er es in Zu tunst weiter verant­worten fann. das deutbar Beste auf mufita- liichem Gebiete zu veranlassen. Die Erfah­rungen dieses W'nters waren, was die Be­sucherzahl anbetrifft, sehr trübe. Don dem Sefu6 bes Klingler-Quartetts werden daher wesentlich die Beschlüsse abhängen, die der Vorstand des Konzertvereins für die nächste 3etf zu fassen in der Lage ist. Karten smd "och m genügender Anzahl bei ben beiden ^.İ'^!lellen Elwert. R itzasse. unb Neu- fcibt, Bahnhofstratze, zu haben.

Frisch auf!

Familienabend des Oberhejsischen Eebirgsvcreins

Wenn ber Oberhestische Gebirgsverein zu seinem alljährlichen Winterfest einiäot. so in ihm ein volles Haus gewiß, denn diese Ver­anstaltungen erfreuen sich allgemeiner Beliebt­heit und bedeuten für Viele bas weitere Fest- erkbnis bes Winters. So tonnte auch am Sonnabenb abend der Vorsitzende, Stabtrai Walter, eine überaus zahlreiche Festge- meinbe aus allen Kreisen ber Bürgerschaft be­grüben. welche ben mit Tannengrün reichge­schmückten groben Stabtfaal bis auf den letz­ten Platz füllte.

Musikstücke unb bas gemeinsam gesungene LiedWie ich dich jubelnd grüße, mein trautes Heimatland. . ." bildeten den Auf­takt der Festfolge, in deren Verlauf zunächst der Vorsitzende die Auszeichnung bet rührig­sten Wandersleute vornahm. Er hob dabei hervor, baß sich die Wanderungen des Ver­eins. die nicht allein ben engeren Heimatbezirk berühren, sondern sich auch oft weiter entfernte Ziele stecken, von Jahr zu Jahr einer steigenden Teilnehmerzahl er­freuen. Bedeute doch auch eine sonntägliche Wanderung durch untere von Naturschönhei- ten lo reich gesegnete Gegend eine wahre Ausspannung unb Erholung pon all ben Sorgen unb Kümmernissen das Alltags und lalle neue Kraft schöpfen für die Arbeit. Die 1 Durchschnittszahl ber Beteiligung an ben ein­zelnen Wanderungen betrage 50, gewiß ein erfreuliches Zeichen von Wanderlust und Hei- matliebe. 62 SBanberfreunbinnen und Wan- berfreunben konnte diesmal der Vorsitzende die schlichten Auszeichnungen, goldene unb silberne Eicheln, überreichen. Von der Wid- mung eines Wanderspruches für jeden Ein­zelnen mußte diesmal infolge der Masse ber Teilnehmer abgesehen werden . Der am Schlüsse allen Ausgezeichneten gemeinsam dargebrachte Wanderspruch Ludwig Richters aber klang aus in ber Feststellung, baß trotz aller Lobeshymnen auf ausländische Reise­ziele doch unsere engere unb weitere deutsche Heimat sich in Natnrlchönheiten durch nichts übertreffen fasse. Möchten die Auszeich­nungen auch für die kommenden Jahre ein Ansporn zu weiterer reger Wanderbet»llir"<na fein. Der gemeinsame Gesang bes Deutsch­landliedes beschloß die Ehrungen.

Eine erfreuliche Bereicherung ber Festfolge bildeten einige in recht anfnrechender Weise vorgetragene Lieder durch ein von Vereins- bamen zusammengesetztes D-wvelouartett. so- wie ein Gedichtvortrag mit Lautenbegleitung.

Den Mittelpunkt ber Veranstaltung bil­dete jedoch die Aufführung des von einigen Vorstandsmitgliedern mit viel Liebe und Sorgfalt zusammengestellten Marburger Lo-

kallchwankesD i e Einverleibun g, in welchem die jüngst erfolgte Einverleibung Ockershausens nach Marburg unb sonstige kommunale Marburger Begebenheiten bet letzten Zeit mit köstlicher Ironie einer Be­trachtung unterzogen wurden. Welchbe­deutende Zukunstsprcjekte" für unseren neuen Stadtteil Ockershausen wurden an der im Bürgermeisterhause veranstalteten Kaffee­tafel wohl nicht alle erwogen? Um nut einige herauszugreifen erwähnen wir ben Um­bau ber Marburger Kläranlage zu einem Hallenschwimmbad für Ocketshausen, die Ver­kehrserschließung bes Ortes durch Schiffbar­machung des Ockershäuser Baches, Bau einer Zahnradbahn über die Hohe Leuchte zum Sellhof, Durchschlag eines Tunnels nach (Enriaimeimat, Anlage einer Talsperre am Soldatengraben. Weiterführung ber Straßen­bahn übet den Zwetschenweg nach Ockershau­sen, Dau eines Verbindungssteges nach bem Vorbild bes Ortenbetgsteges vom Südviertel nach Ocketshausen. zwecks Umgebung ber ver­schlammten Ockershäuser Allee usw. usw. Auch ben Dammeisberger Höhrnklub, ber ben Dammeisberg als alpines Gelänbe erkannt unb sich dem Deutsch-Oesterreichischen Alven- verein angeschlossen hat. zog man in den Kreis der Betrachtungen. Es ist geplant, auf ber Höhe des Dammeisberges eine Wetter­beobachtungsstation zu errichten unb bie wissenschaftlichen Ergebnisse im Lutherhaus zu verarbeiten. Um bie an ber Hinden- burgftraße ausgehobenen Wasserlöcher wirf, schriftlich für bie Stabt auszunützen, wurde ber Vorschlag gemacht, bort Bismarckheringe auszusetzen unb eine Heringsfischerei zu er­richten. Währenb bes Winters will man bie Fischerei in das Schwimmbecken bes Luisabades verlegen. Daß durch all diese und viele andere ironische Anspielungen bie Lach- muskein ber Feftteilnebmer sehr in Anspnich r-ennmmen wurden, läßt sich denken. Den Abschluß des mit brausendem Beifall auf« oennmmenen Schwankes, dessen ei"vfnen A"llen sich die Darsteller in vorzüglichster Weis» entledigten, bildete eine Lobeshymne auf Marbnra die in, dem gemeinsamen Ge­lang bes Marburgliedes ihren Ausdruck fand.

Weite« Musikstücke unb eine humoristische Anlage leiteten bann über zum Tanz, bei bem Alt unb Jung auf ihre Rechnung kamen.

Hoffentlich hat ber Familienabend dazu beigetragen, bem Oberhessischen Gebirgsver­ein. der sich um die Erschließung bes heimatlichen Wandergebiets so große Ver­dienste erworben hat. weitere Freunde und Gönner zuzuführen. W.

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Gastspiel bet Deutschen Bühne für Bolkshhgiene. Unter der künstlerischen Leitung des Herrn Di­rektor Müller-Manger trat gestern bie Deutsche Bühne für Dolkshhgiene zu Kassel in ben Stadtsälen mit einem Schau­spiel unb einem Drama vor bie Oeffent- Üchkeit, bie ber2lufflärung bienten. Ein­mal wurden unter ber wissenschaftlichen Leitung bes bedeutendsten KrcbSforscherS, Geh.-Rat Professor Dr. Blumenthal-Ber­lin die KrebSk rankheiten in bem eigens zu diesem Zweck geschaffenen Schau­spielDie Tragödie des Arztes" dramatisch behandelt, des anderen wurden in dem SchauspielDie weihe Pest" die Gefahren ber Geschlechtskrankheiten dargestellt. Man darf wohl sagen, baß bie Aufführungen sowohl durch ihren Inhalt als auch bie Darstellung In auSbruckSvoller Form zum Publikum sprachen. Gewiß nimmt man hier kein Blatt vor ben Mund und es wurde gerade ber Eltern- unb Lehrerschaft zur Pflicht gemacht, die Zu- gend aufzuklären über die Gefahren, bie ihr drohen. Dor bem Kurpfuscher wird eindringlich gewarnt und der Arzt als beratender Freund empfohlen. Die Leistungen der Schauspieler waren durch­weg gut, besonders aber verdient PH. Muller-Wanger genannt zu werden. So hat man auch durch die Bühne neue Wege der Aufklärung gefunden über DolkSkrankheiten. die besondere Beachtung verdienen. Der Besuch der Gastspiele war allerdings sehr schlecht.

FtlmsÄan

* Eva na. Filmdienst. In bem FilmJohanna von Orleans", ber seit gestern im Philippshaus über die Leinwand geht, bat man bie sagen­umwobene Gestalt dieses Heldenmädchens, bet markantesten Frauengestalt in der französischen Geschichte, zu neuem Leben erweckt. Seltsam fesselnde Bilder formen das Schicksal Johannas, um deren Leben zwei Großmächte kämpfen. Das fran­zösische Mittelalter mit der grausamen Einrichtung der Inquisition zieht in pak- fenben Bildern an uns vorüber, in deren Mittelpunkt der ergreifende Kampf eines einfachen Mädchens steht, dem die liebet- zeugung ihres Glaubens mehr gilt als das Leben. Kirche unb weltliche Macht stehen im Kampfe miteinander, und dieser er­bitterte Kampf, in besten Mittelpunkt die Jungfrau von Orleans steht, endet erst mit dem Tode dieses Heldenmädchens. Mit

großer Sorgfalt hat ber Regisseur Dreyer feine Darstellertypen ausgewählt, eine Sammlung feiner Tharakterköpfe. Mlle. Falconetti spielt die Jungfrau mit einer solchen Macht und Besessenheit, daß sie die Zillchauer völlig in ihren Bann zieht. Der Film, ber heute, Montag abend, noch einmal gespielt wird, fand güte Ausnahme.

Christliche Äugend feiert ein goldenes Jubiläum.

9tm 2. Februar 1931 begeht bie größte christ­liche Jugendorganisation ber Welt ihr gol­denes Jubiläum. Vier Millionen Mitglieder des Jugendbundes für E. E. sEntschie- deues Christentum) feiern ben Tag, da vor 50 Jahren durch Pastor Dr. Francis E. Clark ber Sugenbbunb im Pfarrhause der Williston- Gcdachtniskirche in Portland (Amerika) ins Leben gerufen wurde. Heute zählt bet Iu- aendbunb für E. T in 80113 Vünben vier Millionen Mitglieber, bie allen Rasten, Völ­kern unb sozialen Stellungen unb über 100 verschiedenen evangelischen Konfessionen an­gehören. Die Hauptstärke bet Bewegung liegt allerdings nicht in ihren Zahlen, sondern in ihrem Geist Es lebt angriffsfreubiaes, missio­narisches Wollen in ben Mitgliebern bie Thtistus erlebten und erfuhren als ihren Er­löser unb Heiland

Tanera «neiget.

Montag, den 2. Februar, vergnügungsan.zeiger AestaurantLahnlust", Wehrdaer Weg Ab 14 Ahr: Tanz.

DafchausZur Stadt Straßburg": Ab 14 Uhr: OeffentL Tanz.

®afe-7?eftaurant Steinebach. Gisselberger Straße: 16 Uhr: Tanz.

Schühenhof. Dehrdcier Weg 2: Ab 20 Uhr: Künstler- unb Stimmungskonzert in der Felsengrotte.

Stadtkeller: 20 Uhr: Echt rheinischer Hu­mor in Lied unb Wort.

Eapltot. 25iegenitruße; Ab 20.15 Uhr 3n Dien hab' ich einmal ein Mäbel geliebt", ferner: »Kulturfilm" und Wochenschau", x

Film Philippshaus. LlniverfltätSstraße: 20.15 Uhr: »Johanna von Orleans".

Kamera. Kasernenstr.: 12 unb 20.15 Uhr » Einbrecher".

Licktsp ele, Bahnhofstraße: 15.30, 18 und 20.15 Uhr:DaS letzte Fort" unb »Ge­schminkte Jugenb".

tBermmminn-ien Vorträge ei».

Bvllshochscdule: 20.15 Uhr, in ber ©üb- schule: Aettor Hentze: »Ludwig Gar­litt. Gerhard Dudde unb Paul Oestreich als Vertreter ber höheren Schule".

Lichtmeß marlt. Ter heutige Krammarkt. der unter den Landbewohnern als sog. Heiratsmarkt gilt, brachte unserer Etadt regen Verkehr.

rem Mrilmattsme düngen

r. Berlin, 2. Febr. Am Berliner Pro, duktenmarkt sind die Auslandsofsetten un­verändert. Das Geschäft ist abwattend und schleppend. Die Preise im Promptgeschäft liegen auf Sonnabend Schluß. Weizen und Roggen sehr ruhig bei unveränderten Preisen. Gerste für Brau- und Jndustriezwecke fest. Hafer feit und gefragt. Am Lieferungsmarlt hört man Sonnabend-Schlußpreise Brief und 0,50 M. darunter.

r. 5 r a n f f u r t, 2. Febr. Der Frank­furter Produktenmarkt verkehrt zu Beginn bet Woche in ruhiger Haltung, da An­regungen nicht vorlagen. Das Geschäft war sehr schleppend und Umsätze kamen nicht zustande. Die Preise sind vorerst gut behauptet.

r. Frankfurt. 2. Febr. Zu Beginn der Dormittagsbörse ist der Verkehr ge- schäftSloS. Anregungen wesentlicher Art liegen bis fetzt nicht vor. Der matte Veu- horker Schluß vorn Sonnabend und die be­vorstehenden innerpolitischen Auseinander­setzungen mahnten zur Zurückhaltung. Um­sätze waren bis jetzt nicht zu verzeichnen. Farbenindustrie 123. Siemens 161, A. E. G. 91 y*. Darmstädter Dank 137y>.

Schlachwie^martt i?rnnW o. M.

1 Februar mittags 12 Ubt.

1. Rmber:

0 tb I e n, volllleischige ausgemäftete Ztr. thg. höchsten Stblatbtmert* jünnere DiL 4650

ältere 4245 lonitige oollfletltbige jüngere 8841

Bullen jüngere, volllleischige höchsten Schlachtwert» _ 4548

sonstige volllleischige od.ausgemästete 4044 fleischige .

gering genährte .

Rühe, iünnere, volllleischige höchsten Schlacktwerts 3"4t

sonstige »ollkleischige od.ausgemästete 3538

fleischige 3034

gering genährte , 2529

Färsen (Ralhinnen, ?ungrinber) voll fleischige, ausgemästete höchsten Schiachtwerts . 475t

volllleischige . 4346

fleißige . 4042

2. Halber : hefte Matt- und Sgugfälber 5761 mittlere Malt- und Saugkälber 5256 geringe Kälber - 4551

3. Schate Mastlämmer und jüngere

Matthämmel Weidemast

Stallmast

mittlere Malllämmer, ältere V ast»

Hammel und gut genährte Schase

lleischiges Schatvieh .... .

gerinn genährtes Schatvieh w

4. Schweine '

lietttchwetne über 30üPjd. Lebendgewicht 48-50 oolllleisch.Schweineo.ca.2t0300Pt.Vbdg. .. 4951 golllleisch.Schwetne o ca.200240Pf.iZbdz. ->951 oolllleiich.Schweine o.ca.160200Ps.vbdg. .. 5052 lleischige Schweine o.ca.120ILOPj.vbdz. _ 4050 leilihige Schweine unter 120 Pjd.Ldbg.

Sauen

8 e f t* i e b Rinder 1255. Ochsen 256. Bullen 93. Kühe 511. siärlen 390. Kälber 374. schale 26. Schweine 557-,

Marktverlauf: Rinder ruhig: Schweine an aitfls sch eppend, später lebhaft; Kälber und Schafe ruhig.

Grippegefahr

beugt vor

Wetterbeobachtungen am 1.2.Feb.

Höchste Temperatur am 1. Februar 1.3 Celsius Niedrigste Temperatur lebte Nack' -0 4 ^eGus

Zeit

Sarometerh. reduziert auf 'i N

lemve- 'tatur

Relattve- Luft- feuchtia» feit

1. 2. Ubr nachm.

1. 2 9 Ubr nachm.

2. 2.7 Ubr norm.

761,1 mw

762.0 mm

0.9 Cell.

0.2 Teil.

90*1.

93 X

762.3 mm

-0.2$tli.

93 X

PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BÖHLER

Marburg-Lah»

Setter,aste 30 Batz»h»M» 8

Serwntf 248 Wetterbericht

Aussichten für Dienstag: Meist bewölkt, nur noch vereinzelt Niederschläge, Temperaturen wenig geändert, in Richtung wechselnde zeit­weise nördliche und östliche Winde

Bogelsberg: Hohecooskopf 3 Grad, 40 Zentimeter: Herchenhainer Höhe2 Grad, 25 Zentimeter. Taunus: Kl. Feldberg -* 2 Grad. 21 Zentimeter. Rhön: Wasierluppe 5 Grad, 30 Zenti­meter. Schwarzwald: Feldberg 6 Grad. 175 Zentimeter. Harz: Schierst 5 Grad. 90 Zentimeter: Braunlage 5 Grad, 90 Zentimeter. Thüringer Wald: Oberhof 4 Grad, 75 Zenti­meter: Inselsberg 6 Grab, 85 Zentimeter.

Verlag Dr C H > geroth.

Hauptschrillleiter unb verantwortlich für den politischen Teil Dr. (S r n ft Scheller, für Kommunalpolitik uno Feuilleton. ^Loth Schneider: für den totalen u. provinziellen Teil: With. Äißner, sämtlich in Dtarburg.