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Don Ernst Edgar Reimärbes.
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Vel fieberhaften Erkrankungen dürften fast ausschließlich Cchwitzprozeduren im Lett in
stätte und den steigenden Wassern, aber
Fiebermittel kommen daher eigentlich nur dann in Frage, wenn die Temperatur zu hoch steigt und zu lange anhält, io daß von dem
Schiff durfte nur von den die Stell« von Priestern vertretenden Webern berührr werden, es galt demnach als heilig, und die Ortschaften, durch die es kam, wurden nach dem Glauben des Volkes durch seine Anwesenheit gesegnet. An dem Tanz um den Schiffswagen nahmen Scharen von Frauen teil, die wenig oder gar nicht bekleidet waren. Der Chronist berichtet von ihrem unsittlichen Treiben (Fruchtbar- > keitszauberf), über das er, rote er ent« rüftet schreibt, sich nicht näher äußern könne. In späterer Zeit wird ebenfalls immer wieder über di« Unsittlichkeit beim Karneval geklagt, die bekanntlich auch heute noch größer ist als bei andern Vol's- festen. Zu christlicher Zeit pflegten sich die Teilnehmer an den heidnischen Umzügen mit dem Schiffswagen zu vermummen, damit man sie nicht erkennen konnte, und wenn Sebastian Brant (1458 btg 1571) in keiner Dichtung „Das Narrenschiff" alle Narren in ein Schiff verlud, um sie „gen Narragonien zu fahren, so steht das in engem Zusammenhang mit den altheidnischen Brauch. Von einem mit weißen Kühen bespannten Schiffswagen der germanischen Erdgöttin Nerthus, die man auf
Gn neues Nalurschutzgeblet an der Erbe
Es ist der Gedanke aufgetaucht, die Landstrecken links- und rechtsseitig der Elbe, in denen Biber siedeln, als Naturschutzgebiet zu erklären. Außerdem will man ein zweites Diberschutzgebiet bei Boitzenburg in der Uckermark schaffen und hier Tiere au» dem Berliner Zoo an« siedeln.
»Mer nichts, das nicht vergessen werden könnte, das nicht zusammenbräche wie die morschen Trümmer da drunten, wenn wir nur wollen!"
„®fe! Mutz ich es jetzt umgekehrt dir zurufen? Kraft und Wille überwinden alles! Was steht denn in Wahrheit noch zwischen uns, wenn wir beide uns wieder frei ins Auge sehen können, Hand in Hand? Nichts, Eke, nichts! Blasse Schatten, die uns nicht schrecken können. Alles andere aber, was wir selber uns angetan, es ist ausgelöscht in dieser Stunde, nach unserm festen, ehrlichen Wollen. Nur das eine gilt: wir lieben uns! Nein, leugne es nicht. Dein Auge spricht wahrer als jedes Wort: die liebst mich — trotz allem, ilnb ich? Ich liebe dich, wie einst, wie immer. Eke — ich nehm' dich! wie einst, tote immer. Eke — ich nehm' dich! Mit gutem Recht: mein warst du, mein bist du — mein!"
> (Nachdruck verboten.)
K Die vom «Rauhen Grund"
Roman von Paul Grabet n.
,.:f$ (Sortierung)
'1 V. »Verzeihung — dah ich auf mich warten netz. Aber ich ging, sobald ich irgend ab« kommen tonnte. Ece, Ihre Zeilen — nein. bae ist ja Unsinn so! Sprich mir nachher mein Urteil, wie du willst, aber in dieser Stunde, der einzigen und letzten vielleicht die mir noch mit dir vergönnt ist. will ich reden, wie mir ums Herz ist. Du weißt ja nicht —"
Doch nun hatte sie sich wieder. Doll sah sie ihn an. Aber eine große, abgeklärte Ruhe war in dem Bäck, der ihn suchte. Und leise bewegte sie das Haupt. Ein Abwehren, bei aller Sanftheit fest und besttmmt.
»Gerhard — versteh' meinen Brief nicht 1° ^"äpf' daran nicht Hoffnungen, dte ich gleich wieder enttäuschen muhte. Wenn ich dich rief, so geschah es nur, um vir zu sagen, was sich in mir durchgerungen • hat in Stunden voll tiefer Bitternis. Das fieben hat sein Werk getan auch an mir. Heute denke ich anders über manches, und iä) weitz: ich handelte töricht, damals In jener Stunde, die uns trennte.“
Ein Aufzucken in feiner Rechten, als tootlte sie sich ihr entgegenstrecken. Doch * sie sprach weiter:
»Wie — ein Mensch dort drunten?"
Erschrocken blickte Eke Lettsch an. Der schüttelte ungläubig den Kops, nahm aber doch den Feldstecher und beobachtete scharf die Ruine. Plötzlich aber ein Zusammenzucken.
»Siehst du was?"
Ein bettoffenes Nicken.
»Es ist doch so — ein Mann ist dort tm Turm."
»Großer Gott!"
Doch nur einen Augenblick dieses fassungslose Entsetzen bet Eke. Dann rief sie erregt:
»Man muß hin — auf der Stelle."
Mer Gerhard war schon fort von ihrer Seite, bereits drinnen Im Zimmer am Telephon. So hörte sie gerade noch seinen Befehl zum Werk hinüber:
»Also sofort das Auto fettigmachen. In drei'Minuten bin ich drüben."
Und er eilte hinunter zur Garderobe. Doch da trat Eke neben ihn.
«Ich begleite dich."
»Liebe — das ist Männerwerk.“
«Du gehst in Gefahr' Laß sie mich teilen.
«Eke!"
Bittend ergriff er ihre Hand. Mer sie behartte.
»Ich lasse dich nun nicht mehr Gerhard."
Da verstummte er. Mer fein Blick traf sie, aufleuchtend In heiligem Glück. Seine Gefährtin — auch In Not und Tod. Schweigend half er ihr in den Mantel, dann eilten sie hinaus, hinüber zum Werk.
Auf dem Zechenplah hielt schon der Wagen mit laut arbeitendem Motor. Seine eisernen Flanken vibrierten unter den Stützen; ein edler Renner voll zitternder Begier, loszustürmen.
»Vorwärts — Maximalgcschwindigkelt!“
Und die Maschine sprang an, schotz davon. Eine Staubwolke war alles, was den Nachschauenden noch sichtbar war.
Das war kein Fahren mehr — nein, ein Wiegen. Unwillkürlich griff Eke nach einem Halt.
Sortlefcuno folgt
Rügen verehrte, wo Hertha-Stein unt Hertha-See heut« noch an sie erinnern, berichtet Tacitu». Danach wurde da» Bild der Göttin zur Frühlingszeit in einem Schisfswagen durch das ganze Land gefahren und zuletzt In einem See von Sklaven gereinigt, die man sofort hinterher ertränkte. Schon bei den Dionysosfesten der Griechen des klassischen Altertums fin- den wir den Schiffswagen, der von dort zu den Römern kam und bei den Bacchanalien eine Rolle spielte.
Aus diesen Bacchanalien sowie aus den Hllarien, Lupercalien und den Saturnalien, dem beliebtesten Fest de, römischen Reiches, soll der Karneval, zum Teil wenigstens, hervorgegangen fein, jedenfalls rst er nicht erst in christlicher Zeit ent- standen. Von diesen altrömifchen Festen ausgelaufener Lust haben die Saturnalien, bei denen, ebenso wie bei den Hllarien, bereits Verkleidungen üblich waren, zweifellos am stärksten auf die ältesten Christen eingewirkt, die, wie aus den Klagen bet Kirchenväter hervorgeht, dies Fest miifeierten. Auf die Saturnalien ist auch das sogenannte Narrensest zurückzuführen, das bis über das 16. Jahrhundert hinaus in den Kirchen abgehalten wurde. Bei dieser Feier tauschten, ähnlich wie bei den Saturnalien, wo die Herren die Sklaven bedienen mußten und alle Standes- unterschiede aufgehoben waren, Vorgesetzte und Untergebene die Rollen.
jn ähnlichen Formen, wie sie heute üb« - lich sind, finden wir den Karneval! zuerst im 14. Jahrhundert in verschiedenen Städten Süddeutschlands ^Frankfurt, Augsburg, Nürnberg), etwas später auch in Italien, Frankreich, Spanien und Portugal, weiter läßt er sich nirgends zurückverfolgen. Schon damals wurden wiederholt behördliche Verbote gegen das Vermummen erlaffen, die jedoch ohne dauernden Erfolg blieben; die von Generation auf Generation vererbten Bräuche ließen sich nicht ausrotten.
(frage kommen. Wenn der Zustand es er. außt, so empfiehlt es sich, zunächst einmal ein heißes Bad zu nehmen dann fofcrt das gut 5."8f"ärmte Bett auszusuchen, eine heiße Flüssigkeit zu trinken und sich schließlich in warme Decken einpacken zu lassen.
Die Schwitzkur beruht also aus Zufuhr von Warme und Verhinderung von Wärmeabgabe. .Daneben kann aber auch noch ein anderer schwe ßtreibender Faktor in Betracht kommen. Als schweißtreibende heiße Flüssigkeit sind ja seit jeher Kamillentee, Fliedertee und ähnliche Tees beliebte Hausmittel. Und das mit vollem Recht, zumal es neuerdings gelungen tft. in Kamillentee und Fliedertee Stoffe nachzuweisen, welche die Empfindlichkeit der
mU &öae"ftetn obet Karbolsäure er-/Schweißdrüsen für Wärmezufuhr lebhaft stet. ’ »ern und somit ganz besonder» stark bit
Uno auch die Fleberentstehung bei den In-1Schweißabsonderung anregen.
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aus die zentrale Wärmeregulierungsste-le I Kamillerttee erhöht Quffatlenb ftolt durch einen Nei^ nus, [o bnfj [ie [ich ouf höhere I x ...
Temperaturen einstellt. Dabei bttibt doch eine ** «an, richtig, wenn man zur
gewisse Regulierungsfählgkeit bestehen. Denn b/dwitzkuren nicht nur heißes
trotz äußerer Temperaturschwankungen hält ^ss-t sondern einen heißen, schweißtreiben. der Organismus nun zunächst an der einmal 1Ce Ju """unerreichten Körperwärme fest. Die Regulierung ------»
hat sich gleichsam auf ein höheres Niveau ein- \ M .
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»Es ist nun einmal geschehen und nicht mehr gutzumachen. Aber vielleicht hilft • es auch dir leichter hinweg, wenn ich Dir - sage, Gerhard: ich sehe nur noch Verhäng- Nis. wo ich früher Schuld bet dir sah. Ich *■ N>eih, du leidest unter deinem Irren und zerquälst dich in Innerer Zerrissenheit. So verlierst du dein Bestes, deine kostbaren, ? fchönen Jahre, die dir Freude bringen folltcn und Glück. Das jammert mich, Gerhard, helfen möchte ich dir, wieder mit Hellen Augen ins fieben zu blicken, unb darum rief ich dich noch einmal. Komm .gib mir deine Hand. Laß mit dieser Stunde alles vergessen sein, was dich quält. Nichts von Schuld und Verzichten. Du hast dir nichts mehr vorzu- werfen. Blick' wieder frei ins Leben, voll frischer Zuversicht, und nimm dir deinen filnteU am Glück — solange es noch Zeit ist."
Leiser ward ihre Stimme und ein wenig dunkel. Aber nur für einen Augenblick. Dann tönte sie wieder fest und klar.
»So, das war's, was ich dir sagen wollte. And wo es geschehen, tft mir selber leichter ums Herz. Nun kann ich ruhig weg von hier. And damit laß uns Denn nun jeder fortab seinen Weg gehen. Allein, aber ohne Dlttetteit gegen den ' andern."
v Eie wollte mit einem leisen Druck ihrer Hand von ihm scheiden, doch er Hetz fte nicht."
»Eke!'
Ein Ton war es, der klang fernher, aus sel'ger Zeit. Die Farbe wich da von ihren Wangen. Doch abwehrend schüttelte sie das Haupt.
Aber seine beiden Hände hielten sie, ' Und es strömte von ihnen wieder die alte, siegesfrohe Kraft aus.
„Wenn es fo ist — warum dann allein unsere Wege gehen?"
„Zu viel steht zwischen uns —" im Erinnern daran kam ein wehes Schlittern In Ihre Stimme — »bei dir wie mir."
And ehe sich ihr noch eine Antwort entrungen, hatte er [le schon an sich gerissen und küßte sie. Küßte sie wie damals. In stürmisa-em Begehren. Wie ein Früh- lingssturm brauste es hin über sie. Sein ungestüm forderndes Werben. Aber heute floh sie nicht mehr, vom Schrecken verwirrt. Geschlossenen Auges ruhte sie in seinem Arm und genoß erschauernd bas Glück der Erfüllung.
immer wieder ließen sie sich auf der Ruin« des Turmes nieder, ihrer letzten Zuflucht. Mer wie lange noch? And mitleidsvoll spähte alles auf den Berghöhen hin zu den atmen Tieren.
Doch nun! Was ging plötzlich für ein Raunen durch die Menschenmenge und ln!f, weit um das ganze Talmud, von Mund zu Mund, von Gruppe zu Gruppe, die dort stand? And ein Grauen schlich leise ihm ^ach-^War es denn möglich? Auch ein Mensch sollte dort noch weilen in dem alten Gemäuer, das jede Minute von dem Zusammenbruch ereilt werden konnte? Ein armer, hilfloser Kranker oder Alter, den sie vergessen hatten, gestern bei dem großen Raumungswerk!
Erschrocken sah einer den andern an. Doch dann kamen Zweifel. Ja nicht denk- bari Aber einige beharrten erregt. Doch doch, ganz deutlich hatte man ihn vorhin gesehen, wie er eine Weile an der Fenster- vöhle gestanden hatte — ganz gewiß, eine menschliche Gestalt!
Auch zu dem Hause droben am Waldesrand über Christiansglück drang die Kunde. Dort standen auf dein Balkon Eke und Gerhard, nahe beieinander. So schauten auch [le hinab auf die steigenden Wasser. Nun drang das dunkle Gerücht hinauf bis zu ihnen.
Um den Karneval als Fruchtbarkeitszauber zu erklären, kann vielleicht auch d'e bereits im 15. Jahrhundert bekannte Sitte dienen, daß die Fastnachtsnarren an ihren Gewändern zahlreich« Glöckchen trugen mit denen sie möglichst viel Lärm zu machen sich bemühten. Ursprünglich sollten di« bei Frühllngsbräuchen in Bewegung gefetzten Glocken und Glöckchen di« Veqe- tationsgeister aus dem Winterfchlaf er- wecken und an ihre segenbringende Tätigkeit erinnern. Heute noch finden in Süd» beutfdjlanb und Oesterreich am Dreikönigs« tage, zu Petri Stuhlfeier (22. Februar) ufro., manchmal auch zu Fastnacht, derartige Umzüge mit Glocken durch Fluren und Felder statt. Schließlich kommen hier auch di« bekannten Lärminstrumente: Knarren, Klappern, Ratschen, Schnarren in Frage, die beim Karneval eine Rolle spielen, während bet Gesang am beliebtesten unb wirksamsten blieb.
Die Wasser fttegen Im Rauhen Grund. Welle um Welle des Flusses rannte gegen die Brustwehr des LtaudammeS, sprang wütend Hoch an den steinernen Quadern und warf sich gegen die eisernen Schleusentore der Durchlässe. Mer unerschütterlich hiett das Menschenwerk dem Rasen der empörten Naturgewatten stand. Da wirbelten die bestürzten Wassermassen, wild aufschäumend in ohnmächtiger Wut, eine Weile vor dem unüberwindlichen Hindernis umher und brachen dann feltlkb aus in plötzlichem Entschluß.
»Ja, alles toarb ihnen zur Beute, den schäumenden, kreisenden Wassern, die nun den Rauhen Grund überrannten Tag und Vacht. Schon deckte ein langgestreckter Seespiegel das Wiesental. And droben, im sicheren Schuh der Derghöhen, standen Tausende von Menschen, herbeigeeilt von nah und fern, und sahen dem wachsenden Werk der Vernichtung zu. Aber aus dem großen Sterben dort würde Leben erblühen — größer noch, unendlich viel ge- walliger als das, was dort versank vor ihren Augen. And im stummen Hinstarren lackte es sie, schauernde Andacht, ein stolz- chwellendes Ahnen: immer mehr, immer »ertlicher erfüllte sich die uralte Der- heitzung an das Menschengeschlecht: Herr zu werden der Erde und Meister ihrer schöpferischen Kräfte
Mit steigender Spannung richteten sich die Blicke der Tausende endlich auf den Turmstumpf vor dem Dorf, beim Adligen Hause. Truhig schaute er allein noch schließlich empor uno hielt den wutschuu- menden Angreifern Widerpart. Auf dem geborstenen, rauchgeschwärzten Mauer- kranz oben schimmerte es bisweilen hell auf und blinkte silberweiß im Sonnenlicht. Nun erkannte man: Tauben: Treu der Stätte, wo si'e so lange Hausung und Nahrung gefunden, konnten sie sich nicht trennen von dem Ort, trotz feiner Verwüstung. Don Zeit zu Zeit zwar flatterten sie auf, kreisten wie suchend über der Trummer-
Jdjtngs auseinanberaehen, so unterliegt erscheinungen des Fiebers '^e'Kopffch^m' IEinern Zweif< daß er in uralten Benommenheit, Erregungszustände, Schlaf-1 primitiven Anschauungen unb Bräuchen losigkeit und dergl. den Kranken allzu heftig zurzeit unb ursprünglich wahrscheinlich quälen, wird der Arzt versuchen, bas Fieber "n Fruchtbarkeitszauber war. Dieser herabzudrücken. eigentlich« Sinn ist bann später völlig In
Restlos geklärt tft das Problem, in welcher Vergessenheit geraten.
Weise die Fiebermittel einwirken, immer noch Den Namen Karneval pflegte man nicht- Höchstwahrscheinlich greift bas Medika- früher irrtümlicherweise häufig von b.n ment am ffiarmejentrum an und ruft eine lateinischen Worten carne vale (Fleisch
Wärmeabgabe, andrerseits Verminderung der di« bekanntlich heute noch, na-
Warmebildung. I mentlich am Rhein, bet ben Rosenmon-
, Ein oftmals recht wirksames fieberherab. m,gb^ügen mitgeführt werden, finben s-hendes Mittel ist eine Schwitzkur, die übri- A- 12- .Jahrhundert erwähnt,
gcns aarnicht selten auch den Krankheitspro- « 1 Fastnachtsumzugen waren fte im 14. jefj selbst recht günstig beeinflußt Jahrhundert in Sübdeutschland, Italien
®ie Schwitzbäder gehören zu ben älteften « bekannt. Die älteste euro-
Heilverfahren: darüber hinaus wurden unb Pa*ftbeJDarftellung eines Schifskarrens in» werden sie auch von den Gesunden zu 93or. "ert>aI6 eines Festzuges finden wir auf beugungszwecken angewandt. Die alten Erie- der Vronze-Situla von Watsch aus d m chen und Römer, Türken und Araber waren Jahr« 700 v. Cltt. Etwa aus derselben —,""b die letzteren sind es heute noch — be- Zeit stammen Darstellungen griechischer Sre !Lerite D,°" Schwihprozeduren. Schiffskarren. Der Mönch Rudolf erzählt
dräntet1" erfttute sich das Schwitzen in feiner Chronik von St Ironb auVbem
Letzten M iebeJ krantbeit ^schrieben Al" U"-? 133, im Frühjahr im Wa'de sedoch im Dreißigjährigen Kriege das gesamte "der Kornelimünster (bei
Badewesen in Verfall geriet, tarnen auch bie .em Sauer ein auf Radern gehen- Schwitzbäder immer mehr aus der Mode um Sckstff baute, das dann von Webern erst in der Mitte des vorigen Jahrhunderts u"ct Aachen, Maastricht, Tongern, Looz, wieder aufzuleben. St. Trond nach Läau gefahren, überall von
Heutzutage werden Cchwitzprozeduren oon b®r Bevölkerung freudig begrüßt uno ben Aerzten nur bei ganz bestimmten Krank, abends mit Musik umtanzt wurde. Das beitszuständen verordnet,- z. V. Versagen der "
Nierentätigkeit. Aber auch die zahlreichen mit ö'eber einhergehenden Infektionskrankheiten wie Grippe, Mandelentzündung, Nronchttis Lungenentzündung ufro.; oftmals schon zuBe- ßinn der Erkrankung. Die vermehrte Echweiß- obgabe entzieht dem Körper überschüssige warme, und außerdem ist der heilsame (Ein« J ufj von Cchwitzprozeduren Höchstwahrschein, lich auf eine verstärkte Ausscheidung oon Eist- stosfen, möglicherweise sogar von Krankheitserregern, zurückzuführen.
age. wenn die Temperatur zu hoch Wenn auch die Ansichten bet Forscher t ui. n".$e anhalt, so daß von bem über ben Ursprung bes Karneval« ob-’t
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