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4 ____ Chfrtemf»# Sdtiine. Tterbnro a 2_ Mittwoch, beit 28. Januar 1931

Dir ÄerkehrsoröAAns Zes Ws-srferGmnöes

3u dem Artikel vom 26. ds. Mts.Der» kehrssorgen des Ebsdorfer (Brunbes" wird uns seitens des Kreisausschusses ge» schrieben:

Die Wünsche nach Vergröberung der Der» kebrsmöglichkeiten ;um Ebsdorfer Grund sind an sich verständlich. Es ist natürlich, dab (Bebiete die abseits der Hauptverkehrsadern fierten, tüten D:rkehr gebessert haben wollen. Bei diesen Wünschen werden aber die heutigen aesedfichen und wirtschaftli^-n M^gli'tzkeft'"' zu roenia bedacht. Zunächst ist es ein grober Irrtum anzunehmen, dab seder» mann berrcht'gt sei, Kraftoerkehrs- Itnten e'N'nf'chten.

Aus guten Gründen schreibt die Kratt« fnbrkinienverordnuna vom 20. 10. 1928 vor. dab zur Einrichtung von einiger« mak>en r«n-lmäbigen Linien eine beson­dere Genebmi^nng seitens der Landes» Polizeibehörde erforderlich ist.

2n dem Genehmigungsverfahren muh geprüft werden, ob der Unternehmer und lein Fahrer, desgleichen feine Fahrzeuge, die bei solchem Denehr notwendige gröbere Zuverläfsigleit. als sie für den Normalverfehr gefordert wer­den muh. besitzen: ferner ob der Unternehmer finanziell in Der Lage ist, evtl. Haftschäden gegenüber den Insassen, den Anliegern der von der Linie zu befahrenden Straften und auch dem dort verkehrenden Publikum zu übernehmen bezw. ob er gegen solche Schaden ausreichend versichert fit und feine Versiche- nmasvrämien reaelmäbig zahlt. Die Ee- nehmiaungsbehörde muh endlich prüfen, ob nicht die neu beantragte Linie einer bereit? begehenden Berkehrseinrichtung, in der nennenswertes Dolk-^nermöoen ange'egi fit. Konkurrenz macht. Für die Kreis- und Ortspolizeibehörden fff es d»m- nach eine Selhftn"rstS"dltchkeit. smlichen Ver­such zum Betriebe einer Autolinie, die die G-nehm-auna der Landesv"fi'eibehörde noch nicht gefunden hat. zu verhindern. Wenn also irgend iemand die Abficht hat. eine Linie eineurichten, dann mutz das erste fein, dab er sich um die Genehmigung die­ser Linie bemüht und nicht, dah er ohne Eenebmiauna anfän-tt tu fahren.

Dab in einem solchen Genebmignnasver- f"^-en die Kreisbahn aut Anfrage des Reme- rungsprgfident-n. als der Land-sv-l'z-ibe- hörde sich gegen die Einrichtung einer Linie die nahezu vollständig an der Kreisbahn entl"na laufen soll, au-^-'^t. fit nicht nur ihr Recht, sondern ihre Pflicht.

In der Kreisbahn sind mehrere 100 000 RM. Vermoaen der gesamten Kreisbe* wobner angelegt, und die Verwaltung bat dafür tu t-M^en. dab alle Veejntröch- tigungen der Rmtabi'ität bet Bahn ab« gewehrt werden.

Wegen des in unserer allgemeinen Wirt­schaftslage begründeten Rückgangs des Ee- famtverkehrs hat die Kreisbahn im laufen­den Etatsjahr gegen die Etatsansätze eine Mindereinnahme von td. 70 000 RM zu erwarten. Es wird jedem einleuchten, dab dieser Betrag heute nicht durch Steuern auf­gebracht werden darf. Die Verwaltung muh vielmehr, damit kein eigentliches den Kreis belastendes Defizit entsteht, ernstlich darauf Bedacht nehmen, eine entfr-rchende Senk'mg der Ausgaben der Bahn herbeizuführen. Da­zu gehört au 6 er Perfonaleinfchränkunoen 2J?ateriaI»rfriarnifien und ähnlichen Matz- nabmen. dah unrentable Züge nicht ae- faßten werden. Diesen Grundsatz sübr-n die Ve'kehrsunt-rnehmuni'en des Reich? (Reichs­bahn und RfichsvoB ganz rücksichtslos durch, so dab heute se^er feltsteNen kann, dab sowohl Züge bei der Reichsbahn ausfafien. als mich vor wenigen Jahren neu eingerichtete Auto- fin;*n der Reich-vofi wieder einaefiellt werden.

Die Kreisbgbn bat. wo es irgendwie mH if*rer finanziellen Leistungsfähigkeit vereinbar war. diesen Grundsatz nicht streng burchgefübrt. sondern hat auch Züge noch fahren lassen, wenn sie sich in sich nicht mehr voll rentierten.

Das muh aber seine Grenzen an der wirt­schaftlichen Möglichkeit haben. Der Zug der beispielsweise in Friedenszeiten abends 7.30 Uhr von Marburg-Süd nach Dreihausen ver­kehrte und dort blieb, wurde aus Entgegen­kommen auch noch in der Kriegs- und Nach­kriegszeit lanne Zeit beibchalten, trotzdem er sich nicht rentierte. Soäfer muhte er wegen Unrentabilität eingezogen werden. Als im vorfgen Jahre weaen des zunehmenden Bg- sal toerkehrs die Rentabilität der Bahn im allgemeinen sich fieberte, fit er wieder neu efrMeat worden, hat sich aber auch da wiederum nicht rentiert. Es ist selbst­verständlich. dob sein Verkehr darum in die­sem Jahre wieder auf den Sonnabend h«- schränft werden muhte, da eben alle S"ar- sam?möasi'bkeif»n ausgenutzt werden müssen.

Ans diesem Grunde fit auch die Verbin­dung des Perlonennerkehrs mit dem Güterverkehr, wie bei allen anderen Kreisbahnen nnb Rebenbahnen bet Reichsbahn. unerlShlich.

Darum muh der Morgenzug ab Marburg schon früh 5.15 Uhr fahren, denn er muh die leeren Güterwagen, die durch die Reichs­bahn erst in der Nacht zwischen 4 und 5 Uhr der Kreisbahn zugeführt werden, so nach Dreihausen bringen, dah sie nach dem Um» rangieren bei Arbeitsbeginn in den einzelnen Brüchen sind. Der in die Stadt kommende Morgenzug liegt so. wie es den hier immer geäußerten Wünschen bet Mehrheit ber Be­völkerung bes Ebsborser ffirunbes entspricht, mb wie er günstiger nicht gelegt werben kann.

Er trifft so in Marburg ein, bah bie Schü- I e t gerabe rechtzeitig zur Schule kommen und dah auch jeder sonstige Besucher ber Stadt die Geschäfte und Behörden sofort offen findet, ohne einen Augenblick warten zu müssen. Um dieselbe Zeit treffen nahezu an allen Bahnen in den gröberen Städten die Züge vom Lande ein. Dah dieser Zug ab und zu Verspätungen durch Rangieren hat, muh hingenommen 'werden, wenn ftf-ficer. stündlich auch die Kreisbahn sich bemüht, diese FäNe möglichst einzuschränken.

Einen zweiten MorgenZUg zv fahren, läht die wirtschaftliche Lage bet Kreis­bahn zur Zeit keinesfalls zu.

Einen reicheren Zugverkehr bei ber Reichs- bahn ober bei anderen Bahnen mit ähnlichen Verkehr-verbältn'fsen wird n'emand nach­weisen können. Es muh und darf in unserer ietziaen Zeit von den Krei?b»w^hnern erwartet werden, dah sie in Rücksicht auf die Ge­samtheit de? Kreises auch einen unbegu»men M-g zum Bahnhof und ein f«näheres Auf- ftehen gegenüber einem Einsteigen in den Kraftwagen vor dem Hause und einet An­kunft zu noch begi'-mer^r Zett in Marburg in Kauf nehm-n. 9P*r sind heute alle ärmer geworden. E? ifi schwer, aber notwendig, sich baran zu gewöhnen.

Die Kreisb^nverwaltung wird vor Fest­setzung der Sommer- und Winter- fahrvläne immer gerne Wünsche ber Bev^ske-mna entaeaennehmen und wird sie. da sie sich ihrer Pflicht zum Dienst an der Bevölle^mg bemüht fit. au-b gerne erfüllen, kam.ft sie dies wirtschaftlich verantworten fg«"-

Anmerkung der Schriftleitung: Was die fyrage der Rentabilität anbekangt. scheint die Kreisbahnverwaltung schon in ihrem Recht zu sein, aber anscheinend ent- spricht bet Fahrplan, wie die zahlreichen Zuschriften zeigen, d o ch n ich t den Wünschen des Publikums. Eine Ueberprfifung des Fahrplans scheint also doch am Platze!

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Wünsche zvm Fahrplan.

Aus R o h b e r g wird uns geschrieben: Auf das Eingesandt in derOberhessischen Zei- tung" möchte ich noch folgendes nachtragen. Die Züge 13.40 Uhr und 16.40 Uhr sind so nahe zusammengelegt, dah der 16.40-Uhr- Zug nicht viel Nutzen bringt für die Kreis- bahn, auch können Arbeiter, die von der Staatsbabn kommen, ihre Arbeitszeit mei- fiens nicht ausnuh-n. Ferner könnten Land­leute, die am Nachmittag noch Marburg fahren möchten, Einkä"fe ober sonstiges aus­zurichten. mit dem 15-Ubr-Kug hinfabren und mit dem andern Zua. wenn er um 17.30 ober um 18 Uhr statt 16.25 Uhr ginne, zu- rtickfahren. Endlich nach der wichtigste Grund für eine Verlegung dieses Zuges. Bei der ietziaen Arheitslosigkeit kann die Jugend, welche Ostern aus der Schule entlassen wird, überhai,vt keine Arbeit mehr finden, wenn sie nicht in den Geschäften der Stadt unter- aehracht werden kann: aber da fit wieder die Kreisbahn das Hindernis, d-nn in sämtlichen Geschäften wird bis 19 Uhr ge­arbeitet und es ist keine Möglichkeit geg-d-n. nach Hanse zu fahren. Ich bin der M»i- nuna dah ber 16 25-Uht-Zug um 17.30 Uhr in Marb"ta abfabren mflhte. und man dem südlichen Teil bet fteisbeoöllerung auch etwas m»br enfaeaenkommt.

Monn der MeiMo'enveiMttma?

In Rr. 2 derZeitschrift für Selbst­verwaltung" vom 15. Zarmat 1931 fordert Svndikus Dt. von Hausen unter dem StichwortUmgestaltung d^r Arbeitslosen­versicherung Ein Gebot der Stunde" eine radikale Umstellung des heutigen Systems der Versorgung der Arbeitslosen, das durch die Ent­wickelung der wirtschaftlichen Verhältnisse seinen Sinn verloren habe und zum sicheren Zusammenbruch deröf- sentlichen Finanzen führen müsse. Et führt aus: Die fetzige Art der Ver­sorgung der kurzfristig und der langfristig Atbeitslvsen sei vom Fürsorgestandvunkt nicht länget zu verantworten. Angesichts des viel größeren und ernsteren Rotstan- des der langfristigen Arbeits­losigkeit habe die Versicherung geaen das kleinere Hebel der kurzfristigen Ar­beitslosigkeit keine Berechtigung mehr. Die Arbeitslosenversicherung müsse daher unter Beteiligung des Reiches zu einer zeitlich nicht beschränkten Hilfe für die langfristige Arbeitslosigkeit umgestaltet werden. Von Hausen schlägt demgemäß vor, in den e r ft e n 3 Monaten der Arbeitslosigkeit die allgemeine kommunale Fürsorge ein­treten zu lassen und die langfristig Arbeitslosen auf die Rei chS - anstatt und das Reich zu über­nehmen. Da die allgemeine kommunale Fürsorge nur eintritt, wenn Hilfsbedürftig­keit im fürsorgerechtlichen Sinne vorliegt, und ihre Leistungen zurückfordern kann, würden große Summen, die fetzt ohne Rücksicht auf Bedürftigkeit für die ersten Monate der Arbeitslosigkeit verausgabt werden, frei für die Versorgung der lang« friftig Arbeitslosen, für die fetzt keine Deckung vorhanden ist. Für die Arbeits­losenversicherung selbst schlägt Dr. von Hausen anstelle der vielfach geförderten Einführung der DedürftigkeitSprüfunq eine Trennung der Leistungen vor: in Regel­leistungen, die jeder erhält und Zusatz- leistungen, die in Form eines Zuschlages zu den Beträgen zur ArbeitSlosenverstche- rung von denjenigen zurückgezahlt werben müssen, die sie in Anspruch nehmen.

* Von der Universität. Dr. Egon U l l r i ch. dem erst dieser Tage die venia leaenbt für reine und angewandte Mathematik in der philosophischen Fakul­tät der llniversttät Marburg erteilt wurde, ist vom Kultusminister beauftragt worden, in der genannten Fakultät die Ekementar-Mathematik in Vorlesungen und Uebungen zu vertreten, lllrich's Sonderaebiet ist Funktheorie, im beson­deren Picardscher Ideenkreis.

* Gefährliche Arbeit. Die zwi­lchen den Türmen der Elfiadethkirche be­findliche llhr wird gegenwärtig einer Re­paratur unterzogen und glei*xeitig neu aefirirf'en. Von der Firma Malermeister Fr. Wick. Deutschbausstratze, ist auf dem Altan ber Kirche ein 30 Meter Hobes Ge­rüst errichtet, auf welchem die Handwerker in schwindelnder Höhe ihrer Arbeit nach­gehen.

* Ein Krammarkt, ber sog. Licht- mehmarkt. wirb am Montag, 2. Februar, abgehalten.

Marburger Schwimm verein. Man schreibt uns: Am Sonntag, bent 25. Januar, beteiligte sich der Verein mit drei Aktiven und einem Jugendlichen an einem gauoffenen Schwimmen in Frankfurt-Fechen­heim. Don den Vereinen in Frankfurt, Darmstadt. Offenbach, Aschaffenburg ufto. waren zahlreiche Meldungen eingeqangen. Bei einer solch starken Konkurrenz mar es natür­lich nicht möglich, auf erste Plätze zu kommen. Unsere Leute muhten, bis auf Schüler, mit 4. und 5. Plätzen vorlieb n-hmeu. Schüler, mit dem wir basletzte Eiten hn Maller" hatten, gelang es in seiner Klasse, in einem aufovtemben Kamvf einen 1. Preis in 100 Meter Brust mit einer Zeit von 1,23 Min. berariszulch'aimmen und fomit eine Plakette mit nach Marburg zu nehmen.

* Eine Marine-Wander- Pa­trouille von ber Torveboboots-Halbflo- tille Ewinemünbe hält lich gegenwärtig in unserer Stabt auf. Die blauen Jungens wurden gestern abend von Angehörigen des biestaen Marinevereins ht derAlten Post" begrübt.

* Postscheckverkehr. Die Deutsche Reichspost ermäßigt die Preise für Form­blätter des Postscheckverkehrs. Vom 1. Februar an kosten 1 Ueberweisungshcft 60 Rpf., 1 Scheckheft 80 Ruf.. 100 Erlatz- überroeihingen 60 Rvf.» 1000 Eebühren- überweisungen 6 Mark.

* Warum kauft ihrnicht deutsche Tuche? ES ist ein Irrtum, wenn man glaubt, baß irgend einem Lande der Welt bessere Wollarten zur Verfügung stehen als uns. Deutschland besitzt die hervor­ragendsten Musterzeichner, die besten Ma­schinen, die geeignetsten Farben und Ar- beitSmechoden. Um so befremdlicher muß eS wirken, wenn es immer noch als be­sonders fein gilt, einen Anzug oder einen Mantel aus englischen Stoffen zu tragen. Während andere Länder darunter beson­ders England, sich gegen die deutsche Tucheinfuhr zu schützen suchen, steigerte sich unsere Tucheinfuhr von 1927 mit 27 Millionen und 1928 mit 95 Millionen auf 101 Millionen im Jahre 1929. 1929 stand Großbritannien mit rund 47 Millionen an der Spitze. Es folgen Frankreich mit 1 7, und die Tschechoslowakei mit 9 Millionen. Von den in Deutschland vorhandenen etwa 90 000 Webstühlen sind 30 bis 40 000. also rund 40 Prozent unbeschäftigt. Tau­sende und Abertausende deutscher Textil­arbeiter werden durch die Bevorzugung ausländischer Stoffe brottos gemacht. Es gilt also, den Verbraucher aus seiner Vor- Urteilslethargie aufzuscheuchen. Deutsches Tuch ist gleich preiswürdig und gut

* In sechs Tagen 18 Personen gerettet. Die letzte schwere Sturm- periobe brachte für bie Manifichatt der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff­brüchiger harte und aufopferungsvolle Arbeit. Es wurden in bet Zeit vom 9. bis 14. November insgesamt 18 Personen von verschiedenen Stationen bet Nord- unb Ostseeküste bet See entrissen. Am 9. November würbe burch bas Motor- rettungsbootHeinrich Stafling bie Ret­tungsstation Febberwarbetstel von dem auf Langlütien-Sand fSBeiermünbung) gestrandeten Fischerboot 2 Menschen, am 10. November von dem Rettungsboot der Station Horumersiel an bet Iademiindung 5 Personen von dem auf Mellum gestran­deten MotorfischkutterDiana" und am 14. November von der Ostleestation Rol- fitten 11 Personen des gestrandeten lett-

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ländischen D.Laimons" durch den Ra­ketenapparat bet Station gerettet. Diele braven Leistungen kennzetchnen den hohen Wert des deutschen Küstenrettungsdienstes und mahnen immer wieder daran.Ge­denket des Seemanns in Not". Stützt das deutsche Retiung«werk! Anm'ldungen an Vizeadmiral a. D. Engel, Marburg, Ro­tenberg 21.

Aiim?ckau

S t A t f 0 f e 1 e Bahnhof st ratze. Auch ber stumme Film wenn auch durch Schall- vlatten illustriert, bie selbst Meeresrauschen und Sturmwind ä la Tonfilm remittieren hat noch seine Freunde. Das bewies der Be­such. Auf ber Leinwand sah man da?L i e- besleben ber schönen Helena". Da? Ganze eine köstliche Parodie auf den trojani­schen Krieg, ber ber Witz nicht fehlt. Manch­mal ein bitzchen berb, w»nn z. B. Helena 'wischen ft-ren Liebesabenteuern Mullbinden für bis Verwundeten wickelt. Aber sonst mutz man herzlich lachen über die modernisier­ten Helden, bas hölzerne Pterb. den spatzi- aen König unb bie Helena. A'ch bie Bauten lind wirkungsvoll. Der FilmFrei­beuter bet Sübsee" ist ein kleiner Un- ferhaltunasftlm, w'e ihn mancher gerne sieht. Von Logik keine Spur, dafür aber Meuterei, Verfolgungen unb ähnliche Dinge mehr. Sehr schön wieber bie Silber aus ben Rtichs- manöoent. sr.

Wochenmartt-Prefse.

Butter 120130, Käsematte 1520, Kochkäse 6070. Karotten 1015, Kar­toffeln 5. Meerrettich 5060, Wirsing 15 bie 20. Weißkohl 1015. Rotkohl 1520. Spinat 2530. Mohrrüben 15, Zwiebeln 1015. Rote Rüben 20. Tomaten 6070, Aepfel 3050, Birnen 3040, Wein­trauben 90100, Gänse 80100 Enten 100 bis 120 Hähnchen 100120, Hühner 80 bis 100, Hafen 60 A b. Vfd. Eier 12-13. Hand- käfe 50. Handkäschen 7. Enbivien 52, Blu­menkohl 4080, Salat 3540 Oberkodl- rabi 10-15, Rettich 1520. Knod- lauch 510, Lauch 10, Tauben 6080 Pf. das Stück. Rosenkohl 3540, Schwarz­wurzel 3040, Reh 8090 das Pfund.

ragesanzetger.

Mittwoch, den 2 8. Januar. vergnü<mngsanzei"er.

Scküoß-EafS, Marburg: Ab 16 Uhr: Tanz-Tee.

Cafö Spangenberg. Bahnhofft-: Ab 20 Ahr Konzert (Rheinischer Abend).

Cafe Markees, Deitgasse: Ab 16 u. 20 Uhr: Konzert.

Saft Detter, Reitgafse: 20 Uhr: Konzert.

Eapitvl. Biegenkttaße: 16.30 u. 20.15 Uhr: Am Rande der Sahara".

FUmschau Stadtsäle: 20.15 Uhr:Troika" undDer Geliebte seiner Frau".

Kamera. Kasernenstr.: 17 und 20.15 Uhr: Einbrecher".

Lichtspiele. Bahnhofstraße: 15.30. 18 und 20.15 Uhr:Liebesleben der schönen He­lena" undFreibeuter der Südsee".

Stadtteller: Ab 20.30 Uhr: Konzert.

Seriammlnnaen. Vorträge «Iw.

Kunsthistorisches Museum der Universität: 1516.30 Uhr: Gemälde-Ausstellung.

Marburger Hausfrauenverein e. V.: 20.30 Ahr im Safe Markees, Reitgasse, Iah- res-Hauptversammlung.

Such. Kirchenchor: 20.15 Uhr in der Uni­versität: Zusammenkunft.

Donnerstag, den 29. Januar.

Kunsthistorisches Museum der Universität: 1213 Ahr: Gemälde-Ausstellung.

Mit WiWimltengtn

r. Frankfurt, 28. Jan. Der heutige Dormittagsverkehr an der Börse war nach ber glatten Ueberminbung ber Liguibation eher schwächer. Dem Markt fehlt jebe An­regung unb an Aufträgen. Umsätze kommen kaum zustande.

r. Frankfurt, 28. Ian. Am heutigen Eetreibemarkt herrscht eine feste Stim­mung. Namentlich bas Angebot von Brot­getreide ist geringer geworden und es wer­den höhere Preise verlangt. Haler und Gerste feit bei sehr ruhigem Geschäft. Wei­zen ist gefragt und ebenfalls fester. Auch Roggen ifi gefragter. Das Geschäft ist ruhig. Auch Futtermittel sind fest unb mehr gefragt

r. Berlin, 28. Jan. Am Produkten- ntarft sind, die Auslandsofferten sehr un­regelmäßig. Das Inlandsangebot an Brotgetreide ist ruhiger geworden, aber ausreichend. Die erhöhten Forderunaen sind kaum durchzusehen. DaS Heine Ge­schäft steht hiermit im Einklang. Hafer beste Sorte unverändert. Don Gerste fin­det nur vorzügliche Qualität für die In­dustrie Beachtung. Kleie fest besonders Weizenkleie. Am Lieferungsmarkte ist Weizen zum gefingen Preise angeboten. Roggen bewegt sich auf dem gleichen. Niveau.