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5)ie letzten Programme des Kuratoriums der «»iksbochschule werden von den meisten Krei-

ußT günstig beurteilt, weil sie dem vielte» ftflLtiaen Leben immer neue Seiten abgerom- rn unb ihre Hörer stets zu eigener Stellung- ahme nötigen.

Augenblicklich ruft anscheinend die v o I kr. »irtschaftliche Vortragsreihe das kokste Interesse wach Das wurde .ssenbar in der lebhaften Aussprache, die sich S den ersten einleitenden Vortrag des Prr- ^tdozenten Fricke über dasArbeits-

e n Problem" knüpfte. BehSit die Aus- tinandersetzung ihren bisherigen sachlichen Cbaratter bei, so haben wir in ihr eine ideale zkbeitsgemeinschaft vor uns.

Auch die pädagogischen Vorträge dr« Rektors Hentze werden viel besprochen, «eil ste das Erziehungsproblem immer wieder neuartig beleuchten und nicht nur einen kraft- bildenden Unterricht fordern, sondern auch für eine liebevolle Pflege der tiefsten Persönlich- jeitswerte eintreten.

Daß sich der literarisch interessierte Teil der Hörerschaft nicht sofort freudig mit dem Ilber- mna von der stofflichen überfülle der mo- dernsten Literatur zu dem nur vor. der Form beherrschten beschaulichen Gebiete der klasst- üben mittelhochdeutschen Dichtung abfinden »ürde, war zu erwarten. Aber der Wechsel >m tztoss ist naturbedingt, und für seine Behand­lung steht wieder eine Autorität auf diesem Gebiete zur Verfügung. Die Vorposten der einzelnen Kreise, die den ersten Vortrag des fflnoatbojenten Dr. Trier mit anhören durf­ten werden schon die nötige Propaganda für einen stärkeren Besuch betreiben. Wolframs Parzival" und GottfriedsTristan und Sfolbe sind vor ungefähr 700 Jahren, also zu der Zeit entstanden, als die heilige Elisabeth hier in Marburg ihre aufopfernde Liebes- tätigkeit ausübte. Diese beiden Dichtungen stehen uns aber nicht nur zeitlich fern, sondern muten uns auch fremdartig an als Zeugnisse eines ganz anders gestalteten Volkslebens, das streng ständisch gegliedert war, aber doch auch gemeinsame Höhenpunkte hatte; das Rit­tertum, die Kirche und die Verehrung der Frau bilden ihren Hauptinhalt. Für die Ve- mteiiung der einzelnen Persönlichkeit sind die Zucht, die Fügsamkeit und das Mahhalten die obersten Gesichtspunkte. Da die Dortrage die Kenntnis des Mittelhochdeutschen nicht vor­aussetzen, sind sie unter sachverständiger Füh­rung für jeden Hörer verständlich; ein län­gerer Aufschub der Anmeldung ist freilich nicht rafam, wenn der Weg aus dem grellen Tages­licht in die Wunderwelt des Grals angetreten werden soll. n-

Die VerufserMring der Frau

Der Verein Frauenbildung Frauen st udiurn veranstaltet am Frei­tag, dem 23. Januar, abends 8.15 Uhr, im Hörsaal des Landgrafenhauses einen Vor­tragsabend über das ThemaTic Wirtschaftskrise im Urteil der Staatsbür­gerin". Die Rednerin, Frau Dr. Rosa Kempf, ist gewiß mancher Besucherin noch in sehr guter Erinnerung, bildete doch ihr Dortrag:Die Berufserziehung der Frau" den geistigen Höhepunkt der allgemeinen Ta­gung des Vereins, die im Mai 1929 hier ftattfanb und gaben doch noch lange die da­mals ausgeführten Darlegungen den Ge­sprächsstoff ab für später folgende Aus­sprachen.

Der Verein sieht in dieser schweren Zeit Hauptaufgabe darin, die deutsche Frau be- tannt zu machen mit den Fragen, die Volk und Vaterland jetzt aufs einschneidenste an­gehen ,um dadurch das richtige Verständnis bei ihr zu erwecken und hofft, mit diesem -Vortrag einen Auftakt und geistige Anregung tu geben für eine Arbeitsgemeinschaft (vor­aussichtlich Mai oder Juni), die bie einzel- «en Fragen der Wirtschaft und Verwaltung «usfühvlicher oeiarbeiien soll.

Aich, Milchwirtschaft und Molkmi- weien

In dankenswerter Weise waren die Herren der landwirtschaftlichen Schule. Herr Land­wirtschaftsrat Schlicht und Herr Diplom- Landwirt Goebel bereit, in Verbindung mit der Landfrauengruppe des Landkreises Marburg in den lefcten Wochen sechs Vor­tragsabende über landwirtschaftliche Fragen, insbesondere der Vieh- und Milchwirtschaft Mnb des Molkereiwesens zu halten.

3n den Gemeinden Elnhausen, Ebsdorf, Riederwalgern, Caldern, Amönau und Hach­born kam es zu gut, jum Teil sehr gut be­suchten Versammlungen, denen nach den viel­seitigen, die Notlage der Landwirtschaft be­handelnden Vorträgen der mit dem Wander­filmapparat des Kreises vorgeführte ausge­zeichnete lehrreiche Film des Reichsmilchaus- fchusses viel Anregende- und Neues brachten. Dank der Werbetätigkeit der Mitglieder der Landfrauengruppe kamen auch mehr Frauen und Mädchen zu den Abenden als sonst üblich ist, so dah Frau Landrat Schwebei zu ihnen auch noch kurz über die Bestrebungen, die Arbeitspläne und Ziele der Landfrauen- gruppe sprechen konnte. Der rege Besuch von teilen der Landwirte und ihrer Söhne ist dem guten Einvernehmen mit den Leitern der landwirtschaftlichen Schule zu danken.

Das gute Zusammenwirken aller führte so ru allseitiger Befriedigung.

OderdeMlche Settnn* Marburg n L. Montag, de« 19. Januar 1931

Sette 5

Aus der Umgegend

ÄttfS Marvurg

Cappel, 19. Jan. Von großem Leid wurde die Familie Rauch betroffen. Die 22- ährige Tochter, die in der Landesheilanstalt n Dienst ist, stattete gestern ihren Eltern einen Besuch ab. Gleich nach Eintritt in die Wohnstube brach sie, von einem Herzschlag getroffen, tot zusammen.

Schwarzenborn, 16. Jan. .Ter hie­sige Kriegerverein hatte seine Mit­glieder mit den Familienangehörigen zu einem Deutschen Abend m den Saal der Eastwittschaft Neurath einberufen. Alle, die abkömmlich waren, hatten diesem Rufe Folge geleistet, das ganze Dorf war da und füllte den Saal bis zum letzten Platze. Der Gründer unteres Vereins, Hauptlehrer Flor- Schweinsberg, begrüßte die Anwesenden sei­nes alten Heimatoörfchens. führte fit in die Not unserer Zeit ein, zeigte ihre Ursachen und Wege aus derselben: einer dieser Wege sei die Wiedergewinnung unserer Kolonien. Der ehemalige Südwestafrikaner (Sättig aus Kirchhain zeigte hieraus in mehrstündi­gem Dortrage unsere ehemaligen Kolonien einst und jetzt; zahlreiche Lichtbilder schlossen sich an. Die Begeisterung des Redners über­trug sich auf seine Zuhörer, die stürmischen Beifall zollten. Der Abend war ein wirk­liches Ereignis für unser Dorf.

«niS ÄinNmhi

Kirchhain, 16. Jan, Die Kornhaus­genossenschaft Kirchhain hielt im Saale des Hotels Mosebach ihre Generalver­sammlung für das Geschäftsjahr vom 1. 7. 29 bis 30. 6. 30 ab. Erschien m ro ren zahlreiche Darlehnskassenvereine und viele Mitglieder, die 109 Stimmen vertraten. Landwirt Altheinz-Langenstein leitete als Vertreter des am Er'cheinen verhindetten Vorsitzenden. Bopp-Kleinseelheim, die Ver­handlungen. Der Direktor des Kornhauses. Herr Riebrling. crftat.ete den Geschäftsbericht der trotz der Schwere der Zeit ein_ sehr er­freuliches Anwachsen auf allen Geschäftsgebie­ten bot Herr Geheimrat Klingenbiel trug

als Vorsitzenden des Aufsichtsrates die Bi­lanzen des Kornhauses und der Slrbetlsge« meinschaft desselben mit Hessenland vor, und Hauptlehrer Flor-Schwemsberg berichtete über die oorgenommenen Prüfungen der Außenstände, der Kassen und der Bilanzen. Die Versammlung genehmigte die Bilanzen und beschloß, aus dem rund 100 000 Mark betragenden Reingewinn eine Dividende, wie schon seit Jahren, von 10 Prozent zu ver­teilen und den Rest als Betnebserweite- rungssond anzulegen. Die vorzunehmenden Wahlen hatten das Ergebnis, dag die aus- geschiedenen Vorstandsmitglieder Görge-At- lendorf und Altheinz-Langenstein wieder- und anstelle des ausscheidenden Gutsbesitzers Bopp-Kleinseelheim Landwirt Kaher-Holz- hausen gewählt wurden. Durch Zuruf wur­den Altheinz-Langenstein zum Dorsitzenden und Kaiser-Holzhausen zu dessen Stellvertre­ter einstimmig gewählt. Landwittschafts- rat Winter hielt einen kurzen Vortrag über aktuelle Fragen der Landwirtschaft, und eme

«o« Schweinsberg, 16. Jan. Am 20. b. Mts. findet in der Eastwittschaft Karl Kraft eine Sitzung des Zweckverbandes Obere Ohm statt, auf welche wir auch von hier aus nochmals Hinweisen.

Grohseelheim, 17. Jan. Die An- Meldungen zu unserer vom 23.25. Januar stattfindenden 25jährigen Jubiläums- Geflügelausstellung, sowie 1. Be­zirksausstellung des Bezirksverbandes der Kreise Marburg. Kirchham, Frankenberg find bis jetzt zahlreich eingegangen. Auch die Ehrenpreisliste weist so viele Ehrenpreise auf. daß ungefähr auf jede 5. Nr. ein Ehrenpreis fällt. Außer diesen Ehrenpreisen kommen noch 3 wettvolle Leistungspreise zur Der- gebung, nach den Bestimmungen der Stifter. 50 Prozent des eingegangenen Standgeldes werden zur Auszahlung von Kl"s^enprei^en ver­wandt. Um nun jedem Züchter in der Um­gegend Gelegenheit zu geben, seine Tiere noch anzumelden, soweit dies nicht schon geschehen ist, haben wir als äußersten Anmeldeschluß Sonntag, 18. Januar, bestimmt. Für alle Züchter aber und Liebhaber der Gefiügelzucht

in der Umgegend muß am 25. Januar die Parole lauten: Auf. zur Iubiläums-GeNugel- schau nach Großseelheim!

Kreis Krautenberg Das Wintergewitter.

Frankenberg, 17. Jan. Die Nacht zum Sonnabend war für unsere Gegend eine Unwetternacht, wie man sie selten er­lebt. Nachdem bei fallendem Barometer die Temperatur dauernd angestiegen war, erhob sich gegen 3 Uhr morgens ein Submcjl« sturm, der ein Gewitter aus Westen m Begleitung hatte, dessen grüngelbe Blitze die Winternacht wie im Sommer erhellten. Es wurden 10.1 Liter Niederschlag auf den Ouadratmeter gemessen. Die Windstärke war die größte, die seit 1914 gemessen wurde.

Einbruch bei der Frankenberger Raiffeisen- kosse.

Frankenberg. 18. Jan. Nachdem schon einmal vor einigen Jahren Diebe nachts dem hiesigen Kornhause einen Besuch abgestattet hoben, stiegen in einer der letzten Nachte rote« herum Einbrecher in das Kornbaus ein. Die Diebe erbrachen zuerst mehrere Schlosier, ehe sie in den Speicher gelangen konnten. 2n den Büroräumen erbrachen ste sämtliche Behalt- niste, konnten aber weder Wertsachen noch Geld erbeuten. Unverrichteter Dinge mußten die Einbrecher wieder a b z i e h e n.

Schreufa. 16. Jan. Bei einer gestern hier abgehaltenen Treibjagd wurden nur 2 Hasen und ein Fuchs erlegt. Der glück­liche Schütze, der diesen alten Stammvater aller Fuchssamilien in der hiesigen Jagd zur Strecke brachte, mar der bekannte Scharf­schütze Förster Rietzel.

Diermünden, 16. Jan. Bei dem letz­ten H o l z v e r k a u f in dem Kreiswaid mür­ben hohe Preise erzielt. So kosteten 4 Meter Buchenscheit Z. B. 50 Mark. Die anroesenden Interessenten überboten lief) aujs Aeußerste. Auch mürbe bas ganze Holz ao- gesetzt, so daß sich der Kreis genötigt sieht, um dem Bedürfnis zu entsprechen, noch wei­terhin Holz schlagen zu lassen.

Gute Schneeverhältnisse in i Winterberg. Der Wintersportzug nach > Winterberg am gestttgen Sonntag war verhäftnismäßg gut besetzt: insgesamt von etwa 140 Personen, davon 79 Angehörige unserer Universität. Die Schneever- hältnisse waren, wie uns ein Teil­nehmer der Fahrt bestätigt, recht gut. Allerdings wehte ein scharfer Wind, dabei fiel Neuschnee.

. Seinen Verletzungen er­legen ist in einer Gießener Klinik der Elektromonteur Kern von hier, der in den Buderus-Werken in Lollar beschäftigt und dem vor einigen Tagen durch einen Treibriemen ein Arm abgerissen worden war.

* Literarische Gesellschaft. Der vierte Dichterabend, in dem Karl Zuckmayer liest, findet Montag, den 26 Januar statt. Es war irrtümlich als Datum Montag, der 23., angegeben wor­den.

* Zur Hausfrauentagung. Die hiesige Ortsgruppe der Reichsvereinigung deutscher Hausfrauen veranstaltet morgen, Dienstag, im Caf6 Markees um 8f4 W£« einen Vortragsabend, an dem Herr A. Meyer, Syndikus des Hessischen Bauern­vereins, über eine der brennendsten Fra­gen der Gegenwart:Landwirt- schastsnot Volksnot" sprechen wird. Das Thema dürfte für weiteste Kreise von Wichtigkeit sein und auch lUf= Körung über Fragen der Preisgestaltung beim Erzeuger und Verbraucher und das damit zusammenhängende Preissenkungs­problem bringen. Im Anschluß daran wird die Vorsitzende, Frau Eva Zahn, die Hausangestellten-Frage behandeln, welche die Reichsvereinigung seit ihrem Bestehen mit in den Vordergrund ihrer Bestrebungen gestellt hat. Alle Haus­frauen und Hausangestellten find will­kommen.

Der Marburger Hausfrauen* verein «. D. veranstaltet heute abend im Hole! Freidhos einen Vortrags- und Diskussionsabend über die heuttgen Dot» Probleme im Haushalt. Außer anderem wird die häusliche Lehre und vor allem die Hausangestelltenfrage näher beleuchtet werden, eine Frage, mit der sich besonder« augenblicklich di« Hausfrauen auseinander­zusetzen haben. In der Diskussion ist hierzu Gelegenheft geboten.

* Harlan-Trio. Man schreibt uns: Wir hatten in letzter Zeit öfter Gelegen­heit, dieses eigenartige Trio, das uns ölte Musik auf historischen Instrumenten ver­mittelt. auch im Radio zu hören und waren über die außerordentliche Klang­wirkung der Instrumente und die präch­tige Wiedergabe der Kompofitionen über­rascht. Es scheint aber nach dem bis­

herigen Vorverkauf, als ob in der llniver- . sitätsstadt Marburg für die aus der Uni- I versitätsstadt Freiburg kommenden Künst­ler bis jetzt wenig Interesse vorhanden wäre Es sei deshalb nochmals an den Besuch des Dienstag-Abend erinnert. Es würde doch auswärts auf Marburg kein gutes Licht werfen, wenn auch an diesem Abend, wie es leider auch bei dem Liever- abenb von Ria Ginster der Fall war, von über 3000 Studierenden noch kein« 50 in dem Konzert zu zählen sein würden!!

Der Nationa 1 s ozia 1 istisch e Stu­dentenbund teilt uns mit, daß der Vor­trag von Dr. H. Wirth überUrsprung, Geschichte und Deutung des Hakenkreuzsym- bols" nicht, wie beabsichtigt war, im Land­grafenhaus stattfindet, sondern im Saale des Philippshauses. Vorverkaufskatten zu 30 Pfennig sind in der BuchhandlungDer Sturm", Pllgrimskein, zu bekommen.

Die Finsternisse des Jahres 19 31. 3m Jahre 1931 finden drei Sonnen» und zwei Mondfinsternisse statt. Die erste ist eine totale Mondfinsternis am Abend des 2. April, die die Äitteleuropäer in ihrem ganzen Verlauf folgen können. Dann folgt eine partielle Sonnenfinsternis, die aber nur in den Nordpolargebieten und in Ostasien ge­sehen werden kann. Die Finsternis ist in der Nacht vom 17. zum 18. April. Auch die am 12. September stattfindende teilweise Sonnenverfinsterung kann nur in Maska und Nordostsibirien gesehen werden. Am Abend des 26. September folgt dann eine totale Mondfinsternis, die bei uns klares Wetter vorausgefektz gut beobachtet werden kann. Dagegen ist die am 11. Oktober stattfindende partielle Sonnenfinsternis nur in Sübamertla sichtbar. Somit bleiben uns von den fünf Finsternissen in Europa nur die beiden Mond­finsternisse, die wir allerdings sehr gut werden beobachten können, während für Europa im kommenden Jahre keine einzige Bedeckung der Sonne durch den Mond sich ereignet.

In der Inspektion des Ro­ten Kreuzes ist am 1. Januar ein Wechsel eingetreten. Der Provinzial­inspekteur für den Bezirk Kaffel, Polizei­obermedizinalrat Dr. Gerhard t-Kassel wurde nach Halle a. S. versetzt. Vorläu­figer Stellvertreter ist Oberstabsarzt Dr. Krause. Kassel.

Mtoulnmhtlihten

x Wie wir hören, hat D. Ernst Wolf Privatdozent in Rostock, den Ruf auf den Lehrstuhl der Kirchengeschichte in der evangelisch-theologischen Fakultät der Uni- verfität Bonn als Nachfolger von Prof. Petersen angenommen.

X Wie wir erfahren, hat Professor Lic. Dr. Hans Lend« in Leipzig den Ruf an die Universität Breslau angenom­men; er übernimmt dort den Lehrstuhl der Kirchengeschichte als Nachfolger von Prof. Kohlmeyer.

Personalien Jubiläen.

* Silberne Hochzeit. Die Eheleute Wilhelm Heller und Frau, geb. Mergel, Kasseler Straße, feierten gestern das Fest der silbernen Hochzeit.

Taaesameiger.

Montag, den 19. Januar.

Konzert (Schlagerabend).

Schützenhof, Wehrdaer Weg2: Ab 20 Uhr: Künstler- und Stimmungskonzett.

Capitol, Biegenstratze: Ab 20.15 Uhr: Die singende Stadt".

Kamera, Kasernenstt.: 17 und 20.15 Uhr: Flötenkonzert von Sanssouci".

Lichtspiele, Bahnhofsttatze: 15.30, 18 und 20.15 Uhr:Der Walzerkönig" und Silberkönigs letzter Sieg".

Stadtteller: Ab 20.30 Uhr: Konzert. Periammiungen, Vorträge nsw.

Volkshochschule: 2022 Uhr: Englisch für Fortgeschrittene; 20.15 Uhr in der Süd­schule: Deftor Hentze: Die Kunsterziehung in der Kulturschule, Ernst Linde und Ernst Weber.

Konzertverein: 20.15 Uhr im Oberlyzeum: Oratoriurnsprvbe.

Marburger Hausfrauenverein e. V.: 20.15 im Hotel Freikchof: Vortrags-- und DiS- kussionsabendSlot im Haushalt und bei den Hausangestellten. Was kann die Hausfrau zur Abhftfe tun?

ASDAP.: 20.30 Uhr im großen Stadtsaal Werbeabend des Sturm 4 H.

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r Berlin, 19. Jan. Die Ausland»- Offerten find am Produktenmartt er- mäßigt. Für Weizen werden 1 Mark festere Preise bewilligt. Die Lieferung», preise werden ebenso genannt. Roggen ist stetig. Hafer ist gefragt und 12 Mark fester. Braugerste ist ruhig.

r. Frankfurt, 19. 3an. Auch am Frankfutter Produftenmartt ist die Warft« läge ruhig. Das Angebot ist nicht groß. Die Preise sind gegen Sonnabend unver­ändert. Die übrigen Getreidesorten sind ruhig.

r. Frankfurt, 19. San. . Auch zu Be- ginn der neuen Woche neigt die Tendenz an der Börse zur Schwäche. Die schwache Sonn­abendbörse in Newyork verstimmte. Da keine Orders vorlagen, gab es Kursverluste von 1 bis 2 Prozent. Farbenindustrie 112,50, Siemens 141, Schuckett 95.

Fuldaer Schweinemarkt vom 17. Januar.

Zum heutigen Schweinemarft waren 115 Ferkel und 12 Läufer aufgetrieben. Die Preise stellten sich für Ferkel je nach Alter auf 15, 20 und 25 RM für Läufer auf 40, 50 und 60 RM. Der Handel war schleppend, es verblieb lleberstand.

Schöne wei ßeZ ä h ne:C hlorodont