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Tfcftirntfftc SftuuR, Äertarg e. e. Sonnabend, den 10. Januar 1931
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Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Uhr: »Eine Freundin so goldig wie Du".
Lichtspiele. 'Bahnhofstraße: 15.30, 18 und
20.15 Uhr: »Das Mädel aus U. S. QL“ und »Achtung! Doppelgänger".
Stadtkeller: Olb 20.30 Uhr: Bockbierfest.
Versammlungen, Vorträge uiw.
Jäger und Schützen: 20 Uhr: Monats- Versammlung.
Auswärtige Veranstaltungen.
Ginseldorf: Bei Gastwirt Euker: 2. Geflügelschau.
Wetter, Lichtspiele: 20.15 Uhr: »Das Geheimnis der Höllenschlucht" und »Beiprogramm".
Die noch rückständigen, um 1 Januar 193 fällig gewesenen Zinsen und Abträge für di aus dem Hausinstandsetzungsstock und a« städtischen Anleihemitteln gewährten Hyp,
gende Haus und kletterte schließlich aus einer an diesem Haus stehenden Leiter
Marburg, den 8. Januar 193L (14
Der Magistrat 3. SL: Strack.
Sie W nach -em Sieb Aufregende Verfolgung und Verhaftung Kleiderdiebes Schäfer.
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Brunnenichriften durch da* Fachlnger ZeetratbOre, Berlin W 8, Wilhelme». 88.
Iwaaierhandlungen, Apotheken, Drogerien sowl, t» Kassel bei der Firma Brunnenh aase, Mineralbrunnen G. m b. H.,Bräderitra5e Id Teleton Nr. 90
Welt der SWlawen
Lortraskabenb der Sllg. Nmturgrr Stu-rnttnschast
Wie bereits gestern mitgeteilt, ist 28jährige Elektromonteur H e i n r , Schäfer von hier nach Verübung von schweren Kleiderdieb stählen flüchtig. Vorgestern war der Polizei bekannt geworden, daß sich der Gesuchte in der elterlichen Wohnung am Grün atks- halte. Als die Polizei dort auftauchte, flüchtete Schäfer auf den Hausboden, von dort durch das Dachfenster auf das anlie-
herunter, um dann zu entfliehen. Polizei hatte das Nachsehen.
Gestern mittag erfhur die Polizei, sich der Dieb, dem es wohl draußen bißchen zu kalt war, wiederum in elterlichen Wohnung aufhalte Zwei Kriminal- und zwei uniformierte Beamte
3m Rohmen der vom staatsbürgerlichen Amt der Allgemeinen Marburger Studentenschaft veranstalteten Dorträge sprach gestern abend im Landgrafenhaus Herr Malta H o c e w a r über die „Welt der Südsiowen".
Der Redner führte einleitend aus, daß über Südsiowien keine sehr umfangreiche Lfteratur eiiftiere, was zur Folge habe, daß man im allgemeinen sehr roentq über dieses Land wisse. Erst nach dem Weltkriege haben sich Gelehrte, besonders deutsche Gelehrte, dahinter gemacht, die Welt der Südsiowen zu erforschen. Es sind ja auch gerade Deuttot gewesen, welche für die Hebung der Kultur dort unten sehr viel getan haben. Süd- siawien hat sich bekanntlich nach dem Weltkriege aus Serbien, Montenegro und ehemaligen Provinzen Oesterre'ch-Ungarns gebildet und umfaßt jetzt ein Gebiet von 248 000 Quadratkilometern mit 13 Millionen der Mehrzahl nach siawischen Einwohnern. An Deutschen werden dort 600—700 000 gezählt.
Die Südslawen kamen, wie der Redner in einem kurzen geschichtlichen Rückblick mit- teilte* im 5. Jahrhundert n. Ehr. von der Ukraine aus ins Land, wo sie Bevölkerungsteile der Awaren vorfonden und diese verdrängten. 3m 7. Jahrhundert gelang es einem jetzt noch sagenhaften König, ein großes südslawisches Reich aufzurichten, das von den Sudeten bis nach Saloniki reichte. Das Christentum kam etwa gleichzeitig von Salo- niki und Salzburg aus im 9. Jahrhundert ms Land. Das hatte zur Folge, daß die nördlichen Stämme, meist das deutsche Alphabet aufnahmen, während sich im Südosten eine eigene Schriftsprache, das heutige Serbisch ' herausbildete. Bald machte die vordringende
Türkenmacht dem Slawenreich ein Ende: viele Adlige traten zum Islam über. Es folgte die Befreiung von der Türkenherftchaft. der Anichluh an Oesterreich und schließlich nach dem Zusammenbruch 1918 die Neuordnung.
Noch Gründung des jetzigen Staates ist, wie der Redner mitteilte, überall im Lande neues Leben aufgeblüht. Laibach, Agram Belgrad usw. sind zu Erotzstädten emvorge- wachsen, alte Stadtteile weichen modernen Strafen und Palästen. Noch wenige Jahre, bann sind auch die letzten Reste von orientalischen Gepflogenheiten, die noch von der Türkenzeit her überliefert waren, dahin.
Wenn man auch eine tiefe blutmähige Bindung zwischen den einzelnen Stämmen vermiet, so ist das Reich doch innerlich gefestigter als das heutige Deutsch-Oesterreich. Das Verhältnis zwischen Deutschland und Jugoslawien ist freundchaftilch, besonders rege sind die Handelsbeziehungen. Gegenüber Italien ist das Verhältnis infolge des Rau- des von Fiume durch die Italiener sehr gespannt: 500 000 in dortiger Gegend lebende Südsiowen werden ähnlich behandelt wie die Deutschen in Südtirol. Auch bet den Serben stehen die Deutschen seit der Kriegszeit in hohem' Ansehen. Als eventuellen späteren Bundesgenossen könne man sich, wie der Redner betonte, in Jugoslawien nur den Deut- schen denken.
Eine Anzahl Lichtbilder machten dann die Anwesenden mit einzelnen Landstrichen und Städten Jugosiawiens bekannt, so z. B. Agram, Laibach. Sarajewo, Mostar und ha p säch ich den Ortschaften an der dalmatinischen Küste.
Der Vortrag, der viel Neues bot, fand dankbaren Beifall.
Acrztlicher Sonntagsdienst
San.-Rat Dr. v. Heusinger. Ketzerba 14, Fernspr. 46. — Dr. Müller, Wi helmstraße 2, Fernsprecher 358.
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Für Mitglieder der Allgem. Ortskrankenkasii
Zahnarzt Dr. Corel!, Unioersitätsstr. 11 Fernsprecher 665.
(Sprechstunde von 10—11 Uhr.)
Sonntagsdienst und Wochendienft der Apotheken vom 10.—16. Januar: Adler-Apotheke
Letzte WrMattsme düngen
r. S erlitt, 10. 3an. Infolge der Zi rückhaltung der Käufer am Produktenmar! schritten die Händler zu Abgaben, das bi wirkte, daß Brotgetreide und Hafer geni gend angeboten war. Am flieferungsmarl lag Weizen und Roggen 0,75 M. unft gestrigem Schluß.
r. Frankfurt, 10. Jan. Auch die Machet schlußbörse eröffnet unter dem Eindruck tx überwiegend schwächeren Auslandsbörse i vollkommener Liftlosigkeit, und es ergaben st in der Mehrzahl nur kleine Abschwachungei Das Geschäft ist sehr gering Auch der ufl sichere Verlaus der beginnenden Genfer V« Handlungen wirkte nicht günstig auf die Bör ein. Die Abschwächungen betrugen 1J4 Pn jent Hapag 59, Nordd. Lloyd 59%, Siemen 144, Farbenindustrie 124%, Akku 59^, $e* berget mit 46% lagen dagegen 1J4 fester.
begaben sich sofort nach dem Grün. Als sie in die Nähe der Schäferschen Wohnung kamen, riß der Vogel jedoch schon wieder aus. Er wurde von den Polizeibeamten verfolgt, flüchtete in das Gäßchen zwischen Schulstraße und Grün, sprang von dort über die Eartenzäune in die umliegenden Gärten und lief in Richtung Kasernen- straste.
Die Polizeibeamten forderten den Flüchtling auf, stehen zu bleiben und machten, als dieser keine Folge leistete, von ihrer Schuhwaffe Gebrauch. Mehrere auf den Flüchtling abgegebene Schüsse gingen seht Mittlerweile war dieser in die Kasernenstrahe gelangt, wo et von Passanten festgehalten und schlieh- lich fe ft genommen werden konnte.
* Wieder ein Feuermelder ein- geschlagen. In letzter Nacht gegen 3.40 Uhr wurde am Pilgrimstein wiederum ein Feuermelder unbefugter Weise eingeschlagen und die Motorspritze alarmiert Die Täter, es handelt sich um Studenten, gingen flüchtig: jedoch wurde das Couleur erkannt so das; die Ermittlung gelingen dürfte.
* Ein Schorn st einbrand entstand gestern nachmittag gegen 2 Uhr in einem Hause der Hindenburgstraße. Die durch Melker alarmierte Motorspritze, die in wenigen Minuten zur Stelle war. brauchte nicht mehr einzugreifen, da durch in der Nähe der Brandstelle wohnende Feuerwehrleute bereits jede Gefahr beseitigt war.
* Die Eisbahn wird eröffnet Morgen, Sonntag vormittag, wird die Eisbahn am Biegen, die an Herrn Ludwig Hoh-Weidenhausen, verpachtet ist, eröffnet. Für Erwachsene wird ein Eintrittsgeld von 20 Psg. und Kinder von 10 Pfennig erhoben.
Dar Marburger Stadttheater bringt, wie man uns schreibt, am Donners- tag. 15. Januar eine der grötzten und be- beutenbiten Komödien de- genialen Irländers, Bernard Shaw zur Aufführung. Durch seine überpoiitische Komödie „Der Kaiser von Amerika" hat Shaw aufs Neue bewiesen, bah et einer bet eigenartigsten schöpferischen Persönlichleiten unseres Zeitalters ist. mit bem es an witzsprühender Phantasie kaum einer unter den zejtgenWschen Dramatikern aufzunehmen vermag. Man mutz schon auf ben griechischen Satyriker Aristophanes zurückgehen. um einen Maßstab für bie glänzende Art zu gewinnen, mit der hier der dichtende Zeitlritiker bas politische «betriebe seiner Gegenwart im Blitzlicht geistiger Satyre durchleuchtet unb zum Ziel leinet schäft gewitzten Pfeile macht. Die Komödie erweckl durch ihre auch für deutsche Verhältnisse außer- otdentttchen beziehungsrcichen Anspielungen allenthalben herzliches Lachen unb lebhafte Zustimmung. Shaws fatyrische, geistvolle unb tieffundierte Art wurde bei her der Berliner Uraufführung unter Mar Reinhardt ein grober Theatererfolg, der sich zu einer Kette vieler Einzelerfolge an sämtlichen Bühnen, an denen das Werk bisher zur Aufführung gelangte, verdichtete. — Mit Rücksicht auf die lange Spielbauer des Stückes ist der Be- ginn der Vorstellung auf 1930 Uhr festgesetzt.
* Der Verein ehemal. Rier hatte sich zu einer Familien.Rrufabrs» feier am 3. Januar abends im Easthaufe .r3ur Linde" zusammengefunden. Nach der Begrüßung und gegenseitigen Neusahrs-Gliick. wünschen wurde in Liebe und Dankbarkeit der verstorbenen unb gefallenen Kameraden tn ehrenvoller Weise gedacht. Es wurde das Ee- löbnis abgelegt, weiter den Dank für die ge- fallenen Kameraden durch Denkmalsspende zu beweisen. Die vom Vorsitzende» gehaltene Ansprache über bie wirtschaftliche Lage, die noch in diesem Jahre eine Wendung zur Ves. serung bringen möchte, wurde mit großem 3ntete||e und Donk ausgenommen. In den Zwischenpausen und zu ben Gesängen spielte bie Hauskapelle ihre vorzüglichen Weisen Beim Abschiebnehmen waren besonbers bie Damen des Lobes voll über die schön verlebten Stunden.
Wocheumarkt-Preise. |
Butter 100—120, «Kasematte 15—a Kochkäse 60—70, Karotten 10—15, Ka, toffeln 5, Meerrettich 50—60, Wirsing i bis 20, Weißkohl 10—15, Rotkohl 15^-2( Spinat 25—30, Mohrrüben 15, Zwiebel 10—15, Rote Rüben 20, Tomaten 60—7( Aepfel 30—40. Birnen 30—40, Wei, trauben 90—100, Gänse 80—100 Enten io bis 120 Hähnchen 100—120, Hühner 80 bi 100, Hasen 60 d. Pfd. Eier 13—15, §aij käse 50, Handtaschen 7, Endivien 52, Big menkohl 50—100, Salat 25—30, Oberkohl rabt 10—15, Rettich 15— 20. Knetz lauch 5—10, Lauch 10, Trauben 60—80 Pi das Stück. Rosenkohl 25—30. Reh 80—g
Sonntag, den 11. Januar.
Bergniigungsanzetger.
Schloß-Cafe Marburg: Ab 15.30 Ahr: Konzert: ab 20 Uhr: Tanzabend.
Capitol, Ltegenstraße: 15.30. 17.30 und 20.15 Uhr: „1000 Worte Deutsch", ferner „Reise um die Wett" und »Miggy- WauS".
Kamera, Kasernenstr.: Ab 15.30. 17.30 und 20.15 Uhr: „Eine Freundin so golbig wie Du".
Lichtspiele, ^Bahnhofstraße: 14.30, 15.30, 18 und 20.15 Ahr: »DaS Mädel aus A.S. 21." und „Achtung! Doppelgänger"
Cafe Markees, Rettgasse: 2ll> 16 u. 20 Ahr: Konzert.
Cafe lttetter, Reitgasse: 2lb 16 und 20 Ahr: Konzert.
Kurhotel Orteriberg: 16 Ahr: Tanz-Tee. Cafe-Restaurant Stetnebach, ®iffelberger
Straße: Ab 16 Ahr: Künstler- und Stimmungskonzert.
Schützenhof, Dehrdaer Weg: 21b 16 und 20 Ahr: Künstler» und StimmungS- Konzert
Hotel Laub, Frankfurter Str.: Ab 20 Ahr: Künstler-Konzert.
Gasthaus „Zur otabt Straßburg": 20 Ahr: Tanzabend.
Stadtteller: Ab 20 Ahr: Dockbierfest.
Versammlungen. Vorträge ui».
Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Hinterbliebenen und Kriegsteilnehmer, Ortsgr. Marburg (Lahn): 15 Ahr, Phi- lippShauS: FUm „Mahnruf der KftegS- opfer".
Marburger Fischereiklub: 16.30 Ahr bei Weber. Lahnlust: Generalversammlung.
Christt. Derein junger Männer: 20.15 Ahr im Saale des Philippshaufes MissionS- Lichtbildervottrag, Herr Flttken.
Auswärtige Deranstalkungen.
Ginseldorf: Dei Dastwift Euker: 2. Geflügelschau.
Wehrda, im Lahngarten: Stiftungsfest des Gesangvereins .Sängerlust", ab 19 Ahr Tanz.
Wetter, Lichtspiele: 16.15 und 20.15 Ahr: »Das Geheimnis der Hollenschlucht" und „Beiprogramm".
Sasliviel Bernhard Ettö
Es ist sicher nicht wegzuleuanen, daß der Mensch von heute sein musikalisches ..Gehöft' umgesteNt hat auf neue klangliche Wirkungs- Möglichkeiten, wie sie uns auch der Jazz — der „blöde Negerlärm" — vermittelt. Jedenfalls hat Bernhard Ette seine Zeit mit offenem Blick erkannt und was das zu Behindernde an diesem Jazzmusiken ist: er bleibt Musiker nur künstlerischen Formats. Seme Leute verzichten auf „faulen Zauber", auf kabarettistischen Hokuspokus, ihm ist die Musik eine ernste Sache, die es wert ist, daß man sich mit ihr beschäftigt, daß man mit ihr geht und lebt.
Ja. das ist's, Freude am Leben, Lebensfreude. sie erweckt Ettes Musik und nicht nur bei den Ausübenden, auch bei den Hörern. Sie alle sind mit sichtbarer Freude bei der Sache und das Publikum hört mit Vergnügen das Schmiegen der Violine, die Eraktheit der Holzbläsersimkopen, die selige Klangekstase schwermütiger Sarophone und das groteske Klanggedröhn der kaum zu bändigenden Posaune.
Es ist Musik, bei der man vergessen kann und bei der es sich auch gut tanzen läßt, wie es gestern abend in den Stadtsälen ausgiebig geschah.
Der Beifall war stürmisch. f—r.
* Akademischer Gottesdienst. Dm nächsten Sonntag findet ein von Herrn Professor D. Niebergall geleiteter Akademischer Gottesdienst statt, deffen Gegenstand „Person und Bedeutung von Jesus Christus" fein soll.
* Museum. Die Ausstellung wird noch bis Sonntag, den 18. d. Mts., geöffnet fein.
* Oeffentli che Mahnung. Auf die heutige Bekanntmachung der städti- jchen Sparkasse unb Leihbank sei hinge, wiesen.
* Ein Ständchen brachte bas Orchester ehern. Militärmusiker dem in der Frankfurter Straße wohnhaften städtischen Bollziehungsbeamten Fritz R a u j o k a t anläßlich dessen 60 Geburtstag.
Tagesanzeiger.
Sonnabend, den 10. Januar.
Bergnügungsanzeiger.
Schloß-Cafe, Marburg: 2ll> 20 Ahr: Abendtanz.
Cafe Markees, Rettgasse: 2lb 16 u. 20 Ahr: Konzert.
Cafe jjetter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert. Case-Restaurani sieinedach, ^ifielbergei
Straße: 20 Ahr: Künstler- unb Stirn» mungSkonzert
Schützenhof. Wehrdaet Weg 2: 2lb 20 Ahr 'BodbierrummeL
Hvtel-Restaurarn Daub, Frankfurter Str.: Ab 20 Ahr: Künstlerkonzert.
Capttot L:egenstraße: 16.30 u. 20.15 Ahr: .1000 Worte Deutsch", ferner „Reise um die Wett" und „Miggtz-Maus".
Vom 16. 3anuar 1931 ab erfolgt bi, Ha zwangsweise Einziehung der Rückstände unti ' ‘ Hinzurechnung des erhöhten Prozentsatzes u, der Kosten.
Marburg, den 9. Januar 1931. (25
®0tte4btenR der israelitischen Gemeinde.
Sonnabend, 10. Januar.
Vorabend 16.40 Uhr: morgens 8.30 Uh: nachmittags 16 Uhr: Ausgang 17.40 Uhl an Wochentagen 7 und 19 Uhr.
Gemäß § 8 der Diehseuchen-Entschädigung- Satzung vorn 1. 3. bezw. 6. 5. 1912 wird ba für den Bezirk der Stadt Marburg aufgestelll Verzeichnis über den Bestand an Pferden en schließlich Eseln und Maultieren, sowie Rinl vieh vom 12. Januar bis einschl. 25. Januc 1931 im Zimmer Nr. 6 des Rathauses zu Einsicht ausgelegt
Anträge auf Berichtigung des Verzeichniffi sind dort elbft innerhalb der angegebenen Fri anzubringen, lieber die Anträge entscheid der Magistrat endgültig.
Marburg, den 8. Januar 1931. (24
Der Magistrat
Voß.
Die Herren Aerzte der Stadtbezirks Mw bürg werden gebeten, die Listen über die ii Jahre 1930 vorgenommenen Impfungen bi spätestens 20. Januar 1931 hierher einz, reichen.
Marburg, den 9. Januar 193t (24
Die Polizeiverwaltung.
I. V.: Voß.
Stabt Bekanntmachung
Oessentliche Mahnung.
Marbnrger Stadtwald.
Mittwoch, den 14. Januar d. 3s., 954 Uh sollen in der Wirtschaft Ruppersberg-Öcken Hausen aus den Distr. Schwarzeloch, Steil bruchswand, Winkel, Altewand und Ziegei berg verkauft werden: Eiche: 10 Stg, ! - _ . 4,8 rm Nutzscheit 2,2 m Ig., 7 rih Scheit ui ®el Knüppel. Buche: 560 rm Scheit und Knü •* pel, 500 rm Reiser. Fichten: 450 Stg. bis 3., 840 Stg. 4.-6. Ferner Buchen-Lan§ Holz nach Vorrat und Nachfrage.