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Marburger Stadtzeilimg
Eportzug nach Winterberg
Morgen Sonntag fährt der erste Sportzug dieses Winters nach Winterberg.
Der Fahrplan ist wie folgt: ad Marburg 5.20 Uhr. an Frankenberg 6.24 Uhr, ab Fran, kenberg 6.33 Uhr, an Winterberg 7.45 Uhr. Rückfahrt- ab Winterberg 18.16 Uhr, an Frankenberg 19.23 Uhr, ab Frankenberg 19.33 Uhr, an Marburg 20.44 Uhr.
Die SchneeverhSltniffe in Winter- berg find, wie auch aus unserem Sport» Wetterdienst ersichtlich, gut. Der Schnee liegt über 20 Zentimeter (Höhenlagen 30 Zentimeter). Ski», Rodel- und Bobbahn sind, wie uns gemeldet wird, sehr gut.
* Schwindlerin in Schwesterntracht. Gewarnt wird vor einer Person, welche am 2. Januar 1931 in hiesiger Stadt in Schwesterntracht aufgetreten ist und eine Familie um den Geldbetrag von 90 R-K schädigte. Sie wird wie folgt beschrieben: Anfang der dreißiger Jahre, mittlere Größe, kräftig, bunfies Haar, ?raublaue Augen blau unterlaufen, Ober- iefer schlechte Zähne, trägt dunkelblauen Mantel und Kleid, Schwesternhaube mit weißen Streifen und macht einen unsauberen Eindruck. Mitteilungen erbittet die Kriminal-Polizei.
• Bürger st euer. Dom Magistrat wird uns mitgeteilt: In der „Oeffent- Itchen Anforderung der Bürgersteuer 1930“ laut Bekanntmachung des Magistrats in dieser Zeitung vom 31. Dezember 1930 ist unter Abschnitt III ange- geben, daß an Bürgersteuer von allen übrigen unter Abschnitt I fallenden Personen 6 bezw. 9 9L« zu entrichten sind. Es handelt sich hierbei um Personen, die einkommensteuerfrei sind und weder eine Steuerkarte für 1931 erhalten haben, noch vom Finanzamt für das Kalenderjahr 1929 oder für den letzten vor dem 10. Oktober 1930 liegenden Steuerabschnitt zur Einkommensteuer veranlagt sind. Für diese Personen ermäßigt sich aber die Bürgersteuer für 1930 auf 3 9M£ ur.s für die Ehefrau auf 1,50 9U(. Es haben also diele Perlonen an Büroerfteuer für 1930 nur 3 VUC bezw. 4.50 SUI an die Stadt- ba'mtkosfe zu zahlen und zwar je die Hälfte bis zum 10. Januar und 10. März 1931. Eine besondere schriftliche Aufforderung zur Zahlung ergeht an diese Personen nicht, vielmehr hat die Zahlung auf Grund der öffentlichen Anforderung .Les Magistrats vom 31. Dezember 1930 zu erfolgen.
• Ein Fisch-Werbeessen. Der Marburger Hausfrauenverein e. D. veranstaltet am 8. Januar im Anschluß an ein Fisch-Werbeessen einen Dortrag aus dem Gebiet der deutschen Hochseefischerei durch den Leiter des staatlichen Fischereihafens Wesermünde. In farbigen Lichtbildern sehen wir die kleinen flinken Fischdampfer in die stürmische Nordsee, an die Küste des sagenumwobenen Island und in das eisige Nordmeer ausfahren und bei ihrer gefahrvollen anstrengenden Arbeit, wie sie den reichen, verschieden gearteten Fang heimbringen und wie dieser weiter verwertet wird. Dor allem erhallen die Hausfrauen wertvolle Winke über Wert und Derwertung von Seefischen im Haushalt, so daß zum Besuch dringend zu raten ist. Zur Ermittlung der Teilnehmer- zahl wird dringend um Benutzung des DorverkausS gebeten.
* Preußifch-Sübdeutsche Klasse n l o t t e r i«. Das neue Jahr beginnt am 12. unb 13. Januar mit der Ziehung vierter Klasse, in der neben anbeten größeren Treffern wieber zwei Hauptgewinne von je 100 000 JUt zur Ausspielung kom- mn. Es wirb den Spielern empfohlen, bie rechtzeitige Erneuerung ihrer Lose nicht »u versäumen, die planmäßig spätestens bis zum 5. Januar 18 Uhr bei Verlust bes Anrechts in bet zustänbi- gen Lotterie-Einnahme zu geschehen hat.
* Eine Ctabtverorbneten- sitzung wird am nächsten Dienstag abgehalten. •
• Konkurse und Vergleichsverfahren im Dezember 193 0. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im Dezember 1930 durch den „Reichs- anzeiger 850 neue Konkurse — ohne bie wegen Massemangels abgelehnten Anttäge auf Konkurseröffnung — und 477 eröffnete Ver- aleichsverfagren bekanntgegeben. Die ent- sprechenben Zahlen für November 1930 stellten sich auf 829 bezw. 467.
* Fortuna in der Backstube. 3n der Wrchnachtslotterie der Arbeiterwohlfahn gewann der Bäckerlehrling Ernst Lindner aus Sprottau den Hauptgewinn in Höhe von 25 000 Mark. Der Gewinner ist ein Waisenknabe.
• Gutes Hasenjahr. Die bei Zennern und Geismar stattgefundene Treibiagd hatte ein überaus günstiges Ergebnis. Richt weniger als 240 Hajen wurden zur Strecke gebracht.
Oberdefsifche Zettnna. Marburg a. L.. Sonnabend, den 3.
Nr. Z
Aus dem
Statt! für die Kohlenspende Unrentable Kraftpostlinie
Die von dem Inhaber der Firma W. F ei d e n, Kaufmann Wilhelm Karnischky, anläßlich bes 150jährigen Geschäftsjubiläums der Firma gemachte namhafte Spende an Kohlen zum Besten der hiesigen Erwerbslosen und Armen, nahm der Magistrat mit herzlichem Dank entgegen. Auch stimmte er dem Beschlüsse der Stadtver- ordneten-Versammlung, betreffend die Gewährung einer Weihnachtsbeihilfe an die Wohlfahrtserwerbslosen unb Armen, zu.
Um dem Arbeitsmangel im Baugewerbe zeitlich entgegenzuwirken, sollen die für das Rechnungsjahr 1931 vorgesehenen städtischen Bauunterhaltungsarbeiten teilweise schon im Laufe der nächsten Monate ausgeführt werden.
Die F e st s p i e l e 19 3 0 schließen mit einem Fehlbeträge von 18495 Mark ab. Angesichts ihrer von Jahr zu Jahr gestriger- ten künstlerischen und kulturellen aber auch verkehrswerbenden Bedeutung bewilligte der Magistrat die Mittel für die Deckung des Fehlbetrages. —
Magistrat
- Da» Defizit der Festspiele
Stadtbezirk Ockershaase«
Mit Rücksicht darauf, daß in bet Benutzung der Kraftpostlinien eine w e it e r r Verschlechterung eingetreten ist, beschloß der Magistrat, die Zuschußzahlung zu der Linie Marburg — Kirchhain mit dem 31. 12. 30 einzu st eilen, sie dagegen für die Linien Marburg—Rosenthal und Marburg—Elnhausen noch bis Ende Januar 1931 zu leisten.
Vorbehaltlich Zustimmung, des Ausschusses gegen Verunstaltung erklärt sich der Magistrat im Prinzip damit einverstanden, daß bas Zifferblatt der Rathausuhr während der Dunkelheit auf noch zu bestimmende Att beleuchtet wird, damit es auch während bei Dunkelheit erkennbar ist.
Durch die Eingemeindung von Ockershausen ist die Bildung eines weiteren (zwölften) Stadtbezirks, und für diesen die Wahl eines Vorstehers und einet Pflegerin erforderlich geworden.
Die Verlegung der Deckstation für Rind- vieh und Ziegen nach dem Stadtteil Ockershausen wurde beschlossen.
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Wenn es Mett...
In bet Winterszeit,
Wenn es den Schnee schneit. Legt sich auf jeden Zweig So zart unb weich
Der weiße Schnee.
Aus dem Himmel geboten So keusch unb so rein Zur Erde erkoren In Unschuld und Schöne Zu flüchtigem Sein.
Wie ein Gedanke
So leis in der Rocht
Auf dunkelet Erde
Das Wunder erwacht
Im leuchtenden Schnee. E. O.
Mft. ndsetzung -es Altwohmaums
Die Kleine Anfrage" des Abgeordneten Ladendorff im Preußischen Landtag über die Instandsetzung des Altwohnraums beantwortete der Preußische Volkswohlfahrtsminister im Einvernehmen mit den Ministern der Finanzen und des Innern wie folgt: „Die orge für die Instandhaltung der Altwohnungen mit Mitteln des gemeindlichen Hauszinssteueraufkommens liegt in erster Linie bei den Gemeinden. Für die Verwendung dieser Mittel sind die auf Grund des § 11 der Hauszinssteuerver- ordnung ergangenen Richtlinien vom 12. Juli 1926 maßgebend, deren Beachtung die Regierungspräsidenten ufw. zu überwachen haben.
Die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfange die Gemeinden (Gemeindeverbände) von der ihnen gegebenen Möglichkeit, Hauszinssteuermittel für Jnstandsetzungs- zwecke zu verwenden, Gebrauch machen wollen, ist ihnen überlassen.
Einen Zwang auf die Gemeinden (Ge- meindeverbänoe) dahingehend auszuüben, ohne Rücksicht auf die örtlichen Verhältnisse einen bestimmten Anteil des Hauszinssteueraufkommens für Instandfetz- ungszwecke zu verwenden, ist danach nickt angängig und wäre sachlich auch nicht begründet. Nur die örtlichen Stellen sind in der Lage, sich ein zutreffendes Urteil darüber zu bilden, inwieweit die Instandsetzung von Altwohnungen neben der Erstellung von Neubauwohnungen aus Hauszinssteuermitteln gefördert werden kann. Aus diesem Grunde sind auch den Gemeinden (Gemeindeverbänden) bestimmte Weisungen hinsichtlich der Inanspruchnahme des freigegebenen Teilbetrages aus den ihnen zufließenden Mitteln des staatlichen Wohnungsfürforge- fonds für Instandfetznngszwecke nicht gegeben worben. Die Staatsregierung hat ich vielmehr darauf betränken muffen, in Runderiaffen und bei fonftinen Gelegenheiten wiederholt auf bia Bedeutung und die Notwendigkeit der Erhaltung des Altwohnraums und auf die Bereitstellung öffentlicher Mittel für diesen Zweck hin- zuweifen. Bei geeigneter Gelegenheit werden diese Hinweise erneuert werden. Weitergehende Maßnahmen gu treffen ist die Staatsregierung nicht in der Lage."
Aus -em Gecicktsfaal
Dor einiger Zeit waren einem Händler in Wohra verschiedene Felle und ein Posten Schafwolle entwendet worden. Man ermittelte als scheinbaren Dieb einen Wohraer Einwohner, der einige Tage später Felle unb Wolle in Frankenberg verkauft hatte. Der Bestohlene wollte auch seine gestohlene Ware wiedererken- nen. Tas Gericht konnte bem bes Diebstahls Verdächtigen einen Diebstahl nicht nachweisen, verurteilte ihn jedoch wegen
Hehlerei zu 5 Monaten Gefängnis. In der gestrigen Berufungsverhandlung vor der hiesigen Strafkammer erzielte der Angeklagte Freisprechung, da ihm nichts nachzuweisen war, was eine Verurteilung gerechtfertigt hätte.
Ftlmschau
Die Kamera erfreut ihre Besucher mit einer sehr luftigen Tonfilm-Operette, bie mit bas beste ist, was wir seit langem gesehen haben. Sie heißt: „Leutnant warft Du einst bei den Husaren" unb handelt von bei abgebensten Königin eines Zwergstaates, ihrem prinzlichen Vetter unb ihrem revolutionären Gegenspieler. Aber das ist nicht bie Hauptsache. Diel wichtiger ist es, Mady Christians als Gitönigin auf Reisen zu begleiten, zu sehen, wie ihr Vetter die Husaren- uniform mit bem Kraftfahrerkittel vertauscht, wie beide auf den unbekannten Gegner stoßen, wie Madp einen so entzückenden kleinen Schwips bekommt, daß man an so köstlicher Schauuspielkunst seine helle Freude haben kann. Und da ist noch ein amerikanischer Manager, der die große blonde Frau gern für 1 Million Dollar engagieren möchte und schließlich auf ganz andere Art zu seinen Prozentchen kommt. Der Vetter aber ist eine Nummer für sich, ein Heiner Schwerenöter, ein ewiger Hochzeiter, der das Pech hat. über ein paar fremde -rrenschuhe vor der Tür feiner Herzensgeli i zu stolpern und trotzdem gut schläft und schließlich mit einem Notsitz hinter seiner regierenden Königin ganz zufrieden ist. So gute Einfälle, so köstlicher Humor sind selten geworden und man freut sich, hier wieder einmal ganz auf seine Kosten zu kommen.
Roth, 3. Ian. Silberne Hochzeit feierte am Neujahrstage das Ehepaar, Landwirt Conrad Derfch und Frau, Elisabeth geb. Vfesier von Roth. Der Posaunenchor Roth- Molfshausen. unter Leit"ng seines rührigen Dirigenten ®ürg-rm'f'er R'.uch-W l s'ausen, ließ es sich nicht nehmen, das Jubelpaar mit' vier zu Herzen gehenden Liedern zu erfreuen.
Wochenmarkt-Preise.
Butter 100—120, Käsematte 15—20, Kochkäse 60—70, Karotten 10—15, Kartoffeln 5, Meerrettich 50—60, Wirsing 10 bis 15. Weißkohl 8—10. Rotkohl 10—15, Spinat 20—25, Mohrrüben 15, Zwiebeln 10—15, Rote Rüben 20, Tomaten 60—70, Aepjel 30—40, Birnen 30—40, Weintrauben 40—50, Gänse 80—100, Enten 120, Hähnchen 100—120, Hübner 80—100, Hasen 60 Pf. bas Pfb., Lier 15—16, Hanbkäse 20. Handtaschen 7. Endivien 25. Blumenkohl 50—100- grüner Salat 20—25, Oderkohl- 50—80, grüner Salat 20—25 Oberkohlrabi 10—15, Rettich 15—2o, Knoblauch 5—10, Lauch 10, Trauben 60—80 Pf. bas Stück. Rosenkohl 25—30, Reh 80—90
Tagesanzeiger.
Sonnabend, den 3. Januar. Bergnügnngsanzeigrr.
Schlvh-Cafe, Marburg: Ab 20 Ahr: Abendtanz.
Cafe Markees, Neitgaffe: Ab 16 u. 20 Uhr: Konzert.
Cafe Vetter, Neitgaffe: 20 Uhr: Konzert. Schützenhof, Dehrdaei Weg 2: Ab 20 Uhr:
Künstler» und Stimmungskonzett.
Capitol, Dtegenfttatze: 16.30 u. 20.15 Uhr: »Der Tanz geht toeUei“.
Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Uhr: „Leutnant warst Du einst bei den Husaren".
Licyichiele, Bahnhofstraße: 15.30, 18 und 20.15 Uhr: „Spielereien einer Kaiserin" und „Die Prariesalle".
Cafe-Äestaurant Sreineoach, Gisselberger Sttaße: Ab 20.30 Uhr: Künstler- und Stimmungskonzert.
Stadtkeller: 2lb 20.30 Uyr: Künstlerkonzert
Versammlungen. Vorträge ufw.
81er: 20 Uhr im Dereinslokal Frankfutter Sttaße 19: FamUien-AeusahrLfeter.
SreiwiOige Mittelung.
Dienstag, den 6. San, vorunnaas 10 Ubt, metöenroirtiie:unfeineige» ungsrotat. aranifurteriiraee 10
2 Sofas, 2 Schreibtische. 5 Tische, 2 Ausziehtische (eiche). 1 Doppelflinte, 1 Kugetbüchse, 1 Klavier, 1 Motorrad (Zündapp), 2 Vertikows, 2 Veiten, 2 Kommoden, eintür. Kleiderschrank, ILinoleumteppich, 2 Spiegel, 1 gr. Ecksofa, 1 Flurgarderobe, Stühle, 1 Grammophon, 3 Küchen» schränke/ Ladentheken, Schränke und Gegenstände aller Art
ösientlich meistbietend versteigern. Der Verlauf findet bestimmt statt.
Zoh. Schott & Sohn
Auktionator und Tarator
74 Fuhrunternehmer
Weidenhäufer Strafet 18
I Telephon Nr. 1008.
Sonntag, den 4. Januar.
Bergnügungsanzerger.
Schloß-Cafe Warburg: Ab 15.30 Uhr; Konzert: ab 20 Uhr: Tanzabend.
Capitol, Biegenstraße: 15.30, 17.30 und f 20.15 Uhr: „Der Tanz geht weiter-.
Kamera, Kasernenstr.: Ab 15.30, 17.30 und 20.15 Uhr: „Leutnant warst Du einst bei den Husaren".
Lichtspiele, Bahnhossttaße: 14.30, 15.30, 18 und 20.15 Uhr: »Die Regiments, tochter" und ^Wochenendchen".
Cafe Markees, Reitgasse: Ab 16 u. 20 Uhr: Konzert.
®afc 'Letter, Reitgasse: Ab 16 und 20 Uhr: Konzert.
Cafe-Restaurant Steinebach, Gisselberger Straße: Ab 16 Uhr: Künstler- und Sttmmungskonzert.
Schützenhof. Wehrdaer Weg: Ab 16 und 20 Uhr: Künstler, und Stimmungs. Konzert.
Filmschau Stadtsäle: 20.15 Ahr: Fremden, legionär Kirsch.
Stadlkeller: 20.Uhr: Künstlerkonzert. Versammlungen, Vorträge ui».
83er: 14.30 Uhr im sronyof: Generalversammlung.
Philippshaus: 20 Uhr: Dahnhossmissions. abend, Borttag Frl. Reineck, Berlin, und Lichtbildervortrag Frl. Kröger, Kassel, übet .Wandernot und Wander- bilfe“.
Luth. und Reform. Gemeinde: 20 Uhr im PhiltppshauS: Familienabend.
Auswärtige Beran st altungen.
Detter. Lichtspiele: 16.15 und 20.15 Uhr' charry Piel und Beiprogramm.
Voranzeigen
Frembeulegionar Kirsch.
Filmschau Stabtsäle. Wer kennt ihn nicht, den mutigen deutschen Siigemeut, der in feinem Buch so packend erzählt? Den Höhepuntt seiner mtereiianien Schilderungen erreicht jedoch erst die Verfilmung feines Wer- les wobei er bie Hauptrolle persönlich verkörpert. 2n stetem Wechsel kreist seine aben- keuerliche Fahrt. Wir sehen ihn als In- genieur in Duala (Kamerun), als Heizer unb Maschinist bei einer Negermeuterei auf See, in englischer Kriegsgefangenschaft an der Goldlüfte, als Kohlentrimmer, als Fremdenlegionär. Das Kriegsgericht der Legion hat Mar Kirsch in Abwesenheit zum Tode per- urteilt bis auf den heutigen Tag. (s. Inserat.)
Winter kur litt
। und Nervös-Erschöpfte SDlZlilkUfiBHll HOlhtim ||
I Illi Tannin bei Frankfurt a.M.- Prospekte durch ■B i.-eaiOr.M.smulzi-ia!iiivn. N"zten" """
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r. Berlin, 3. Jan. Die Auslandsofferttn sind am Produktenmarkt erhöht. Von 3n landspreisen ist Weizen fester, Rogge« stech Das Geschäft ist nicht groß. Am Estektenmarkl bestehen für Weizen 1 M und für Roggen 0,50 bis 1 Jt höhere Preise. Am LieferungsmaiÜ ist Weizen 1—2 Jl höher und Roggen unser ändert, Hafer unb Gerste stetig, Kleie uiu Kartoffelflocken ruhig.
r. Frankfurt, 3. Jan. Die Börst eröffnet zum Schluß der Woche und m Einllang mit der festeren gestrigen New Yorker Börse in fester Hanu.^g. Bereinzelt kamen Heinere t>ri>er an den Markt. Dal Geschäft war jedou) nicht groß. In Spe- zialwerten herrschte rege Tätigkeit. Dst Kursbesserungen betrugen in s^ezlalwev ten 3—4 Prozent, im übrigen 1—2 Proz. Siemens 147 V-, Deutsch Linoleum 102, Kali-Asch:rsleven 130, Aerchsbank 231, Farbenindustrie 1261/*.