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teilt0tet, der Lohnarbeiter Hackstein, wurde von mehreren Kugeln getroffen. Um Mitternacht ist er im Kraukenhuus feine, schweren Verletzuugeu er» lege«. Wie verlautet, feilen mehrere Personen leichte Verletzungen 6«i der Schießerei erhalten haben.
Moers, 2. Han. Aus der Zeche Niederrhein in Neukirchen kam es heute nachmittag zu Unruhen. In roher und unflätiger Weise wurden die arbeitswilligen Beugleute, die einfahren wollten, von etwa 500 Streikenden belästigt. Die Arbeitswilligen wurden geschlagen und mit Steinen beworfen. Auch riß man ihnen die Kaffeekannen weg. Die Neukirchener Polizei, die zu schwach war, sah sich schließlich gezwungen, Verstärkung von Duisburg anzufordern. Mit Gejohle und Schimpfworten wurde das Polizeiaufgebot empfangen; da der Aufforderung, den Platz zu räumen, nicht Rolge geleistet wurde, machten die Beamten vom Gummiknüppel Gebrauch und trieben die Menge auseinander. Die Polizei ist nach wie vor in Alarmbereitschaft und überwacht iedsn Schichtwechsel. Starke Polizeistreifen patrouillieren in der Gemeinde Neukirchen, um die arbeitswilligen Bergleute auf dem Weg zur Zeche zu schützen.
Ein Aufruf der 4 Bergarbeiterverb^nd«.
Essen, 2. Ian. Die Dergarbeiterge- werkschaften des Ruhrgebiets wenden sich heute in Form eines Flugblattes mit einem besonderen Aufruf an die Ruhrbergarbeiter, in dem es wie folgt heißt:
Kameraden! Die Unternehmer des Ruhrbergbaues haben die Kündigung aller Arbeitsverträge bis zum 15. Januar ausgesprochen. Mit brutaler Gewalt soll die Lohnkürzung, die bei den Schlich- tungsver'wndlungen nicht erreicht werden konnte, durchgesetzt werden. Die Not der Bergarbeiter soll noch vergrößert werden. Sie sollen die Folgen der Krise allein tragen. Kameraden, macht die Absicht der Bergwerksbesitzer zuschanden, zeigt, daß ihr nicht gewillt seid, euch dem Diktat der Unternehmer zu beugen, lehnt den Abschluß von neuen Arbeitsverträ« gen ab. weigert euch, die Bedingungen der Arbeitgeber anzuerkennen. Bon eurem Verhalten hängt der Ausgang des Lohnkonfliktes ab. deshalb schließt keine neuen Arbeitsverträge ab. Vertraut euch der Führung der vier Bergarbeiterverbände an. Kameraden, weist die kommunistischen Varolen zurück. Sie haben nur den Zweck, euch in einen aussichtslosen Rutsch hineinzutreiben; sie dienen nur der Reaktion und fördern die Diktaturgelüste der Unternehmer. Lehnt diese Parolen ab, folgt den Weisungen oer vier Berg- arbeiterverbönde.
Verband der Bergbauindustriearbeiter Deutschlands. — Eewerkverein Christlicher Bergarbeiter Deutschlands. — Gewerkverein Hirfch-Duncker. — Polnische Berufsvereinigung.
Auch der Alte Bergarbeitoerband gegen die Streikbewegung.
Bochum, 2. Ian. Der Alte Bergarbeiterverband richtet an die Ruhrbergleute folgenden Ausruf: Die Kommunisten haben heute morgen den Versuch gemacht, auf den Zechen des Ruhegebietes Streiks hervorzurufen. Auf ungefähr 20 Schachtanlagen ist ihnen der Streik durch Anwendung von Gewalt in mehr oder minder großem Umfanae gelungen. Der Verband fordert seine Mitglieder und die Belegschatten auf, solchen Putschparolen keine Folge zu lei st en, und sich den Versuchen, sie gewaltsam durchzuführen, energisch zu widersetzen.
fk. Essen, 3. Ian. Nach den bis fetzt vorliegenden Meldungen hat sich die Streiklage im Bezirk Moers heute früh noch weiter verschärft. Die Zahl der zur Frühschicht eingefahrenen Belegschaft hat sich verringert. Ein Gesamtbild der Streiklage im Ruhrbergbau läßt sich noch nicht geben, da die Meldungen der einzelnen Schachtanlagen noch ausstehen.
Wie wir hierzu von Gewerkschaftsseite erfahren, hat die Streiklage in den Hauptstreikgebieten Buer, Gladbeck, Hamm und Recklinghausen sich in den heutigen Mit- tagsstunden teilweise noch verschärft, da die Zechentore weiter von großen Trupps von Erwerbslosen, Frauen usw. belagert werden, die die Belegschaften an der Einfahrt zu hindern versuchen. Während auf einzelnen Schachtanlagen die Bergleute sich gewaltsam Eingang zum Schacht verschafften, mutzten auf anderen Zechen die Belegschaftsmitglieder wieder nach Hause zurückkehren, da sie den Stoßtrupps machtlos aegenüberstanden. Auf der Zeche „Gustav" in Esten wurden drei kommunistische Betriebsratsmitglieder, die sich an dem Streik beteiligt hatten, fristlos entlasten.
Oberbesiilcke Zeit«««. Marburg a. L> Sonnabend, den 3. Januar 1931
Henderson statt Curtius
die Konferenzen des lebten Jahrzehnt» fei ein System von politischen Schulden ge- fchaffrn worden, bas in keiner Beziehung zur wirtschaftlichen Wirklichkeit stehe.
Zum mindesten hätte man die Zahl der internationale« Schuldverpflichtungen auf ei« vernünftiges Maß herunterfchrauben wüsten, statt einander gegenteilig die eigenen Länder auf Generationen hinaus zu verpfänden.
Schließlich macht auch der Bankier James Speyer in einem Artikel, der von den Blättern veröffentlicht wird, auf die nachteiligen Folgen aufmerksam, die sich zwangsweise aus der für Deutschland he- stehenden gebieterischen Notwendigkeit, feine Ausfuhr unter allen Umständen zu steigern, für den amerikanischen Außenhandel ergeben müsse.
Wenn man auch von Amerika keine Streichung der gesamten Schulden erwarte« könne, so sollte doch Dwen D. Young, kürzliche Mahnung befolgt uuh den Schuldnern gegenüber Milde geübt werden.
Wenn Amerika seinen Schuldernem ein fünfjähriges Moratorium bewilligen sollte, so würden seine europäischen Schuldner zweifellos auch ihren Schuldnern gegenüber in gleicher Weise verfahren.
Der Wechsel hn Vorsitz der Januar-Rat», tagung vollzogen.
Berlin, 2. San. Wie wir erfahre«, hat sich der britische Außenminister Henderson, der Anregung Deutschland entsprechend, bereit erklärt, de« Vorsitz in der Völkerbundsratstagung im Januar zu übernehmen. Reichsauhenminister Dr. Curtius wird dann bei der nächste« Ratstagung als Präsident fungieren.
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Zum Jahresbeginn beschäftigten sich die Newyorker Blätter sehr eingehend mit dem internationalen Schuldenproblem. „Times" und „Herold Tribüne" veröffentlichten die Neujahrsansprachen des Reichspräsidenten von Hindenburg und des Reichswehrministers Dr. Groener in voller Ausführlichkeit. „Herald Tribüne" bringt die Ansprachen auf der ersten Seite mit der Ueberschrift:
„Führer des Reiche» bezeichne« die Revision de» youngplane» als Ziel
de« Jahres 1931."
Der Londoner Berichterstatter der „Times" befaßt sich in einem längeren telegraphischen Bericht mit der englischen Einstellung zum Schuldenproblem und betont, daß die gesamte englische Geschäftswelt die Streichung der Schulden sowohl im europäischen wie auch im amerikanischen Intereste als notwendig betrachte. Durch
Zusammenschluß der Revisionsgegner
Der anhenpolitische Berichterstatter de» „3 o u e n a 16“ beschäftigt sich mit dem Besuch Venizelo» in Warschau und de« Besprechungen zwischen Miro« nese« und Ben«sch und sieht hierin de« Auftakt einte Zusarnrnenschlus- ses der Revisionsgegner. Der Hinweis, daß Deutschland die Minderheitenfrage zum Ausgangspunkt einer Aufrollung der gesamten Revisionssrage benutzen wolle, habe genügt, di« bedrohten Länder auf den Plan zu rufen. Der W'der- standsblock beginne sich langsam zu bilden, um denjenigen eine Warnung zu erteilen, die ehre« Streit heraufbeschwören wollten. Deutschland werde an dem Tage, an dem es die Revistonsfrage in Genf aufrolle, merke«, daß e» bann den Siegerstaaten endlich Gelegenheit gegeben habe, ihre eigenen Meinungsverschiedenheiten zu vergessen und die Reihen zu schließen. Ihr Zusammenschluß sei um so sicherer, als ma« sich wohl ober übel bara« überzeuge« wüste, daß die Revisionsforderungen nicht nur Polen angehen, sondern auch Tirol und Steiermark.
Der chauvinistische „Figaro" beschäftigt sich ebenfalls mit der Revisionsfrage, beschränkt sich aber auf eine Betrachtung des deutsch-polnischen Verhältnistes. Es fei eigentümlich zu beobachten, daß jetzt vor dem Beginn der Genfer Konferenz, auf der sich Polen und Deutschland gegenüber stehen werden, in Frankreich der Gedanke immer größere Verbreitung findet. daß es richtiger fei, die deutsch-polnische Grenze zu berichtigen und den Korridor dem Weltfrieden zu opfern. Man dürfe jedoch nicht vergesten, daß gerade der Bestand Polens di« Garantie für den europäischen Frieden sei. Deutschland sei im Augenblick wieder einmal von der Leidenschaft des Krieges erfaßt (?) und nur der Gedanke an eine neue Niederlage halte es im Augenblick noch zurück. Alle deutschen Strategen hätten erklärt, daß Deutschland nickt auf zwei Fronten zugleich kämpfe« könne und nur diesem Umstand den verlorenen Krieg zu verdanken habe.- Diese Gefahr sei aber um so schlimmer bei einer Grenze, die so nahe an Berlin liege, wie die polnische, und weil Deutschland diese Gefahr kenne, versuche es, die Grenze zurückzuschieben. Polen heute zu verlosten, sei ein größerer Fehler als derjenige, den Napoleon begangen habe, als er di« Schlacht bei Sadowa duldete.
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„Der Tag", das politische Organ des deutschnationalen Parteiführers, beantwortet in seiner Nummer vom 31. Dez- tn großer Breite die Frage: „Wie denkt das Ausland über die Revision?" Das Matt hat diese Fragestellung an seine auSwärttgen Korrespondenten gerichtet, die auf Grund ihrer Kenntnis in den betreffenben Ländern bemüht sind, eine möglichst präzise Antwort zu erteUen. Wir geben das Ergebnis der interessanten Umfrage des ,£ag“
hier lediglich unter Zitierung der lieber- schriften wieder. Im einzelnen zeigen die Arttkel, wie gering die Neigungen für eine Revision in den weitesten Teilen des Auslandes noch heute sind. Wir lassen die Ueberschriften der Artikel hier unverändert folgen:
England: „Revisionsfeindlich aus RuhebedürsniS. Nicht Abrüstung, fondern MachtauSgleich zur See. Irrglaube an Deutschlands „Wohlstand".
Bereinigte Staaten: „Keine Begeisterung für Versailles, aber auch keine Revisionsattivität. In der Tributfrage wachsende Einsicht, aber keine Neigung zur Schuldenstreichung angesichts der eigenen Wirtschaftskrise."
Schweden: „Für Revision im vollsten Umfange. Schweden fühlt die internationale Auswirkung der Tribute. Kriegs- schuldlüge wird abgelehnt."
Dänemark: „Nordschleswig-Gren^e: tabu! Gegen jede Revision von Dersall- leS. Dänemark ist getreuer Parteigänger Polens in der Frage der Ost-Revision."
Spanien: „Gleiches Recht für alle! Die Schädlichkeit der Pariser Diktate erkannt. Spanien sieht in den Verträgen den Ursprung zu neuen Kriegen und vermeidet nachteilige internationale Bindungen."
Frankreich: Böllige Ablehnung der Revision. „Artikel 19 des 2. D. ist ganz ungefährlich." Konzessionen nur gegenüber einem freiheitswilligen Deutschland.
Belgien: „Revisionsneigung in der Eupen-Nlalmedh-Frage. Gegenleistung: Anerkenntnis der deutschen „Kriegsschuld" gegenüber Belgien."
Polen: „CS gibt keine Revision." Revision bedeutet Krieg. Planmäßige Ausrottung der Minderheiten."
Tschechoslowakei: „Frankreichs
Schildwache. Gegen Srenzrevision und Abrüstung, für Kriegsschuldlüge und Tribute. Die Winderhetten als AuSbeu- tungsobjett."
Rumänien: „Non possumus. Schwierige Lage gegenüber den Nachbarn. Bindung an Frankreich."
Inhalllich betätigen die Berichte, im einzelnen die Feststellungen der Ueberschrift und zeigen so insgesamt, w i e schwer und langwierig der Kampf um die Tributlösung sein wird.
Preisabbau und Gemeinden
Berlin, 2. Ian. Der preußische Minister des Innern richtete an die Gemeinden und Gemeindeverbände einen Erlaß über Me Preissenkung, der, wie der „Amlliche Preußische Pressedienst" mitteilt, u.a. besagt:
Die Notwendigkeit einer allgemeinen und durchgreifenden Senkung der Preise macht es erforderlich auch bet der Ter« gebung von LeistungS» und Liese- rungSaufträgen der Behörden darauf hinzuwirken, daß, soweit nur trger.v
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möglich, Preisabschläge erfolgen. Die Gemeinden und Gemeindeverbände werd.n daher gebeten, bei jeder Bestellung oder Tergebung bie Frage mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob und in welchem Rahmen den Lieferanten eine Preisermäßigung gegenüber den bisher üblichen Preisen zugemutet werden kann. Das wird vor allem auch auf dem Gebiet des Bauwesens gelten, wo die Baustoffe im letz, ten Jahr eine durchschnittliche Senkung von etwa 15 v. H. erfahren haben und eine entsprechende Senkung der Gesamt- kosten erftrebt werden muß.
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Deutsches Reich
Bürgerliche Regierung in Bremen.
Bremen, 2. Jan. Die Bürgerschafts- fraktton der Deutschen BolkSpar» tet hat auf die öffentliche Anfrage der NSDAP„ ob sie bereit sei, sich für einen antimarristischen Senat einzuset» xen, geantwortet, daß sie zu Derhand- lungen über eine Am» ober Neubildung des Senats bereit sei. Diese Antwort dürfte von den N a t i o n a l s o z i a l i st en, wie verlautet, alsbald mit positiven Borschlägen erwidert werden. Da außer der Deutschen Dolkspartei auch die Wirt- schasrspartei. die Konservative BolkSpartei und die Hausbesitzer zustimmend geantwortet haben und die Mitwirkung der Deutschnationalen gleichfalls gesichert ist, wird eS nunmehr zwischen diesen Parteien, die insgesamt 61 von 120 Bürgerschaftsmandaten umfassen, zu Derhandlungen über eine Mehrheitsregierung unter Ausschluß der So- zialdemokraten und Komm.unt- st en kommen. i
Vorläufig keine Sitzung der Eisenverbände.
Düsseldorf, 2. Ian. Nachdem am 30. Dezember v. Is. die Derharwlungen über die Neuregelung der Sergarbeiter« hne gescheitert sind, und neue Verhandlungen nach den vorliegenden Nachrichten frühestens erst am 17. Januar stattfinden sollen, können die zum 9. Jaguar anberaumten Sitzungen der Eisenverbände, in denen über die Eisenpreissenkung durch die Industrie verhandelt werden sollte, nicht ftattfinden. Die Rohstahlgemeinschaft hat mitgeteUt. daß drahtliche Benachrichtigung der Mitglieder erfolgt, sobald der neue Termin der Sitzung feststeht. Vor der Stillegung in der Peiuer Groß« in^ußri«. ,.;nr ... -inii. '
Pein«, 2. 3ait Zur Beilegung des Tarifstreites beim Peiner Walzwerk und der Ilseder Hütte hatte der Regierungspräsident in Hildesheim die Parteien für Mittwoch zu einer Besprechung gebeten. Auch diese Per- Handlungen brachten keine Verständi- gung.
Die Werksleitung macht heute durch An- schlag in den Betrieben bekannt, daß di« Zahl der llnterschristen dersenigen Arbeiter, die sich zur Weiterarbeit zu den im Schiedsspruch sestgelegten Bedingungen (Sprojentigf Lohnkürzung) bereit erklären, nicht genüge, um den Betrieb wirtschaftlich aufrecht zu erhalten und daß demnach die Stilleguns der Werke am 3. Januar erfolgen müsse.
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Set Gewerkschaftsführer Behren» Mitglied des Reichswirtschaftsrate».
ft Berlin, 3. Ian. Der Vorstand bei Reichsverbandes ländlicher Ärbe-inegmei, Franz Behrens-Berlin, ist als Mitglied bei vorläufigen Reichswirtschaftsrates einderufen. Behrens gehört schon seit 23 Jahren, ;e:t 190' ununterbrochen dem Reichstag an Bei del letzten Reichstagswahl kandidierte et für bei Christlichsozialen Volksdienst in Ostprenkei und auf her Reichsliste Er hat der Reichs leitung des Christlichsozialen Sßoltebienite! mitgeteilt, daß er in Zukunft ein Reichstags Mandat nicht mehr übernehmen oiH. um W ganz der gewerkschaftlichen tänd'-cke x Arbeit nenmerbewegung widmen zu tonnen
Ein Reich»' ' folbat niedergeschossen.
Goslar, 2. Jan. Am Neujahrsmorge wurde der 21jährige Schütze Gaffel vo! hiesigen Iägerbataillon durch einen Schu schwer verletzt. Er wollte in eine ©af ■nirtr*Qft geben, fand aber die Tür ve schlossen. Plötzlich wurde er durch eini Schuß aus dem Lokal niedergestreckt. ( mußte ins Krankenhaus transportie werden, wo er hoffnungslos darniede liegt. Die Schuldigen konnten noch nie vernommen werden, da sie sämtlich stai unter dem Einfluß von Alkohol standen Gutspächter erschießt feine Hausangestelli
2oeben, 2. 3an. In dem Glaub« einen Einbrecher vor sich zu haben, t schoß heute früh der Eutspächter Stratzbu ger in Biestern bei Loetzen seine Hau! an gestellte. Straßburger erwachte i gen Morgen an einem verdächtigen ffieräu1' In der Annahme, daß Einbrecher am Mel seien, nahm er eine Taschenlampe und ein Revolver und begab sich auf den Flur. A et dort eine Perlon sich bewegen sah, 1 auf die Frage: „Wer da?" lerne, Antw« gab, schoß Straßburger, bet sich in groß Erregung befand, in das Dunkel des «M Wie er zu fernem Entsetzen entdecken mu@ hatte er seine eigene Hausangestellte. 5* Drubba, erschossen.
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