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Tritt 2

Marineflieger an der Unfallstelle muhten heute wieder wegen Nebels ausgegeben wer­den. Auf Veranlassung der Reederei wurde heut« von Eotenburg ein Schlepper an di« Unfallstelle gesandt, der jedoch nichts aufge­funden hat. Heute früh wurden ouherhalb von Eotenburg drei leere Rettungs­boote von dem „Oberon" aufgefunden. Auch einige Rettungsringe wurden aufgefischt. Der gerettete Engländer Martin bat ausgesagt, baß er im Augenblick des Zusammenstohes die Hand seiner Frau ergriffen hat, um mit ihr zusammen ins Wasser zu springen. Der Fuh der Frau Martin verwickelte sich jedoch in Tauwerk. Martin versuchte den Fuh seiner Frau zu befreien, aber das Schiff sank im gleichen Augenblick. Die Frau wurde mit in die Tiefe gerissen, während Martin selbst ge­rettet wurde. Auch das Kind der Eheleute Martin ist umgekommen.

Die Senkung der Wienern

Berlin, 21. Dez. 3m preußischen Finanzministerium sind die Entwürfe fertigst» stellt worden, die i m Zusammenhang mit der Verordnung des Reichspräsidenten zur Siche­rung von Wirtschaft und- Finanzen vorn 1. Dezember 1930 steuerliche Erleichterungen für Preuhen bringen. Das Grundvermögens­steuergesetz soll dahin geändert werden, dah für den Wohnungsbau die Steuerbe­günstigungen in der Weise erweitert werden, dah für Neubauten, die nach dem 31. März 1924 fertiggestellt sind, die Befreiung von der staatlichen Erundvermögensteuer dop.fünf auf acht Jahre ausgedehnt wird, und dag für das neunte und zehnte Jahr nur die Hälfte der Steuer erhoben werden soll. Die Hauszins- steuerverordnung erfährt eine Aenderung da­hin, dah der Steuerbetrag vom 1. April 1931 ah um drei Prozent gesenkt wird, die Senkung soll nicht nur durch eine Kürzung der Steuersätze, sondern durch eine Kürzung der itn Rechnungsjahr 1930 veranlagten Steuer- betröge erfolgen. Nach einer zur E e w e r b e- steuer vorgesehenen Aenderung soll die An­rechnung des Gewerbeverlustes nicht nur für ein Jahr, sondern für die beiden Jahre zu­lässig sein, die der Veranlagung für 1931 vorangehen.

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Deutsches Reich

Protest der christlichen Bergarbeiter gegen die beabsichtigte Lohnsenkung.

(Elfen, 21. Dez. Der Eewertverein christ­licher Bergarbeiter hielt am Sonntag an allen gröberen Plätzen des Ruhrgebietes stark besuchte Vertrauensmännerkonferenzen ab. in denen lebhafter Protest gegen die beabsichtigte Lohnsenkung zum Ausdruck gebracht wurde. Die Referenten behaupteten' bei der Schilde­rung der Lage im Bergbau, dah- die ab 1. Dezember erfolgte Kohlenpreisermähigung auch ohne Lohnoerminderung von den Be­trieben getragen werden könne. In der leb­haften Diskussion kam von allen Seiten zum Ausdruck, dah die christlichen Gewerkschaften sich mit den schärfsten Mitteln gegen den Lohnabbau wenden wollen. In mehreren Resolutionen wurde diese Entschlossenheit den amtlichen Stellen zur Kenntnis gebracht und eine objektive Prüfung der Geschäftslage im Bergbau verlangt. Da die in diesem Jahre eingelegten neun Millionen Feierschichten schon einen Lohnausfall in Höhe von 81 Millionen Mark gebracht hätten, könnten wei­tere Opfer von der Bergarbeiterschaft nicht verlangt werden.

Der Vergleichsvorschlag int Konflikt Reich - Thüringen.

Zu den Vergleichsoerhandlungen in dem Konflikt Reich gegen Thüringen, die auf An­regung des Reichsgerichtspräsidenten Dr. Sumte am Montag in Leipzig stattfinden sollen, werden sich, rote die „Voss. Ztg." be­richtet, als Vertreter Thüringens der Finanz­minister Baum, der Vorsitzende des Staats­ministeriums, und Ministerialrat Gueyet, der Leiter der Polizei-Abteilung im thürin­gischen Innenministerium, nach Leipzig be­geben. — Das Blatt nimmt an, daß die Leipziger Besprechung zur Verständigung füh­ren und die Weiterführung des Prozesses Überflüssig machen wird.

Politische Zwischenfälle.

Berlin, 21. Dez. Anläßlich des von der K. P. D. propagierten sogenannten „Hunger-Marsches" ereigneten sich an ver­schiedenen Stellen der Stadt Zwischenfälle, die das Einschreiten der Polizei erforderlich machten. So zog die Potsdamer Strahe ein Demonstrationszug entlang, deren Teilnehmer „Hunger!"-Rufe ertönen ließen. Der Zug, der auch Passanten belästigte, wurde schließlich aufgelöst. Durch die Leipziger Straße zog ebenfalls unter „Hunger"-Rufen ein Trupp von etwa 20 Personen zum Leipziger Platz. An einer anderen Stelle wurde ein Demon­strationszug von etwa 200 Personen von dem Ueberfallkommando aufgelöst. Im Zen­trum bet Stadt zogen etwa 100 Kommunisten durch die Markthalle. Durch das Erscheinen der Polizei wurden Ausschreitungen verhütet. Auch im Norden sammelten sich am Weih­nachtsmarkt etwa 60 Angehörige der K. P. D., die Rufe „Nieder mit der Hunger-Renerung" ausstießen, an. Sechs Teilnehmer wurden von der Polizei festgenommen.

523 Granaten geborgen.

Pirmasens, 21. Dez. Vis Samstag mit­tag sind in dem bekannten Weiher bei Win­zeln 523 Granaten und einige Gewehrmuni­tion gefunden worden. Die Arbeiten sind jetzt eingestellt worde^ Man trägt sich mit dem Gedanken, die Weihermitte einzvebnen, um die dort etwa noch lagernden Bestände unbe­fugten Zugriffen endgültig zu entziehen.

DttrheHiMbe Zettvng. Marburg e. L.. Montag, den 22. Dezember 1930

Gegen den Polenterror

Curlius in Sberschkesien

Oppeln. 20. Dez. Amtlich wird mitge- teilt Reichsaußenminister Dr. Curtius traf am frühen Nachmittag mit seiner Begleitung hier ein. 3m Operpräsidium fand eine mehr­stündige Aussprache mit den Vertretern aller Bevölkerungslreise statt.

Oberpräsident Dr. Lukaschek begrüßte Dr. Curtius und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß der Vertreter der deutschen auswärtigen P li .il Gelegenheit nehme. Ober­schlesien, sein Land und seine Leute aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Bei der Schilderung der besonderen politischen, wirt­schaftlichen und kulturellen Lage Oberschlesiens betonte der Oberpräsident, daß die Befrie­dung der Minderheit, der Schutz der Minder­heiten, ein eminentes europäisches Friedens­problem fei. Gerechtigkeit sei die beste Waffe, die heute dem Deutschtum zur Seite stehe. Der Oberpräsident dankte Dr. Curtius für die in Genf anhängig gemachten Klagen, die der oberschlesischen Bevölkerung ein Zeichen dafür seien, daß Deutschland die durch Vertrag ge­heiligten Rechte niemals aufgeben werde.

Reichsminister Dr. Curtius bracht« in seiner Erwiderung zum Ausdruck, daß er durch den Besuch Oberschlesiens einen alten Wunsch erfüllt sehe, da er schon als Reichswirtschafts-

minifter am Aufbau der oberschlesischen 3n- buftrie und im Reichslabinett an den zahl­reichen Hilfsaktionen mitgewirkt habe. Nur an Ort und Stelle erfüllten sich einem die Dinge mit lebendiger Anschauung und nur unmittel­bar lasse sich die seelische Verbindung zu Ober­schlesien schlagen. Der Minister ging bann im einzelnen auf bie außenpolitischen unö wirt­schaftlichen Gegenwartsfragen ein und betonte, daß die Reichsregierung sich ihrer Verpflich­tung bewußt sei, Oberschlesien in seiner schweren Not zu helfen, in der es sich politisch, wirt­schaftlich und psychologisch befinde. In einer persönlichen Schlußbetrachtung brachte Dr. Cuttius zum Ausbruch, daß er nie nationaler fühle, als wenn et in Eeniinternational zu verhau d»e In habe.

Herzlicher Beifall dankte dem Minister für feine Ausführungen. 3n der anschließenden lebhaften Aussprache wurden die angeschnitte­nen Fragen vertieft, und es wurde zum Aus­druck gebracht, daß Oberschlesiens Bevölkerung den Reichsaußenminister vertrauensvoll nach Genf begleitet.

Abends nahm der Reichsminister Dr. Cur- fius an einem parlamentarischen Abend der Deutschen Volkspartei teil und trat gegen 11 Uhr die Rückreise nach Berlin an.

1500 Mk. Belohnung

Raubmord m Berlin

Berlin, 21. Dez. Ein Kapitalver­brechen rief heute vormittag bie Mordkom­mission nach dem Norden Berlins. Dort war di« 60 Jahr« alte Ehefrau des Kauf­manns Riekmann niedergeschlagen wor­den. Eh« man d«r Schwerverletzten noch Hilf« bringen konnte, verstarb sie. Auch der Mann ist schwer verletzt und liegt in bedenk­lichstem Zustande hn Krankenhaus. Die Fest­stellungen am Tatort ergaben, daß es sich um einen Raubmord handelt.

DaS Ehepaar Riekmann betrieb nicht nur ein gurgehenbes Zigarrengeschäft, son­dern verwaltete auch eine Zahlstelle der Dank für Arbeiter und Angestellte und der Volksbühne» Die Tat t muh sich so zugelragen haben, daß der Mörder, Nach­dem ihm auf sein Klingeln geöffnet worden war, einen Einkauf vorspiegelte. Frau Riekmann ging ihm nach dem Laden vor­aus, der durch ein Regal zu einem Att Vortatstaum abgetrennt ist. Dott muß es zu einem schweren Kampf gekommen sein, denn überall sieht man zahlreiche Dlut-

spritzer. Riekmann war auf die gellenden Hilferufe seiner Frau aus dem nebenan­liegenden Schlafzimmer zum Hinteraus- gang geeilt. Dort sah er sich plötzlich einem fremden Mann gegenüber, der ihm mit einem schweren Gegenstand über den Kops schlug, so daß er bewußtlos ebenfalls zusammenbrach. Don den Tätern fehlt bisher jede Spur. Die Polizei hat für die Aufklärung des Verbrechens eine Be­lohnung von 1500 Mark ausgesetzt.

verwegener Bankraub in Newyork.

N e w y o r k, 20. Dez. Drei verwegene Ban­diten drangen in der oberen Stadt bei hellem Tage in bie Kassenräum« der Seward Natio­nal Bank and Trust Company ein, entwaff­neten , den Wächter und zwangen mit vor­gehaltenem Revolver bas Personal sowie die anwesenden Kunden, insgesamt 16 Personen, sich mit dem Gesicht an die Wand zu stellen. Die Räuber entnahmen dann der Kasse 15 000 Dollar, übersahen jedoch bei ihrem hastigen Rückzug weitere 25 000 Dollar. Der ganze Ueberfall nahm nur 5 Minuten in Anspruch. Die Räuber enttarnen in einem Automobil.

Ausland

Gasschutzübungen für Schulkinder in Camirai.

Der „Populaire" berichtet aus Carn - brai, daß in der dortigen Eemeinde- schule seit einiger Zeit, militärischer Un­terricht zur Verteidigung gegen den Gas­krieg erteilt werde. Die Kinder mutzten sich hierbei sogar im Tragen der Gas­masken üben. Ein französischer Offizier, der den Unterricht leitete, habe erklärt, der nächste Krieg werde bereits vor 1932 ausbrechen. Der Bürgermeister von Cambrai habe sofort nach Bekanntwerden dieser neuen Unterrichts-Methode eine Untersuchung angeordnet. Der Eemeinde- rat habe auherdem in einer Entschlietzung energisch gegen solche Mahnahmen, 6—7» jähriger Kindern gegenüber, protestiert.

Unruhe» in Venezuela.

ft. Bogota, 22. Dez. Blättern infolge soll im Sudwesten von Venezuela eine revolutio­näre Bewegung ausgebrochen sein. 300 Be­waffnete haben, wie es heißt, die Stadt La­ba t e w a in der Provinz T a ch i r a einge­nommen, den Bürgermeister getötet und das Rathaus in Brand gesteckt. Die Regierungs­truppen, die durch oen Ueberfall überrascht gewesen sein sollen, wären nicht imstande ge­wesen, die Stadt zu verteidigen. Der Gouver­neur der Provinz Tachira hat die Gerüchte von einer Rcvolutionsbewegung jedoch demen­tiert und erflärt, daß es sich be> dem Ueber­fall auf Labetewa um einen Zug von Banditen handelt, dem jeder revolutio­näre Hintergrund fehlt.

Poiacar^s Zustand unverändert.

Paris, 21. Dez. Die Aerzte haben heute vormittag nach der Untersuchung Poincar^s einen Krankheitsbericht aus­gegeben, der besagt, datz der Zustand Poincaräs unverändert sei und der Pa­tient weiterhin völlige Ruhe notwendig habe.

Da» italienische Ozeaaflngzenggeschwader in Marokko.

ft. Paris, 22. Dez. 12 von den 14 ita­lienischen Wasserflugzeugen, die sich auf einem Fluge nach Sübatnerita befinden, trafen am Sonntag nachmittag unter Führung des ita­lienischen Luftfahrtministers SB a 16 o in Ke- nitro (Marotto) ein. Bei ihrer Slntunft wur­den bie Flieger von zwei französischen Karnps- flugzeuggeschwabern empfangen, bie ihnen bis zum Hafen vas Geleit gaben. Bei ber Wasse­rung würben sie von den Vertretern bet ita- liemschen Kolonie sowie von einem Sonber- beauftragten bes Eeneralgouverneurs be­grüßt. Balbo stattet« am Abend in Rabat dem Generalgouverneur einen Besuch ab.

Die geflüchteten spanischen Fliegeroffiziere werden Portugal verlasien.

Lissabon, 21. Dez. Die nach Portugal geflüchteten spanischen Flieger haben, wie be­reits gemeldet, die Erlaubnis erhalten, Por­tugal zu verlasien. Major Franco und der Monteur Rada haben sich Pässe für Ftank- reich, Deutschland, Argentinien und Uruguay, General del Llano einen solchen für Ftank- reich, Belgien und Deutschland ausstellen las­sen. Die übrigen spanischen Fliegerofsiziere beabsichtigen, sich in verschiedene europäische Länder zu begeben.

Oberst Fitzmauric« fiedelt »ach Amerita über.

London, 21. Dez. Der irische Oberst Fitz- maurice, der mit Hauptmann Köhl und dem Freihertn von Hünefeld den ersten Ost-West- Flug über den Atlantit unternahm, hat sich entschlossen, in den Vereinigten Staaten stän­digen Aufenthalt zu nehmen, wo er einen Posten bei einer großen Fluazeugfirma er­halten bat. Er wird Anfang 1931, wie er auf einem Essen in Rewyort mitteilte, noch ein­mal nach Irland reifen, um seine persönlichen Verhältnisse abzuwickeln.

Drei Mitglieder ber Banbe Al Capones z» Gefängnisstrafen verurteilt.

Chicago, 20. Dez. Ralph Capone, ber ältere Stuber bes Schmugglerkönigs Al Capone, und zwei andere Mitglieder bet Bande Al Capones namens Mitti und Euzit wurden wegen Nichtzahlung der Eintommen- steuet zu Gefängnisstrafen von 1% bis zu 3 Iahten verurteilt. Mitti erhielt die Erlaub­nis, das Weihnachtsfest noch im Schoße feinet Familie zu verleben.

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Gießen, 21. Dez. Belanntlich sind < -t-, genroärtig Bestrebungen im Gange, l Darmstädter Pädagogische Institut aufzu '

den und mit dem Mainzer Institut zu m Ojer,' einigen. Die Stadt Gießen hat bereits ® et

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Berges hinunterstürzte und in einen e 40 Meter tiefen Abgrund fiel. Drei beiter, die zufällig neben dem Prel standen, wurden mit in die Tiefe geris und mit zerschmeiietten Gliedmaßen

Lebensmüde, ein 45jähriger Handlungsgehj ist dagegen ertrunten.

Schweres Vauungliick in Frankreich.

ff. Paris, 22. Dez. Bei dem eines Staudammes in Chambon, weit von Genoble, ereignete sich in späten Abendstunden des Sonntags folgenschweres Unglück, wobei drei ! beiter den Tod fanden und eine R anderer zum Teil schwer verletzt tou Zu der Baustelle, die einige hundert M hoch in den Bergen liegt, wurde das terial mit einer Schmalspurbahn fördert. Ein Materialzug stteß bei sei Ankunft oben so gewaltig gegen den Pt bock, dah er auf der anderen Seite

lenburg, Puddlingswerksbesitzer Moritz He w i g, hat Selbstmord verübt. Er hat sich seinem Arbeitszimmer, im Sesiel sitzend, bi einen Karabinerschuß in den Mund qetä Die Ursachen, die den 60jährigen, weit iii die Grenzen des hiesigen Bezirks hinaus 1 kannten Industriellen zu diesem Schritt « anlaßt haben, sind unbekannt

Schweres Schadenfeuer im Kreise Lauterk

Hamburg, 21. Dez. Am Samstag n mittag sprang ein Mann in selbstmöderj Absicht von bet Lombarbbrückc in bie A Als der vollbemannte Rennachter eines ftgen Ruderklubs, der in ber Nähe weilte den Vorgang beobachtet hatte, zur Hilie beieilte, wurde er von einem Alsterdam

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Dillenburg, 21. Dez. Der V'ZepiG",^? bent ber Snbujtrie« unb Handelskammer^ J

einem Jahr für ein Päbagogisches Institut: bet Universität Gießen 100 00 Mark unb \ Bcmgelänbe im Wette von 30 000 Mark • reitgestellt. Auch ein großer Teil ber Lek-s schäft steht hinter biesem Projekt. Die 6l richtungen btt Universität würben der c! bemischen Lehrerbildung zur Verfügung unb Kostenersparnis für Den hessischen s"

Vorstellung zu Störungsversuchei^burch Hoorn Halit

schisse» gestorben. -

Ftiedrichshaien, 21. De? Direh «usgel Dipl.-Jng. Kober ist gestern nachmittag ßaare an einem Gehitnschlag gestorben. Kooei §aupl der älteste Mitarbeiter des Grasen Zepph bn3el unb Konstrukteur des ersten starren g, i®119 schiffs. Et hatte für den Bau der Jepj^ en3C11 luftschiffe die statischen Berechnungen besitz und galt auf seinem Gebiet als der erste F, mann. Später wurde Kober Direktor i -

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gefunden. Das Unglück wvllle es jedoMolen daß gerade unter den Absturzstelle f, Kreuz hundert Arbeiter mit AuSschachtungsarb eine ten beschäftigt waren. Einigen von ihut merkb die durch das Kreischen über ihrem Äi daß si

aufmerksam geworden waren, gelang i rechtzeitig zu fliehen. 17 andere halt meid jedoch nicht mehr Zeit dazu. Sie wuid brüde teils durch herabstiirzende Materialstj Eigen verletzt, teils wurden sie durch einen Er Beqrk rutsch, der sich nach dem Unglück ereigne wto verschüttet und erlitten mehr oder t W3C niger gefährliche Quetschungen. , ■

retten. Die Ursache des Brandes ist roi $» scheinlich auf Kurzschluß zutückzufühten. ' U niebergebrarnte Anwesen soll nur gering 8 sichert gewesen sein.

Berlin, 20. Dez. Nachbem bie he« feiten gen Vorführungen bes Frideticus-Films engen nächst ruhig verliefen, kam es in ber 21-U Pen r

infaffen verletzt worben. Alle tonnt L6 z . sich burch Schwimmen an Lanb retten. *

bei gerabe ben Brückenbogen passiert unb nicht mehr rechtzeitig stoppen tonnte, rammt unb glatt burchschnitten. Waarl durch ein Wunder tft feiner ber Seit >

man nach ber Freigabe bes Remarque-Filii ten 2 rooburd) längere Tumulte entstauben. * m . ben Schlußbllbern bes Filmes würbe « flamt Tumult so start, baß bet halber Bettuchs daß I weitergespielt werben mußte. 3m Laufe d sich I Vorstellung würben mehrere Demonstrant^ Esel, aber

Lauterbach, 21. Dez. In bem Krein Hörgenau ist oas ganze Anwesen bes Sch« Händlers Karl Lang bis aufbie®rw ^het mauern niebergebrannt Den Feuerwehren । 1Dn-jf lang es noch im letzten Moment, bas lebe« Inventar unb einen Teil bes Mobilars

aus bem Zuschauerraum entfernt. .

Auch vor bem Theater kam es währ« röt 1 bet 21-Uhr-Vorstellung zu einigen Zusos Frau menrottungen, bie von ber Polizei auset otnbe anbergetrieben würben, wobei sie meh« itee, Festnahmen vornahm. 3m Foyer geriet imme nach Schluß ber Vorstellung mehrere ” Dem suchet in Streit, ber in eine Schlägerei s« diese ortete, wobei ein Besucher Eesichtsverletz« entfa gen baoontrug. Der Polizei gelang es, > mit I Ruhe sehr schnell wieberherzustellen und j« leilnc Zusammenrottung zu unterbinden.

Gieße» bewirbt sich um ei» pädagogisches 3