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OderdeMide Zettnng. Marburg n. L. Donnerstag, den 2. Oktober 1930

Nr. 231

Das deutsche Reichsoberhaupt hat Geburtstag...

Wie der schlichte Bürger seinem Reichspräsidenten gratuliert

Es ist allgemein bekannt, baß jeder Amerikaner das Recht hat, seinem Staatspräsidenten zum Neujahrsfest die Hand zu schütteln. Weniger bekannt ist es dagegen, baß jeder deutsche Staatsbürger ebenfalls das Recht hat. dem Reichs oberhaupt seine Glückwünsche darzubringen, in­dem er sich am Tage des Geburts­tages in die im Palais des Reichs­präsidenten ausliegende Aste der Gratulanten einträgt. Unser Ber­liner Mitarbeiter nahm im vorigen Jahre Gelegenheit, dem Reichs­präsidenten auf diese Weise zu gratulieren, und schildert im nach­folgenden die Eindrücke dieser Gratulationscour".

Hindenburg hat Geburtstag und ich ganz unprominenter Zeitgenosse wist ihm dazu gratulieren. Dieser Gedanke bereitet mir doch ein wenig Kopfschmerzen, als ich kurz vor 11 Uhr die Wilhelmstrahe betrete.

Leider ist zum Geburtstagfeiern nicht just das rechte Wetter. Die Mlhelmstrafee, diese feierlichste Straße Deutschlands, eine Kette ernster monumentaler Bauten, zwischen bereit Wänden Deutschlands Schicksal entschieden wird, ist für die hohen Besuche, die sie er­warten, zwar schon zweimalhergerichtet", d. h. gereinigt worden, aber es hilft nicht. Die grauen Regenwolken sind stärker. Der Himmel weint weint er, weil er Hinden­burg an seinem Gebuttstag nicht in Berlin sieht? Denn jeder Besucher weist, schon lange bevor es ihm der Diener bestätigt: Der Reichspräsident weilt, um asten Ovationen zu entgehen, in Oberbayern und überläfet Herrn Staatssekretär Meistner den Oberbefehl in her Wilhelmstrahe 73. Nur die ganz schlauen am Gartenzaun braufeen wissen es besser: Aber Menschenskind, ieba Mensch feiat Ie- burtstag fern zuhaus, und nu gar en alter Herr, der soll ausjerechnet bei so 'n Wetter in die Berge farn? Aba Mensch, bet kannste mir doch nicht weist machen."

Vor mir liegt das Reichspräsidentenpalais in seiner angenehmen ruhigen Schlichtheit, dem Charatter seines Bewohners entsprechend. Die Fahne weht nicht auf dem Dach und be- stätigt damit die Abwesenheit ihres Besitzes. Zwei Reichswehrsoldaten, deren Kompanie die hohe Ehre des Dienstes am Reichspräsi­dentenpalais am Geburtstage besonders stolz sein wird, stehen stramm und stumm wie Statuen. Der Vorgatten liegt in schön ge­ordneter Ruhe, die gelblichen Kieselsteine glänzen vom Regen wie die Niren am Brun­nen, und die Zuschauer am Zaun würden eher fortschwimmen als gehen. Der Bürger­steig ist voller Neugieriger und begeisterter Mitbürger, trotzdem sich die weniger heroischen bereits unter die Portale der benachbarten Ministerien gerettet haben. Jung und alt hauptsächlich aber jung, steht still, fast ohne Wotte, und starrt unverwandt zu dem Portal des Palais. Nur ein paar ganz freche Ber­liner Jungens machen ttotz der Feierlichkeit der Stunde einen steinen sportlichen Wett­bewerb: Wer die meisten Zaunftäbe des reichspräsidentlichen Eattenzauns mit beiden Armen umfassen kann, hat gewonnen.

Die Augen haben aber auch sonst genügend zu tun, und die beiden Schupoleute vor dem Eingang reichlich vielVerkehr" zu regeln. Passanten fragen dauernd, ob Hindenburg auch da sei. Die Wache der Soldaten am Tor wird in militärischer Strammheit abge­löst. Eine ganz alte Frau kommt am Stock angetrippelt und bittet mit zittriger Simme um Auskunft, wo sie einen Brief an den Herrn Reichspräsidenten abgeben könnte. Der Postbote. wandert bepackt beide Arme

voller Pakete in das Büro. Das schöne Eeschästsauto einer Blumenfirma fährt ein, die Diener öffnen die Türen des Palais weit, um Platz für die vier Männer zu schaffen, die mit Mühe einen riesigen Blumen­korb hereinschleppen. Wieder bringt ein Post­beamter ein grofees Paket von Briefen und Telegrammen. Und als wahrscheinlich jüngster Gratulant, wagt sich ein süfeer blonder Locken­kopf, dessen zartem steinen Gesicht man eine solche Entschlossenheit garnidjt zutraut, ganz allein in das grofee Reichspräsidentenpalais.

Aber er ist schon lange nicht mehr der einzige Besucher. Je näher der Uhrzeiger zur zwölften Stunde kommt, um so gröfeer wird die Zahl der Eintretenden und -fahrenden. Wer kennt die Völker, nennt die Namen! Da kommt gerade der chilenische Geschäfts­träger an, der chinesische Gesandte fährt in einer mächtigen Limousine ein. Aus einem der vielen Wagen mit dem wehenden schwarzen Reichsadler sieht Reichspostminister Schätzle heraus. Der Vertreter des Waffenamtes gratuliert in ordengeschmückter Uniform. Oberst Rothstein überbringt die Glückwünsche der Soldaten und Offiziere der Heilsarmee wie verschiedene Vertreter der Reichswehr die

ihrer Soldaten und Offiziere. Alte Freunde des Reichspräsidenten gratulieren, teilweise mit ihren Frauen. Da sind Regierungsrat Ros­ner, Herrn und Frau von Strafe und der Neffe des Reichspräsidenten, der wie er einen grauen Schurrbart trägt. Zylinder und Frack sind der eigentliche und häufigste Eratulafions- anzug, aber eine Reihe von Besuchern, denen der offizielle Zwang unsympatisch ist, er­scheinen auch im Sttafeenanzug. Die Pro­minenz erkennt man nicht am Auto, mancher wichtige Besucher entsteigt einer Kraftdroschke, die braufeen stehen bleibt, während die elegan­ten Privatwagen bis vor das Portal des Palais fahren.

Von V2I2 bis V2I Uhr ist die offizielle Besuchstunde, also auch die Zeit für mich, aus­zuführen, was ich mir vorgenommen. Der Diener öffnet die Tür der sehr vornehmen geschmackvollen Halle und geleitet mich zuvor­kommend zu einem kleinen Schreibtisch an einer der Wände, von denen ein paar Bil­der auf den Schreibenden hinabsehen. Auf dem Schreibtisch steht eine einfache Schale, bis zum Rand gefüllt mit Visitenkatten. und ein Tintenfafe mit vergoldeten Füfeen. Ein einfaches steines Buch nimmt Namen. Titel

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Das Reue Museum in Berlin,

das nun anläßlich der Jahrhundertfeier eingeweiht wird. Der großzügige Bau wurde um die Jahrhundertwende von Alfred Messel entworfen und in 3 Jahrzehnten fertiggestellt. Um ihn gruppieren stch Berlins bisherige Museen zu einer in der Welt einzig dastehenden Akropolis der Museen, die die herrlichsten Kunstschätze aller Zeiten, Kulturen und Völker umfassen.

Ein Falschspielerprozeß

Aus Berlin wird uns gemeldet: In diesen Tagen läuft in Moabit wieder ein Prozefe gegen einen gewissen Vlümel, von dem gesagt wird, dafe er sein glückliches Dasein seit mehr als 2 Jahrzehnten vom Falschspiel ftistet. Mit ihm angeklagt stnd eine Reihe Herren derbesseren" Gesellschaft, die sich in der Rolle derAssistenten" sehr wohl gefielen. Und sechs Rechtsanwälte sind zur Verteidi­gung der Firma Vlümel und Co. zur Stelle.

Der Prozefe mufete noch einmal vertagt werden, da Herr Vlümel, der augenblicklich in Tegel in Hast sttzt, wegen der dort krassie- renben Grippe nicht zum Gericht gefahren werden darf. Aber in den nächsten Tagen

schon wird Herr Vlümel sein Debüt in Moa­bit geben.

Man darf auf einen bei größten und interessantesten Falschspie« lerprozesse rechnen, der seit langen Jah­ren stattgefunden hat. Die Kriminalpolizei hat gut gearbeitet. Monatelange grofegüciige und langwierige Beobachtungen waren nötig, um die Firma Vlümel zu entlarven. Jeder dieser Falschspieler arbeitet mit persönlichen Tricks. Spezialist war aber Herr Vlümel, welcher mit seinen Assistenten in Badeorten Deutschlands ober auch auf internationalen Kurplätzen auftrat, um dort ben ahnungslo­senGrünhörnern" auf seine Weise sehr ras-

Sundert Mit Berliner Museen

Von Dr. Georg Schaffer.

Am 1. unb 2. Oktober feiern bie Berliner staatlichen Museen bie Feier ihres hunbettjährigen Bestehens. Gleich­zeitig wirb auch bas Pergamon-Mu­seum eröffnet werben, an bem feit 1907 schon gearbeitet wirb.

Erne hundertjährige Kultur- und Sammel« «bett hat ihren Abschluß gefunden! Alle me Schätze, bie in langer, zäher Arbeit auf ber Berliner Museums-Insel zusammengetra- gen worden sind, werden nunmehr restlos ber Oeffentlichkeit übergeben werden. Als em ungeheures Ganzes Sammelstätte geistigen und kulturellen Schaffens roirb sich bie Stabt ber Berliner Museen präsentieren, an deren Bauten ein Schinkel (ber an ber Norb- l«ne ber sogenanntenSchlofefreiheit" bas A>r zur Museumsinsel schuf), ein Msreb Messel und Ludwig Hoffmann mitgearbeitet haben.

3n einem Jahrhundert voller Arbeit haben deutsche Künstler und Gelehrte

hier Trotzes geschaffen.

Auf dem schlammigen Grund einer eiszeit- Itdjen Hohle die mühsam erst überbrückt wurde, um die Fundamente ber grofeen Bau- ten verankern zu können ist eine Burg bes ®et|tes entftanben, eine Feste ber Kultur unb ber Geschichte---

Gewiß hat es Streit unb heftige Kämpfe um bie innere unb äußere Ausgestaltung ber Muieumsbauten gegeben. Die Ansichten ber Zauberten unb ber Architekten standen oft ben Ansichten der Archäologen unb Gelehrten gegenüber. Unb seinen Höhepunkt erreichte

"Weumsfrwg" der oft genug in kos preußische Parlament beschäftigte m ben Kämpfen um bie Auf­

stellung bes Pergamon-Altars. Hier aber siegten entscheidend bie Archäologen über bie Architekten, bie entsprechen)» bem neuzeit­lichen Ausstellungswesen auf bie Ausschmük-

Oet berühmte Persamon-HUar, der iett zur Rul- slelluag aelatmt

hing ber Jmienräume zugunsten ber ausge­stellten Kunstschätze verzichten wollten.

Wie bem aber auch sei bem fast un­schätzbaren Inhalt ber großen preußischen Museen auf ber Insel ist durch ben Streit ber Architekten unb Gelehrten keinerlei Ab­bruch getan worben. Vielmehr ist es eine ganz einzigartig dastehende Tatsache, daß die in Berlin zusammengetragenen Kunstschätze in einem geschlossenen, stileinheitlichen Sau« ganzen untergebracht und ber Welt vor Augen geführt werben können.

Den Inhalt ber weitläufigen Saalstadt (Museumsstadt" hat das Ausland den Ge- bäudekornpler auf der Museumsinsel getauft) auch nur bruchstücksweise aufzuführen, ist un­möglich! Alle größeren Werke ber ältesten bekannten Kulturen smb hier vereinigt wor­ben: aus Babylon, aus bem alten Hellas, aus Aegypten, aus Rom, aus bem Europa ber Völkerwanberung. Zwar fehlt noch die endgültige Aufstellung ber Mschatta-Fassabe, der innere Ausbau ber islamitischen Abteilung unb schließlich

das Forum mit der Brücke über de« Kupfergrabe«,

aber bas finb unwesentliche Reste, bie keines­falls barüber hikiwegtäuschen bürfen, bafe bie Berliner Museumsstadt trotz aller Ungunst ber Zeiten, trotz Krieg unb Inflation ein großer, ganz in sich geschlossener Block ge­worben ist, ber einzig in ber gesamten Kul­turwelt basteht!

Als eigentlicher Schöpfer unb Führer die­ses Wettes mutz Wilhelm von Bode ange­sprochen werben, ber nicht nur ber übliche sinnlos alle Schätze, bereu er habhaft werden kann, zusammenttagenbe Museumsbirektor ist--baneben aber auch ber Mann, ber

in jahrelangem Kleinkrieg mit niemals et» lahmenbem Eifer Volk unb Regierung für sein Wett zu interessieren unb aufjurüttefai

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unb Adresse des Besuchers entgegen. Mit dem grünen Federhalter, den heute schon viel prominentere Hände gefaßt haben, schreibe ich mich als Glück- wünschenber ein. Der Diener loscht ben Tintenzug jedes Namens mit einer Sorgfalt und Liebe, als nähme er damit die Glück­wünsche zu seinem eigenen Geburtstag ent­gegen. Inzwischen sind schon zwei weitere Besucher hinter mir eingetreten: eine junge, elegante Dame mit einem großen Blumen­strauß. und ein älterer Herr in Frack unb Zylinber, ber auf bie vorgeschriebene Frage bes Gästebuches nach seinem Titel sicher gleich Ercellcnz" antworten roirb.

Draußen lauern schon die Photographen auf ihn. während ich, schlichter Privatmensch mit dem angenehmen Gefühl niemanden repräsentieren zu müssen, als mich selber, über den gelben Gartenfies dem Ausgang zu- gehe. Der Regen hat nachgelassen und bie Zahl ber Zuschauer vor bem Palais sich ver­mehrt. In ben Augen ber Zaungäste aber liegt mehr als Neugier unb Sensationslust: bas wirkliche Interesse, bie Begeisterung für eine Persönlichkeit, ob Hindenburg in Bayern ober Berlin ist, bas ist seine eigentliche Ge­burtstagsfeier, beule ich, währenb ich ein­geschriebener Gratulant, aus bem Reichs- präfibentenpalais roieber in ben 9111« I tag roanbere, vorbei an ben Reihen ber nicht- offiziellen unb boch eigentlichen Gratulanten Hindenburgs: des deutschen Volkes!

finiert und unauffällig bas gesamte Geld ab­zunehmen.

Man kann sich keine Vorstellung machen, mit welcher Schläue die Firma Vlümel und Co. arbeitete. Ein ganzes Bündel von Fei­len, mehrere Holzschneidemaschinen wurden bei den Haussuchungen der Angeklagten be- schlaanahmt. Mit diesen Werkzeugen wurden bie Kartenauf falsch" präpariert. Dann wurden sie wieder neugeprefet unb so zusam­mengepackt, bafe unter Hundert Personen kaum einer hinter bett Schwindel kam. Wurde nun in einem Lokal ein neues Kartenspiel verlangt, so gelang es ben Angeklagten stets, mit einer nicht zu überbietenben Geschicklich­keit bas neue Spiel mit bem präparierten zu vertauschen. Unb niemand kam auf den Ein­fall, es mit Falschspielern zu tun zu haben, denn die nichtsahnenden Opfer sahen nur bas neue Kartenspiel, hatten aber keine Ahnung, bafe es zur Begaunerung umgetauscht worben war.

Zahlreich sinb die Opfer, bie sich schon mel­deten, noch zahlreicher aber wohl bie, die aus bestimmten Gründen nicht ihre Namen in bie Oeffentlichkeit gebracht wissen wollen. Was aber verdient wurde, erkennen wir besonders an dem Fall eines Rechtsanwalts aus Mese- ritz, der von der Firma Vlümel unb Co. in kurzer Zeit um einige Hunderttausend Mark leichter gemacht wurde. Die Ueberraschungen werden wohl, erst kommen, wenn die Ange­klagten selbst zu ihrer Entlastung auspacken unb bem Gerichte beweisen wollen, bafe sie ganz ehrlich gehanbelt unb mit sehr vorneh­men Spielern zusammen gewesen seien. Im übrigen kann man mit ben Opfern wirklich kein Mitleid haben.

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X Professor Dr. Richard S i e b e ck, Ordi­narius und Direktor der Medizinischen Poli­klinik an der Universität Bonn, hat einen Ruf an die Universität Graz erhalten.

X Wie wir hören, hat Professor Dr. med. Alfred Schittenhelm, Direktor der Me­dizinischen Klinik an der Universität Kiel, einen Ruf an die Universität Wien als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Professors Wenckebach erhalten.

verstand. Gestützt auf em reiches eigenes Wissen unb Können, sammelte er um sich einen Kreis von Männern, in dem Namen von Weltruf Tschubi, Schöne, von Falke vertreten waren! Ueberragenb unb be­herrschend steht ht diesen Tagen Bo des Name über der Berliner Museumsstadt---

Bodes an diesem Tage des Jubiläums nicht zu gedenken, wäre ein Akt höchster Un­gerechtigkeit und Undankbarkeit. Man kann dieser mächtigen Stadt auf der Museums­insel im Kupfergraben nur wünschen, bafe sie immer Führer unb Förderer findet wie Bode: von einer gleichen Kunstbesessenheit und einer gleichen Liebe zu seinem Werk!

Eins aber mufe den Berliner Museen zu ihrem Jubeltage noch gewünscht werden:

Dafe sie mehr als in den letzten Jahren Freunde und Besucher finden mögen! Es soll hier nicht untersucht werden, aus welchen Gründen der Besuch ber großen staatlichen Sammlungen so stark nachgelassen hat welche Grünbe bies auch immer hat, die Tatsache allein bleibt tief bedauerlich! Denn ohne Besucher unb ohne das wache Interesse breitester Schichten ist

eine Weiterentwicklung der Berliner Museen undenkbar!

Natürlich werden auch die Verwaltungen der Museen von sich aus die Initiative er­greifen und mit Preisoerbilligungen und Sonderveranstaltungen bas Publikum anzu­locken versuchen müssen. Denn Kunst ist ja nicht Selbstzweck ber Museen! Sondern die Kunst soll von ihnen aus hineingetragen wer­den ins Volk! Auch die Offenhaltung der Sammlungen an bestimmten Abenden der Woche würde wahrscheinlich dazu beitragen, Besucher in bie oeröbeten Säle ber Museen zu ziehen unb von neuem bas Interesse für bie ungeheuren Kunstschätze der nunmehr 100 Jahre alten Berliner Museen zu erwecken...