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OvekheMSe 3efttng. Mardurs a. L. Mittwoch, bat 3. September 1930

sir. 206

Aus dep Wahlbewegung

BtNiftMW In Md s.25 M glatt gelandet

Marbmver Schüler in Norwegen

Wie WMaktSMidungen

Ser Sau »er SuwWtätte

bahn und Straßenbahn verkehren verstärtt.

Am Dienstag konnte die 20 000. Eintritts­karte abgesetzt werden. Käufer ist der Tech­niker Wilhelm Meurer, Kassel. Er erhält den vom Stadtverkehrsamt zur Verfügung ge­stellten Zeppelin-Freiflug von Kassel nach Friedrichshafen und freie Rückfahrt mit der Pahn nach Kassel. Die 18 000. Karte wurde an Justizinspektor Wiegand aus Hanau a. M. verkauft. Ihm fällt somit ein von der Pension Vogeler, Kassel, gestiftetes Wochenende zu.

Eine weitere Meldung besagt: Das Luft­schiffGraf Zeppelin" ist um 9.17 Uhr zu einer Deutschlandfahrt gestartet. Die Route kann mit Bestimmtheit nicht angegeben wer­den, da verschiedene Gewitter zu umfahren find. Das Luftschiff wird seinen Weg der Werra und Weser entlang nehmen.

Oberweimar. Am letzten Sonntag sprach hier Herr Buchhändler Sonnen­schein in einer gut besuchten Wahlversamm­lung der Deutschnationalen Volks­partei. Er legte ausführlich die Ziele der Partei dar und konnte in einer angeregten Aussprache auf gestellte Fragen Auskünfte geben.

Persoualie» Jubiläen.

* Jubiläum. Am 1. September waren es 25 Jahre, daß Herr Wilhelm Lülfing als erster Maschinenmeister am hiesigen Elek- trizitätswett tätig ist.

daran Interesse haben, in den nächsten 2a, gen unter Führung des Leiters der Ausgra, bungen Gelegenheit zur Besichtigung zu gehen,

gebung von Marburg. Auf dem Bauplatz sind einige Baracken aufgeschlagen, welche zur Unterkunft der auswärtigen Arbeiter dienen. Für das leibliche Wohl sorgt eine Kantine, welche von Herrn Otto Schott, Marburg, verwaltet wird. Die Baustelle bildet den An­ziehungspunkt vieler Spaziergänger. Am ver­gangenen Sonntag war der Besuch sehr groß und er dürfte sich noch steigern, wenn die Bauarbeiten noch weiter vorgeschritten sind. Die Bauzeit wird auf 2 bis 3 Jahre berechnet «

Ausgrabungen bet DSoUauleu

wechselten mit stillen Seen voll blühender Wasserrosen, anmutige Birkenwäldchen, mit grünen Weiden und am Wegesrande standen hellschöpfige Kinder und winkten. Etwas Be­sonderes liegt über der norwegischen Natur: Eine wunderbare Herbigkeit und Unberührt­heft, man könnte fast sagen, sie ist keusch. Nur einen kleinen Teil Norwegens sahen wir, wie herrlich mag es dann erst in den schönsten Teilen dieses Landes sein!

Wie im Fluge vergingen di« drei Wochen, die wir Marburger Mäd­chen bei den gastfreundlichen Norwegern verbringen durften, und es ging uns allen nahe als der Abschiedstag herankam. Aber wir durften ja soviel mftnehmen, alles Schöne und Reiche, was uns das Land geschenkt hatte.

Ja we elfter bete lande", dies norwegische Nattonallied hörte ich zum ersten Mal in den letzten Tagen meines Aufenthaltes in Nor­wegen. Wir ruderten auf dem Fjord und von allen Seiten kamen kleine Boote und fuhren zu den bewaldeten Inselchen, denn es war ein sonnenheller Tag. Plötzlich scholl es von Boot zu Boot:Ja we elfter bete lande". Frohe Menschen riefen es sich ein­ander, zu. Taktmäßig nach dem Rythmus des Liedes llatschten die Ruder, von denen es silbrig perlte, in die leise bewegte Flut. Die Wellen trugen die Wotte wefter und von den Felsen hallte es wider:elfter, elfter big".

find gedrückt.

r. Frankfurt, 3. Sept. Auch iw heutigen Bormfttagsverkehr war die Stirn« mung am Effettenmartt lustlos. Umsätze kamen kaum zustande. Nur von Spezial- werten waren einige Aufträge emgetroffen- Die Tendenz war nicht unfreundlich und die Kurse im allgemeinen gut behauptet. Farben 151,75, Schlickert 154, Siemens 194, AEG. 139.

r. Berlin, 3. Sept. An den nordameri« kanischen Märüen sind die Offerten ermäßigt- Tendenz für Weizen ist schwach, für Roggen

scheu Schwergewichts nach rechts die grund­legende Abkehr von falscher Außenpolittk und klarer Systemwechsel im Innern erreicht wird. Die versprochene und mit unserer Unter­stützung eingeleitete Hilfe für die Landwirt­schaft könne fich nicht auswirken, wenn die bisherige Handelspolitik geändert wird. Da­für kämpfe die Deutschnationale Dolkspattei als Kampftruppe unter der ParoleRechts heran l"

Reue Wohnungen in Mar, bürg. Der Bau- und Sparverein ho, beschlossen, an der Schütz enstratz^ ein weiteres großes Wohnhaus zu bauet Mit dem Bau wird in allernächster Zeit begonnen.

* Zum Groß feuer in der Bang scheu Möbelfabrik wird uns vo, Herrn Major a. D. Merkel mitgeteilt, baj die Meldung von einem Eingreifen bet Technischen Nothilfe unter seiner Leitun auf einem Irrtum beruhe. Er stehe mit der T. N. nicht in Verbindung.

Di« Rotviehoer st eiaerung an morgigen Donnerstag, bietet jedem Rotvieh Züchter, den Gemeinden, Genossenschaften uh», eine bequeme Gelegenheit zu preiswertem Er. werb von hochwettigem Rotvieh. (S. Anz.j,

* Johann Strauß kommt na, Marburg. Johann Strauß der be- kannte Wiener-Walzer-Dirigent, der mit seinem Wiener Toukünstler-Orchester in nahezu allen Staaten Europas ganz außergewöhnliche Triumphe feiert, wird im kommenden Herbst, einer Einladung der Nattonal-Oper in Paris Folge leiste« und dort mehrere Konzerte absolvieren Auf der Reise nach Paris, wird Joham Strauß, wie wir erfahren, auch eine« Tag hier Station machen, und zwar mir) dies am Donnerstag, dem 9. Oktober, sein worüber wir näheres noch berichten.

* Aufgehobene Sperre. Dit durch Bekanntmachung vom 11. Juli 1930 angeordnete Sperrung des Landwege, RonhausenNehebrücke wird wieder aus­gehoben.

Berichtigung. In dem Berich über die Jahreshauptversammlung de, Hess. Eeschichtsvereins ist leider durch Um stellung einer Zeile ein Fehler unterlau­fen. Es muß heißen: Der Vorfitzende über reichte darauf zwei hervorragenden Mit gliedern des Gesamtvorstandes feit 25 Jahren, den Herren Zolldirektor i. 31 Woringer-Kassel und Geh. Justizrat Heer-Marburg, die Urkunde als Ehren Mitglieder des Hessischen Eeschichtsvereins, indem er mit dem Dank für treue, hin- gebende Mitarbeit die Hoffnung auf wen tere Zusammenarbeit auf lange Jahn hinaus aussprach.

Mit dem Bau der Lungenheilstätte an der Straße nach Schröck ist begonnen worden. Die Firma Meß L Sohn,Kassel, welcher die Hauptarbeiten übertragen worden sind, lst mit ihren Arbeitern am Werk und man kann bei einer Besichtigung der Baustelle schon gewaltige Fortschntte feststellen, trotz der sehr schwierigen Bodenverhältnisse, denn man ist bereits auf große Felsen und Wasser gestoßen. Die Betonarbeiten sind der Firma Schaumburg & Baum, Marburg, über­tragen .und werden nach der Ausschachtung sofort m Angriff genommen. Die Firmen Reißing & Ziggel und Göbel, Mar­burg, sowie Lang, Kirchhain und Schnei­der, Ebsdorf, sind mit dem Anfahren von Hunderttausenden von Backsteinen beschäftigt. Auf 'der Baustelle selbst herrscht ein reges Le­ben. Die Arbeiten werden in drei Schichten bewältigt. Außer einigen Facharbeitern, die die Firma Meß & Sohn, Kassel, mitgebracht I hat, sind sämtliche Arbeiter aus der Um- I

Die Deutschnationale Dolks- p art ei veranstaltete in den letzten Tagen Wahlversammlungen in Wo Ilmar, Niederasphe und Nesselbrunn, in denen die Heren Engel, Dr. Estor, Dr. Ger- wien und Merkel Vorträge hielten. Die Aus­führungen der Redner wurden überall mit Beifall aufgenommen und regten zu längeren Aussprachen an.

Wir deutschen Mädchen können einstimmen I ~ t ± Q ar-, m. das gewaltige Lied. Ja, jetzt lieben auch I f f u J? .J- wir dich Land der Fjorde, wir lieben dich Produktenmarkt ist die Tendenz schwach­schönes Land Norwegen. L. O. I Das Angebot ist sehr reichhalttg. Nach-

I frage ist kaum festzustellen. Die Preise

Ä di« DeirtMe Staatspartei sprach I gegming, daß nun endlich Bewegung in die ttfcenb nn Freidhofschen Saale Frau I Parteien gekommen sei. Man brauche heute T>r. ivertrud Baumer. Nach einer Be- I grOse und starke Parteien. Frau Dr.

grußung durch Professor Deutschbein I Bäumer glaubte in ihrem Schlußwort eher

wies die Reserenffn darauf hin, daß es kurz I von einemRuck nach links" sprechen zu

vor der Wahl an der Zeit sei, auf all die I törnten, wenn man sich das soziale Programm

großen zur Enticheidung stehenden Fragen I der Staatspattei vor Augen halte. 3n dem Antwort zu geben von dem Standpunkt ihrer | Manifest der neuen Pattei werde man nichts

Partei Mts. Als ältere Politiker hätten die I finden, was nicht auch die Demokraten

Demokraten den Bund mit einer jungen I vertreten hätten. Es müsse gelingen, mehrere

Generation, dem Jungdeutschen Orden ein- I geistige Richtungen in einer Pattei zusammen

gegangen. Man erlebe heute die Voraussage zufassen, bisher sei m ben Parteien geistige Friedrich Naumanns, der gesagt hatte, daß 1 Inzucht getrieben worden. (r.

nach den Tagen von Weimar der enbgültige I »

merbe^®; Am Sonnabend fand in Amönau eine

nnG+rMi I trotz der Erntearbeit recht gut besuchte Wahl-

I Versammlung der D.N.V.P. statt. Stadtrat h£e Dr. G r a m sch - Marburg sprach über das

Hugenbergsche Programm einer positiven Frei- wue I heitspolitik statt der bisher bettiebenen nega« nettoie! tiven Tributpolitik, über nationale Aufbau-

nirtomeken I wirtschaft statt internationaler Borgwirtschaft.

ElMitoL h« Landvolkpartei und neugebildete bürgerliche HLÄto Splitterparteien hätten die in Auflösung be-

licher Gewettschaften und Jungliberale der ! ^ratie Pattanwntarismus^^u«tten D. D.P. zusammenzufassen. Bewußt habe r sich die neue ParteiStaatspartei" genannt,

da sie durchdrungen sei von dem Gedanken, I ^^^^^^Emottatlo besmat. Eine Kata- den Volksstaat zu einer geschlossenen Form

zu entwickeln. Sie wolle bas Parlament, die I DOt> roemt n,*tur* Verlagerung des politt- Demokratte, die Verfassung, sie trete rn I ____

Gegnerschaft gegenüber denen, die auf ein« I ' Diktatur hinaus wollen. In dreierlei Form I drohe heute die Dittatur: die schwarze (der

Faschismus), die rote (der Bolschewismus) I DVilll ftEDDr Illi flllV und die weiße in der Gestalt des Artikels WVlUF WMF

Ockershausen, 3. Sept. Der Männei- gesanaverein Liederkranz bracht« der Leiterin der Kleinffnderschule, Frl. Nielund, M Feier der 25jährigen Tätigkeit in Ockers- Hausen ein Ständchen. Der Dirigent des Pereins, Herr Lehrer Dörr, gedachte der Jubilarin, beglückwünschte dieselbe nutz hob besonders die Verdienste von Frl. Nie- lanb hervor. Fräulein Nieland dantte dem Verein für bas Ständchen und wünschte, datz das seitherige gute Einvernehmen zwischen Kindergarten und Gesangverein bestehen blei­ben möge.

48 der Reichsverfassung. Die Staatspattei bedauere, daß der Reichstag bi^iyt Artikel habe anwenden müssen, politische Vernunft, Schulung und Erziehung müßten die Fragen I fk. Kassel, 3. Sept. Um 7.55 Uhr taucht« auch auf parlamentarischem Wege lösen las- LuftschiffGraf Zeppelin" aus süd- sen. Die Staatspatter habe ferner auf ihr I ,.,7 ° 1

Programm geschrieben, den Staat von Miß- westlich« Richtung kommend auf und war b i l b u n ge n und Auswüch sen des I punkt 8 Uhr Sb« dem Flugplatz Waldau. Parlaments zu befteien Die Beamten Jas Luftschiff war um 28 Uhr 10 Minuten in dürften nicht mehr die ausfuhrenden Organe I 7.__, , Z ,

der wechselnden Parteien sein, das Fragen Fnedrichshafen gestattet. Kurz vorher war nach der Parteizugehörigkeit müsse endlich I der Knnsfflieger Fieseler aufgestiegen und aufhören. Mit der Reichsreform müsse ^igte seine neuesten «unftflüge. Rach einigen ernst gemacht werden. Der Staat könne nur I M _«

das Reich sein, die Länder hätten keine I dkunden über der Stadt istGraf Zeppelin eigene Geschichte. Was unsere Wirt- I 8L5 Uhr glatt gelandet.

anberen die Schuld an der Wirtschaftskrise I heurer Betrieb. Hunderte von Autos Mschieben will. Die Staatspattei müsse I sind angekommen, außerdem find tausende von L JKÄL-MI Ä. Stafc -ach «.ü., gelom

habe die Pflicht, diese Fragen in voller I men> Schauspiel der Landung beizu- Objektivftät zu behandeln. Die Krisis sei eine wohnen. Bei der Landung brach die Menge Weltwirtschaftskrisis, wenn es auch I in begeisterte Hochrufe aus. Eisen- natürlich, sei, daß Deutschland durch die Reparationen besonders belastet sei. Hinzu I komme die Maschine, die Rationalisierung I bei einseitiger Einstellung der Wittschast, er- I schlaffte Kaufkraft und Ileberproduktion. Die I Wirtschaft diene nicht privaten Zwecken, son- I

bern müsse ein Instrument bleiben für das I m,, » . . ,

Leben eines Volkes. Als weitere Aufgabe ^och vor «mgen. Wochm war das Wort müsse die Staatspartei die Verbindung der I »Norwegen für mich em leerer Schall, und Nationalwirtschaft mit der Weltwirt- letzt, wenn ich es langsam aussprech^,so zieht schäft bttrachten. In Steuerfragen an meinem Geiste eme Fülle von schimmern, müsse mehr Familienpolitik betrieben den.Bildern vorüber, wie eme schone, ferne werden wie bisher, da eine Familie natur« I ?^usik. es gewiß auch vielen von

gemäß höhere Ausgaben habe wie ein Jung- I deutschen Mädchen gehen» die die Schon­geselle. Das Notopfer der Beamten Werten des Landes nut wacher Seele und stelle eine Notmaßnahme dar, müsse aber ein I Ern en ^ugen genossen haben. Schon bei Ausnahmefall bleiben. Die Finanz- der Einfahrt m den Hafen von C brr st l a n s- teform setze eine Verwaltungsreform land bot sich uns Norwegenfahrern em voraus. Es sei ein Unding, daß heute noch I prächtiges Bild. Die Strahlen ber unter« 18 Landesverordnungen für die Schulen I 9£^en<m

«tfheren, daß das Apothekerwesen etwa 1000 ^a?. Meer Auf

Verordnungen kennt und dabei mit etwa 80 r l?lft9es- ®&Ib'

Verordnungen auskommen könnte. Durch purere Gebirgskette leuchtete wie von solche Mißstände werde eine Verwaltung mir mnen heraus m emem ganz zattm lila aber unnötig erschwett, bleibe keine Zeit für kleinen vorgelagtetten Inselchen schienen wichtige Arbeft. 'Keineswegs bürfe unter den ^rocr$r21^ troffen Felsen, die m das Sparmaßnahmen die Kultur vfleae lei- I ^eerjtrebten.boben nur die garte Weichheit den, beim ht der Kultur des deutsch^ des Bildes Die Sonne sank schnell und bald Volkes sei auch die deutsche Wittschast ver- ! nra-t r?1 Schmuner erloschen. Sogar die ankert rnft d« Weltautorftät ibrer Ware grünlich-gelben Zuge ber armen Opfer, die FrÄ^D?°Käi^« ^führte bttebten I aff sie solche PmchtlaL^ML

eKach^ffgeffalttt S^Eischm Ugaben unb^g1eichgüttkges^°Schauspie? gewesen^seim

ReoisionE Verttag^^^n°VerschllE u^d Die Einfahrtsbilb war nur der Anstatt Revision der Ostgrenze seien auch für die 3111 Schönheiten. Aus der mehrstünbi- Deutsche Staatspattei selbstverständliches I Sf? ,?utokahtt von Christianssand bis Ziel, nur solle man diplomatisch handeln und e!-f eb,erim8 .f5 uns wie Kindern, solche Dinge nicht zu laut sagen, da sie ftn Bilderbuch mit prächtigen bunten

Osten nur Repressalien für die deutsche Be- I Bildern besehen. Ich glaube, wir freuten Dotierung nachsichziehen. Zur Frage des I uns, ®te lene- Blau wellige, endlose Fjorde, Pazffismus" führte die Rednerin aus, daß I umlagert von rauhen, hochragenden Bergen sie nur die eine Form kenne, wie man sie im Völkerbund findet, nämlich die Achtung der Nationen untereinander, die eintreten für das Necht und die Mmderheften. Schließlich ®arnte die Rednerin vor Pessimismus in JBirtidjaftsfrQgen, denn der Pessimismus sei

Bismarck sagte der einzige Mist, auf dem noch nichts gewachsen sei. Grund­lage für die Gesundung unserer Wirtschaft sei vor allem eme stetige Regierung.

Js*ion behandelte Prof. Deut sch dein die Wittschaftslage. Den Kapitalismus, könne man nur verantworten, foroeit er sozial ist. Die Spanne zwischen Konsumenten -und Produzenten müsse ge­ringer, ber Kleinhandelspreis dem Groß­handelspreis angepaßt werden. Eine schüttere Konttolle der Kattelle und Attiengesellschasten sei nötig, die Reichsregierung habe bereits damit den Anfang gemacht. Herr Thie- lemann bezweifelte, daß die Staatspartei einen solchen Einfluß auf die Wittschast ha­ben wird und stellte die Frage, ob die Demottatische Pattei durch bas Zusammen­gehen mit bem Jungdeutschen Orden nicht EruenRechtsruck" gemacht habe. Professor Rade begrüßte m ferner Ent-

Filmfchau

Capitol. Im Lichtspielhaus Capftol läuft zur Zeit ein FilmSchicksalswürfe" der die Zuschauer mit bem unheimlichen Dickicht bes indischen Dschungels, der Mäl- chenpracht indischer Schlosser und Landschaf­ten bekannt macht. Den Prunk indischer Für­sten lernt man kennen. Himasu Rai ist in seiner Rolle ausgezeichnet, Secha Devi ist eine Schauspielerin großen Formats. Der ganze Film ist ein Prachtwerk, bas die Zuschauer von Anfang bis zu Ende fesselt. Auch das Beiprogramm ist gut Die zahlreichen Be­such« verließen befriedigt bas Theater.

durch weitere Stützungskäufe behauptet. Das Geschäft ist geringer. Das Angebot von Effektioware ist reichlich. Weizen 3 Mal' 3m Gebiet ber Wüstung Breitenborn I billiger. Die Lieferungspreise für Weizen 1 in ber Nähe von Rauisch-H olzhausen Mark niedriger. Safer und Gerste behaup- roerben zur Zeit Ausgrabungen oorgenom- I tet. Auch hier ist bas Geschäft sehr gering- men, bie bereits zu beachtenswerten Ergebnis- I sen geführt haben. Breitenborn sieht auf ein I

ehrwürdiges Alter zurück: seine Geschichte läßt I Unverlangte Beiträge werven nut lutui* sich bis ins 8. Jahrhundert zurückvettolgen. I gesandt, wenn ein freigemaduet Brieiums.bla« Es ist beabsichtigt, den Mitgliedern des hessi- I bcflieat. Für Aufbewabrung unverlangt ein- scheu Eeschichtsvereins, sowie benjcnigen, die resandter Beiträge wird nicht Gewähr geleistet