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DJerte|W3«w, Mardnrs a. L. Donnerstag, den 24. JE 1930

Nr. 171

Marburger Slabtzeitmig

Wahl -es Lrm-eshawtmmmS muh -er Reichstagstvahl

Die Neuwahl des LandeshauptMamrs für den Bezirksverband Kassel und für die Pro- vim Hessen-Nassau, die eigentlich bei dem am 7. August erfolgenden Zusammentritt des Landesausschusses eine Dorentscheidrmg er­fahren sollte, ist bis nach den Reichstagswählen, aHo bis Ende September oder Anfang Oktober oe^rtast worden.

Ergänzend zu unserer gestrigen Mittei­lung über die Hebung der Freiwilligen Sanitätskolonne am 22. bs. Mts. teilen wir mit, daß die Hebung veranstaltet wurde, sm feftzustellen, ob bei eintreten­den plötzlichen größeren Unfällen, die ja heute an der Tagesordnung find die Sani- tätskolonne schlagfertig zur Äelle sein kann.

Gegen 10 Uhr wattSeu Sie gesamten Mitglieder telephonisch alarmiert. Es wurde angenommen, daß bei der Brücke vor Cölbe ein größerer Ausflugswagen mit co. 25 Personen beim nehmen der Kurve ins Schleudern geraten ist und sich in dem Chausseegraben überschlug. Hier­bei geriet auch das Auto in Brand. Meh­rere Fahrgäste haben stch unbeschadet ret­ten kennen und dann in Gemeinschaft mit Sttatzenpassanten die übrigen teils leicht, teils schwer Verletzten aus dem Auto ge­borgen.

Die um 9.50 von Cölbe ass angersfene Hauptmeldestelle der Sanitätskolonue alarmierte sofort ihre Mannschaften und waren 5 Sanitäter innerhalb 20 Minuten bereits mittels Auto an der Unfallstelle. Di« gesamte Kolonne, rückte mittels Last­auto um 10.20 Uhr vom Rudolphsplatz ab und traf um 10.32 Uhr an der Unfallstelle em.

Die Hebrnm zeigte, daß die Santtäts- kolonne Marburg stets in der Lage ist, ihr gut geschultes Personal bei einem wirklichen Ernstfall in allerkürzester Zett an der Unfallstelle einzusetzen.

* Universität. Professor Dr. Joseph Bürgers Direttor des Hygieni­schen Instituts an der Universttät Kö­nigsberg hat den an ihn ergangenen Ruf an di« Universität Marburg als Nachfolger des Geheimen Medizinalrats Profeffor H. Bonhoff abgelehnt.

Zum Autounglück bei LoHar wird uns mttgeteitt, daß die Nachricht von dem , Tode des Autobefitzers I o h. Schmidt aus Sterzhaufen unrichtig ist. Schmidt erlitt erhebliche Verletzungen und wird mit dem Verlust eines Auges rechnen müssen. i

* Reichs-Edeka-Woche. Wie wir hören, werden die Edeka-Eeschäfte auch in diesem Jahre ihre anerkannte Leistungs­fähigkeit in erhöhtem Maße unter Beweis stellen. In der Zeit vom 30. August bis 6. September werden sich die Schaufenster dieser Kaufmannschaft, welche durch ge­meinsamen Großeinkauf die Vorteile der Derbraucherschaft wahrnimmt, dem kriti­schen Auge der Beschauer in besonderer Weise darbieten. Die Reichs-Edeka-Woche bietet also jedem Gelegenheit, sich erneut von der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Einzelhandels zu überzeugen.

Die Wohlfah'rtslasten der Gemeindeverbände. Der Vorstand des Deutschen Landkreistages befaßte sich in seiner letzten Sitzung eingehend mit diesem wichtigen Problem. Er kam zu einer Ablehnung der Kopfsteuer, die nicht geeignet sei, die Wohlfahrtslasten abzugelten» weil die verschiedenartig re­gionale Anhäufung dieser Belastung durch eine derartige Steuer nie ausge­glichen werden kann. Abgesehen davon würde es ein Unrecht bedeuten und dem Ausgleichsgedanken Zuwiderlaufen, den betreffenden Gemeinden und Gemeinde­verbänden die Aufbringung der Mittel allein zu überlassen.

Postwertsachen. Aus Anlaß der Internationalen PostwertZeichenaus- stellung, die vom 12.21. September in Berlin statffindet, läßt die Deutsche Reichspost auf besonderem Wasserzeichen- papier ein Blatt mit vier Wohlfahrts­marken des Jahres 1930 Herstellen. Die Marken zeigen folgende Städteansicki- ten: 8 Pfg. Aachen, 15 Pfg. Berlin, 25 Pfg. Marienwerder, 50 Pfg. Würzburg. Jeder Besucher der Ausstellung kann ein Viererblatt gegen Abgabe eines Abschnit­tes der Eintrittskarte für den auch den Wohlfahrtszuschlag enthaltenden Preis von 1,70 Mark beim Ausstellungs-Post­amt kaufen.

BoWKule oder höhere Schule?

Der preußische Landtag hat bekannüich vor kurzem beschlossen, daß an den staat­lichen höheren Schulen das Schulgeld künftig 250 Mark jährlich betragen soll, auch die Schulgelder städtischer Schulen (wie z. B. in Marburg) sind erhöht wor­den. Heber das Berechttgungswesen und über die Heberfüllung der akademischen Berufe wird überall geklagt und deshalb ist es wertvoll, die Frage, Volksschule oder höhere Schule, einmal als Rechenexempel zu betrachten.

Für zahlreiche Eltern ist die genannte Erhöhung ein harter Schlag. Im günstig­sten Falle verbringt das Kind neun Jochre auf der höheren Schule, bei 250 Mark jährlich würden für diese Zeit 2250 Mark Schulgeld zu zahlen sein. Aber diese Ausgcwe ist nicht das wesentliche, sondern die jahrzehntelange Hnterhal- tungspflicht oder das Ausfallen des eige­nen Verdienstes bei dem Sohne oder bei der Tochter. Prof. Dr. Junge macht nun in den Höllischen Nachrichten eine sehr interessante Rechnung auf über diese Frage. Er schildert, wie groß die Kosten für die Eltern H n b, wenn sie ihren Sohn auf die höhere Schule und nachher auf die Hochschule schicken oder, wenn sie sich mit der Volks­schule begnügen und ihn Handwerker wer­den lassen. Bei dem höheren Schüler geht er von einem jährlichen Schulgeld von 240 Mark aus, dazu rechnet er Bücher und I andere Nebenkosten mit jährlich 110 Mll, | zusammen also 350 Mark. Diese jährliche I Summe erstreckt sich auf neun Jahre, dann |

kommen fünf Jahre Hochschulstudium, für das vorausgesetzt, daß der Sohn eine Hni- versität am Orte benutzen kann, ein elter­licher Zuschuß von 350 Mark im Jahre möglicherweise ausreicht. Bei dem Sohne, der die Volksschule besucht, sparen die Ettern für die Schulzeit jährlich 350 Mk. Für die dreijährige Lehrzeit erhält er wöchenüich 5 Mark Taschengeld, also im Jahre rund 250 Mark. Das macht gegen den anderen Fall 600 Mark Unterschied. Als Gehilfe hat er guten Verdienst und zahlt wöchenüich 15 Mark für Wohnung und Kost in die elterliche Kaffe. So haben die Eltern im Jahre eine Beihilfe von 1000 Mark, während bei den höheren Schüler ein jährlicher Zuschuß von 350 Mark notwendig ist.

Pros. Dr. Junge macht mm folgende Aufstellung:

4 Jahre Volksschule gegen

höhere Schule 4X 350 = 1400 3 Jahre Lehrzeit gegen

höhere Schule 3 X 600 = 1800 7 Jahre Gehilfe geg. höh.

Schule u. Hochschule 7X1350 = 9450^ Gesamte Ersparniffe: 12650 M

Wenn die beiden Söhne 24 Jahr alt find, dann ist der eine den Eltern um reichlich 12 000 Mark teurer geworden als der andere. Und wenn das Geld für den Vollsschüler gespart wurde, dann zahlt eine Verficherungsgesellschaft ein Kapital von 15 000 Mark aus, und der Sohn kann sich selbständig machen.

M-er auf Mm

Die Zahl der Kinder, die heute während der Ferien verreisen, ist erfreulicherweise rocht groß. Aber ist das Reisen für die Jugend immer ein Glück, für ihre Ent­wicklung ein Vorteil? Die Luftverände­rung, das Wandern sind es gewiß; häufig treten jedoch auf Reisen durch die vielen neuen Eindrücke und vor allem durch die zahlreichen Zerstreuungen nachtellige Fol­gen ein. Das Allzuviel des Reuen stört das Kind in seiner Entwicklungsbahn, es entsteht eine ungesunde Frühreife und die Zahl der Kinder, die nicht mehr Kind zu sein vermögen, wird vermehrt.

Beim Reisen kommt es eben auch auf dasWie" an. Die Reise soll uns aus dem Alltag juhren; das Kind soll frei von der Schularbeit seinen Geist ruhen lassen, es soll nichts Wetter als ein fröhlicher Mensch sein. Das Gute auf Reisen ist das, daß es den menschlichen Geist mit leicht ge­wonnener Anschauung bereichert. Hierbei muh für das empfängliche Kindergemüt die Hilfe der Ettern einsetzen, nicht als schulmeisterlicher Drill, sondern in Form liebevoller Bereicherung der Kinderseele.

Wenn irgendwo, dann ist aus Reisen ein unbefangener Persönlichkettsunterricht am Platze. Wie ist es nun ost in den großen Dadeotten? Da ist man mitunter mehr als gut auf Zerstreuung und Vergnügen für die Jugend aus. Diesen fortwährenden Wechsel als Vergnügen sieht das Kind bald als das Schönste auf einer Reise an und es urtellt danach nicht fetten, wo an einem Ort etwaslos" ist und wo nicht. Es wird dadurch seine Aervenkrast ver­braucht, statt gestärkt. Das Kind wird übersättigt von Genüssen, die es noch gar- nicht kennen lernen sollte.

Wer affo sein Kind lieb hat, der sorge dafür, daß die Reise eine Freudenfahtt sei, ein fröhliches Genießen von schönen Ausnahmetagen, daß sie einen Gewinn be­deute fürs Leben. Wenn irgendwo, dann muh das Kind hier eine in der Bücher» arbeit verloren gegangene Kraft wieder üben: das genaue Sehen, das Schauen in die Natur, denn sie, so heißt es bei Goethe, ist das einzige Buch, das auf allen Blät­tern großen Inhalt bietet.

* Einziehung von Freimar­ken. Folgende Postwertzeichen verlieren mit Ablauf des Monats Juli 1930 ihre Gültigkeit zum Freimachen von Post­sendungen: Marken mit dem Reichsadler zu 3, 5, 10, 20 und 30 Reichspfennig, aus­gegeben im April 1924. Postkarte mit dem Wertsternpel der Adlermarken zu 5 Rpfg., ausgegeben im Mai 1924, gleiche Postkarte mit Antwortkarte zu 5 X $ Reichspfennig, sowie Weltpostkarte zu 20 X 20 Reichspfennig, ausgegeben im Juni 1924. Stephanmarken zu 60 und 80 Reichspfennig, ausgsgeben im Mai 1924. Die Dienstmarken der Adler- und Stephanmarken-Ausgab^n bleiben noch weiter gültig.

* Volkstümliche DHeinfahrt. Wie uns das Verkehrsbüro am Bahnhof mitteilt, können Kinder im Alter bis zu 10 Jahren die am nächsten Sonntag stattfin­dende Rheinfahtt zum Preise von 9 Mark mitmachen.

Preußens Trauer wegen -es Koblenzer Suglmks

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat das preußische Staatsministerium angeordnet daß die sämtlichen staat­lichen und kommunalen Dienst- gebäude, die Gebäude der Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie die Gebäude der öffentlichen Schulen, die beretts am 23. Juli in Berlin Halbmast siagten, am Tage der Beisetzung der Opfer des Brückenern- sturzes in Koblenz in ganz Preußen nach den Bestimmungen der Verordnung vom 19. Juni 1929 Halbmast zu beflaggen sind.

Reue EMMußmßMN in Preußen

Kürzung der Veschäfttgungstagegelder und Wohnungsbeihilfe für Beamte.

Wie der Amtliche Preußische Preffe- dienst mitteilt, wird durch einen Erlaß zur Verminderung der Verwaltungsaus­gaben und zur Vereinfachung des Rech­nungswesens unter Vorbehalt jederzeitt- gen Widerrufs mit Wirkung vom 1. Juli 1930 ab bestimmt:

Die bisher vorgesehenen Höchstsätze für Veschäfttgungstagegelder bei einer länger als vier Wochen dauernden Beschäftigung werden allgemein um etwa 10 v. H. ge­kürzt und find nunmehr feste Sätze. Wei­ter wird bestimmt, daß die Beamten nicht mehr für die ersten zwei Wochen, sondern nur noch für die ersten fünf Tage der aus« wärttgen Beschäftigung eine feste Vergü­tung und zwar in Hohe der um etwa 10 v. H. gekürzten Tage- und Uebernachtungs- gelder ohne Nachweis des Mehrauf­wands erhalten. Die bisher vorge­sehenen Höchstsätze für Wohnungsbeihilfen werden allgemein um etwa 10 v. H. ge­kürzt und find nunmehr feste Sätze ohne Nachweis des Mehraufwands. Die neuen Vorschriften gelten auch für die Bewilli­gungen, die bereits für einen nach dem 30. Juni 1930 liegenden Zeitabschnitt aus­gesprochen worden find.

* Eine 80jährige. Frl. Maria Kühn in der Langgasse kann heute ihren 80. Geburtstag feiern.

* Aus der evangelischen Landes­kirche. Die zur Erledigung gekommene Pfarrstelle in Verna im Kirchenkreis Hom­berg ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Be­werbungen sind an das Landeskirchenamt auf dem Dienstwege bis zum 15. August einzu­reichen. Ernannt ist Pfarrer Verthoud in Schweinsberg zum Pfarrer in Rauschen­berg (Kkr. Kirchhain).

Tagesanz ciger.

Donnerstag, den 24. Juli.

Cafe MarkeeS, Rettgaffe: Ab 20 Ahr: Konzerts

Schloß. Cafä, Marburg: Ab 20 Uhr: Konzert.

6af6 Vetter, Rettgaffe: 20 Ahr: Konzert.

Stadtteller: 20 Ahr: Künftterkouzert.

Capitol, Biegenstraße: Ab 20.15 Ahr: »Die Somme".

Kamera, Kasernenstr.: Ab 17 e. 20.15 Ahr:

»Das lockende Ziel".

Versammlungen und Vorträge.

O.H.G.D.: 20.30 Ahr bei Freidhof Mo- natSversammlung.

Freitag, de» 25. 3uIL

Capitol, Biegeustraße: Ab 16J0 Ahr: »Die Somme".

Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20J5 Ahr: »Das RheinlandiuüLel".-

Schießsport

Akademisches Kleinkaliberschießen

MarburgGießen.

Das alljährliche Wettkampfschietzen zwischen den Universitäten Marburg und Gießen innerhalb des Verbandes hes- lffcher Kleinkaliber-Schützenvereine wurde am Mittwoch, dem 23. Juli, nachmittags auf dem Schietzstande ht der Knutzbach ausgetragen. Vorausgegangen waren vor einigen Wochen die Schießen um die Universitätsmeisterschaf­ten. Von jeder Universität beteiligten sich je drei Mannschaften zu vier Schützen, die bei dem Vorschüßen die höchsten Ringzahlen er­reicht hatten. Gleichzeitig war Einzelschietzen. Bedingung war für den einzelnen Schützen 15 Schutz hintereinander auf die 12er Ringscheibe des- Reichsverbandes in den drei Anschlags­arten liegend freihändig, kniend und stehend freihändig abzugeben. Dabei wurde nicht an« gegeigt Die Leistungen, die erzielt wurden, zeigen bei beiden Universitäten einen hohen Stand sportlichen Könnens. Besondere Gleich­mäßigkeit der Ausbildung bewies Gießen. Der Wanderpreis des Verbandes für Mann­schaften fiel an Gießen, ebenso gewann Herr Kuoa-Eietzen den Wanderpreis für Einzel- schritzen zum zweiten Male, so datz er end­gültig in seinen Besitz überging.

Ergebniffe (Ringzahl):

Mannschaftsschietzen:

1. Corps Silvania-Eietzen 485

2. Burschenschaft Germania-Eietzen 485

3, Akademische Schützengruppe Gießen 483

4. Akademische Schützengruppe Marburg 474

5. Verb. Elausthaler Wingolf-Marburg 435

6. Akad. Turnverbindung-Marburg 423

Einzelschietzen:

1. Kuba-Gießen 151

2. Paffrath-Marburg 138

3. Janke-Gießen 132

4. Frhr. v. Breidenbach-Marburg 130

5. Pier-Gießen 129

--S

Mit WiMMMdlMgtN

r. Berlin, 24. Juli. Die Auslands- Offerten sind am Produttenmarkt leicht ermäßigt. Die Wetteraussichten sind recht uneinheitlich. Die Verkäufer sind sehr zurüHattend und haben chre Forderungen um 2 Mark erhöht Das Geschäft ist noch klein. Hafer behauptet. Der Konsum kauft nur sehr vorsichttg. Wintergerste bei knap­pem Angebot weiter gefragt. Die Lie­ferungspreise sind bis 2 M. fester. Wei­zen 287, Sept 263, Ott. 265, Roggen 163 bis 173, Juli 179, Sept 177, Ott. 182, Gerste 174193, Hafer 174186.

r. Frankfurt, 24. Juli. Im heutigen Vormrttagsverkehr war die Tendenz an der Börse weiter lustlos. Umsätze kamen kaum zu­stande. Am Schluß wurden einige Deckungen vorgenommen. Siemens 196)4, Farben 157^ A. E. E. 139.

WtWmatft Frankfurt a.M.

24. Juli mittags 12 Uhr.

2, Kälber:

beste Mast- und Saugkälber 7578 mittlere Mast- und Saugkälber 6874 geringe Kälber . » 60-67

8. Schafe:

Mastlämmer und jünger«

Masthämmel Wsidemast 4952

Stallmast

mittlere Mastlämmer, ältere Mast-

hämmel und gut genährte Schaft 4245 fleischiges Schafvieh .

gering genährtes Schafvieh »

4. Schweine:

Fettschweine über 300Pfd. Lebendgewicht

vollfleisch.Schwein« v. ca.240-ll00Pf.Lbdg.

oollfleisch.Schwetne v. ca^OO240 PfLddg. »

vollfleisch.Schwein« v.ca.160200Ps.Lbdg. »

fleischige Schweine v.ca.12016»Pf.Lbdg.

fleischige Schweine unter 120 Pfd.Ldbg.

Sauen ...» 52-58

Auftrieb: Rinder TL Ochsen Bullen. Kühe -s Färsen. Kälber 732. Schafe 213. Schweine 711.

Marktverlauf: Kälber, Schafe, Schweine rege, ausverkauft -----

Wetterbeobachtungen am 23./24. Juli

Höchste Temperatur am 23. Juli 19.5 Celsius Niedrigste Temveratur letzte Nacht 9,9 Celsius

PHOTO-BÖHLER ~ BRILLEN-BÖHLER

Zeit

Barometerst. reduziert auf N. N.

Tempe­ratur

Relative

Luft­feuchtig­keit

23. 7.2 Ubr nachm.

7564 mm

18.6 Celf.

57'/.

23. 7. 9 Ubr ncidjnL

755,8 mm

14.4 GeH.

78'/.

24. ij Ubr vorm.

754,9 mm

12,7 Cels

88'/.

Wetterbericht

Das Aber der Nordsee liegende Tiefdruck­gebiet hat sich etwas aufgefüllt, während der Luftdruck im mittleren und namentlich im südlichen Europa ständig gefallen ist Dadurch haben sich die Luftdruckgegensätze ausgeglichen und die bishettgen ziemlich lebhaften West­winde sind schwächer geworden. Bei der Zu- Shr katter Luft ist noch immer mtt starker ewölkung und auch zettweise mtt Regen- fäüen zu rechnen. Das Wetter bleibt daher vorläufig noch unbeständig. Die Entwicklung eines Tiefs südlich der Alpen kann aber nun zu einer Besserung des Wetters bei uns über» teilen.

Wttterungsaus sichten für Freitag: Noch unbeständig, aber wieder langsame Besse- Swg wahrscheinlich.