Einzelbild herunterladen
 

Nr. 169

6w Natur« und Ml-frevel

Trotz zahlreicher Veröffentlichungen in der Tages- und Fachpresse wird teils aus Unkenntnis, teils aus Unaufmerksamkeit, vielfach aber leider auch mit Absicht im­mer noch mancher Natur- und Wildfrevel begangen. Das Ausnehmen von Gelegen jagdbarer und nicht jagdbarer Vögel, vor allem von Fasanen und Rebhühnern, das Berühren oder gar Mitnehmen von Reh­kitzen und Junghasen kommt immer noch vor und verursacht schweren volkswirt- sckaftlichen Schaden. Besonders beim Mähen werden zahlreiche Gelege zerstört, grosse Mengen Jungwild werden vernich­tet. Es kann deshalb nicht ernstlich ge­nug darauf verwiesen werden, dem Jung­wilde die erforderliche Schonung ange­deihen zu lassen. Zunächst ist es Sache bei Revierinhaber, darüber zu wachen, dass beim Mähen Verluste vermieden werden. Bei einiger Aufmerksamkeit lässt sich die­ses sehr wohl erreichen, wenn unmittelbar vor der Ernte die zu mähenden Stücke auf Jungwild abgesucht werden, und wenn der Revierinhaber für jedes durch den Landwirt geschonte Gelege oder Stück Jungwild eine Belohnung gewährt., Beste Erfolge sind mit diesem Verfahren erzielt worden. Dann aber muh sich die Auf­merksamkeit aller Berufenen das sind nicht nur die Jäger, sondern alle verstän­digen Menschen, die die Natur erhalten wissen wollen, auf solche Elemente rich­ten, die absichtlich Schaden anrichten. Was nützt es, wenn der Landwirt ein Gelege schönt und es beim Mähen umgeht, wenn es Tags darauf von Frevlerhänd zerstört und beraubt wird! Was nützt es, wenn mit vollem Recht wildernde Hunde und Katzen ferngehaltsn werden, aber Buben- hände das hilflose Jungwild aufnehmen, um es in der Gefangenschaft zu Grunde gehen zu lassen! Die Verödung der Na­tur ist wahrlich schon weit genug fortge­schritten, als dass nicht jeder, der Freude hat am freilebenden Tier, Anspruch darauf erbeben kann, dass solchem Treiben Ein­halt geboten wird, ck

An alle Natur- und Heimatfreunde er­geht daher die Bitte, bei Spaziergängen, Wanderungen und allen sonstigen Gele­genheiten ihr Augenmerk auf jeden derar­tigen Natur- und Wildfrevel zu richten und ertappte Täter rücksichtslos und sofort zur Anzeige zu bringen. Gerne wird sich der Revierinhaber, der solchermassen Un­terstützung findet, erkenntlich zeigen. Und überall im Lande gibt es Landes- und Bezirksvereine des Allgemeinen Deutschen Jagdschutzvereins, die bereit sind, für solche Anzeigen, die zur Bestrafung der Täter führen, Belohnungen zu zahlen.

Daß MggeMMm

Ein Wort an die deutsche Hausfrau.

Wer denkt heute noch cm jene Zeiten, da man, auf schlechtestes Ersatzbrot angewiesen, es als ein nie wiederkehrendes Märchen be­trachtet, dass der Bäckersunge frühmorgens knusprige Weizenmehlbrötchen in beueorger Anzahl in Saus bringen würde? , Seim wir ehrlich, um zuzugeben, dass rott nach fürchterlichen Entbehrungsjahren über den Grad berechtigter Lebensverbesserung hinaus verwöhnt sind in einem Matze, das sich mrt den Notzeiten von heute nicht verträgt. Mcm ist gewöhnt, über die Alarmrufe der deut­schen Landwirtschaft in den Zeitungen hm- weg zu lesen, man gähnt vor Langeweile über die warnenden Berechnungen beim Wet­zen- und Roggenverbrauch, denkt: Es rotrb gerade auf mich und die paar Pfund Brot ankommen, die ich im Jahr verzehre!, und fördert so durch Unverstand, Eletchgultw- lett und Egoismus eine Katastrophe, bte die Augen öffnen wird, wenn es zu spät rst.

Wir haben nicht die Absicht, das Land- wirt'chaftsproblem in seiner Gesamtheit oder auch nur in dem Teil aufzurollen, der bte um jeden Preis zu fördernde Absatzerhöhung für deutschen Roggen in deutschem Land be­trifft, wir treiben auch keine Interessenpoltttk, wenn wir immer wieder die Notwendigkeit betonen, dass das deutsche Volk zu enter Steigerung des Roggenverbrau­ches kommen mutz. Mit behördlichen Matz- nahmen, dem zweischneidigen Vermahlungs- zwang, der künstlichen Abdrosselung des Weizenvsrbrauchs und anderem läht rtdj bte sofort nötige Umstellung in der Roggen­bilanz nicht vollziehen. Alle Bevölkerungs­kreise müssen freiwillig und konsequent rn klar erkanntem nationalen Interesse mehr Roggen verzehren.

Die Möglichkeit dazu ist durchaus tn mehr­facher Hinsicht vorhanden. Wer sich im Besitz seiner vollen Gesundheit befindet, erweist sei­nem Magen und seinen inneren, Organen überhaupt nicht den schlechtesten Dienst, wenn er zum herzhaften Roggenbrot greift, lieber dielen Punkt sind Aerzte und Laien, Nah' nzschemiker und Brotfeinschmecker längst einer 'Reinung. Eine Steigerung des deut­schen Roggenverbrauches läht sich aber auch bah d) erreichen, datz an Stelle des aus- länol chen, neuerdings durch Zollerhöhung wieder verteuerten Bohnenkaffees, aus deutichem Roggen hergestellter Kornkaffee verwendet wird. Die Ziz- fern. die in unserer passiven Handelsbilanz für die dem Ausland für Kaffeeimport ge­zahlten Summen erscheinen, sind allgemein bekannt. Das Geld, das für den aiq? Korn hergestellten Kaffee aufgeroandt wird, bleibt im Lande, kommt unserer heimischen, Land­wirtschaft zugute, erhöht den Roggenkonsum und entlastet, was unter den heutigen ge-

Dienstag, den 22. Juli 1930 OderhesiNche Zeitung, Marvnrg a. S-.

Aus der Umgegend

Kreis Marvura

Wetter, 21. Juli. Anlässlich des Ge- sangwettstreites des Männergesang­verein Battenberg errangen sich von den um­liegenden Vereine folgende Preise. 1. Klasse: MünnergesangvereinOrpheus" Welter. Dirigent H. Roth, den 1. Klassenpreis, den 1. Ehrenpreis und den 1. Hauptehrenpreis. In der 2. Klasse MEV.Sängerlust Amönau, Dirigent Lehrer Manz, bett 6. Klassenpreis, den 3. Ehrenpreis und den 1. Hauptehrenpreis. Männergesangoerem Niederwetter, Dirigent Fritz Moog, den 8. Klassenpreis, den 7. Ehrenpreis und den 3. Hauptehrenpreis.

Aus demnördlichen Kreise Mar - bürg, 21. Juli. Heute wurde in vielen Orten des Nordkreifes mit der Roggen- ernte begonnen. Durch den anhalten­den Regen der letzten 14 Tage hat sich das Korn vielfach gelegt. An einzelnen Stellen ist teilweise das Gras durchgewachsen. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Grases konnte an diesen Stellen ein Auswachsen des Getreides beobachtet werden. Die Triebe werden auf etwa 1 Zentimeter geschätzt.

Kreis Mckßain

Grotzfeelheim, 20. Juki. Bei dem Schiessen des hiesigen Schützenvereins wurden folgende Preise geholt, vom Klein- kaliber den 1. Preis Ludro. Schmidt-Schön­bach, vom Erotzkaliber den 1. Preis Konrad Müller <Wilh. Sohn): ferner Konrad Debus, Gotthardt Müller, Wirt Müller, Karl Rin- nert, Sattler Schleich, Joh. Herbener, Schmiedemeister Brunnet, Heinrich Loh, Joh. Klingelhöfer s Minks Hof), Christian Nau, Joh. Zinkan, Justus u. Joh. Günther, Schön­bach, Joh. u. Georg Hofmann, Schönbach.

Niederwald, 20. Juli. Bei der Verpachtung der Gemeind ejagd blieben Herr Schütz, Rauschenberg mit 370 Mark und Herr Di. Drücke, Kirchhain mit 360 Mark Höchstbietende. Der Zuschlag blieb Vorbehalten.

Aus dem SlllkcelS

Der Arbeitsmarkt im Dillbezirk.

Dillenburg, 21. 'Juli, lieber die Arbeitsmarktlage in der Zeit vom 1. bis 15. Juli berichtet das Arbeitsamt Dillen­burg: Im wesentlichen ist die Arbeits­marktlage unverändert geblieben. Zwar ist die Zahl der Unterstützten von 3106 auf 2843 zurückgegangen, der Rück­gang ist aber in der Hauptsache auf bie Beschäftigung von 183 Notstandsarbeiter zu buchen. Die Zahl der Arbeitsuchen­den ist nur um 160 auf 3629 gesunken. In der gleichen Zeit des Vorjahres waren noch 1300 Arbeitsuchende vorhanden und an 890 Personen wurde Unterstützung ge­zahlt. . ,

3m heissen Wasser verbrüht.

Horbach (Dillkreis), 21. Juli. Das 214jährige Töchterchen der Familie Otto Bieber frei in einem unbewachten Augen­blick in einen Kübel mit kochender Seifen­lauge und zog sich derart schwere Ver­brühungen zu, datz es Tags darauf im Krankenhaus in Herborn starb. Der Vorfall ist um so tragischer, als er sich während der Abwesenheit der in der Eie- tzener Klinik weilenden Mutter ereignete.

Kreis Ntebenkovi

Battenberg, 21. Juli. Am Sonntag, 20. Juli, beging der hiesige Männerge-»

langverein seine 80jährtge Stlf- tungsfeier, die zugleich als Bnndesfcst des SängerbundesHinterland" galt und mit einem Ee sangwett st r e i t ver­bunden war. Das Fest nahm einen unge­störten Verlauf. Festredner war Pfarrer Geldbach, die musikalische Leitung hatte Lehrer Bachmann inne. Zum Wettstreit, bet in den Sälen Clemens und Lmd aege- halten wurde, hatten sich über 20 Jßeretne, darunter solche aus Rheinland und West­falen eingefunden. Das Preisrichterkollegtum, bestehend aus den Herren Hofmann-Bochum, Beidt-Frankfurt, Dr. Zeller-Bochum und Beeres-Barmen, hatte keine leichte Arbeit um bei den manchmal fast gleichwertigen Vor­trägen seine Entscheidung zu treffen.

Kreis Ziegenhain

Dom Starkstrom getötet.

Gilserberg, 19. Juli. Auf dem Kraft­werk in Borken verunglückte tödlich der einzige Sohn der Witwe V a u p e l, hier, indem er mit einer Eisenstange un­versehens an die elektrische Leitung stütz; er war der Ernährer seiner Mutter und Geschwister.

Aus bvr Rabenau

Londorf, 21. Juli. Am kommenden Samstag uüd Sonntag, dem 26. und 27. Zuli, findet bei Londorf das vierte Reit- und Fahrturnrer des Ländlichen Reit-- und Fahrvereins Rabenau statt.. Die Turnierleitung hat hierzu an die Reichs­wehr in Gießen und Hofgeismar Einla­dungen ergehen lassen und erfreulicher­weise die Aisage erhalten, daß aus beiden Standorten Abordnungen entsandt wer­den, die sich an dem Turnier beteiligen. Die 4. (M.-S.-) Komp, des Inf.-Regts. 15 Gießen stellt einen M.-G.-Zug, der am Sonntag nach dem Einzug der Teilnehmer an den Wettbewerben auf dem Turnier­platz exerzieren wird. Das Reiter-Reg. 16, Hofgeismar, entsendet 2 Offiziere und 18 Mann der 5. Eskadron (Traditions- Eskadrvn des ehemaligen hessischen Garde- Dragoner-Regiments, Darmstadt), die das Turnier durch die Vorführung einer Qua­drille verschönern helfen. Eine große An­zahl von Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften beteiligen sich außerdem an Sonderwettbewerben für die Reichswehr. And die Musik wird ausgeführt von der Gießener Reichswehtkapelle unter Leitung von Obermusikmeister Lobet. Die Auffahrt eines historischen Reisewagens ist als neu« artige Schaunummer besonders zu erwäh­nen. Im übrigen werden wie alljährlich die Reiter von der Rabenau, ferner die Reiter der Abteilungen Ach, Rieder- Ohmen, Vüßfeld, Gontershausen, Grün- berg, Romrod und Obetgleen abteilungS- weise und einzeln ihre Kräfte messen, um zu erproben und zu zeigen, welche Fort­schritte seit dem letzten Turnier gemacht worden sind. DieAchenbach-Fahrer" werden daneben Gelegenheft haben, ihre Geschicklichkeit im Ein- und Mehrspännig- fahren zu erweisen. Hoffen wir, daß sich die grauen Wolken, die den blauen Himmel heute noch verdecken, bis dahin ausgereg­net haben, damit das vierte Turnier der Rabenau ebenso glänzend verläuft wie die drei "ersten.

Sette S

Gras Luckner, der Führer des Kreuzerkrieges im Atlantik von 1917, den er in seinem bekannten Buch Seeteufel" schilderte, fährt jetzt von Reu- hork mit fünfzig amerikanischen Millivnär- söhnen nach Westtndien. Die jungen Leute erhalten an Bord unter seiner Leitung eine Art Ferienkurs in Ravigation.

Wtilwn aus »em Wrtilt

Es muss einmal öffentlich dagegen pro­testiert werden, daß die Familien durch Hausieren mit größeren literarischen Wer­ken allgemeinen Inhalts belästigt wer­den. Da erscheinen meistens äußerlich gut situierte Herren oder Damen, sehr oft pensionierte Beamte oder Studenten und bieten ein Werk an -7 natürlich in Ratenzahlungen, indem sie an die reli­giösen oder patriotischen Gefühle und Interessen * des Einzelnen appellieren, wenn sie nicht gar sich auf ihre persönliche Bekanntschaft oder hiesige Persönlichkei­ten berufen. Sehr oft sind die Männer nicht zu Hause und die Frauen lassen sich zur Bestellung verleiten, weil sie nicht wissen, um was es sich handelt. Der Bür­ger erhält bann ein groß aufgemachtes Werk, bessen wahrer Wert für ihn, da er nie hineinsieyt, äußerst gering ist und muß Ratenzahlungen leisten, die ihm recht schwer fallen. Will er das Werk etwa anderweitig verwerten oder wieder verkaufen, so sieht er, daß es nicht mög­lich ist. Jedenfalls würbe er nie darauf gekommen sein, für seine Bibliothek ge­rade dieses Werk beim Buchhändler zu erwerben, wo er Auswahl hat. Das Pu­blikum empfindet den Besuch sowohl als insbesondere den Appell an seinen Idea­lismus ebenso als Beläsftgung wie die späteren Ratenzahlungen. Es darf viel­leicht gesagt werden, daß das Publikum sich nichts vergibt, wenn es diese Angebote von vorn herein ablehnt. Es wäre im übrigen noch festzustellen, welche Steuer­vorteile die Stadt aus solchen Geschäften, die doch das Geld ihrer Bürger sehr stark beanspruchen, genießt, da die Lieferungen so viel uns bekannt, durch auswärtige Firmen erfolgen.

samtwirtschaftlichen Verhältnissen ebenfalls nicht übersehen werben darf, bett einzelnen Privathaushalt ganz wesentlich. Die gesund- heftlichen Vorteile bes Kornkaffees sinb von ärztlichen Autoritäten ebenso festgestellt unb bewiesen, wie bie bes reinen unb wohl­schmeckenden Roggenbrotes.

Jedes Pfund Mehrverbrauch an brutschen lanbwirtschaftlichen Probukten unb insbeson­dere an deutschem Roggen, ist Dienst am Volk, ist Dienst an her Nation. ft. A.

Lorjtan-Wlmg aller deutschen Landkreise

Der Zeitpunkt ,wo Gemeinden und Ee- meindeverbände unter der dauernd an­wachsenden Last der Wohlfahrts-Er­werbslosen finanziell zusammenbrechen, läht sich schon heute mit fast mathematischer Sicherheit feststellen. Der Vorstand bes Deutschen Landkreistages befasste sich daher eingehend mft diesem wichtigen Problem. Da diese Belastung nicht alle Kommunen in gleicher Höhe und Zeftdauer trifft, kann auf dem Wege über einen Finanzausgleich wirk­same Hilfe nicht gebracht werden. Die Land­kresse stehen, in der Hoffnung, dass die augen­blicklichen Verhältnisse nur vorübergehend sind, auf dem Standpunft, die lleberwin- dung dieser Krise auf dem Wege über Reichs­dotationen zu suchen. Diese Dotationen müs­sen nach einem bestimmten Schlüssel, der seine Gestaltung in der Zahl der Erwerbslosen findet, verteilt werden.

Dem Gedanken, etwa die Kopfsteuer zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen, müssen die Landkreise die Tatsache entgegen« halten, dass die Kopfsteuer nicht geeignet sein kann, die Wohlfahrtslasten abzugelten, weil die Derrdjiebenartig regionale Anhäu­fung dieser Belastung burch eine derartige Steuer nie ausgeglichen werden kann. Ab­gesehen davon würde es ein Unrecht bedeuten unb dem Ausgleichsgebanken direkt zuwider- laufen, den betroffenen Gemeinden und Ge- meindeverbänden die Aufbringung der Mft- tel allein zu überlassen.

Auswahl aus den Neuerwerbungen der Universitätsbibliothek

Heinsheimer, G. Das Studium reichsdeutscher Hörer an den österreichischen Universitäten. Innsbruck 1930.

Beckerith, H. v. Der moderne Industrialismus. Jena 1930.

Hübner, R. Grundzüge des deutschen Privat­rechts. Leipzig 1930.

könne. Leitfaden durch die reichsgesetzliche Arbeitslosenversicherung. Kassel 1930.

Lang, M. Th. Dentistische Rechtskunde. (Dentistenrecht). 1. 2. München 1930.

Lewald, H. Das deutsche internationale Privat­recht 1. Leipzig 1930.

Oberparieiter. K. Funktionen- und Risikenlehre des Warenhandels. Berlin 1930.

Sander, F. Allgemeine Gesellschaftslehre. Jena 1930.

Aussenpolitische Studien. Festgabe O.Köbner. Stuttgart 1930.

Brugsch, Th. Lehrbuch der inneren Medizin. 1. Berlin 1930.

Festschriit W. Silberschmidt anl. s. 60. Geb. gewidmet von seinen Schülern und Freunden Basel 1929.

Hess, W. R. Die Regulierung des Blutkreis­laufes. Leipzig 1930.

Strümpell-Seyfarth. Lehrbuch der speziellen Pathologie und Therapie der inneren Krank­heiten. 1. Leipzig 1930.

Historische Studien und Skizzen zu Natur- und Hei wi'senschafFestgabe Georg Sticker z. 70. Geb. dargebr. Berlin 1931.

Abtaham. Theorie der Elektrizität vollst neu- bearb. vo.i R. Becker. 1. Berlin 1930.

Dacque, E. Die Erdzeitalter. München 1930.

Freundlich H. Kapillarchemie. 1. Leipzig 1930. Japanese Journal of Chemistry. Iff. Tokyo 1922. ff Korn, A. Elektrisches Fernsehen. Bin. 1930.. Picard, E. Un Coup doeil sur Fhistoire des

Sciences et des thdories physiques. Paris 1930.

Stebutt, A. Lehrbuch der allgem. Bodenkunde. Berlin 1930.

Stempel!, W. Leitfaden für das mikroskopisch­zoologische Praktium. Jena 1925.

Girgensohn, K. Der seelische Auftau des religiösen Erlebens. Gütersloh 1930.

Litt, Th. Kant und Herder. Leipzig 1930.

Stern, V. Psychologie der frühen Kindheit. Leipzig 1930.

Blümel, R. Der neuhochdeutsche Rhythmus in Dichtung und Prosa. Heidelberg 1930.

Kelemen, A. Grosses Handwörterbuch der deutschen und ungarischen Sprache. 1. 2. Budapest 1929.

Boüard, A. de. Manuel de diplomatique frangaise et pontificale. 1. Paris 1929.

Dietrich, B. u. H. Leiter. Produktion, Verkehr und Handel. Wien 1930.

Hübener, G. England und die Gesittungsgrund­lage der europäischen Frühgeschichte. Frank­furt a. M. 1930.

Michael, H. Bismarck, England und Europa. München 1930.

Muschler, R. K. Philipp zu Eulenburg. Leip­zig 1930.

Richter, J. Geschichte der sächsischen Volks­schule. Berlin 1930.

Rupprich, H. Wilibald Pirckheimer und die erste Reise Dürers nach Italien. Wien 1930.

Kaufmann, F. Das Unendliche in der Mathe­matik und s. Ausschaltung. Leipzig 1930.

Mair, Th. A Treatise on the theory ot deter- minants. Albany 1930.