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OderheffiWe Zeitung. Marburg a. L, Freitag, den 11. Juli 1930

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Oberlandesgerichtspräsident i. R. Dr. h. c. Hans Fritsch in Kassel konnte gestern einen 70. Geburtstag begehen. Der Jubi­lar leitete in der schwierigen Zeit vom t Februar 1918 bis 30. September 1925 als Präsident des Oberlandesgerichts Kassel den umfangreichen Bezirk und steuerte ihn mit sicherer Hand durch Kriegsende, Staatsumwälzung und In­flation. Bei seinem Uebertritt in den Ruhestand mit Erreichung der Alters­grenze ehrte ihn die juristische Fakultät der Universität Marburg in be­sonderer Anerkennung seiner hervorra­genden Bedeutung als Jurist mit Ueber- reichung des Dokorhutes honoris causa.

*Sanatorium Sonnenblick". Die Lungenheilstätte, die die Landesver­sicherungsanstalt Kassel bei Schröck er­richten wird, soll, wie wir erfahren, den NamenSanatorium Sonnen­blick" erhalten.

* 5. Oberhessischer Turner- schaftertag. Der mit dieser Veranstal­tung verbundene Festzug berührt fol­gende Straßen: Bahnhofstraße, Eliabeth- ftraße, Steinweg, Neustadt, Wettergasse, Marktgasse, Varfüßerstraße, Darfüßertor, llniversitätsstraße, Am Grün, Am Lahn­tor, Reitgasse, Marktgasse und endet mit einem Dämmerschoppen auf dem unteren Marktplatze.

* Nächtlicher Unfug. Vergangene Nacht wurde am Barfüßertor ein Firmen­schild abgerissen und entwendet.

* Achtung, Eartendiebe! Ear- tenbefietzr seien darauf aufmerksam ge­macht, die Gartentüren in der jetzigen Zeit gut zu verschließen. In der letzten Nacht wurde in einem Garten am Roten­berg ein fremder Mann bemerkt, der beim Herankommen des Besitzers schleunigst Reißaus nahm.

Verein für das Deutschtum im Ausland: Rheinabend. Wir machen die Freunde unseres Vereins aus allen Krei­sen unserer Stadt noch einmal aufmerksam auf das Sommerfest in den Stadtsälen am 13. Juli, 8 Uhr abends. In unserer heutigen ernsten Zeit scheint es gewagt zu sein von Festen zu sprechen und doch feiert Alles Feste. Es kommt darauf an, wie man feiert und was man und warum man feiert. Der V.D.A. schafft Feierstunden, um seinen nationalen und sozialen Zwecken zu dienen, indem er durch Einnahmen geknechte­ten Brüdern und Schwestern helfen will ihr Deutschtum hoch zu halten. Er feiert Bet seinen Festen deutsche Helden, deutsche Sänger, deutsche Dichter, die dem ganzen Volk ans Herz gewachsen sind, er bringt keinen Schund, keine Leichtfertigkeit, sondern Vaterlandsliebe, reine, anmutige Kunst und feuert die Jugend an, im Hilfs­dienst für notleidende Grenz- und Ausländs­deutsche mit ihren jugendlichen Talenten ein­zustehen. Wir bitten Hausfrauen und die be­rufliche Jugend, das deutsche Wirtschaftswe­sen mit seinen Erzeugnissen allem Fremdlän­dischen vorzuziehen, wir fordern die Männer auf, für die deutsche Ehre im Inland und Ausland offen einzntreten. Das ist der Zweck unserer Veranstaltungen, die jeder unterstützen sollte, dem sein Deutschland wirklich über alles seht. E. v. Blankensee.

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Wegen der Ausführung von Pflaster­arbeiten wird die Frankfurter StraßezwischenCölbe und Mar­burg für sämtlichen Verkehr ab 2L Juli 1930 bis 15. August 1930 ge­sperrt.

Die Umleitung des gesamten Ver­kehrs erfolgt über C ö l b eW e h r d a Marburg und umgekehrt.

Gleichzeitig wird die Frankfurter Str. zwischen der Lahn- und Eisenbahnbrücke bei Cölbe wegen Ausführung von Pfla­sterarbeiten halbseitig gesperrt.

Die Sperr- und Umleitungstafeln sind aufgestellt.

Wegen des Neubaues der Landwege­brücke in km 0,2 + 50 wird der Land­wegezug RonhausenNehbrücke ab 15. Juli 1930 bis voraussichtlich 28. August 1930 für den Kraftfahrzeugverkehr gänzlich gesperrt.

Die Umleitung für den Kraftfahrzeug­verkehr aus der Richtung Marburg er­folgt über: MarburgNehbrücke bezw. über Ronhausen EbsdorfHachborn Bellnhausen und für den Kraftfahrzeug- verkehr aus der Richtung Gießen über: GisselbergMarburg bezw. über Belln­hausenHachbornEbsdorfRonhausen.

Aus -em Gerrchksfaa!

3n der gestrigen Sitzung des kleinen Schöffengerichts standen eine ganze Reihe kleinerer Sachen zur Verhandlung. So wurde ein Motorradfahrer, der die rechte Se ite nicht eingehakten hatte, in eine Geldstrafe von 5 M. genommen. Ein

Maebursee Kirchenkonferenz

Um den Zusammenschluß der evangelischen Landeskirche«

Der Evangelische Presieverband für Heffen-Kasiel teilt mit:

Zufolge der die Kirchenleitungen voll in Anspruch nehmenden Verhandlungen in Berlin betr. den Abschluß eines Staats­vertrages mit den evangelischen Kir­chen Preußens konnten die zur Prüfung und Vorbereitung des Zusammenschlusies der in der Marburger Konferenz ver­einigten fünf Landeskirchen gewählten parlamentarischen Ausschüsse erst auf den 9. Juli nach Marburg eingeladen werden. Die Sitzung sand am genannten Tage un­ter dem Vorsitz des Landeeoberpfarrers D. Möller -Kassel statt. An den Ver­handlungen, die an Hand einer von Prä­sident Dr. Bähr im Auftrage der Vorkom- mission verfaßten Denkschrift stattfanden, waren Vertreter der Parlamente und der Kirchenregierungen aller in Betracht kom­menden Landeskirchen beteiligt. Nach sehr anregender Aussprache, in der saft ein­hellig der Wunsch nach möglichst einheit­licher Zusammenfassung der fünf südwestdeutschen Kirchen zu Tage trat und in der die vier Möglich­keiten: unitarische Kirche, föderative Ver­einigung, Zweüverband und bloße Ar­beitsgemeinschaft eingehend erörtert wur­den, 'einigte man sich auf zwei Unter­ausschüsse, die beide zunächst die für die Bildung einer unitarischen Kirche ge­

leisteten Vorarbeiten prüfen und nötigen­falls weiterführen sollen.

Der eine Ausschuß, bestehend aus je einem Parlamentarier der fünf Kirchen, soll die bei der Kirchenvereinigung in Be­tracht kommenden finanziellen Fragen, der andere, bestehend aus je zwei Mitglie­dern der Kirchenparlamente, soll die Prob­leme der Verfassung in theologischer und juristischer Beziehung prüfen. Zu den Be­ratungen der Ausschüsse sollen die beam­teten Mitglieder der Kirchenregierung zu­gezogen werden. Sie sollen im Sep­tember d. I. in Marburg ihre Ar­beit beginnen und hofft man, daß bis De­zember diese Arbeiten so weit gefördert find, daß dann eine erneute Sitzung der gesamten parlamentarischen Ausschüsse stattfinden kann.

Allgemin war man der Ansicht daß jede Ueberstürzung zu vermeiden und sorgfäl­tigste Prüfung erforderlich sei. Insbe­sondere müsse auch der Abschluß der preu­ßischen Staatsverhandlungen mit der Kirchs abgewartet werden, ehe eine end­gültige Stellungnahme möglich sei. Aber man ist fest entschlossen, dem Sehnen wei­ter Kreise nach der einen evangelischen Kirche, seine Berechtigung durchaus an­erkennend, entgegenzukammen und es nach Möglichkeit zur Durchführung zu bringen.

Wann kommt endlich der Srtenbergstes?

Die Anlieger warten darauf

Schon seit Jahr und Tag warten die Be­wohner des Ortenbergviertels auf den Orten» bergsteg, der ihnen zwar schon für das ver­gangene Frühjahr in Aussicht gestellt wurde, aber immer noch nicht in Angriff genommen worden ist. Man kann es begreifen, wenn denen, die es angeht, allmählich der Ge­duldsfaden zu reißen beginnt, da doch 30 000 Mark von den Stadtverordneten bewilligt sind. Hier und da beginnen sogar Zweifel aufzutauchen, ob es überhaupt zum Bau des Steges kommen wird. Gestern abend ver­sammelten sich die Steginteresseuten im Gasthaus Straßburg, um zu der für das Ortenbergviertel lebenswichtigen Frage Stel­lung zu nehmen.

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft schilderte noch einmal kurz den Gang der bis­herigen Verhandlungen, wobei er darauf hin­wies, daß die Bewilligung der 30 000 Mark rechtskräftig geworden sei. Nach erfolgter Ausschreibung der Arbeiten habe sich heraus­gestellt, daß die Herstellung des Steges um 10 000 Mark teurer komme, also 40 000 Mark betrage. Der in der Versammlung anwesende Stadtverordnete Döring teilte mit, daß in den nunmehr veranschlagten 40 000 Mark 6000 Mark für unvorhergesehene Ar­beiten enthalten seien. Man hasse, daß man die letztere Summe gar nicht brauche, müsse sich aber sichern, um nicht später mit einer

Nachsorderung zu kommen. Der Steg werde in nächster Zeit ganz be­stimmt gebaut. Die noch ausstehende landespolizeiliche Genehmigung sei nur noch eine formale Sache. Die am nächsten Diens­tag stattfindende Stadtverordnetensitzung werde sich noch einmal mit der Angelegen­heit beschäftigen. Nach dieser Sitzung würde der Plan noch acht Tage ausgelegt, dann könnten die Arbeiten vergeben werden.

Aus der Versammlung heraus wurde wei­ter hervorgehoben, daß man den Bau be­schleunigen müsse, um noch vor Eintreft kal­ter Witterung, wo Betonbau unmöglich sein würde, fertig zu werden. Die Verbindung SchützenstrabeBahnhofstraße sei für die Or- tenbergbewohner insbesondere wegen der Abvermietung der Zimmer sehr wichtig, die sich besonders in den Wintermonaten sehr schwierig gestalte. Viele Bewohner seien auf eine Abvermietung ange­wiesen.

Einstimmig war man damit einverstanden, einen

Antrag an die Stadioerordneien-Sitzung zu richten, in welchem zum Ausdruck gebracht wird, daß die Vergebung der Ar­beiten umgehend zu erfolgen habe und zwar ohne Rücksicht auf et»aige Einsprüche wegen der Umlegung der eventuell noch erforderlichen 10 000 Mark.

Reisender eines Versandgeschäfts hatte sich wegen Unterschlagung, Be­trug und Untreue zu verantworten, weil er fingierte Bestellungen gemacht, Muster verkauft und schließlich auch Gel­der, die seinem Auftraggeber gehörten, für sich behielt. Das Gericht erkannte auf einen Monat Gefängnis, die er jedoch nicht zu verbüßen braucht, wenn er inner­halb einer bestimmten Frist den Scha­den wieder ausgleicht. Wegen nächt­licher Ruhestörung war ein junger Mann mit einem Strafbefehl in Höhe von 10 M. bedacht worden. Der hiergegen eingelegte gerichtliche Einspruch blieb ohne den gewünschten Erfolg. Dor eini­ger Zeit wurde ein Autofahrer in poli­zeilichen Gewahrsam genommen und ihm der Führerschein entzogen, weil er dem Alkohol zu sehr zugesprochen hatte. Ein Freund von ihm wollte ihm Bei» stehen und machte sich bei der Gelegen­heit gegenüber dem Beamten strafbar. Anstelle einer verwirkten Gefängnisstrafe von 3 Tagen muß er 30 M. bezahlen. Wegen unerlaubten Waffenbesitzes und weil er schließlich diese Waffe auch noch einem andern verkaufte, ohne sich zu vergewissern, ob dieser dazu befugt sei, stand ein junger Mann von hier vor Ge­richt. Urteil: Drei Tage Gefängnis. Mehrere junge Leute, die auf dem Markt­platz sich so benahmen, daß ein Polizeibeamter einschreiten mußte, hatten auf dessen Aufforderung hin den Platz nicht verlassen. Das kostet jeden Betei­ligten 10 Mark. Mit 2 Wochen Haft wurde ein Mann bedacht, der bettelnd im Lande umherzog. Als letzte An­geklagte erschienen zwei Leute, die aus einem Keller Kartoffeln enrwen- det hatten. Das Gericht erkannte gegen jeden auf 3 Monate Gefängnis, von de­nen einer durch die Untersuchungshaft als verbüßt angerechnet wird, während es für die restlichen 2 Monate Strafaufschub gibt.

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Tonfilm: »Der unsterbliche Lump".

Capitol. Eine kleine Volksballade ist diese Geschichte von einem Dorfschulmeister, der gleichzeitig ein großer Komponist ist,, und von seiner Siebe zum Annerl, der schonen Vriefträgerstochter im kleinen Alpendorf. Nach ihres Vaters Willen heiratet sie aber einen reichen Bauernsohn, und der Dorfschullehrer Hans Ritter, inzwischen durch seine Oper be­rühmt geworden, irrt, enttäuscht von seiner Liebe, als Vagabund durch die Welt. Schließ­lich zieht es ihn doch in die Heimat und er kommt gerade recht, um Jein Denkmal" mit einzuwelhen. Niemand erkennt ihn. nur das Annerl, die ihm jetzt aufs neue ihre Liebe schenkt.

Eine Fabel, einfach und schlicht, voller Lieb­reiz und Schwermut des Lebens. Aber auch lachen darf man herzlich über prächtige Gestal­ten aus dem Alpendorf, die da find der Bür­germeister, der Großbauer mit dem dicksten Ochsen, der Briefträger, das Annerl. Und Ku­lisse sind die Alpenlandschaft, das schmucke Dörfchen, die schönen Tiroler Trachten und Volksfest beim fröhlichen Tanz. Den Lehrer spielt Gustav F r ö h l i ch und das Annerl Liane Haid. Die Ton-Wiedergabe ist gut, in der Musik und in der Sprache durfte sie vielfach deutlicher sein. Man versteht nicht alles, was aber dem Ganzen keinen Abbruch tut. Im Beiprogramm läuft neben der Wochenschau ein sehr schöner Film mit allerlei Merkwürdigkeiten aus der Tierwelt. sr.

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Vorschau auf die Ruder- und Schwimmeister- schafteu der Universität.

Die diesjährigen Rudermeisterschaften der Universität kommen am Freitag, 11. Juli, und am Sonnabend zum Austrag. Ausgeschrieben sind Rennen im Einer, Doppelzweier und Vierer. Die Rennstrecke für Einer und Dop­pelzweier beträgt 1000 m (Start Hindenburg- bad), die Strecke für das Viererrennen 1600 m (Start Lahngarten). Da auf der Lahn nur zwei Boote starten können, müssen Vor- und Zwischenrennen gefahren werden. Die Dor­rennen int Doppelzweier finden am Freitag um 9 Uhr statt, das Doppelzweierzwischen­

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rennen, das Einervorrennen und das Vierer­rennen am Nachmittag um 16 Uhr. Das Ziel ist das Universitätsbootshaus. Für das Einer- rernten liegen drei Meldungen vor: 1. sind. Kastrup (Freistudent), 2. stud. Hunold (ATÄ. Kurhesien), 3. stud. Bergen (ATV. Kurhessen).

Im Doppelzweier starten 5 Boote: 1. ÄTV. Kurhessev, 2. Turnerschaft Saronia, 3. Turner, schäft Philippina, 4. Turnerschaft Tuiskonia, 5. Freistudenten.

Auf Sonnabend um 14 Uhr ist das Einer--: Hauptrennen, um 17.50 Uhr das Hauptrennen im Doppelzweier feftgelegt.

Die llniversitätsschwimmeisterschaften beginn nen am Sonnabend um 14.30 Uhr. Ausge­schrieben sind Einzelkämpfe, Staffeln, Kunst- (ptingen und ein Mehrkampf, bestehend aus 100 m Gram len, 30 m Streckentauchen und drei Pfichtsprüngen. Infolge der größeren Teil­nehmerzahl als im Vorjahr werden alle aus- geschriebenen Konkurrenzen ausgetragen. In. tereifant werden die Staffeln werden (3,50 m Freistil, 4,50 m Lagenstaffel und 10,50 m be­liebige Staffel). In der 10,50 m-Staffel wer­den sich die Burschenschaften, der Akad. Turn­bund und der VC. einen harten Kampf liefern. Insgesamt starten etwa 75 Wettkämpfer.

Am Sonntag, 13. Juli, entsendet die Uni­versität ihre ' Leichtathletenmannschaft nach Frankenberg, um an den Wettkämpfen des SportvereinsHessen" teilzunehmen. Alle Lauf-, Sprung-, Wurfkonkurrenzen und Stof, fein sind stark besetzt. Diese Wettkämpfe sind die letzte Probe der Universitätsmannschaft für die am 19. und 20. Juli in Tübingen ftattfin« denden Südwestdeutschen Hochschulmeister, schäften. F. Weber.

Tagesanzeiger.

Freitag, den 1 I. Juli.

Berguügungsauzeiger.

Capitol, Diegenstrahe: 16.30 u. 20.15 Ahr: Der unsterbliche Lump".

Kamera, Kasernenstr.: Ab 17 u. 20.15 Ahr: Der weiße Teufel".

Cafe Markees, Reitgasse: Ab 20 Ahr: Konzert.

Cafe Vetter, Reitgasie: 20 Ahr: Konzert. Schloß - Cafe, Marburg: Ab 20 Ahr:

Konzert.

Stadtteller: 20 Ahr: Künstlerkonzert.

Schützenhof, Wehrda er Weg 2: Ab 20 Ahr:

Künstler- und Sttmmungskonzert.

Versammlungen. Vorträge ufw.

Zentralverband deutscher KriegsbesckBdig- ter und Kriegerhinterbliebener: 20 Ahr in den Steinwegsälen: Protestversamm­lung.

Stählhelm: 21 Ahr, im Zägerzimmer der Stadtsäle: Pflichtversammlung.

Sonnabend, den 12. Juli,

Versammlungen, Vorträge «sw,

Hess. Bauernverein: 11 Ahr, Stadtsäle: Generalversammlung.

Bergnügungsanzeiger.

Cafe Markees, Reitgasse: Ab 16 Ahr: Konzert.

Capitol, Diegenstrahe: Ab 16.30 Ahr: Der unsterbliche Lump".

Kamera: Kasernenstrahe: Ab 17 Ahr: Der weihe Teufel".

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Anfrage wegen der Milchpreiserhöhung.

Warum wurde der Milchpreis neuer­dings auf 34 Pfg. erhöht, nachdem er be­reits kürzlich von 30 auf 32 Pfg. gestie­gen war?.

Gottesdienst der israelittschen Gemeinde.

Sonnabend, 12. Juli.

Vorabend 19.30 Uhr; morgens 8 Uhr: nach­mittags 16 Uhr; Ausgang 21.35 Uhr: an Wochentagen 6.15 Uhr und 19.20 Uhr.

Blondes Haar:

als Shampoon

Beutel 30 -i

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r. Frankfurt a. M., 11. Juli. In* heutigen Vormittagsverkehr ist die Stint mung an der Börse weiter freundlich. Be­sonders anregend wirkte die gestrige, sehr feste Neuyorker Börse und die Diskont­senkung bei der Schweizer Nationalbank Die Spitzenwerte find weiter gefragt urw erhöht. I.G. Farben 162, A. E.G. Schuckert 173, Siemens 216.

r. Berlin, 11. Juli. Am Produkten­markt sind die Auslandspreise ermäßig Die Marktlage ist noch sehr ruhig. , Esie^ tivware behauptet. Das Geschäft ist _®e nig entwickelt. Die Angebote sind ziens' lich gering. Am Lieferungsmarkt ist Wei­zen ly2, cU, und ebenso Roggen 1Z-2 niedriger gesprochen. Hafer weiter W Gerste unverändert. Kleie fest. Das Ge­schäft hierin ist aber ziemlich gering. Wer zen per Juli 185, per Sept. 158, Rogge)' 172177, per Juli 173, Hafer 1581^ Gerste 160190.