Einzelbild herunterladen
 

Nr. 115

OberbeMM Zeitung. Marburg e. L. Sonnabend, bett 17. Mai 1930

e#fl# r

Schwere Sochwaiierlchüdm tn SfiMuMIaa»

» umsaßt

Sir heutige R

1« Sette«.

11111111

Die Isar in München,

die durch die starken Regenfälle der letzten Tage starkes Hochwasser führt und an den Ufern überall schwere Verwüstungen anrichtet. Ebenso werden Hochwasserschäden aus Oberbayern, Baden und der Schweiz gemeldet. Unser Bild zeigt das Nahen der Hochwasserwelle der Isar beim Deutschen Museum in München.

scheu Koalition zur Reichsregierung den Mt- telpunkt der Auseinandersetzungen. Der Parteitag des preußischen Zentrums hat zwar sich für die Aufrechterhaltung der bestehenden Koalition in Preußen ausgesprochen, hat aber sehr bestimmt der Erwartung Ausdruck ge­geben, daß die Sozialdemokratie m ihrer Haltung gegenüber der Reichsregierung und dem Reichskanzler diejenige Haltung ein­nimmt. die im Interesse guter Beziehungen zu den preußischen Koalitionsgenossen er­wünscht scheint. Es ist verständlich, dah das preuhische Zentrum solange wie irgend mög­lich an der Regierungskoalition mit den Sozialdemokraten festhält. Das Zentrum im besonderen hat kulturpolitisch, in der Kon­kordatsfrage, Schulfrage usw. mehr erreicht als es in der Opposition gegen eme kultur- politisch-liberale Mehrheit hätte durchsetzen können.

Wohl« «rortiert SeuMland?

Der deutsche Handelsverkehr mit dem Aus­lands würde sich, nach Richtung und Umfang auf eine Weltkarte projiziert, als em gewal­tiges Netz hinüber und herüber laufender Verbindungslinien darstellen. Alle Ozeane wären vielfach überbrückt, alle Kontinente mehr oder weniger eng umspannt. Der europäische Abschnitt würde sich jedoch am stärksten hervorheben. Hier sind die Be­ziehungen Deutschlands zu den anderen Han­delsmächten am engsten, die umgesetzten Gü­termengen weitaus am größten. Der Schwer­punkt des deutschen Auhenhandels liegt un­bestritten in Europa. So war es vor dem Kriege, so ist es auch heute noch. Im Jahre 1929 entfielen von unserer Gesamteinfuhr m Höhe von 13V2 Milliarden RM. 53 Prozent, von unserer Gesamtausfuhr, ebenfalls rm Be-

Nolilücke Solhkiwhkrli»!

Diebin Bezug auf Europa gescheiterte Lon­doner Flottenkonferenz hat die f r a n z ö s i s ch- italienische Spannung wieder einmal zur Hochspannung werden lassen. Der Gegen­satz zwischen den satten und den hungrigen Staaten gipfelt nicht etwa, wie man an­nehmen sollte, in dem Verhältnis Frankreich Deutschland, sondern in den französisch- italienischen Beziehungen. Italien ist durch den Kriegsausgang nicht befriedigt worden. Es sucht Raum für seine wachsende Bevölke­rung und für sein starkes nationales Gel­tungsbedürfnis, das durch den Faschismus künstlich hochgepeitscht worden ist. Plinister Erandi hat in einer der Form nach abge- gemeigenen aber sachlich sehr entschiedenen Rede das Geltungs- und Raumbedürfnis Italiens in Worten angemeldet, die in Frank­reich stärkstes Mihbehagen heroorgerufen ha­ben. Mussolini hat durch einige militärische Fanfarenstöhe die italienischen Forderungen so grell unterstrichen, dah die italienische Presse in ihren Kommentaren die Wirkung dieser Worte nach auhen hin zu mildern versuchte. Er hat das tyrrhenische Meer für Italien in Anspruch genommen, Fahnen von der Piave mit dem Wunsche geküßt, datz sie einst wiederzum Siege" über Flüsse getragen werden möchten und hat die Artilleristen von Livorno auf die kommende Ostfront hin- gewiesen. Das klingt alles nicht sehr freund­lich und läht die Erregung in Frankreich und in Südslawien begreiflich erscheinen. Mit dem französischen Beharrungsvermögen allein, mit dem Festhalten an dem nun einmal erreichten Zustande ist's nicht getan. Wenn man auch nicht z. B. hinsichtlich Deutschlands von einem politischen Zusammenspiel mit Italien sprechen kann, so sollte man in Paris doch einzusehen beginnen, dah eine Neugestaltung Europas auf die Dauer sich nicht vermeiden läht. Mit europäischem Eemeinschaftspatz und einer Ein­heitsmünze. worauf im wesentlichen Briands stark zusammengeschrumpfte Vorschläge hin­auslaufen, kann Europa nicht gerettet werden.

Auf der p0litischen Börse in ®enf hat naturgemäß die französisch-italienische Spannung eine besondere Rolle gespielt. Briand, Erandi und Henderson haben sich zu längeren Frühstücks- und sonstigen Be­ratungen zusammengesetzt. Es ist kaum an­zunehmen, dah praktisch, d. h. in der Flotten- abrüstungsfrage bei diesen Kavalierbe­sprechungen mehr herauskommt, als bei den eindringlichen Londoner Verhandlungen. Immerhin ist eine persönliche Fühlungnahme der verantwortlichen Staatsmänner nicht ohne Nutzen, schon, um festzustellen, dah die Reden in der Öffentlichkeit keinesfalls so kriegerisch und böswillig gemeint sind, wie sie sich anhörten. Italien wird sicherlich keinen Krieg vom Zaune brechen. Die militärischen Erfahrungen, die Italien mit seinen ver­schiedenen Kriegen gemacht hat. sind nicht allzu glänzend. Und Frankreich ist ein höchst beachtenswerter Gegner, derjenige Gegner, der im Weltkriege durch seine Zähigkeit und Tapferkeit die Hauptlast der Entente getragen hat und den deutschen Truppen am gefähr­lichsten geworden ist. Der politische Druck Italiens wird aber weiterbestehen und Frank­reich im Mittelmeer wie auf dem Balkan viel Sorgen machen. Der deutsche Außenminister Curtius hat mit Briand über die Räumung und die Saarfrage ge­sprochen. Die Räumung Ende Iuni scheint zur Tatsache zu werden, auuj soweit der so­genannteBahnschutz" int 'Saargebiet in Frage kommt. Das Saarproblem selbst war bisher aus seinem Erstarrungszustand nicht zu lösen. Frankreich erstrebt immer noch eine dauernde wirtschaftliche Festsetzung im Saargebiet, worauf Deutschland sich nicht ein­

trage von rund 1314 Milliarden RM. ein« schliehkich der Reparat»ons>achlteferungen, nicht weniger als 74 Prozent auf die euro­päisch«: Länder. An zweiter Steile unter den Kontinenten steht, weit hinter Europa zurück, Amerika mit 27 Prozent der deut­schen Gesamteinfuhr und 15 Prozent unserer Gesamtausfuhr. Dann folgen nacheinander die übrigen Erdteile: Asien (mit 12 bezw. 8 Prozent), Afrika (mit 5 bezw. 2 Prozent), Australien (mit 3 bezw. 1 Prozent).

Der Außenhandel Deutschlands mit ben europäischen Ländern ist aber noch in anderer Beziehung interessant. Europa ist heute der einzige Erdteil, bet dem unser Austauschhan- bel mit einer aktiven Bilanz, also mit entern Ausfuhrüberschuß, abschlieht. Dieser Aus­fuhrüberschuß belief sich 1929 auf nicht we­niger als 23/« Milliarden RM. Es sind nur wenige Gebiete des europäischen Aus­landes, in denen Deutschland mehr als Käu­fer, denn als Lieferant auftritt. Dazu ge­hören namentlich Rußland, .Spanien, Ru­mänien, Griechenland, Bulgarien. Die besten Kunden Deutschlands sind die unmittelbar benachbarten Länder und die europätschen Grohstaaten. Ueberraschend ist vielleicht, daß Holland mit seinen 7-/. Millionen Einwoh­nern unter allen Ländern am meisten deut­sche Produkte abnimmt. Es kaufte von uns im Jahre 1929 für nicht weniger als 1,36 Milliarden RM. Dabei handelt es sich wie überhaupt beim deutschen (Export vor­nehmlich um industrielle Fertigerzeugnisse (Eisenwaren, Maschinen, Tertilien, Chemi­kalien usw.). Allerdings ist damit mdjt ge­tagt, daß Holland alle diese deutschen Wa­ren selhst verbraucht. Ein großer Teil geht über die holländischen Seehäfen weiter m andere Länder. Hinter Holland folgt, nach dem Werte der von Deutschland bezogenen Waren berechnet, ht erster Reihe England. Es nahm uns im Satire 1929 insgesamt für 1,31 Milliarden RM. Produkte ab. Unser drittbester Kunde in Europa war Frankreich, das bei uns für 935 Millionen RM. einkaufte. Dann folgen die Tschecho- slowak« mit 658 Millionen RM., die Schwerz mit 627, Belgien einschließlich Luxemburg mit 609, Italien mit . 602 Millionen RM. Das große Rußland hingegen bezog nur für 354 Millionen RM. deutsche Erzeugnisse.

Die überseeischen Gebiete liefern, ron nw» nigen Ausnahmen abgesehen, erheblich mehr Erzeugnisse nach Deutschland, als sie von uns beziehen. Die Vereinigten Staaten, z. B. kauften im Jahre 1929 für 991 Milko« neu RM. deutsche Ware also weniger als das kleine Holland, nur wenig mehr als Frankreich. Deutschland dagegen bezog nn gleichen Zeitraum von den Vereinigten Staa­ten Erzeugnisse im Werte von rund 1,8 Milliarden RM., und zwar vor allem Baum- wolle, Kupfer, Mineralöle. Mit den Ver- einigten Staaten ist unsere Handelsbilanz also passiv. Das gleiche güt von den meisten Ländern Amerikas und den übrigen Konti- nenten. Alles in allem erreicht der Absatz tn Süd-, Mittel- und Nordamerika (ohne die Vereinigten Staaten) und in Australien zu­sammen noch nicht einmal die Höhe des Ab­satzes deutscher Produkte in England. Auch in Asien und Afrika ist der deutsche Absatz im Vergleich zu dem riesigen Umsatz der Kontinente und ihrer Beoölkerungszahl gering. Asien kaufte im Iahte 1929 für 104 Milliarden RM. Waren von uns, Afrika für 312 Millionen RM.

könnte! Ihm ihren Kummer klagen und ihre große Herzensnot. Er verstand sie ja am besten von allen Menschen auf der weiten Welt. Ach, warum mutzte Leba so fern sein von Danzig?

Aber wenn der andere wieder kam, der Erzengel Michael von St. Marien, der muhte ihr die Wahrheit sagen. Denn der log nicht.

Aber der Rothaarige, der log.

Sie hätte ja Frau Kathattna fragen können, aber sie schämte sich. Und sie hatte immer ein wenig Scheu vor Frau Katha­rina, weil sie wußte, datz der Rothaarige ihr Liebling war. Und daß sie ihm ge­wiß beistehen würde.

Sie ließ den müden Kopf in die Kisten zurücksinken und sah noch einmal in den Mond. Dann fielen ihr die Augen zu.

Sie wußte nicht, wie lange sie geschlafen hatte, als sie plötzlich hochfuhr.

Hatte es nicht geklopft?

Irgendwo?

Immerzu?

Oder war das im Traume gewesen?

Aber nein, nein, jetzt hörte sie es wieder deutlich. Dann wurde es lang­samer, schwächer, und verhallte.

Ob niemand es sonst gehört hatte?

Ob sie alle so fest schliefen im Haus?

Es ließ ihr keine Ruhe.

Sie sprang hastig auf und warf den lan­gen, blauen Mantel über das Hemd. Der Mond stand jetzt groß und hell über den Dächern, datz es fast taghell im Zimmer war.

Leise öffnete sie die Tür und schlüpfte hinaus auf die Treppe.

Ob sie Frau Katharina wecken sollte oder die Mägde?

Aber da klopfte cs schon wieder.

ito jetzt hörte sie deutlich, datz es unten fUkÄL Z-Wen Haustür war.

deren zu hören sei. Aber es war alles still.

Nur der Wind ging wie gestern in har­ten Stößen durch die Gassen.

Da stieg sie langsam wieder nach oben. Aber die Knie waren ihr schwer und zit­terten, datz sie sich am Treppengeländer halten mußte. Was hatte Frau Katharina gesagt?

Daß man vor etlichen Tagen einen Bür­ger der Stadt draußen erschlagen, gefun­den?

War das der Krieg?"

Und würde es nun immer schlimmer kommen?

Sie konnte bei Tisch nur wenige Bisten herunterwürgen und wunderte sich, wie gut der Rothaarige es sich schmecken ließ.

Der Sturm hatte sich gelegt. Diese Nacht war so still und ruhig, daß man die Mäuse rascheln hören konnte im Gebälk. Sie schliefen alle schon im Veldekehaus. Nur Antje lag wach mit großen fragen­den Augen und konnte keinen Schlaf fin­den. Immer wieder hörte sie die Turm­uhr von St. Marien schlagen, immer wei­ter rückte der Schein des blasten Mondes, der über die hohen, spitzen Dächer stieg. Antje hatte sich aufrecht hingesetzt im Bett, die gefalteten Hände gegen die Brust ge­preßt. Sie lauschte, und wußte doch selbst nicht auf was.

O, die Wahrheit! Die Wahrheit!

Warum spielte man so grausam mit ihr? Warum hatten die Brüder etwas zu ver­heimlichen vor ihr? O, welcher von bei­den war es, mit dem sie einst gehen sollte durch dies lange, herrliche, müheselige Erdenleben? Wenn der Vater das wüßte, daß man ihr >je Wahrheit so vor­enthielt. Wie würdst er zürnen und ein- treten für die Re^d Ttlw w

daß sie ein einziM- SMf MD M PL

Auch das Treppenhaus und die Diele waren hell vom Mond erleuchtet.

Da flieg sie eilig die Stufen herunter, ohne sich Zeit zu lasten, irgend jemand zu Hilfe zu rufen.

Und fragte mit lauter Stimme, ehe sie den Riegel von der Eichentür schob, wer da wäre.

Und wußte doch so gewiß in ihrer Seele, datz es nur ein einziger sein konnte.

Mache mir auf, Antje. Ich habe keine Zett." r

Als sie den Riegel zuruckschob, schne sie aus.

Gegen den Pfosten gelehnt stand im weißen Mond licht der Ratsherr, Blut nn Gesicht, Blut an den Händen, zu Tode erchöpft. Er tastete nach ihr und hielt sich an ihren Schultern. Dann brach er in die Knie.

,Hilf mir, Antje!"

Da schrie und zitterte sie nicht mehr.

Da kam es wie eine heilige Kraft über sie.

Mit beiden Armen stützte sie rhn und führte ihn Schtttt für Schritt nebenan ins Kontor.

Da knickte er wieder zusammen, und sie bettete ihn auf die harte Erde. Beugte sich tief über ihn und sagte leise:

Bleibt ruhig liegen, ich wecke berwet» len die Frau Katharina."

Er wischte sich bas Blut aus ben Augen.

Niemand wecken, Antje, niemand wel­ken. Das gibt gleich soviel Geschrei und Aufruhr. Und ich möchte nur Stille jetzt.

Bring mir Master und ein Tuch. Es ist ja weiter nichts."

Sie flog die Treppe herauf und kramte altes Linnen aus der Truhe. Warf ihren blauen Mantel ab und zog ein Röcklein über, daß sie die Hände frei hätte zum Anfasten.

(Fortsetzung folgt.)

lassen kann. Je näher der Abstimmungs­zeitpunkt rückt, umso weniger Anlaß hat Deutschland zum Nachgeben. Hier arbeitet wirklich die Zeit für die deutschen Interessen. Eine Vermeidung der Abstimmungsniederlage würde für Frankreich politisch von größtem Wert sein. Mit dem polnischen Außenmini st er Zaleski hat Dr. Curtius über die Minderheitsschulfrage in Ober­schlesien gesprochen. Es handelt sich darum, daß nach den ursprünglichen Genfer Verein­barungen der Wille der Erziehungsberechtig­ten wirklich zum Ausdruck kommt. Das Er­gebnis der Sejmwahlen hat gezeigt, daß die Politik des Druckes nicht zum Ziele führt. Die Deutschen werden mit 16 Sitzen im neuen Sejm als stärkste Partei vertreten sein. Da­mit ist ein vernichtendes Urteil über den Terror-Wojwoden Eranczynski gefällt, der nach der Niederlage im Ulitz-Prozeß und nach dem vernichtenden Ergebnis der Sejm­wahlen wohl bald seinen Posten räumen dürfte. Die eigentlichen Verhandlungsgegen­stände der Genfer Ratstagung sind von nicht allzu großer aktueller Bedeutung. Eine An­zahl Entschließungen der Ausschüsse, so z.. B. die des Sicherheitsausschusses muß zur Kennt­nis genommen und an die Vollversammlung überwiesen werden.

In Spanien hat die auf die intellektuel­len Kreise sich stützende revolutionär- republikanische Bewegung eine Eegenbewegung ausgelöst, die beinahe zu einem Militärputsch der Eeneralsanhänger des verstorbenen Diktators Primo de Rivera geführt hätte. Die Regierung bemüht sich, auf dem Wege zu verfassungsmäßigen Zuständen weiterzuschrei­ten und zwar in Fühlung mit politischen Per­sönlichkeiten der gemäßigt liberalen Kreise. Regierung und Monarchie sind jedenfalls in einer ungeheuer schwierigen Lage.

In der reichsdeutschen Innen­politik bildete das Verhältnis der preußi-

Nachdruck verboten.

Sanft fiter Samia

Roman von Leontine von Winterfeld-Platen.

27. Fortsetzung.

Zetzt kam Frau Katharina herein.

Der Ratsherr scheint noch immer nicht zurück von seinem Ritt. Und man hat schon zweimal hergeschickt und nach ihm gefragt. Was soll man nut davon denken?"

Und sie ging ein wenig unruhig im Zimmer hin und her, ordnete dies und glättete jenes.

Wo es etaws Gefährliches zu erkun­den gibt, mästen sie ihn auch alleweil schicken. Und soll vor etlichen Tagen der Bardewick auch draußen erschlagen worden sein auf einem wichtigen Ritt nach Oliva. Es ist der Wald so düster und unwirtsam dort, und überall schwärmt der Pole."

Sie seufzte und sah zum Himmel.

Und bann bas Wetter diese Nacht! Immer und immer habe ich lauschen muffen auf den Sturm. Die Fenster und Türen hat er schier aus den Angeln ge­hoben, die nach Norden lagen."

Bertie gähnte.

.Hab' nichts vernommen davon, Frau Mutter. Dieweil' ich einen guten und festen Schlaf allezeit habe. Und jetzt plagt mich der Hunger. Sollte es noch nicht Essenszeit sein?"

Gehe Antje, die Magd soll die Suppe bringen, es ist alles fertig" sagte Frau Katharina schnell und sah besorgt zu Ber­tie herüber, denn er war gewohnt, immer pünktlich sein Esten zu haben.

Antje sagte in der Küche Bescheid.

Aber auf der Diele verhielt sie ben Schritt und lauschte zur großen Haustür hinüber, ob denn noch nichts von dem an-

W

WW

W

> -

> "

2 AZ *