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Sette 6

Oberhesfttcht Zeitung. Mardarg a. L, Mittwoch, beit 2. Aptll 1930

Nr. 78

heutige schmerzerfüllt sein muh, wie ihn Seel­sorger und Pflegebefohlenen zeigten. Pfarrer Koch war bis zur Revolution langjähttger Kreisschulins^ktor des Inspektionsbezirks Frankenberg, bis vor etlichen Jahren Vor­stand der Ortsgruppe bei Hessischen Ge- schichtsvereins; denn als alter Hesse (geboren in S ch ö n st a d t bei Marburg als Sohn des dortigen Pfarrers) liebte und liebt er noch heute sein liebes Hessenland.

Frankenberg, 31. März. Bei der heute hier in der Totenkirche stattqefundenen Mahl des zweiten lutherischen Pfarrers erhielt Pfarrer Baltz-Dottendorf 240 und Pfarrer Sauer-Frankfurt 350 Stimmen, so dah der Letztere als gewählt gilt.

kretS ViebrnkvoE

Biedenkopf, 1. April. Der Landweg BellnhausenSinkershausenFrohnhausen b. El. wird wegen Neudeckung von Rim. 3,1 bis 3,3 für die Zeit vom 1. April bis einschl. 3. April 1930 für den Durchgangsverkehr ge­sperrt. Die Umleitung erfolgt über Gla­denbach. Verkehr von und nach Damshau- sen und Diedenshausen bleibt zulässig.

Holzhausen b. Gl., 1. April. Die Eheleute Landwirt Johannes Krämer feierten am Sonnabend, dem 30. März, das Fest der goldenen Hochzeit in geistiger und körperlicher Frische. Sämtliche Kinder und Enkel, sowie die näheren und weiteren Anver­wandten und Freunde beteiligten sich an dem Fest. Um 4 Uhr nachmittags wurde dem Jubelpaare von der Singgruppe der Frauen­hilfe ein Ständchen gebracht.

* Dattenberg, 31. März. Hier unS in den Orten der Umgegend hat sich bis heute der Brauch erhalten, dah der erste Früh­jahrsaustrieb der Schafherde feft« lich gestaltet wird. Gegen 2T&cn& hält der Schäfer, begleitet von der Schuljugend and Er­wachsenen, seinen Umzug, um die Schafe nebst einem Trinkgeld in Empfang zu nehmm. Dann geht es hinaus zum Pferckwlatz. wo die Kin­der, aus Stroh und anderen brennbaren Stof­fen hergestellte an langen Stangen gebundene Fakeln anzünden. Früher war mit diesem Brauch fre Unsitte verbunden, die Feldhecken in Brand zu sehen. waS gegenwärtig jedoch durch Polizeiverordnung verboten ist.

Sirfelb, 3L März. Die hiesige Volks­schule veranstaltete auch in diesem Jahre eine Schulaus st ellung in dem reich mit Blumen geschmückten Saale der Oberstufe. Der sonst übliche Rahmen, nur die Handarbei­ten der Mädchen den Eltern und Freunden der Schule zu zeigen, wurde weit dadurch über- schritten, dah auch die Produtte des Zeichen- und des Werkunterrichtes ausgelegt waren. In netter, freundlicher Aufmachung lagen die Handarbeiten der Mädchen auf den Bänken ausgebreitet, exakt in der Ausführung^ ge­schmackvoll in der Farbenzusammenstellung. Ein bunt bewegtes Bild boten die sauberen Zeichnungen. Interessant war die verschieden­artige Entwicklung von Knaben und Mädchen ' in der zeichnerischen Darstellung. Anziehend wirkten auf den Besucher besonders die Segel­flugmodelle. Alle bekannten Typen waren vertreten. Vom einfachsten Anfängermodell bis zum schwierigsten Hochleistungstyp mutzte man die saubere Arbeit anerkennen. Eine reichhaltige Ausstellung, die eines zahlreiche­ren Besuches wert gewesen wäre.

Lixfeld, l. April. Der Bergmann W. Schwarz von hier, der vor einigen Tagen auf der GrubeKönigszug" bei Oberscheld durch herabfallendes Gestein verunglückte, ist im Dillenburger Krankenhaus gestorben. Der Bedauernswerte hatte nutzer den beiden Bein­brüchen noch innere Verletzungen davongetra­gen, die seinen Tod herbeigesuhrt haben. Der schwergeprüften Familie wird allseitige Teil­nahme entgegengebracht.

Au- dem MkretS

Erhöhung der Kreisabgabe im Dillkreis.

Dilkenburg, 1. April. Die Verwal­tung des Dilltteises trägt sich mit der Ab­sicht, die Kreisabgabe von 25 Prozent im Vorjahre auf 60 bis 70 Prozent im neuen 2ahre zu steigern, um den Geldbedarf des Kreises zu decken. Der voraussichtlich im April zusanrmenttetende Kreistag wird sich gelegentlich der Etatsberatung mir dieser An­gelegenheit zu befassen haben, und es steht anher Zweifel, dah gegen die in diesem umfange beispiellose Lastensteigerung scharfe Widerstände zu überbrücken sein werden. Sollte die Kreissteuer auf 60 bis 70 Pro- zent festgesetzt werden, so hätte die Stadt Dillenburg statt der im Haushaltsplan ein­gesetzten 64 400 RM. das Doppelte, also nahezu 130 000 RM. an Kreissteuern auf* zubringen. Auch den Städten Herborn und Saiger würde es nicht anders ergehen, so dah die Etats über den Haufen geworfen werden.

Aos -em Lumdrttal

Allendorf (Lumda), 31. März. Hier brach in der letzten Nacht im Grundstück des Landwirts Heinrich Weitz HI. Feuer aus, das trotz eifriger Bemühungen der Feuerwehr rasch um sich griff. Den Flammen fiel die grotze Scheune mit den Sesamten Vorräten an Erntefrüchten, Ma- hinen, Wagen usw. völlig zum Opfer, während das Vieh mit großer Mühe ge­rettet werden konnte. Das Wohnhaus blieb dank der Arbeit der Feuerwehr er­halten.

Kasseler Kommunallandtag

Kassel, 31. März. Der 61. Kommu­nallandtag für den Regierungsbezirk Kas­sel wurde am Montag nachmittag durch den Dizeoberpräsidenten Dr. D ol ck a r t mit einer Begrüßungsansprache namens der preußischen Staatsregierung eröffnet. Der Stellvertreter des Oberpräsidenten wies auf die beiden Vorlagen oer Staats­regierung hin, die di« Wahl oes Landes­hauptmanns von Hessen betreffen, der in seiner Amtseigenschaft zugleich Landes­hauptmann der Provinz Hessen-Nassau ist, so daß sich auch der Provinziallanotag noch mit der Wahl des Lanoeshaupttnanns be­schäftigen wird. Der Bizeoberpräsident dantte dem Landeshauptmann Dr. v. Geh­ren für seine verständnisvolle und ge- schiäste Amtsführung während der letzten elfeinhalb Jahre. Dann verwies der Ober- präsident auf die Schwierigkeiten bei der Festlegung des Haus - haltsvoranschlages, da eine mög­lichst niedrige steuerliche Belastung der Angehörigen des Bezirksverbandes ins Auge gefaßt werde, ohne daß dabei die wichtigen kommunalen Anstalten zu kurz kommen dürften. Für die Unterhaltung der Landstraßen sind 200 000 RM. mehr als im Dorjahr auSgeworfen. Die Staot« und Landkreise werden Beihilfen für den Landwegebau erhalten; diese waren im Dorjahre unter dem Zwange der Not ge- kürzt worden. Zum Präsidenten deS Kommunallandtages wurde Oberstu­diendirektor Dr. Franz Becker-Kassel (Deutsche Dolkspartei) und zum stellvettre» tenden Präsidenten Landrat Dr. Wiechens- GerSfeld (Zentrum) gewählt. Präsident Dr. Becker begrüßte den Landeshauptmann und gab seiner Freude Ausdruck, dah er von seiner ernsten Erkrankung wieder genesen sei, und wünschte, daß er noch lange an der Spitze des Bezirksverbandes stehen möge. Dr. v. Gehren dankte und gab oer Hoff­nung Ausdruck, dah es ihm vergönnt sem

möge, noch lange für die hessische Heimat wirken zu können.

Nachdem dann die emzelnen Ausschüsse ildet waren und otefen die Erledigung zahlreichen Dorlagen und Eingaben

überwiesen worden war, wurde oie nächste öffentliche Sitzung des Kommunallandtags auf Mittwoch vormittag 9.30 Uhr fest­gesetzt.

Hauptausschotz des Kasseler Kommunal» landtages.

Der Hauptausschutz des Kommunallandtar ges befähle sich in seiner Dienstag-Sitzung mit dem E t a t des Landes-Fürsorge- verbandes, der in Einnahmen mit 6 693 440 Mark, in Ausgaben mit 8 539 970 Mark abschlieht. also einen Zu schuh von 1846 530 Mark erfordert. Während in 1925 nur 1995 Geisteskranke, Idioten, Epi­leptiker usw. in den Anstalten des Bezirks­verbandes und den privaten Anstalten un­tergebracht waren, beträgt die Zahl in 1929 nicht weniger als 2781. Unbestritten wird zum mindesten ein sehr hoher Prozentsatz der schweren Erkrankungen durch Trunksucht ausgelöst. Eine starke Bekämpfung dreier Trunksucht würde eine we­sentliche Ersparnis an öffentlichen Ausgaben erbringen. Ein Antrag, den Zuschuß des Bezirksverbandes an die Ar- beitsgemeinschaft der sozialen Versicherung und Wohlfahrtspflege in Hessen-Nassau in Kassel um 30 000 Mark zu kürzen, wurde abgelehnt. Bei der Beratung der Landes- arbeitsanftalt und des Landesfürsorgeheims Breitenau wurde gleichzeitig die Zukunft der Landesarbeitsanstalt Breitenau erörtert. Der Voranschlag der Landesarbeitsanstalt und des Landesfürsorgeheims schlieht in Einnahme mtt 297 500 Mark, in Ausgabe mit 360 500 Mark ab. Er erfordert also einen Zuschuh von 63 000 Mark. Die Vorlage wurde an den Lcmdesausschuh zurückverwiesen. Die Voranschläge der Witwen- und Waisenver- sorgungsanftalt, der Sterbekasse, der Ruhe­gehaltskasse und der Witwen- und Waisen­kasse für die Kommunalbeamten des Regie­rungsbezirks wurden genehmigt.

Weitere Kursmeldungen

35*1« 105*1, 216 170*«

85*/« 105*1, 215 170 107

3,15 29,70 26,30

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6*>/oige Eold-Psandbriese, Reihe 3 und 5 79 st.

8st,ige Eold-Psandbriese, Reihe 10 «st.

8°/oige Eold-Komm.-Echuld»erschr» Reihe 1 92st.

8/. - 3 33 st.

Warenmarkts

Getreide in 1000 Kilogr., Wehl und Futter­mittel je 100 Kilogramm.

Svsfen Rasfau un- Nachbarsebiete

Die unbeleuchteten Langholzwagen.

Fritzlar. 31. März. Ein von der Kalbs- burg d-.e stark abfallende Straße herabkommen­der Motorradfahrer stieß mit einem unbeleuchteten Langholzwagen zusammen. Der Anprall war so statt, daß der Motorrad­fahrer stürzte und sehr schwere Ver­letzungen an Armen .Beinen und am Kopf erlitt. Der Derletzte, ein Metzgergeselle auS Herxhausen. wurde dem Fritzlarer Kranken­haus zugeführt.

Regie rungsral Noelle zum Landrat ernannt!

Melsungen, 31. Mörz. Wie verlautet, hat das Staatsministerium unterm 25. März den bisherigen kommissarischen Landvat, Re­gierungsrat Noelle zum Landrat des Kreises Melsungen ernannt.

Tödlich verunglückt.

Weilburg, 31. März. Der 37jährige Arbeiter Haas aus Walbaubach wurde in der Nähe von Löhnberg auf dem Wege zu feiner Arbeitsstätte von einem Last - wage n erfaßt und überfahren. Der Ver­unglückte wurde in die Gießener Klinik über­führt, wo ihm ein Bein abgenommen werden mußt. Jetzt ist der Verunglückte seinen schweren Verletzungen erlegen.

Graf Friedrich zu Solrns-Laubach f.

Kloster Arnsburg, 31. März. 3m Alter von 63 Jahren verschied im Arnsburger Schloß nach kurzer Krankheit der Graf Fried­rich Ernst zu Solms-Laubach. Er war der dritte Sohn des 1900 verstorbenen Grafen Friedrich zu Solms-Laubach. Der Heimge­gangene ist ein Onkel d-s Grasen Georg Fried­rich von Solms-Laubach in Laubach und ein jüngerer Bruder des ®rafat Wilhelm in Arnsburg.

Wetzlars 750-Jahrfeier.

Wetzlar. 1. April. Am 1. April jährt? sich zum 750. Male der Tag, an dem Kai­ser Barbarossa der Stadt Wetzlar die Rechte einer Freien Reichsstadt verlieh. Ursprünglich waren aus diesem Anlaß größere Festlichkeiten geplant. Mtt Rück­sicht auf die Not der Zeit hat die Stadt- verwattung davon abgesehen. Die Feier wird verbanden mit dem großen Heimat­fest des Kreises Wetzlar, das alle drei Jahre stattfindet und im Juli d. I. ab- gehatten werden soll. Einer der drei Fest- tage wird durch die 750-Jahrfeier sein Gepräge erhalten. Historischer Festzug, akademischer Festakt u.a. sind vorgesehen.

Im Beruf getötet.

Gelnhausen, 31. März. Auf dem Bahnsteig des hiesigen Bahnhofs wurde gestern vormittag der Bahnpostschaffner Rudolf Eisenacher aus Gießen tot aufge­

funden Beim Ueberschreiten der Gleise war der Beamte, der den Post­wagen eines Personenzuges besteigen wollte, von der Lokomotive eines Schnell­zuges erfaßt und zur Seite geschleudert worden. Schwere Kopf- und Beinverletzun- gen führten den Sofortigen Tod herbei.

Dr. Antonis Abschied.

Fulda, 1. April. Mit dem gesttigen Tage ist die Amtszeit Dr. Antonis als Oberbürger­meister der Stadt Fulda zu Ende gegangen, deren Oberhaupt der Scheidende 36 Jahre hin­durch gewesen ist. Nachdem auf Grund des Altersgesetzes die städtischen Körperschaften im Herbst vergangenen Jahres seinem Aus­scheiden im Hinblick auf das erreichte Alter von 68 Jahren zugestimmt hatten, erhielt Dr. Antoni im Februar vom Regierungspräsi­denten bis zum Ablauf seiner Amtszeit einen Urlaub aus dem er nicht mehr in den Dienst zurückgekehrt ist. Aus Esten wo er künftig feinen Wohnsitz nehmen wird, hat er sowohl an Magistrat und Stadtverordnetenversamm­lung als auch an die Beamten und Angestell­ten der Stadt Abschiedsschreiben gerichtet.

WirMaft und Sandel

Berliner Börsenbericht vom 1. April.

Für die Tendenz des heutigen Tages war die Politik von ausschlaggebender Bedeutung. Die Möglichkeiten für das Kabinett Brüning werden lebhaft diskutiett, und wenn die Aus­sichten der Regierung auch verschieden be- unetft werden, so scheint es doch, als ob der zu erroartenbe Mitztrauensantrag abge­lehnt werden dürfte. Immerhin bekundete man nicht nur an der Börse, sondern auch beim Publikum wenig Neigung, sich vor Klärung der Lage neu zu engagieren, an­dererseits lag aber bei den Banken keinerlei Verkaufsangebot vor, so dah in der Regel keine nennenswerten Veränderungen einttaten, und die Tendenz als rocht widerstandsfähig bezeichnet werden muhte. Zu den ersten Kursen zogen Kunstseidenwerte, die auf die gemeldeten Betriebseinschränkungen bei der Aku schwächer lagen, die Börse etwas in Mitleidenschaft. Devisen fester, Geldmarkt unverändert.

Berliner Devisenbericht vom L April.

Helfingfors 10,52510,545, Wien 58,985 bis 59,105, Prag 12,39412,414, Budapest 73,05 bis 73,19, Sofia 3,0373,043, Holland 167,91 bis 168,25, Oslo 112,00168,25, Kopenhagen 112,05112,27, Stockholm 112,49112,71, Lon­don 20,35720,397, Buenos Aires 1,6071,611, Rewyork 448454,1925, Belgien 58,3758,49, Italien 21,93521,975, Paris 16,37516,415. Schweiz 80,99581,155, Spanien 52,1752,27, Danzig 81,39581,555, Japan 2,0682,072.

Berliner Produktenbörse von L April.

Roggenstroh 1,201,40. Weizenstroh 1,15 bis 1,30, Haferstroh 0,901,05, Eerstenstroh 0,95 bis 1,10 (alles drahtgepreht), gebund. Roggen, langstroh 1,251,50, Roggenstroh 1,051,30, Weizenstroh 0,951,20, Häcksel 1,75-1,90, Heu (handelsüblich, ges. trocken) 1,802,10, gutes Heu (erster Schnitt) 2,502,90, Thymotee (lose) 3,504, Kleeheu (lose) 3,403,90, Mie. litzheu (lose, Havel) 1,701,90, drahtgepr. Heu in über Notiz 40.

Am Lieserungsmartt setzte Weizen 23 M, Roggen bis 4 Jt fester ein. Septemberweizen wurde zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Abschlag von 13 JC gegenüber Juli- lieferung notiert. Für Weizenmehl ist nur Se Konsumnachfrage zu verzeichnen, die 'nforderungen sind um etwa 25 -3 er­höht, vereinzelt kommt etwas mehr Material aus der zweiten Hand heraus. Für Roggen­mehl lauten die Mühlenofferten infolge der schwierigen Versorgungsmöglichkeiten mit Rohmaterial bis 50 -Z höher. In Hafer hat die stürmische Kauflust zu den jetzt erreichten Preisen etwas nachgelassen. , Bei festen Offerten waren jedoch ebenso wie für Gerste erneut ttichte Preisbesserungen zu verzeichnen.

Wetterbeobachtungen am 1./2. April

Höchste Temperatur 1. April 17,2 Eelstus

Niedrigste Temperatur letzte Nacht 4.9 Eelstus

PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BÖHLER

Fernruf 248 Marburg-L. Wettergasse 30

Zeit

Barorneterst. reduziert auf N. N.

Tempe- ratur

Relative Luft- feuchtig- feit >

1.4. 2 Uhr na<6m.

1. 4. 9 Uhr nachm.

2. 4. 7 Uhr norm.

761,8 mm

761,9 mm

761,6 mm

16.8 Eels.

9,8 Eels.

7.2 Eels.

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661.

Wetterbericht.

Die Witterung in Deutschland wird im we­sentlichen noch durch das Hochdruckgebiet be­stimmt, das über Finnland liegt uns ein (Sc- biet wolkenlosen Himmels bis nach unfern Gegenden reichen läßt. Demgegenüber liegt westlich von Irland ein sehr tiefer Wirbel, an dessen Vorderseite fortgesetzt kleine Rand- störungen nordwärts wandern, dabei über England und Frankreich auch Niederschläge verursachend, bei uns bisher jedoch nut ge­legentliche Bewölkung brachten. Durch dau­ernd südliche Luftzufuhr wird es vorerst un­gewöhnlich warm, jedoch muh im Laufe der Woche mit dem Vorstoß der kühleren Luft und dadurch vorübergehend stärkere Regcnueigung gerechnet werden.

Aussichten für Donnerstag: Noch Fortdauer der warmen Witterung, aber aufkommende Neigung zu Niederschlägen.