Stift 2
Oderheffffche Zett«««. Marburg e. L. Montag, den 12. August 1929
Nr. 187
neuen Staat bat sich gleich $u Beginn in der Abwehr feindlicher Angriffe auf Deutschlands Grenzen und Deutschlands Boden, auf Deutschlands Üna-bLngigkett gezeigt.
Es »ar ein gut konservativer ostvreutzischer Mann, der verbunden vielleicht beute noch mit den Gefüblwertvn der Vergangenheit, aber objektiv genug, anerkannt bat, dab auch in diesen Kämpfen Deutschlands ärmste Söhne gezeigt hätten. dah sie In den Stunden der Gefahr auch Deutschlands treueste Söhne seien. Und dab Oberschlefien deutsch geblieben ist in den Jahren 1921 und 1922, das verdanken wir neben allen anderen Erwerbsständen nicht zuletzt der Treue der deutschen Arbeiterschaft.
Ma« bat tt«e die militärische Abrüstung am«z«angeu, eine militärisch« Abrüstung, die i« de, Praxis die Ungleichbeil «ad Ungerechtigkeit aufzeigt, zu der mau uns im europäischen Konzert immer noch verurteilte
Eine Abrüstung nehmen wir inbes freiwillig vor, das ist die des Völkerhasses und des Völ- kermibtrauens. Weil wir in der Republik, in der Demokratie diese Abrüstung seit dem Tage betrieben haben, an dem wir eingesehen haben, dab ein neuer Krieg nicht nur unser Land, sondern die ganze Welt verwüsten würde, deshalb ist es uns gelungen, wenigstens die wenigen Erfolg« zu erreichen, di« wenigen Erleichterungen su erlangen, di« uns heute zu bet Hoffnung berechtigten, dab auch die Verhandlungen im Haag nicht ergebnislos sein werden. Der Redner schloß: Das neue Deutschland wird blühen und gedeihen, wenn es sich der einen Voraussetzung bemüht bleibt, die auch im Deutschlandliede Hoffmanns von Fallersleben anklingt, dah es stets zu Schutz und Trutz brüderlich Zusammenhalt. An dieses Deutschland glauben wir, und dieses Deutschland wird von innen heraus und von außen her unüberwindlich fein. Das beweist uns die Betrachtung der letzten zehn Jahre. Das beweist uns der Tag, den wir heute begehen: Ursprünglich eine Verfassungsfeier, die nur dem Gedenken an die Verabschiedung des Verfassungswerkes gewidmet war: heute schon ein Tag der Republik und der Repu- mikaner, und lassen Sie mich die Hoffnung an diese Feststellung knüpfen, morgen und in nächster Zukunft ein Tag der deutschen
Das Setfmet Sinfonieorchester spielte Merauf bie Ouvertüre „Namensfeier" von Beethoven. In Vertretung des erkrantten Reichskanzlers Hermann Muster nahm dann Rerchrwehrminister
Swtwtt
dar Mort * Ausführung««, in denen er
Das deutsche DE begeht heute zum zehnten Mcffe die Feier das Tages, an dem die republikanische Verfassung Rechtskraft er« langt hat. Wir gedenken pietätoost der Vergangenheit, wir geben uns Rechenschaft über die letzten zehn Jahre und geloben, für die Gestaltung der Zukunft unser Bestes ein« rusetzen. Einigkeit und Recht und Freiheit waren die Zauberworte, die uns über das Schwerste hinweggebracht haben, ste mögen auch der WeMveiser in eine bessere Zukunft fern. In dem schicksalschweren Ringen um den Lebensraum. des deutschen Volkes, um den wir gerade in diesen Wochen kämpfen, schweig« der Streit der Meinungen. Dankbarkeit und Pflicht gemahnen uns, an dem zehnjährigen Gedenktag der Weimarer Verfassung des ersten Präsidenten der deutschen Republik, Friedrich Ebert, zu gedenken. Wir beugen uns in Ehrfurcht vor der hehren Gestalt unseres jetzigen Reichspräsidenten, der uns nt Deutschlands schwerster Zeit Führer war, und dessen Leben und Arbeit auch künftighin unser Symbol ist. Das in der RepuMk geeinte deutsche Volk, es lebe hoch!
.Reichspräsident von Hindenburg und we Versammlung erhoben sich und stimmten begeistert in das Hoch ein. Der gemeinsame Gesang der ersten und der dritten Strophe des Deutschlandliedes beendete die Feier im .Plenarsaal des Reichstages. Nach der Feier begab sich Reichspräsident von Hindenburg zum Platz der Republik, von den vielen Tausenden von Zuschauern mit stürmischen Hochrufen begrüßt. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schrttt der Reichspräsident die Front der Ehrenkompagnie ab, während über dem Platz zwei Flugzeuggeschwader kreisten. Nach dem Abschreiten der Front bestieg der Reichspräsident seinen Kraftwagen und fuhr langsam unter erneuten Hochrufen und Tücher- und Hüteschwenken des Publikums zum Reichspräsidentenpalais zurück.
Der Reichspräsident beim Zestgottes- dienst.
Berlin, 11. Aug. Reichspräsident von Hindenburg nahm in Begleitung des Staatssekretärs Dr. Meißner und des Berliner Stadtkommandanten Generalmajor Freiherr von Schleinitz an dem Gottesdienst in der Dreifalttgkeitskirche teil, der aus Anlaß der zehnjährigen Wiederkehr des Verfassungstages von einer besonderen Feierlichkeit erfüllt war. Unter den zahlreichen geladenen Persönlichkeiten sah man auch die Staatsminister Dr. Becker und Höpker-Aschoff. Der Reichspräsident wurde durch den Generalsuperintendent D. Karow sowie den Kirchenoorstand empfangen. Generalsuperintendent D. Karow sprach über den Text des Jesajas. Der Reichspräsident wurde bei der An- und Abfahrt von dem zahlreichen Publikum uuf das herzlichste begrüßt.
Segen Aounsvlan und miegMmölage
Bielefeld, den 10. Aug. Sonnabend nachmittag wurde in einer Versammlung der Landesausschuß Westfalen-Ost und beide Lippe für das deuffche Volksbegehren gegen Pariser Tributplan und Kriegs- schuldlüge gegründet. Als Vorsitzender des Landesausjchuffes wurde Gutsbesitzer von Borries -Eckendorf, als stellvertretender Vorsitzender wurde Amtsgerichtsrat Dr. Heppe -Gütersloh und Stadtrat Dr. Dr. Lehmann -Bad Oeynhausen gewählt. In einem eingehenden Referat legte der Presiechef des Reichsausschusies, Bro- s i u s -Berlin, dar, daß der Pariser Tributplan weit gefährlicher und drückender sei als der Dawesplan. Bis weit in die Volkskreise hinein, deren Führer heute noch zum Verkauf des deutschen Volkes in die Sklaverei bereit seien, geht der Kampfeswille gegen diesen Pariser Tributplan und die Kriegsschuldlüge.
Als Führer des Stahlhelms erklärte General Berner -Detmold, daß die Frontsoldaten entschlosien den Kampf des von Seldte und Hugenberg gegründeten Reichsausschusies durchführen würden. Namens der Landwirtschaft gaben die Führer des westfälischen, des lippischen und des Schaumburglippischen Landbun
des die gleiche Erklärung ab. Ebenso erklärten die Eauführer des Alldmttschen Verbandes, des Bundes Königin Luise, verschiedener Offiziersverbände, der Bismarck-Jugend der Deutschnationalen Dolkspar'tei sowie Vertreter des H a u s - und Erundbesitzerverbandes und des Hochschulringes deutscher Art die Angliederung ihrer Organisationen an di« gemeinsame Kampffront. Als Vertreter der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei richtete Magazinverwalter Hohmann-Bielefeld einen Appell an das deutsche Eewisien. Nach einer zustimmenden Erklärung der Bauernpattei durch Freiherrn von Oheimb teilte der Vorsitzende der Wirtschaftspartei für Bielefeld, Hauptmann Dressier, mit, daß auch die Wirtschaftspartei mit aller Entschiedenheit den Kampf gegen den Poung- pla« aufnehme und in die gemeinsame Kampffront einttete. Znm Schluß hob Landtagsabgeordneter Koch-Oeynhausen als Vertreter der Deutschnattonalen Volkspartei hervor, daß die neugebildete nattonale Front auch im Ausland großen Eindruck machen und beweisen werde, daß weiteste Kreise des deutschen Volkes nicht gewillt seien, sich mtt der Verknechtung für mehrere Generattonen abzuffnden.
BttfaffungWer in Marburg
Der Festaist gar Erinnerung an die am 1L August 1919 vollzogene Verfassung, zu dem die Behörden von Staot und Land eingeladen hatten, ist dank der ganz ausgezeichneten, eine Fülle seiner und reifer Gedanken enthaltenden Ansprache des Studienrats Zimmermann zu einer ton tieferen Sinne feierlichen Stunde der Gm- kehr geworden. Wenn trotz des herrlichen Augusttages, ttotz des prachtvollen Rahmens, in dem bte Feier sich vollziehen konnte, die Beteiligung der Bevölkerung so auffallend gering war, so mögen sich das diejenigen Kreis« auf ihrem Schuldkonto buchen, die immer noch glaube», man könne ein umstrittenes, in der Stunde der Rot geschaffenes Berfassungs» werk um seiner selbst willen feiern, man könne mtt Druck und fragwürdigem Anreiz die Feiernden versammeln, man müsse ttotz aller zum Himmel schreienden Rot und Bedrückung mit Tamtam und äußerem -Prunk diese Feier begehen. Hier hat der Widerhall der Vorbereitungen und des sinnlrsien Aufwandes für den Verfassungs- tag in der Reichshaupfftadt nur geschadet. Dah solche Mittel, solcher Aufwand hier bei uns nichts vermögen, das dürfte nun deutlich geworden sein. Diese Feier, so würdig aufgezogen, so sehr angetan, zur Besinnung zu mahnen, sollte Vorbild sein. Sie vermag zwar nicht zu erhärten, dah gerade der 11. August einen Wendepunkt unserer Geschichte darstellt. Sie vermag auch nicht vergessen zu machen, dah das stolze Symbol unserer großen Vergangenheit, die Flagge, unter der wir gemeinsam gekämpft haben und deren Achtung doch nur in verworrener Zett eine geringe Zufallsmehrheit beschlossen hat, dott fehlt, wo die zum Himmel weisenden gottschen Bogen unseres Schloh- paarktheaters uns mahnen, wie nur aus Breite und Tiefe ein stolzer und in sich
geschlossener Bau aufstreben kann, »um Wahrzeichen der Verbundenheit von Ver- gangenhett, Gegenwatt und Zukunft, der Schicksalsgemeinschaft in Niedergang und Aufstieg. Diese Fahne wehte in den Straßen der Stadt den Zägern zum Gruß. Aber solch' eine Feier, solch' eine Ansprache könnte uns, die wir auf verschiedenen Wegen, doch aus tiefer und begründeter Aeberzeugung zu gleichem Ziele streben, stätter aneinander binden, das Gemeinsam« inniger suchen lassen, uns menschlich näher führen — das wäre nicht der schlechteste Gewinn. Ein Wott des Dankes hätte freilich wohl den Männern gewidmet werden können, die durch ihre selbstlose Hingabe die Tagung von Weimar erst ermöglichten: den Offizieren und Sol- baten der FreiwMgen-Verbände.
*
Die Feier begann mit dem Präludium von Gluck, ausgefühtt vom Musikkorps des Ausb.-Batl. 15. Inf.-Regt. unter Leitung des Musikmeisters Große. Dann ettlang ernst und feierlich der Choral: Lobe den Herrn, vorgettagen vom MSnnergesang- derein ^Liederkranz" unter dem Chorleiter Herrn Lehrer Ehlich. Nachdem das „Deutsche Gebet" von Hackenbergeff Musikkorps des Ausb.-Batl.) verklungen war, ergriff Herr
Studienrat Zimmermann das Wott -,u einer Ansprache, in der er etwa Fügendes ausführte:
Goethe, der Weiseste der Weisen, hat gesagt, daß nicht von außen herein, durch Regierungsformen, das Heil kommt, sondern von inn n heraus. Die Ver
fassung und ihr Gebuttstag können nicht mtt äußerem Pomp und viel Tamtam feierlich begangen werden, denn solcher Aufwand gibt nur denen Recht, die die Feier ihres Geburtstages überhaupt ablehnen. Der Weg nach Weimar war ein Weg des Todes und der Qual, das chars bei der Beurteilung deS Verfassungswerkes nicht vergessen werden. Wir müssen mehr die Fragen Herausstellen, die uns einen, denn solche Einigung tut uns bitter not. Verfassungsfeier — das soll sein eine Stunde tiefster, ernster Besinnung. Wir müssen fragen, was die Verfassung für uns bedeutet. Kann sie die lebendigen Kräfte eines Volkes gor Wirkung bringen, kann das Volk mit dieser Verfassung leben und vottvättS kommen?
Wenn wir die Antwott suchen in einem Rückblick auf die vergangenen Jahre, so müssen wir bedenken, dah wir den Dingen noch zu nahe stehen; daß wir von ihnen ergriffen, an ihnen selbst beteiligt sind. And doch muß oer Versuch gewagt werden.
Das Verfassungswerk von Weimar bedeutet zunächst Aeberwindung des Chaos, Ausdruck des Lebenswillens eines tödlich verwundeten Volkes. ES galt in einer Zett furchtbarster Rot ein Fundament zu schaffen. So sind viele Widersprüche in dieses Wett hineingekommen, aber nur Durch entschlossene Arbeit, an der fast alle sich beteiligten, war es möglich, Bismarcks Reich zu retten. Denn der deutsche Staat befand sich in gefährlichster Abhängigkeit, er war gezwungen worden zur Annahme des unannehmbaren Vertrages von Versailles. Es begann das raffinierte System der Knechtung und Knebelung, der Willkür und Gewalt. Kein Wunder, daß versucht wurde, solcher Not durch kühnen Handstreich ein Ende zu bereiten. Aber das fühtte zu schwersten Erschütterungen, schließlich zu der Tragödie des Ruhrkampfes. Aber es muß gesagt werden: Abgesehen von jenen nie fehlenden Begleiterscheinungen war in diesem Kampf die Leistung des Volles über jedes Lob erhaben. Wir waren wieder e i n Volk. Der Kampf ging verloren, es folgten Inflation und drohender Zerfall. Da rettete uns die Rentenmark, das Wunder unerhörten Lebenswillen wiederholte sich. Für di« Außenpolitik aber wurde den Ruhttamps zum Wendepunkt: An di« Stelle französischen Generale traten die Sachverständige der Wittschast.
Die deuffche aktive Außenpolitik, die nun beginnen konnte, muhte dem alles beherrschenden Verlangen Frantteichs nach „Sicherungen" Rechnung tragen. Das fühtte uns nach Locarno und zum Völkerbund, in dem Deutschland in der Minderheiten- und Abrüstungsfrag« die Führung der Anterdttictten an - sich bringen konnte. Diese Außenpolitik hat schaff« Kritik gefunden. Die Rück- wir kungen des Locarnogeistes sind vergeblich ertoartet worden. Die Verhandlungen im Haag werden zeigen müssen, ob es den anderen mit der Liquidierung des Krieges Wittlich ernst ift.
Alles in allem: Wir stehen überall erst in den Anfängen. Wir sollen dankbar anerkennen, daß Deuffchland am Leben erhalten wurde. Aber wir fallen nicht sagen: »Wir herrlich weit haben wir es gebracht!" Die Weimarer Verfassung ist ein Notbau, sie bedeutet eine Aus
gabe. And dieser Ausbau beginnt erst recht, wenn Deuffchland von fremder Be» satzung befreit ist. Aeichsreform. Derwal- ttmgSrefvrm, Wahlrechtsreform, innere Erneuerung der Parteien — wir sehen, daß uns Der schärfste Kampf noch be- vorsteht.
Worum geht es? Es geht um die sinn, haste Erfüllung b s Wortes: Volk. Um Hie Schicksalsgemeinschaft der Menschen gleichen Blutes und gleicher Sprache. Möge der Kampf mtt reinen Waffen geführt werden in dem Bewußtsein, daß uvir alle miteinander auf Gedeih und Ver. Derb verbunden sind. Nicht mit Gesetzes. Paragraphen und Formalien wird dieser Kampf gewonnen, sondern durch die Kraft der deutschen Seele, durch den sittlichen Willen aller Deutschen. Ittks soll leiten di« Mahnung Fichtes, di« in den ^Sorten gipfelt: Endlich ein. mal höret, endlich einmal be. sinnet Euch!
Gin Hoch «ff das deuffche Volk, das gemeinsam gesungene Deuffchlandiied, der Vortrag des Liedes „Deutschland, mein Vaterland" (Männergesangverein „Lieder, kranz") und des Auszuges der Meister, finger' * (Musikkvrps des AuSb.-Batl.) beschloss«» die Feier.
S.
-----ch-----
IMAes Reich
Die braunschweigische Elternschaft zum Versasiungstag.
Braunschweig, 10. Aug. Zum Verfassungstag erläßt der evangelische andesetternbund Braunschweig eine Kundgebung, in der er vor der deutschen Oeffentlichkeit Einspruch dagegen erhebt, daß von Ministern und Regierungen des Landes Braunschweig wider Wortlaut und Geist der Reichsverfassung aufs schwerste verstoßen werde. Seit l* 1/« Jahren f»ien die evangelischen Schulen des Landes Braunschweig im Wideffpruch zu Artikel 174 der Reichsverfassung in weltliche Ge. meinschaftsschulen mit äußerlich ange« hängiem Religionsunterricht umgewandelt. Dissidentische Kreisschulräte über- wachten fast rein evangelische Schulde- zirke. Dissidentische Junglehrer veranlaßten evangelische Kinder, sich vom Religionsunterttcht abzumel - den. Dissidenten und dergleichen würden planmäßig von auswätts zur Heranbildung der Lehrerschaft herangezogen. Die wiederholten Beschwerden an Reichsund Landesregierung blieben unbeantwortet ober doch ohne Wirkung. So fei die Reichsverfassung auf dem Schulgebiet seit li/2 Jahren für Braunschweig außer Kraft gesetzt. Der Landeselternbund ruft alle evangelischen Eltern in Braunschweig und darüber hinaus alle veffassungs- treuen deutschen Staatsbürger auf, ihm im Kampf gegen die ihm angetane Entrechtung zu unterstützen.
----*----
RMösahrt „«ras »essclinf
Friedrichshafen, 10. Aug. Mij der Rückfahrt von Lakehurst in 54 Stunden und 55 Minuten hat „Gras Zeppelin" seine bisheffgen Leistungen erheblich übertroffen.
Zur ersten Amerikafahtt vom 11. bis 15. Oktober 1928 benötigte das Lufts qisi für 9926 km rund 11 Stunden, für die Rückfahrt vom 29O)ktober bis 1. November, rund 7000 km, 72 Stunden, wobei zu berücksichtigen ist, daß das Luftschiff schon drei Stunden früher in Friedrichshafen eingetroffen war, ehe es landete, sodaß sich die Fahrzeit auf nur 69 Stunden beläuft.
Die Kaffe des Luftschiffes wieder
lei tri ich Sc tu UN
an ih'
Sö 8U1 dje fest lal M
< vo als lick rot bei bei W lac fer ftfü Un die erf un erf rer Eil roe bal Da Da gel uni
sich • her
roa rost -los her er tet
I Je'
3 des ■ der
Au
ner nat eng sen si? ein bis übe dar Sch Co! Sch rou sich' geb „El uni »eff len
1 dur
ten gek! fchst lute ein. Für dem
• gefunden.
Die Kaffe des Lusffchiffes, die angeblich in Lakehurst abhanden gekommen sein soll, wurde wieder im Lufffchisf vorgefunden. Cs scheint sich bei der ganzen Geschichte um ein Mißverständnis zu handeln. Man wußte anscheinend nicht, wer die Kasse in Verwahrung genommen hat, was eine erhebliche Beunruhigung her- Dorrief und wohl auch den Anlaß zu dem Gerücht gab.
Die Passagiere des „Gras Zeppelin" haben an Dr. Eckener, der am Samstag seinen Geburtstag feierte, folgende Glückwunschadresse gerichtet:
„Die unterzeichneten Passagiere des deutschen Lusffchiffes „Gras Zeppelin" auf der Fahrt über den Atlantischen Ozean und um den Erdball beglückwünschen heute an seinem Geburtstage chren bewährten Kommandanten und Führer Dr. Hugo Eckener, den sturmerprobten Lust- und Seekapitän. Wir wünschen ihm ganz besonders herzlich stets glückhafte Fahrt und wetteren (Erfolg, auf daß del Rome Hugo Eckener allzeit hgs Sinnwort klugen kühnen Wagens im Interesse der Annäherung und Verständigung der Kontinente und Völker sei. — lieber dem Nordatlantik. 10. August 1929.
um! kein das Eel Eur befc und roui eint kein roak Jini sich: still die unb der Kaj ein tickt Schi stän der Tro Schl und Kon Geh ven Lab roui