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1 Goldmark = '/^Dollar.

Kem positives Ersrbrüs in Paris

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wert sein.

APR!S VINCENNES ET REIMS.

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berücksichtig! werden.

Bei der Vornabm« der zurückgestellten Ab­stimmungen wurden der öausbalt der allge­meine« Finansverwaltung und der Haushalt

Les fetes nationales de laviq tion continuent au Maroc.

Rach Vincennes und Reims"

Die französischen Flugmanöver werden in Marokko fortgesetzt."

6o glossiert eine französische Zeitung die Grausamkeit, mit der Frankreich in Marokko gegen die Eingeborenen kämpft, nachdem kurz zuvor die französische Luftavmee bei den Flugmarrövern in Vincennes und Reims die schrecklichen Wirkungen ihrer Waffe in voller Oeffenklichkeit verführte.

gung der Dawes-Zahluuge« gibt keine« Anlrrtz, diese Anficht M ander«. In Ueber- einstimmung mit den deutschen Sachver­ständigen ist der Reichsverband der An­sicht, dah auch der Young-Plan dem dent- schen Volke für eine lange Reihe von Jahren Lasten aufbiirdet, die über die Leistungsfähigkeit der deutsche« Wirtschaft hinausgehe«.

Wie aus dem Pariser Eutachte« hervor­geht, hat das Sachverständigenkomitee wesentlich an politischen Gesichtspunkte« festgehalten. Aus diesem «runde behält sich der Rei^verband der deutsche« Zudu- strie eine endgültige Stellungnahme bis zur Entscheidung der berufenen politische« Instanzen über Annahme oder Ablehnuug des Planes vor."

Ausländsanleihe bes Reiches.

Wie die Blätter übereinstimmend melden, ist der Auslandskredit des Reiches zum Abschluh gekommen. 6s handelt sich bekaiMfich m 50 Millionen Dol Ur. Die Verzinsung und die Laufzeit sind noch unbekannt.

Berlin. 30. Juni. 3m Reichstag wurden teilte nach kurzer Ausfvrache zunächst bte Novellen zum Einkommen. Bermöaens- und Wechselfteuergefetz endgültig an­genommen.

tisch-russischen Beziehungen unternommen werden sollen, ohne dah eine Verein­barung mit Amerika erreicht sei, seien un­begründet.

Der erste Schritt zur Wiederaufnahme der Beziehungen mit der Sowjet- Ueie« werde so schnell u»ie möglich erfolge«.

Eine Anerkennung der Sowjet-Regie­rung kommt nicht in Frage, denn sie ist be­reits 1924 erfolgt und bleibt bestehen. Alles, was zu tun bleibt, ist die Wieder­aufnahme der diplomatischen Beziehun­gen." In der Rh einland frage ist bie Arbeiterpartei zur möglichst baldigen Zurückziehung der britischen Truppen ver-

Präfidium und Vorstand des Reichsver­bandes der deutschen Jichustrie sind in ihren von Geheimrat Dr. Duisburg gelev= teien Ätzungen vom 19. und 20. Juni über das Ergebnis der Pariser Repara- tionsverh andlungen einstimmig zu folgen­der Stellungnahme gelangt:

Der Reichsverband der deutschen Zn*u- strie spricht den Mitglieder« der deutschen Delegation für ihre im Interesse des deut­schen Boltes geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anertennung aus. Er ist über­zeugt, dah jeder der Sachverständigen nach bestem Wifien und Eewifien bestrebt ge­wesen ist, das nach Lage der Verhältnisse günstigste Ergebnis für die Zukunft des deutschen Volkes zu erreiche« und er ver­steht durchaus, dah Herr Dr. Bögler ans der Beurteil«»« der Lage sich $*t Er­klärung seines Rücktrittes veranlaht ge- sehe« hat.

Bezüglich der wirtschaftliche« Bedeutung des Youngplanes steht der Reichsverband auf demselben Bode« wie bei seiner Stel­lungnahme zu den Leistungen auf «rund des Dawes-Planes. Damals, im Jahre 1924, hat der Reichsverband erklärt, dah

Diese Vorlagen find ein Teil des Komvro- wischen den Rcaterungsvarteten !gsirase abgeschlossen worden ist.'

die auferlegten Laste« die Leistungsfähig­keit Deutschlands erheblich übersteige«.

Die Tatsache der bisherig« Aufbrin-

pflichtet. Da aber gute Aussicht bestcht, dah innerhalb der nächsten Wochen die Zurückziehung nicht nur der britischen, sondern auch der französischen und belgi­schen Truppen möglich wird, wird em Aufschub von einigen Wochen der Muhe

Leo« Blum für die Rheinlandraumuug.

ImPopulaire" setzt sich Leon Blum, der Vorsitzende der sozialistischen Partei, erneut fürdieRäumungdes Rheinlandes ein. Er schreibt, es wäre weder logisch noch anständig, die Räumung noch weiter hinauszuschie­ben.

Anzeiger fSr (das frühere knrhefsifche) Oberheffe«

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt «nd Kreis Marburg

nicht rechtliche, aber tatsächliche Verbin­dung zwischen den Schulden und Repara­tionen hergestellt werden könnte. Die Er­eignisse hätten ihm Recht gegeben. Der Plan Young, ausgearbeitet mit Hilfe der amerikanischen Sachverständigen, schaffe von nun an die tatsächliche Verbindung, die er, Poincarö, zwischen den von Frank­reich an die Vereinigten Staaten und England zu leistenden Zahlungen und den Zahlungen, die Frankreich von Deutsch­land erhalten werde, herzustellen versucht habe. Diese tatsächliche Verbindung be­stehe nicht nur in der völligen Ueber- einstimmung zwischen dem bedingten Teil der Bounglchen Annuitäten und den Ab- »mchungen der Schuldenregelungsabkom­men von London und Washington, sondern auch in der Hebereinstimmung der Mora­torien und Transferbostimmungen.

Der erste Konkordatskonflitt

Bekanntlich besteht bei der Preu- hischen Staatsregierung die Absicht, den Staatsvertrag mit der Kurie, der bereits von Ministerpräsident Braun und Nuntius P a c e l I i unterzeichnet wor­den ist, noch in diesem Sommer auch par­lamentarisch zum Abschluh zu bringen. Es ist aber sehr leicht möglich, dah in den diesbezüglichen Dispositionen noch eine zeitliche Verschiebung eintritt. Ursprüng­lich war beabsichtigt, dah der Staatsrat, noch in dieser Woche zu dem Konkoroat Stellung nehmen solle. Dagegen hat nun am Mittwoch in der Sitzung des Der- fassungsausschusses des Preußischen Staatsrates der deutschnationale Abg. v. E> a h l sich gewandt mit der Begründung, daß man erst die Wünsche der evangelr-

in ter Deckung------ ------------

Es hantelt sich um eine Novelle zum Einkom­mensteuergesetz über t>te Einführung des Der- lustvortrages für die buchführenten Steuer- vilichtisen, um eine Ermäßigung der Wechselsteuer und um eine Novelle »um Vermögenssteuergesetz, wonach die Lte r m ö - genszuwachssteuer auch weiterhin ms zum Inkrafttreten des Steuervereinbeit- lichungsgesetzes nicht erhoben werden soll. Angenommen wird auch eine Ausschuk- entschiiehung, die verlangt, dah bei der Fest­setzung der Durchschnittsjätze der nichtbuchfuh- renden Landwirte und Gewerbetreibenden für die Einkommensteuer auch Verlustbetriebe mit

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des Reichsfinanrministeriums in der Ausschuhfaffung angenommen. Nach weiter angenommenen Entschließungen soll ter Arbeitslohn der in landwirtschaftlichen Be­trieben mitarbeitenten Familienangehörigen bei ter Steuer ateugfähig sein. Weiter wird eine Denkschrift über die Erfahrungen anderer Länder mit der Offenlegung der Steuerlasten verlangt.

Der oo« den De»qch«-tio>wle« gegen de«

Reichsima«,Minister eingebrachte Mih- tranensantra« nmrde «egen die Deutsch- nationale«, Nationalsozialisten, Christlich- nettwtiett Bauern und Kommunisten ob- gelebnt.

Bei der dann folgenden zweiten, Beratun« des Hausbaltsgesetzes für 1929 wurde von den Rednern aller Parteien eine schärfere Kontrolle bei der Durchführung des Etats gefordert. Der Schrei nach strengerer Kontrolle der einzelnen Resiorts gründet sich nicht nur auf die Notwendigkeit der allge­meinen Svarsamkeit, sondern auf die Feststel­lung des Rechnungshofes über grohe lleter- schreitungen früherer Etats. Diese Erfahrun­gen haben den Ausschuh zu verschiedenen Aen- derungsanträsen bewegt

TageGiml

Zn seinen Ausführungen vor den ver­einigten Kammerausschüssen für Finanzen und auswärtige Angelegenheiten ist Mr- nisterpräfident Poincare gestern auch auf die Frage der Verbindung der KriegsfchuldenmitdenRepara- tionen eingegangen. Er legte dar, dah er 1926 bei Aebernahme der Regierung keine Eile gehabt habe, dem franzöfischen Parlament die Ratifizierung des Schul­denregelungsabkommens vorzuschlagen, da er Klarheit über die Bedingungen ge­winnen wollte, unter denen eine zwar

Deichsminister Dr. Stresemann ist , M Donnerstag abend wieder in Berlin | «ingetroffen, um am Sonnabend, dem 22. d. M. im Reichstag den EtatdeSAus- vürtigen Amtes zu vertreten. Mit dieser Etatdebatte toito die erste grohe Aussprache über den Sachverständigenplan verbunden werden. Vorher wird der «eichsauhenminister dem Kabinett Wtt- teilungen über das Ergebnis seiner Be­sprechung mit den französischen Ministern machen. Heber den Inhalt und das Er- S' is dieser Besprechungen ist man vor- g auf die, diesmal allerdings sehr vor- sickstigen Andeutungen der französischen Presse angewiesen. Da in Paris nur verhältnismäßig wenig Zett zur Verfü­gung stand, muß man annehmen, dah die Besprechungen über einen allgemeinen Ge­dankenaustausch nicht hinauSgekommen find. In den französischen Pressekommen- taten wird hervorgehoben, daß diese Zu­sammenkunft in sehr freundlichen Formen verlaufen sei. Wenn daraus von einzelnen deutschen Blättern die Folgerung gezogen toirb, daß man in Paris über alle für unS loichttgen Fragen, insbesondere soweit sie die Konsequenzen der neuen Reparatrons- «aelung betreffen, ein EinvernehnyM er» M habe, so sind solche Schlüsse nach der Llffassung maßgebender politischer Kreise verfrüht. Man geht wohl nicht fehl, wenn man annimmt, dah die Be­sprechungen in der Hauptsache sich um die rei n technischen Fragen der Fort- flhrung der Reparationsverhandlungen bewegt haben. In Berliner politischen Kreisen ist man jedenfalls der Auffassung, dah in Bezug auf Termin, Ort und tech­nische Behandlung des Reparationspro­blems eine Verständigung erzielt worden ist, wobei allerdings zu berücksichtigen war, bajj vor endgültigen Vereinbarungen noch bie anderen Mächte, die in der Konferenz Mitwirken werden, also außer England »och Italien, Japan und Belgien, auf diplomatischem Wege um ihr Emverständ- riti gefragt werden müssen.

Die emglische Auffassung

Heber die Verhandlungen zwischen Dr. Stresemann und Briand veröffentlichen die Londoner Morgenblätter ausführliche Berichte, die sich aber im allgemeinen auf die Wiedergabe der Vorgänge beschränken. Star in einem Pariser Bericht derTi­mes" wird darüber hinaus darauf hin­gewiesen, dah mit der ormgend geworde­nen Frage der Rheinlandräumung und Einberufung einer Konferenz die alte Dop­pelfrage der Sicherung der deutschen Zah­lungen und der Sicherheit der französi- chen Grenzen wieder auftauche. Als die n den meisten Kreisen vorherrschende An- icht, die die Hnterstützung aller Parteien intern würde, verzeichnet derTinves"- Korrespondent die Forderung, daß die Räumung abhängig gemacht werden stülte von der Mob ilis ierung der erste« Iahreszahlung des ?oungpla«s.

Auf Regierungsseite verhält man sich bewußt abwartend, bis das Ergebnis ter Pariser Verhandlungen vorliegt. Erst dann toirb sich klar übersehen lassen, in welcher Form die englische Regierung chre grund­sätzliche sofortige Räumungsbereitwlllig- keit zur Geltung bringen wird und ob sie auch in allen anderen Fragen, die oer Ein­setzung eines Kontrollausschusses und der Saarfrage, zu ihren bisherigen theoreti­schen Forderungen steht oder Erwägungen praktischer Politik, d. h. Kompromißbe­reitschaft in den Vordergrund (teilt.

In einem Aufsatz über die Autzenpolitik des Kabinetts Macdonald sagt der diplomatische Korrespondent des Arbeiter­blattes a i l y H e r a l b, die Gerüchte,