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vberhtsstsche Zettung, Marburg e. L-, Freitag, den 1. SHön 1929

Seite 3

Die New PorkerVerbrecherwelle"

Erschreckende Kriminalität der Juaend Eine Weltstadt unter Rauschgift Don Samte Jimmy Walker, Oberbürgermeister von Newvork.

' (Schluß.)

Unlängst hielt ein achizebnjähriger Bursche stnen Händler an, beraubte ihn um 8 Dollars, mo6 ibn dann tot und schritt dann über den Leichnam hinweg ohne auch nur das geringste lkntsetzen über feine Tat zu fühlen.

Glaubt ihr, dieser Sünglins war ein un­menschlicher Unhold, jeden Gefühls bar? Ganz gewiß nicht. Unter normalen Umstän­den wäre er wahrscheinlich ein anständiger Mensch gewesen, allerdings in einer gesunden Umgebung und mit guten Vorbildern. Doch er war nicht mehr der Knabe, wie ihn seine Mutter einstmals kannte er war ein gift­gefülltes Gefäß, vergleichbar einem mit Gift­gas gefüllten Kriegsluftschiff.

Der Knabe war vollgcstovst mit Rausch­giften!

Ich muh wieder auf den Anfang meines Artikels Hinweisen: Dieser vergiftete Knabe ist Newyorks größtes heutiges Verbrechen!

Doch wir stnd dabei, es »u lösen. Wir wer­den es vollbringen.

Dieser heutige Verführertypus trägt am stärksten zu den in Newvork herrschenden be­trüblichen Zuständen bei. Dieser Verführer ist eine finstere Gestalt, aus lauter Eitelkeit zusammengesetzt und so lange gefährlich, so lange er seine Eitelkeit behält.

Sier sei dieser Tvvus gekennzeichnet: Ein lunger Bursche, dem seine Spielgefährten in seiner Straße nicht genügend Beachtung schen­ken, fühlt sich dadurch verletzt und, da er eben dem genannten Tvvus angehört, beschließt er, sich einen Namen zu machen, und so seinen Ge­nossen zu imponieren. Der gewöhnliche Vor­gang bei einem Anfänger auf diesem Gebiete ist der, daß er erst einmal ein paar unschul­dige Tiere tötet, um seinen Mut zu beweisen und, wenn dies nicht genügt, so nimmt er das beste Instrument und zerfetzt damit die Opfer und weist voller Stolz sein Werk vor. Damit bat er bereits die Bewunderung seines Trupps gewonnen. Ein gefährlicher Bursche! Und er wird als Führer anerkannt.

Es ist immer fatal, einen solchen verhaften ;ju lassen. Er wird dadurch »um Märtyrer ge­stempelt. 'Doch laßt ihn in Konflikt mit je­manden geraten, der ibn öffentlich verprügelt dann verliert et schnell sein Prestige. Ein paar von den Burschen, die er monatelang tyrannisiert hat, sind schnell bei der Hand und prügeln ihn windelweich.

So sind die Burschen, die uns so viel Un­annehmlichkeiten bereiten. Aber _roii bekom­men schon noch das Uebevgewicht über sie!

Diese Burschen find unglückseligerweise in den letzten Jahren bei den Wirtschaftskämpfen herangezogen und gehegt worden. Jedesmal wenn bei Fabrikanten Gegensätze entstanden waren, wurden diese Burschen von der einen oder der anderen, manchmal auch von beiden Parteien herangeholt, um zur Entscheidung mit beizutragen. Für derartige gesetzwidrige Handlungen wird gut gezahlt, und diese Ein­nahmequelle hat mehr als alles andere die Macht dieser Burschen gestärkt.

Während des letzten dieser Kämpfe holte die eine Partei die Burschen herbei, die an­dere unterließ es. Statt besten holte fie fich die Hilfe der Polizei, um diesen Methoden ein Ende zu bereiten, und die Polizei gewann mich die Schlacht.

Der Durchschnitt-Newyorker ist heute in größerer Sicherheit des Lebens und der Frei­heit als jemals zuvor. Einbrüche haben bei­nahe aufgebört. Den Taschendieben ist durch besondere Maßnahmen der Polizei ein Ende bereitet. Die Straßen sind gesäubert. Und das Glücksspiel ist abgeschafft. Tatsächlich wäre es selbst mir beute nicht möglich, einen Ort zu finden, wo Glücksspiele gespielt wer­den.

Ebenso, wie die Taschendieben-Truvve der Polizei es erreicht bat, das Publikum vor

Taschendiebstabl ru schützen, indem fie Ver­dächtige in großem Maßstab eingeichlevot bat, bevor fie größere Verbrechen anrichten konn­ten, sind wir jetzt dabei, und es wird uns auch gelingen, die Verbrechen zu unterdrücken, in­dem wir die Brutstätten der Verbrechen ver­nichten.

Nehmt den Verbrechern die Zusammen­kunftsorte und sie werden keine Möglichkeit mehr haben, die Ausführung von Ungesetzlich­keiten zu besprechen. Zumindest werden sie schwerer Gelegenheit dazu haben.

Ich bin kein Spaßverderber. Ich habe volles Verständnis für Lebensgenuß, Freiheit und Glücklichsein. Ich möchte das Publikum in seinen Bemühungen, sich zu unterhalten und in freien Stunden die Schwere des Lebens su vergesten, noch ermutigen. Und deshalb bin ich kein Feind der Nachtklubs. Wenn nur der leiseste Verdacht aufkommt, daß einer der An­tragsteller gegen die von uns gestellten Be­dingungen verstoßen könnte, und die Gefahr

besteht, daß der Nachtklub zum Unterschlupf für Gesetzesübertreter werden könnte, so er­hält er keine Konzession.

Eine der wichtigsten gegenwärtigen Tätig­keiten der Polizei ist der Kampf gegen die Verkäufer von flüssigen Rauschgiften Ein Mann, der an seine mißleiteten Rntbu.ger Gift ausschenkt, begeht ein schweres ®ei&re= chen. Er ist ein Mörder, und keine Bestrafung ist schwer genug für ihn.

Ich glaube, die Newvorker Polizei als die beste der Welt bezeichnen zu können. Sie vollbringt wahrhaftig Wunder in ihrem Be­reich, und wenn der jetzige Kampf beendet sein wird, so werden seine Resultate als eine der erfolgreichsten Kampagnen gegen das Ver­brechertum in der Geschichte der Polizei da- stehen Der Verbrecher, der Verführer, der Rauchgifthändler sie alle mästen vertilgt werden und die Newvo'ker Polizei wird sie ausrotten, indem sie ihnen den Boden zu heiß macht.

Zur VrandkaWrophe des Limburger EAloW

Unser Bild zeigt das Schloß von Limburg (links), rechts daneben den Dom

Angesichts der furchtbaren Brandkata­strophe. die das alte Limburger Schloß heimgesucht hat, ist ein kurzer Ueberblick über die Geschichte des Schloßes von Jn- tereste. Das Schloß setzt sich zu einer Ee- bäudegruppe zusammen, die in verschiede­nen Bauperioden entstanden ist. Den äl­testen Teil bildet der sogenannte Mittel­bau, ein viereckiger Wohnturm, der im Anfang des 13. Jahrhunderts von dem Grafen Eerlach I. erbaut wurde. Diese ursprüngliche Burg, die zeitweise Resi­denz der Kurfürsten von Trier war, birgt heute das Diözesan-Museum in seinen Mauern. Rach Süden hin schließt sich an den Wohnturm die St. Petrikapelle an, die anscheinend zugleich mit der Burg er­richtet wurde. Genaue Angaben fehlen darüber, doch wurde die Kapelle schon 1298 erwähnt. In den Jahren 1522 bis 1524 wurde an die'Westseite der Kapelle ein zweistöckiger Wohnbau angesetzt. An ihn schließt fich der langgestreckte Südflü­

gel, das sogenannte Langhaus an, das aus dem 14. Jahrhundert stammt und den Rittersaal enthielt. Heute ist hier die Gewerbeschule untergebracht. Rach dem Jnnenhof hin ist diesem Gebäude später eine Terraste mit Hoflauben ange­gliedert worden. An den Südflügel sind in späterer Zeit nach Westen hin Ställe bezw. Scheunen angebaut worden. Auf der andern Seite der ehemaligen Burg, also des Wohnturmes, liegt nach dem Steiger hin der R ana iffa nceb au, der im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Rur dieser Renaistancebau und der Wohn­turm find vom Feuer ganz verschont ge­blieben. Die übrigen Gebäude find zum größten Teil völlig ausgebrannt. Von dem Gebäude, das die Petrikapelle ent­hält, ist der Dachstuhl eingeäschert. Die Kapelle selbst war durch Gewölbe ge­schützt. Das Schloß wurde im Mittelal­ter von den Burgherren von Lim­burgs bewohnt. Graf Eerlach bewohnte

als erster Herr yon Limburg von 1258 ab den Wohnturm des Schloßes. Von den späteren Limburger Grafen, die das Schloß beroohnten, stnd bekannt: Johann l. (13121335), Eerlach II. und Johann II. Als im Anfang des 15. Jahrhunderts das Haus der Herren von Limburg aus- starb, ging das Schloß auf den Kurfürsten von Trier über. Besttznachfolger waren dann später die Herren von Cromberst, dann wieder Kurtrier und 1803 kam btt Burg in den Besitz von Raßau-Weilburg 1866 fiel dann das Schloß an Preußen.

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M und WisstiMaft

= 4. Große Kunstausstellung Kaßel 1927. Der Kasseler Kunstverein veran­staltet vom 1. Juni bis 1. September eine umfassende Ausstellung junger Kunst, wozu der in der Karlsaue herrlich im ©tunen gelegene Barockbau der Orange­rie wie zuletzt 1927 gelegentlich der Jubi­läumsausstellung der 1777 gegründeten Kasseler Akademie einen sehr wirkungs, vollen Rahmen bietet. Der Ausstellung wird sich eine Abteilung hessischer Kunst anschließen. Alle in Hessen-Nassau und dem Freistaat Heßen beheimateten, ansäs­sigen oder mit dem Land durch hier ver­brachte Studien oder Arbeitsjahre enger verbundenen Künstler werden ge­beten, durch Einsendung ihrer Arbeiten bis zur Höchstzahl von 3 Oelbildern, Aquarellen oder plastischen Arbeiten an der Beschickung teilzunehmen. Die Aus­stellungsbedingungen stnd erhältlich beim Kunstverein zu Kaßel, Ständeplatz. Di« Frist für die Anmeldung schließt am 15. April.

= Der neue Intendant des Frankfurter Schauspielhauses. Zum Nachfolger deq Intendanten des Frankfurter Schauspiel­hauses, Weichert, wurde der Direktor des Städtischen Schauspielhauses in Leipzig, Dr. Alwin Kronacher, berufen. Seine schauspielerische Ausbildung erfolgte bei Wilhelm Schneider in München und war dann Regie-Volontär bei Frahm und Reinhardt. Auf Gründ einer Schrift über die Shakespeare-Inszenierungen Rein­hardts wurde er als Dramaturg und Rs- gißeur an das Karlsruher Hoftheater be­rufen, um dann später als Oberregißeur des Schauspiels an das Stadttheater in Bremen zu geben. Seit 1918 war er Di­rektor des Städtischen Schauspiel» in Leipzig.

Donaumoutt' oderDie Heimkehr des Soldaten Odysseus."

Im Eßener Schauspielhaus erlebte zu­gleich mit der Dresdner Komödie das lange angekündigte DramaDouaumont oderDie Heimkehr des Soldaten Odys­seus" von Eberhardt Wolfgang Möller, der sich mit seinem DramaAusbruch in Kärnten" einen Namen gemacht hat, seine Uraufführung. Dem Drama liegt das Motiv von dem heimkehrenden Odyßeus zu Erunde, den selbst die eigene Frau nicht mehr erkennt. Möller hat dieses Geschehen in die Gegenwart gerückt und stellt in den Mittelpunkt der Handlung einen Solda­ten, der erst Jahrzehnte nach dem Kriege wieder in die Heimat zurückfindet, wo er von dem Sohn verleugnet und der Ehe­frau verhöhnt wird, bis fich schließlich alles zum guten Ende wendet. Die sieben Scenen dieses Dramas, für das Hein Heckroth packende, ganz dem Niveau des Stückes entsprechende Bilder geschaffen hatte, sind von erschütternder Wirkung. Die Wirkung wurde leider durch die Re­gier geschwächt.

Der Sttubntour

Marburger Stadttheater.

Der unbefriedigte Eindruck, den man vorn letzten Overngastspiel batte, das ein großes Fiasko hinsichtlich der Orchestermusik bedeutete, ist nun durch das hervorragende Eastsviel des Staatlichen Theaters aus Kastel vollauf ge­tilgt worden.

Die Aufführung war, eingerechnet Vie hie­sigen Bllhnenoerhältniste und die mangelhafte Akustik^ eine erstklassige! Man denke sich diese Aufführung in jeder Hinsicht auf einer regelrechten Bühne eines Schausviel- eber Opernhauses, mit allen dazu gehörigen Atributen ausgerüstet von dem Kasseler Orchester und den Darstellern was hätte man d a erst mit nach Hause genommen, wo man hier schon sehr befriedigt, im Bewußtsein etwas Schones und Besonderes erlebt iu haben, den Theatersaal verließ!

Die Aufführung erwies welchen ungemein maßgebenden Einfluß auch die Persönlichkeit des Orchesterdirigenten bat auf einen wirk­samen Erfolg. Die mufikalische Ausdeutung allein prägte Wilhelm Franz Reuß »u einem Genuß an sich. Seine in feinster Zu­rückhaltung und leicht erkennbar gegebene Aoertierung, die an rechter Stelle der kolo- ritischen Wendungen Derdischer Tonkunst den Solisten hervortreten läßt, berührte schon an­genehm. Das Fluidum seiner Musikalität paart fich in seinen Ausdeutungsformen mit einem den Tertinbalt ausfchöofenden Ge­bärdensviel, das allein schon ohne Blick auf Vie Bubncnvorgänge dem Zuschauer und Hörer alle Vorgänge empfinbunosgemäß nabebringt. Die Partitur klingt unter ihm, baut sich

auf, vermindert sich in dynamischer Ab- wcchflung und atmet in schwungvollem oder verhaltenem Klang je nachdem es der Handlung entspricht. Den in allen Teilen woblangemestenen Tempis war mit Erfolg der Hauvtwert auf charakteristisches Hervorhcben dramatischer Belebung, an welcher diese Over besonders reich ist, bei ausgefeilter Aus­legung der Details und dynamisch wohlaus- georägter Wirkung gelegt. Unter einem solchen Dirigenten zu spielen ist für die Or­chestermusiker eine Freude Ehrensache! Und das horte und s a h man. Jede einzelne Stimmgruvve hing an dem Führer bei sozu­sagen technisch memorierter Partitur und ver­stand jeden leisesten Wink in der Ausführung der Partien seinen Intentionen gemäß fein- füblig erfassend in Klang und Rhythmus um­zusetzen. Da war auch nicht einer (selbst der Baßgeiger, der weniger beschäftigte), der nicht sein Bestes hergegeben bat. Und beste Mu­sik machte ein jeder!

Der Zeilrnraum reicht nicht zu detaillierter Würdigung. Einmal der eble Ton und Bogen­strich der Geiger, die Reinheit und Harmonie der Holzbläser prachtvoll das Quartett non Fagott und Horn das begleitende Flöten­solo bei einer Arie der Glanz- oder ge­dämpfte Ton der Blechbläser die exakten Einsätze die fein abgetönten Ensemble- oariien von Klarinette, Horn und Flöte die Einschaltungen der Pauken die Harfen- begleitung (in der Eouliste) die klingende Ausbeute des gesamten Tonkorver» färben« strahlend im gesteigerten und höchsten Stärke- grad, geglättet im Piano eine Leistung alle Achtung! Das schon allein war eine Freud«!

Die Künsller auf der Bühne hielten vollauf die Wage mit dem Orchester. Jede Rolle war mit dem für sie geeigneten Träger ausgezeich­net besetzt, wenn auch einzelneQualitäten" nach Graden zu bemeßen sind. Nach dem Pro­gramm: Alfred Borchardt als Graf von Luna, mit hell ge-ärbtem Bariton, gefiel besonders im letzten Akt, zeigte Temperament in der Darstellung, verbindet mit einem angenehmen Organ eine nicht zu große, aber ausreichende Stimme von angenehmem Wohllaut. Olga Forrai als Leonore tritt mit einem hochauf» spreizenden Sopran in die Szene, technisch ge­wandt, namentlich in den Koloraturen, etwas bart in den Ansätzen, ausladend su eminenter Tonkraft in den Bravourausklängen, sehr deutlich in der Mittellage, oft etwas grell im Fort'ssimo, zu hervortretend im Ensemble­gesang das mag an der Gewohnheit auf großen Bühnen zu singen gelegen haben. Auch darstellerisch zeigte sie sich als Künstlerin von Rang in der, Kerkerszene. Hermine Divvel als Vertraute der Gräfin, offenbarte einen wohl- geschulten Sopran, aber zuviel Tremulieren. Ernst Schwedt, der Waffenmeister, berührte äußerst wohltuend mit seinem weichen Organ und pastoser Baßstimme, die in wundervoller Modulation sich mit angenehmer Tongebung mischt. Margarethe Klose als Azucena ge­bührte die Palme als Sängerin und Dar­stellerin. Sie verstand es wunderbar, den Tertinbalt musikalisch in der jeweiligen Ton­lage auszuschöpsen mit einer ein großes Re­gister beherrschenden, gewinnenden, modula- tionrfäbizen Stimme, die die feinfte Niianze in jedem Stärkegrad wahrnimmt und den Zu­hörer für fich einnimmt eine Sängerin von bedeutendem Können! Paul Kluge als Man-

ricio ist ein wohlgefälliger Heldentenor, bet von Szene zu Szene in feine Rolle hinein, wuchs und hauptsächlich in den letzten Auf­tritten gefallen konnte.

Die Chorgesänge gelangen vortrefflich, be­sonders wenn man in Betracht zieht, daß von den 8 Männerstimmen nur eine Baßstimme Unterstützung bietet. In feinster Abtönung erklangen die Nonnen- und gemischten Chor« hinter der Bühne und in voller Klangvracht, Harmonie, mit bestens eingehaltener Rhyth­mik wurden die Ensemblegesänge, teils un- gemein schwieriger Figuration, wie Duette, Terzette, Quartette, mit glatten Einsätzen ein­dringlich vermittelt. So war das Terzett um nur einen der vielen wohlgelungenen mehrstimmigen Gesäns« herauszugreifen in der Kerkerszene ein Meisterstück gesanglicher Darstellerkunst.

Die Bühnenbilder waren besonders das Zigeunerlager mit aller Sorgfalt, entspre­chend den hiesigen Verhältnissen, mit geschickter Hand eingerichtet. Leider waren noch manche Plätze unbesetzt! Da soll man fich nicht wundem, wenn uns der Genuß einer wirklich guten Overnvorstellung eie immer seltenerer werden wird.mm.

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DURCH VORHERIGES EIN RE IBEN MfT