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M, ^Vlxrbesstsch« Zettmig" «• f«4fln«I wbchemtllch. ®e* E«p«t» monatlich 2 EM. auS- JJyttjU. Znsiellung«grbübr. durch »toPoflLLL GM.Aür etwa infolge Ltrrtk«. Maschinen defekte oder ^rmentarer Ereignisse anofallenb« Itgena*« wird kein Ersa, ge- äfftet «erlag v. Dr. §. Kitzeroth» pfltrf der Untv.-Buchdruckerci v» q^. Slug- Hoch, Markt 21/23. g^nsprecher: Rr. 54. n. Kr. 65. «efifcheckkont»: Amt Frankfurt

W. Nr. 6016. — Sprechzeit kg Redaktion von 10—11 and

1,1—1 Uhr.

ÄbevhMsche

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Anzeiger für (das frühere kurheffische) Oberhessen

St 171 63. Äe. Mordmg o.Mn

Der «uZfigenprei» Betragt stk 6en Ivgespalt. Zellemnilltmeter 0.08 SM. klein« Baran,eigen 0.06 DM. amtlich« and «m#- »Lrtig» Anzeigen 0.10 GM. B«> schwlerlgem Sa» sowie bei Platz dorsrtrtst 60*/« Aufschlag. — Sauunelan,eigen 100 *1» Auf­schlag. Reklamen der Milli« 0,40 SM. Zeder Rabatt gilt eie Varrabatt. Ziel 6 Lage. Beleg« werden berechn«.ebenso Aueknnfl durch di« Geschäftestell« and Zusendung der Angebote. Er füllungsvrl Marburg.

• Soldmark ■ '/«^Dollar.

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg

ab.

Wien, 22. Juli. Das SSngerbundesfest reichte beute bei strahlendem Sonnenschein den Höhepunkt mit dem Aufmarsch des groben

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die italienisch« Eini-

Dauer einem 70-Milli- was jedem andern Volk

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die fast neun Stunden dauernde Veranstal­tung ds Festzuges auf ihn gemacht habe. Die­ber Tag sei zur größten Anschlußkundgebung und Einheitskundgebung der Deutschen ge­worden, die die Welt je gesehen habe. „Wir werden der ganzen Welt eine Kunde mitbrin» sen: Wir waren nicht in einem fremden Land und wir kamen nicht aus einem frmden Land. Wie wir ein Volk sind und eine Nation, wollen wir auch ein Staat sein.

Kann man aus die onen-Volk verbieten, erlaubt wird?

Ebenso wenig wie

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aus dem entrissenen Vereine und Lus dem

Wacht am Rhein, heitere und ernste Lieder folgten einander ununterbrochen. Die erste Gruppe wurde angeführt von einem Zug österreichischer Sachsentürassiere in der Uniform der Zeit von 1809 18; die Gruppe war vom Bund Deutscher Rei­ter gestellt. Dann kamen d.'e Deutsch-Afri­kaner aus Windhuk und Swakopmund in weißen Anzügen mit Tropenhelmen. Gleich­falls weiß bekleidet folgten ihnen die Deutsch-Amerikaner mit Marrnemühen. Gruppen aus allen Teilen des amerikanl-

gung oder die Einheit der jugoslaoischeu Völker verhindert werden konnten, »och vielweniger wird man verhindern könne», daß das deutsche Volk sich das Selbftbe- ftimmungsrecht erringt.

Herr Denesch und Herr Marinkowitsch, wenn Sie dem deutschen Volke das Recht bestreiten, dann sagen wir Ihnen, Sie vernichten damit die Magna Eharta Ihrer eigenen nationalen Entstehung."

Die Kun-se-uns -erSänser für -enAnfchöuß

SkdekwMMnter Andruck des Wziigrs »er Mtetitoufcnle — eine eindeutige erttätung Wrt

Mliing im Boot angetreten haben, um sich J? 30 000 Dollarvveis für diese Aktion zu be- iigen. , Sie führten ihr Boot mit einem gen mit. Auch die Wanderwellgruvve, be- nd aus einem Engländer und sechs jun- Engländerinnen zogen im Festzug mit und «llrden allenthalben herzlichst begrüßt. , ließlich ist auch der Festwagen der Sonne- Sänger aus Thüringen zu erwähnen, . Mittelpunkt der deutscken Puppen- und lelwarenindustrie. Der Festwagen zeigte Kind, auf einem Delphin reitend, dessen ies Maul Kinderspielzeuge, Bären, Pup- usw. aussveit.

tzrache, in der er die Hoffnung aussprach, daß He heutige Feier ein Ansporn sein'möge, für Erhaltung deutscher Kultur und für die icklung deutschen Geisteslebens zu wir- Dann trat der Festzug unter den Klän- des Deutschlandliedes beim Geläut aller Blöden und dem Schmettern der Fanfaren Rathaus seinen Marsch an.

Der Festzug.

Unter den zahlreichen Einzelgruvven, die Festzug ein besonders malerisches Ee- gaben, erfreute der Trachtenfestzug und' Heimat" als Teil des Festzuges die schauer am meisten. Die deutschen Lands- schaften in Wien und di« deutschen ksgesangvereine boten in ihrer malerischen cht ein schönes Bild. Altwiener Trachten, - .ein, Egerländer, Gottscheer, Jglauer. Shlesier und Sachsen bildeten seinen ersten *" l. Oberösterreicher, Salzburger, Tiroler, arlberger, Kärtner mit den Untergruppen iltal, Elantal, Retznibtal und Löbling, eßlich Steierer und Burgenländer den en Teil. Die ganze Gruppe bot ein na- tieues Bild deutschen Volkstums.

Ter Festwagen des Männergesangvereins sggerbund war mit der überlebensgroßen e Peter Rosegegrs geschmückt Hinter die- Festwagen gingen die Gesangvereine der eiderinnungen Leipzig, Dresden, Magde- 16, Essen und Stettin.

Transozeanvrojekt der Lufthansa.

Die Deutsche Lufthansa beschäftigt sich gegen­wärtig mit neuen Transozeanvroiekten aus rein verkehrsmäßiger Grundlage Es stehen unmittelbare Versuche bevor, mit einem zwei­motorigen Suverwal. einem viermotorigen Suverwal mit dem Rohrbach-Rocko und vor allem mit der soeben in den Berliner Rohr­bach-Flugzeugwerken verwendeten „Roma". Dieses neueste technische Wunder gehört zu einer Serie von 3 Transozean-Wasierflugzeu- 6en, die sich als Riesenflugboote von bisher unerreichten Dimensionen kennzeichnen. Die Roma befindet sich bereits auf dem Wge nach Travemünde, wo sie ihre ersten Probeflüge zu leisten hat. Es besteht der Plan, im Falle eines erfolgreichen Ausfalles dieser Probe­flüge diesen neuen Typ als den ersten für einen regelmäßigen Ozeanflugverkehr nach Südamerika zu verwenden. Das Fluazug bat eine Spannweite von 37 Metern. Es kann Brennstoff für einen Aktionsradius von 4000 Kilometern aufnehmen. Das Flugboot hat eine Rumvflänge von nahezu 25 Metern und enthält neben einem Ausrüstungsraum, einem Führerstand für zwei Piloten, einem Funk- raum, einer Ravigationskaiüte, einem Mon­tageraum zwei Pasiagierkabinen, in denen 12 Fluggäste Aufnahme finden können und die mit allem Komfort ausgestattet find.

Roch em Todesopfer der „NaSia-Expedition

Stakt zu elnan iraMilKrn Smnflus

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ff. Berlin, 23. Juli. Der »Mon­tag" meldet aus Kingsbay: Heute ereignete sich an Bord der „Citta di Mi­lano" ein Todesfall. Obgleich über die Person des Berstorbenen strengstes Stillschweigen gewahrt wird, glaubt man doch annehme» zu dürfen, daß es sich dabei um den Marine-Offizier Mari­ano. den einen Ueberlebenden der Malmgrengruppe handelt. Mariano muhte, wie gemeldet, vor einigen Tagen ein Bein amputiert werden. Fer­ner sind Gerüchte im Umlauf, dah der an­dere lleberlebende der Malmgrengruppe, Z a p p i» infolge der Aufregung über die gegen ihn in den letzten Tagen erhobenen schweren Beschuldigungen wegen des To­des des schwedischen Forschers Malmgren ernstlich erkrankt sei.

Start zu einem französischen Ozeanslug.

sk. P a r i s. 23. Juli. Ein Wassersiug- zeug. gesteuert von Leunant zur See Paris, ist gestern 17 Uhr 5 Minuten von Brest zur Ueberquerung des Ozeans gestartet. Leutnant Paris, begleitet von einem zweiten Piloten und einem Funker, beabsichtigt mit Zwischenlandun­gen aus den Azoren und aus den Bermudas, nach Newyork zu ge-

Festzuges der 200 000 Sänger aus aller Welt. Eingeleitet wurde die Heerschau der Sänger eit einer Huldigung für Franz Schubert vor ton von Tribünen umsäumten Burgtor am ging, wo sich die geladenen Festgäste einge- Kmden hatten, unter denen man Bundespräsi- toit Ha inisch, den deutschen Gesandten Stofen Lerchenfeld, Bundeskanzler S e i« ,el, Reichstagsvräsident Löbe mit Gemah­lin. Bürgermeister Seitz und sämtlich: Leute der deutschen Sängerbünde bemerkte. Der Vor­stand des Festausschusies, Schulrat Iaksch, hieß den Bundespräsidenten namens der beut« Men Sängerschaft willkommen. Bundespräsi­dent Dr. Hainisch erwiderte mit einer An-

'■ Festzug beteiligten sich auch der MÜN- uener Journalist Hans Zitt und der Zeichner ”Ci)do Solnar, die vor einigen SBoAen auf QL -tr Donau die Wanderung zu einer Weltum-

&er Festzug gestaltete sich zu einer V«r- «uberungsfeier, wie sie unwiderstehlicher Md stürmischer nicht gedacht werden kann.

i» iwuiii zu g.auoen, oay oucyiraoiicy «sstIonen Menschen in flammender S&e» Tuterung und dabei in so mutter gültiger J'tönung fast einen ganzen Tag lang auf ftthältniSmäßig engem Raum versammelt

schen Kontinents, aus Newyork und San Franzisko, aus Santiago, der chilenischen Hauptstadt und St. Paula aus Brasilien, gingen marschierend vorbei. Besonders stattlich ist das ostpreußische Deutschtum im Festzug vertreten. Aus Estland und Lett­land sechs Vereine, Ostoberschlesien 19

e y kl” i>uu>u|u|w »iu)i grviilyi nreroen rann. Sck S ist kaum zu glauben, daß buchstäblich liefl Millionen Menschen in f' * “

langen. Das Flugzeug, ein Doppeldecker, nimmt 450 Liter Benzin mit und hat einen Aktionsradus von 4000 Kilometer. Zwei Motoren zu ie 480 PS. ermöglichen eine Durchschnittsgeschzvtndigkeit von 150 Kilometer.

Auch den anderen Grenzlandsängern auS Ostpreußen und der Tschechoslowakei wurde besonders zugejubelt. Besonderes Aufsehen erregte im Festzug die eigens nach Wien gekommene Marienburger Dro'chke. Bei den Sängern aus den österreichischen Bun­desländern fielen be'onders die herrlichen Volkstrachten auf. Sachsen marschierte mit 18 000 Mann auf. 39 akademische Sän­gerschaften in Wichs gaben ein besonders farbenprächtiges Bild. Dann kamen die Sänger aus den verschiedenen Teilen des Reiches. Die Berliner führten auf ihrem Festwagen eine Nachbildung des Branden­burger Tores mit sich. Der Ostmänkische Sängerbund, zu dem N.'ederösterreich und Burgenland gehören, zeigte auf seinem Festwagen d:e Königin des Liedes, bärge« stellt von einer schönen Wienerin. Dem Festwagen folgte der Vierspänner, in dem der Festorganisator Schulrat Iaksch saß. Eine Reihe österreichi cher Festwagen folgte danach. Alle zeigten heimatliche Bilder.

Bei einem dem Festzug folgenden Empfang im Rathaus ergriff

der Prä. denk des Reichstages, Votsitznder des Oestetreichisch-Deuischen Volks­bundes, L ö b e, das Wort. Er sprach zuerst von dem ungeheuren Eindruck, den

übrigen Polen insgesamt 29 Vereinigun­gen. Wie stark das deutsche Lied bei den 750 000 Deutschen in Rumänien gepflegt wird, beweisen bte 28 Vereine aus Sieb em - bürgen, der Bukowina, Beßarabien, den altrumänischen Städten und dem Banat. Die herrlichen Volkstrachten der Sieben­bürger Sachen sind auf einem Festwagen zu sehen. Die Jugoslawien-Teutichen sind durch acht Vereine vertreten, das ungav- ländische Deutschtum durch den Budapester Gesangvereine. Auch stattliche Sanges­gruppen aus den nordischen Ländern und der Schweiz ziehen vorüber. Besonders stürmisch begrüßt wurden die ihnen folgen­den rheinischen Gesangvereine aus dem bs- setzten Gebiet. Eine große Tafel in der Wkontbreile Zuges mit der Inschrift „Zurück zum Vaterland!" kündete ein­dringlich von dem rheinischen Schicksal.

. Der Festwagen „Oesterreichisch" von Pro- —wwr Jkrath entworfen zeigte einen roürfel« lt8 A""gen Aufbau mit den Waggen von Linz, Wels, Steer und Ried, überragt vom Wap- ’ Oberösterwicks unb . bem Abzeichen

*s Sängerbundes. Umgeben mar der Fest- infl ®pgen von den Trachtengruvven Goldene Hoch. >gli< l«t vor 100 Jahren, Mostwagen und Drescher- “ “*ien. Der obercsterreichiiche Sängerbund, mit 100 Vereinen und über 1200 Sängern treten war, war einer der stärksten Erup- im Zuge und erweckte stürmische Vegeiste- Ihr luitg.

^lk - Der Jubel, mit dem sede einzelne Gruppe !^«Mrüßt wurde, läßt sich nicht beschreiben. W Veit den Jahren des Krieges hat man ein 'M heiteres Volksfest nicht mehr gekannt.

e Ästchen den Gruppen marschierten Musik- • L ^dellen, di« größtenteils aus dsn öfter, i i schlichen Ländern gestellt worden waren.

* fahrend des Marschierens wurde un- die' unterbrochen gesungen und di« Menge kirnte mit ein. Das Deutschlandlied, die

Wlkerbund unb $tltoirl.tba!t

Man wird sich vielleicht über die Frage streiten können, ob die politischen Taten des Völkerbundes wirklich dem großen Sinn dieser Genfer Institution entsprechen. Immerhin wird man aber zugeben rnüs- sen, dah Genf sich ernstlich bemüht, in wirtschaftlichen Fragen fruchtbare Arbeit zu leisten. Im Jahre 1925 legte das Wirtschaftskomitee des Völkerbundes den Entwurf einer internationalen Verein­barung zur Aufhebung der Ein- und Aus­fuhrbeschränkungen in den einzelnen Staaten vor, da die Beseitigung der mittelalterlichen DerkehrSschranken all­gemein gefordert wurde. Dieser Entwurf war in richttger Einschätzung der zollpolitt» schen Einstellung der europäischen Staaten äußerst vorfichttg gehalten. Er sah näm­lich prinzipiell die Abschaffung aller Ein- und Ausfuhrverbote bezw. -beschränkungen vor, doch lieh er Ausnahmen „zum Zwecke der nationalen Verteidigung und zur Wahrung der wirtschaftlichen und finan­ziellen Lebensinteressen des Landes" zu. Durch eine derartige „diplomatische" W- fassung des Entwurfes war die Möglich­keit einer allseitigen Beteiligung der euro­päischen Staaten an der Ausarbeitung des Entwurfs gegeben. Die Weltwirtschafts­konferenz hat diesen Entwurf gutgeheißen und seine Annahme empfohlen. Auf Ein­ladung des Völkerbundes kamen dann im vktober-Aovember 1927 die diplomatischen Dertteter der Völker und Staaten zu­sammen. Sie leisteten gute Arbeit und stellten eine „Konvention zur Abschaf­fung der Ein- und Ausfuhrverbote und -beschränkungen", ein Protokoll und eine Schlußakte her. Diele Konvention ging über den ursprünglichen Entwurf des Völkerbundes hinaus, indem sie die in dem Entwurf enthaltenen Ausnahmepara­graphen, die jedem Staat die Umgehung der Konvention geradezu anboten, be- seittgte und dadurch die sogenannten „Katastrophenklausel" ersetzte. Diese Klau­sel besagt, daß Ausnahmen nur für auher- Önliche Fälle eines vorübergehenden ndes Gültigkeit haben sollen.

Die Dettreter Englands sahen durch die Konvention ihre junge Farbstoffindustrie bedroht und machten ihre Unterzeichnung von der Aufrechterhaltung der durch die Dyestuffs-Akte ausgesprochenen Einfuhr­verbote abhängig. Damit war den Ver­tretern der anderen Staaten die will­kommene Gelegenheit gegeben, nun auch ihrerseits Ausnahmen zu beanspruchen. Es wurden zunächst in Arttkel 6 Abs. 1 fünf Ausnahmen festgelegt: 1. die Auf­rechterhaltung der Ein- und Ausfuhr­verbote für Kohle in Deutschland und der Tschechoslowakei, 2. der Ausfuhrverbote für Schrott in Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Oesterreich, Tschecho­slowakei, Ungarn und Italien, 3. des Ein- und Ausfuhrverbotes für Reis in Japan, 4. des Ausfuhrverbotes für gebrauchte Maschinen in Rumänien, 5. des Einfuhr­verbotes synthetischer Farbstoffe in Eng­land.

Sollte das Verttagswerk nicht in Frage gestellt werden, mußte man allen betei­ligten Ländern das Recht einräumen, nach­träglich Ein- und Ausfuhrverbote anzu­melden. In der Schlußsitzung der Herbst­konferenz am 8. Aovember 1927 wurde die Konvention unter diesen Bedingungen von Großbritannien, Deutschland, Frank­reich, Luxemburg, Belgien, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, der Tschechoslowakei. Italien, der Schweiz, Holland, Dänemark, Finnland, Japan und Siam unterzeichnet.

Am 2. Juli 1928 trat die zweite Kon­ferenz der diplomatischen Vertreter in Genf zusammen, um über die inzwischen in reich­lichem Maße angemeldeten Ausnahmen der Staaten zu beraten. Während die west- und mitteleuropäischen Staaten eher geneigt waren, sich zu einer restlosen Be­seitigung des Verbotes zu bekennen, glaubten die östlichen Länder auf Sin- und Ausfuhrverbote im Interesse einer nationalen Handelspolitik nicht verziehen