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Vor AabW:rungSgM een Kammer und Senat mit großer Mehrheit angenommen

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Er führte u. a. aus, daß das Devifen- wato der Dank von FranKeich einen <$»e« ®®n von 450 bis 600 Millionen aus De- gehabt habe. Aber man müsse die

i nach Durchführung der Stabilisie- . „ ihr Geld zurücknehmen würden, und andererseits die Dank von Frankreich ■ Interesse daran habe, diese Devisen ® ®on> umzuwandeln. Das Konto werde immer mehr abnehmen.

Paris, 24. Juni. Der Finanzausschuß der Kammer hat die Nachtberatung über tie Währungsgesetze gegen 1 Ahr vor­mittags beendet. Die Gesamtvorlage wurde mit 32 gegen eine Stimme bei 9 Enthaltungen angenommen. Zu Art. 1

fl. Paris, 25. Juni. Die Kammer Hut gestern den Gesetzentwurf über das ' Mhrungsgesetz mit 450 gegen 22 Stirn« nun angenommen. Da- Gesetz ging dann ustfort an dem Senat.

Me französische Stabilisierung auch vom Senat angenommen.

। fl. Paris, 25. Juni. Der Senat hat Fttit 256 gegen 3 Stimmen den Währungs- zesetzentwurf angenommen. Die Stabili- sitrung ist damit endgültig bekMosien.

Der Kurs den neuen Francs.

k P a r i s, 23. Juni. Wie verlautet, ent­bricht der Kurs des neuen Francs einer Marität von 124,21 für das Pfund Ster- : 6ig und 25,52 für de« Dollar.

Die Umwertung der Bestände von Frankreich.

^vberbeffisch» Zeitung- t> fadnt sechsmal wöchentlich. Se- E-wrett monatlich 2 DM. aus- Aießl. Zustell nugsgebübr, durch ^<pofE2J25 EM-Für etwa infolge Lkreik«, Waschin en de fette »der Ereignisse ausfallende jgmxtBfni wird kein Ersatz ge- yftet Verlag d. Dr. §. -iherotb, pted der Unid.-Duchdruckerei d. g* Äug. Rod), Markt 21/23. Arr,sprech«: Nr. 54. n. Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt 0. 2L Nr. 5016. — Sprech,et» Id Redaktion von 10—11 unb

«#,1-1 Uhr.

Rr. 147 SlSahrg. Marburg «.Lahn

D« Aiqelgenpret» beträgt sttt Pen 10 gespult. Zellenmtlllmet« 0.08 SM, kleine Saran,eigen 0.06 SW» amtliche and en*- tzotlrtiae Anzeigen 0.10 SW Set schwierige» Satz sowie bei Platz» Vorschrift SO*/» Aufschlag — Sannaeian,eigen 100 *1» Auf« schlag. Reklame» bet Milli». 0,40 SW Ied« Rabatt gilt all Barrabatt Ziel 0 Sage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch di» Seschäfrsstelle unb Zusendung hn Angebot». Le

füllungSvrt Marburg, I Sownuek * «/«^Dollar.

Stockholm, 24. Juni. Beim Bertei, digungsminifter ist heute früh folgendes Telegramm vom Leiter der Spitzbergen- expedition eingelaufen: »Der General ge­rettet. Die Rettungsarbeiten werden fort- geführt. Thornberg."

ff. Rom, 25. Juni. Die „Titta di Milano- meldet durch Funksprüche, daß in der Nacht ein mit Skier« versehenes Flug­zeug unter schwierigsten Umständen bei der Gruppe Nobile landete und mit General Nobile zurückflog. Es brachte ihn nach der Hinlopenti, von wo ihn schwedisches Wasierflugzeug nach der Birgobay auf die „(Eilte di Mi­lano" brachte. Das Flugzeug begab sich darauf im Laufe des Tages von neuem zu der Gruppe der Schiffbrüchigen, um das Rettungswerk fortzusetzen, aber bei der schwierigen Landung schlug das Flug, zeug um. Der tapfere Pilet des Flug­zeuges blieb glücklicherweise unverletzt. Die Gründe, die dafür bestimmend waren, General Nobile als ersten fortzuschaffen, sind noch nicht bekannt.

Zur Rettung Nobiles.

Zur Rettung Nobiles durch ein schwedi­sches Flugzeug bringt ein Sonderbericht­erstatter folgende Einzelheiten:

Dor seiner Rettung hatte Nobile erneut um Hilfe gerufen und berichtet, daß das Eis, auf dem sich die Flieger' befinden, anfange nach Norden zu treiben. Die italienischen und schwedischen Flieger wollen versuchen, Nobiles Gefährten auch zu retten. Nobile wurde durch eine Scholle das Bein gebrochen und deshalb wurde er als erster gerettet und an Bord des Schiffes „Quest" gebracht. Lie Lan­dung des schwedischen Flugzeuges „Upp- l a n d" auf dem in Bewegung befind­lichen Eis war ein Meisterstück der Flie­gerkunst und mit der größten Gefahr ver-

der Staatskasse außer dem Aeberfchuß auf Grund der Amwertung ihrer Bestände die Summe von drei Milliarden Francs zur Verfügung, die dem Spielraum entspricht, über den das Schatzamt nach Abschluß der Auflegung der 5prozentigen Anleihe von 1928 und der damit verbundenen Senkung der Vorschüsse verfügt haben würde. Außerdem wird das Schatzamt am 1. Juli die von Privaten bei der Zentralkasse vor­genommenen Hinterlegungen zurückzahlen.

Die Pariser Presie zur Annahm, des Währungsgesetzes.

Von allen Pariser Blättern, mit Aus­nahme der sozialistischen Presse („Popu- laire" und „Peuple"), wird die Dsrab-

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schiedung des Währungsgesetzes ein: Hand­lung von historischer 'Bedeutung bezeichnet.

Der „Matin" nennt sie einen be- deutenden Erfolg Poincarös, der sich bei der Debatte über die allgemeine Politik der Regierung fühlbar machen werde.

„Oeuvre" schreibt: Wir hätten es gern gesehen, wenn di« Währungsreform nicht unter dem Stichwort »für oder gegen Poincare" verabschiedet worden sei.

Jklltt bei Raiu"

Die Hauptaufgabe, die sich der fran­zösische Ministerpräsident poincar6 seiner­zeit gestellt hat, als er vor nahezu zwei fahren an die Spitze der Regierung berufen wurde, war die Währungsreform. Dieser Aufgabe hat Herr poincarS seitdem seine ganze Tätigkeit gewidmet, und alle anderen Aufgaben mußten hinter ihr zurückstehen. Heute darf der französische Rlinisterpräsident mit Befriedigung feststellen, daß ihm sein Werk geglückt ist. Schon in der Kammer- debatte haben sämtliche Parteien, mit Aus­nahme der Kommunisten und Sozialisten, unter Zurückstellung ihrer sonst sehr erheb­lichen politischen Differenzen, Herrn poincars ausdrücklich und einmütig ihre Zustimmung gegeben, sodaß der Erledi­gung der Stabilisierungsgesetze im Rkinister- rat und in der Kammer eigentlich nur mehr formale Bedeutung zukam. Lange tobte der Meinungsstreit darüber, ob es zweck­mäßiger wäre, die Stabilisierung des Fran­ken schon gegenwärtig vorznnehmen oder die von poincarä seinerzeit mit an­erkennenswertem Erfolge durchgeführte Re- valorisierungsaktion noch fortzusetzen. Zu Gunsten einer weiteren Revalorisierung spräch vor allem die Rücksicht auf die fran­zösischen Rentner, die sich wahrscheinlich mit einer Stabilisierung des Franken auf ein Fünftel des Friedenswertes nicht ganz leicht abfinden werden. PoincarS hat sich auf den Stand jener heute allgemein gültig gewordenen Sachlichkeit gestellt, daß di« praktischen Schwierigkeiten einer weiteren Revalorisierung des Franken überaus groß sein müßten, wobei entscheidend schließlich der Umstand mitsprechen mußte, daß auf der Bank von Frankreich ein Kursrisiko für einen Gold- und Devisenschatz von über 40 Milliarden Franken lastet. Die <$5na.itie für dieses Kursrisiko hat bekanntlich das Schatzamt übernommen. Würde die Auf­wertung des Franken fortgesetzt werden, so würden die Risiken parallel einer weiteren Revalorisierung außerordentlich gesteigert werden. Der Zinsendienst der Staats­anleihen würde eine derartige Erhöhung bedingen, daß schließlich das, was man mit der einen Hand geben würde, mit der an­deren wieder genommen werden müßte, durch eine entsprechend scharfe Anziehung der Steuerschraube. Ulan kann also die Ge­sichtspunkte, unter denen poincar6 und mit ihm sein Kabinett sich jetzt zu der Stabilisie­rung entschlossen haben, als durchaus ver­ständig bezeichnen, sowohl vom wirtschaft­lichen wie vom währnngstechnischen ' un­finanziellen Gesichtspunkt.

Der Verlauf der Kammerdebatte wie auch die Aeußerungen der pariser Presse, legen erneut Zeugnis für das starke Ver­trauen ab, dessen sich der französische Uli- nisterpräsident poincarö in seinem Lande erfreut. Allerdings darf man nicht über­sehen, daß dieses Vertrauen in erster Linie dem „Retter des Franc" gilt, und schon beute äußern maßgebende pariser Blätter Zweifel, ob die Kammermehrheit, die der Währungsreform zugestimmt hat, Herrn poincarä auch in den Fragen der allge»

0 . , sierung der französischen Währung wurde ; ~y fcute vormittag begonnen. Zunächst er- -• - =*■ gnff der Generalberichterstatter Chafi­edel a i n e das Wort, um auszuführen.

daß eine unausweichliche Notwendigkeit

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men. Die Kammer ist um 9 Uhr zu- mengetreten, um den Entwurf zu be­raten.

Die Kammerdebatte über die Stabili-

.Der „Figaro" fragt: Wie werden wir morgen versuchen, den Substanzver­lust, den Frankreich erlitten Hal. wieder tut zu machen? Angestrengte Arbeit, produzieren und den verschwundenen Reichtum wieder beschaffen, das ist not­wendig! Die Stabilisierung ist nicht ein Ende, sondern muß ein Ausgangspunkt sein.

Das „Journal" erklärt, die gestrige Abstimmung habe eine imposante Mehrheit

Hierauf trat man in die allgemeine ^skussion ein. Es sind 14 Fraktionsredner Ä gemeldet worden, deren erster der rabi- -| «Ue Abgeordnete Nogaro ist.

^"ssenen Abkommen zwischen dem Finanz- L^ifter, der Autonomen Amortisierungs- und der 'Bank von Frankreich ent» über die Beziehungen des Staates Dank von Frankreich im wesentlichen Wende Bestimmungen: Die verfügbaren «oft», und Silberb-fftände der Bank von Ankreich werden auf Grund des ©bei» Wallgewicht« bezw. auf Grund der Pari- der ausländischen Devisen umgewertet. Adurch diese Neubewertung entstehende Überschuß wird zur Rückzahlung der ver-

Anzeiger fiir (das frühere kurhessische) Oberhessen

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg.

«stehe, den Franc zu dem Stande zu sta­bilisieren, auf dem ihn die Dank von roh!- Frankreich seit ihrer Intervention vor fast ♦jtoet Jahren gehalten hat.

schiedenen Forderungen der Amortisie­rungsbank an den Staat verwendet. Diese Forderungen werden vollständig getilgt mit Ausnahme der auf Grund des Gesetzes vom 15. März im Besitz der Bank von Frankreich befindlichen Schahscheine und derjenigen Forderungen, die Vorschüsse an ausländische Regierungen darstellen. (Rußische Bonds). Diese Bonds werden durch die Autonome Amottsierungskasse mit verschiedenen Hilfsquellen, vor allem mit Hilfe der von der Dank von Frank­reich jährlich zu leistenden Zahlung aus Erträgen der Münzprägung, getilgt wer­den. Nachdem bei der Bank von Frank­reich das Konto „Vorschüsse an den Staat" endgültig abgeschlossen ist, stellt die Dank

bunben. Das schwedische Hilfsschifs „Quest" ist in der Hinlopenstraße vor Anker gegangen. Nobiles Zustand ist kri- ttsch.

Die Bestätigung der Rettung Nobiles.

ff. Oslo. 25. Juni. 2.40 Uhr früh teilte die italienische Gesandtschaft mit, daß sie eine Bestätigung der Meldung er­halten habe, daß Nobile gerettet ist. Auch ein zweites Mitglied dieser Gruppe ist ge­rettet worden. Beide sind verwundet und an Bord der „Gitta dj Milano".

Wer hat Nobile gerettet? — Kein Funk­zeichen von Amundsen.

ff. Oslo, 25. Juni. Während dar schwedische Hilfsschiff „Q u e st" meldet, daß die Rettung Nobiles und einer seiner Begleiter dem schwedischen Junkersflug- zeug „Uppland" gelungen ist. spricht ein Bericht der italienischen Botschaft in Oslo, daß die gewaltige Tat dem schwedischen Fokferflieger Lundberg zu Derbanfen sei. Die Junkersmaschine sei fiir eine Lan- bunfl auf einer Eisscholle viel jju schwer gewesen. Lundberg habe mit seiner kleinen Maschine wohl zuerst Nobile ge­rettet und am Sonntag den anderen Ver­letzten von der Eisscholle abgeholt. Die Meldung, nach der der russische Dampfer „M o l y g i n" Funkzeichen von Amundsen aufgefangen haben soll, hat sich nicht be­stätigt.

Die Suche «ach Amundsen.

Oslo, 24. Juni. Das norwegisch? Wehrministerium hat von Rijser Larsen mehrere Telegramme erhalten, aus denen hervorgeht, daß der Flieger die Absicht hat in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag nach Kingsbay aufzubrechen, um bann auf einem Fluge zwischen dem Süd- kap unb der Bäreninsel nach Amundsen zu forschen. Gleichzeitig wirb die schwedische Expedition die Gegend östlich vom Eüdkap absuchen. Der „Malygin" kau- nicht weiter kommen, da er in der Nä^e der Hope-Insel vom Eise eingeschlossen ist. Er macht jetzt den Versuch, in der N ch- tung auf Franz-Joseph:land durchzu- brcchen.

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''"yt Dix Doppelwährung der Vorkriegszeit lOO sei aufgegeben worden, und der Franc

Der Generalberichterstatter wies in diesem Zusammenhang auf die Vorteile der reinen Goldwährung hin. Er teilte sodann die 1_1„ fa” Ausschuß angenommenen Zusatz- z'-Rl «etrdgc mit, mit denen die Regierung ein- e40f1 ^standen sei. Nach Empfehlung der An- ekJnM *®Ne der Regierungsvorlage ergriff zu ;en.au< kurzen Erläuterung Ministerpräsident ,osen। -vo i n c are das Wort.

vurde ein Antrag, keine Fünf-Franc- Micke prägen zu lassen, einstimmig ange- gl» men. Sin Antrag, außer 10-Franc- '"^sLilbermünzen auch solche zu 20 Francs unöprägen zu lassen, wurde gleichfalls ange-

».Daris, 23. Juni. Die heute a6ge>

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