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eetsR« Lreigntffe ausfatlmd« v»trd fehl Ersatz ge» Verlag d. Dr. 5. Kitzervttz. °L» Set Univ.-Duchdrnckerrl d» T&fl. «°<H. Markt 21/23. Sprecher: Rr. 54. e. «r. SV. ^cheettoxlv: «ml Frankfurt K. «r. 6015. - Sprechzeit _ «fbaftion ton 10—11 «Mtz * »s.1—1 Uhr.
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Anzeiger für (das frühere kurhessische) Oberhessen
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Anzeigev der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg.
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„Daily Telegraph" berichtet, jchangtsolin habe den auswärtigen
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Sbamberlaiu sucht Arland auf!
„Petit Parisien" kündigt an, datz Sir Austen Chamberlain, der heute zur Teilnahme an der Junitagung des Bölker- bundesrates aus London abreist, auf seiner Durchreise nach Genf in Paris heute eine Unterredung mit dem Außenminister Briand haben werde. Gegenstand dieser Besprechungen würden, dem Blatt zufolge, nicht nur die auf der Völkerbundstagung stehenden Fragen, die Angelegenheit von St. Gotthard, die Befugnisse des Vorsitzen-
Die SWem-illon für die «Wlla" Ausbruch nicht vor 10 raam
ifag er Javaner erneut um einen affenstillstan b ersucht. Er hat K sogar bereit erklärt, das Gebiet von eking und Tientsin zu räumen nb sich nach der Mandschurrei zurück- tziehen. Die Vertreter der auswärtigen ächte sind hiervon verständigt worden, rreral Tschangtsuntschang, ein Untererer Tschangtsolins, hat bereits den «fehl zum allgemeinen Rückzug der an tt Bahnstrecke Tientsin—Pukau stehen- tn Nordarmee gegeben. Tschiang- aischek selbst hat nur geringe tiqung, sich in Waffenstillstandsver- tnblungen einzulassen, jedoch wird auf h starker ausländischer Druck aus« iübt. Der Militärattache der iapanischen e?anbtfd)aft in Peking hat sich in Be- ckung von zwei Offizieren zum General inHsi. dem Gouverneur der Schansi- kovinz, begeben, um diesem die Vor- iläqe für die Besetzung Pekings durch «Südtruppen zu übermitteln. Die Be- Wa der Stadt müßte demnach im Ein- tMndnis mit dem japanischen Ober- lchl erfolgen. Die am besten diszi- Mierten 6000 Mann der Südtruppen *tben in Peking einauartiert. Der Rest Weiht außerhalb der Stadtgrenzen.
Betreten des diplomatiscken Viertels -verboten. lieber den Sckpk der Stadt ein besonderes Abkom * en mit der ^aniscken Kommandantur geschlossen. Mangtsolin beabsichtigt, morgen abend ^ing zu verlassen.
^lch den letzten Meldungen aus Schang- roirb bie Einstellung der i>nd s el i g k e i t e n im chinesischen Zerkrieg für die nächsten 24 oder 48 7?nüen erwartet. Wie weiter gemeldet sind die in den bedrohten Städten *®tfenben Ausländer während des gest- !*n Tages zu einem Uebereinhommen
bie Schutzmaßnahmen siir die Wbennieberlaffungen gekommen. Da- dürfen chinesische bewaffnete Trup- rp das Konzessionsgebiet nicht betreten. Mlichts der Tatsache, daß die Colda- $ die Grenze zwilchen der Eingebore- ^"Ttadt und den Fremdenniederlassun- 2 nickt betreten können, hält man Zu- ^nnenstöße nicht für ausgeschlossen.
Londoner politischen Kreisen verur- der Vormarsch der Südtruppen und ^bevorstehende Besetzung von Peking ^.Tientsin gcwifle Sorge, da trotz der Wicherm 'en von südchinesischer Seite t6* Gew nt besteht, daß es nicht doch
ii Liultto, 30 Meilen südlich Peking, sich ,ch einmal den Südtruppen dien werden, bis die Räumung der tobt beendet ist. Die Vertreter der Scht« drückten jedoch einige Besorgnis kfichtlich der Sicherheit der ausländi- hcn Einwohner aus. Die Absicht der »rdtruppen gehe dahin. Tientsin nicht zu eschen, bevor Peking geräumt worden L Es verlautet, daß acht Armeen aus aiiau zur Verfolgung Tschangtsolins ier die große Mauer hinaus entsandt «den sollen. Es wird erwartet, daß ipan den Einmarsch in die Mandschurei erhindern wird.
Sie aus Schanghai gemeldet wird, ist t Verteidigungslinie der ordtruppe« durchbrochen: die Rfcuppeo befinden sich in eiligem
mutig, hlomaten mitgeteilt, datz feine Truppen
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Die WroHtnflirott
Honolulu. 1. 3uni. (TA.) Di-. Southern-Croß" ist heute vormittag um 12.15 Uhr Pazifischer Küstenzeit in Honolulu gelanbet. nachdem sie vorher einen kurzen Rundslug über der Stadt ausgeführt hatte. Der Jubel über den gelungenen 2100-Meilen-Flug von St. Franzisko nach Honolulu ist sowohl in Kalifornien tote in Honolulu lehr' groß.
Der Flug ist reibungslos verlaufen. In der Rächt war zwar eine Plötzliche Störung in der drahtlosen Verbindung des Flugzeuges mit dem amerikanischen Festlande eingetreten, die zu allerlei Defiirch-
zu Uebergriffen kommt. Die sehr starke chinesische Bevölkerung in Rangoon führt einen sehr wirksamen Boykott gegen japanische Waren durch. Die Boykottbewegung vollzieht sich jedoch in vollkommener Ruhe.
Falls es erforderlich fein sollte, wird Amundsen ebenfalls nach Spitzbergen aufbrechen. ' ' '
Inzwischen hat das schwedische Kabinett beschlossen, drei schwedische Marineflugzeuge auf Staatskosten nach Spitzbergen zu senden, um an den Rettungsaktionen teilzunehmen. Möglicherweise wird eine besondere Expedition von Gotenburg ausgehen. Auch bis zu deren Eingreifen wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Der Leiter der norwegischen Hilfsexpedition Riiser Larsen äußerte, wenn die Nachforschungen mit Wasserflugzeugen von Spitzbergen aus keinen Erfolg haben sollten, so würde es notwendig sein, sie mit den großen deutschen Wasserflugzeugen vorn neuesten Typ zu organisieren. Wenn die „Italia" durch den Wind nach Osten getrieben worden ist, so würden Nachforschungen in großem Umfange um das Fxanz-Ioseph-Land die größte Aussicht auf Erfolg bieten. Der Dampfer mit Riis er Larsens Wasserflugzeug ist heute von Bergen nach Spitzbergen in See gegangen. Das für die
italienische Hilfsexpebition von Mussolini zur Verfügung gestellte Wasserflugzeug „S 55" wird am kommenden Montag in Sesto Calende bereit sein und wahrscheinlich sofort nach Kings- day starten. Der Flug wird in drei Etappen zurückgelegt werden. Die Maschine wird vom Kommandanten Maddalena gesteuert werden. Der zweite Pilot ist Leutnant Cagna. An Bord befinden sich , noch zwei Monteure.
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tungen Anlaß gegeben hatte, jedoch bereits heute in der Frühe wieder beseitigt toar. Bereits um 1,32 Ahr nachts pazifischer Küstenzeit meldete die „Southern-Croß": „Alles wohl an Bord. Die drei Motoren arbeiten flammenspeiend ununterbrochen. Bisher ist die Fah rt g u t v e r la ufe n. Befinden uns jetzt 16'/- Stunden in der Luft. Unser Schiff schaukelt ein wenig, aber es geht unaufhaltsam vorwärts."
Die zweite Etappe wird die. Flieger von Honolulu nach Suva auf den Fid-schi - Inseln führen, eine Strecke von 3 200 Weilen. Die 3. Etappe bildet der, Flug von Suva nach Brisbane in Australien (1700 Meilen) und die letzte Etappe nach Sidney (500 Meilen).
In einer Unterredung mit Zeitungsvertretern erklärte Leutnant Dietrichfon, er beabsichtige, am Samstag nach Friedrichshafen abzureifen, um dort die letzten endgültigen Vereinbarungen zu treffen. Die Lufthansa habe erklärt, sie könne eine Maschine zur Verfügung stellen. Die Expedition wird sich wahrscheinlich nur eines Flugzeuges bedienen, das mit einer drahtlosen Station ausgerüstet werden soll. Dietrichsen erinnert an die Tatsache, daß die Expedition nicht vor dem in etwa 10 Tagen erfolgenden Eintrefen Gils» worths in Bergen aufbrechen kann. Das Flugzeug für die Expedition soll mit eigener Kraft von Friedrichshafen über Oslo, Bergen, dann längs der Küste bis Tromfoe und von da nach Kingsbay fliegen. Kingsbay soll der Expedition als Operationsbasis bienen. Amundsen sei der gegebene Leiter des Unternehmens. Die Pläne für die Vorstöße ins Polargebiet, die man in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit den von der Besetzung der „Citta di Milano" entsendeten Hilss- expeditionen unternehmen werde, würden bereits erwogen. Amundsen selbst erklärte: Die' Expedition wird nur dann aufbrechen, wenn Lützow Holm und Riiser Larsen keine Ergebnisse erzielen. Die Expedition wird jedoch bereit sein, in kürzester Zeit aufzubrechen. Wenn eine Hilfsexpedition mit einem lenkbaren Luftschiff unternommen werden sollte, so werden meine Pläne fallen gelassen. Leutnant Dietrichfon, Ellsworth und ein Mechaniker werden nach Spitzbergen fliegen.
den des Völkerbundes, die ungarischrumänische Optantenfragen und der polnisch-litauische Konflikt sein, sondern auch Kelloggs Vorschlag zum Abschluß eines Antikriegspaktes und endlich, wie „Petit Journal" berichtet, die Lage in China. Nach dieser Unterredung mit Chamberlain werde Briand den französischen Deputierten für die Völkerbundsratstagung, Paul Boncour und Loucheurdie endgültigen Instruktionen geben.
Belgrad gibt nach
ft. London. 2. Juni. „T' me s" be- richiet aus Belgrad: Wie verlautet, ist die jugoslawische Antwort auf den italienischen Pro lest gegen dir italienfeindl'chen Ausschreitungen in Dalmatien derart, datz die Krise einen befriedigenden Abschluß findet.
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" Die „Nattonalliberale Korrespondenz* teilt mit:
„Reichsmlnister Dr. Stresemann konnte an seinem Krankenbett den bisherigen ReichsiagSpräsidenten Löbe empfangen, der ihm die Glückwünsche des RerchS- rages für fortschreitende Genesung überbrachte. Ferner empfing der Parteiführer« den Vorsitzenden des Geschäftsführenden Ausschusses der Deutschen Volkspartei, Herrn Kempkes, der die herzlichsten Wünsche der Partei und ihrer Anhänger für das Befinden Dr. StvesemannS übermittelte. — Es liegt nahe, daß bei diesen Empfängen auch die politische Lage besprochen worden ist, zumal Herr Löbe am gleichen Tage vom Reichspräsidenten empfangen worden war. Die Herrn Löbe nahestehende Presse hat verbreitet, datz der Reichstagspräsident die Bildung einet „Weimarer Koalition" empfohlen habe mit dem Hinweis ,datz diese einschließlich der Bayerischen Volkspartei und der Fehr scheu Bauernpartei eine knappe Mehrheit aufbringen könne. Die Linkspresse läßt ferner durchblicken, daß Dr. Stresemann bei einer solchen Kombination — die sehr unwahrscheinlich ist — den Posten eines Fachministers behalten würde. Wir können uns nicht denken, daß Herr. Löbe etwa hoffen sollte, Herrn Dr. Stresemann oder die Deutsche Volkspartei für eine solche unmögliche Lösung zu gewinnen."
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Str amtliche Bericht aber das MSeea-MtM
Berlin, 1. Juni. Das Reichskabinett hat in feiner Sitzung am 30. Mai den Bericht des vom Reichswirtfchaftsminister entsandten Beamten über das Phosgen- Unglück in Hamburg entgegengenommen. In dem Bericht heißt es u. a.:
„Das in dem Kessel enthalten gewesene Phosgen war gleich den auf dem Lagerplätze noch vorhandenen Vorräten aus Demobilmachungsbeständen des alten Heeres. Kesselbestände unterlagen nicht sämtlich der Zerstörung, vielmehr hat das „Büro de liquibation du matöriel de guerre“ Erzeugnisse mit wirtschaftlicher Verwendungsmöglichkeit in gewissem Umfang freigegeben. Ob der hier fragliche verhältnismäßig geringe Restbestand seinerzeit ausdrücklich freigegeben worden ist, hat bisher noch nicht festgestellt werden können.
(Eine Verletzung des Gesetzes über Kriegsgerät vom 27. Juli 1927 liegt hiernach nicht vor,
da es sich weder um „für Kriegszwecke bestimmte giftige, erstickende oder ähnliche Erzeugnisse handelt (§ 3 Ziffer 41), noch eine Herstellung ohne die erforderliche Genehmigung stattgefunden hat (§ 8). Es hat überhaupt keine Herstellung von Phosgen durch Dr. Stolzen- burg stattgefunden, Auch eine Verletzung sonstiger gesetzlicher Vorschriften kommt nicht in Betracht. Das höchst bedauerliche Unglück ist nicht anders zu beurteilen als andere Unglücksfälle. Eine weitere Gefährdung ist nach menschlichem Ermeßen aus» geschloßen. Im Laufe der Untersuchung des Falles Stolzenburg hat sich ergeben, daß aus der Zeit, in der Dr. Stolzenburg die jetzige Fabrik Müggenburg besessen hat, dort noch 38 Klg. Phosgen und andere ältere Chemikalienbestände lagern, die, soweit erforderlich, vernichtet werden.
Die Hamburger Polizeibehörde teilt zu der Unschädlichmachung der im Stolzen» bergschen Betrieb noch vorhandenen Phosgenvorräte folgendes mit. Zweidrittel der Phosgenflaschen sind bereits auf einen Leichter geschafft worden. Der Rest wird gegenwärtig an Bord gebracht. Das Fahrzeug wird alsdann an einen an der Unterelbe gelegenen Ort transportiert, wo Menschen nicht gefährdet werden können. Dort findet die Uebernahme des Phosgen auf einen Dampfer statt. In ähnlicher