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8nt> der Versöhnung in Europa gelegt haben, lind daß es vollkommen möglich sei, die b e stehen den Ver pflich-
schlag. Ob Hamen ba Wllllm. 0,40 SM. Zed« Rabatt güt alt
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tiii«6L Znstellungsgebühr, durch ht«PoyL2L SM.Für etwa infolge Ktre8o, Waschin en defekte oder Neuntem Ereignisse auetaCenbe
•tfänben sich bereits auf dem Wege nach ien Dominions. In Anbettacht der Zahl ter Mächte, an die der amerikanische Vorschlag gerichtet worden sei, und der Schwie-
flichtungen derjenigen zu beeinträchtigen, *ie bereits die Grundlagen des Friedens
twf der Untd.-Duchdrrrckerei d. Ath. Slug. Koch, Markt 21/23. A«nsdrecher: Sir. 54. n. Sir. 55. «pstscheckkonto: Amt Frankfurt £ M Nr. 5015. — Sprechzeit ta Nedsktion von 10—11 und
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trag hervor, den sie bereits an die Wiener Rcgllrnng gerichtet hat. Wahrscheinlich
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Anregungen für die Antwort an die Bereinigten Staate«
ft. London, 11. Mai. Die ausenvolitische Aussprache im Unterbaute am Donnerstag, die mit einer vorbehaltlosen Zustimmung ju der Politik Chamberlains gegenüber Aegypten, sowohl durch die Liberalen als durch die Ar- beiterpartet, und einer nur in der Form abweichenden Erklärung der britischen Ovvo- sttionsfühver $u den Kellogg-Borschlägen schloß, bedeutete für Chamberlain nach längerer Zeit wieder einen groben Erfolg. Die Haltung Chamberlains findet auch in der Presse nachdrückliche Billigung.
MelHrsUche Heftung
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Im weiteren Verlauf der AnterhauS- debatte ergriff Llohd George das Wort. Er faßte den Eindruck von der Rede Macdonalds dahin zusammen, daß Macdonald in der ägyptischen Frage an Chamberlains Stelle genau dasselbe getan hätte, wie Chamberlain. Llohd George bemerkte weiter, es sei nur die Frage zu entscheiden, ob England beabsichttge, in Aegypten zu bleiben oder nicht.
irgend eine Ahnung habe, wann er in der Lage sein werde, die Rote nach Amerika nach der Beratung mit den Dominions zu übermitteln. Werde es Lage oder Wochen
anderes Verfahren vielleicht rascher zu dem Ziele, das sie alle wünschten, geführt haben würde. Entsprechend dem Verfahren, das erfolgreich vor Locarno angewendet worden sei, habe er versuchsweise
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London, 10. Mai. 3m Unterlaufe teilte bet Innenminister mit, daß er von Herrn Ionesco eine Mitteilung erhalten habe, die das Bedauern im Namen des Prinzen Carol darüber ausfpricht. daß dieser unbeabsichtigt der britischen Negierung Schwierigkeiten verursacht habe unb Zusicherung gibt, daß, wenn daS Ersuchen des britischen 3nnenmntifier8, Carol möge das Land so bald tote möglich verlassen, zurückgezogen wird, er während seines Aufenthaltes in England leine politische Tätigkeit ausüben werde. Der Innenminister fuhr fort, er habe leider antworten müssen, daß der bereits
angeregt, daß der Weg geglättet und etwaige Differenzen auf ein Mindestmaß beschränkt werden könnten, wenn eine Zusammenkunft der Juristen statt- finde, bei der sie Ansichten und Argumente austauschen könnten. Aber sobald er erfahren habe, daß der Vorschlag sich einer der in Bettacht kommenden Regierungen nicht anempfehle, habe er ihn zurückgezogen. Chamberlain erklätte: „Wir werden daher die Verhandlungen durch die gewohnten diplomatischen Kanäle fortsetzen. Sobald die Antwort der Dominions bei der britischen Regierung eingegangen sein wird, hofft sie, die britische Antwort der Regierung der Vereinigten Staaten zu übergeben. Ich brauche nach meinen einführenden Worten kaum zu sagen, daß unsere QInttoort sein wird, daß es
unser Wunsch ist, an dem Abschluß eines solchen Paktes, wie er vorgeschlagen
habe die Hoffnung, daß sie erfolg- Aich zu Ende geführt werde und einen irklichen Beittag zum Frieden der Welt isten werde. Chamberlain fragte: »Ist nicht ganz natürlich und der Mühe teert, ß wir uns ein wenig Zeit neh* »en. um die Beziehung der neu vorgeschlagenen Verpflichtung zu den bestehen- ien Verpflichtungen, die wir übernommen
Als Chamberlain seine Erklärungen beendigt hatte, fragte Kenworthy, ab England jetzt vollkommen frei sei, vorausgesetzt, daß die Dominions zu- ftinrmen, direkt zu verhandeln und den Verttag zu unterzeichnen, und nicht in irgend einer Weise gezwungen sei, beispielsweise mit Frankreich, zu beraten.
Hierauf erwidette Chamberlain: Rein, wir sind natürlich nicht gezwungen, mit irgend einer anderen Regierung zu beraten, es sei denn, daß wir der Ansicht sind, daß es wünschenswert ist, dies zu tun. Aber der Zweck der amerikanischen Regierung war nicht nur, unsere Unterschrift zu erhallen. Ihr Zweck war sogar in erster Linie die Unterschrift von sechs Regierungen zu erhalten, und wenn wir irgend etwas dazu beitragen können, Einstimmigkeit unter diesen Regierungen herbeizuführen, so werden wir gern Bereit sein, es zu tun.
Macdonald fragte, ob Chamberlain
beseitigt werden könnte und, während er bereit fei, ihm eine angemessene Zeit zu gewähren, um Vorkehrungen zum Verlassen des Landes zu treffen, unter den klaren Dor- crussetzungen, daß sich Carol und die direll mit ihm verbundenen Personen inzwischen jeder polittschen Tätigkeit «Inhalten werden, er der Ansicht sei, daß die bisher gegebene Anweisung nicht zurückgezogen werden könne Der Innenminister fügte auf eine weitere Anfrage hinzu, er hoffe, der Gentleman Carol teerte biS Montag daS Land verlassen haben. Unter dem dröhnenden Gelächter des Hauses bestand ein Arbeitermitglied darauf, daß Carol fein rechtmäßiger PrinzeMit^ und nicht die Vezeich» numr Gentleman gegeben wird.
flirt gen mit der neuen Erklärung, $u der Kellogg eingeladen hat, in Einklang zu bringen. Die augenblickliche ^tge der Angelegenheit sei, daß die Re- aierung in England ihre Prüfung des Vorschlages beendet habe. Ihre Bemerkungen
Äweü sei, ein Dokument zu erhalte n, das alle unterzeichnen würden, um iti»<« »it demselben Geiste, mit demselben Wohl- :tbi3S ^llen und derselben Geschlossenheit es aufrecht zu erhalten. Seiner Ansicht nach sei keine Zell vergeudet worden. KelloggS 4ede habe gezeigt, daß es nicht der Wunsch nieilä kr amerikanischen Regierung sei, die Ver-
gegenüber, das diese Truppen dorthin ge- stelll habe, nicht die gleichen Empfindungen haben, als wenn es frei sei.
sollte Bela Khun nach den Moskauer Anweisungen von Wien aus das nacht sehr well entfernte Budapest zu einem der Mittelpunkte für die diesjährige kommunistische Balkanaktion machen. Wie weit die örtlichen ungarischen revolutionären Organisationen bereits den Boden für eine solch« Aktion vorbereitet haben, entzieht sich der Kenntnis. Immerhin dürfte die Derhaf- tung Bela Khuns den bolschewistischen Plänen bezüglich Ungarns einen Strich durch die Rechnung machen.
Diel weiter scheinen die Vorbereitungen in Griechenland gediehen sein. Wie man erst je$t erfährt, haben sich in ganz Griechenland in den letzten Wochen zahlreiche bolschewistische Sabotageakte ereignet, die als eine systematische Vorbereitung eines größere« Umsturzversuches angeseh«! werden müssen. So sind fast alle wichtigen griechischen Tabakfabriken in Athen, Ka- valla und Serres kurz hintereinander das Opfer von Brandstiftungen geworden, als deren Urheber bolschewistische Agenten fest- gestellt wurden. Durch die Einäscherung gleich einer ganzen Anzahl von Fabriken eines für Griechenland beinahe ausschlao- gebenden Produktionszweiges sollte nichi nur großer Sachschaden angerichtet und Unruhe erzeugt, sondern au<6 die Wirtschaftskraft des Landes gelähmt und somit der Boden für weitere revolutionäre Versuche vorbereitet werden. Ganz neuartig ist aber ein weiterer Trick, der nach den letzten Weisungen der Moskauer Zentrale nunmehr im griechisch-bulgarisch-mazedonischen Grenzgebiet offenbar zur Anwendung kommen soll. Wie verlautet, solüen die kommunistischen Unterorganisationen in diesen Gegenden von Moskau angewiesen worden sein, bewaffnete Kvmitatschibanden zu bilden, um die jugoslawische und griechische Regierung an den Grenzen derart zu beschäftigen, daß im Innern dieser Länder die bolschewistischen Emissäre leichtere 2Irbeit haben. Moskau macht sich damit geschickt die volklichen und nationalen Gegensätze in Mazedonien zunutze, indem eS die mazedonische Unabhängigkeiisbewe- gung vor den Karren der Weltoevoluttan
Anzeiger für (das frühere kurhsfsische) Oberhefse«
Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg
kigkell, durch Korrespondenz diese Mächte kreittoiUig und leicht in einem Abkommen -u vereinigen, habe es ihm geschienen, daß
EmrgMer NE M DMd wtw in SüdMurova
Die Verhaftung des einstigen Oberhauptes und jetzigen politischen Agenten der Dritten Internationale, Bela Khun, in Wien hat mit Recht Aufsehen erregt, umsomehr, als auch noch andere Anzeichen tiorliegen, die daraus schließen lassen, daß der Aufenthalt Bela Khuns in Wien in engem Zusammenhang steht mit einer von Moskau aus vorbereiteten neuen großen bolschewistischen Aktion in Südosteuropa. ES ist nicht ganz unbekannt, daß die Sowjetregierung und die Leitung bet Dritten Internationale schon seit Jahren Wien zum Ausgangspunkt ihrer auf eine völlige Revolutionierung oes Ballans gerichteten Pläne gemacht haben. Die blutigen Wiener Revolten im Sommer des vergangenen Jahres, bei denen der Justizpalast in Flammen aufging, waren, tote jetzt feststeht, dar Werk Moskauer Emissäre und sollten die Einleitung zu weiteren kommunistischen Umsturzversuchen in Budapest, Belgrad, Sofia und an Deren Balkan Hauptstädten, bilden. Als der Wiener Putsch mißglückte, wurden diese Akttonen von Moskau aus wieder abgeblasen. Daß aber die Idee, zunächst die Weltrevolution auf den Balkan zu tragen und erst dann von Südosteuropa aus die Mittel- und Weststaaten zu revolutionieren, von den russischen Machthabern im vergangenen Jahr teineStoegd aufgegeben, sondern nur zurüägestellt wurde, unterliegt keinem Zweifel. ES hat vielmehr durchaus den Anschein, als ob von Moskau bereits.die Parole, ausgegeben worden ist, die im Jahre 1927 geschefterte Aktion in diesem Sommer wieder aufzunehmen, allerdings diesmal nicht von Oesterreich, sondern von Ungarn . und Griechenland aus.
Bela Khun hat nach den neuesten Meldungen aus Wien bereits zugegeben, daß sein Aufenthall in Wien nur mit den ungarischen Verhältnissen zusammenhänge und daß nur Ungarn für feine politische Tätigkeit in Frage kommen könne. Wie ernst die ungarische Regierung die Lage aufsaßt, geht auS dem AuSlieferungSan-
Verpflichtungen erfüllen. ES gebe keine Partei im Haufe, die für Räumung fei.
Aegypten fei das Korrid»rla«d zwischen den beiden großen Teilen des britischen Reiches.
Wenn England Aegypten nicht in Obhut nehme, so würde dies unfehlbar ein anderes Land tun.
Was Amerika betreffe, so sei er sich nicht klar darüber, welche Linien Chamberlain verfolgen wolle. Er wisse nicht, ob Chamberlain Vorbehalte machen würde. Dies würde ein Fehler sein.
Amerika sei das einzige Land in der Welt, da« im Vergleich zum Vorkriegsstand Heer und Flotte vermehrt habe. Wenn ein solches Land eine Eine Einladung zur Verfemung des Krieges ergehe« lasse, so müsse diese angenommen werden.
Lloyd George schloß mit dem Wunsche, Chamberlain möge im Flamen Groß- brllaniens zur gegebenen Zeit eine wirklich britische Erklärung abgeben. DieS würde auf die Well eine sehr große Wirkung auSüben.
Aach weiteren Rednern fragte das konservative Mitglied Cazalet, ob Groh* brllanien nicht die wenigen, auf deutschem Gebiet verbliebenen britischen Truppen abtranSpvrtieren könne. Mau sage jetzt gerade immer, Deutschland sei gleichberechtigt und feixte sogar Englands bester Freund in Europa. Wenn England ausländische Truppen in Kein und Cornwall sehen würde, so würbe es dem Lande
Macdonald leitete die Debatte über den Voranschlag des Foreign Office ein, indem er auf die ägyptische Frage und den von Kellogg vorgefchlage- $en Friedenspakt zu sprechen kam. Mac- -onald erblickt in dem Vertragsentwurf mit Aegypten kein Element zur Schaf- fang glücklicher Beziehungen. Die Demer- hmg Macdonalds, daß
übertriebene Machtentfaltung nicht ein Zeichen der Stärke, sondern ein Zeichen der Schwache
löste Beifall bei der Oppvsllion aus. Behandlung der letzten Krise hat nach icht des Ministers England in den Augen Aegyptens erniedrigt statt erhöht. Chamberlain erklärte, unter den 6c- chenden Umständen würden heute Ver- tzndlungen mit Aegypten zwecklos fein, Zell und Erfahrung ihr Werk getan n. Inzwischen werde alles von der ischen Regierung getan werden, um es gftch zu machen, die englsch-ägyptischen ziehungen zu führen, ohne diese wieder- renden Krisen oder die Zuflucht zu misten Warnungen oder zur Entsendung n Schiffen. Lord Llohd sei vorn ägyp- chen Premierminister ersucht worden, ^nt (Chamberlain) seinen Dank, für den ersöhnlichen und freundschaftlichen Geist M übermitteln, der die glückliche Lösung Der kürzlichen Kriese eingegeben habe. AahaS Pascha habe erklärt, daß beide Regierungen ihre Standpunkte aufrecht erhallen hätten, aber feinen nachdrücklichen Wunsch erneuert, in Einklang mit der bri- öschen Regierung zu arbeiten und künftige Aeibungsflächen zu vermeiden.
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die amerikanische Rote
Vezug nehmend, erklärte Chamberlain, die --' Regierung begrüße nicht nur warm die ‘ Initiative der Bereinigten Staaten, fon-
1 Außenpolitische Debatte im Anteehaus
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