Einzelbild herunterladen
 

ite

(tu 11 Rat 1928

0t «SteSeföfäe Zewmg- er-

4tlb

tos!

aus hatte heute in Erwartung der Er

sürungen Chamberlains zum Kellogg Pakt das Gepräge eines gro-

ee

wird, mitzuwirken und uns mit den

L interessierten Regierungen o» de« »er.

. _ yofse, sovQlv i>te Drnnmums Der -anttDort

Handlungen zu beteiligen,

die zu diesem Zweck erforderlich sind.

Uhr

) Uhr

Reglern

2863

Wenn es dort bleibe.

es seine

it

8nt> der Versöhnung in Europa gelegt haben, lind daß es vollkommen mög­lich sei, die b e stehen den Ver pflich-

schlag. Ob Hamen ba Wllllm. 0,40 SM. Zed« Rabatt güt alt

Mr. 111 61 Wo-

Marburg a.2abu

d« 10 gespalt. SeUenmiHlmetet 0.08 SM, kleine Varonzeigeu 0.08 SM» amtlich« and aus- »artig» Anzeigen 0.10 SM. 9$d fttzw erigem Satz sowie bei Plstz- »orschrist 60°|« Aufschlag.

Marburger

ÄgOllMMk

tnblii b i;

zustimmen. Weitere wägung nicht erforderli^

Wft

KMMlkUNS

3111 i Sch Sonnt werbet PP. rburj chick

durch di» SeschLftsstklU and Zusendung der Angebote. & füllungsort Marburg.

t Soldsark « «/^Dollar

ÄsMen--ttKorklborWSkoWttannien

Wie lange mA bleiben engiiW Lrimvm nul öeuljchem Neben?

tiii«6L Znstellungsgebühr, durch ht«PoyL2L SM.Für etwa infolge Ktre8o, Waschin en defekte oder Neuntem Ereignisse auetaCenbe

tfänben sich bereits auf dem Wege nach ien Dominions. In Anbettacht der Zahl ter Mächte, an die der amerikanische Vor­schlag gerichtet worden sei, und der Schwie-

flichtungen derjenigen zu beeinträchtigen, *ie bereits die Grundlagen des Friedens

twf der Untd.-Duchdrrrckerei d. Ath. Slug. Koch, Markt 21/23. A«nsdrecher: Sir. 54. n. Sir. 55. «pstscheckkonto: Amt Frankfurt £ M Nr. 5015. Sprechzeit ta Nedsktion von 1011 und

»kl1 Uhr.

trag hervor, den sie bereits an die Wiener Rcgllrnng gerichtet hat. Wahrscheinlich

Äid

Anregungen für die Antwort an die Bereinigten Staate«

ft. London, 11. Mai. Die ausenvolitische Aussprache im Unterbaute am Donnerstag, die mit einer vorbehaltlosen Zustimmung ju der Politik Chamberlains gegenüber Aegypten, sowohl durch die Liberalen als durch die Ar- beiterpartet, und einer nur in der Form ab­weichenden Erklärung der britischen Ovvo- sttionsfühver $u den Kellogg-Borschlägen schloß, bedeutete für Chamberlain nach län­gerer Zeit wieder einen groben Erfolg. Die Haltung Chamberlains findet auch in der Presse nachdrückliche Billigung.

MelHrsUche Heftung

jen «74

Im weiteren Verlauf der AnterhauS- debatte ergriff Llohd George das Wort. Er faßte den Eindruck von der Rede Macdonalds dahin zusammen, daß Macdonald in der ägyptischen Frage an Chamberlains Stelle genau dasselbe ge­tan hätte, wie Chamberlain. Llohd George bemerkte weiter, es sei nur die Frage zu entscheiden, ob England beabsichttge, in Aegypten zu bleiben oder nicht.

irgend eine Ahnung habe, wann er in der Lage sein werde, die Rote nach Amerika nach der Beratung mit den Dominions zu übermitteln. Werde es Lage oder Wochen

anderes Verfahren vielleicht rascher zu dem Ziele, das sie alle wünschten, geführt haben würde. Entsprechend dem Ver­fahren, das erfolgreich vor Locarno ange­wendet worden sei, habe er versuchsweise

Wnz Card

London, 10. Mai. 3m Unterlaufe teilte bet Innenminister mit, daß er von Herrn Ionesco eine Mitteilung erhalten habe, die das Bedauern im Namen des Prinzen Carol darüber ausfpricht. daß dieser un­beabsichtigt der britischen Negierung Schwie­rigkeiten verursacht habe unb Zusicherung gibt, daß, wenn daS Ersuchen des britischen 3nnenmntifier8, Carol möge das Land so bald tote möglich verlassen, zurückgezogen wird, er während seines Aufenthaltes in England leine politische Tätigkeit ausüben werde. Der Innenminister fuhr fort, er habe leider antworten müssen, daß der bereits

angeregt, daß der Weg geglättet und et­waige Differenzen auf ein Mindestmaß be­schränkt werden könnten, wenn eine Zu­sammenkunft der Juristen statt- finde, bei der sie Ansichten und Argumente austauschen könnten. Aber sobald er er­fahren habe, daß der Vorschlag sich einer der in Bettacht kommenden Regierungen nicht anempfehle, habe er ihn zurückge­zogen. Chamberlain erklätte:Wir wer­den daher die Verhandlungen durch die gewohnten diplomatischen Kanäle fortsetzen. Sobald die Antwort der Dominions bei der britischen Regierung eingegangen sein wird, hofft sie, die britische Antwort der Regierung der Vereinigten Staaten zu übergeben. Ich brauche nach meinen ein­führenden Worten kaum zu sagen, daß unsere QInttoort sein wird, daß es

unser Wunsch ist, an dem Abschluß eines solchen Paktes, wie er vorgeschlagen

habe die Hoffnung, daß sie erfolg- Aich zu Ende geführt werde und einen irklichen Beittag zum Frieden der Welt isten werde. Chamberlain fragte: »Ist nicht ganz natürlich und der Mühe teert, ß wir uns ein wenig Zeit neh* »en. um die Beziehung der neu vorge­schlagenen Verpflichtung zu den bestehen- ien Verpflichtungen, die wir übernommen

Als Chamberlain seine Erklärungen be­endigt hatte, fragte Kenworthy, ab England jetzt vollkommen frei sei, vorausgesetzt, daß die Dominions zu- ftinrmen, direkt zu verhandeln und den Verttag zu unterzeichnen, und nicht in irgend einer Weise gezwungen sei, bei­spielsweise mit Frankreich, zu beraten.

Hierauf erwidette Chamberlain: Rein, wir sind natürlich nicht gezwungen, mit irgend einer anderen Regierung zu be­raten, es sei denn, daß wir der Ansicht sind, daß es wünschenswert ist, dies zu tun. Aber der Zweck der amerikani­schen Regierung war nicht nur, unsere Unterschrift zu erhallen. Ihr Zweck war sogar in erster Linie die Unterschrift von sechs Regierungen zu erhalten, und wenn wir irgend etwas dazu beitragen können, Einstimmigkeit unter diesen Regierungen herbeizuführen, so werden wir gern Bereit sein, es zu tun.

Macdonald fragte, ob Chamberlain

beseitigt werden könnte und, während er be­reit fei, ihm eine angemessene Zeit zu ge­währen, um Vorkehrungen zum Verlassen des Landes zu treffen, unter den klaren Dor- crussetzungen, daß sich Carol und die direll mit ihm verbundenen Personen inzwischen jeder polittschen Tätigkeit «Inhalten werden, er der Ansicht sei, daß die bisher gegebene An­weisung nicht zurückgezogen werden könne Der Innenminister fügte auf eine weitere Anfrage hinzu, er hoffe, der Gentle­man Carol teerte biS Montag daS Land verlassen haben. Unter dem dröhnenden Gelächter des Hauses bestand ein Arbeitermitglied darauf, daß Carol fein recht­mäßiger PrinzeMit^ und nicht die Vezeich» numr Gentleman gegeben wird.

flirt gen mit der neuen Erklärung, $u der Kellogg eingeladen hat, in Ein­klang zu bringen. Die augenblickliche ^tge der Angelegenheit sei, daß die Re- aierung in England ihre Prüfung des Vor­schlages beendet habe. Ihre Bemerkungen

Äweü sei, ein Dokument zu erhal­te n, das alle unterzeichnen würden, um iti»<« »it demselben Geiste, mit demselben Wohl- :tbi3S ^llen und derselben Geschlossenheit es aufrecht zu erhalten. Seiner Ansicht nach sei keine Zell vergeudet worden. KelloggS 4ede habe gezeigt, daß es nicht der Wunsch nieilä kr amerikanischen Regierung sei, die Ver-

gegenüber, das diese Truppen dorthin ge- stelll habe, nicht die gleichen Empfindungen haben, als wenn es frei sei.

sollte Bela Khun nach den Moskauer An­weisungen von Wien aus das nacht sehr well entfernte Budapest zu einem der Mit­telpunkte für die diesjährige kommunistische Balkanaktion machen. Wie weit die ört­lichen ungarischen revolutionären Organisa­tionen bereits den Boden für eine solch« Aktion vorbereitet haben, entzieht sich der Kenntnis. Immerhin dürfte die Derhaf- tung Bela Khuns den bolschewistischen Plänen bezüglich Ungarns einen Strich durch die Rechnung machen.

Diel weiter scheinen die Vorbereitungen in Griechenland gediehen sein. Wie man erst je$t erfährt, haben sich in ganz Grie­chenland in den letzten Wochen zahlreiche bolschewistische Sabotageakte ereignet, die als eine systematische Vorbereitung eines größere« Umsturzversuches angeseh«! wer­den müssen. So sind fast alle wichtigen griechischen Tabakfabriken in Athen, Ka- valla und Serres kurz hintereinander das Opfer von Brandstiftungen geworden, als deren Urheber bolschewistische Agenten fest- gestellt wurden. Durch die Einäscherung gleich einer ganzen Anzahl von Fabriken eines für Griechenland beinahe ausschlao- gebenden Produktionszweiges sollte nichi nur großer Sachschaden angerichtet und Unruhe erzeugt, sondern au<6 die Wirt­schaftskraft des Landes gelähmt und somit der Boden für weitere revolutionäre Ver­suche vorbereitet werden. Ganz neuartig ist aber ein weiterer Trick, der nach den letzten Weisungen der Moskauer Zentrale nunmehr im griechisch-bulgarisch-mazedoni­schen Grenzgebiet offenbar zur Anwendung kommen soll. Wie verlautet, solüen die kommunistischen Unterorganisationen in diesen Gegenden von Moskau angewiesen worden sein, bewaffnete Kvmitatschibanden zu bilden, um die jugoslawische und grie­chische Regierung an den Grenzen derart zu beschäftigen, daß im Innern dieser Länder die bolschewistischen Emissäre leich­tere 2Irbeit haben. Moskau macht sich da­mit geschickt die volklichen und nationalen Gegensätze in Mazedonien zunutze, indem eS die mazedonische Unabhängigkeiisbewe- gung vor den Karren der Weltoevoluttan

Anzeiger für (das frühere kurhsfsische) Oberhefse«

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg

kigkell, durch Korrespondenz diese Mächte kreittoiUig und leicht in einem Abkommen -u vereinigen, habe es ihm geschienen, daß

EmrgMer NE M DMd wtw in SüdMurova

Die Verhaftung des einstigen Oberhaup­tes und jetzigen politischen Agenten der Dritten Internationale, Bela Khun, in Wien hat mit Recht Aufsehen erregt, um­somehr, als auch noch andere Anzeichen tiorliegen, die daraus schließen lassen, daß der Aufenthalt Bela Khuns in Wien in engem Zusammenhang steht mit einer von Moskau aus vorbereiteten neuen großen bolschewistischen Aktion in Südosteuropa. ES ist nicht ganz unbekannt, daß die Sow­jetregierung und die Leitung bet Dritten Internationale schon seit Jahren Wien zum Ausgangspunkt ihrer auf eine völlige Re­volutionierung oes Ballans gerichteten Pläne gemacht haben. Die blutigen Wie­ner Revolten im Sommer des vergangenen Jahres, bei denen der Justizpalast in Flam­men aufging, waren, tote jetzt feststeht, dar Werk Moskauer Emissäre und sollten die Einleitung zu weiteren kommunistischen Umsturzversuchen in Budapest, Belgrad, Sofia und an Deren Balkan Hauptstädten, bil­den. Als der Wiener Putsch mißglückte, wurden diese Akttonen von Moskau aus wieder abgeblasen. Daß aber die Idee, zunächst die Weltrevolution auf den Bal­kan zu tragen und erst dann von Südost­europa aus die Mittel- und Weststaaten zu revolutionieren, von den russischen Macht­habern im vergangenen Jahr teineStoegd aufgegeben, sondern nur zurüägestellt wurde, unterliegt keinem Zweifel. ES hat vielmehr durchaus den Anschein, als ob von Moskau bereits.die Parole, ausgegeben worden ist, die im Jahre 1927 geschefterte Aktion in diesem Sommer wieder auf­zunehmen, allerdings diesmal nicht von Oesterreich, sondern von Ungarn . und Griechenland aus.

Bela Khun hat nach den neuesten Mel­dungen aus Wien bereits zugegeben, daß sein Aufenthall in Wien nur mit den ungarischen Verhältnissen zusammenhänge und daß nur Ungarn für feine politische Tätigkeit in Frage kommen könne. Wie ernst die ungarische Regierung die Lage aufsaßt, geht auS dem AuSlieferungSan-

Verpflichtungen erfüllen. ES gebe keine Partei im Haufe, die für Räu­mung fei.

Aegypten fei das Korrid»rla«d zwischen den beiden großen Teilen des britischen Reiches.

Wenn England Aegypten nicht in Obhut nehme, so würde dies unfehlbar ein anderes Land tun.

Was Amerika betreffe, so sei er sich nicht klar darüber, welche Linien Cham­berlain verfolgen wolle. Er wisse nicht, ob Chamberlain Vorbehalte machen würde. Dies würde ein Fehler sein.

Amerika sei das einzige Land in der Welt, da« im Vergleich zum Vor­kriegsstand Heer und Flotte vermehrt habe. Wenn ein solches Land eine Eine Einladung zur Verfemung des Krieges ergehe« lasse, so müsse diese angenommen werden.

Lloyd George schloß mit dem Wunsche, Chamberlain möge im Flamen Groß- brllaniens zur gegebenen Zeit eine wirk­lich britische Erklärung abgeben. DieS würde auf die Well eine sehr große Wirkung auSüben.

Aach weiteren Rednern fragte das kon­servative Mitglied Cazalet, ob Groh* brllanien nicht die wenigen, auf deutschem Gebiet verbliebenen britischen Trup­pen abtranSpvrtieren könne. Mau sage jetzt gerade immer, Deutschland sei gleichberechtigt und feixte sogar Englands bester Freund in Europa. Wenn England ausländische Truppen in Kein und Corn­wall sehen würde, so würbe es dem Lande

Macdonald leitete die Debatte über den Voranschlag des Foreign Of­fice ein, indem er auf die ägyptische Frage und den von Kellogg vorgefchlage- $en Friedenspakt zu sprechen kam. Mac- -onald erblickt in dem Vertragsentwurf mit Aegypten kein Element zur Schaf- fang glücklicher Beziehungen. Die Demer- hmg Macdonalds, daß

übertriebene Machtentfaltung nicht ein Zeichen der Stärke, sondern ein Zeichen der Schwache

löste Beifall bei der Oppvsllion aus. Behandlung der letzten Krise hat nach icht des Ministers England in den Augen Aegyptens erniedrigt statt erhöht. Chamberlain erklärte, unter den 6c- chenden Umständen würden heute Ver- tzndlungen mit Aegypten zwecklos fein, Zell und Erfahrung ihr Werk getan n. Inzwischen werde alles von der ischen Regierung getan werden, um es gftch zu machen, die englsch-ägyptischen ziehungen zu führen, ohne diese wieder- renden Krisen oder die Zuflucht zu misten Warnungen oder zur Entsendung n Schiffen. Lord Llohd sei vorn ägyp- chen Premierminister ersucht worden, ^nt (Chamberlain) seinen Dank, für den ersöhnlichen und freundschaftlichen Geist M übermitteln, der die glückliche Lösung Der kürzlichen Kriese eingegeben habe. AahaS Pascha habe erklärt, daß beide Regierungen ihre Standpunkte aufrecht er­hallen hätten, aber feinen nachdrücklichen Wunsch erneuert, in Einklang mit der bri- öschen Regierung zu arbeiten und künftige Aeibungsflächen zu vermeiden.

? Auf

die amerikanische Rote

Vezug nehmend, erklärte Chamberlain, die --' Regierung begrüße nicht nur warm die Initiative der Bereinigten Staaten, fon-

1 Außenpolitische Debatte im Anteehaus

\ ttamicrlain stimmt dem entwarf WeggS gnmdiäWch zu Ar Zuriilinkenirrcnz tit überflWg

< \ London, 10. Mai. Das Unter* ein ande " . A . .. X L.Ua mauIa a *a CSr ie Sah«