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Neuer Schwimm-Weltrekord.

Die Holländerin Frl. Marie Baron stellte bei dem olympischen Ausscheidungsschwimmen im Haag einen neuen Weltrekord im 200 m Brustschwimmen mit 8.12.8 Min. auf. Die Zeit ist um 3 Sekunden besser als die von der Hildesheimerin Frl. Lotte Mühe kürzlich in Magdeburg erzielte Höchstlekstung.

satzung zerstörten Feldbergkastells zum größ- ten Teil wieder hergestellt worden sind, sind jetzt auch vom Reich und Preußen die nötigen Mittel bewilligt worden, um die begonnenen Arbeiten in diesem Sommer zu beendigen. Es bandelt sch vor allem noch um die zusammen­gestürzte nordöstliche Ecke, die Herstellung der Umgebung und die geschickte Anpflanzung des umgebenden Waldes. Hoffentlich wird der jetzt noch recht unschöne Anblick mit der ebenso unerfreulichen Erinnerung an die Zerstörer recht bald wieder unter den hoben Tannen verschwinden. Allerdings das alte, unver­gleichliche Landschaftsbild wird wohl nie wie­der erreicht werden können. Wenn dann ein­mal der französische General Mordac wieder, hoffentlich in friedlicher Absicht, die Taunus­gegend besucht und auf Grund eingehenderen Studiums moderner deutscher Limes-Forschung die Ruinen des Feldbergkastells besichtigt, wird er hoffentlich einen richtigen Begriff von unserer ernstlichen deutschen Denkmalspflege mit. nach Hause nehmen und seine frühere Anschauung korrigieren. Hoffentlich werden auch die deutschen Touristen sich nicht nach dem französischen Vorbilde richten, sondern hier an der Erhaltung eines Wahrzeichens aus der Vorzeit unseres Taunus beitragen. Es sind übrigens Bestrebungen im Gange, das ganze Gebiet vom Roten Kreuz als Naturschutz­gebiet zu erklären.

Mainz. 23. April. In der Nacht zum Sonntag sand das Fahrpersonal eines Personenzuaes aus dem Dache eines Wa­gens 4. Klaffe eine männliche Leiche liegen, die an der Stirn eine 2 Zentimeter breite Wunde trug. Nach einem bei dem Toten gefundenen Personalausweis handelt es sich um den 24 Jahre alten Maler Rudolf Klitsch, der in Eltville beschäftiot mar. Die Kriminalpolizei ist mit der Aufklärung des »Falles beschäftigt.

Mainz, 24. April. Zu der bereits ge­meldeten Auffindung einer männlichen Leiche auf einem Wagen vierter Klasse teilt die Reichsbankdirektion Mainz weiter mit, daß an der Signalbrücke des Bahn­hofs Wiesbaden Blutspuren aufgefunden wurden. Dieser Umstand legt die Mög- lichkeit nahe, daß der wahrscheinlich ange­trunkene junge Mann während der Fahrt auf das Dach des Eisenbahnwagens ge­stiegen ist und beim Durchfahren d«s Zuges unter der Signalbrücke die tödliche Der- letzung erlitten hat. Die Mütze des Toten ist bis jetzt noch nicht gefunden worden. Die Kriminalpolizei ist weiter um die Auf­klärung des Falles b-müht.

Koblenz, 24. April. An der Eisen­bahnunterführung in der Rähe des Loko­motivschuppens des Hauptbahnhofs sind zur Zeit Rottenarbeiter mit der Erneue­rung des Schotterbelages der Dleise der Sttecke KölnMainz beschäftigt. Ein Teil des Schotters wurde südlich der Unter­führung auf die Böschung geschüttet, die durch eine Ziegelsteinmauer gestützt war.

Waldlaufmeisterschaft der D.L.

Die Deutsche Turnerschaft trug am Sonn­tag rhre diesjährige Waldlaufmeisterschaft in Erfurt aus. Der 7,5 Kilometer lange Lauf führte durchgängig durch Waltz und stellte «ochste Anforderungen an die Läufer. Gleich zu Beginn zog sich bas Feld auseinander, und schon wenige hundert Meter hinter dem Ab- lauf batte sich der Titelverteidiger Schaum- burg-Hunre an di« Spitz« gesetzt. Bei 6000 Meter lag er bereits 100 Meter vor und ge- wann schließlich unangefochten. Den ersten Kreissieg errang die Kreismeisterschaft des Turnkreises 8 b Brandenburg mit 18 Punkten. De« ersten Platz im Vereinsmannschaftslauf errang der Turn- und Sportverein Friesen Berlin mit 21 Punkten.

kleineren Museen dos Landes ins Auge ge- ßt. Eine der ersten Hilfsaktionen wird dem Fritzlarer Dom-Museum gewidmet sein.

Kassel, 25. April. Der Magistrat mmte der in der letzten Stadtverordneten- ung beschlossenen Zahlung eines ein­maligen Betrages in Höhe von 50 000 Rark an den Landkreis Kassel für den durch die Umgemeindunq der Gutsbezirke agenhof und Wilhelmshöhe und des

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«fi die Ehefrau am Leben. Die beiden ndelvaare sind Landwirt Bernhard Stange ud Ehefrau und Friedrich Wilhelm Ernst itwcinsberg und Ehefrau.

I Sus dem Taunus, 24. April. Rach- Mm in den beiden letzten Jahren die Trümmer

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Wenn der Lebensweg

unsere Geschäftsfreunde einmal in die Nähe unseres Werkes fuhrt, dann bitten wir höflichst um den Besuch für eine gründliche Besichtigung der Tabak-Mischungsanlagen.

Besser als Worte beweist der Augenschein

die absolute Qualitätssicherheit für die '

CIGARETTE REEMTSMA

Kurz nachdem gestern vormittag ein Zug an dieser Stelle vorbeigefahren war, be­gann die Mauer zu bersten, um dann zu­sammenzubrechen und das angeschüttete Material mit sich zu reißen. Bon den dort spielenden Kindern wurde das fünfjährige Söhnchen eines Buchhändlers von der ein­stürzenden Mauer lebendig begraben. Rach geraumer Zeit konnte das Kind geborgen werden, doch trat der Tod schon nach kurzer Zeit ein. Die Ziegelsteinmauer ist auf eine Länge von 12 Metern eingestürzt.

Koblenz. 24. April. Die Gesamtzahl der Todesfälle in der Rheinschiffahrt durch Anfälle und Ertrinken ist nach einer Mit­teilung der Westdeutschen Dinnenschiff- fahrts-BefufSgenossenschaft im Jahre 1927 auf 54 gestiegen gegenüber 37 im Vorjahr. 45 lm Jahre 1925 und 27 im Jahre 1924. Die Höchstzahlen waren 1904 83, 1910 80 und 1913 80.

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Kassel, 23. April. Am Nachmittag

21. April fand im Hessischen Landes- Museum in Gegenwart eines Vertreters des Mtusministers, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau, der Oberbürger­meister von Kassel und Marburg, einer Keihe von Landrälen und Bürgermeistern bti Regierungsbezirkes Kassel, die Begrün- tzung des Museumsverbandes für Kurhessen unb Waldeck statt. Der Zweck des Mu-

xraktische Interessengemeinschaft zu bilden, tun das Museumswesen im gesamten Regie­rungsbezirk Kassel, in Waldeck und im _ Kreise Biedenkopf zu pflegen und zu för- c '®» ;bern. Dies geschieht durch Unterstützung t L., und Beratung der größeren und kleineren

ADAT-Straßeu-ilfsdieuft!

Wie bereits berichtet, hat der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) die große Aufgabe übernommen, den Strahen-Patrouil- len-Silfsd!enst in Deutschland zu organisieren.

Der Straßenbilfsdienst wird sich nun wie folgt gliedern:

1. Patrouillendienst mit eigenen Fahrzeugen und angestellten Fahrern.

2. Kennzeichnung der vertraglich verpflichteten ADAC-Hilfsstellen.

Mereebes-Benz in S «typten.

Nachdem erst kürzlich beim Kilometer- Rennen in Genf am 18. März d. Js. Herr von Wentzel-Mosau auf Mercedes- Benz SportmodellS" (26/120/180 PS.) die beste Zeit aller Sportwagen erreichte und damit einen neuen Kategorie-Rekord aufstellte, hat nun die Marke Mercedes- Benz auch in Aegypten einen großen Er­folg errungen. Der Daimler-Benz A.-G. ging ein Telegramm ihres ägyptischen Ver­treters zu, nach dem bei dem Rennen in Kairo um die ägyptischen Rekorde über 1 Kilometer sowohl mit fliegendem, wie mit stehendem Start Tordahl auf Mercedes-Benz ModellK" (24/100'140 PS.) sämtliche Rekorde in der Touren- wagen- und Sportwagen-Klasse geschlagen hat.

-Museen, durch Förderung von Ausgrabnn- K" tb Ausstellungen von Handwerk und -werbe. Herr Prof. Dr. Luthmer vom Hessischen Landesmuseum entwickelte ba» vorläufige Arbeitsprogramm des Ver­bandes. Zu feinen wichtigsten Aufgaben gehört die Unterstützung der Forschungs- tätigkeit auf vorgeschichtlichem und volks-

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3. Errichtung von Ortseinfahrtsschildern, An. bringung von Richtungs» und Umleitungs­schildern.

4. Freiwilliger Hilfsdienst der Mitglieder.

Da vorerst nur 34 Fahrzeugpatrouillen ein­gestellt werden, ferner nicht überall vatrouil- lierende Helfer sofort zur Stelle sein können, muß die durchgreifende Autohilfe vom Kraftfahrer selb st kommen.

Der Freiwillige H i l f s d i e n st der Automobilisten und Motorradfahrer unter­einander, gehört zur wichtigsten Notwendig­keit des Straßenhilfsdienstes. Daraus ergibt sich, daß der ADAC, wenn er seine große Auf­gabe ganz erfüllen will, ganz besonders auch auf die freiwillige Mitarbeit seiner Mit­glieder angewiesen ist. Nunmehr hat der ADAC, an seine Mitglieder in Stabt und Land einen Appell gerichtet, sich dem freiwilli­gen Hilfsdienst für dieADAC-Straßenhilfe' zur Verfügung zu stellen. Um zu vermeiden, daß ein Hilfebedürftiger sich zwecklos soundso oft an voriiberfahrende Kraftfahrzeugbesitzer wendet, auch nicht alle Mitgliedswagen mit dem ÄDAC-Abzeichen versehen sind, möchte der ADAC diejenigen Mitglieder, die bc- stimmt helfen wollen und können, besonders kennzeichnen. Diese Mit­glieder erhalten kostenlos den gelben ADAC - Silfstzienst-Wimvel. (An­forderungen sind zu richten an den ADAC Abteilung Straßenhilfsdienst, München. Königinstraße 11 a.)

Durch eine zahlreiche unb stänbige DeteM- «ung bet ADAC-Mitglieber am Hilfsbienst wird es möglich sein, den eigenen ADAC- vtraßenhilfsbienst wirksam zu ergänzen unb dauernd und überall denselben in Erscheinung treten zu lasten, zum Wohl der Mitglieder untereinander, zum Vorbild für alle übrigen Automobilisten und damit schließlich und end­lich zum Wohl und zum (Scheiben des ge­samten Automobilismus.

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rundlichem Gebiet, namentlich Trachtenkunde. Die Sorge für große gemeinschaftliche Aus­stellungen wird ein weiteres Mittel sein, das Gemeinschaftsgefühl des Landes zu fiärfen. Geplant ist für das nächste Jahr .eine Ausstellung 'Das Wakdecker Land". :itn« Üblich ist nach und nach der Ausbau der

Totsch iolibergmerk zu Wintershall wurde einem itsachl imgen Arbeiter aus Machtlos durch eine ub« plädierende Sprengkapsel die linke Hand des Alt abgerissen. Der Schwerverletzte wurde so- liguiu fort in das Krankenhaus überführt.

, Schemmern (Kr. Efchwege), 23. April, iei trat der seltene Fall ein, daß von den frrart * zweiten Ostertag 1878 vor dem Altar «seiet Kirche in den Ebestand getretenen «trei daaren zwei Paare die goldene Hochzeit - .B1»ietn konnten Vom dritten Paare ist nur

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