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ptt »vberbesstsch« Zeitung" <* sechsmal wicheullich. De- fggtpttU monatlich 2 TM. auS- schltrßl. ZustellungSgebühr, durch ^iePest2-L5 SM.Für etwa infolge Cteitt«, Maschinendefett« oder ^ementarer Tretgnifl« ausfallend« gdrwmern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag v. Dr. §. Hitzeroth» Druck der Untv.-Buchdrucke«i d. geb. Aug. Koch. Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 54. tu Nr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt g. M. Rr. 5015. — Sprechzeit HS Redaktion doa 10—11 irnb

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Anzeiger für (bas frühere kurhessische) Oberhessen

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Marburg a. Mn

Der Arr,rtgenprrt« beträgt f6t bat 10 gespalt. Zellenmtlltmeter 0.08 TM, klein» Baran,eigen 0.06 TM. amtlich, and aus­wärtig» Anzeigen 0.10 TM Bei schwierige» Satz sowie bei Platz- tzorschrtft 60*1« Aufschlag. — Saanuelanzeige» 100 *1« Auf» schlag. Reklamen der Milli«. 0.40 SM Zeder Rabat, gilt al« Barradatt. Ztet tz tage. Beleg« Werden berechnet, ebenso Auskunft durch St- Teschäf« »stell» und Zusendung der Angebot«. E» füllunqsort Marburg.

I Soldmast * '/-^Dollar.

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg.

Der RerchÄag für -en Panzerkreuzer

eint slücmlscht Mnarsitzung — AnMacht übst Nt Mmlinn-AWrt

Berlin, 27. März. In der heutigen Reichstagssitzung wird zunächst die Reichs- Haushaltsrechnung für 1926 ge­nehmigt. In einer Entschließung wird festgestellt, daß Reste, überplanmäßige und außerplanmäßige Ausgaben in verschiedenen Etats noch in solchem Ausmaße erfolgt bzw. vorhanden seien, daß sie mit dem Gesichts­punkt äußerster Sparsamkeit und streng durch- geführter Finanzgebarung nicht verein­bar erscheinen. Deshalb sei es notwendig, daß der Rechnungshof nicht nur seine Rech­nungsprüfung nach Möglichkeit beschleunigt, sondern daß er auch ständig mehr als Wahrer des Haushaltsrechtes wirkt.

Das Haus wendet sich dann der

zweiten Beratung des Haushalts der Marine

in Verbindung mit dem Vericht über die Lohmann-Unternehmungen zu. Es wird beschlossen, zunächst die Angelegenheiten der Marine zu besprechen und den Lohmann- Dericht dann in einer besonderen Aussprache zu erörtern.

Abg. Kuhnt (Soz.) begründet die sozial- demokttckischen Anträge die die Marineaus­gaben um rund 50 Millionen kürzen und auch die Mittel für das neue Panzerschiff nicht bewilligen wollen. Die Sozialdemokratie könne die Haltung der Warineleitung nicht billigen angesichts der faschistischen Umtriebe bei der Marine und des Phöbus-Skanöals. Als Schutz der deutschen Handelsschiffe sei die deutsch« Marine unbrauchbar. Der Redner wendet sich dann gegen die Zahl der Offi­ziere, die für die Keine Flotte viel zu groß

Abg. TreviranuS (Dntl.) erllärt, die Deutschnationale Fraktion werde den Marine­etat und das neue Panzerschiff bewilligen. Die modernen Sachverständigen feien über den Wert dieses Schiffes anderer Meinung als der Abg. Kuhnt. Man hätte dieses Schiff Lesser als gepanzerten Kreuzer be- »eicfmen sollen. Für den an sich durch den Versailler Vertrag beschränkten deutschen Het- watschutz sei daS neue Schiss von größter Be­deutung. Der Redner wendet sich dann gegen die Ausführungen, die Admiral Galster im »Berliner Tageblatt" gegen den Dau des neuen Panzerschiffes gemacht hat.

Die Flottenbauvolitik des Großadmirals von Tirvitz habe sich durchaus bewahrt. Ni« fei eine bessere Flotte mit geringeren Mitteln gebaut

worden. Gegen den Dau des neuen Panzer­kreuzers könne nicht die Verbesserung des Landheeres als besseres Mittel angeführt werden; denn heute bedeute unter der Feste! des Versailler Vertrages der Wegfall des Panzerkreuzers nicht eine einzige Ka » nvnemehrfürdiedeutscheReichs« wehr. Tirpitz werd« ganz zu Unrecht be­schuldigt, den Konflikt mit England ver­ursacht zu haben. Er habe vor der Dagdad- bahnpolttik gewarnt (Rufe links: »Die hat Hclfferich gemacht!"). Helferich habe als Be­vollmächtigter der Deutschen Dank nur das Werk fvttgesetzt, das IS'* die Deutsche Dank begonnen hatte. Die frühere Generalstabs­auffassung, daß der Krieg nicht zur See ent- schieden werden könne, sei durch den Kriegs­ausgang widerlegt worden. Hunger­blockade und Amerika! Gerungen an die En­tente, die den Krieg entschieden, wären bei einer starken deutschen Flotte nicht möglich ge­wesen. Der Großadmiral Prinz Heinrich müsse ebenso wie jeder Angehörige der Ma­rine das Recht haben, sich auf deutschen Schiffen von dem Ergehen alter Kameraden zu überzeugen. (Deiiall rechts, Unruh« links.) .Dem genialen Schöpfer unserer Flotte, Groß­admiral v. Tirpitz, schulden tixr Dank für sein Werk. Wir wollen ihm diesen Dank aussprechen gerade in dem Augenblick, wo es sich aus dem Reichstag zurückzichen will. Wir werden nicht ruhen im Kampfe für deutsches Lebensrecht auch zur See".

Abg. Wegmann (Ztr.) hält es nicht für angebracht, bei dieser Etatsberatung über die Flottenpolitik der Vorkriegszeit zu sprechen. Das Zentrum sei stets für Sparfamketsmaß- nahmen zu haben, aber die vom Reichsrat gegen die Bewilligung des neuen Panzer­schiffes angeführten Gründ« seien nicht stichhaltig. .Wenn der Reichsrat,' so fährt der Redner fort, „die von ihm be» entrogten Streichungen durch neue Ausgaben

auf dera »deren Seite ausglich, so haben wir für diese Haltung kein Verständnis. Die Kinderspeisung ist nicht Re.chssache. Das Reich hat dafür den Ländern wiederhott Mittel bewilligt.

Wenn Preuhen 30 Millionen für den Um­bau des Opernhauses bewilligt, wen» es gröbere Ministerialzulagen als das Reich geben kann, dann ist es unehrlich, den An­schein zu erwecken, als wenn durch die Be­willigung des Panzerschiffes die Mittel für die Kindersveisung beeinträchtigt würden.

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Für ein neues Panzerschiff ist das Geld besser angewandt als für die Instandhal­tung der ganz veralteten Linienschiffe, tu« uns geblieben sind. Wir brauchen ein sol­ches Schiff, um 6et Sinern etwaigen Ueber­füll die Schaffung vollendeter Tatsachen gegen uns verhindern zu können."

Abg. Brüninghaus (Dt. Vpt.) er­klärt, der Weltkrieg, fei zur See gegen Deutschland entschieden worden, weil die deutsche Flotte zu schwach zur Abwehr

Udine. 27. März. Heute früh 9.40 Uhr wurden mehrere Ortschaften in der Provinz Udine von einem Erdbeben heimgesucht, das besonders in Tolmezzo, Cavazzo-Carnico, Berzegnis und Bito d'Asto Schaden anrichtete. Einige Häuser sind eingestürzt, andere wurden beschädigt. Nach den bisherigen Meldungen wurden fünf Personen getötet und sieben verletzt. Die Behör­den haben die Durchführung sofortiger Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

ff. Udine, 28. März. Das Erdbeben, das gestern früh mehrere Ortschaften in der Provinz Udine heimsuchte, hatte eine Dauer von etwa 20 Sekunden. In Tolmezzo wurden fast ein Drittel aller Häuser so schwer beschädigt, datz si« als un­bewohnbar erklärt werden mutzten. Auch die Mauer der Kirche wies grotze Risse auf. Die Zahl der Todesopfer im gestrigen Erdbeben beträgt nach den letzten Meldungen 8, darunter in Eaneva ein

Erklärungen des Ministers im Anschuß über die Frage einer Erziehung der Ma- rineangehörigen im republikanischen Gekste. Zur Angelegenheit des neuen Panzerschiffes gibt der Redner für die Demokratische Franktion eine Erklärt! ngab, in der sich die Demokraten gegen die Bewilligung der ersten Rate aussprechen.

Abg. Neddermeher (Komm.) führt aus, daß die Kommunisten den ganzen Etat ablehnen würden.

Abg. L o i b l (Bayer. Dpt.) fordert einen Abbau der Verwaltungsbeamten in der Marine. Ten von Sozialdemokraten und Kommunstien beantragten Streichungen könne die Bayerisch« Volkspartei ntcht zustimmen. Wenn man überhaupt ein« deutsche Marine aufrecht erhalten wolle, dann müsse sie auch moderne Schiffe haben. DaS dafür bewilligte Geld komme auch der deutschen Wirtschaft wieder zugute.

Wg. Graf zu Reventlow (Nat.- Soz.) führt u. a. aus: „Die Parteien, die am Barmatskandal beteiligt sind, haben kein Recht, sich über die Phoebus-Angelegenheit aufzuregen. Dr. Groener hat in Spaa einmal erklärt: „Eid? Das ist ja nur em Wort. Weiter nichts!" (Reichswehrminister Dr. Groener verläßt den Saal, Rufe bei den Ral.-Soz.: „Der Angeklagte verläßt das Lokal!"!

gegen England und Amerika war. Die Ablehnung des neuen Panzerschiffes sei an­gesichts der Schwäche unseres Landheeres nicht zu verantworten. Die von den Sozialdemokraten kritisierten zu hohen Jnstandhaltungskosten der alten Schiffe könnten nur erspart werden, wenn neue Schiffe bewilligt würden. Wenn Deutsch­land nicht politischen Selbstmord üben wolle, dann müsse es seine Flotte wenig­stens in dem uns vom Versailler Vertrag gelassenen bescheidenen Rahmen ausbauen. Es sei eine lächerliche Annahme, datz mit dem Bau eines neuen Panzerschiffes etwa eine neue imperialistische Flottenpolitik in­auguriert werden solle. Der Ausbau des polnischen Kriegshafens Gdingen in Ver­bindung mit der sehr geschickten polnischen Politik und der Bearbeitung der öfsent- Meinuna durch die mit polnischem Gelbe unterhaltenen und in deutscher Sprache ge­schrieben« „Baltische Presse", alles das lasse fürchten, daß einmal Danzig aus der Verwaltung des Völkerbun­des in die Polens übergeht.

Abg. Freiherr v. Richthofen (Dem.) spricht feine Befriedigung aus über die

Kind, das zu fliehen versuchte. Auch di-- Zahl der Verletzten ist höher als zuerst an­genommen wurde.

Nach dem „M e s s a g g e r o", der ergän­zende Nachrichten über das Erdbeben in der Provinz Udine veröffentlicht, sind bis jetzt 10 Tote und 40 Verletzte fest­gestellt. Das Blatt meint aber, datz sich die Zahl der Opfer vermehren könnte, weil mit allen Orten jede telegraphische oder telephonische Verbindung unter­brochen sei. Das Hauptzentrum des Erdbebens lieat in den Gemeinden von Verzegnis und in der Gemeinde Ca- vazzo. In Tolmezzo, das ebenfalls stark gelitten hat, mutzte u. a. das Kran­kenhaus geräumt werden, da es Riffe be­kommen bat. Die Kranken wurden nach Udine gebracht. Der Turm des Domes von Tolmezzo ist in Gefahr, zusammenzu­brechen. Auch die anderen Kirchen haben schwer gelitten, ebenso das Gericht und die Alpini-Kaserne. Die Regierung hat eine Hilfsaktion eingeleitet. Die Bevöllerung kampiert in Zelten.

Vizepräsident Esser ersucht den Redner, zum Marineelat zu sprechen. (Großer Lärm bei den NationalsoziaUsten, Ruf«: Unverschämtheit! Das ist nun ein „un­parteiischer" Präsident! — Abg. Frick (Nat.- Soz.) erhält einen Ordnungsruf. — Di« Nationalsozialisten rufen »eiter: Schamlose Parteilichkeit! — Wg. Strasser (Nat.-Soz.) erhält einen Ordnungsruf.)

Wg. Graf zu Reventlow (Nat/- Soz.) forlfahrend: Präsident Löbe hat oft zur Kriegsdienstverweigerung aufgefordert. (Unruhe bei den Sozialdemokraten.) Wehr­machtangehörige, seht Euch Euren Wehr­minister und seine Auffassung vom Etd an! (Wg. Strasser (Nat.-Soz.): Prozente statt Eid! Das ist das richtige für den republikanischen Misthaufen! — Ordnungs­ruf.) Wir werden für den Panzer­kreuzer stimmen, weil wir hoffen, daß er im Material so zuverlässig fern wird, wie der Wehrminister unzuverlässig ist. — Vizepräsident Esser erteilt für diesen legten Satz dem Redner einen Ordnungs­ruf.

Reichswehrminister Dr. Groener er­scheint wieder im Saal und erklärt: „Die Marine ist ein wichtiger Faktor des Lan- deSschntzeS. Darum hoffe ich, auch die Demokraten noch von der Notwend igksit

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Schweres Erdbeben in Wallen

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SeMte um?r. Wirth

Rachöem der Zentrumsabgeordnete Dr. Wirth als Kandidat für der. Reichstag tw seinem bisherigen Wahlkreis Baden durch­gefallen ist, beschäftigt sich die Presse aller Dichtungen sehr eingehend mit der Frage, ob noch andere Möglichkeiten bestehen, dem Abgeordneten Wirth sein Reichstagsmandat zu erhalten. Zur großen Ueberrafchung aller politischen Kreise ist nun am Montag bekannt geworden, daß die Demokratisch« Partei dt« Absicht hat. Herrn Dr. Wirth zu einem Deichstagsmandat zu verhelfen, und zwar will man ihn in den Wahlkreisen Düsseldorf- Ost und Düsseldorf-West an aussichtsreicher Stelle kandidieren lassen. Man darf mit Decht gespannt sein, wie Dr, Wirth dteseS Anerbieten beantworten wird. Eigentlich tonnte die Entscheidung für ihn. sofern er sich noch als Zentrumsmann betrachtet, nicht schwer fein. Denn darüber kann wohl kein Zweifel bestehen, datz die Zentrumspartei dt« Annahme eines solchen Anerbietens als einen schweren Affront betrachten würde, den sie ganz bestimmt mit dem sofortigen Ausschluß Dr. Wirths aus der Pattei beantworten würde. Um aber von vornherein keinerlei Zweifel aufkommen zu lassen, betont die »Ger­mania" noch ausdrücklich, datz die Annahme des demokratischen Angebots ,bie Loslösung vom Zentrum" bedeuten würde und das füh­rende ZentrumSorgan im Rheinland, die „Kölnische. Volkszeitung", stellt in denselben Sinne fest: „Ein solcher Schtttt würde den endgültigen Bruch mit dem Zentrum be­deuten, ohne datz er eine andere politische Heimat sinden könnte". Gerade die tn dem letzten Racksatz enthaltene Bemerkung dürft« Herrn Dr. Witth zu denken geben. D e demo­kratische Presse gibt auch ohne weiteres zu. daß ihr an einem Uebettritt Dr. Wirths vorn Zentrum zur demokratischen Partei gar nichts gelegen sei. Das glauben wir ohne weiteres. Die „Frankfutter Zeitung" Hai vor einigen Monaten einmal treffend nachge­wiesen. daß Dr. Witth als Vorkämpfer für den republikanischen Staat nur solange Be­deutung habe, als er der Zentrumspartei angehöre. 3n einer der anderen republi­kanischen Patteien sei für einen Politiker vom Schlage Witth kein Platz.

Obwohl eine offizielle Meinungsäußerung von Dr. Witth noch nicht vorliegt, nimmt man doch in parlamentarischen Kreisen all­gemein an. daß er das demokrat:sche An­gebot ablehnen wird. Dr. W.tth beabsichtigt, in diesen Tagen feine Stellungnahme sowohl zu seiner Richtwiederaufstellung in Baden wie zu dem demokratischen Anerbieten öffentlich darzulegen. 3m übrigen ne gt man in parla­mentarischen Kre sen innrer mehr zu der An­sicht, daß seitens des Zentrums Dr. Witth doch noch die Möglichkeit gegeben wird, für die ZentrumSpattei zu kandidieren. In diesem Sinne kann eine offiziöse Auslassung in der „Kölnischen Volkszeitung" gedeutet werden, in der es hecht: „Auch die Kund­gebung der badischen Zentrumspattei hat deutlich zum Ausdruck gebracht, daß Dr. Witth keineswegs e:toa preirge eben werden soll, daß man vielmehr in der Hoffnung lebt, seine Kraft dem Zentrum zu erhalten. Wir glauben uns daher auch ganz in Ueberein- fiimmung mit den Auffassungen unserer ba­dischen Freunde zu befinden, wenn wir der Meinung Ausdruck geben, datz es dringend erwünscht wäre, wenn Herr Dr. Witth es der Zentrumspattei ermöglichen würde, ihn am besten wohl auf dem Wege über die Reichs­liste wieder in den Reichstag zu entsenden",

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Dr. Wirtß als Berliner Zentrumsspitzew kandidat vorgeschlagen.

Berlin. 27. März. Wie die „Voss Ztg." meldet, hat die Ortsgruppe Wilmers­dorf der Berliner Zentrumspartei dem Wahlkreis-Verband Berlin und Pots­dam II vorgcschlagen, Dr. Wirth als Spitzenkandidaten zu nominieren. Wie die Telear.-llnion aus Berliner Zentrums­kreisen erfährt, trifft diese Mel» düng zu. Augenblicklich sind Bestrebun­gen im Gange, Dr. Wirth auf der Reichs­liste des Zentrums als Kandidaten auf» zustellen.

Die gestern in Düsseldorf ftattgefunfi: :.2 Wahlkreisvertreterversammlung der Z:n- rrumspartei hat zum Spitzenkandidaten der Zentrumspartei für den Wahlkreis Düssel­dorf-Ost Reichskanzler Dr. Marx pro­klamiert.