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monatlich 2 EM. «K» Zvsitllsng-srbühr, tat» h^P»KL2v SM Mr etwa infolge eteftt«, Maichine»defekte oder juwterrr Sttigeifit ««fallend» j^gwtn wird. kein Ersatz ge» ItOM. Verlag i». Dr. §. Hitzervth, D»ck der Unid.-Duchdrockere, tz. g* Sog. Loch. Markt 21/28, gern sprech«: Sir. 54. n. Nr. 55. «ofischeckkooto: «mt Frankfurt *, 8L Nr 6015. Sprech,eit M glrtzaktt« ton 1011 asb

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Sbechessische

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Anzeiger für (das frühere knrhefsische) Oberhesfen

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Da «rqeigenprrt« beträgt ft* bte 10 gespalt. ZeilenmilldoetzM 0.08 GM. klein» Sa ran zeig« 0.06 EM. «ältlich« and anO- Wätttq» Snjeigro 0.10 DM. Sei schwierigem Satz sowie bei Platz- borschrtft 60*1. «afschlag. Sammelan^tge» 100 *1» A«f> schlag. Reklamen der Mklltm. 0.4» DM. Jeder Nada« gilt aU varradatt. Ziel 6 Sage. Belege werden berechne«, edensv Auokonft durch di» Deschäftastell« and Zusendung der Angebot«. C* ftillunqaort Marburg.

I Goldmark « '/«^Dollar.

Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg.

19 -eulsche A-seer-nete in Psten gewählt

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Bvmmerellen 3 Wen 4

Die Dienstag vonnittag vorliegenden Meldungen au» allen Wahlkreisen ergeben die Feststellung, daß die Deutschen Sderall große Erfolge «rrun» gen haben. In Pommerellen wur­den drei deutsche Mandate, in Posen vier und in dem den Polen zu- gesprochenen Dell Oberschlesiens wurden 6 Mandate erzielt, dazu treten «och drei Mandate aus dem west­lichen Wahlkreis Polens (Lodz, Kani« und Wloclawek). Dann wurden «och gewählt ein Deutscher im Wahl­kreis Lemberg. Hierzu kommen wahr­scheinlich ein oder Zwei deutsche Mandate von der Staatsliste des Minderheitsblocks, sodaß man die Ge­samtzahl der deutschen Abge­ordneten aus 18 schätzen kann.

Wenn auch die Ergebnisse noch nicht aus allen polnischen Wahlkreisen des Landes vorliegen. kann es doch schon als sicher gelten, daß der Minderheitenblock sehr schlecht abgeschnitten hat. Obwohl fast 4 Millionen Ukrainer Ostgaliziens, die im Jahre 1922 nicht mitgewählt haben, dies­mal aber mitgewählt haben, dürste der Minderheitenblock nunmehr nur die Hälfte jener Mandate erringen, die er vor fünf Jahren erreichen konnte. CS ist um so seltsamer, als die Deutschen im Westen deS Landes, wo die Wahlen ordnungs­gemäß durchgeführt wurden, f ü n f M a n - date gewonnen haben. Bezeichnender­weise frat dort auch die Regierungsliste am schlechtesten abgeschnitten.

Danz anders liegen die Verhältnisse tot ukrainischen und weißrussischen Sprach­gebiet, wo di« Regierungsliste in den meisten Kreisen führend ist. Bei der streng nationalen Einstellung der ungeheuren Mehrheit des aus polnischem Staats- gebiet lebenden ukrainischen und weiß­russischen BolkeS ist ein derartiges Er­gebnis nur mit unerlaubter Wahlbeein- slussung oder unlauteren Wahl- machenfchasten zu erklären. Ein« teil­weise Erklärung für die seltsamen Bor­gänge, die sich in der Nacht von gestern auf heute In den polnischen Ostmarken abge- spiett haben müssen, ist das vor einiger Zeit im sozialistischenRobotnik" veröf­fentlichte geheime Rundschreiben eines im Osten wirkenden polnischen Woiwoden an seine ihm untergebenen Starosten, in dem er ihnen als eine der wichttgsten 2lus- aaben in Erinnerung bringt, die Wahl­kommissionen »aus sicheren Leuten" zu bilden.

eine KriesSmikMigimg 36n SaudS

Basra, 5. März. In Koweit einge­troffene Loten meldeten, daß der StSnig de» Hedschas und Sultan Ibn Saud vor einigen Tagen in Riyad die Haupt­führer der Stämme von Nedfchd, darunter auch die Scheichs der Stämme von Wain- baho, Ajman und Mutair zusammenries und ihnen erklärte, er habe die Hoffnung ausgegeben, den abtrünnigen Irak, Ko­weit und Transsordanien aus friedliche Weise zu feinen mohammedanischen Grundsätzen zu bekehren. Er sei daher der Meinung, datz man zum Schwerts greifen müsse. Außerdem kündigte er an, datz er den erwähnten Führern helfen

werde, indem er ihnen Gewehre, Muni­tion, Lebensmittel und alles, was sonst in seiner Macht stehe, liefere.

sk. L o n d o n, 6. März. Die Meldung, daß König Ibn Saud den Wahabi- tenftämmen an der Irakgrenze mate­rielle und moralische Hilfe verspro­chen habe, wird in der Presse viel beach­tet.DaiIy Telegraph" bemerkt da­zu: Es würde gleich töricht sein, die Ge­fahr gering zu schätzen, wie sie zu über­treiben. Die Stärke der britischen Trup­pen int Irak ist allerdings int Laufe der Zeit erheblich vermindert worden. Wenn aber die Lage bedrohlich fein sollte, würde es leicht sein, Verstärkungen aus Palä­stina und Aegypen heranzuziehen.

Daily Mail" dagegen erblickt in Ibn Sauls-Erklärungen die Ankündi­gung des Heiligen Krieges ge­gen den Irak. Dem Blatte zufolge

tiver Fragen. Zu den Danziger Fra. gen wurde beschlossen, die Frage eines po> nische« Anleoehafens in Danzig und die Arage des Kontrollrechtes aus der Wefterplatte bis zum Abschluß der in Gang befindlichen direkten Verhandln«, gen zwischen Danzig und Pole« zu ver­tagen. In bezug ans das Klagerecht Danziger Staatsangehöriger i« polni­schen Eisenbahndienft wurde, da das Haager Rechtsgutachten offiziell den Rats­mitgliedern noch niiht zugegange« ist. be­schlossen. nach Eingang des Gutachtens in einer weitere« verttaulichen Sitzung dar» über zu entscheide«, ob diese Frage in der jetzigen Tagung behandelt werde« soll,

Briand besucht Streseman«.

Genf. 5. März. Der Völkerbundsrat tritt am Dienstag vormittag 11 Uhr zu einer zweiten öffentlichen Sitzung zusam­men. Am heutigen Tage stnd eine größere Anzahl privater Besprechungen der hier anwesenden Staatsmänner zu erwarten. U. a. wird der sranzöstsche Minister des Aeußeren. Briand, dem Reichsminister des Aeußeren, Dr. Streseman«, im Notel Metr pole einen Besuch abstatten. Ferner ist eine Besprechung zwischen Skialoja und Chamberlain vor­gesehen. Der ungarische Minister des Aeußeren Walko wird Unterredungen mit Briand. Chamberlain und Staats­sekretär von Schubert haben. Zwischen Skialoia und Briand fand bereits heute vormittag eine Unterredung statt, die, wie verlautet, vor allem der Beschwerde gegen Ungarn gatt.

Rach demPetit Pari sie «^ soll Dr. Stresemanu im verlaufe seiner gestern abend ftattgesundene« Unter­redung mit Br i a n d zu verstehen gegeben habe«, daß er die Frage der Räu­mung des Rheinlandes während der gegenwärtige» Sesfion des Rates nicht auf rolle «werde. Er fei der Mei-

Kann der König eine Armee von 300 000 Mann ausstellen.

Der Korrespondent derDaily Mail" in Basra berichtet, Ibn Saud habe seine Haltung anscheinend geändert wegen der Angriffe britischer Flugzeugoeschwa- der aus die Grenz-Marodeure. Die An­griffe hätten große Verluste an Menschen­leben und Eigentum verursacht, und Ibn Saud sei zweifellos der Meinung, daß die Stämme, wenn er sich gleichgültig ver­halte, ihm den Gehorsam aussagen wür­den.

In der gestrigen Unterhaussitzung er­klärte der Kolonialminister auf eine dies­bezügliche Anfrage, die Luftstreitkräfte hätten die Aufgabe, Grenzeinbrüche zu­rückzuweisen und er sei gewiß, daß die Angreiser schließlich lernen würden, daß sie nicht in fremdes ®ebi*2t einfallen und Männer, Frauen und Kinder niedermetzeln dürften.

NUN«, daß eine Aufrollung dieser Frage vor den deutsche« und französische« Wahlen zwecklos sei. Dagegen aber hätte Sttesemann erklärt, daß die ganze Ange­legenheit im Juni zur Sprache kommen solle.

Um den Investigationsbereich.

Der Korrespondent des »Echo de Paris" teilt mit. daß Briand bei seinen Bemühungen, den Investigations­bereich zu erweitern unb seine Mittel zu ergänzen, auf eine zögernde Hal­tung Dr. Stresemanns und eine ziemliche Opposition Skialojas gestoßen sei. Die deutsche Dele­gation sei nicht einheitlicher Auffassung. Teils könnte Dr Strese- mann. wenn er der Einstellung einet Un­tersuchungskommission zustimmen würde, seine Rolle als guter Europäer verbeffern und in der Folge die Verwirklichung seiner diplomatischen Pläne erleichtern. Andererseits aber würde eine schleckt or­ganisierte und schlecht geführte Unter­suchung ohne Ergebnis mit einem Schlage das ganze Ueberwachungssnstem diskredi­tieren. Dann würde er sich ein zweites Mal kaum in ein derartiges Abenteuer stürzen.

ImPetit Io u r n a I meint Mar- zell Reh. daß die unvermeidliche Dis­kussion der Rheinlandräumunq dadurch er­leichtert werden könnte, daß Deutsch­land der Entsendung einer Investt- gationskommission nach Ungarn zu- st i m m e n würde. Die Investigation könnte wohl mit Stimmenmehrheit ent­schieden werden, eine einheitliche Auf­fassung des Dölkerbundsrates würde aber dem Frieden in Europa dienlicher sein.

Das ..Oe u v r e betont die Zweckmäßig­keit der Besprechung über die Rheinland- räumung Zwischen Stresemann und Briand auch während der gegenwärtigen Ratstagung, obwohl diese Unterhaltungen wegen der bevorstehenden Reichstags­wahlen nur theoretischen Charakter hätten..

I« der Szent Gotthard-Affäre noch keine Entscheidung.

fk. Paris, 6. März. Rach dem Gen­fer Korrespondent desPetit Pari- f i e n ist eine Entscheidung in der Szent Gotthard-Affäre nicht vor Ende dieser Woche zu erwarten. Gegenwärtig bemühe man sich, eine Formel zu finden, auf der sich alle Parteien einigen könnten.

SchwM CrsMnÄa'aMoM w Wen

Danzig, 5. März. Wie die »Deutsche Rundschau i« Polen" aus Czenstocha« me det, hat sich in Dzialoszyn, Kreis Wielun. unweit der deutsch-polnische« Grenze, eine furchtbare Explosionskata­strophe ereignet, die zahlreiche Menschen­opfer forderte. Bei einem gewisse« Kle- her, der sich gewerbsmäßig mit Kokain- uv d Sacharinschmuggel beschäf­tigte, hatten ein polnischer Polizeiposten, sowie zwei Beamte der Finanzwache e'ne Haussuchung abgehalten. Als einer der Beamte« im Keller des Hauses ei« Streichholz anzündete, erfogte eine furchtbare Explosion. Das ganze Haus flog in die Luft. Au» dem Keller dränge« hohe Flamme« und schwerer Aethergualm heraus. Die Flam­me« vernichteten in wenige« Augen» blicken das Haug vollkommen. Eine Reihe schwer verletzter Personen schrie unter de« Trümmern um Hilfe und Rettung, die je, doch kaum möglich war. Herbeieilende Personen, die Hi.fe bringen wollten, er­litten ebenfalls schwere Brandwunden. Das Unglück wurde dadurch noch größer, daß im Keller der Reihe nach einige Aetheesässer explodierten. Bei dem Un­glück fanden drei Ki«der des Kle­ber, e in Polizeiposten und ein Finanzkontrolleur sofort den Tod. Kleber selbst, seine Fran vier wei­tere Beamte und acht Personen, darunter eine Anzahl von denen, die zur Hilfe her­beigeeilt waren, wurden schwer ver fetzt. Ein besonderer Rettungszug ist an die lln- glücksstelle geeilt, der die Opfer nach Cze«. ftochau brachte.

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MöWcnl «syrisch MW mrumück!

Luxemburg, 5. Mürz. Der Präsi­dent der Internationalen Rohstahlgemein- schaft M a y r i s ch, der sich in seinem Auto zu einer Sitzung des Nohstahlkartells nach Paris begeben wollte, ist auf der Fahrt bei Chalons-surMarne tödlich verunglückt. Das Auto erlitt einen Reifenbruch, schlug um und begrub den Präsidenten, den Fahrer und einen Die­ner unter sich. Mayrisch war sofort tot.

sk. Paris, 6. März. Zum Tode des Präsidenten des Stahlkartells Mayrisch bei Chalons-sur-Marne wird berichtet: Mayrisch fuhr in Begleitung seines Sekre­tärs in einem von feinem Chauffeur ge­führten Automobil in voller Geschwindig­keit Chalons-fur-Marne zu, als ein Rad­reifen platzte. Der Wagen wurde auf die Seite geschleudert und stürzte mit voller Wucht gegen einen Baum. Präsi­dent Mayrisch hatte den Brustkorb ein« gedrückt und gab kein Lebenszeichen mehr. Er starb nach der Ueberführung ins Kran­kenhaus, ohne das Bewußtsein wieder er­langt Zu haben. Sein Sekretär hatte nut geringe Verletzungen erlitten. Der Chauf­feur kam mit dem Schrecken davon.

Schwierigkeiten in der Neubildung des Bremer Senats.

Bremen, 5. März. Die heute uv.er dem Vorsitz des Präsidenten der Bürger­schaft geführten Verhandlungen zwischen den Fraktionen der Deutschen Volkspar­tei, der Demokraten und der Sozialdemo­kraten wegen Neubildung des Senate» haben zu keinem Ergebnis geführt.

Beginn -er Genfer Ratstagung

Sie MfiumungWatlc erneul verweben?

®ewf, 5. Mär,. Di, 49. lagung 9e» I

Dölkerbundsrates ist heute vormittag 11 Uhr unter dem Vorsitz von Urrutia. Columbien eröffnet worden. Der Rat stellte zunächst in nichtöffentlicher Sitzung die endgülttg« Tagesordnung fest und er­ledigte alsdann eine Reihe administra.