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kter-rssische Seitne#, SUrtnrg «. f. Sonnabend, den 11. Februar 1928
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Marburg und Umgebung
* Ev. - ref. Kirchengemeinde. Morgen (Sonntag) abend findet im Philivvshaus ein Eemeindefamilienabend statt. Herr Stu- dienrat Prof. Kürschner hält einen Dortrag über »Die Entwicklung D;t ßesstfchreso.miecte.r Kirche".
* Stadttheater. Zwei Namen von allererstem Klang find es, die am Donnerstag, dem 16. Februar, unsere Bühne beherrschen werden: Shakespeare und Meudelssobn-Bar- tholdy. Die Aufführung des „Sommernachtstraum" mit der berühmten Men- delssohnschen Musik dürfte ein Tbeaterereiguis für Marburg werden. Die Ausführung dieses Werkes bedeutet hier wie in Eiehen die letzte Inszenierung und den Abschied von Intendant Hofrat Steingoetter, der nach 2Sjäbriger Tätigkeit auch in Marburg jetzt in den Ruhe- stand tritt.
* Wissenschaft!. Vorlesungen für Damen und Herren. Am nächsten Montag, dem 13. Februar, wird Herr Prof. Freudenberg in seiner letzten Vorlesung über folgende Degenstände sprechen: Licht- und Ernährungsfaktor bei der Entstehung der Rachitis und der chr verwandten Knochenerkrankungen. — Das Pellagra-Problem.
* Zur Baugeschichte des Mar-> Burger Schlosses. Der gestern abend vom Hessischen GeschichtSverein im großen Hörsaal des Landgrafenhauses veranstaltete LichiLildervortrag des Herrn Archivrais Dr. Küch über die Baugeschichte des Marburger Schlosses hatte eine so zahlreiche Zuhörerschaft herbeigelockt, daß Biele mit Stehplatz vorlieb nehmen mußten. Ein Zeichen dafür, welch reges Interesse man bett Bauarbeiten am Schlosse in der Marburger Bürgerschaft entgegenbringt. Wie au? dem sehr interessanten Ausführungen des RcD- ners und den gezeigten Lichtbildern hervorging, haben die jetzt mit sog. welschen Hauben versehenen Türmchen früher Zinnen getragen. Erst 1771 wurden die welschen Hauben aufgesetzt, die dann Ende deS vorigen Jahrhunderts durch Die spitzen Türmchen ersetzt wurden. Wir werden noch ausführlich über den Vortrag berichten.
"Gefollenen-Gedenkfeier. Wie man uns mitteilt, hat sich die christliche Schülervereinigung (B. K.) entschlossen, auch in diesem Jahre wieder am Vorabend des Volkstrauertages eine Ge- fallenen-Gedenkfeier zu veranstalten. Es ist der Wunsch des genannten Kreises, diese Feier zu einer wirklich gottesdienstlichen Feier der christlichen Gemeinde wirken zu lassen, in der diese stille wird und lauscht auf das, was jene große Zeit ihr zuruft von Zeit, die Ewigkeit will, und von Leid, das Trostes bedarf. — In dankenswerter Weise ist dazu die Psarr- kirche zur Verfügung gestellt worden. Aug. Wagner hat sein Mitwirken zugesagt.
»Wochenmarktpreise. Butter 1,60 bis 1,70 Mk. das Pfd.; @ter 15—16, Große Handkäse 20; Handkäschen 7 Pfq. das Stück; Käsematte 20—25, Kochkäse 50—70; Karotten 20—25, Kartoffeln 7 Pfg. das Pfd.; Wirsing 35—40, Weißkohl 15—20: Rotkohl 30—35; Spinat 35—40; Mohrrüben 12 bis 15, Zwiebeln 20—25, Rosenkohl 50—60; Rote Rüben 15—20, Tomaten 100—130, Aepfel 10—30, Weintrauben 120—140, ausl. Endivien 60 bis 100 Pfg. das Pfd. Blumenkohl 60—150, Rettich 15—25, Sellerie lo—50, Knoblauch 5—15, Meerrettich 40—80 Pfg. das Pfd., Hähnchen 100—130, Hühner 70 bis 110, Enten 100—140 Pfq. das Pfd., Tauben 60—80 Pfg. das Pd., Grünkohl 30-40, Schwarzwurzeln 40—60 Pfg. das Pfund.
* P o l i z e i l i ch e s. In der Nackt zum 21. 3anuar ds. Js. sind einem jungen Manne im betrunkenen Zustande im Dammel-bera Manie!, Aktenmappe. Hut und Stock abhanden gekommen. Da festgestellt wurde, daß er sich in Begleitung anderer junger Leute befunden bat, wird angenommen, daß diese im Scherz die Sachen mitgenommen haben. Diese jungen Leute werden dringend ersucht, die Sachen unverzüglich im Polizeifundbüro abzuliefern.
* Schweinemarkt. Am nächsten Donnerstag, dem 16. Februar, wird hier ein Schweinemarkt absebalten.
* Fe st genommen wurde in vergangener Nacht ein Fürsorgezögling, der sich von seinem Aust thaltsort unerlaubt entfernt hatte.
* Friedel Hintze-Abend. Am D.ens- tag, dem 7. Februar, sprach im Landgrasen- hauS Friedel Hintze (Berlin) Stücke aus Zarathustra sowie Gedichte von Hölderlm und Goethe. Die Zuhörerschaft war von dem Gehörten aufs stärkste gefesselt. Mit Recht. Denn waS Friedel Hintze bot, war reife Kunst. DaS Geheimnis threr starken Wirkung beruht vor allem Wohl darauf, daß sie nicht in den VorttagSfaal abgewanderte, sonst aber wenig abgewandelte schauspielerische Deklamation ist, sondern eine den Eigengesetzen der Rezitation gehorchende andersartige Kunst. Von dieser Vas iS auS fand die Künstlerin gleich beseelten und packenden Ausdruck für Grundhaltungen so verschiedener Art wie die tiefe
Zerrissenheit der Zarothustraslücke. die stille Tapferkeit von Hölderlins .Heimat" und die Bewegtheit von Goethes »Der Gott unb Die Bajadere", um nur einiges herauszuheben. Fräulein Hintze auch im nächsten Winter in Marburg begrüßen zu können, würde uns aufrichtig freuen. Wie anderwärts to.rb sie sich sicherlich auch hier mit der Zeit eine treue Gefolgschaft gewinnen. D. B.
- Jagdglück. Herr Bahnhofswirt Sohl hatte das Glück auf der Jagd bei Oberholzhausen einen Keiler, der ausgeweidet 160 Pfund wog, zu erlegen.
Eine stürmische Nacht.
Vergangene Nacht zwischen 12 und 1 Uhr entluden sich über dem Lahntal und den Seitentälern schwere Gewitter, eine um die jetzige Zeit ungewöhnliche Erscheinung. Sie waren mit orkanartigem Sturm, Regen und auch strichweise kräftigem Hagel verbunden. Die Folgen machten sich bald bemerkbar, denn urplötzlich war der ganze Schlotzberg in tiefes Dunkel gehüllt. Auch an Gebäuden wurde viel Schaden angerichtet. Von den Bäumen wurden viele Aeste abgerisien und hier und da stürzten auch dicke Bäume um. So z. B. bei Bernsdorf, wo heute früh, als das Postauto ankam, die Straße durch einen Baum versperrt war. Man versuchte vorbei zu kommen und hierbei rutschte das Auto zur Seite, sodaß es große Mühe machte, das Gefährt wieder flott zu machen. Durch den starken Regen sind die Lahn und deren Zuflüsie stark angeschwollen. So wurde aus der Schweinsberger Gegend heute früh Hochwasier gemeldet. Auch der Blitz hat Schaden angerichtet, wie aus der an anderer Stelle befindlichen Mitteilung aus Niederklein zu ersehen ist. Wie weitere Meldungen besagen, hat das Unwetter auch in anderen Gegenden Deutschlands sich bemerkbar gemacht.
Kreis Marburg
L Beltershausen, 10. Febr. Gestern fand die Beerdigung des im 83. Lebensjahre verstorbenen Veteranen von 1870 71 Wigand Debelius statt. Von Wittelsberg war der Kriegerverein und von Marburg der Verein der Säger und Schützen, denen der Verstorbene angehörte, durch Abordnungen vertreten. Eine Sektion des Wittelsberger Vereins, dessen Vorsitzender, Herr Georg Adam Rauch, dem Verstorbenen daS Zeugnis eines treuen, eifrigen Kameraden auSstellt, widmete ihm als Scheidegrutz eine dreifache Ehrensalve über das offene Grab. Auch der Redner des Vereins der Jäger und Schützen legte mit Worten der Anerkennung einen Kranz nieder und rief dem toten Kameraden ein letztes Horrido nach. Der Verstorbene machte als aktiver Marburger Jäger den glorreichen deutsch-französischen Krieg mit und nahm an den Schlachten bei Weißenburg und Wörth teil, in letzterer wurde er verwundet, unb auch die Belagerung von Paris hat er rnitgemacht. Möge dem Zeugen aus der Zeit der Einigung Deutschlands die Erbe leicht fein.
KrelS fttrWn
Liederabend des Männergesangvereins Grobseelbeim.
Der hiesige Gesangverein veranstaltete am Sonntag, dem 5. Februar, im Saale der Gastwirtschaft Stöcker unter Leitung seines rührigen Dirigenten Schröder einen durchweg gut gelungenen Liederabend. Die in stattlicher Zahl erschienenen Zuhörer folgten mit sichtlichem Interesse den Darbietungen. Als Gastvereine waren Gesangverein Holzhausen (Eder) und Riederwald erschienen und halsen durch ihre Lieder der Abend verschönen. Rach einem Begrühungslied, da- gut zu Gehör gebracht wurde, folgten Lieder ernsten und heiteren Inhalts. Besonders gut gelang .Heldentod" von Fleischer". Eine sehr fein durchdachte Ausfassung, bei welcher auch der musikalische Wert nicht zu kurz kam, zeichnete das Lied »Daheim" von Klein auS. Es wurde mit besonderem Beifall ausgenommen. Der hier von zwei Herrn des 1. Baß gesungene Solo war für dörfliche Ver- hältnifse eine Glanzleistung. Auch das alte, stets neue Volkslied kam zu seinem Recht. Am Schluß sorgten stimmungsvolle Chöre für heitere Stimmung. Bei der Kritik fei zu erwähnen, daß der Verein über gutes ausgeglichenes Stimmenmatertal verfügt. Das Sorte wurde gut und sauber gesungen, jedoch vermißte man das sonst dem Verein so gut liegende Piano. Auch dürften manchmal d e Einsätze etwas präziser kommen. Stimmen» ausgleich, Tonreinheit. Dynamik und Rhythmik waren gut. Anschließend fang bann Holzhausen zwei Lieder, wovon das letzte mit einem Derartigen Be fall ausgenommen wurde, daß sich Herr Welsch als Dirigent zu einer Zugabe entschließen mußte. Sine sehr gute Aussprache, große Aufmertfamke't. gute Dy
namik unb Tonreinheit, geleitet von einem begabten Dirigenten, zeichneten den Verein aus und hinterliehen einen guten Eindruck. Der Verein besitzt gute Einzelttäfte im Tenor, die iedoch »ich» so sehr hervortreten dürften, da sonst der Stimmenausgleich leidet. Alsdann betrat Gesangverein Riederwald Die Bühne. Von drei gesungenen Liedern fand besonders das letzte. »Gestörtes Ständchen", stürmischen Beifall. Riederwald hat seine Hauptstütze im 2. Bah. Die übrigen Stimmen passen sich gut an, durften aber etwas stärker sein. In den Senaten ist die Intonation ekwaS dunkel. Der 1. Teil des Abends fand dann durch gemeinschaftliches Singen der brr. Vereine »Das ist der Tag des Herrn" einen würdigen Abschluß. Bei einem Olafe Bier und Tanz einlagen verbrachte man noch einige gemütliche Stunden, bis die Polizeistunde zum Aufbruch mahnte. Hoffen Wit, daß mancher noch Fernstehende für den deutschen Männergesang Interesse hegt, und der hief-ge Liederabend dazu beigetragen hat, neue Kräfte in die Reihen der Sänger führen; denn daß es ganz besonders an der Malle liegt, bewies der von den drei Vereinen gemeinschaftlich gesungene Chor. f-
Riederkle in. 11. Febr. Ein heftiges Unwetter tobte vergangene Rächt im Ohmtal. Ein Blitz fuhr in den Turm unserer Kirche und setzte diesen sofort in Brand. Die rasch herbeigeeilte Feuerwehr vermochte das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Die Löscharbeiten waren außerdem schwierig, da man an den Feuerherd nicht herankonnte. Erst nach stundenlangen Bemühungen vermochte man über das Feuer Herr zu werden. Ein großer Funkenrrgen ging während des Brandes über das Dorf hernieder. Zum Glück jedoch ohne weiteren Schaden zu verursachen. Die Spitze des Turmes brannte vollständig nieder. Die telephonisch alarmierte Feuerwehr von Kirchhain brauchte nicht mehr abzurücken. Kreisbrandmeister Grün war mittelst Kraftwagen an der Brandstelle eingettoffen und leitete persönlich die Löscharbeiten.
* Wohra, 6. Febr. Gestern hielt Der Männergesangverein im Zulaufschen Saal einen UnterhaltungSabenD ab, bei Dem außer Dem Vortrag schöner Lieber auch einige Theaterstücke aufgeführt warben. Die Veranstaltung nahm Den besten Verlauf.
Rauschenbsrg, 10. Febr. Auf der Landstraße von Marburg her kam dicht vor Gießen das Lastaut o des Konrad Mann von hier, das von dem Sohn des Besitzers gesteuert wurde, beim Aüsweichen vor einem Radfahrer infolge scharfen Bremsens ins Schleudern und stürzte um. Der Autolenker kam unter den Vorderteil des Kraftwagens zu liegen und trug schwere innere Verletzungen davon, die seine Ueberführung in die Gießener Klinik notwendig machten. Die mitfahrende Mutter des Autolenkers kam wie durch ein Wunder unverletzt mit dem Schrecken davon. Der Radfahrer wurde von dem Auto gepackt und erlitt einen Armbruch.
KretS Resendaln
Ziegenhain, 10. Febr. Mit Beginn dieses Monats ist hier ein modeln eingerichtetes Hotel, der „Ziegenhainer Hof" eröffnet worden, das in feiner ganzen Aufmachung für eine Stadt wie Ziegenhain besonders erwähnt zu werden verdient. Es befindet sich in dem Goldhagen'schen Hause neben der Post, das in prachtvoller Lage an der Allee gelegen früher dem »erstorbenen Sanitätsrat Dr. Merkel gehörte. Die Innenausstattung der Räume ist von der Firma Hering in Marburg geliefert, die auch die Einrichtung der Zimmer in geschmackvoller Weise vorgenommen hat. Für Autos und Pferde sind geeignete Unter« bringungsmöglichkeiten geschaffen. Auch eine Gartenwirtschaft soll den Sommer noch eingerichtet werden. Pächter des jedenfalls zukunftsreichen Unternehmens ist Herr Hotelier Winller.
Krels Dtebenkovt
r. Dattenfeld. Seit längerer Zeit ist in hiesiger ©emeinbeiagb zum Mafsenfang Der dem ßanDmann fo verhaßten Schwarzkittel eine Saufalle errichtet. Es ist Dies ein über 2 Meter hoher Pallifadenbau mit 2 Falltüren und einer Hebevorrichtung in Der Mitte. Wie man hört, sollen schon einige gute Fänge geglückt sein.
Tagrsanzeiger.
Sonnabend, den 11. Februar.
Cafe-Restaurant Steinebach, G'sselberger Sttaße: 7,59 Uhr: 2. Kappensitzung, rheinischer Abend.
Stadtkeller: Ab 8 Uhr Künstlerkonzert.
Schloß-Cafe-Marburg: Ab 20 Uhr: Ge- sellschaftS-Tanzabend.
Alte Post, Steinweg: Ab 8 Uhr: Künstler- Konzert.
Schützenhof Wehrdaerweg 2: Ab 8 Uhr: Stimmungskonzert.
Zentraltheater, Kasernenstrahe: 8,15 Uhr: „Sie Eule".
U. T., Pilgrimstein: 4,30 und 8,15 Uhr: „Grand-Hotel".
Lichtspiele, Bahnhofstr.: 4,30 und 8,15 Uhr: „Der Sprung ins Glück".
Verein der Badener: Im Kurhaus Marbach Maskenball.
Jäger und Schützen: 20 Uhr: Familien« abend in den Stadtsälen.
81er: 8,30 Uhr bei Geißler, Frankfurter Straße 19: Monatsversammlung.
Krieger- und Landwehrvercin: 8,30 Uhr bei Freidhof Hauptversammlung.
Sonntag, den 12. Februar.
O. H. G. V.: 9 Uhr Abmarsch Weidet Häuser Brücke nach Amöneburg.
Zenttallheater, Kasernenstr.: 3,30, 5,30 unb 8,15 Uhr: „Die Eule".
U. T., Pilgrimstein: 3,30, 5,30 und 8,15 Uhr: „Grand-Hotel".
Lichtspiele. Bahnhofstt.: 3,30, 5,30 und 8,15 Uhr: „Der Sprung ins Glück".
Cafe-Restaurant Steinebach, Gisselberaer Sttaße: Frühschoppenkonzert, ab 4 ihr Künstler- und Stimmungskonzett.
EafS Markees, Reitgasse: Ab 4 Uhr: Künstlerkonzett.
Schützenhof, Wehrdaer Weg: Stimmungs- Konzert.
Schloß-Cafe: Ab 16 und 20 Uhr: Konzert.
Alle Post, Steinweg: Ab 5 Uhr: Künstler- Konzert.
Kvnzertverein: 5 Uhr Orchesterkonzert in der Universitätsaula.
Männer-Turnverein: 5 Uhr nachm. int Cafe Quentin offen!!. Kappenkränzchen.
Stadtkeller: 8 Uhr: Künstlerkonzert.
Ev.-Ref. Gemeinde: 20 Uhr im Ppilipps» hauS Gemeinde-Familien-Abend und Dorttag von Prof. Dr. Kürschner.
StadtsSIe, 8 Uhr: Maskenball „Eine Rächt am Ml".
Biedenkopf, Berggartendiele: Ab 4 Uhr Konzert mit Tanzeinlagen.
Biedenkopf, Waldhotel Tannhäuser: M 4 Uhr: Konzett mit Tanzeinlagen.
Beltershausen: Ab 14 Uhr bei Gastwirt Meier Wintervergnügen des Radfahrer- Vereins „Wanderlust".
Marbach: 7 Uhr bei Jauernick: Kappenball des Gesangvereins Germania.
Wehrda: 7,30 Uhr Konzert des Männergesangvereins Wehrda bei I. Rudolfs (Lahngarten).
Letzte WirWaflsnWurrsrn
r. Frankfurt a. M., 11. Febr. Zum Wochenschluß verkehrt der Effektenmarkt in lebloser und zurückhaltender Haftung. Anregung dazu bot die gespannte innerpolitische Lage. Die Kurse bröckeln eher ab. Farben- Industrie 259'/-, A.E.G. 162, Rheinstahl 165.
r. Berlin, 11. P^br. Der Berliner Produktenmarkt verkehrt zum Wochenschluß in sehr stiller Haltung. Dem Markt fehlt jede Anregung. Die Käufer üben Zurückhaltung. Preise wie gestern.
Wetterbeobachtungen nm 10.1!. Febr.
Höchste Temperatur am 10. Februar 6,7 Leis.
Niedrigste Temperatur lebte Nacht 0,9 Teli.
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Wetterbericht.
Bei England liegt ein starker Sturmvnrbei, der einen kräftigen Ausläufer an feiner Süd- ostseite besitzt. Dieser Ausläuier wird schnell über uns hinwegziehen, so Daß wir knS morgen auf feine Rückseite gelangen. Hebe Irland beginnt der Luftdruck jedoch bereit- kräftig zu fallen.
Vorhersage bis Sonntag: Wiede zunehmende Bewölkung, neue Regenfälle, Temperaturen wieder ansteigend, lebhafte süd- westliche Winde.
Verlag von Dr. 6. Httzeroth.
Verantwortlich für Die Schrtftteitung tat Den politischen Teil: Dr. Ernst Schelfen für den totalen und provinziellen Lett: Wilhelm Wißner: sämtlich tn Marburg.
Für die Herstellung guter Suppen
gibt es viele Rezepte, keines aber ist einfacher und billiger als dieses:
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