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bedeute, daß die durch den Bericht

-- i gestern eine von 100 Delegierten aus

rheinisch-westfälischen Industriegebiet sie Konferenz des Christlichen Me-

Presse

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tfl zu nehmen. Nach Entgegen- der Berichte der Verbandsunter-

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wenn man '«> mit der Frage Jtten kontrahierter!

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Reparations- aller zwischen den Schulden ver- Gesarntregelung zu und die Interessen dessen Boden allen

Marburger Tagesalizrieer

Provincetown, 18. Dez. Das ameri­kanische UnterseebootS. 4 wurde beute aus der Höbe von Woodend von einem 3er- ftörer gerammt und ging unter. Bon der aus vier Offizieren und 35 Mann bestehenden Besatzung konnte niemand gerettet wer­den. Der Zerstörer war gerade im Begriff, in den Hafen rinzufabren, als das Unterseeboot vlötzlich vor ihm emvortauchte. Da er seine Fahrtrichtung nicht mehr ändern konnte, stie­ben die Schiffe zusammen. Der Zerstörer er­reichte den Hafen mit Wasser im unteren Schiffsraum. Das UnterseebootS. 4 gehörte zu der gleichen Klasse, wie das im September 1925 aus der Höhe von Blockisland von einem Dampfer gerammte Unterseeboot6. 51, das mit 33 Mann unterging.

fk. Washington, 19. Dez. Das Marine­departement wurde benachrichtigt, daß Taucher feststellten, daß sich in dem Torpedoraum des UnterseebootesS. 4 sechs Mai.n am Leben befinden. In das Unterseeboot wurde

[get lin, 19. Dez. Die Schiedssprüche in >kisenkonflikt find von den Arbeit« snera abgelehut worden. Während Stetfdje Metallarbeiterverband und der ibertin deutscher Metallarbeiter beide üssprüche abgclehnt haben, sprach fich der piche Metallarbeiterverband nur gec r« den

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Luft gepumpt und zwischen den Tauchern und den Leuten im Torpedoraum durch Klopfzeichen eine Verständigung herbeigeführt.

Ein zur Untersuchung des gesunkenen Unter­seeboot" heranter gelasiener Taucher, der das Wrack untersucht hat, erzählte, das in das Unterseeboot gestoßene Loch sei größer als das in dem vor 2 Jahren von derCity of Rame" gerammten Unterseeboot6. 51. Das Leck befindet sich etwa in der Mitte des Schiffes an der Steuerbordseite unterhalb der Kommando­brücke.

Das untergegangene U-Boot ,,S. 4 hatte 4 3 Mann an Bord, die man alle für verloren hält.

fk. Provincetown (Maffasuchetts), 19. Dez. Bis Montag früh konnten bei den Be­mühungen zur Rettung der sechs Ueberlebenden des UnterseebootesS. 4 keine weiteren Fort­schritte gema-bt werden, außer, daß der Versuch gemacht wurde, ihnen Luft zuruführen.

*4 die Abendpresse begnügt sich mit der Ergäbe von Auszügen des Gllbertschen to Lediglich derS e m t> 8 bespricht .»r geht auf die Stell« des Berichts ein, "fr die Frage der Fortsetzung der Ge- ?stvflichtung Deutschlands behände't wird.

so erklärt er, zu befürchten, daß die W Rationalisten diesen Teil der Dchluß- ^ngen Gilberts zum Borwand nehmen, Ksrch eine internationale Debatte eine Kampagne zugunsten einer Revision des Spions einzuleiten. Ein solches Problem f nützlicherweise nur ins Auge gefaßt

ein imttikmMes Wsol gesunken

Sie Drlahiins een 43 Mann gilt als verloren

Sas lltlell im Arensvorftr Prozeß

Frankfurt a. d. Oder. 17. Dez. Im Arensdorfer Prozeß verkündigte der Bor­fitzende, Landgerichtsdirektor Dr. Rothe folgendes Urteil: Der Angeklagte August Schmelzer wird wegen Totschlages und Totschlagversuches zu einer Zuchthaus­strafe von fünf Jahren und zum Ver­lust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von zehn Jahren verurteilt. Der Angeklagte Paul Schmelzer, der Ba- ter, wird wegen Beihilfe zum Totschlag und versuchten Totschlags zu einer Zucht, Hausstrafe von einem Jahr sechs M o n a t en sowie wegen vergehens gegen die Verordnung über Waffenbefitz zu einer Geldstrafe von 50 -4t, im Nichtbeitrei­bungsfalle zu einem Tage Gefängnis für je zehn Mark, verurteilt. Die Kosten des Verfahrens haben die Angeklagten zu tra­gen. Paul Schmelzer wird in Haft ge­nommen wegen Fluchtverdachtes.

Oberhessisch« Zeitung" «fr . jtchswal wöchentlich. Be- MfU monatlich 2 ®M. auS- « ZnstellungSgebühr, durch «-H25S GM.Für etwa infolge m, Waschinendefekte oder tetct Lreignisie ausfallend« gutta wird kein Ersatz ge- £ Verlag d. Dr. §. Hltzervth, » btt Unib.-Buchdruckeret b. a#g. Koch, Markt 21/23. frecher: Rr. 54. u. Rr. 55. j^tonto: Amt Frankfurt i Rr- 5015. Sprechzeit g^aftion von 1011 und

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Gilberts aufgeworfene Kontroverse sobald nicht erschöpft fein werde.

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^en als Schlachtfeld gedient habe und die Friedensregelung oftmals so ent- wtb gewesen sei. Alle Borbehalte also hinsichtlich der Auffassung Gilberts Grundsatz der Fortsetzung der Ge- ^bflichtung Deutschlands in einer mehr ®toiger nahen Zukunft gemacht werden, .* würde interessant sein, die Rückwir- 7* sestzustellen, die dieser Borschlag des ^ationsagenten in den Bereinigten und in England Hervorrufen werde.

2. heute vormittag beschäftigt sich die ^sche Presse nicht allgemein mit dem * Darker Gilberts. Sobald es aelchiebt.

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Die rechtsstehende französische

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KrkllZens Knmvs gegen dir ReftisMßr

Die Einwände des RcichStvehrministerS.

Zu dem Streichungsantrag für den Neu­bau eines Panzerschiffes erklärte Reichswehrminister Dr. G e ß l e r, er könne die Verantwortung dafür nicht überneh­men, daß das von dem Alliierten selbst für Deutschland festgesetzte bescheidene Maß der Seerüstungen beschränkt wird. Der plan­mäßige Ausbau unserer Marine sei nötig, weil sonst unsere Werften keine Beschäf­tigung hätten und eventuell geschlossen werden müßten.

Staatssekretär Dr. Weismann erwi­dert darauf, daß Preußen der Ansicht sei, daß die auf 80 Millionen Mark geschätzten Gesamtkosten für den Neubau eines Pan­zerschiffes in den nächsten Jahren nicht aufzubringen seien.

Reichswehrminister Dr. Geßler macht« darauf aufmerksam, daß mindestens der» selbe Betrag, wie er in den nächsten Jah­ren angefordert werden würde, künftig Wegfällen würde, weil die Ersatzbauten für die Kreuzer zu Ende gehen. Eine Zu­rückstellung des Baues würde absolut zur Stillegung der betreffenden Werften führen.

Gegen die Streichung stimmten Bayern, Sachsen, Württemberg, Thüringen, Olden­burg, Bremen, Mecklenburg-Strelitz sowie die Vertreter der preußischen Provinzen Ostpreußen, Brandenburg, Pommern, Nie­derschlesien, Schleswig-Holstein.

Mit dem gleichen Stimmenverhältnis wurde auch der preußische Antrag ange­nommen, im Reichswehretat rund 6,3 Mil­lionen für militärische Zwecke zu streichen.

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schweigt mit Ausnahme des »Echo de Pari s", das den Standpunkt vertritt, daß jede Forderung nach einer Revision oder Nachprüfung des Dawesplanes auf Kosten Frankreichs erfolgen werde. Der Dawes- plan sei schließlich nur noch eine nette Etappe auf dem langen Wege der von Frankreich verlangten Opfer. 3m übrigen erklärt dieses Blatt, man könne Deutschlands Schuld nur dann festsetzen, wenn man zu gleicher Zeit die Frage regele, welche Berpflichtungen Frankreick gegenüber England und den Ber­einigten Staaten habe.

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ttit und LiMliche SkwcMMn gegen »en WiMeMmitz DawMnn und SKnldenprebem

beschränken sich die Blätter ausschließlich da­rauf, die Forderung des Generalagenten nach Festsetzung der Zahlungsverpflichtungen Deutschlands heryorzuheben. So schreibt das Oeuvre":

Man kann die Frage jedenfalls unter der Bedingung eröffnen, daß die Gläubiger Deutschlands, die gleichzeitig die Schuldner Amerikas find, eine Festsetzung ihres Schulden­betrages erhalten und zwar in einem dem Betrag der deutschen Schulden entsprechenden Verhältnis. Wenn sie Deutschland Abstriche bewilligen und Amerika sie dazu treibt, wird Amerika das ist nicht mehr als recht und billig einen entsprechenden Ra­batt bewilligen müssen.

DerQuvtidi en" ist zwar damit ein- verstanden, daß Parker Gilbert endaültig das Reparationsproblem löse und Deutschland wie eine volljährige Persönlichkeit voll verant­wortlich fein fall, betont aber, daß die vom Deparationsagenten aufgeworfenen Fragen fo ernst und schwer seien, daß sie ein langes und eingehendes Studium erfordern.

Das GewerkschaftsblattLe P e u p l e" ist der Ansicht, daß die Anregung Parker Gil-

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,y)ye falt 1927, und zur lleberwachung der %;cg Mtffnahme und des Fortganges der, -x®' dielen Merken anaeieiaten Um-

ht anderer Beschluß der Bezirkskonfe- 8 iordert die Mitwirkung der Gewerk- 2 Kn bei Unternehmungen über die iabilität der Werke, wobei sich die ietenz auf das vorbildliche Abkommen Hroßeiseninduftrie Englands stützt, wo "^»rkschaften und Arbeitgeberverband, § «M für fich und unabhängig, vereidigte rufet unterhalten, die gemeinsam iuchungen über die Werke vor-

Ein Programm der Reichsregierung für die Länderkonferenz.

Berlin, 18. Dez. Der preußische Ministerpräsident Braun. Hal in seiner Landtagsrede die Berliner Zanuar- konserenz der Ministerpräsidenten er­wähnt. Er hat gemeint, die vorgesehene Berliner Zusammenkunft werde lediglich informatorischen Charakter tragen. Wie die Blätter dazu erfahren, wird von der Reichsregierung damit gerechnet, daß es nicht nur bei einem allgemeinen Ge­dankenaustausch bleiben wird, sondern daß die Konferenz wenigstens in den Fragen der Berwalungsreform und der erwünsch­ten notwendigen Zusammenarbeit zwischen Reich und Ländern zu festen positiven Er- gebnisien gelangen wird. Bon der Reichs­regierung sei ein Programm ausge­arbeitet. das die Grundlage der Debatte bilden und praktische Ergebnisse vor­bereiten soll.

Berts, den Gesamtbeitrag der deutschen Schuld festzusetzen, nicht ohne vorherige Fühlung­nahme mit der Berliner Regierung und den Regierungen der Gläubigerstaaten gegeben worden sei und erflärt, es sei also mit einer Wiedereröffnung der Aussprache über das Reparationsproblem zu rechnen. Die rechts­stehende Presse in Deutschland bekunde die Absicht, den Feldzug für eine Revision des Dawesplanes wieder aufzunehmen und das

3S" kiter beschloß die Bezitkskonferenz, Mitwirkung der Gewerkschaften bei der jung der Anträge der Industrie zu be­ugen. Es handelt sich dabei um die »irkung der Gewerkschaften bei Prü- l von Anträgen auf Hinausschiebung Inkrafttretens der Verordnung vom

Aus der Urteilsbegründung.

Frankfurt a. O., 17. Dez. 3n der umfangreichen Begründung des Zuchthaus­urteils gegen den jungen Schmelzer wird dargelegt, daß die Tat Schmelzers nicht als Körperverletzung mit tödlichem Ausgange, sondern als Totschlag zu bewerten sei: August Schmelzer hätte sich, als er aus einer Ent­fernung, dte er für 30 Meter hielt, in eine Menschenmenge h.neinschoß. trotz seiner psycho­pathischen Wut darüber klar fein müssen, daß selbst etn Schrotschuh den Tod eines Menschen verursachen konnte.

In Bezug auf die Verurteilung des Balers führt die Urteilsbegründung aus, daß die Tat des jungen Schmelzer ohne den Baier mcht habe erfolgen können. Der alte Schmelzer habe sich einer schweren Unterlassung schuldig gemacht: er hätte dazwischenspringen und die Tat verhüten muffen, da er die psycho­pathische Anlage seines Sohnes gekannt habe. Darüber hinaus habe der Baier das Tun seines Sohnes objektiv und subjektiv unter­stützt. Mildernde Umstände könnten beiden Angeklagten nicht zugebilligt werden: wenn auch der junge Schmelzer an Schwachsinn mittleren Grades leidet, so werde doch dieser eine mildernde Umstand durch eine Fülle anderer, erschwerender Umstände bei der Tal «usaeglichen.

Echo des Gilbert-Berichtes

* französische Presse gibt mehr oder Ker längere Auszüge aus dem Bericht Gilberts wieder. Von der Morgen- kk kommentiert nur die nationalistische feit den Bericht. Er hebt aber von I Dericht nur die Stelle hervor, die sich Gesamtverpslichtung Deutschlands be- ss-gt. ohne hierzu Stellung zu nehmen. Er tot große Vorsicht an, ehe man nach F Richtung hin Verpflichtungen über-

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Anzeiger für (das frühere kurhessische) Oberhessen

Anzeiger der amtliche« Bekanntmachungen für Stadt und Kreis Marburg.

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fk. Berlin, 19. Dez. Nachdem Reichs­minister Dr. Stresemann von feiner Ostpreußen-Reife gestern wieder in Ber­lin eingetroffen ist, wird den Blättern zu­folge von Dr. Etreseinann in seiner Königsberger Rede angekündigte g e - meinfame Sitzung des Reichskabi­netts und des preußischen Kabinetts unter Vorsitz des Reichspräsidenten von Hinden­burg am Dienstag stattfinden. In dieser Sitzung soll das von dem Mi­nisterialdirektor im Reichsministerium des Innern Dr. Tamann vorbereitete Ma­terial über die ost preußische Frage durchberaten und die Entscheidung über das Hilfsprogramm für Ostpreußen ge­troffen werden. Wie die Blätter weiter mitteilen, handelt es sich in erster Linie um umfangreiche Hilfsmaßnahmen, für deren Durchführung vielleicht eine beson­dere Anleihe erforderlich sein werde.

ubeiterverbandes statt, um zum tdsspruch für die Erotzeisenindustrie

Qgn Mer Schmitz und Burgartz über die 3 ner und Düsseldorfer Verhandlungen 5 =%? eingehender Aussprache, die insgesamt =L,n; fanden in Anspruch nahm, beschloß 5,"° =5 i bie Ablehnung des Lohn- edsspruches. Dagegen wurde der . =s'ng iebsfpiud) über die Arbeitszeit 5c Genommen.

°eJ ischiedsspruch aus.

f Mühlheim (Ruhr), 19. Dez Hier