Einzelbild herunterladen
 

Cfcrfrnitoe gelt«*». «srtznrtz « g. gueitefl, »eit ». geerntet 1927

2Rg

den bt

übrig.

bar

en

<Sie faße Ciganettß

fW

jJ

SS

WZ

CIGARETTENFABRIK^ZÄG BADEN BADEN.

WWWW^HHWWs MMDWMWWMWK!

M

ji

nach einer im Verkehr und Dietzen,

Zechenhaus konnte noch

hwu, tnckl t bi» 5 im Zahre am» en dal

Mohi i zwei i tragt, Singe» «straft, eilsbe» Bericht ßfann- n ntl müI» i n er bei

tsam strafe, rmor»

uad liche« vurde zu 15 ahre»

ch die it öit» ch Di-

Aach tt del ! bd neyer ■ftört i de» de' mi* uftf*

tz.

igigel )tDUt!

mft luttet i h-t eine» lotet, fe z"

w

gniF

ent bi ■ in bt> iroefea ' Kez, dteser tnfchiir

langjährigen Wunsche der des oberen Salzbödetales, besseren Abendzugverbindung mit den Städten Marburg endlich Rechnung getragen.

Aeutzr, gegen. mH em n uni e, das an bet

Der en ge. Unter- lungen er im ßfann- ntiicht

Kopf- Kon» ien im

NS uni Stabte, tegulis otions. it nah trungs, e etn> aumkd •meifte, jeforgt e üben

Pscm» n ent, m am Man

sug.

)UttK jun» oo»

) 8<? inlich

Biedenkopf. 7. ®e$- Die «''ar- und Leihkasse fordert hiermit die sämtlichen Schuldner von Hypotheken. Faustpfand-Dar- tehn. Bürgschasts-Dariehn. sowie Gemeinde- und 1 Kirchengemeinde-Anle'.hen auf, die bis Ende 1927 adgelausenen Zinsen fottr.e b.e Tilgungen bis Iahresschluh bei Me.dung der Zwangseinziehung zu zahlen.

dem Desörderungsversahren der zwischen Derwaltungsbüro und genau vertraut war. Der Täter nicht ermittelt werden.

KretS Sledenkvvk

miK

Bischoffen, 6. Dez. Zn der vorigen Nacht wurde einem hiesigen Einwohner der gesamte Hühnerbestand bis auf 3 Stück im Stalle von einem Raubtier — Iltis oder Wiesel — totgebissen. Vorige Woche kam ein anderer Einwohner auf dieselbe Weise um sieben Hühner.

KreiS Wlttseriltein

Laasphe, 7. Dez. Am Sonntag abend veranstaltete hier das Musikkorps des Ausb.» Datl. 15 J.-R. Marburg unter Geltung von

Hartenrod, 6. Dez. Ab 15. Dez. dieses Jahres wird der Personenzug 3382, welcher seither nur zwischen Niederwalgern und Weidenhausen verkehrte, bis zur Sta­tion Hartenrod durchgeführt. Der Zug verkehrt ab Niederwalgern 19 09 Uhr, an Hartenrod 20.12 Uhr. Damit ist einem Bevölkerung

Homberg, 7. Dez. Als bei der letzten Lohnzahlung die Lvhngelder in Lohntüten sortiert und im Gesamtbetrag von 1500 Mk. nach dem etwa 15 Minuten entfernten Zechen­haus mit der dorthin führenden Drahtseil­bahn befördert wurden, wurden unterwegs die Lohngelder geraubt. Es wurde fest- gestellt, daß sich an einem mit Leitersprossen versehenen Stützbalken Fußspuren befanden. Der Dieb ist also an dem Tragmast empor­geklettert und hat im Borbeifahren des För» derkorbes, in dem sich die Lohnsumme be­fand, mit einem schnellen Griff sich des GeldpaketeS bemächtigt und ist mit seiner Beute geflüchtet. ES muh sich bei dem Räuber um eine Person handeln, die mit Lvhngelder

Unfall mit tödlichen Folgen zugetragen. Beim Llrohaufladen von einer Felddieme fiel einem hiesigen Landwirt ein Bund Stroh auf den Kopf. ES stellten sich Kopsbe» schwerden ein, die leine Uebersührung in die Klinik notwendig machten, wo er ge­storben ist.

«ltenlotheim. 6. De». Siner der ältesten Gesangvereine der hleslgen Ge­gend ist der hiesige. Am Sonntag konnte er bet Gastwirt stiehl sein SvfährigeS Besvehen feiern. Dem Verein wurde die bronzene Medaille regierungrseitia getrif­tet und von Herrn Landrat von Winter- felb persönlich überreicht.

KrriS glegenhafn

Ziegenhain. Auf die zahlreichen Proteste, die von Seiten wirtschaftlicher Organisationen, Behörden usw. an den Präsidenten des Landesfinanzamtes tve- gen Auflösung des Zollamtes in Ziegen­hain gerichtet worden sind, hat der Prä­sident dieser Sage geantwortet und mit» geeiltt, daß er nach nochmaliger eingehen­der Prüfung der Angelegenheit zu dem Ergebnis gelangt sei, daß ein weiteres Fortbestehen deS Zollamtes im Belang der dringend notwendigen sparsamen Bewirt­schaftung der Haushaltungsmittel nicht mehr vertretbar sei. Auf Grund der durch den Herrn Reichsfinanzminister erteilten Drmächtigung habe er (der Präsident) des­halb das Amt mit Wirkung vom 31. Ja­nuar 1928 ab aufgehoben. Der Bezirk wird dem Zollamt Marburg übertragen.

Wiera. 7. Dez. Der 16 iährige Sohn de« Landwirts H. Schlemmer stürzte In der Scheune vom Boden in die Tenne. Der Der» unglückte wurde schwer verletzt dem Kranken» haus Hephata zugelührt.

KrelS Somderg

(Soff •AkV-r Israelit

Sonnabend, den 10. Dezember.

Bvrabend 16.15; morgen« 8 30; nachm. 16;

Ausgang 17.15 Ahr; An Wochmtagea morgens 6.55; abends 19 Ahr; am Sonntag morgens 7,15 Ahr.

Teichmann als überaus sympathische Büh­nenerscheinung, im Besitz einer modula­tionsfähigen, lieblich anschmiegenden So­pranstimme und als graziöse, bewegliche, vornehm auftretende Künstlerin hocher­freuliche Leistungen. Wenngleich ihr die jeweiligen Partner Eugen Schöndorfer und Hermann Enderlein gesanglich nicht gleichkamen, so gefielen diese durchaus. Auch der Darstellerin der Haushälterin im „Alten Lied" darf lobend gedacht wer­den. Die musikalische Einlage in der Pause, Impromptu von Schubert, ge« spielt von Walter Aign, Netz leider recht viel in ihrer Ausführung zu wünschen St.

Aim-NaM und NEargebiete

Siegen. Der staatliche Rentmeister Picker, der sich Anterschlagungen und An- regelmäßigkeiten in Höhe von etwa 40 000 Mark bei der Kreiskasse Siegen hatte zu­schulden kommen lassen und dann in die Schweiz flüchtete, ist ausgeliesert und in da« Untersuchungsgefängnis in Siegen gebracht worden.

Gießen, 7. Dez. Heute früh geriet der 16 jährige Zimmermannslehrling Karl Wall­dortigen Holzsägewert in die Kreistage. Dem bedauernswerten Jungen wart en vier Finger der linken Hand glatt abgeschnitten. Er mußte der Ehirurgischen Klinik in G.eßen zu­geführt werden.

D a r m st a d t, 8. Dez. Im Lager eine» Feinkostgeschästes in der Ludwigstratze brach ein Feuer aus, dem die gesamten Lebensmittelbestände zum Opfer fielen. Was nicht verbrannte, wurde durch Rauch oder Wasser unbrauchbar. Der Schaden ist bedeutend. Das Feuer ist vermutlich dadurch entstanden, daß ein im Lager stehender Gasofen am Abend nicht ge­löscht wurde und das Gasfeuer die leicht brennbaren Verpackungsmaterialien ent­zündete.

»Stadttheater. Zu einem Gast­spiel außer Abonnement hatte man das Original-Ensemble für musikalische Komödien von Dr. Erich Fischer gewon­nen und damit auch dem Verehrer der ernsten Kunst eine sehr bekömmliche Ab- mchslung geboten, die das Publikum einige Stunden bei bester Laune hielt. Zur Aufführung standen „Seine Schwe­ster", ein Lustspiel von Helene und Erich Fischer, Musik von Jaques Offenbach und ^as Engagement" ein Schwank von Erich Fischer, Musik von Ioh. Friedrich Reichardt, deren Inhalt ein Hinweis skizzierte. — Anstatt „Onkel Tobias* wurde „Das alte Lied" von Erich Fischer, Musik von Mozart gegeben. Das auf Mozartschen Melodien aufgebaute, amü­sante Biedermeier-Intermezzo spielt einem jungen Professor seine Zukünftige ins Haus dura) ein als Käsepapier be­nutztes Notenblatt. Der Schicklichkeit wegen -legen beide die Verkleidung alter Pn-t! Leute an, erkennen jedoch gegenseitig ihre Ast und werden auf diesem Umweg etn glückliches Paar, das im Grunde genom­men die gemeinschaftliche Verehrung für Mozart einander näher gebracht hat. Tie volkstümlichen Werkchen atmen sitt- .liche Reinheit, sind durchwürzt von fei­nem treuherzigen Humor, dem jedes Ver­letzende, und Satire, der jede ätzende Spitze fehlt. In ihnen finden wir noch naiven Sinn, Naturwahrheit, unverdor­bene Lebenslust und die (stabe, Personen und Situationen dramatisch zu charakte­risieren und dem allen die Musik gefällig anzupassen. Bei den verschiedenen Kom­ponisten offenbart sich feinsinnig sangbare einschmeichelnde Melodik, wie auch der künstlerische Ernst, der selbst die musika­lisch harmlosesten Stellen klar heraus­hebt. Alles gibt sich nicht bedeutend, son­dern brav, nicht weltbürgerlich, sondern vormärzlich kleinbürgerlich. In der Dar­stellung beruhte der Effekt auf einem ausgezeichneten flotten, ungezwungenen Zusammenspiel und vor allem der in der gesanglichen Harmonie. Die verschiede­nen Duette und Terzette gelangen sehr Sig, wie auch die schauspielerischen , jngen alle Anerkennung verdienen. In allen drei Singspielen bot Charlotte

rteilh Die WeihnachtsbSume.

r tDiesmal haben eS die Leute, die aus den . . <1’«R*|t>ern die WeihnachtSbäurne holen, nicht -schwer. Sie brauchen nicht im fußtiefen Ah««« zu tonten und auch nicht eiS» Mernde Wege zu wandeln, denn die De- ^inbertage waren bis jetzt sonnig und und das Wetter schaute manchmal so als ob der Osterhase ln Sicht sei. And kommt bald der Wald in die Stadt. 2«f den Plätzen und an den Sttaßenecken meiden sie dann angeboten, die Bäume, «oil denen die Kinder in freudiger Ahnung nnoen: »Der Ehristbaum ist der schönste Oaum". ES ist zwar mit dem Handel mit qäeihnachtSbäumen viel Risiko verbunden, denn jeder Baum, der aus dem Walde ge­holt wird, muß natürlich bezahlt werden. Lbeit und SranSport und was sonst qpch da-u gehört, kostet auch Geld und dann kaat es sich noch, ob die Bäume alle Lieb- habet finden, denn letztere sind oft sehr wäh- krisch. Gar oft kommt es vor. daß je nach dem Angebot mehr oder weniger Aeber- kand bleibt und bis wieder einmal Weih- muhten ist, kann man die Bäume nicht auf» bellÄren. Das ist nun einmal so. Mit den Deihnachtsbäumen zieht auch der 2Seihnachtszauber ein. Radelgrün ver­bunden mit harzig-würzigem WaldeSduft muh es sein, wenn uns weihnachtlich zu Mute sein soll. Roch kurze Zeit, dann ftrahlt der Daum im festlichen Lichter» Aanz, dann ist Weihnachten da.

jtr. 288 ____

Marburg und Umgebung

Kreis Marburg

-r. Frvnha usen, 9. Dez. Morgan feiert der allseitig beliebte Wagnermeister (früherer Jnnungsmeister) Jakob Hotz in voller Rüstigkeit und bei guter Gesund­heit att ältester männlicher Einwohner unseres OrteS, seinen 85. Geburtstag. Viele Wagner, die er als Lehrlinge ange­lernt hat, »erben sich wohl seiner noch gern erinnern. Im letzten Sommer hat der Greis bei den Erntearbeiten noch eifrig geholfen, ebenso ist er in seinem Hand­werk heute noch immer rastlos tätig. Dem Geburtstagskind möge ein sonniger Lebens­abend beschieden fein.

«rett MrMaln

-o» Kirchhain. Der Dorstand des Kreisbauernvereins hielt gestern eine wich­tige Sitzung ab. in welcher er sich mit dem zurückgettetenen Versitzenden solidarisch erklärte und seine sämtlichen Aemter zur Derfügung stellte. Die Neuwahl findet nunmehr, da alle Stteittgkeiten mit dem Vorsitzenden vor dem in Kassel stattgefun­denen Schiedsgericht beigelegt worden sind, am 17. dS.MtS. hier in Kirchhain statt. Die Geschäfte des Vereins führt bis zur Wiederwahl Bürgermeister Gnau-Stause- bach. — Anter dem Vorsitz des Herrn Landrat von Gilsa fand im Kreishaus Oie erste Sitzung des neu gegründeten Zweck­verbandes Ohm-Mitte, der sich Oie Erhal­tung und den Ausbau der Ohmregulierung zur Aufgabe gemacht hat. statt. Der neu gewählte Derbandsvorstand setzt sich aus folgenden Herren zusammen: Bürgermeister Grün-Kirchhain als Derbandsvorsteher. Bürgermeister Weitzbecker-Amöneburg und Landwirt IohS. Schröder IV.. Großseel- heim als Beisitzer und die Herren Land­wirte Metzler-Kirchhain und Bürgermei­ster Steinhaus-Riederwald als Stellver- tretei. In der weiteren Sitzung behan­delte man noch die sehr wichtige Frage der dringend notwendigen Fortsetzung der Fluh­regulierung im unteren Ohmtal bis zur Einmündung der Ohm in die Lahn.

Kirchhain, 7. Dez. Am 22 d. MtS. tritt der Kreistag des Kreises Kirchhain zusammen. Die Tagesordnung ist wie folgt festgesetzt. 1. Voranschlag für bi« Landwezeunterhaltung 1928. 2. Festle­

gung eines Planes öetr. Pflastierung von Landwegeteiistrecken in den Ortschaften und an den Ausgängen von OrtS'agen, welche besonders starkem Verkehr ausgesetzt sind. 3. Prüfung und Feststellung der JabreS- rechnungen für 1924 und 1925. 4. Wahi der Vertrauensmänner zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen. 5. Wahi eines SchiedSmannes und eines StelTver- • Vertreters für den Bezirk Schwabendorf mit Wolfskaute. 6. Desgleichen, für den Bezirk Wohra mit Gutsbezirk Oberförsterei Bracht.

SrelS Fransender«

Frankenberg, 7. Dez. 3n der Nacht zum Mittwoch entstand im Wohnhaufe des PslastermeisterS D edel am Lecke berg Feuer, während die Bewohner im tiefsten Schlafe lagen. DaS Haus brannte bis auf die Mauern nieder. Die Feuerwehr verhin­derte ein Umsichgreifen des Brandes.

Somplar, 7. Dez. In kurzer Zeit hat sich in unserem kleinen Orte ein zweiter

6d* • — - < --- -..II

Musikmeister Große tm Westfälllchen Hot et* Slreichkvnzert. das trotz der sich in de* letzten Tagen hier drängenden Deranstaltun» gen gut besucht war; denn die .Marburg«» Jäger", bekannt durch frühere Äonjtrt« und Festlichkeiten, erfreuen sich In unserem Städt­chen großer Beliebtheit. Durch das sorg­fältig ausgewählte und abwechselungsreich ge­staltete Programm erntet« Mufikme;ft«* Große reichen Beifall. fo daß er fich zu ver­schiedenen Zugaben veranlaßt iah. Manchem alten Soldaten mag daS Herz freud.ger ge­schlagen haben bei den frischen Klängen de» alten Militärmärfche. Nach Deendiguna deS Konzertes kam die tanzlustige Jugend auch noch zu ihrem Recht, so daß einig« gemütliche Stunden nur zu schnell dahtn- schwanden. Man trennte sich mit dem Wunsche, dl« .Marburger 3ager“ bald Wied«, einmal hier hören zu können.

Laasphe. 7. Dez. Don heißem Wasse» verbrüht wurde heut« mittag kurz vor 1 Uhr ein« junge Artistin des Zirkus Beim. Ein Wohnwagen sollte vom Zirkusplatz ab» gefahren werden, kippte aber bei der scharfen Drehung und da die Räder auf einer Seite des Wagens in dem weichen Boden versanken, -um.. Dabei wurde das etwa 17 jährige Mädchen von dem aus dem Herde stehenden heißen Wasser übergossen und am ganzen Körper schwer verbrüht, so daß der zu­fällig von Puderbach heimkommende Arzt, Herr Dr. Brünjes, die sofortig« Ueberfüh- rung nach Marburg zur Klinik anorbnete.

Berleburg, 7. Dez. Wie dar „Kreisblatt" erfährt, ist es nunmehr ge­lungen, den Mesierhelden, der in der vor­letzten Sonntagnacht das Unglück an­gerichtet hat, ausfindig zu machen und zu verhaften. Der Verhaftete, Otto Affler» bach aus Urfeld, hat auch bereits, wie weiter mitgeteilt wird, ein Geständnis ab­gelegt. Er gibt an, Schläge über den Kopf erhalten und darauf zum Mesier gegriffen zu haben. Ob feine Angabe den Tatsachen entspricht, wird die weitere Untersuchung klarstellen. Drei der Inhaftierten hat man auf freien Fuß gesetzt, da scheinbar außergewöhnlich Belastendes gegen sie nicht vorlag. Poraussichtlich werden die beiden anderen in die Sache Verwickelten auch entlasten werden. Durch die Unter­suchung muß noch festgestesit werden, ob die durch das Mester verursachte Rücken­verwundung des im Krankenhause Unter­gebrachten ebenfalls durch A. geschehen ift