Cefte <
Sande« und Wirtschaft
Berliner Börsenbericht Wom ». November.
Auf die Lohnstreltigkeiten in der Industrie und die Meldungen über Streik- aefahr und Aussperrungen war e» im heutigen Bormittagrverkehr ziemlich plötz- Ach um mehrere Prozent schwächer gewov- den. Auch vorbörslich rechnete man noch vrit schwachen Kursen, da es an Kaufor- der» mangelte, da« Ausland sich im Gegensatz zu gestern nur zögernd zeigte und die Spekulation selbst eher Abgabeneigung bekundete. Man verwies auf die schlechtere Ziffern de« Arbeitsmarktes und stellte sich auf den Standpunkt, daß der augenblickliche Zeitpunkt zum Streiken für die Arbeitnehmer nicht geeignet sei. Diese Ueberlegung bracht« wohl auch schon zu den ersten Kursen eine gewisse Widerstandsfähigkeit in die Börse und die 93er- luste gingen nur selten über I bis 3 Prozent hinaus. Die leichte Verfassung des Geldmarktes (die Sätze sind unverändert) führten wohl auch zu der Annahme, daß der Reichsbankausweis, der morgen erscheint, günstige Zahlen aufweisen dürfte. Am Devisenmärkte neigte die Mark weiter zur Schwäche. Anleihen im Verlaufe eher anziehend, Ausländer nicht einheitlich. Am Pfandbriefmarkt war das Angebot nicht mehr so stark wie gestern, die Kurs« lagen unr noch teilweise schwächer.
Berliner Devisenbericht vom 9. November.
Selstnalors 10558—10.578, Wien 59,17 bis 59,59, Prag 1L.4*>8—12.448, Rudavest 73,41 bis 7355. Sofia 3,032—3.038, Holland 169,14 bis 169.48, Oslo 110,04—110,86. Kopenhagen 112,39—112.61. Stockholm 112.79—113.01, London 20,422—20,462, Buenos Aires 1.788 bis 1.792. Rewnork 4,1935—4,2015, Belgien 58,44 bis 58 56, Italien 22.89—22.93, Paris 16,46 bis 16.50, Schweiz 80,845—81 005, Spanien 71,21—71,35, Danzig 81,64—81,80.
Berfitter Getreide markt vom 9. November, •eueiüf m 1000 Äiiogt., Lieht und Futter- Mittel je IOC Kilogramm.
Weizen 239—242, Roggen 233—237, Sommeraerste 220—263, Hafer 197—208, Mais 193—194, Weizenmehl 31—34,25, Roggenmehl 31,75—33,35, Weizenkle:« 14,50—14,75, Roggenkleie 14,75—15.
Am Lieferungsmarkte hat sich di« feste Grundstimmung für Roggen erhalten. Am Weizenmarkt machte sich Deckungsbegehr geltend, sodaß die Preise gleichfalls höher eimetzten. T-aS M-hlgeschäft blieS bei unveränderten Mühlenforderunoen schleppend, ^ür Haler zeigt sich bei eher kleinerem Angebot b-ksere Kauflust. Gerste blieb über Bedarf angeboten.
Armikfurter Getreidemarkt vom 9. November.
Weizen 1. 26.—, 2. 24,75, 3. 22,75 bis 23,50, Roggen 24,75, Sommergerste für Brauzwrcke 22.75—23.50, Hafer 22,75—24, Mais 19—19,25, Weizenmehl 37,75—38,25. Noggenmebl 34,25—34,75, Weizenkleie 13. Nosgenkleie 14.
Inder,ifferu nach Dr. Uk. Elsa«.
. 8 r a n f f u r t a. M., 9. Rov. Die 3ndex- zifsem über die Delamtkosten der Lebenshaltung sind bis 1. Rovembßr auf 141,7, also um fast 21/? ProzeM gegen' den 1. September.
(Dachdruck verboten.)
Ksrr'g und Kärrner
Roman von Rudolph Straft.
23. Fortsetzung.
Karl Schweikardt zuckte die Achseln und meinte nachlässig und etwas gönnerhaft. „Unter uns: Respekt, daß er überhaupt mitkommt! Erwartet hätte es keiner! Er startet doch nur als Sohn seines Vaters. Eine andere Firma hätte ihm gar Keinen Wagen anvertraut!"
Don fern tönte Stimmengewirr, rollte näher. Moritz Kühn Kam mit drei Sprüngen di» Holztreppe zur Tribüne heraus. „Habt ihrs schon gesehen? . . Die Dampf- wolKe da . . . Der Belgier. . .?“ — „Der wahnsinnige Mensch fährt mit brennender Maschine! Er hat sichs in den Kopf gesetzt, wenigstens die zweite Runde zu vol, lenden ... da ist er . . .!"
Blauer gefährlicher Rauch um qualmte den heranschießenden Belgier, daß man haum noch die große Startnummer vorn an der Kühlerfläche sah. Dahinter zwei schwarz vermummte Kerle wie die Teufel. Ein tausendstimmiger Aufschrei. „Das sollte doch verboten werden!" — „Verbieten Sie mal was ’nem Menschen im Hundertkilometertempo . ." — „Er fährt ja schon langsamer!" — „Er stoppt!" — „Gott sei Dank ..." — „Aber er macht mit seiner Schweinerei die ganze Luft hinter sich dick! Keiner kann was sehen! Da kommt schon einer!"
„Stephanie . . . dein Mann!"
Die schöne junge Frau sprang auf. Durch den feinen, bläulichen Dunst, der auf der Bahn zitterte, sauste es heran... in die stürmische Lufterschütterung durch tausend Kehlen hinein. Stephanies 6rhKlägerin, die kleine Mannheimerin, faltete angstvoll die Hände. „Ach Gott, der Werner!" — „Er muß bremsen . . ." *- „Jetzt bremsen heißt, sich dreimal über
schlagen!" brummte Schweikardt. Da war der Wagen . . eine warnende Handbewegung des stummen Mitfahrers. . . Ein Griff ins Steuerrad ... Ein kurzer Bogen um die Gefahr. . Vorbei wie ein Blitzbild . . . Lärm hinterher . . .
„Bien fait!“ murmelte unterhalb der Tribünenbrüstung ein kleiner, magerer Franzose.
„Famos ... der Werner . . . Donnerwetter ja!" . .
Moritz Kühn nickte lachend seiner Schwester zu. Die war jetzt etwas blaß geworden. „Kriegst dus mit der Angst, Steffche?" — „Ach ... das ja nicht . . . aber ..." — „Ja, nun ist die Karre im Rollen?" — „Wer ist denn eigentlich sein Mitfahrer?" — „Einer seiner Freunde aus dem Volk? Ein gewisser Kienast! Die beiden sind unzertrennlich. Sie sind ja auch mit vereinten Kräften bei einer neuen Erfindung. Das heißt: der Wer- ner heckt es aus und der andere schlosserts zusammen . . Na, jetzt kommt wenigstens das Unglücksding da vorn zur Ruhe?"
Der brennende belgische Wagen hatte endlich seinen Schwung verloren, stand in einiger Entfernung sttll, nun ganz in blaue Lohe gehüllt. In ihr hantierte immer noch einer der schwarzledernen Gesellen.
Moneure in blauen Blusen liefen mit sandgefüllten Eimern hinterher. Die Gefahr war vorbei.
„fjabt ihrs schon gehört? Am Hungerberg liegt einer Im Graben . . .“ — „Welche Marke?" — „Weiß nicht! Es sind Aerzte mit dem Auto hinl"
„Werner Kanns nicht fein? . . . Der ist ia eben durch . — „Er muß jetzt gleich
durch Mönchberg kommen." — „Aha? Hut ab! Unser zweites Schlachtroß!" Ein anderer Wagen der Winterhalterschen Werktz knatterte vorbei. Ein Rennfahrer
von Beruf am Steuer Doktor Bätzle schüttelte den Kopf. „Der Mann tut ja sein Bestes! Aber. . . aber . . .“
Aber heute Karn das geflügelte W, das Wappen der Winterhalter-Werke, nun einmal nicht in Front. Aus der Ferne Stimmen . . . Ein Gewirr . . . immer ein Name ... De Bool! ... De Bool! Dorn an der Schranke Französinnen mit wehenden Tüchern: „En avant de Bool!"
Herrschaften ... nun schaut mal das an!“
Selbst die gewiegten Fachleute überlief ein Frösteln. Der Wagen, der da in einer sogar am heutigen Tag noch nicht erlebten Schnelligkeit heranschoß, lief nicht mehr, er sprang. Er löste sich im Antrieb von hinten mit den Rädern vom Boden, machte zehn Meter lange Sätze wie ein gereiztes Ungetüm. Ein Koloß von einem Menschen saß in steinerner Ruhe hinten auf dem Führersitz. Brille und Lederschutz vor dem bleiten, bartlosen Antlitz. Kein Muskel an ihm zuckte. Er war wie ein Stück einer Maschine selbst. Etwas Feierliches in dieser unbewegten, im Flug mit dem Tode spielenden Gestatt.
Alles starrte dem rasch kleiner werdenden Schatten auf der Landstraße nach . . wie er sich allmählich, aber sicher, dem zweiten W=$3agen vor ihm näherte, plötzlich ein donnerndes, warnendes Heulen ertönen lieft, ein paar Sekunden scheinbar neben dem anderen lief, an ihm vor- beiging . . . Nichts zu machen ... ein Achselzucken . . . Na . . . wartet nur, ihr Franzosen! Das war das letzte mal! Bald komm auch für Deutschland die Siegeszeit. Immerhin . . Wer zur Fahne Winterhalter hielt, machte ein ernstes Gesicht.
Moritz Kühn trat zu seiner Schwester: „Du, Stefsche — der Werner ist immer noch nicht durch Mönchberg durch!
„Was? Noch nicht durch Möntzberg? Na, warum trödelt er denn IoV
vderhkssssch« Marburg a. S. Donnerstag, den 10. Novemb-r 1927
9ht. 2^
Berliner Börsen-Knrszettel
der »Oberhesfischen Zeitung-.
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218 152«!. 201 149 141'!, 141'1, 86'1,
132*/, 171 194 124«/, 67’/,
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Dtfch. Erdöl Dtlch. Betret
21
560*/, 558
83*/, 60*/, 221 114*1, 100
14 V/, 131 120
89*/. 115‘k
66
255*/,i 252
160 156'1,
, 84
, 57'1. 219'/,
1112*/. 90*/, 145'/, 129'/, 118
89'/, ns*/, 68
T* 46 2< 147’/, 170 180 111
250*/, 247'/, 21 21
254'/. 82 44 24*!.
148'/, 174*/, 181 113',,
Weitere Kursmeldungen:
Echutzeeb.-Ä. Epar-Pr.-A. 4*/,ll.St.-N.14 4*i, U. ffiolbr. 4*/, Ung.Kron. 4'/, lürt 3.11 Anatolier U Bagdad 11 Oeiter. Kr.-kl. Wien. Bank». Diamond Otooi yf.u.ft. Barm. Bank». Bayr. u.üii. H. Mittelb.Ct.B.
6,13
27,20 25,2
2,2
12 16,37 12,75
40
17,50 19*|, 35*|, 124*/, 142 192
6,45
27,50 25,63
2,15 11,38 16,.4) 12.13 40 17,50 19*/, 35*/, 126*/, 140 194
5tf.BLB.4SB. HolimannPh. Kaliw. Lfchsl. UahmeyerLC. Ttanof. iil.-D. Betet* Union Kiittgeriwerl Stelt.Vulkan. A.StockL Cie. V.D.Siickelw. Bet. Stahl». Voigts Häffn. tiSeftertegein. Zell/l. Wolbh.
63 153*/, 145 150 102 190
78 23’/, 56 i, 150 101«/« 156(5 156& 235*/,
60
23'/. 55
150 101*/« 160 153'/. 236
151*/, 142*/, 149
97-1« 99
gestiegen, und zwar liegen die Ausgaben für Nahrung um 11/, Prozent, für die Wohnung um fast 10 Prozent über dem 1. September. Seit Anfang des Lahres liegt eine Steigerung der Lebenshaltungskosten von 7,1 Punkt, das sind 5.2 Prozent vor.
Die innere Kaufkraft dar Mark, an den Lebenshaltungskosten gemessen, beträgt am 1. Rov. 70.6 Dvririegspfeinl lge, am 1. Januar ds. 38. war der innere Geldwert der Mari noch 74,3 Pfennig.
Der Gesamtwohlstand hat sich im August um 3 Punkte gegen 3uli erhöht und un September um '/, Punkt wieder gesenkt.
Der Wohlstand der Massen ist int August auf 103’/2, im September auf 103»/« gestiegen. Die Besserung ist vorwiegend eine Folge der erhöhten Beschäftigung, zum kleineren Teil auch der Löhne. Die Reallöhne sind im August und September infolge deS Rückganges der Lebenshaltungskosten gestiegen. Die Minimallöhne haben sich kaum geändert.
Der Kapitalwvhlstand war im August vorübergehend um 3’/« Punkte gestiegen, ist im September aber wieder um 2*/« Punkte gefallen, fodah er Ende September ungefähr dm Stand vorn 3anuar d. 3. einnimmt. Die Besserung, die im ersten Halbjahr erzielt wurde, ist also wieder geschwunden. 3m Oft ober ist eine weitere Senkung des Äaprtaltoo6[* ftandeS ein getreten.
Der Wohlstand der Massen ist noch günstig, weil der Beschäftigungsgrad noch hoch ist unb die Arbeitslosigkeit aering ble'.bt. Rein faisonmähig steht zum Winter ein Rückgang zu erwarten. Konjunfturell ist die weitere Entwicklung von der Lage des Geldmarkt abhängig. Der Geldmartt wird zur Zeit
fast ausschließlich von der Frage beherrscht, in welchem Umfange die Beschaffung von Auslands kapital gelingt.
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■" ulsrhe Turnt v fdfaff
Fechten iw Turugau Hessen (D. T.)
Die Fechter des Turngaues Hessen, die die dritte Gaugruppe des Wlttelrheinkreises der D. T bilden, veranstalteten am Sonntag in Butzbach das Ausscheidungsfech» t e n für 3ungmannen in leichtern Säbel. 3n- fvlge Einführung der Anfängerprüfungen war die Beteiligung nicht mehr so hoch wie früher bei ähnlichen Veranstaltungen. Unter Leitung des zweiten Gaufechtwartes Hahn (Bad Rauheim) wickelte sich das Fechten kehr flott ab. Es wurde zum Teil recht schöner Sport gezeigt. 3n die Endrunde kamen 6 Teilnehmer, die in folgender Reihe Sieger wurden: 1. Artur Seibert, Tv. Wetzlar: 2. H Berlich, Tv. 1860 Bad Rauheim; 3. A Drack, Tgm. Friedberg: 4. Fronkenberger, Tgm Friedberg; 5. E. Lichte, T.» u. Spv. Marburg: 6. D, Schaust, Tv. Wetzlar. Weiter wurden noch Sieger: 7. Daubel, Tv. 1864 Giesten und Schlag, Tv. 1860 Bad Rauheim; 8. Ludwig, Tv. 1860 Bad Rauheim, und E. Be, T.- u. Spv. Butzbach. Die drei ersten Sieger in der Endrunde treten in die All- mannenklasse über.
Bei der an das Fechten anschließenden Besprechung wurde der Arbeitsplan der Fechter im neuen Turnjahre mitgeteilt.
Vom Schwimmen im Xuntgan Hessen der Deutschen Tnrnerschast.
Der Turngau Hessen hatte zu Beginn seines neuen Arbeitsjahres am Sonntag die Dchwimmabteilungen zur ersten Uebungsstunde im Gießener städtischen Bolksbad zusammen» gerufen, der sich auch die Druderabteilungen des benachbarten Lahn»Dillgaues anschlossen. Mtt rund 70 Teilnehmern war die Bor» schwimmerstunde gut beschickt und zeigte, datz es auch auf dem Gebiete deS Schwimmens in den beiden Gauen weitergeht.
Zunächst nahm der Gauschwimmwart Franz Sauer (Gießen) die für das Turn« u. Sport» abzeichen vor geschriebene Schwimmleistung ab; 15 Bewerber, darunter 3 Turnerinnen, be» standen die Prüfung. Anschließend unter» zogen sich 8 Turner der umfangreichen Leistungsprüsung für die Erwerbung des Grundscheins der Deutschen LebenSrettungS» gefellfchaft; gelegentlich der nächsten (Bau- Vorschwimmerstunde wird die Prüfung zu Ende geführt. Runmehr wurden die Schwim» mer und Schwimmerinnen zu mehreren Siegen zuscmrmengefastt, in denen die verschiedenen Schwimmarten, die einfacheren und schwierigeren Sprünge, das Streckentauchen und das sachgemäße Verhalten beim Rettungsschwimmen erstreckte. Bon den Turnspielen wurde der .Wasierball" eingehend behandelt, die verschiedenen Dallgnfte geübt und erläutert, die Spielordnung dargelegt, auf häufig vor- konnnende Fehler aufmerksam gemacht und schließlich ein Musterspiel zur Durchführung gebracht. Als höchst anziehend und lehr» reich erwies sich, daß der Gauschwimmwart diesmal auch 6;e allerersten Anfänge deS Schwitmnenlernens mit in den Uebungsplan
ausgenommen hatte. Gr zeigte mtt u Schwimmschülern, 7—9 jährige 3ungett Turnverein 1846 Giesten. wie er sie auf Wasser gewöhnt und wie auS den spielet Hebungen allmählich die funfigety Schwimmbewegungen. daS Tauchen , Springen, fich entwickeln.
Das nächste Gauwettschwimmen wich Bad Rauheim abgehalten und kurz vor nach dem Gauturnfest in Butzbach (1. Juli! den Arbeitsplan des Gaues eingeghe* ; werden.
Das FraMtkr Asöiö-LiogrW
Donnerstag, Pen 10. November.
, 11.55—12.00: llebertragung des Glock sh'ielS aus hem Darmstädter Schloß. 13.30—14.30: Uebetttagung von ßajj Mitlagskonzerl der Kasseler Hauskapelle 15.30—16.00: Die Stunde der Juz<, ; AuS den Kindheilstagen großer Erfind, ; gen: „Die Dampfmaschine", Vortrag. ; 16.30—17.45: Konzert des Hausorchesi, Klassische Operelten. — 17.45—18.05: f Lesestunde: Aus dem Roman „Ter u Bömberg" von Josef Winkler. — 18.15| 18.30: Vereinsnachrichlen und andere H teilungen. — 18.30— 18.50: Ueberlrag, von Kassel: „Zum 200. Todestag j Eisenbarts", Vortrag. — 18.50—19.1 „Vom Wohnen in Amerika", Vor trag. 19.15—19.20: Wirtschaftsmeldungen. 19.20—19.30: Inhaltsangabe der 0| „Tiefland". — 19.30: Uebertragung g dem Frankfurter Opernhaus: „$ief*ani ■ Oper in einem Vorspiel und zwei Ab von Eugen d'Albert.
Freitag, den 11. November.
11.55—12.00: Uebertragung des Glock fPfelS au5 dem Darmstädter Schloß. 13.00—14.00: Scha.lplalten-Konzert: H nische Musik. — 15.30—16.00: Die Stu« ■. der Jugend: Führung ins Berufslei i durch das Städtische Berufsamt: „Die A rufe des Metallgewerbss", Vortrag I l Kinder vom 12. Jahre ab. — 16.30! i 17.45: Hausfrauen-Nachmittao: „Elektti tat als Licht- und Wärmequelle", Vorln Hierauf: Wochenschau des Frankfub * Hausfrauenvereins. — 17.45—18.05: 1 Lesestunde: AuS Mozarts Briefen.— 18. bis 18.30: Vereinsnachrichten und anfo Mitteilungen. — 18.30—19.00: Stundet Südwestdeutschen Radio-CluvS: „(Sui Empfang mit einfachsten Mitteln". — 19. bi« 19.30: Stunde der Frankfurter Z taug: „Opium", von Dr. med. R. Spri ler. — 19.30—19.50: Zwanzig Minui - Fortschritte in Wissenschaft und Tech» „BererbungSfragen". „Cellopban". V« - träge. — 19.50—20.00: Film-Wochensckx — 20.00: Uebertragung aus dem groß: Saal des SaalbaueS: V'erteS FreitaaSkc ; zert der Frankfurter MuseumSgesellscka — Anschließend: Uebertragung von Kost r Tanzmusik.
b»r Israelit. Kiemeinde.
Sonnabend, 12. Rovember.
Borabend 16.35 Uhr; morgens 8.20 Iss nocbmittags 16 Ähr; Ausaanq 17.35 111 An Wochentagen: morgens 6 45 tthr; abi 10 Uhr; Sonntag morgens 7.15 Uhr.
Bet teleodon11 ch übermittelten 1 »eigen wird, wie bei allen Zeitungen, kett (Setnebr für bie Nichtigkeit be« leite« übt
nr-nmen
näherndes Geknatter ... Um die herum, wie aus der Luft gewachsen: graues Etwas ... Die Maschine fliM haarscharf um den Prellstein, wirft IM blitzschnell nach links ... ist fort . . 9” f zitternde Luft, Oel- und Denzinduft *^J
„Ich hab eben wieder telephoniei Keiner weift was von ihm. Er ini irgendwo da gleich auf der Strecke s uns stecken!" — Herrgott — das fehl ß- noch!"
„Ia, es wird schon so sein!" — „Da» sind wir wieder die ersten von hinten — „Sei froh, wenn nichts weiter passiel: ist!"
Die junge Frau sprang auf, (tieft, 6 [ keinen Widerftand im Leben gewöhn i rücksichtslos die Umstehenden zur Seif E stürmte mit ihren Begleitern nach hinter wo auf der Wiese, stumm und verlaW f mit glotzenden Laternenauc^en reihe« weise die Autos standen. Sie entdeck« das ihrige, schwang sich hastig auf W Führersitz: „xurbel an Moritz! . . Schwe narbt! Stehen Sie nicht so da! Setzen A sich rein!" — „Wohin denn?" — „So we ? wir halt seitwärts die Strecke entla" kommen! Da müssen wir ihn doch h den!"
Ein elendes Gerumpel auf Ackerwege* Da vorn ein altertümliches Städtchen •• , Krumme, enge Gassen . . . Die warnet . erhobene Hand eines Schutzmannes: hierher und nicht weiter . . Mitten du" den Crt führte wieder die Rennbahn, os mit einer der gefürchtetsten Kurven oj z den Marktplatz um das Rathaus . . p Fenster schwarz von Menschen.
Ein unsichtbares; rasend rasch ß*
terher ... Gin Schweigen btt Menschs - . . . Stephanie Winterhalter zerbift vck Aufregung ihr Taschentuch zwischen Zähnen. „Der Werner wird doch nt" eine Kurve schlecht genommen habe« Moritz?" — „Vorwärts? Wir müllen I Fuß weiter?"