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vberhessische Seit«««, «ar»«r« a. L. Mittwoch, de« 28. September 1927

sprechungsraum: Zither-Konzert.

27.9. 26.9.

247 iSchridemand.

Darm st. Bank

160

21'/.

625

Weitere Kursmeldungen:

9,05

27,7 2,7

13,30 18,75

17 30,75 18,25 19|4 35*/,

westdeutschen Gurtenbauzentrale, Gärt» nereibesitzer Schröder-Krefeld, behandelte hierauf das ThemaGenossenschaften und Versteigerungen im Dienste des Garten­baues." Ohne Standardisierung und Ra­tionalisierung sei der deutsche Gartenbau nicht konkurrenzfähig. Notwendig sei eine Organisation, die die gesamte Produktion der einzelnen Bezirke umfasse. Der ge­nossenschaftliche Gedanke müsse in eine solche Organisation eindringen, wenn sie gedeihen soll. Neben dem Verkauf könne die Organisation dem Produzenten auch helfen durch gemeinsamen Einkauf, Ver­suchspflanzungen ufro. Die Reklame müßte ebenfalls von der Organisation übernom­men werden. Nur auf diese Wese werde es dem deutschen Gärtner möglich sein, mit dem Ausland in Konkurrenz zu tre­ten und die verlorene Position wieder zu erlangen.

290

99 58-,, 26'/, 182 193 215 1341/, 286»/. 199 295

107«/4 169-,. 149*/,

Havag f>amb. Kocht. Itorbb. Ulovd

tfelten&Sutn. Ges. L ei. Unt. Schuckert E.

Siemen» 4 H. Dörl. Waggon Linke 4 Hofm. Adlerwerke

Bl.-Karl«r. I. L. Löwe 4 To. Or. 4 Koppel

105-, 72',,

280

132

294*,. 101

58

. 27 181*1, 187',. 203*/, 135»/,

N> 289*/,

610 105*1.

73*1. 263 134

«löikn-r-Wk. Laurahütte Mannesmann Ob. Eis.-Bed.

PtzönixBergb. Rd Etahlw. A.Rieb.Mont. Dtj-tz. Kaiiw.

Sandel und WtrWast

Berliner Börsenbericht vom 27. Sept.

Bei Beginn des heutigen Verkehrs trat auf allen Gebieten eine gewisse Unsicher­heit zutage, die ihren Ausgang genommen hatte in erster Reihe von den verschieden- artigen Meldungen über den Termin über die Auflösung der preußischen Dollar­anleihe. Auch wurde der Bankausweis als wenig befriedigend angesehen, weil der Anlagebestand angesichts des bevor­stehenden Quartalswechsel für hoch be­urteilt wurde. Zudem war die Beteili­gung wegen der israelitischen Feiertage recht gering. Die Anfangskurse stellten sich infolgedessen nahezu durchweg niedri­ger. 3m Verlaufe befestigte sich die Hal­tung, da die aufklärenden Mitteilungen über die preußische Anleihe beruhigend wirkten. Die Kurse zogen durchweg etwas an. Tägliches Geld stellte sich auf 4,5 bis 6,5 Proz., Monatsgeld auf 9 Proz. Im späteren Verlauf besserte sich die Hal­tung weiter, ohne daß sich jedoch die Ge­schäftstätigkeit im allgemeinen hebt.

Berliner Devisenbericht vom 27. Sept.

Helsingfors 10,57-10,59, Wien 59,17 bi« 59,29, Prag 12,43312,453, Budapest 73,37 bis 73,51, Sofia' 3,0273,033, Holland 168,22168,56, Oslo 110,73110,95, Ko­penhagen 112,35112,57, Stockholm 112,84 bis 113,06, London 20,41320,453. Buenos Aires 1,7911,795, Rewhork 4,194,5 bis bis 4,202,5, Belgien 58.40558,525, Ita- lien 22,88522,925, Paris 16,45516,495, Schweiz 80,9081,06, Spanien 73,12 bis 73,26, Danzig 81,3881.54.

73 197*/, 170 176*/. 127'/, 117*/.

94*/, 31'/. 75/.

175 123*/, 249 182*/, 165'/,

72 194»/. 169»/. 177*/, 127 114

94 28',.

71 173 122*/, 175 181*1, 309* J.I

Berliner Börsen-Kurrzettel

der »Oberhesfische« Zeitung-,

Geschäftsgang: tubig.

Berlin H.-E. Comm.«u.f"

Warenmärkte

Berliner Getreidemarkt vom 27. Sept.

Betreibe in 1000 Äilogr., Mehl und Ämter- mittel je 100 Kilogramm.

Weizen 254258; Roggen 241244; Sommergerste 220265; Wintergerste und Futtergerste 217224; Hafer 197209; Dlais 193195; Weizenmehl 32.7536.25; Roggenmehl 32.5034.50; Weizenkleie 14.75; Roggenkleie 14.5014.75.

156*/, 81*/,

169 100'/.

111 188*/, 173',,

Statt. Bekanntmacku

Rach dem Gesetz vom 7. August 1911, die Beschulung blinder und taubstü I Kinder, unterliegen blinde Kinder (auch fo Kinder, die so schwachsichtig sind, daß sie blinden Kindern gleichgeachtet werden muss I sobald sie das sechste Lebensjahr voll I haben, sowie taubstumme Kinder (auch so Kinder, deren Gehörreste so gering sind, sie die Svrache nicht auf natürlichem erlernen können und die erlernte Spr I durchs Ohr zu verstehen nicht mehr im, I sind) sobald sie das siebente Lebensj vollendet haben und sofern sie genügend wickelt und bildungsfähig erscheinen, dec ' Pflichtung, den in deck Anstalten für bl/ und taubstumme Kinder eingerichtetes Unt richt zu besuchen.

Damit über den Eintritt der SHulpsti <(§ 4 des Ges.) rechtzeitig Beschluß gefaßt den kann, werden Eltern und gesttzliche tretet derjenigen Kinder vorgenannter die das 4. Lebensjahr zurückgeleit haben noch nicht angemeldet sind, hiermit auf fordert, die Kinder innerhalb 2 Wochen dem Magistrat anzumelden.

Kinder, welche das schulpflichtige Le alter in der Zeit bis einschließlich ba Monaten nach dem Beginn des Schuljahr« vollenden, können ausnahmsweise schon tu dem vorhergehenden AulnahmAermin in Schule ausgenommen werden. 658

Marburg, 21. September 1927.

Der Magistrat: Mueller.

bchutzaeb.»A. Spar-Pr.-A. 4'/,U.Sl.-R.I4 4*/. ll. Coldr. 4'/,Ung.Äron. 4'/, Türk. Z. 11 Lnatotier 11 Bagdad 11 Lester. Kr^A. toten. Laak». Dlame«ü Cto»i Sli.u.6. Barm. Santo. Baqr. u. to. £>. Mitteld.Lr.B.

Hirsch, Kupfer 108

Nordd. Wolle 161*/, totöbr. Kg. 15O*|. _

Chart. Wasser 138-/. 139-/,

Doch der alte Magnat so hellhörig er sonst sein mochte überhörte diese Unver­schämtheit. Dazu war er jetzt viel zu aggressiv und gereizt.

Seinerseits begann er nun das Direk­ttonsbüro mit großen Schritten zu durch­queren. mißhandelte seinen erst vor einer Stunde sorgsam ondulierten Rübezahlbart und blieb dann ruckhast unter einer gift­roten Premiören-Kranzschleife stehen, de­ren golden gedrehte Quasten ihn wie eine Heiligenkrone anschwebten.

©eit wann ist er denn regelmäßig ge­kommen?" erkundigte er sich mit- sarenhaftem Augenfunkeln.

Wie bitte?

Herrgott seit wann er regelmäßig gekommen ist, möcht ich wissen!"

Regelmäßig gekommen?"

Jawohl regelmäßig gekommen?"

Wer?"

Der LegattvnSrat von Reeg."

/Pohin?"

In di« Garderobe von Fräulein

Yellin."

Wann?"

Abends natürlich. Während der Vor­stellung oder in den Zwischenpausen."

Das empörte den Direktor in der ttefsten Tiefe seines lauteren Kindergemüte«.

Welch ein entwürdigender Verdacht!"... seufzte er und hob anklagend die alkohol­verglasten Aeuglein zur Decke, wo übrigens diese Schlampen von Reinmachefrauen mal wieder die Spennweben mit dem Besen fortsegen mußten___Welch eine der-

letzende Insinuation! Ich habe hier doch

reine Pariser Montmartte-Music-Hall, son­dern ein ehern betont literarisches Institut! Meine Hausordnung ist spar­tanisch streng wie die eines MädchenhorteS! Wer hinter der Bühne attiv nichts zu suchen hat. der darf sie auch nicht be­treten!"

2lber wenn Herr von Reeg die Kleine in ihrer Garderobe besuchen wollle. dann hatte er doch sogar verdammt aktiv hinter der Bühne zu tun" . . beharrte der Fürst mit einer auf den Nullpunkt ge­sunkenen Illusion.

Völlig ausgeschlossen! Der Gott der Juden und Christen soll mich mit dauern­der Alkoholeittziehung. meinetwegen sogar mit dem Fluch richttger Steuerdeklara- ttonen bestrafen, wenn nicht Durchlaucht es einzig und allein waren, die dies Vor- recht besaßen! Den Namen Reeg in Ver­bindung mit unserer Hedda Pellin habe ich überhaupt erst jetzt zum ersten Male an­läßlich dieser WilddiebSgeschic^e gehört."

Das war ein Tröpflein lieblich lindern- der Balsam.

Hm" . .. brummte der balttsche Go- liach und kratzte sich den Scheitel, weil die Troddeln der Kranzschleife ihn kitzel» ten . . .Aber umso weniger begreife ich dann den ganzen Zusammenhang und vor allen Dingen diesen improvisierten Aus­flug nach Adlig-Zarchlin."

Adlig-Zarchlin ist garkein Ausdruck ach Blödsinn, ich wollte sagen: improvi­sierter Ausflug ist garkein Ausdruck. Zu einer Katasttophe wächst er sich nachgercche aus. Diesem Fräulein Beritt, die als zweite Besetzung gesprungen ist, glaubt nicht mal ein toter Fidschi-Insulaner die

9,4 lSrf.5JU5.4to.

PoljmannPtz.

20,50 Kaiiw. Jttjtbsl.

Lahme,er 4T.

2,9 Man»f. A.-».

13,90 Peter» Union 18,75 Rüttgerrwerk 14,9 ^Stett.Sultan. - !R.Stock4Cie.

17,88 V.D.Nickelw.

19% Sei. Stabil».

Kasseler Schlachtviehmarkt vom *1 Sept.

Schlachtviehpreise für je 50 kg Lebend­gewicht: Ochsen, 1. jüngere 5783 M, 2. ältere 5456 M; Bullen: b) 5760, c) 5056, b) 4546; Kühe: a) 5556, b) 4554, c) 3543, d) 2230; Färsen: a) 5963, b) 5258, c) 4051; Fresser: 4650; Kälber: t>) 7074, c) 6269, b) 54 bis 60; Schweine: a) Fettschweine über 3 Zentner 7173, b) vollfleisch. von zirka 240300 Pfunb 6970, c) von 200240 Pfund 6568; b) von 160200 Pfund 61 bis 64 X

--------------, Dr. Atl.-Tel. 110*/, IIP/, Inglo-C«.®. - | Disch. Erdöl 145*/, 147'/, Dynam. Nobel!137'/,! 140'/, Disch. Petrvl. 82,5 83

-w. iometbemanb.

Br. 171/, 173*/,lang. El.-Ges.

226',, 229 Bergmann El.

SMchulimBriAter?

I X Der Oberschulrat Grimme ist zum I 21. September b. Is als Hilfsarbeiter in das Preußische Ministerium für Wissen- I schäft, Kunst und Volksbildung einberufen und der Abteilung für das höhere Schul- I wesen überwiesen.

x Der a. o. Professor Dr. jur. et ph.il. Hans Niedermeyer in Göttingen I ist beauftragt worden, in der rechtswisien- I fchaftlichen Fakultät der Universität Frankfurt a. M. im Wintersemester I 1927/28 die Vertretung der durch den Weggang des Profeflors Pagenft^cher frei- geworbenen Professur zu übernehmen.

I x Die Ernennung des als Nachfolger I Prof. Roethes nach Berlin berufenen Prof. Dr. Arthur Hübner in Münster

I ist jetzt erfolgt.

I x Prof. Dr. Richard von Garbe, I ordentlicher Professor des Sanskrit an der Universität Tübingen, ist im 71. Le- I bensjahr gestorben.

x Der Privatdozent und Assistent am Staatswissenschaftlichen Seminar der Uni- I versität Breslau Dr. Hans Jürgen Seraphim hat einen Ruf als a. o. Professor für Wirtschaftswissenschaft nach Rostock erhalten.

I x Der Direktor des bad. General-Lan- I desarchivs in Karlsruhe Professor Dr.

Franz Schnabel wurde auf sein Ansu­chen von den amtlichen Verpflichtungen I enthoben; mit der Führung der Direk- I tionsgeschichte des Generallandesarchivs ' wurde der Oberarchivrat Dr. Hermann Baier beauftragt.

x Der Prof. Dr. Erwin Schrödin-' g e r in Z ü r i ch ist zum ordentlichen Pro- i fessor in der philosophischen Fakultät der Universität Berlin ernannt worden. Wie bereits gemeldet, übernimmt Prof. Schrödinger den Lehrstuhl der theoreti­schen Physik als Nachfolger Max Plancks.

xDem Oberbergrat Dr. Kohlmann in Bonn ist ein Lehrauftrag über die Erundanschauungen des Berg- und Hüt­tenwesens in der juristischen Fakultät der Universität Bonn erteilt worden.

x Die Nachricht vom Tode des früheren' I Direktors des Zahnärztlichen Instituts der I Berliner Universität Professor Dr. I Fitz Williger bestätigt sich, wie uns I mitgeteilt wird, glücklicherweise nicht. I

Das Inlandsangebot von Brotgetreide blieb ziemlich unverändert, Kauflust war kaum irgend wo festzustellen, doch läßt die­ser Umsatz keinen Rückblick auf die Ten­denz zu, sondern es ist lediglich ein völli­ger Murmel an Unternehmungslust festzu­stellen. Äm Lieferungsmarkt ergaben sich nur sehr geringfügige PreisoerfchiebungSn. Am Mehlmarkte hat sich die Situation gegen gestern keineswegs verändert, ebenso wenig am Hafer- und Gersten­markt.

SonMst und Snetmgtn

Tagung des Reichsverbandes des deut­schen Obstbaues.

Frankfurt a. M., 26. Sept. Der Reichsverband des deutschen Gartenbaues hielt am Sonntag im Festsaale des Aus­stellungsgeländes eine Versammlung ab, die der Aufklärungsarbeit zur völligen Umstellung der deutschen Produktions-, Sortierungs- und Verpackungsmethoden galt, lieber diese Standardisierung der Gartenbauerzeugnisse im Ausland und ihre Voraussetzung im Inland sprach der Direktor des Volkswirtschaftlichen Insti­tuts an der landwirtschaftlichen Hochschule in Bonn-Poppelsdorf, Professor Dr. F. Beckmann. Er wies darauf hin, daß die Vereinigten Staaten von Amerika heute fast alle europäischen Länder mit frischem Obst versorgen und jährlich für 1,5 Mil­liarden Mark exportieren. England sei der beste Abnehmer, Deutschland der zweitbe'te, und zwar beziehe Deutschland jährlich für 150 Millionen Mark Obst und Gemüse aus Amerika. Alles, was das Ausland liefere, fei Standardware, und dieausländifchenMethodender Standardisierung müßten wir möglichst rasch auch bei uns ein- zuführen trachten, um den Vor­sprung, den das Ausland habe, wieder ein­zuholen. Die Beseitigung der der Stan­dardisierung im Wege stehenden Schwie­rigkeiten erscheint dem Redner nicht leicht und er hält einen gewissen Zollfchutz wenigstens für die Zeit des Uederganges für unerläßlich Der Geschäftsführer der

. 164'/, El. Lichtu.Kr. 154'1 - '

. 33,25 Soigt4S>äffn. 144*/,143 toeftettegeln. 164 169 Zellst. WaldH. 236 |236*:4

(Nachdruck verboten.)

.$05 ewige Wunder"

Roman von Guido Kreutzer.

21. Fortsetzung.

Ein Exempel statuieren! Daraus kommt es einzig an: endlich mal ein Exempel sta­tuieren! Geben Sie mir die Zeitung. Dem Redatteur schick ich meine Zeugen und schieß ihn über den Haufen, daß ihm Hören und SrHen vergeht!"

Sein Gegenüber schüttelte nur wehmuts- doll das Oelhaupt.

Dann müssen Durchlaucht schon sie lie­benswürdig sein und die gesamte Berliner Journaille ausrotten. Denn diese an­mutige Geschichte hat mehr oder weniger jedes Blatt heute früh gebracht. Außer­dem stimmt sie leider. Der Chauffeur mei­nes dramaturgischen Säuglings bestüttgte sie vorhin inhaltlich. Dem Dottor Sette- gast nämlich hatte unsere kleine Yellin zu dieser Spritztour sein Auto abgepumpt, weil ihr eigenes in Reparatur ist. Sestern abend kam der Wagen zurück. Sie hat den Chauffeur endlich, in Gnaden entlassen. Augenscheinlich zieht sich also ihr Besuch in diesem Adlig-Zarchlin noch längere Zeit hin. Kunststück der LegattvnSrat wird ein Genießer und viel zu gerissen sein, um

. schnell wieder gesund zu werden!"

And dabei kenne ich diesen Herrn von Reeg sogar persönlich!"

Der Direktor grinste süffisant.

Da Fräulein Beilin sich so intensiv um keine kostbare Gesundheit bemüht, nahm ich das sowieso au."

15t?:,1 82*/,

170 101'1, 108'/, 189 :

171 :

verführerische Marion Daguin. AnstaL ihre Liebhaber in dem Stück führt sie bd Publikum an der Nase herum. Ein veck ' tabler Dauernschreck ist sie; ein Gespenst mit dem man kleine Kinder zu Bett grau* len kann. Lange seh ich mir das nicht mehr mit an, dann seh ich .Die Jungfrau wider Willen' wegen Mangel an öffentlicher Zns anfpruchnahme ab und studiere den,ZrinS .Zopf und Schwert' von Gutzkow ein, schließlich auch hohe Literatur ist, werde eine sozial denkende VollSschülei's bildungsstätte zu Reinen Preisen mit freies Garderobe und Toilettenbenutzung, wenn ich dann pleite bin, hab ich wem stens di« moralische Genugtuung, daß unzeitgemäße Herr von Reeg mittlerweisk wieder munter geworden sein wird wie ri« Fisch im Wasser. Dank der Ausopferiwßs meiner Heroine, die Hre SeidenttikotS dem härenen Gewand einer neumärkis Büßerin vertauscht hat . . . Ach, Durchs laucht prominente Schauspieleri sind wie Kragen: erst wenn man sie Halse hat, weiß man, was fürne Nummer s man sich da zugelegt hat!''

Stumm und bieder sahen sich die beides verlorenen Männer an. Der be Engel schwebte durch das Allerheiligste Dd .Tuskulum-Theaters'.

Dann griffen der gefürstete Herr ** hochdero Hut.

Morjen", sagte er lakonisch.

Worauf der Doktor hochschnellte, wie Wiesel durch bas Zimmer flitzte und f* mit ausgebreiteten Armen gegen die 2* stemmte.

Da sei Gott vor!" ... sagte er e®' schlossen und hatte den in solchen Fäl^ beschwörenden Silberblick ...Nur übe»

27.9 26.9. .

147'/, 148 |(. g. Farbind. . 84/, 84'/, Öbsch. Kok,w.

148'/, 147 ,'I. t Hiebei.

Deutsch« Dunk 163',«

Di»k.-Komm. :l^6'/» Dr«»dn. Bank 160'/,

Donnevstag, dr» 2». September.

11.5512.00: liebertragunfl des G och spiels aus dem Darmstadter Schloß. 13,3014,30: Uepert ra-gang von jtefl MttlagSkonzerr der Kasseler Hauskapell« 1617,45: Uebertragung aus der Aus» lungD:e B.um« im Heim": Bunter N» mittag. 17,4b18,05: Die Lesestun. Aus denVergleichenden LebenSbeichy bungen des Plutorch: Alerander, Juli Cäsar". - 18,15-18,30: Vereinsnachrlch/ und andere Mitteilungen. 18 3018/ Uebertragung von Kassel:Dealer ' und Garten". Vortrag. 18,4519 UebertragungC von Kassel:Theater China, Annam und Korea II", Vortrag.! 19,1519,45: Uebertragung auS . Mannheimer Besprechungsraum: Komm«! Baukunst: C:ne Auseinandersetzung. B trag. 19,4520,15: Stunde der I furler Zeitung: Aus dem neuen Roman I. RothDas fünfte Rad". 20, bis 21,15: Kavier-Konzert. 21,15 22,30: Uebertragung von Kassel:Eine d neiische Stundet - Anschließend bis Uebertragung von Kassel: Spätkonzert, t

11.5512.00: Uebertragung des G.'o« spiels au» dem Darmstädter Schlotz 15,3016: Die Stunde der Jugend. Rch sagen: König Rother und ander« gta sagen. Vortrag für Kinder vom 10. ab. 1617,45: Uebertragung aus AusstellungDie Blume im Heim": Bu> Nachmittag. - 17,45-18,05: Die Büs stunde. 18,1518,30: Veveinsnachrich und andere Mitteilungen. 18,30-, Funkhochschule:Das neue deutsche G, zur Bekämpfung der Geschlechrskrankheu! Vortrag. - 19-19,30: Die Schachst« ..Deuliche Normalsp.ele mit Bezeichnung veranstaltet vom Schachverein Anderst Lchachaufgaben. - 19,30: UebertraU aus dem VolkSbikdungsheim: Erster Vv ttinstabend des Frankfurter Bundes Volksbildung: Orcheslerkonzert von Hochs Konservatorium. An schließ Ueberttagung aus dem Mannheimer j

Luderu» Eii. 105'), 106/4 Dtsch. Lur. 8;!

Tel!enk.-B.iw.!l49/« 150*1, Harp. Berqb. J985u -00l/1 Ilse Lraunk. .........

___________________________ Nr. 22?

5« Srantfurtet Saiii-Stnra«

Mittwoch, de» 28. September 1927.