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eine komiiagtreft SMntareS mden nmeritanltoengegienüren

Paris, 18. Sept. Auf einem von der französischen Regierung zu Ehren der ameri- lmischen Legion gegebenen Bankett hielt der Vesehlshaber der Legion Savage eine Rede, in &$r er auf die demokratische Zusammen­setzung der Legion hinwies . Ihr Ziel sei. emäh ihrem Statut die Festigung des Frie- ens und die Berteidigung der Gerechtigkeit, reihest und Demokratie.

Namens der französischen Regierung be« [tüfjte Ministerpräsident Poincare die lmer i kant s che Legion. Er hob den Anteil des amerikanischen Heeres dm Kriege «vor und schilderte die Gründe der Der» migten Staaten, schließlich in den Krieg ein« »greifen . Er erklärte hierbei, es sei wahr« heinlich, daß sie sich abseits gehalten hätten, ernt sie nicht die Notwendigkeit empfunden ästen, eine Reihe beleidigender Herausforde» imgen anzunehmen, die ihnen das her« lendete Deut schla n d hingeworfer habe, toincare ging dann auf die Frage des U« svvtkrieges ein und erklärte, am 10. ebruar 1917 sei die Kalifornia torpediert vrden, wobei drei amerikanische Kinder ums eben gekommen seien. Gleichzeitig habe das iohenzollernreich in Mexiko üble In - tigen gegen die Bereinigten Staaten anzu- rtteln versucht . Das sei zuviel gewesen. Präsident Wilson habe einen Kriegsrat ein» mtfcn und die Bewaffnung der Handels- hiffe an geordnet sowie den Kriegszustand vischen den Bereinigten Staaten und der iserlichen Regierung erklärt. Weil also lwtschland das Völkerrecht bei der Führung Mi U-Bootkrieges verletzt habe, hätten die (reinigten Staaten sich auf die Seite der ich Partei gestellt . Die hätten diesen teeren Plitschlutz gewiß nicht gefaßt, wenn r nicht England, Frankreich, Belgien, Italien ab die anderen Alliierten als die Derlei- iger einer gerechten Sache ange« ihen und wenn sie es nicht für ihre Pflicht rhalten hätten, an ihrer Seite

für das Seil der Freiheit der Völker (!!!) i kämpfen. Poincare brachte alsdann die Dankbarkeit Frankreichs zum Ausdruck und fonerte zum Schluß an ein Gespräch, das er °r der Abreise Wilsons nach Amerika am

Juni mit diesem hatte. Er habe gesagt, rankreich und Amerika hätten die De« Gungen vereinigt, um der vereinigten Menschheit ein Statut zu verschaffen, worauf Aison erwidert habe, dieser Krieg habe vielen chaden angerichtet, aber er habe der Welt ®e große moralische Rotwendigkeit vor lugen geführt, nämlich die, die notwendige

Einigung unter den Menschen i vervollständigen, damit sich ein solches lebet niemals wieder ereigne.Arbeiten it also", so schloß Poincare, an der ununter« sichen en Schaffung dieser notwendigen ötigung. (Herr Poincare hat wie bekannt, erktvürdige Methoden dieMenschheit zu Rigen oder hält er uns nicht fürMen« wn. Das ist allerdings wahrscheinlich!) .

* *

Paris, 17. Sept. (WTB.) "Wie aus ' Havre berichtet, wird die Gesamtzahl heute angekommenen und noch ankom-- ^nden amerikanischen Legionäre ungefähr COO betragen.

Paris, 18. Sept. (WTB.) Die Führer amerikanischen Legion mit General "ishing an der Spitze sind heute vormit-- ®8 von Poincare empfangen worden. Der sinmandant der Legion, Savage, sprach kille mittag im Rundfunk des Eifel-- chns. Er erklärte: Es ist etlas Schönes. «Uiopa im Frieden zu sehen; wir haben e mit Bajonetten und Geschützen gespickt Hetzen. Heute sehen wir die Bevölkerung Üblichen Beschäftigungen hingegeben und der Freundschaft und des Glückes Seelen die Welt.

finnetfef Start mietet ettiteobtn

*^oln, 18. Sept. Der für heute in Aussicht genommene Start KönneckeS zum ungstreckenflug nach Östasien muhte wie« ** derschoben werden. Aufgrund der me- ?°rologischen Feststellungen ist es unmög- mit einer so schwer belasteten Maschine der Germania ohne Gefahr ein Ge- ^ge zu passieren, über dem zur Zeit -Utzerst starke Böen herrschen. Man rech- ? nunmehr mit der Möglichkeit eines uarts in den Mittagsstunden des morgi« r* Montag.

EinVELng des Tanvevbergdenkmals

Eine bebeuifMe Ansprache Sinbenbnrgt

Hohenstein, 18. Sept. (WTB.) In Anwesenheit des Reichspräsidenten, des Reichskanzlers, der Reichsminister Dr. Geh­ler und Dr. v. Keudell und von Generalen der alten Armee, darunter Ludendorff, Mackensen. Francois und Morgen sowie einer vieltausendköpfigen Menge wurde heute das 1,5 Kilometer von Hohenstein entfernte Tannenberg-Rational-Denkmal eingeweiht.

Der Vorsitzende des Tannenberg-Ratio- nal-Denkmal-VereinL, Generalmajor a. D. Kahns, begrüßte den Reichspräsidenten mit einer Ansprache, in der er ihn will­kommen hieß und erklärte: Wie Tannen­berg 1914 dank dem überragenden verant­wortungsfreudigen Führerwillen, dank glühender Vaterlandsliebe und Heimat­liebe, dank der über alles Lob erhabenen Heldentaten der Mitkämpfer einst die Be­freiung Ostpreußens aus bitterster Kriegs­not bedeutete, so soll der heutige Tag mit Gottes Hilfe befreiende Schicksalswende für Deutschland werden und den Geist von Tangenberg 1914 int deutschen Volke wie­der wecken und wach erhalten in alle Zeit.

Den Gefallenen zum ehrenden Ge­dächtnis, den Lebenden zu ernster Mahnung, den kommenden Geschlech­tern zur Nacheiferung.

Nach kurzen Worten des Dankes und der Begrüßung schritt der Herr Reichsprä­sident die vom Reichswehr-Regiment Nr. 3 gestellte Ehrenkompagnie ab. begrüßte hier­auf die erschienenen Ehrengäste und fuhr dann im Wagen die lange Front der kame­radschaftlichen Vereine und der Mitkämpfer der Schlacht von Tannenberg ab. Im An­schluß hieran fand ein Feldgottesdienst statt, bei welchem der evangelische und der katholische Wehrkreispfarrer Ansprachen hielten.

Divisionspfarrer Ludwig Müller ge­dachte in seiner Ansprache nicht nur der Toten der ruhmeichenr Schlacht bei Tan­nenberg, sondern auch ihrer Kameraden. Anvergeßlich wird uns allen diese Stunde bleiben, wo der Sieger von Tannenberg selbst unter uns weilt. Sein Beispiel selbst­loser Pflichterfüllung soll uns mahnen, einig zusammenzustehen in heißer Liebe für Volk und Vaterland.

Wehrkreispfarrer Rarkowski stellte an die Spitze seiner Rede das Wort Wildenbruchs:Kein Fragen und Be­denken ums eigene, enge Ich, ein leben­diges Sorgen, Deutschland, allein um Dich!

Nach dem Feldgottesdienst übergab Ge­neralmajor Kahns dem Herrn Reichspräsi­denten die Schlüssel zum Nordtor des Denkmals.

Der Herr Reichspräsident gab hierauf seiner Freude Ausdruck, in kameradschaft­lichem Geiste und Gedenken mit den Mit­kämpfern und Befreiern der Provinz Ost­preußen zusammen zu sein. Dann fuhr der Herr Reichspräsident mit erhobener Stimme fort:

Tas Tannenberg-Nationaldenkmal gilt in erster Linie dem Gedächtnis derer, die für die Befreiung der Heimat gefallen sind. Ihr An­denken. aber auch die Ehre meiner noch leben­den Kameraden verpflichten mich dazu, in die­ser Stunde und an dieser Stätte feierlich zu erklären:

Die Anklage, daß Deutschland schuld fei an diesem größten aller Kriege, weisen wir, weist das deutsche Volk in allen sei­nen Schichten einmütig zurück!

Nicht Neid, Haß oder Eroberungslust gaben uns die Massen in die Hand. Der Krieg war uns vielmehr das äußerste, mit den schwersten Opfern des ganzen Volkes verbundene Mittel der Selbstbehauptung einer Welt von Fein­

den gegenüber. Reinen Herzens sind wir zur Verteidigung des Vaterlandes ausgezogen, und mit reinen Händen hat das deutsche Heer das Schwert geführt. Deutschland ist jederzeit be. reit, dies vor unparteiischen Richtern nachzu. weisen!

In den zahllosen Gräbern, welche Zeichen deutschen Heldentums sind, ruhen ohne Unter­schied Männer aller Parteifärbungen. Sie waren damals einig in der Liebe und Treue zum gemeinsamen Vaterland. Darum möge an diesem Erinnerungsmale stets innerer Hader zerschellen; es fei eine Stätte, an der sich alle die Hand reichen, welche die Liebe zum Vaterlande beseelt und denen die deutsche Ehre über alles geht. Mil diesem Wunsche öffne ich die Pforte zum Tannenberg-Nationaldenkmal!

Reichspräsident von Hindenburg trat dann an die Rednerkanzel heran, von der aus Regierungsbaumeister Krüger, dessen preis­gekrönter Denkmalsentwurf zur Ausführung gelangte, an feine Mitarbeiter herzliche Worte des Dankes richtete und den goldenen Schlüssel zum Tor des Denkmals dem Vorsitzenoen des Denkmalsausschusses, Generalmajor Kahns übergab. Dieser wiederum ließ durch einen Knaben und ein Mädchen auf einem Kissen mit einer kurzen Ansprache den Schlüssel dem Reichspräsidenten überreichen. Aus die An. spräche erwiderte der Reichspräsident mit fol­genden Worten:

Möge der Geist von Tannenberg durch dieses Denkmal der Nachwelt erhalten bleiben.

Lebhafte Zustimmung fanden äiefe Worte. Der Zug mit dem Herrn Reichspräsidenten an der Spitze bewegte sich nunmehr zu dem Nordtor des Denkmals, das der Reichspräsident öffnete. Durch bfe gewaltgen eichenen Türen durch- schritten der Reichspräsident und die Ehren­gäste das Tor und gelangten in das Innere des Ehrenhofes. Hier hatten sich terrassenför­mig viele Hunderte von Fahnen der Verbände und die Chargierten der Universität Königs­berg und der Technischen Hochschule in Danzig aufgestellt, ein Bild und wunderbarer Schön­heit, von dem der Reichspräsident sichtlich tief ergriffen war. Wuchtige Posaunenklänge be­grüßten den Reichspräsidenten.

Dieser legte sodann an dem in der Mitte des Ehrenhofes errichteten Altar einen goldenen Kranz zu Ehren der Gefallenen mit einem stil­len Gebet nieder. Zahlreiche weitere Kränze bedeckten schnell den ganzen Altar. 3lad) Ge- sangsvorträgen begab sich der Reichspräsident mit feiner Begleitung in den sog. Fahnen­turm, wo er sich in das Goldene Buch eintrug. Ein Rundgang durch die ganze Anlage fchloß die Feier im Ehrenhos.

Inzwischen hatten sich die Verbände auf bet Straße nach Hohenfiejn zum Vorbeimarsch vor dem Reichspräsidenten geordnet. Auch hier bot sich den nach Zehntausenden zählenden Zu­schauern ein farbenprächtiges Bild. Der Vor- beimarsch mit klingendem Spiel nahm über zwei Stunden in Anspruch, Nach seiner Be­endigung begab sich der Reichspräsident im Kraftwagen nach Allenstein. Heute abend er­folgt eine festliche Beleuchtung des Denkmals, verbunden mit Zapfenstreich.

Ein Vorbeimarsch der Vereine und Verbände vor dem Herrn Reichspräsidenten schloß die eindrucksvolle Feier. Der Herr Reichspräsident und die übrigen Ehrengäste fuhren sodann nach Allenstein zurück, wo abends 7 Uhr im Stand- ort-Osfizierheim ein gemeinsames Abendessen ben Herrn Reichspräsibenten, bie Vertreter ber Reichs- unb Staatsregierung mt ben Genera­len ber alten Armee unb führenden Offizieren ber Reichswehr vereinte. Der Herr Reichs« präfibent fährt Montag vormittag mit bem fahrplanmäßigen Zuge über Königsberg nach Pillau, wo er an Borb bes KreuzersBerlin geht, um mit biefem bie Rückreise nach Swine- mlinde anzutreten. Der Herr Reichspräsident beabsichtgl am Dienstag vormittag in Berlin wieder einzutreffen.

Sie englische Messe zue WdenlMg-Siede

fk. London. 19. Sept. Die Berliner Kor­respondenten der Londoner Presse berichten ausführlich über die Tannenbergseier und die Rede des Reichspräsidenten von Hin- benburg. Der Berliner Korrespondent des Daily Telegraph" bezeichnet, die Rede des deutschen Reichspräsidenten als große Ge­genoffensive, die Deutschland von der An­schuldigung befreien soll, den Weltkrieg ver- ursacht und ihn gegen die Regeln zivilisierter Völker geführt zu haben. Die Worte des Prä­sidenten könnten auch aufgefatzt werden als Antwort Deutschlands auf gewisse neuerliche Kundgebungen in Frankreich und Belgien unb als Ergänzung zu Strefemartns Rede vor der Presse in Gens. Der Berliner Korrespondent berDaily M a i l" sagt: Bisher haben bie nationalistischen Redner in Deutschland gegen die Behauptung protestiert, daß Deutschland allein für den Krieg verantwortlich gewesen fei. Man wird bemerken, daß Präsident von Hindenburg noch einen Schritt weitergeht. Der Berliner Korrespondent derDaily Chroniele" schreibt: Deutschland hat in der Person feines Staatsoberhauptes öffentlich und nachdrücklich jede Verantwortung für den Ausbruch des Weltkrieges bestritten und eine Herausforderung an die Welt hinterlassen, um sie dazu zu bringen, die Angelegenheit einem unparteiischen Gerichtshof zu unterbreiten. Der Korrespondent sagt, abgesehen von bem Nach, druck der Worte des Präsidenten, seien Be­gleitumstände vorhanden, die zu der Annahme zwängen, daß die Regierung Marx ben gegen- wärtigen Augenblick gewählt habe, um bas streitig zu machen, was nach Ansicht deutsch- nationaler Schriftsteller bie Grundlage des Verfailler Vertrages bedeutet, ohne die der Vertrag keine moralische Berechtigung habe, nämlich Deutschlands Verantwortung für den Weltkrieg.

Eine Rede des NnnnzmIaifterS

Köln, 19. Sept Bei ber Jahresversamm­lung bei Kommunalpolitischen Vereinigung ber bentschen Zentrumsvartei hielt heute ber Reichsfinanzminister Dr. Köhler eine Rebe. Der Minister erklärte nach einem Ueberblick über bie Entwicklung bes.Steuerrechts u. a.: Im Interesse ber gesamten Wirtschaft müsse bas Realsteuerrecht vereinheit, licht unb übersichtlicher werben. Er lehnte es hinsichtlich seiner Finanzpolitik ab, im Halbdunkel weiterzuarbeiten. Der Minister ging bann im einzelnen auf bas

Steuervereinheitlichungsgesetz ein unb gab eine Uebersicht über bie wesent­lichen Bestimmungen ber einzelnen Gesetzent­würfe. Das Wesentliche aus bem Entwurf über bie

Gewerbesteuer

seien bie Bestimmung einer einheitlichen Meßzahl für bie Steuerbemessung unb ber Erunbsatz, baß vor allem ber ©em er beer tr ob maßgebend fein soll. Bon einer sofortigen allgemeinen Senkung bei Realsteuern um 20 Prozent könne niemals bie Rebe fein. Das Ziel ber Reichsregierung fei jedoch, in absehbarer Zeit eine allmähliche unb be­trächtliche Senkung zu erreichen. Die Besoldungsreform des Reiches solle auch den Ländern und Gemeinden im Rahmen der An­passung an bie Verhältnisse maßgebend sein. Die Beamtenbesokdungsreform, bie nach lang­jährigen Beratungen im Reichskabinett nun­mehr einstimmig angenommen würbe, sei eine notwendige und soziale Reform. Besonders verwahrte sich der Minister gegen die Bestre­bungen, die Besserung, die die Beamtengehalts­erhöhung bringt, durch Preiserhöhung auf bem Bebarfsmarkt wieder weitzumachen. Die Reichsregierung werde dies unter keinen Um« ständen zulassen. Der Minister verwahrte sich gegen den ihm gegenüber erhobenen Vorwurf des Unitarismus und die ihm anläßlich des SteuervereinLeitlichungssesetzes zugeschriebene Absicht, die Selbstverwaltung bet Gemeinden zu zerschlagen. Durch den Gesetzentwurf sei ein wichtiger Fortschritt auf dem Wege bei Vereinheitlichung der Steuergesetzgebung ge­macht. Die bewegliche ©eftaltung der Einnahmemöglichkeiten der Län. der und Gerne in den fei bewußt ein­geleitet und fortgeführt. Solange er Minister fei, arbeite er an der Verein­fachung und Vereinheitlichung bes deutschen Steuerwesens unb bomit auch an der großen Reform der öffentlichen Verwaltung.