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Zeit nicht übernehmen wollte. Zustimmung der japanischen wurde beschlossen, die Sitzung stimmte Zeit zu vertagen.
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Erst nach Delegation auf unbe-
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3« Delegiertenkreisen wird der Wunsch der englischen Regierung mit den bevorstehenden Erklärungen Chamberlains im Unterhaus in Zusammenhang gebracht. Im Laufe des Sonntags haben fortlaufend vertrauliche Aussprachen zwischen den De- legationsführern stattgefunden, um ei« Kompromiß zu finden, das eine Wei. terführung der Verhandlungen ermög. lichen soll.
Die englisch« Delegation auf der Seeab- rüstungs-Konferenz hat aus London In.
SienAlig, |«| 12. guli 1927
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Der Anzelqenpret« betragt für den 10 gcspalt. Zrilrnmillimeter 0.08 GM., klrinr Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und au* «oLrtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Platz- doischrifl 50«/, Aufschlag. — Eammelanzeigen 100 •/, Aich schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 GM. Jeder Rabatt ■ güt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werden berechnet, ebenso Auokunst durch die Geschäftsstelle und Lnsendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Goldmark --- »/«,»Dollar.
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struktionen über einen neuen Vorschlag erhalten, die sie der Konferenz für die Weiterführung der Verhandlungen unterbreiten soll. Die neuen englischen Vorschläge sollen im großen auf eine Beschränkung des Flottenbauprogramms der drei an der Konferenz beteiligten See« Mächte bis zu der neuen Washingtoner Abrüstungs-Konferenz von 1931 hinauslaufen, auf der dann endgültig gemeinsam mit Frankreich und Italien die Beschränkungen der Flottenrüstungen festgelegt werden sollen.
Druschilawski zum Tode verurteilt.
ft Moskau, 12. Juli. Das Militärkollegium des Obersten Gerichtshofes verurteilte Druschilawski wegen Spionage gegen die Sowjet-Union und wegen Anfertigung gefälschter Dokumente, zum Tode. Das gesamte Eigentum des Verurteilten verfällt dem Staate.
gen Entlassung von Reichswehrange« hörigen unwahr ist.
fk. London, 12. Juli. Im Unterhaus erklärte Locker Lampson, Chamberlain habe ihm mitgeteilt, daß die Frage der Räumung des Rheinlandes auf der letzten Sitzung des Dölkerbundsrates nicht aufgeworfen wurde. Die britische Regierung glaube nicht, daß es nötig sei, diese Frage jetzt zu erörtern. Sie glaube, daß die Verminderung der Truppen im Rheinland nicht soweit durchgeführt worden sei, wie in der Entschließung der Votschaf- terkonferenz ins Auge gefaßt wurde. Die Regierung werde ihr Bestes tun, um für die baldige Erfüllung der Erwartungen zu sorgen, die aus der Entscheidung der Botschafterkonferenz herrühren.
Die Erhöhung der Beamtengehälter in Frankreich.
fk. Paris, 12. Juli. Der Finanzausschuß in der Kammer nahm einen Antrag an,_ wonach die Gehälter aller Beamtenklagen rückwirkend vom 1. August 1926 aufgebessert «erden sollen.
Die Vertagung der öffentlichen Voll« sitzung der Marinekonferenz auf unbestimmte Zeit hat in englischen Kreisen Genfs einen lebhaften Eindruck gemacht. Wie man erklärt, ist diese Vertagung nicht allein auf den tragischen Lod des irischen ZustizministerS O'Higgins zurückzuführen, sondern auf die tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten, die im Laufe der letzten Woche bei den Verhandlungen der drei Delegationen immer mehr offenbar wurden. Man befürchtete, daß auf der heutigen öffentlichen Sitzung in der die Delegierten hauptsächlich ihre Auffassung in der Kreuzerfrage darlegen sollten, eine Situation entstehen konnte, die für die Fortführung der Konferenz gefährlich wäre.
ÄbevhMche Zeitung
9tr Mord In Dublin
Dublin, 11. Juli. Im Zusammenhang mit der Ermordung des Justizministers O'Higgins wurden mehrere Personen verhaftet. Der amtliche Bericht erllärt, daß fünf Personen an dem Morde beteiligt gewesen sind, zwei hielten Wache und Beim Erscheinen des Ministers schossen drei andere Me sich in einem gestohlenen Kraftwagen aufhielten. Die Polizei besitzt eine genaue Beschreibung der Mörder.
«iterkeit wurde ein mit der Erhöhung der lbgeordnetenzahl begründeter Antrag der iechten abgelehnt, der die Diäten von
Genf, 11. Juli. Die für heute nachmittag einberufene zweite Vollsitzung der See-Abrüstungskonferenz ist auf unbestimmte Zeit verlegt worde«.
Das Sekretariat der Konferenz veröffentlicht eine kurze Mitteilung, nach der die Ermordung des irländischen Ministers als Ursache für die Vertagung der Sitzung anzusehen sei. Tatsächlich geht die Vertagung auf den Wunsch der englischen Delegation zurück. Lord Bridgeman hat am gestrigen Spätabend bei dem Präsidenten der Konferenz die Vertagung der Sitzung beantragt, war jedoch hierbei auf Widerstand der amerikanischen Delegation gestoßen. die die Verantwortung für eine Vertagung der Sitzung ans unbestimmte
Die SeeabrAtunss' Konferenz vertagt
ÄmMrwIndbme „$cinunc"0trithicbtnhEikn"
Das Provinzialwahlrechi angenommen
Annahme M NomourMen Wehes übet bas „Seit in Waffen"
Annahme der Heeresvorlage im französischen Senat.
Paris, 11. Juli. Der S e n a t begann Mte die Beratung des Gesetzes über die Mgemeine Organisierung des Heeres, das «eits von der Kammer angenommen ist. E)dem sich die Senatoren Lebrun und -eneral Hirschauer für das Gesetz aus« esprochen hatten, betonte der Kriegs- Mister Painleve, daß die Regierung Mmer nur ein Bedenken gehabt habe, ^mlich, daß die schlimmste Bedrohung sür Frieden Europas die Schwäche krankreich $ sein würde. Der Gesetz- ^ivurf werde dazu helfen, ein starkes vrankreich 3U schaffen.
.Der Senat hat in der heute nachmittag ®9tf)altenen Sitzung nach kurzer, undeutlicher Debatte die einzelnen Artikel ** Paul-Boncourschen Gesetzes wer das „Volk in Waffen" angenommen.
Abstimmung erklärte ein sozia- ^stischer Senator im Ramen seiner Kollegen, daß sie das Gesetz nicht an» ‘e;9me n könnten. Damit stellten sich die ^alistischen Senatoren in direkten Wider« zu den sozialistischen Abgeordne- "u, die das Gesetz einstimmig angenom- haben. Der Senat stimmte sodann ^.öffentlicher Abstimmung dem Gesetz in Ler Gesamtheit mit 25 gegen 18 Stimmen
Englisches Urteil über die zerstörten Unterstände.
fk. London, 12. Juli. Heber die Besichtigung der zerstörten Unterstände an der deutschen Ostgrenze schreibt ein konservatives englisches Blatt, das hocherwünschte Ergebnis dieser Besichtigung ist in London mit lebhafter Befriedigung ausgenommen worden.
Deutschland hat jetzt seine Abrüstungs- Verpflichtungen in jeder Weise erfüllt und kann daher beanspruchen, daß in Zukunft einzig und allein der Völkerbundsrat in besonderen Fällen eine Untersuchung anordnet.
Eine solche Untersuchung müßte aber dann internationalen Charakter haben und könne nicht mehr Sache der früheren alliierten Mächte sein.
Im Plauener Prozeß.
Plauen, 11. Juli. In der heutigen Rachmittagssitzung des Pwzesses Stresem'ann —Müller lehnte das Gericht die Frage nach dem Konto S. Gustav ab. weil sie für die Schuldfrage unerheblich sei. Darauf verließ Justizrat Dr. Hahn den Gerichtssaal.
„JDtetfcflW Bettung" cf tretet sechsmal wöchentlich. Be- «gÄttie monatlich 2 GM. au#- yjiegL Zustkllungegebühr, durch ztePost2-25 GM.Für etwa infolge gittilf, Maschinen defekt« oder tarn Ereignisse ausfallend« jgggnnttn wird kein Ersatz g«- Ittflti. Verlag d. Dr. A. Hitzeroth, ptetf bet Univ.-Buchdruckerei b. ■et Stag. Koch, M^kt 21/23, br«spreche»: Nr. 54. u. Rr. 55. Bostscheckkonto: Amt Frankfurt > £$. Rr 6015. — Sprechzeit per Redaktion do« 10—11 und
1 Uhr.
JSos Erdbeben in Palästina.
fk Jerusalem, 12. Juli. Das Erdbeben hat sich über Palästina und Transjordanien ausgedehnt. Nach den bisher eingegangenen Berichten wurden in Jerusalem 26 Personen getötet und 30 verletzt. Viele Häuser sind schwer beschädigt, darunter das Regierungsgebäude mit der Wohnung des Feldmarschalls Lord Plumer.
Secco und Vanzetti.
fk. Paris, 12. Juli. Der „Populaire" veröffentlicht ein Telegramm aus Boston, wonach die Hinrichtung von Sacco unv Vanzetti durch die amerikanischen Gerichtsbehörden auf den 11. August festgesetzt ist.
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in den Kolonien zum Gegenstand kill« besonderen Beratung gemacht. Unter
fl. Paris, 12. Juli. Die französische Rammet nahm heute morgen gegen 4 Uhr nach einer Nachtfitzung mit 202 gegen 88 Stimmen den Gesetzentwurf zur Wieder- «inführung des Provinzial, Wahlrechtes mit 611 Abgeordneten mb zwei Wahlgängen an und vertagte ich bann auf heute nachmittag 3 Uhr. In bet Rachtsitzung, die um 9.30 Uhr begann, »arbttt nicht weniger als 30, meist aus der Obstruktion geborene und hartnäckig ver» ftchtene Anträge für einzelne Wahlkreise Mit übergroßer Mehrheit, abgelehnt. Ge- M 2 Uhr konnte man eud.ich die Abstim- Milngen über die Wahlkreiseintei- li«B vornehmen. Mit Ausnahme klei- ttret Aenderungen der Gionde und Dor, baute wurden die Wahl reistabellen des Zanenministeriums angenommen. Ge- fft« 4 llhr morgens fand dann schließlich tit Schlußabstimmung statt.
3n der Nachmittagssitzung wurde noch ie Frage der Wahlfähigen und die
Seih Ml genug Parteien?
Die Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung.
Berlin, 11. Juli. Die ReichsarbeitS- gemeinfchaft für Aufwertung, Geschädigten- und Mieterorganisationen hat nach dem endgültigen Scheitern ihres Versuches, ihren „Gesetzentwurf zur Wiederherstellung des Volksvermügens" zum VolkSent- scheid zu stellen, beschlossen, die von ihr bereits irt Januar vorigen Jahre» ins Leben gerufene „Reichspartei für Volksrechtund Aufwertung"nunmehr mit allen verfügbaren Kräfien und Mitteln au fzubauen, um auf dem Wege über eine politisch e Machtentsal- tung für die Erreichung ihrer Ziele weiterzuwirk-n.
Sie mm $6ilgtMhrtm)otiage
Berlin, 11. Juli. Das Reichspostministerium hat dem Beschluß des Der- waltungsrats der Deutschen Reichspost entsprechend nunmehr nach Abschluß der Der« Handlungen im Haushaltsausschuß des Reichs« tages eine neue Gebührenvorlage fertiggestellt und dem Derwaltungsrat zu» gehen lassen, in der die Wünsche des Reichstages und des Arbeitsausschusses des Derwaltungsrats nach Möglichkeit berücksichtigt worden sind.
Die Grundlage der Gebührenerhöhung ist die Erhöhung der Porti für Briese und Postkarten. Das Porto für Ortsbriefe wird von 5 auf 8 Pf., für Fernbriefe von 10 auf 15 Pf., für Ortskarten von 3 auf 5 Pf., für Fernkarten von 5 auf 8 Pf. erhöht. Dagegen bleibt das einheiliche Drucksachen- Porto von 5 Pf., jedoch mit der Ausnahme, daß Drucksachen in Form einfacher Postkarten nur mit 3 Pf. gebührenpflichtig sind. Die in der früheren Vorlage geplanten Lieber» Weisungsgebühren im Postscheckverkehr fallen fort, aber das Porto für Briese der Pvstschecllunden an die Postscheckämter wird auf 5 Pf. festgesetzt. Für den Paketverkehr werden statt der bisher bestehenden drei Zonen fünf Zonen geschaffen. Die Gebühr für ein Fünfkilvpaket in der neu zu schaffenden zweiten Zone wird von 80 auf 60 Pfennig ermäßigt. Das Porto für das Einkilopäckchen steigt von 30 auf 40 Ps. Eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ist nicht vorgesehen. Zur Erleichterung der Brief» trägerr wird auch die Bestimmung getroffen, daß an den Häusern, in denen sich im Erdgeschoß Sammelbriefkästen befinden, die Bestellung als vollzogen gilt, wenn der Brief in einen solchen Sammelbriefkasten geworfen wird. Das Reichspostministerium hofft, die neuen Gebühren bereits am 1. August in Kraft setzen zu können, mit Ausnahme der Gebühren für Pakete und Zeitungen. Diese sollen erst am 1. Oktober in Kraft treten. Der finanzielle Nutzeffekt der neuen Gebührenordnung wird auf 208 Mill. Mark im Jahre und für den Rest des laufenden Jahres auf 131 Mill. Mark geschätzt. Der Arbeitsausschuß des Derwaltungsrats wird am 18., der Derwaltungsrat der Reichspost selbst am 22. Juli zusammentreten. Angeblich soll der interfraktionelle Ausschuß der Regierungsparteien dem Reichspostmiinster das Einverständnis zu einer Erhöhung des Onlcmdportos für Briefe und Karten gegeben haben.
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belgische Regierung dementiert.
tzDerlin, 11. Juli. Die belgische . 6 9 i e r u ng hat den deutschen Gesand» t In Brüssel wissen lassen, daß die in itbF gehenden Erklärungen in der Presse .9>t richtig wie dergegeben sind. s^V^thentische Wortlaut der Erklärungen ^?oedauerlicherweise noch nicht derössent- worben, sodaß eine endgüllige Stel- »i^Sme dazu im Augenblick noch nicht ist. Schon jetzt steht aber fest, daß
W^^euherungen des belgischen Kriegs« ivie sie zunächst veröffentlicht koen, den Tatsachen wider- Heu, daß insbesondere die Behaup-
9 einer vertragswidrigen Vvrzeiti-