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DzeigerjüriksMer kurheMe)Gbechesseru-> Amtliches Verkündigungsblatt fixe dkreisMarburz

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Der ertt KoWns über -en Ozean

Stzrö mit Attsla nb einem Menleur mrwegS MnillonöS Ws über ben Wen Szenn sesMl

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In der Zeitschrift

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und über den

Gegenüber Deutschland"

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Imaginäre

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der IdeeAltes oder Neues fand sich die Synthese der

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dem atlantischen Ozean, östlich von Ncuschottland.

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Washington, 29. Juni. Die Flie­ger Maitland und Hegenberger, die mit ihrem Flugzeug gestern in Oakland (Kalifornien) zum Fluge nach Hono - l u l u gestartet waren, find nach einer heute abend 17 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) in Washington eingetroffenen Mel­dung glatt auf Honolulu gelandet.

Rebel. vn Cap Race wird das Gleiche gemeldet.

ft. Rer ort, 30. Juni. Die draht­lose Stal von Cap Race meldet, daß 8.10 Uh bends Rewyorker Zeit die 2Imeritct00 Meilen südlich von St. Johns (fundland) flog und richtigen Kurs bette. Eine Meldung aus St. Johns bt, bah die Amerika 6.42 Uhr nachmittaNewyorker Zeit, Bellevue bei Whitbunegefähr 40 Meilen südwestlich St. Zohi passierte. Um 6,39 Ahr abends, Yorker Zeit, hat Byrd draht­los gerne daß dieAmerika" in Re­bel gekon sei, was eine Raviga- i tion unglich mache. Die Botschasi fügt hinzaß dieAmerika" dort fehr ungünstiginde angetrofsen habe.

id über dem Ozean.

fk. Pa 30. Juni. Nach einer von

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Bord derAmerika" gegebene drahtlose Nachricht, welche in Lewsburg, im Staate Meine, aufaefangen wurde, befand sich Byrd 18.30 Uhr neufundländischer Zeit in mitten eines dichten Nebels über

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wollten und denen, die eine rechtliche Basis schon damals für gegeben hielten. Hierauf kam die Konferenz in London über den Dawesplan. Das verwundete Volk sah zum ersten Mal seine Bertreter nicht als Objekt, sondern an einem Tisch mit den Vertretern einst feindlicher Rationen. Es nahm aus Herrivts Munde die Zusicherung der Ruhr- Räumung entgegen. Es kam Driand, der dieses Wort Herriots einlöste. Es kam mit der deutschen Initiative das Memorandum vom 19. Febr. 1925, die Eröffnung der

Politik van Locarno.

Es wäre eine Unwahrheit zu sagen, daß diese Politik freudiger und herzlicher Zustimmung begegnet wäre. Die begegnete Mißtrauen auf der Gegenseite, Mißdeutung im Innern, dann kam ein Wechsel zwischen Mißtrauen und Bertrauen, die Derständigung über die Verträge, bann kamen falsche Empfindlich­keiten, dann im September 1926 Deutsch­lands Eintritt in den Völkerbund, bei dem Herr Vriand in seiner Rede davon sprach, daß die Zeit der Kanonen vorbei sein müsse, und in der er die Worte sprach, die über diesem Jahrhundert stehen sollten: daß die beiden großen Völker, Deutsche und Franzosen, die beide soviel Lorbeeren im Krieg auf den Schlachtfeldern errungen hätten, ihre Zukunst nunmehr nur dem Wettbewerb um die großen idealen Ziele der Menschheit widmen sollten. Die Zeiten, die seitdem ge­kommen sind, waren ein Auf und Ab. Eie zeigen gegenwärtig mehr eine Krisis des Ver­trauens in die ganze Entwicklung des Friedens, als eine einmütige Bejahung von allen Völkern der Erde, und doch kann heute gesagt werden, daß in dem Willen nach Frieden und Verständigung die überwältigende Mehrheit des deut­schen Volkes sich einig i st. Wenn ein Volk, dessen Umschichtung so gewaltsam wie die unsrige ist, des Bolschewismus von rechts und links Herr geworden ist, so zeigt dies zunächst

ben Sieg des Rralvolitisch n über das

DMesemanKs Rede ln Oslo

Saß Miet StvIMrnb nnb 8omnto

Oslo, Lri. Heute vormittag erschien König Hai ohne vorherige Anmeldung im Grand in Begleitung seines Hos- marschallesden Reichsaußenminister Dr. S t r e s e meinen persönlichen Besuch ab- zustatien. lönig verweilte längere Zeit dort im'®e

Kurz voUhr begab sich Reichsaußen­minister Dr e s e m a n n mit Gattin und Gefolge zuhersität, warm begrüßt von I zahlreichem ikum. In der Aula der Universität.^. Streseinann seine Robel- preisrede hztte sich eine zahlreiche Zu- Hörerschaft in König an der Spitze ein» gesunden.

Stvrsennnn

gab zunächst Danke für die Verleihung des RobelpiAusdruck und sprach dann in etwa einfer Rede über folgende Ge­dankengänge

IDiese Atzung gilt nicht theore- I tischen gerungen, sondern p r a k t i s ch > l i t i k. Sie gilt Deutsch-

I land, nicht ehjefnen Persönlichkeit. Das heutige Deut ist vielfach nach Aeuher- lichkerten beuporben. Der Gedanke des

I Stifters deslfriedenspreises war, den I von ihm seit genialem Erfinderblick entfesselten l^ftc die bändigende Macht

I des Mensche; entgegenzusetzen. Daß I die heutige Zung des deutschen Volkes I sich in solchgtung bewegt, ergibt sich I daraus, daß deutsche Verständi» I gungs - wiiedenspolitik nicht I möglich gewe^e, wenn sie nicht einem tiefen Sehnei de utschen Volks-

I f e e I e entfrnätte. Dabei kreuzen fich die Ideen dechusen und des internatio­nalen Zusamtzens.

Man mutz,Minister Hevriot in Fvankfurt h ausführte, rratio- nal empfing international mir»

I können.

Dem deutschen ist es nach dem mili­tärischen Zusasuch nicht leicht gemacht worden, die n« Idee in diesem Sinne zu vertreten un,em Wege zum -Frieden mit führend zi Der schwerste Verlust lag nicht nur iierlorenen Gebietsteilen, Kolonien und <n, sondern darin, daß die Mittel, die früher die wich­tigste Trägerin aatsgedankens gewesen war, völlig stn t e und proletarisiert wurde. Mt Fktreten und gedemütigt wandte sich diige Bewegung dieser Schichten in schrink gegen ungerecht­fertigte Angrifstußen und betonte um so mehr die Erfdes Traditionellen im Innern.

Die Rachkrieg-achje für Deutschland weiter

*rfrieg.

Roch einmal brag Gefühl gegen die Vergewaltigung.x es begann zu diffe­renzieren zwischen, die den Krieg

».e, bei denen die Sabinen auf den Tragflächen des Flugzeuzes untergebrachi würden. Verwendung finden. Deutschland Ur., sei mit dem Entwurf eines Flugzeuges. IJUlf bei dem die Tragflächen zur Anlage von Kabinen benutzt werden, besonders weit

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hüllhr In der ZeitschriftPpular Science cDihch. Magazine" erklärt Byrd, eh regelmäßiger SmbeM kommerzieller Transatlantkfiugdienst sei fahren rot 20 Jahren nicht zu errschen. Voraus- nngers- ßchklich würden dann lünotorige Flug-

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Das Interesse für die gichzeitig statt- kjndenden Transozeanflügeiber den Paci­fic und Atlantik überschatt alle anderen Ereignisse. In der Presse werden den bet- beit Flügen ganze Seiten;ewidmet. Zu Vbem Abflug Byrds will gemeldet, dotz Ms Flugzeug trotz ungültigen Wetters 14760 Pfund Last mitgenmmen hat. und ben 1 M6 Byrd seine weiteren Uane, nachdem , « Paris erreicht hat, nicht tekanntgegeben

leit labe.

Verbindung des Alten mi> dem Neuen, diese Synthese, die daZ deutsche Volk ver­körpert in der Persönlichkeit seiner Neichs- Präsidenten. Er war dem Manne gefolgt, der hervorgegangen aus den Kreisen der alten Grundsätzlichen Opposition als erster Präsident des deutschen Reiches mit großem Takt, mit politischer Weisheit und mit starker Vaterlandsliebe den Weg vom drohenden Ehaos zur Konstitution, von der Konstitution zum Wiederaufbau geebnet hat.

In dem vom Volke gewählten Reichs­präsidenten v. Hindenburg sieht da« deutsche Volk die Persönlichkeit, die, nuf- (Fortsetzung stehe Seite 2.) .

UNff , risch«, vorgeschritten.

r^Rewhork, 29. Juni. Der Flieger I Wyrd ist heute vormittag, kurz noch 4 I tllhr (9 Uhr mitteleuropäische Ze ist mit I petaem FlugzeugAmerica" zum Fluge I kuach Paris gestartet.

thn 11.34 Uhr mitteleuropäische Zeit 1 passierte Byrd die Stadt Providenee im Staate Rhode Island, unj 12.22 Uhr Äurde das Flugzeug über Cape Rod ge- fichtet. Um 14.41 Uhr fing das Marine^- irfenal Boston folgenden drahtlosen Be­richt Byrds auf:DieAmerica" befin- ier sich Halbwegs zwischen Cape Rod und Narmouth (Neuschottland). Das Wetter fit leicht aufklärend.tz Die Reservebenzin- ! tanks verursachen Störungen im Kompaß. Vir hoffen jedoch, daß die Störungen auf- löten, wenn tt>tr die Reservetanls über Lord werfen." Kurz nach 15 Uhr (mittel­europäischer Zeit) wurde in Halifax fol­gende drahtlose Meldung Byrds aufgenvm- Aen:Land wurde noch nicht gesichtet, fliegen in Höhe einer halben Meile. Wetter toiro kühl." Byrd befand sich zu diesem Zeitpunkt 20 Meilen westlich Karmouth, tute Stunde später über Maiglan (Neu­schottland).

, Um 17.10 Uhr überflog dieAmerica" in großer Höhe Martinsriver, 40 Meilen westlich Halifax, 17.35 Uhr wurde das Hlugzeug über Badford (Neuschottland) ze­chtet, um 19.20 Uhr über der Insel Sca- tari im Nordosten von Neuschottland. Nach Meldungen aus Neufundland herrschen 85er dem nördlichen Teil des Atlantischen Ozeans Regenfälle und Nebel. Um 19.30 sthr wurde das Flugzeug über Louisburg iesichket mit Kurs auf Neufundland. Hier dar das Wetter noch frei von Nebel. Ein lurz darauf «ingegangener Funkspruch LhrdS besagt, daß die Lage derAmerica" . Heute 19 Uhr 30 Minuten zwischen Cap tope Breton und Neufundland, etwa ; <80 Meilen von Newyort entfernt, war.

fk. N e w h o r k, 30. Zuni. Der Kapitän des DampfersManretania funkte 4.20 Ahr nachmittags 360 Meilen südlich Von Cap Race, daß er Signale von dem FlugzeugAmerika" aufgefangen habe.

fk.Roofeveltfield, 30.Juni Byrd funkte um 5.12 Ähr nachmittags:Die Dannschaft ist wohlauf. Gegenwinde sind uns unbequem. Cap Race ist der letzte Ort, den wir an dieser Küste sichten ^Verden. Grüße an alle.

ff. Rewhork, 30. Zuni. Angünstige Dinde vermindern beträchtlich die Ge- schwindigkett Byrds. Als er Reufundland erreichte, um 5.35 Ahr nachmittags, über­flog Byrd die Insel etwa 120 Seemeilen nordwestlich von Cap Race. Die bisher Nrrück gelegte Flugstrecke wird auf etwas «ber 900 Meilen geschätzt.

fk. St. Johns, 30. Juni. Die Wet­terverhältnisse haben sich nach vor- E Übergehender Besserung wieder ver­schlechtert. Es herrscht dichter

531.

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Suiammrotunft Stlanb- ebambtdoin

fk. Paris. 30. Zuni. Zu Cham­berlains heute vormittag erwartetem Eintreffen in Paris bemerkt der offiziöse Petit Parisi en", daß Chamberlain dem französischen Minister des Aeutzern einen Besuch ab st alten dürfte. Br fand hat seinen Erholungsaufenthalt in Cocherel unterbrochen und weilt seit Montag abend wieder am Quai d'Orsay. Der Höflichkeitsbesuch würde, so schreibt das Blatt, den beiden Staatsmännern Ee- legenheit zu einem kurzen Eedanken« a u s t a «f ch über die laufenden intet» nationalen politischen Angelegenheiten bieten.

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9nS bkiW'snmMibe Sandelt- «Miivrium

Neues vorläufiges Abkommen noch vor dem 15. Juli.

Paris. 29. Juni. Die deutschen und die französischen Handel»- vertragsdelegierten geben ge­meinsam folgendes Communiquif heraus: Die vorläufigen Abkommen über den Warenverkehr zwischen Deutschland und Frankreich und zwischen dem Saargebiet und dem deutschen Zollgebiet laufen am 30. Juni 1927 mitternachts ab. Trotz wiederholter Vorstellungen der französischen Regierung hat die deutsche Regierung die­ser zu ihrem Bedauern mitteilen müssen, dah sie sich aus technischen Gründen auher- stande gesehen hätte, der unveränderten Verlängerung dieser Abkommen zuzustim­men. Die beiden Delegationen haben aber in den heutigen Verhandlungen mit Be- friedigung ihr gegenseitiges Einverständ­nis über die Verhandlungen über ein neues auf breiterer Grundlage als bisher abzuschliehendes vorläufiges Handelsab­kommen festgestellt, das sie vor dem 15. Juli abzuschliegen und ihren beiderseitigen Parlamenten vorzulegen hoffen. In dem Wunsch, in dem Warenaustausch zwischen dem Saargebiet und dem deutschen Zollge­biet keine Störungen eintreten zu lassen, haben sie sich entschlofien, sobald wie irgend möglich eine Verlängerung der Saarabkommen vom 5. August und 6. November 1926 oorzunehmen. Für den Fall, dah das in Verhandlung befindliche Handelsabkommen nicht zum 31. Juli ab­geschlossen sein sollte, wird Frankreich die Möglichkeit erhalten, zu diesem oder zu jedem späteren Tage diese Abkommen zu kündigen, die dann am Ende des folgenden Monats anher Kraft treten sollen."

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Sie Sage in China

Bor der Entscheidungsschlacht um Schantung.

London, 29. Juni. Hier eingetroffe­nen Informationen ans China haben die nationalistischen Truppen in Fortsetzung ihres Vormarsches Hantschuang. das als Schlüfiel für die Verteidigung des Schan- tung-Provinz angesehen wird, eingenom­men und fich Lin tscheng genähert. Es wird erwartet, dah General Tschangtschu- angtschang fich noch einmal endgültig bei Taian stellen wird. Seine Lage y>jrd jedoch für hoffnungslos angesehen.