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RenSlag, m a. gunl 1927

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Die Smfer Sttabrfirtiingshnftrtni

Sie NorsMgt Amerikas, Englands und 3mmn5 - Svlimismus In Mineton

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3aCp zischen England, Amerika und Ja- odkk ;.'n absehbarer Zeit zustimmen würden.

4496 gab der erste japanischeDeli- ,Sfoi^ ' Admiral Saito,

Die englischen Vorschläge,

| Erste Lord der Admiralität Bridg- I 1 bekannt gab. zerfallen in elf Punkte, Ebenen die wesentlichsten sind: Aus- ' Mg der Altersgrenze der Schlacht- > . £ pon 20 auf 26 Jahre und ent- ^nden Verzicht der drei Mächte auf ' "ollen im Washingtoner Abkommen B legten Rechte auf Ersatzbauten. Al- Mnze für Kreuzer mit achtzölliger Mung 24 Jahre, für Zerstörer 20 $ und für ll-Boote 15 Jahre. §er= aller künftig zu bauenden Mllschjffe von 35 000 auf unter 30 000 isn. Wasserverdrängung. Herabsetzung lDstückugn der Schlachtschiffe von 16 ^.äzöllige Geschütze. Annahme der bc= Jien Verhältniszahlen von 5:5:3 für

ig[|[ l Die Flotten der Mächte werden in t rede vier Klassen eingeteilt und für (her - i Klasse folgende Gesamttonnage fest- 1 #: a) Kleine Kreuzer (310 000 To.), - die Vereinigten Staaten und das g| ische Weltreich je 250-300 000 Tonnen

,-44, r für Japan 150180000 Tonnen; b) lull itorer (600300 To.) je 200250 000 .->71 inen für die Vereinigten Staaten und i i britische Weltreich und 120150 000 - teen für Japan; c) Unterseeboote je ^90000 Tonnen für die Vereinigten Kien und das britische Weltreich und *54000 Tonnen für Japan; d) alle au- ^8 Kriegsschiffe von geringerer Bedeu- & Schließlich erklärte Eibson, daß die mkanische Regierung jeden Vorschlag sügen werde, der weitergehende Be­dungen als die in dem amerikanischen Wag gemachten ermöglichen würde. Heneufalls würde die amerikanische lerung einem Al^ommen über die voll- «ene Abschaffung der U-Boote nicht Mig gegenübeistehen, wenn dieses firnen sich auf alle Seemächte erstrecken

r bas folgende Punkte enthält:

1 Die im Washingtoner Abkommen fest- tzten Grundsätze und Verhältuis-Zah- ijüi Schlachtschiffe sollen auch für Kreu- i Zerstörer und Unterseeboote gelten.

von 10 000 Tonnen Wafferver- mit achtzölliger Bestückung. Be­dang der übrigen künftigen Kreuzer- W auf 7500 Tonnen Wasserverdräng- ' .Herabsetzung der Wasserverdrängung Hrstörer auf 1750 bezw. 1400 Tonnen, i 4-Boote auf 1600 bezw. 600 Tonnen L einem Eeschützkaliber von 5 Zoll.

soll die Möglichkeit einer Be- --ung der Zahl der Unterseeboote in gezogen werden.

^Rman betont zum Schluß, daß er im sämtlicher Dominien des englischen ^Uums spreche und gab der Hoffnung ^uck. daß die übrigen europäischen >en dem Flotten-Abrüstungs-Abkom-

Senf, 20. Juni. In der Eröffnungs- M der Dreimächte-Konferenz legte t> amerikanische Botschafter in Brüssel i$on, der zum Vorsitzenden der Konferenz «ählt worden ist, das Flottenab- Mngsprogramm der amerikanischen Re- ierung vor. Eibson gab zunächst seinem iaauern über das Fernbleiben Frank- shs und Italiens von der Konferenz Cdruck. wies jedoch darauf hin, daß die Tebniffe der Konferenz eine zukünftige Ämmenarbeit mit den beiden Mächten ichr erschweren würde. Der Botschafter Lite ferner, daß die amerikanische Re- etunfl sich in ihrer Flottenpolitik nur st den notwendigen Verteidigungsmaß- ihmen leiten lasse und keineswegs Flot- mineittiäfte schaffen wolle, die eine Be- rhung einer anderen Macht bedeute, iaauf legte Eibson

e amerikanische Seeabrüstungsprogramm

das Programm der japanischen Regierung bekannt:

1. In Zukunft solle von den drei Mäch­ten kein neues Flottenbauprogramm an­genommen, noch neue Schiffe erworben werden lediglich mit der Absicht einer Er­höhung der bestehenden Flottenstärke.

2. Die Flottenstärke der drei Staaten wird einschließlich der im Bau befindlichen Schiffe auf der Basis des gegenwärtigen Flottenstandes festgesetzt.

3. Neuerwerbungen oder Neubauten von Schiffen sollen nur in Erwägung des be­stehenden Statuts quo erfolgen.

4. Schiffe von geringerer Tonnage und kleinerem Aktionsradius sollen nicht unter die Beschränkung fallen.

Nach dem programmatischen Erklärun­gen der Delegierten wurde die Eröffnungs- sitzung geschloffen. Morgen vormittag tre­ten die ersten Delegierten der drei Staa­ten zur Beratung des weiteren Arbeits- Programm der Konferenz zusammen.

Gerüchte über die Borgänge in Genf.

ft Washington. 21. Juni. Die Genfer Dreimächtekonferenz hat im Staats­departement Optimismus hervorge- rufen. Es wurde betont, daß die Vor­schläge des amerikanischen Vertreters keine Andeutung ernstlichen Widerstandes von Seiten der britischen oder japanischen Ver­treter hervorgerusen habe. Es wird nicht erwartet, daß die britischen Vorschläge wegen Einschränkung der Tonnage und

Das Echo -er Polinäre-Rebe

fiat Briand um kn gntalt gewußt?

Die gestrige Kriegerdenkmalsrede des fran­zösischen Ministerpräsidenten P oinearß hat in den Berliner Blättern eine scharfe Kritik hervorgerusen.

Die .Lreuzzeilung" erklärt: Der deutschen Außenpolitik wird nichts übrig bleiben, als aus dieser Rede, durch die die ganze Locarno - und Berständigungs- Politik endgültig in Scherben geschlagen wird, die sich zwangsläufig ergebenden Konse­quenzen zu ziehen.

In derDeutschen Tageszeitung" heißt es, es wäre nicht nötig gewesen, daß Poincarö sich selbst meldete, auch so wissen wir zu genau, wer für den neuesten Rückschlag -verantwortlich ist, den die Friedenspolitik in Genf erlitten hat.

DieDeutsche Allgemeine Zei. tung" bedauert es, daß Poincare unter Be­nutzung seines Rechtsanwalts-Dossiers auch diesmal nichts besseres zu sagen gewußt hat, als alte Wunden aufzureitzen, alte längst widerlegte Behauptungen von neuem aufzu­wärmen und den Friedensengel, den er zitieren wollte, erst einmal mit dem Dolch zu be­drohen.

DieTägliche Rundschau" weist auf die Kläglichkeit der Argumente Poincarßs hin, der von der Existenz der deutschen Repu­blik und der Aenderung des Regierungs­systems nichts gehört hat und der von be­drohlichen Ministerreden spricht, als ob er an­nehme, daß der bayerische Ministerpräsident Heldt im Namen der deutschen Regierung ge­sprochen hätte. Poincare habe gezeigt, daß Jahre und Ereignisse °n ihm unbemerkt vor­übergehen.

DieGermania" schreibt: das Aller­mindeste, was man über die Rede sagen kann, ist, daß sie für alle jene Deutschen, die auf Sinneswandlung gehofft hatten und deren dringender Wunsch die Verständigung zwischen uns und den Franzosen ist, eine sehr schmerz­liche Enttäuschung darstellt. Mancher lernt nie.

Zn derBoss. Z t g." wird ausgeführt, die Rede zeige, daß die Politik des Ausgleichs und der Versöhnung mit den Kriegs- und

Borkriegspolitikern vom Schlage eines Poin- cotes unmöglich ist.

Dervorwärts" erinnert daran, daß Poincare am Freitag Briand in dessen Kran­kenzimmer ausgesucht hat und fragt: Hat er dabei die Einzelheiten feiner beabsichtigten Rede mit ihm durchgefprochen? Und wenn nein, will sich Briand das gefallen lassen? Das Blatt sieht in dieser Rede einen neuen Rück­schlag in den deutsch-französischen Beziehungen.

Französische Blätterstimmen.

ft Paris, 21. Juni. Die Erregung, die die Rede von Lunsvrlle selbst in gewis­sen Kreisen Frankreichs hervorgerusen hat, spiegelt sich heute vormittag in einigen Blättern deutlich wieder. In parlamen­tarischen Kreisen ist die Frage,ist das Vorgehen PoincareS als eine Offensive gegen Briand aufzufassen?" eingehend erörtert worden. Außerdem wurde be­hauptet, daß Briand keine Kennt- n i S von dem Inhalt der Rede Poincarös gegeben worden sei. Es ist bezeichnend, daß dasE ch o d e Paris" die Verteidi­gung gegen eine solche Auffassung über­nimmt: allerdings ist es nicht in der Lage, positiv zu behaupten, daß die Rede von Lunsville in ihrem Wortlaut Briand vor­gelegen habe und von ihm gebilligt wurde. DaS Blatt behauptet lediglich, daß Poin- cars nicht verfehlt habe, mit dem Außen­minister über alle Fragen zu sprechen, die sich auf die Unterhaltung von Genf be­zogen.

Die Vermutung, daß Briand den voll­kommenen Wortlaut der Rede nicht ge­kannt hat, wird auch in derV o l o n t e" bestätigt . Das Blatt gibt zu, daß Poin- carö den Außenminister über einige Dinge unterrichtete; aber Poincarä sei eben ein Mann mit aggressivem Charakter, der sich nicht wandle. Er habe sich durch seine alte nationalistische, schikanöse Art hinreißen lassen, die er eben niemals los werde. An­statt sich auf eine nuancierte Warnung an Deutschland zu beschränken, anstatt diplo­matisch zu sein, sei seine Rede nichts ande­res gewesen, als eine beklagenswerte Polemik.

Unterstützung findet Poincarä auch heute lediglich in den auf dem äußersten rechten Flügel stehenden Organen wie beisPrelS- tocije derAvenir" undGaulois".

Artillerie der kleinen Kreuzer der ameri­kanischen Delegation ernste Schwierigkei-- ten machen werden, da man der Auffas­sung ist, daß Großbritannien keine Ein­sprüche dagegen erheben wird, daß die amerikanische Regierung selbst Schiffe von 10 000 Tonnen baute, wie sie Großbritan­nien im Bau hat oder bauen will.

Dagegen glaubt man. daß es Meinungs­verschiedenheiten wegen des Vorschlages geben wird, die Tonnage von A-Boo­ten auf 1600 zu beschränken, da die über­seeischen Besitzungen der Vereinigten Staa­

ten vom Mutterland durch weiten Raum getrennt sind, während die brittschen Kolo­nien von England durch eine Kette von Marinestützpunkten in Verbindung stehen.

ft Paris, 21. Juni. Der Genfer Korrespondent desPetit P a r i s i e n" meint, daß bereits die erste Fühlungnahme in der Seeabrüstungskonferenz die ernsten Schwierigkeiten erkennen lasse, mit denen die Konferenz zu kämpfen haben werde. Die Diskussion verspreche scharf zu werden und die Aussichten auf eine Verständigunq feien sehr gering.

Ser Bericht über Sens

Berlin. 20. Juni. Das Reichskabi« »ett nahm i« feiner heutigen unter dem Vorsitz des Reichskanzlers abgehattenen Sitzung den Bericht des Reichsaußen, Ministers über die Tagung des Völker» bundrates «nd die in Genf geführten Ver­handlungen entgegen. Es sprach der deut­schem Delegation den Dank für ihre Be­mühungen aus und stellte die Erundzugx fest, nach denen die eingebrachten Inter­pellationen über die Außenpolitik beant­wortet werden sollen.

Dr. Stresemann bei Hindenburg.

Berlin. 20. Juni. Der Reichstags, Präsident empfing heute den Reichsminister des Auswärtigen Dr. Stresemann zum Vortrag über die Tagung des Völkerbund, totes.

DieTägliche Rundschau" schreibt über die Sitzung des Kabinetts: Man wird Wohl in der Annahme nicht fehl gehen, daß der Dank, den das Kabinett der Dele­gation ausgesprochen hat, zugleich eine Billigung für die Haltung der Delegation vorsieht. Wie verlautet, hat der Verlauf der Besprechung gezeigt, daß das Kabinett in allen wesentlichen Punkten mit der Haltung der Delegation einverstanden ist. Besondere Wich­tigkeit wird man dem Schlußsatz der amt­lichen Mitteilung beimessen können, daß das Kabinett von vornherein die Verant­wortung für die Erklärung mit übernimmt, die der Reichsaußenminister in der bevor­stehenden Aussprache des Reichstages über die Genfer Tagung abgeben wird-

Die Regierungsparteien haben laut Germania" im Reichstag folgende In­terpellation eingebracht:Ist die Reichsregierung bereit, über die außen­politische Entwickelung der letzten Monate in nächster Zeit Auskunft zu geben?"

Die Interpellation wird am Donnerstag zur Verhandlung kommen und von Dr. Stresemann beantwottet werden.

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Am fiiudmbms-SmM

Berlin, 20. Juni. (WTB.) Amtlich wird mitgeteilt: In einer seiner letzten Sitzungen hat sich das Reichskabinett auch mit der Feierdes8 0. Geburts­tages des Herrn Reichspräsi­denten von Hindenburg am 2. Oftober ds. Is. beschäftigt. Es ging dabei von der Auffassung aus, daß das deutsche Voll es sich nicht nehmen lassen wird, dem Herrn Reichspräsidenten anläßlich sei­nes Ehrentages erneut seine Anhänglichkeit und Verehrung zu bezeigen. Andererseits ist die Reichsregierung überzeugt, im Sinne des Herrn Reichspräsidenten zu handeln, wenn sie von kostspieligen all­gemeinen Feiern aus diesem Anlaß Abstand nimmt und den guten Wünschen zu dem Geburtstag eine Form gibt, die dem Ernst der Zeit und der Rot unseres Dolles Rechnung trägt.

Um jedem Deutschen daheim und draußen die Möglichkeit zu geben, feiner dankbaren Verehrung für die Person des Herrn Reichspräsidenten Ausdruck zu ver­leihen, haben die Reichsregierung und die Regierungen der deutschen Länder be­schlossen,

eineHindenburgspende" zu veranstalten, die dem Herrn Reichs­präsidenten an seinem 80. Geburtstag über­geben werden soll. Sie sind gewiß, den Wünschen des Herrn Reichspräsidenten ent­gegen zu kommen, wenn sie ihm Vorschlägen werden, die aufgekommenen Mittel i n erster Linie dem Personenkreise zugute kommen zu lassen, der ihm besonders nahe steht, nämlich den Kriegsbeschädigten und »Hinter­bliebenen. Reben der Sammlung