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Schiffsbrand infolge Witzschlags.

fk. D a n z i g, 2. Juni. Der deutsche MotorseglerFalk e aus Lübeck wurde vorgestern abend in der Nähe von Hela vom Blitz getroffen, der das Schiff in Brand setzte. Die Besatzung konnte sich, retten.

to.127 62.aM Rarbmg a. Lahn

Dtt Anzeigenpreis beträgt ffte den lOgespalt. Zeilenmillimeter 0.08 GM, kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtlich« und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz­dorschrist 50«/, Aufschlag. Sammelanzeigen 100«/, Aich schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­

füllungsort Marburg.

1 Goldmark = Dollar.

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lDKerhlMche Zeitung

ternahm der Reichspräsident, umjubelt von der aus den Jnselorten zahlreich her­beigeeilten Bevölkerung, im Auto eine kurze Rundfahrt nach dem Strand. Die Stadt hat ein festliches Gewand angelegt.

Vie ^Vberhrspschr Zeitung" er- scheint sechsmal wöchentlich. Be- ^gspreis monatlich 2 SM. aus- ^eßl. Zustellungsgebühr, durch steP»st2^5 SM.Für etwa infolge Streiks, Maschinen defekte oder ikeeatattt Ereignisse ausfallende Kuooneru wird kein Ersatz ge- ieistet. Verlag d. Dr. §. Hitzeroth, Dkuä der Unid.-Buchdruckerei v. Zoh, Aug. Koch, Markt 21/23. Ami sprech er: Nr. 54. u. Nr. 65. Postscheckkonto: Amt Frankfurt «. M. Nr. 6016. Sprechzeit h« Redaktion von 1011 uud »1,11 Uhr.

Sturmkatastrophe über Holland.

fk. Amsterdam, 2. Juni. Gestern wurde Holland durch ein außergewöhnlich heftiges Gewitter, verbunden mit schwerem Wirbelsturm, heimgesucht, das besonders in dem an der deutschen Grenze gelegenen östlichen Teil der Provinz Ober- ijssel und Gelderland großen Schaden angerichtet hat. Es sind eine große Anzahl von Schwer- und Leichtver­letzten, sowie verschiedene Tote zu beklagen. In Heede stürzte eine Fa­brik ein, wobei drei Arbeiter ge­tötet wurden, während eine Anzahl von Arbeitern noch unter den Trümmern be­graben liegt. Auch die Kirche und das Postgebäude sind eingestürzt. Aus der Stadt Lichtenvoorde wird der Ein­sturz von etwa 100 Häusern gemeldet. Genieabteilungen sind zur Hilfeleistung in das Unglücksgebiet abgesandt. Auch das niederländische Rote Kreuz hat eine Unterstützungsaktion für die vom Unwet­ter betroffene Bevölkerung eingeleitet.

Sturmi rtasirophe in Lingen.

fk.Lingen a. d. Ems, 2. Juni. Ein Wirbelsturm, der von Holland kam, wü­tete gestern zwischen 4 und 5 Uhr in L i n-

Central KlMWinikl tttotfftn

Kowno. 1. Juni. Das Kriegsgericht verhandelte gestern gegen den früheren Ee- neralstabschef Kleschtschinsti, der unter der Anklage stand, zugunsten eines fremden Staates Spionage betrieben zu haben. Der Angeklagte hat dem sowjetrussischen Bot­schafter in Kowno seit dem Jahre 1925 bis zu seiner Verhaftung Material geliefert, das seinem Charakter nach als Staatsge­heimnis gelten mutzte. Das Kriegsgericht hat den Angeklagten für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. General Klescht- schinski hatte an den Staatspräsidenten ein Gnadengesuch gerichtet, das jedoch ab­gelehnt wurde. Wie dieLitauische Rund­schau" erfährt, ist General Kleschtschinski heute morgen um drei Uhr erschossen wor­den.

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fk. London, 2. Juni.Dailh Te­legraph" meldet zum Erfolg der Natio­nalisten: Die beiden Regierungen von Nankings und Hankau haben sich in geschickter Weise aus einer schwierigen Lage gezogen. Sie haben ttotz ihrer politischen Differenzen ihre militärischen Operationen bis zur Niederlage der Nvrdttuppen in Uebereinsttmmung gebracht. Der russische General Galen hat die Lage gerettet, indem er für die Heere von Hankau und Nanking Nnheit des Befehls herstellte. Sein Operattonsplan verdient Bewunde­rung.

gen. Esche, ein kleines Bauerndorf, wurde voll st ändig vernichtet. Wie bisher festgestellt wurde, sind 2300 Häu­ser, darunter das Rathaus in Lingen, ab­gedeckt worden, und ungefähr 10 Häuser wurden völlig zerstört. Es sind zwei Tote zu beklagen, außerdem wird eine Person vermißt. 17 Verletzte befinden sich im Krankenhaus zu Lingen. Auch der Ort Schepesdorf hat schwer gelitten. Weit über 20 Verletzte mußten im Kran­kenhaus verbunden werden.

Ein pommerischer Ort vom Wirbelsturm zerstört.

Berlin, 1. Juni. Gestern abend wurd derB. Z." zufolge der drei Kilo­meter von Neu-Stettin erntsernte Ort Streitzig von einer furchtbaren Un­wetterkatastrophe heimgesucht. Ein Wirbelsturm vernichtete zwölf Häuser, deckte mehrere Dächer ab und trug diese 250 Meter weit fort. 100 Jahre alte Bäume wurden wie Streichhölzer zerknickt. Das Unwetter dauerte nur zwei Minuten und war von starken Hagelschlägen begleitet. Die diesjährige Ernte ist vollständig ver­nichtet. Das elektrische Leitungsnetz und der Telephonverkehr sind gestört.

108 Opfer eines Schiffsuuglücks.

,».Manilla, 2. Juni. Sei Romba- ' Island ist am letzten Sonntag wäh- 7° eines Sturmes der DampferRegras" ,***en. 108 Personen werden

Schwert MwtlltttaWrtptoii

MrbtWrmt In Ssttolland Pommern

Segen öaS Kabinett Boimarö

fl. P a r i s. 2. Juni. In parlamentari­schen Kreisen sieht man mit gewisser Un­rahe den nächsten Kammersttzungen entge­gen, denen man entscheidende Be­deutung für das Kabinett Poincartz hrimitzt. Auf der Rechten bemüht man sich, Pessimismus zur Schau zu tragen «nd spricht von einer Offensive gegen hieSegietung und einer antiministe- ittrUen Verschwörung. Man kündigt einen «ng der Linken gegen das Ka­binett bei der Beratung des auf der Tages­ordnung der heutigen Vormittagssitzung stehenden Zündholz- Gesetzentwurfes an. Es wird angenommen, datz bei dessen Scheitern dann heute nachmittag eine neue Aussallstellung in der Frage der Anglei­chung der B e a m t e n p a n s i o n x n an d e Aufbesserung der Beamtengehälter einge­nommen werden soll.

cher Radikal-Sozialist P o u q s s a u wird trotz aller Bemühungen, auch vor seinen Freunden, die Absicht nicht aufge- itn, die Beratung des von ihm eingereich- iw Gesetzentwurfes am nächsten Dienstag » verlangen. Dieser Antrag würde eine regere Diskussion in der Nachmittags- itzung Hervorrufen und man versichert in Wandelgängen, datz Ministerpräsident nincarö Ne Forderung Pouyssaus das Stellen der Vertrauensfrage ab- schlagen gedenkt.

^3n parlamentarischen Kreisen ist man miet der Ansicht, datz die Linke sich auch « dem Scheitern eines zweiten Vorstotzes ttcht zufrieden geben werde und datz dann «chrscheinlich die Fortsetzung der Bera- KQU eeg über den neuen französischen Zoll- rgSptif neue Gefahren für das Kabinett

Soguno tos Schutzbuntos in Regensburg

Regensburg, 1. juni. Im Regens­burger Rathaus begann heute vormittag die Tagung des deutschen Schutz- bundesfürdasGrenz-und Aus­landsdeutschtum, die starken Be­such nicht nur aus allen (Bauen des deut­schen Reiches und Oesterreichs, sondern von Überall her aufzuweisen hat, wo deut­sches Volkstum im Kampfe steht. Im Namen des deutschen Schutzbundes be­grüßte Ministerialdirektor z. D. Goetz die Erschienenen und machte von der Entsen­dung eines Begrüßungstelegramms an den Reichspräsidenten v. Hindenburg Mit­teilung. Nach Begrüßungsworten an die Vertreter der Reichs-, der preußischen und der bayerischen Regierung erklärte der Redner, daß der Bund diesmal nicht durch Zufall seine Tagung nach dem Südosten des deutschen Reiches verlegt habe, er wolle damit

dokumentieren, daß es für das deutsche

Volk kein Ost-Locarno geben würde.

Dem deutschen Schutzbund liegr die Herbeiführung eines großen deutschen Reiches, eine Vereinbarung aller im glei­chen Siedlungsraum wohnenden Deut­schen zu einer vollen Kulturautoritat int Rahmen ihres Staatswesens am Herzen.

Im Namen der Reichsregierung be­grüßte Ministerialdirektor T i d j e n die Erschienenen, wobei er darauf hinwies, daß auch die Reichsregierung die Pflege des gesamten deutschen Bewußtseins för­dere, soweit dies in ihrem Aufgabenbe­reich liege. Die Bewegung für das Aus­landsdeutschtum habe man vielfach mit Mißtrauen betrachtet, aber auch der deut­sche Außenminister habe erst vor kurzem betont, daß es

notwendig sei, den in fternden Her- bergsstaaten wohnenden Deutschen ihren Volksglauben in vollem Maße zu erhalten,

damit sie loyale Staatsbürger sein kön­nen.

In Vertretung der bayerischen Staats­regierung begrüßte Regierungspräsident v. Winterstein den deutschen Schutzbund und betonte das lebhafte Interesse seiner Regierung an der Arbeit des Bundes. Ferner wies er auf die Bedeutung der bayerisch-tschechischen Grenze, sowie die der Pfalz als Westmark des deutschen Reiches hin.

Im besonderen Auftrag des bayerischen Ministerpräsidenten sprach dann Reichs­tagsabgeordneter Dr. Pfleger, der in einer interessanten Darstellung über die bayerisch-tschechische Grenze zeigte, in welch starkem Maße auch Bayern zu einem ausgesprochenen Grenzgebiet ge­worden sei. Im Namen der Universität München und des Reichsverbandes für das katholische Deutschtum sprach Univer­sitätsprofessor Aufkäufer - München, der die Tätigkeit der keuschen Hochschulen und des Reichsverbandes für das Deutschtum im Ausland hervorhob. Die Grüße der evangeliicken Kirche und verschiedener evangelischer Organisationen überbrachte Kirchenpräsident Dr. v. Veit, der nut be» anderem Namdruck auf die Verfolgung )es Deutschtums in Polen hinwies.

24 deutsche Geistliche im Baltikum hätten ihr Leben und ihr Blut, ihren Glauben und ihr Deutschtum lassen mästen, und ihr Blut schreie heute

noch zum Himmel.

Nachdem hierauf im Namen des deutschen Industrie- und Handelstages und des bayerischen Industrie und Handelskam- mettages Dr. v. Bohle sprach, trat man in die eigentliche Tagesordnung ein, die mix einem Vortrage des Wiener Universitäts­prof estors Eibrl ÜberDas Deutsche Reich, OtzMrrxiH und Guröpa" beoanM,

Einweihung des SintoiwuegdannnS

Westerland, 1. Juni. In Klanxbüll sand heute vormittag in Anwesenheit des Reichspräsidenten v. Hindenburg und einiger hundert geladener Gäste sowie unter starker Anteilnahme der Bevölke­rung die feierliche Eröffnung der über dem Damm durch das Wattenmeer führenden Reichsbahnstrecke Klanxbüll- Westerland statt. Der Reichspräsident, der Schleswig früh im Sonderzuge ver­lassen hatte und zu dessen Begrüßung sich bei kurzen Aufenthalten auf den Bahn­höfen in Husum und Niebüll die Bürger­meister und Vereine eingefunden hatten, traf mit den Herren feiner Begleitung kurz nach 10 Uhr in Klanxbüll ein. Es waren ferner anwesend die Reichsminister Dr. Herat, Dr. Geßler, Dr. Koch und Schiele, Der Generaldirektor der Reichs­bahn Dr. Dorpmüller, der Präsident der Reichsbahndir"ktion Altona Dr. Schnei­der und viele andere Persönlichkeiten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Landrat des Kreises Südländern Skal- roeit sang ein Iungmädchenchor das Frie­senlied. Vor dem Bahnhof waren die ländlichen Ringreitervereine aufgestellt, deren Front der Reichspräsident abschritt. Sodann nahm Generaldirektor Dr. Dorp­müller das Wort zu einer Ansprache.

Der Reichspräsident erklärte nunmehr den Damm für eröffnet. Hierauf bestie­gen sämtliche Festgäste den Sonderzug, der etwa 10'/- Uhr die Eröffnungsfahrt über den 12 Kilometer langen Damm an­trat.

In Morsum, der ersten Station auf der Insel, wurde der Reichspräsident durch den Gemeindevorsteher und die Vertreter der Dammbauaubeiter begrüßt, woraus sein Vatenkind Johlen ihm einen Blumen­strauß überreichte. Auch in Keitum fand eine Begrüßung durch den Gemeindevor­steher statt.

Um HV4 Uhr erfolgte die Ankunft in Westerland. Hier begrüßte der Vräsident der Reichsbahndirektion Altona Dr. Schneider den Reichspräsidenten. Die Willkommensgrüße der Stadt Westerland» entbot Bürgermeister Kapp, Sodann un-

. st. London, 2. Juni. In Londoner Weisen wird die ilebergabe der ägyptischen Antwort auf die britische Note für heute TPn ttDartet- Obwohl in der ägyptischen leit' Presse die Stimmung für eine unnachgie- n IT "ge Haltung noch immer überwiegt, glaubt daß die ägyptische Regierung in ^kein großen Teil der Kammer einen ^mpromihvorschlag unterbreitet, der zum 1 ,w Ödesten Verhandlungen nicht ausschlieht.

ön London ist man ferner der Auffassung, , die äghpttsche Regierung mit ihrer >|r :^n Politik nur Zeit gewinnen wolle, 5?° daß nur eine Annahme der britischen at ft.rungen in Frage kommen könne, da **' Ui äghpttsche Regierung Zeit genug ge- ---habe, in den langen Verhandlungen ^schlage zu unterbreiten. Die äghp- ep6 Presse äußert sich über die britische C Ml ifr dahin, daß Großbritannien bereit will bie Amtsperiode des britischen Gene- HH Sektors von fünf auf drei Jahre zu Stürzen. Dafür muh aber die unbedingte Bit A^vrität des britischen Generalinspettors die Armee erhalten bleiben, ebenso Hy po er seine Anweisungen als amtierenber .11-- ^War in Zukunft nicht mehr vom- ^gsminifter sondern direkt vom König gelten; ebenso veranlaßt Großbritannien ntj Ernennung eines Stellvertreters für " Generalinspektvr in dem Rang eines "ttalmajorS, der in Abwesenheit diesen Vertreten hat. Die Küstenschiffe müs- unter bttttschem Kommando stehen.

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