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®et Anzeigenpreis beträgt für den 10 gefpalt. Zeilemnilllmete« 0.08 SM^ Heine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und auswärtige Anzeigen 0.10 SM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platzborschrift 50«/, Aufschlag. — Sammelanzeigen 100 •/, Auß schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 SM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
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Der Etat -es preußischen Staates
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enberge auch das Aeberschwemmungs- t der Carthane und der Steprnitz und bei dieser Gelegenheit das Wort, führte u. a. aus, daß man im Mini- ' in die Notwendigkeit der R e g u l i e - sng der Havel überall anerkannt und daß man sich über die Not- igkeit klar sei, das Projekt der Vereng der Havelmündung mit großer Eile gzustellen.
6 Hochwasser. Im Kreis West-Havel- 6 hat die Havel 40 000 Hektar, in der
tommforengung bei Kew Orleans
See gcfiiWe WSeettrieg
London, 29. April. Auf einem unter Vorsitz von Lord Reading veranstalteten englisch-amerikanischen Diner hielt Balfour eine Rede, in der er auf seine erste Mission nach den Bereinigten Staaten bezugnehmend sagte: Damals hatte der Unterseebootkrieg seinen Höhepunkt erreicht. Das »ft der einzig schwache Punkt in der Alliiertenriistung gewesen, es war damals
keineswegs klar, daß der Krieg gewonnen werden könne»
nicht auf den Schlachtfeldern, sondern durch Unterseeboote. Diese Drohung zu überwinden, ist der Hauptzweck meiner Mission gewesen. Auf die Abrüstungsfrage bezugnehmend, sagte Lord Balfour, weuu in dieser Frage auch noch viel zu tu« übrig sei. so habe die Washingtoner Konferenz im Jahre 1922 tatsächlich mehr erreicht, al» irgendwo anders seit dem Kriege zur Verwirklichung diese» großen internationalen Ideals erreicht wordeu sei.
Schließlich sprach sich Lord Balfour gegen ein englisch-amerikanisches Bündnis aus. da dies nicht die Art sei, durch die wahres Zusammenwirken zwischen Böl- kern. wie den amerikanischen und dem des britischen Reiche» erzielt weichen könne.
Millione« Mark. Der Finanzmi- nister hofft, den Haushalt im gleichgewicht halten zu können.
Rund 150 Millionen Defizit.
Die preußischen Staatseinnahmen betrugen, wie amtlich mitgeteilt wird, vom 1. April 1926 bis zum 31. März 1927 insgesamt 2 607,9 Millionen Mk. Davon entfallen 691 Millionen auf Reichssteuerüberweisungen (Staatsanteil), 233,9 auf Grundvermögenssteuer, 463,5 auf Hauszinssteuer (Staatsanteil) und 1219,5 Millionen auf sonstige Einnahmen. Demgegenüber stehen Ausgaben im Betrage von 2 757,2 Millionen, sodaß sich die Mehrausgaben auf 1’49,3 Millionen Mark belaufen. Im März dieses Jahres betrugen die Einnahmen 209,4, die Ausgaben 226,1 Millionen Mark.
ff. Berlin, 30. April. Der Haupt- ausschuß der preußischen Landtages wird heute die notwendigen Feststellungen des preußische» Etats vornehmen. Zn den letzten Tagen hat über den Etat einer Vorbesprechung der Parteien stattgefunden, wobei Finanzminister H ö p- ka-Aschoff die Tage des Etats als sehr gespannt bezeichnete und zur äußersten Sparsamkeit mahnte. Insbesondere müßten alle Anträge auf Höher- stellung von Beamten und Schaffung neuer Beamtenstellungen unterbleiben.
Er sei mit dem Reichssinanzmiuister Dr. Köhler iibrreingegkommen, die allgemeine Neuregelung der Beamtengehälter bestimmt noch vor Weihnachten durchzuführen und zwar werden sie im Durchschnitt eine Ivprozentige Gehaltserhöhung ergeben. Die neugeforderte Mehrbelastung
ittelpunkt des Interesses stand während t Fahrt die Aussprache über die Regu- rung der Havel und Elbe, die nach Bil-
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Ser neue OterteWfiatet btt tngliltten SttitrMrM
ff. London, 30. April. Der König hat die Ernennung des Admirals Sir Charles Maddens zum Oberbefehlshaber der englischen Seestreitkräfte an Stelle Lord Beathhs mit Wirkung vom 1. Juli bestätigt. Lord Beathh, der bereits im vorigen Jahre die für Offiziere des Admiralstabes festgesetzte Höchstgrenze des Alters überschritten hatte, hattte damals gtur auf Bitten des ersten Lords der Admiralität Bridgemba sein Rücktrittsgesuch vorläufig zurückgestellt. Sir Charles Mab- dens hat die Qualifikation für -lesen Posten wiederholt bewiesen.
fols lei» Orleans, 29. April. Heute wurde r Rettung der Stadt der Podyras ® >n m absichtlich gesprengt. Durch Maßnahme wurden 5000 Leute von tot Besitztum vertrieben. Bei der Räu- übrS ?3 spielten sich ergreifende Szencen ab.
; 3m Freitag unternahmen Reichsver- 1138*2 toninifter Dr. Koch und Reichsernäh- hl^i WSminister Schiele eine Reise durch 4^* i Überschwemmungsgebiet der Havel ijgyij b Elbe. Die Fahrt führte von Rathe- ■ 177’* to nach Wittenberge und gab ein an» ,ite5 mrlicbes Bild von der Verwüstung durch
UMtter auf tenMtenteiHWn Paris. 29. April. Das Kolonial- hiisterium teilt mit, daß am 25. und 26. ail anhaltende Regengüße an der Ost- jte der R union-Znseln beträchtlichen leben an Straßen und Brücken angrrich- I haben. Zwei Personen sind ums Le- t gekommen. Die bestellten Felder wur- i erfreulicherweise wenig in Mitleiden- lst gezogen. Außerdem meldet die »atur Havas aus St. Denis sRöunion) Mnausbrüche. Zn etwa 30 Me er pste ist ein Fluß durch den Ausbruch kschiittet worden. Gleichzeitig fand ein -beben statt. Eine Wasserhose hat in r Gegend von St. Benoit große lieber« Hemmungen angerichtet und eine Kon- «ensabrik. ein Kino und eine Brücke Mspült. Zn Salaczie sind verschiedene brutsche zu verzeichnen, sodaß die Straße Hemmett verschüttet ist und verschiedene i|er eingestürzt sind.
Sugtes fiter bit Abrüstung
Washington, 29. April. In seiner Rede auf der Jahresversammlung der American Society for International Law führte der frühere Staatssekretär Hughes, der bekanntlich die Vereinigten Staaten aus der Flottenabrüstungskonferenz der-'
SttoongSnbmntl» aus tem 6onrgtbtel
S«a rbrückeu , 29. April. Die Räumung des Saargebiets durch die fra,nzösi- scheu Truppen hat begonnen. Aus Saarlouis sind zwei Schwadronen des dortigen französischen Dragoner-RegimentS abgezogen und haben sich nach ihrer neuen Garnison St. Avold begeben. Die noch übrigen Teile des Regiments werden am 30. April folgen. Der Abzug erfolgte, um die durch Verlegung französischer Truppenteile aus Lothringen nach Südfrankreich entstandene Lücke in der lothringischen Garnison wieder aufzufüllen. Das in Saarbrücken garnisonierte 153. Infanterie-Regiment bleibt vorläufig noch hier, ha der vom Völkerbund für den Abzug festgesetzte Termin der französischen Saarlandtruppen der 12. Juni (nicht der 30. April) ist. Heber die Bildung des 800 Mann starken Bahnschutzes ist noch nichts bekannt. Er dürfte ebenfalls erst am 12. Juni in Tätigkeit treten.
Srulscht Btkatengßimltebrn 1871-73
Don Professor Dr. Gerhard Budde.
Roch immer seufzt ein Teil des Rheinlandes unter dem Druck der französischen Besetzung. Dieser Druck würde erträglicher sein, wenn die Franzosen dieselben De- satzungsmethvden in Anwendung bringen würden wie die Deutschen in den Jahren 1871/73 in dem von ihnen besetzten französischen Gebiete. Seit einigen Jahren liegt hierüber wertvolles historisches Material vor, das aber noch viel zu wenig bekannt geworden ist. Wenn man dieses betrachtet, bann erkennt man, wie unhaltbar die von französischer Seite ausgestellte Behauptung ist, daß wir Deutsche es nach 1871 in Frankreich nicht anders gemacht hätten, als es die Franzosen in Deutschland nach dem Weltkriege getan haben und noch heute tun.
Am 25. Oktober 1871 sagte Bismarck im Reichstage: „Wir halten es nicht für unsere Ausgabe, unfern Rachbarn mehr zu schädigen, als zur Sicherstellung der Ausführung des Friedens für uns absolut notwendig ist, int Gegenteil, ihm zu nützen und ihn wieder in den Stand zu setzen, sich von dem Anglück, das über sein Land gekommen ist, zu erholen, so viel wir ohne Gefährdung der eigenen Interessen dazu beitragen können."
Diesen Richtlinien entsprechend hat General von Manteuffel, dem die militärische Ausführung der Besetzung anvertraut wurde, gehandelt. Rach dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes wandte er sich an die Soldaten seiner Südarmee mit den Worten: „An euch ist es jetzt, nach euren großen Waffentaten der Welt zu zeigen, daß die wahre Bildung in den germanischen Volksstämmen wohnt. Sitte, Milde, Ähonung, Rücksichtnahme dem überwundenen Feinde gegenüber tun dies." And in seinem Erlaß vom 28. Juli 1871 heißt es über den Geist, in dem er die Besatzungsgewalt gehandhabt wissen wollte: „Das Wohl und die Sicherheit der Truppen bleiben auch jetzt die ersten Gesichtspunkte. Tiber gebot der Krieg hierbei oft ein rücksichtsloses Durchgreifen, so gebietet der von Seiner Majestät ratifizierte Friede Rücksichtnahme, soweit es nur irgend zulässig ist. Hinzu kommt, uunb ich appelliere an unser Selbstgefühl, daß wir die Sieger sind und daß den Aeberwunbenen gegenüber das alte Wort „Noblesse oblige" von uns zu vertreten ist, denn wir präsen- Heren hier die ganze Armee. Am meisten geschieht dies durch Schonung des Gefühles der Aeberwunbenen." Am 12. Februar 1872 ließ von Manteuffel dann noch ein Rundschreiben folgen, in dem er dieSol- ditten des Besatzungsheeres darauf hinweist, daß nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Geschichte einst darüber geurteilt werden würde, wie sich das De- satzungsheer in Frankreich verhalten habe, und in dem er bann fortfährt: „Ich erinnere daran, welche die ganze französische Nation treffende Krittk das Verhalten der französischen Truppen in Deutschland im Anfänge des Jahrhunderts hervorgerufen hat. Sie überholen sich des Sieges, mißbrauchten die Gewalt, behandelten die Hebertounbenen mit Härte unb Nichtachtung. Wir wollen uns vornehmer verhalten. . Vornehm ist es aber, den überwundenen Gegner seine Niederlage nicht auf Schritt und Tritt fühlen zu lassen, und selbst ehrt sich der Sieger und erhöht selbst den Glanz seines Sieges, wenn er nach diesem dem Gegner Ebenbürttgkeit zugesteht." And solchen Worten enffprach auch durchaus das tatsächliche Verhallen des brutschen Besatzungsheeres. Die Offiziere gingen ihren Soldaten mit gutem Beispiel voran. Ritterliches Dettagen gegen friedliche Einwohner war für sie eine selbstverständliche Forderung der Standes» ehr. Wo sich ttotzdem einmal ein herausforderndes Benehmen der Offiziere gegen die Bevölkerung hervorwagte, wurde e« von den Vorgesetzten nicht geduldet. Diese Offiziere wurden vielmehr ausnahmslos
Mge der Sprengung des Dammes wird ein kbiet von 450 000 Acres neu über -
ignitz die Elbe 12 000 Hektar überflutet. Tibers groß ist der Hochwasserschaden .den Gebieten der unteren Havel. Im
trat, aus, daß kaum eine günstigere Zeil für die Beschränkung der Rüstungen zu sei als die. gegenwärtige. Die Genfer Diskussionen ließen daran verzweifeln, eine weltumfassende Rllstungs- einschränkung für ylle Völker und Waffengattungen zu erreichen. Aber wie könnten, mit der Erfahrung der letzten Jahrzehnte vor Augen, die Staatsmänner die gegenwärtige Gelegenheit zur Abrüstung vorübergehen lassen? Die Beschränkung der deutschen Wehrmacht durch den Versailler Vertrag sollte nach der Erklärung der Mächte der Beginn einer allgemeinen Rüstungsbeschränkung fein und der Vertrag von Locarno habe die Grundlagen der Sicherheit geliefert. ES fei kaum zu erkennen, auf welchem anderen Wege eine solche Sicherheit geliefert werden sollte. Die erhoffte Verständigung der drei Mächte Amerika, England und Javan über die Seeabrüstung sollte.anderen Mächten als Beispiel dienen.
Stabt Dazeo wo das durchbrechende Wasser 150 000 Acres Land überflutete. Das in den Arkansasfluh zurückftutende Wasser überschwemmte die Städte Seydell, Montrose und das Aachbargebiet. Aach verschiedene Cisenbahndämme sind durchbrochen. Die Aewyorker Bankkreise schätzen den von den Aeberschwemmungei, allein an Eisenbahn bauten verursachten Schaden auf 7 Millionen Dollars. Die Stadt New Orleans liegt schon drei Meter unter dem Niveau des Flusses. Man hofft aber durch die Dammsprengung die Stadt jetzt gerettet zu haben.
_ des Elbe-Hilfskomitees von den In- itÜÄlenten mit Nachdruck gefordert wirb. "^Wchsverkehrsminister Koch besichtigte bei
öemmtend KO 30. Avril 1927 ■K »OtettelW* Sdtene» er- fcfet sechsmal wöchentlich, ve- fgfpftU monatlich 2 TM. aus- Zuufii. Zustellungsgebühr, durch ^PestLLb TM.Für etwa Infolge gjtttit«, Waschin en defekte oder ^.«tarer Ereignisse ausfallend« Iteewte wird kein Ersatz ge» KflM. Verlag». Dr. § Hitzeroth, »«» Unid.-Duchdruckeret d. Kh, eng. Koch, Markt 21/23. een sprechen Rr. 64. u. Rr. 65. bstscheckkonto: Amt Frankfurt t A. Rr. 6016. — Sprechzeit Oft Redaktion von 10—11 und r 1,1—1 Uhr.
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s der geplante Hilfsfonds von .untf Million en Dollars selbst zur i-, ' »erung der allerdringlichsten Notstände p.at' t 4t ausreiche. Im Anschluß an den ■rupt "stuf Coolidges hat das Note Kreuz bisher
vt= b emmt, wodurch Sachwerte im Betrage . e« \ zw Millionen Dollars Der»
"g*jt 4tet wurden. Hoover, der von Coolidge 81 Diktator mit unbegrenzten Dollmachten Bekämpfung der Hochwasserkatastrvphe erst worden ist, drahtete an das Note Kreuz,
die1 Heute früh kurz vor der Morgendämmerung eie 1 s$en bewaffnete Militärpatrouillen nach diel' ? Deichen am Mississippi entsandt. Am 9 ytrb. et dormittags waren alle Straßen gesäubert fen ?das eingeschlossene Gebiet wurde für jeg- ien • Jto Verkehr gesperrt. Lediglich diejenigen )irr. ‘“toen, die militärische Ausweise besitzen, viß, innerhalb des Truppenkordons ein- Ae ’ Wen. Inzwischen nähert sich die Flutwelle । Sünbung des Arkansasflusses . "tn Mississippi, in dem sich Deich auf ch übers pielte. Der schlimmste
^4oruch ereignete sich in der Nähe der