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Stensiag, Ho 19. Berti 1927

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Äbechessifche — Heftung -

Sr. 9» 62. Mrg. Mokdiiro o. Hohn

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Anzeiger fündasjwher kurhessssche)Gberhesien/-> Amtliches VevkündigimgsblÄfurd kreisAarlmlz

soll beabsichtigen, gegen Hau zu

Marschieren. /

Der Nankinger Parteitag her Kuomin^

fang hat Tschangkaischek zur Bildung

--♦--

landräumung auf Grund des Paragraphen

Beendigung der

Anschluhkundgebungen der österreichischen

Bölkerbundsrates im Juni vornehmen werde. Was weiter die Frage der deutsch-

’-ff. Peking, 19. April. Das Hankauer Zentralkomitee der Kuomintang hat Tschangkaischek aus der Partei ausgeschlossen und ihn des Ober­befehls enthoben, tschangkaischek

schuldbaren Ver- nationalistischen zu überbringen sei. die Erklärung vom 31. bereits diese Schuld in

haltens der Streitkräfte Sie erinnere an März, ^in der sie

StrhWune M BalkankenftM

Rücktritt des jugoslawischen Kabinett».

fk. B e l g r a d, 19. April. Zn der Sonn­tagnacht ist in Jugoslawien nach de» Rücktritt des Kabinetts llzunowitsch ei« Kabinett Vukitschewitsch an» Radi­kalen und Demokraten gebildet worde«.

fk. L o n d o », 19. April. Wie der divloma. tische Korrespondent de, „Daily Tel», araph- berichtet, ist in de« Kreisen der ser. bische« Regierung und in Genf eine ne»» Bt. sorawis wegen des serbisch-jugoslawische« Ätm. klkttes entstanden. Diese Besorgnis ist vor allem durch den Wechsel im serbischen «eben. Ministerium hervorgerufen worden, da der neue serbische «ubenmtnifter unnachgiebiger sei als seine beide« Borgänger.

jierung diesen ammentritt des

englisch-amerikanische Beschießung, durch die Truppen der Nordarmee oder durch agents provocateurs verursacht worden seien. Zn Bezug auf die Bestrafung der Schuldigen erhebe die nationalistische Re-

Wafhington, 18. April. In politische,. Kreisen wird die Erklärung des Präsidenten Covlidge, daß bei Kelloggs Rücktritt, der hier als kurz bevorstehend angesehen wird,

Abrede gestellt habe und behält sich ihre Entscheidung vor, bis eins von der Re­gierung eingeleitete Enquete abgeschlosien sei. Sie erklärt sich zur Bildung einer chinesisch-f, aNzösischen llntersuchungskom- mission bereit, wenn diese Kommission ebenfalls über die Zwischenfälle in Kanton vom Sommer 1925 Nachforschungen an­stelle« würde, für die Tschen die französi­sche und englische Regierung verantwort-

Kolonialfrage überhaupt nicht berührt.

Was die Frage der 2cheinlandräumung angeht, so liei * ' '

der Linie der 1

man, daß die

Schritt noch vor

Drei Rsgierunsm in China

Allna - Rankins - Sankan — MangkaWett Mzns essen die Kommunisten

Die Seufichsn Entwaffounssmaßnahmen

«eMie über Forderungen der »Een Anßensoliilk

Wie die Telunion hierzu an zuständiger Berliner Stelle erfährt, hat Reichsaußen­minister Dr. Stresemann in seinem Ge­spräch mit dem englischen Botschafter die

gierung gleichfalls die Forderung, daß der Nachweis des

Rlilklriii der AessvlWen Resiernns

fk. K a i t o, 19. April. Das ägypti­sche Kabinett ist zurückgetrete«. Veranlassung gab eine Abstimmung in der Kammer, in welcher die Zaglulpar» tei gegen die Regierung stimmte. Der Premierminister erklärte, daß insbe­sondere die ständigen Angriffe auf die Wirtschaftspolitik des Kabinetts die Er­schütterung der Regierung herbeigeführt hätten.

lungen hinsichtlich der vorzeitigen Räu- Neus PWdoaWMkmdidaw mung des Rheinlandes anbelange, so habe I

Botschafter von Hoesch in seiner letzten I vwiwyev L

Anterredung mit Briand diesen erneut da­von in Kenntnis gesetzt, daß die Reichs­regierung die Frage der vorzeitigen Rhein-

Kischenfälle von Nanking. Was die Wiedergutmachung anbetreffe, so wolle die Monalistische Regierung de« französi- *« Forderungen Nachkommen nur unter N>i Vorbehalt, daß festgestellt' werden daß die Schäden nicht durch die

'störungsarbeiten bei den deutschen Ostbesestigungen und der damit erfolgten praktisch:» Erledigung der Restpunkte auf die Räumung des Rheinlandes auf Grund des Artikels 431 des Bers.-Dertrages zu dringen, während die Bemühungen für das besetzte Gebiet Erleichterungen zu schiffen, nach wie vor weiterlausen.

Sir srssMih-mstischeti ScrhrniNungtn

Briand nach Moska« eingetabe«.

Paris, 16. Avril. Der „Jntransigrant" gibt, wenn auch unter allem Vorbehalt eine Meldung seines Züricher Korresvondente« wieder, wonach nach Abschluß der französisch, russischen Verhandlungen Außenminister _Brl. and nach Moskau eingeladen wurde, um durch • diese Reise den Abschluß auch nach außen bi« I besonders zu bekräftigen.

Ter,Parteitag der französische« Sozialisten.

ft. LH oit, 19. April. Hier ist gestern der Parteitag der französischen Sozialisten zuzammengetreten, der scharf gegen Paul Voncour und gegen bie Heeresgefetze Stel­lung genommen hat.

i m e s“ berichtet aus Schanghai: von Tschangkaischek einberufene mintang-Konferenz verkündete gestern einer öffentlichen Sitzung die formelle richtung einer neuen Regierung Nanking. An die verschiedenen Or- isationen und an die Schanghaier Gil- und die Handelskammer sind Befehle rsa«dt worden, heute zur Feier de: ueu Regierung eine Versammlung abzu- ten. Zn Hankau befürchtet man einen riff Tschang'aischeks. 7009 Man« pen sind »ach Wuhu entsandt wo.de«, einem solche« Versuch zu begegnen.

s gibt jetzt also drei chinesiche Rc- ungen, eine in Peking, eine in Hankau eine dritte in Nanking. Wie sich das hältnis Tschangkaischeks zu Tjchang- lin gestalten wird, ist aus den Vorlie­ben Meldungen noch nicht zu ersehen. Während der Osterfeiertage haben changkaischek und seine Generale mit ßer Energie ihren antikommunistischen eldzug fortgesetzt. Den Zusammenstößen nach Meldungen aus Schanghai sehr rrfe Maßnahmen gefolgt. Heber die fache der Zusammenstöße wird berichtet:

Samstag war eine anti-imperialistische emonstration von den Kommunisten an- ndigt worden. General Li. der Kom- ndeur des Kantoneser Bezirks, zog dar­alle verfügbaren Truppen zusammen bereits in den frühen Morgenstunden ein großer Teil der Kommunisten ent- net. Zn mehreren Bezirken hatten sich Kommunisten jedoch eingenistet und nten nur mit Waffengewalt vertrieben den.

Paris, 16, April, Der Berliner Korre­spondent des „Journal" berichtet, die alliier­ten Militärattachees in Berlin hätten bei der Botschafterkonferenz gegen die Haltung der deutschen Militärbehörden protestiert, weil diese ihnen nicht gestatten, den Fortgang der Zerstörungsarbeiten an den Festungen von Königsberg. Küstrin und Glogau an Ort und Stelle zu verfolgen. Der Reichswehrminister habe ihnen geantwortet, daß die Kontrolle beendet sei und daß nunmehr ein deutscher Offizier nach Ausführung der Zerstörungs- arbeiten einen Bericht ausarbeiten werde, in dem Deutschland den Alliierten mitteilen würde, daß es die Cntwaffnungsbestimmungen erfüllt habe. ' Hierzu berichtet die Agentur Havas gestern abend, es sei richtig, daß die alliierten militärischen Sachverständigen, die mit der Kontrolle der Durchführung der letzten Entwaffnungsklauseln in Deutschland beauftragt seien, Schwierigkeiten bei der Ber- folgung der Zerstörungsarbeiten an Ort und Stelle begegnet seien. Die alliierten Bot­schafter in 'Berlin hätten bei den deutschen Behörden protestiert. Auf Grund dieser Intervention sei der Zwischenfall auf dem Wege der Regelung.

Anmerkung des WTB.: Die vorstehend wiedergegebene Meldung des „Journal" ent­spricht in dieser Form nicht ganz den Tat­sachen. Es ist bekannt, daß von den im Dezember und Januar endgültig geregelten Entwaffnungsfragen namentlich die verein­barten Zerstörungsarbeiten an den Ost­festungen prattisch noch der Durchführung be­dürfen. Diese Durchführung ist im Gange und nimmt ihren normalen Verlauf. Bon einer Kontrolle der deutschen Maßnahmen, in der Form, wie sie von der I. M. K. K. ausgeübt wurde, soll keine Rede fein. Dagegen entspricht es der Natur der Sache, daß über die Durchführung der deutschen Maßnahmen eine authentische Feststellung erfolgt. Hier­über finden fortlaufend diplomatische Er­örterungen statt, a n denen auch die auf Grund des Protokolls vom 7. September die den Botschaften zugeteilten Sachverständigen be­teiligt sind. Es kann damit gerechnet werden, daß die ganze Angelegenheit auf diese Weise unschwer ihre Erledigung finden wird.

tim MkiitisistrSmmms und Solonitcn

Nach einer Meldung des „Zour - aal" soll Stresemann in einer Anterredung, die er vergangene Woche mit dem englischen Botschafter hatte, versichert haben, daß er sich infolge des Drängens der politischen Parteien und der öffent­lichen Meinung gezwungen sehen werde, in kürzester Zeit die Frage der Zuteilung eines Kolonialmandates an Deutschland - vot den Bölkerbund zu-bringen. Zn Der- liner parlamentarischen Kreisen erkläre

des Präsidenten gedeutet, der vielleicht im Lande falsch aufgefaßten Erklärung den Stachel zu nehmen. In demokratischen Kreisen steht man in dieser für den sonst so vorsichtigen und schweigsamen Präsidenten unerwarteten Bemerkung die Ankündigung, daß er wieder kandidieren wolle und daß er beab- sichtige, die besonders im Westen bereits ein- letzende Propaganda einiger republikanischer Organisationen für Hoovers Kandidatur ab-

lich mache. Die vom Befehlshaber der nationalistischen Armee geforderte Ent­schuldigung behalte die Kantonregierung sich gleichfalls vor bis zur Regelung l der Schuldfrage. Was schließlich die Verpflichtung anbetreffe, auf Gewaltan­wendung Ausländern gegenüber Z« ver­zichten. so erinnert die nationalistische Re­gierung daran, daß sie bereits mehrfach grundsätzlich sich für den Schutz des Lebens und des Besitzes der Ausländer ausgespro­chen habe. Sie werde die verantwortliche« Stellen der nationalistischen Armee an­weisen, in dieser Hinsicht jede Bürgschaft zu geben und wirksame Maßnahmen zu treffen. Sie lege aber Wert darauf zu be­tonen, daß die wirksamste Earan- -tie für die Ausländer nur der Verzicht auf die ungerechten Verträge kein könne.

einer neue« aus Gemäßigten bestehenden Negierung als Gegengewicht gegen Hankau iwfgefordert. Zn Südchina ist ein »merikanischer Missionar und

IrttltoioeantiibtnSabiflelti ff. Tokio. 19. April. Das bisherige dpanische Kabinett Wakatsuki ist zurück- sttreten.

nl i m es" meldet über die Bildung des ^en japanischen Kabinetts aus Tokio: Die panische Presse spricht sich gegen die Bildung überparteilichen Regierung aus und -"langt dis Einsetzung einer parlamentu- l>ichen Regierung. Sollte diesem Wunsche ttwrochen werden, so dürfte Baron Tanaka sk größte Aussicht habe, mit der Kabinetts- 'Udung befraut zu werden. Allerdings spricht *8en di» Wahl Tanakas seine Auffassung die in China zu verfolgende Politik, «Tanaka für ein energisches Auf-

ktrn in China eintriit. Man nimmt K»”‘er an, daß entweder Tanaka über die Poli- in China zuvor Zusicherungen abgibt, oder an seiner Stelle Baron Hamamoto, ** „Unterführer" Tanakas, tritt.

zur Sntirotinete Mens

e Havas-Augentur gibt ei«e Analyse 2 von Außenminister Tschen der französi- R« Regierung übermittelteu chinesische« ^«twortuote auf den Protest gegen die

Es sei selbstverständlich, daß die lische Konvention sich nach der Emp- oolidges richten und den als Staats« don ihm abgelehnten Hoover , „ . xr., .- । nicht als Präsidenten aufstellen werde,

es selbstverständlich in Dem weißen Hause nahestehende Polltiker tschen Auhenpolittk nach I dagegen sind der Anstcht, der Präsident sei ~ " beunruhigt durch die beharrlichen Gerüchte,

daß Hoover, der als Verfechter eine« schärferen Vorgehens gegen die Kontonesen angesehen werde, Kellogg ersetzen und eine Aenderung in der amerikanischen Chinapolltik vorsehen wolle. Vor allem beabsichtige er durch seine deutliche Erklärung, diese Ge­rüchte zu dementieren. Tribüne" be­zeichnet in einem Leitartikel die Behauptung, daß die Tradition einer dreimaligen Präsident­schaft des gleichen Mannes widerspreche, als Ammenmärchen. Jeffenson habe s. Zt. ver­hindern wolle, daß der Präsident ein Monarch Sozialdemokratie I %er?e-t DiFe Gefahr sei jetzt längst vorbei.

• I Außerdem habe Eovlidge erst einmal für die

fk. Wien, 15. April. Zm Rahmen I Präsidentschaft kandidiert. Auch dieser Leit»

eines großen Sportfestes veranstaltete die I Artikel wird als Ankündigung einer aber-

sozialdemokratische Partei eine Anschluß- | maligen Kandidatur des Präsidenten Covlidg« funbgebung. In einer Ansprache erklärte der Nationalrat Deutsch, die Republik in Deutschland stehe fester denn je. Wir wollen ein freies Reich der Deutschen, in welchem sich nach dem Anschluß ein jeder Desterreicher wohl fühlen kann.

431^ Ders.-Dettrages stellen toer&e > t„, eifrig beiÄt Cookie L

bald die vereinbarten Zerstörungsarbeiten Mellon und Hoover zu einem FrühMck am in der Anlage der deutschen Ostbefesti- I Ostersonntag ein. Dies wird als Bemühen gungen beendet seien. Zn der gleichen 1 ■ ■ - ..... ■

Anterredung habe Botschaften von Hoesch im Namen feiner Regierung eine Ver­minderung der rheinischen Besatzungs­truppen bereits jetzt verlangt, um die schweren Lasten, die die Besatzung für die Bevölkerung bedeute, zu erleichtern.