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in Nanking südchinesische sollen ihre mtftzefvrdert

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Zwangsmaßnahmen fu machen, die im Falle einer ablehnenden Antwort der Kantonregiernng ergriffen werden solle«, lieber diese Vorschläge soll dann zwischen den beteiligte« Regierungen verhandelt werden.

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Waro lTera»), 13. April. Nach den ersten Feststellungen wurden bei der Wirbelsturm- Katastrophe in Rock Springs, da» fast «an, zer­stört w.-rde, mehr als SO Personen getötet und 151 verletzt.

SonnerStas, »m14. Avril 1927

gleichlautende Noten an die Regierung gerichtet haben, Flottenkommandeure habe«, -Vorschläge f*r

Ver Anzeigen-rel« beträgt für de« 10 ges-alt. Zeilenmillimeler 0.08 GM., kleine Baran-eigen 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bel schwierigem Satz sowie bei Platz- vorschrist SO«/, Aufschlag. Sammelanzeige» 100/, Au- schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 SM Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. $e- füllungsort Marburg.

1 Goldmark --- Dollar.

Zabre lang von England nicht gerechnet wor­den sei, da die europäische Lage Feindselig­keiten a« dieser Front verhindert hab«. Die Negierung hoffe, eine sehr grobe Verminde­rung im Flottenbau zu erreichen, aber es seien keine umfangreichen Ersparnisse in den Aus- Mben für die Flotte möglich, wenn nicht irgend ein Abrüstungsübereinkommen erzielt trbt. Die Debatte wurde ohne Abstimmung tzchhlosseu.

SMtav- -er Offensive -er Ror-armee

Ma« «och nicht besetzt Neue javanische Twvvenienbnngen

St. SS 62. Setzt!'. Marburg a. Labn

Das englische Kabinett zur Lage in China.

London, 13. April. (WTB.) Heute fand eine Kabinettsitzung statt, in der die Lage in China erörtert wurde. Es nah­men daran auch der Luftmarschall, Sten- chard und der Erste Seelord Beatth

Aegypten sowie an der Srenze, wo jetzt wieder eine licherweise gefährlich werdende Rocht (Rußland) heranwachse,

öbechessssche Zeitung

leistet. Verlag d. Dr. § -ttzeroth. Druck der Untd.-Buchdruckerel b. geb. Aug. Koch, Mark! 21/23. Aern sprech«: Rr.S4_u.Rr. 65. Postscheckkonto: Amr Frankfurt *, M Rr 6016. Sprechzeit Hx Redaktion von 1011 und

1,11 Uhr.

**tifiiitt«n0 des deutsch-türkischen Handels­vertrags 'N Angora.

Jt- Angora, 14. April. Die Kammer hat deutsch-türkischen Handelsvertrag rat!-

England km« nicht abrüsten

Schlubrede Churchills über den Staats- haushalt.

fk. London, 14. Avril. Der Schatzkanzler Lchurchill schlob die allgemeine Aussprache im Unterhaus über den Staatshaushalt mit einer Aede, in der er betonte, dab es infolge der not­wendigen Ausgaben kür Sozialreform sowie für die Armee, die Flotte und die Luft- streitkräfte schwierig sei, Ersparnisse zu erzielen. Man sei darüber einig, dab das Land größere Luftstreitkräfte haben müsse, und dir Notwendigkeit der Aufrechterhaltung »er gegenwärtigen Seeresstärke ergebe sich aus d«r Lage in China und

Dw ^Vderbesstsch« Zeitung- n- scheint sechsmal wScheutlich. De- zug-preis monatlich 2 DM auS- fchließl. Sustellungsgebühr, durch »teP»stL2L GM.Für etwa Infolge Stwiks. Maschinendefekte obet elementarer Creigaifs« ausfallende

teil, die Mitglieder des Reichsverteidi­gungsausschusses sind. Es verlautet, bah die Stärke der Flotte und anderer Streit» kräfte, die augenblicklich im Fernen Osten sind, erörtert wurde, da die erneute Tä­tigkeit der nordchinesischen Generäle und die allgemeine Ansicherheit der Lage Ar- fache zu Besorgnis gäbe. Die Mi­nister erörtern u. a. die bereits von Sach­verständigen erwogene Möglichkeit der Entsendung von Flugbooten nach China, die im Rotfall eingesetzt werden sollen.

Bisher ist noch keine Antwort, auf die Nanking betteffende Note der Mächte ein­gegangen. Es wird angenommen, daß das Kabinett vor den Parlamentsferien zu be­schließen wünscht, welche Schritte Groß­britannien unternehmen würde, falls keine Genugtuung gegeben wird. Die Chefs der Flotte und der Luftstteitkräfte besprachen sich über eine Stunde mit den Mitgliedern des Kabinetts, und die Minister setzten die Beratungen sodann weiter fort.

Irr WMnkmtzerbrmid In Rrwtzvrk

M« zu dem Brand noch gemeldet wird, konnte die Feuerwehr zur Bekämpfung nichts tun, weil die umliegenden Wolkenkratzer nicht hoch genug waren, um an den Herd des Feuers, der im 34. Stockwerk liegt, heranzu­kommen. Die Feuerwehr kann erst eingreifen, wenn der Brand das 25. Stockwerk erreicht hat. So konnte das Feuer bis zum frühen Morgen noch nicht gelöscht werden. Fortwäh­rend fallen brennende Balken, Türen und Fenster auf die Straben und umliegenden Dächer. Das ganze obere Stahlgerüst des Riesenbaues glüht weib, so dab die ganze Wolkenkratzerlinie des Zentralparkes bell er­leuchtet ist. Die anliegenden Straben mubten von Menschen geräumt werden, die stch im Zentralvark zusammenstauen. Auch die an­liegenden Klubhäuser und Hotels mubten ge­räumt weiden. Die Feuerpehr versucht, dem Feuer von fünf Elrabenzüge entfernt liegen­den Wolkenkratzern aus zu Leibe zu geben. Bürgermeister Walker ist an die Brandstelle geeilt. Bon der Feuerwehr wurde erklärt es bandle sich um den höchsten Eebäudebrand, der bisher vorgekommen sei. Das Feuer war bis zu den äubersten Vororten von Longisland sichtbar.

Die Nordtruppen erwarten Verstärkungen. I fk. London, 14. April. Rach Meldun­gen aus Peking find die militärischen Operationen bei Pukau und Tschinfiang zum Stillstand gekommen. Pukau ist bis jetzt «och nicht von den Nord­truppe« besetzt, obwohl die Stadt von den Südtruppe« geräumt ist. Die Nordtruppen haben den Fluh noch nicht überschritten, es heiht, dah sie B e r st 8 r - ungen «^warten, um dann den Angriff auf Nanking zu unter- nehmeu. Zn Nanking sind alle roten Fahnen heruntergeholt. Ein englicher Kreuzer ist. von Weihaiwai nach der Schantungküste abgedampft, da dort der Ausbruch von Unruhen befürchtet wird. Wie Reuter aus Peking meldet hat die dortige diplomatische Vertretung Japans militärische Verstärkung ange­fordert.

fk. London, 14. April. Japan soll seine Truppen in der Mandschurei und in Tien­tsin verdoppeln. Gleichzeitig werden neue russische Truvven-Zusammenziebnngen an der mandschurischen Grenze gemeldet.

Sn Schanghai kam es wiederum zu Kämpfen zwischen Kommunisteu und süd- chinesischem Militär, bei denen e» zahlreiche Tote gab.

Zwangsmahnahmen der fünf Mächte.

fk. London, 14. April. Die fünf Mächte, die wegen der blutigen Ereignisse

den Zeugen von der Unrichtigeit der Er­klärungen Torriganis überzeugt. Der Zeuge Dosi, Polizeibeamter, sagte aus, die Eeneraldirekiion des Sicherheitsdienstes sei schon seit einiger Zeit über die Absicht Zanibonis, einen Anschlag auf Mussolini zu verüben, im klaren gewesen.

Genf, 13. April. (WTB.) Graf Bernstorfs lehnte in seiner heutigen Erklärung über die Zivilaviatik vor allem den Gedanken ab, daß jedes Zivil­slugzeug und jeder Zivilflieger als Reserve an Mannschaft und Material für die Wili- M-Aviatik in kommenden. Zeiten ange­sehen werden müsse. Der Zivilaviatik könne Mr in solchen Ländern ein gewisser mili- Uirischer Wert beigemHsen werden, wo fie sich auf die Militär-Aviatik stützen Vnne. Inbezug auf die jährliche Berof- ftnllichung des Standes der Zivilaviatik sagte Graf Dernstorff, er müsse befürchten, «ch dadurch die wirtschaftlichen Interessen «mes Landes und die Entwicklung der Zi- dllaviatik bedroht werde. Er müsse seine Stellungnahme zu dem rumänischen An- »ag sich so lange Vorbehalten, bis voll- sündige Aufklärung über den militärischen Wett geschaffen sei, der der Zivilaviatik ^gesprochen werde, und bis entsprechend »en deutschen Anträgen die wichtigsten militärischen Fattoren, nämlich die ausge­bildeten Reserven und das Material in den Depots, erfaßt sei. Deutschland stimme da- Rgen auch den belgischen Vorschlägen zu, Mrch die der Zivilaviatik jeder militärische Att genommen werde. Er müsse aber volle EntwiälungSfreiheit der Zivilaviatik berlangen.

I Daß RepiiblMutzMtz im RoiMal

I Berlin. 13. April. In der heutigen I öffentlichen Reichsratfitzung wiederholte der

Reichsiustizminister Sergt

I den Widerspruch der Reichsregierung gegen I die Anträge der preußischen Staats« I regierung, die sich auf die Aufrechter« I Haltung gewisser Bestimmungen I des Republick-Schutzgesehes bet I der neuen Stra frechtsresorm fee« I ziehen. Die Erklärung Hergts hatte folgenden I Wortlaut:

»Das Reichskabinett ist bei der Auffassung verblieben, daß eine sachliche Stellung­nahme zu den preußischen Anträgen gegen­wärtig nicht möglich ist. Das Republik« schntzgesetz läuft am 23. Juli 1927 ab Dieser Umstand nötigt dazu, rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt in eine Nachprüfung derTe- samtfrage des Repu blikschuhge- I setzeS einzutreten. Anmittelbar nach bei« Wiederzusammentritt des Reichstages rin Mai d. 3. werden die notwendigen Schritte zur Vorbereitung einer Vorlage an die gesetzgebenden Körperschaften ge­tan werden . Die in den preußischen Anträgen behandelten Fragen enthalten nur einen Aus­schnitt aus dem Fragenkomplex das Republik­schutzgesetzes. Auch fie werden also, da bei der erwähnten Gelegenheit auch geprüft wer­den muß, inwieweit Bestimmungen des Depublikschuhgesetzes über den Ain- fang hinaus, in dem dies bisher im Straf» gesetzentwurs vorgesehen war, zum dauern­den Destandteil der ordentlichen Gesetze zu machen find, in nächster Zeit zur Entscheidung der gesetzgebenden Körperschaften gebracht werden. So weit diese Prüfung zur Bejahung führt, wird das Ergebnis ohne Schwierigkeit auch noch für die Strafrechtsreform, deren Erledigung im Reichstag geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, nutzbar gemacht wer­den können. Die Reichsregierung bittet da­her, im Interesse der rechtzeitigen Verab- fchiedung des Strafgesehentwurses, die preußischen Anträge abzuleh neu."

Der badische Vertreter schloß sich zwar in der Sache den preußischen Anträgen an. erklärte aber, Vaden würde gegen die preußischen Anträge stimmen, im Ver­trauen darauf, bah die Reichsregierung ihrer Zusage gemäß die entsprechenden Bestimmun­gen des Republikschutzgefehes aufrecht erhal­ten werde.

Der Vertreter der preußischen Staatsre­gierung erklärte sich von der Erklärung der Reichsregierung nicht beftiedigt und vermißte vor allem irgendeine bindende Zusage darüber, daß die entscheidenden Bestimmungen gegen eine Beschimpfung der republikanischen Staatsform oder ihrer Symbole aufrecht er­hallen werden sollen. Er beantragte nament­liche Abstimmung über die preußischen An­träge.

Diese Abstimmung ergab die Annahme der preußischen Anträge mit 37 gegen 30 Stirn» men»

zum lkolmmoo Prozeß

Paris, 13 .April. Sn der Besprechung über den Kolmarer Prozeß stellt der ,Temps," was nicht unwichtig ist .fest, daß niemand Abbe Haegy verdächtigt habe, habe, eine Art von Agent Deutschlands an der Spitze einer separatistischen Bewegung zu fein, daß niemand einen großen Teil des Elfäffifchen Klerus verdächtigt habe, auf die Trennung des Elsaß von Frankreich hinzu­arbeiten und schließlich, daß niemand gesagt habe, daß unter dem elsässischen Klerus ein zwischen Berlin und Moskau verabredetes Komplott bestehe. Das Blatt stellt 'Abbe Haegy das beste Zeugnis aus und zweifelt feine Loyalität nicht an. Es fordert ihn aber aus, sich von feinen Mitarbeitern Rosse-Faß­bar, er und Dink zu trennen und außerdem müsse sich die Äatolische Dolkspartei im Elsaß öffentlich von dem Heimatbund los- fagen. Dann werde bas elfässifche Anbehagen gleich verschwinden, aber auch hierdurch würden noch nicht alle Probleme, die sich in Elsaß und Lothringen stellten, gelöst fein. Eine Lösung aber würde erleichtert, wenn alle sich zur Mitarbeit bereit fänden.

etnfte Staanz'ago der «Mer

Der Reichshaushalt für 1927 vom Reichs« tat endgültig verabschiedet.

Berlin, 13. April. In der heutigen Reichsratsitzung berichtete über den Reichs- haushalt für 1927, wie er sich nach den Be- schlüffen des Reichstages gestaltet, preutzi- scher Mninisterialdirektor Sachs. Er hob hervor, daß der Reichstag an der Regie­rungsvorlage weittragende Aenderungen vorgenommen habe, die sich sowohl auf die persönlichen, wie auf die sachlichen Aufga­ben erstreckten. Insgesamt belaufen sich die vom Reichstag genehmigten Mehr­ausgaben auf nahezu drei Viertel Milliarden. Der Abschluß des Reichs­haushaltplanes zeigt, so führte der Be­richterstatter aus. daß die Finanzlage des Reiches außerordentlich ernst i ft. Bei der Aufstellung des Haushalts­planes für 1926 werden insgesamt 1 105 Millionen <M, also mehr als eine Milli­arde fehlen, und da, gegenüber einer Steigerung der Reparationslasten von 351.9 Millionen M im Rechnungsjahr 1928. Me dieser Gesamtbetrag von über 1.4 Millionen gewonnen werden soll da­für fehle einstweilen jedes Anzeichen Fügt man hinzu, daß der Reichsfinanzmin.ster im Haushaltsausschuß des Reichstages er­klärt hat, daß es eine dringend bevorste­hende Aufgabe sei, eine Erhöhung der B e-

Ser Prozeß zmilboni

Rom, 13. April. In der Vormittags- sitz'.-ng des Prozesses gegen Zaniboni schil­derte der Zeuge Belloni, Leiter des poli­tischen Dienstes, die Verhaftung Zanibo­nis, die Untersuchung und die Auffin­dung der Mittäter. Der Heuge Pennetta, der damals Leiter der Eertchtspolizei war, schilderte die Haussuchungen bei Torrigani und in der Freimaurerhauptloge, wo man das leer und int Keller versteckt, mit Kalk bedeckte Papiere fand. Im Zim­mer des Großmeisters habe man einen Zettel Torriganis mit sagenden Worten gefunden:3/11/1925. Bei Laporta sehr reserviert morgen." Torrigani habe er­kört diese Worte bezögen sich auf eine Einladung zum Feste; jedoch hätten meh­rere Umstände, die sich während einer Haussuchung bei Laporta gezeigt hätten.

M BernstorffS Vorschläge für bie Prä- ambrl des «brüstungsabkommens.

.ft. Genf, 14. April. Graf Bernstorfs Mochte folgenden Vorschlag für die Prä- W>el der Genfer Abrüstungs-Konvention >n, der die beiden Vorschläge französischer englischer Fassung ersetzen soll:

Erwägung, daß die drückenden "«ftungen die größte Gefahr für den Welt- fte9 bedeuten, daß ferner die allgemeine toibfeeung der Rüstungen in Artikel 8 J* Bölkerbundspaktes vorgesehen ist, haben J Vertragsparteien den Abschluß einer ryiöention beschlossen, um in der Nich­ts auf die Verwirklichung dieser Ziele ersten Schritt zu tun, dem weite« raufte folgen müßten, die deutlichere ;°rt schritte auf dem Wege der Ab- Mung bringen.