Oberhessiscfie Blätter
WöcfienfDcfie Unterhaltungsbeilage zur Oberhessischen Zeitung
N. 6
Marburg, den 11. März
1927
Den
Fahnen, labt sie halbmast
Den Heldenbrüdern
Don Don Bon Das
di« Glocken von Turm zu und rühren das deutsche
Mahnend klingen Turm und wecken Herr.
Darum umflort die
einem Maientag, von Sonnenschein Jugendlachen bell in allen Räumen rasch entwichenem fernen Elücklichsein.
blieb. Und führt auf leisen, leisen
Wenn wir so in diesem Sinne heute unserer Gefallenen gedenken, dann labt uns aber auch unser Leben im Alltag danach einstellen, auf dab unser ganzes Leben ein Denkmal für unsere deutschen Brüder sein möge.
Sonst blieb wohl nichts da? — Und doch ein glückhaft Träumen
Sragekastm
Frage: Ist Drikettasche als Dünger zu verwenden?
Antwort: Der Düngewert von Braun« kvhlenasche ist sehr gering. Sie enthält nur 0,5—0,6 Prozent Phosphorsäure und 0,7 Prozent Kali, an Kalk zwar -15—16 Prozent, doch ist der größte Teil davon fast wertloser schwefelsaurer Kalk, der im gewöhnlichen Leben auch Gips heißt.
wallen, „ - —---------- unfern Heldensold.
Tragt in die Kirchen, in die Friedbofshallen Den Tau des Herzens und des Frühlings Gold. Und quält ihr euch mit jenen bangen Fragen: „Umsonst gestorben?!" Brüder habt Bertraun, So edle Saat aus schicksalsschweren Tagen Muh herrlich Seimen, wenn die Lüfte blaun.
Schwingen
.. müden Geist hinan zu jenen Höhn Wo Aeolsbarfen unter Palmen klingen Und wo die Schatten unserer Toten mein.
Fall lehrte, daß die Störche nicht richtig geflogen waren, da sonst die östlich der Weser beheimateten Störche aus Deutschland über Ungarn, Kleinasien, Syrien und Aegypten fliegen. Ueber Griechenland ziehen nie Störche, da, tote gesagt, die Zug st raße bedeutend östlicher liegt . Außerdem waren die Störche viel zu langsam geflogen. Der Versuch fist natürlich aber noch nicht beendet. Mit Spannung ist zu erwarten, ob und wohin diese Störche im Frühjahr zurückkehren werden, da die Störche bei ihrer Rückkehr nach Europa in der Regel wieder ihre Heimat und bisweilen sogar dasselbe Rest aufsuchen. Professor Thienemann wird feine Vogelzugexperimente in der oben beschriebenen Richtung fortsetzen.
8um LdiktrmmtW
Heinrich Hohl, Erksdorf.
D6 gefallen im Feld, ob gesunken int Meer — Vergessen kein Held, das fei unkte Ehr!
Dumpf traurig klingen die Glocken im ersten Frühlingswehen von Turm zu Turm, vereinen sich im Trauergesan, vom einfachen Dorfkirchlein bis zum nächsten Dom, heute «n dem Tag, den ein dankbare, Volk seinen tuf dem Felde der Ehre gefallenen und gestorbenen deutschen Brüdern in ehrfurchtsvoller, dankbarer Erinnerung weiht.
Dolkstrauertag, ein Tag, der uns beute alle «bne Unterschied des Standes- und Partei- freites zusammenfübrt als Bolk im Geiste an ie Gräber unserer auf dem Felde der Ehre Gebliebenen Brüder, um uns immer wieder die Gröhe des Opfers vor Augen zu führen, das Millionen deutscher Männer kür uns alle, für ihr und unser Vaterland gebracht haben. Ein ganzes Jahrzehnt ist es nun her, dah in dem gewaltigen großen Dölkerringen so manches frische Auge brach, im wunden Todesschmerz so manches junge und kraftvolle »eben erlosch, ach so unendlich viele deutsche Leldensühne der kühle grüne Rasen deckte. All die vielen unzähligen Erdhügel mit einfachen Erabreichen, ja vielfach nur ein einfach Stück Solz oder auch gar nichts, auf den Schlachtfeldern in Ost und West, Süd und Nord geben stumme ergreifende Kunde von dem heldenhaften todesmutigen Ringen um den Schutz der deutschen Scholle, um uns alle, um unser deutsches Doterlond.
Zehn Jahre sind seitdem vergangen, und manchmal scheint es so, wenn man besonders das Leben und Treiben in unserem Volke betrachtet, als ob ein Hauch des Vergessens die deutsche Seele berühre. Da ist es out, dab doch immer wieder ein Tag im Jahr, besonders uns, an unsere Mlichx gegenüber unseren Gefallenen erinnert, dah wir ihnen diesen Tag gemeinsam weihen in dankbarer Erinnerung, wo unsere Gedanken an dem Tage hineilen zu den Stätten, wo wir irgendwo unsere Lieben ruhend wissen oder glauben. Ach, es ist ja zu schmerzlich für die meisten Angehörigen der Gefallenen, dah sie mit liebevoller Hand die Grabstätte nicht pflegen können, nicht wie es aus dem Heiniatfriedbof ist, immer mal an der letzten Ruhestätte «eilen können. Soldatenschicksal — Soldaten- er«6, wie es der Dichter besingt:
.... und löscht die letzte Sour, Don einem der zur Fahne schwur Und seinen Schwur gehalten.
Der Regen wusch den Namen ab — Verloren und vergessen — Soldatengrab, Soldatengrab Das keine Träne nässen.
ks steigen heute wieder all die Bilder vor uns auf, wo wir sie alle mit Begeisterung hinausziehen sahen, wo Deutschland wie ein Mann, alle gleich und einig, sich sunt Schutze des Vaterlandes zusammenfand, wo so mancher Abschied von den Lieben zu Haus doch unsagbar schwer fiel, so mancher frischer rosiger Mund zum letzten Mal das Hoffnungswort „Auf Wiedersehn" zurücklieh, so manches tränenvolle Auge und schweres Herz »u Hause um ein blühendes Leben bangte. — Und nun ist, ach wie viel Mal, von all den blühenden Leben nichts geblieben:
Als ein Kveuz aus Holz und Eisen Und unter Rosen eine stille Gruft Das Schwarz der Witwen, und das Leid der
* Waisen.
Und jene Stunde, da die Sehnsucht ruft.
Nenn Stinte in Ne Slnftt- frihtw oeten
Professor Dr. Thienemann ,der Leiter der auf der Kurischen Nehrung gelegenen, weithin bekannten Vogelwarte Ötofitten, berichtete dieser Tage von einem bemerkenswerten Do- gelzugexperiment Mit Hilfe der Vogelberingung sind bekanntlich die Zugstraßen und die Winterquartiere einer ganzen Anzahl von Zugvögeln fest gestellt worden .aber noch bleiben viele Fragen in Bezug auf den Zu,» trieb und den Orientierungssinn der Vögel i offen; noch weiß man nur wenig etwa auf folgende Fragen zu antworten: Wie finden die Vögel ihren Weg? Besteht der Orientierungssinn nur solange in voller Stärke, wie der Zugsinn andauert? WaS geschieht,. toenn man Zugvögel gewaltsam zurückhält und erst dann ziehen läßt , toenn ihre Art- genossen längst fort sind? Um einen Beitrag für die Lösung dieser Fragen zu liefern, wurden im letzten Sommer 27 junge Störche aus verschiedenen Gegenden Ostpreußens nach der Vogelwarte Rositten gebracht und dort in einer offenen Einzäunung, in der ein Teich lag, dadurch festgehalten, daß man ihnen die Schwungfedern zusammen klammerte. Ihr Sutter bestand anfangs in Fischen, von denen 13 Zentner verzehrt wurden, später wurden über 1000 Frösche als Rahrung herbeigeschafft. Als nun die Zeit des Aufbruchs kam, wurde e8 in dieser Storchtolonie außerordentlich lebendig. Die Störche liefen erregt hin und her, schlugen mit den Flügeln und machten verzweifelte Anstrengungen, in die Luft zu steigen und zu entkommen. Am 18. August flog ein junger Storch, dem es gelungen war, die fesselnde Klammer abzustreifen, davon. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, daß seine Geschwister, die sich weit entfernt von Rositten befanden, in ihrer Heimat am gleichen Tage zur Reise nach den Winterquartieren ausgebrochen waren. Später entkamen noch zwei Störche. Am 29. August mußten die verbliebenen 24 Störche eingefangen und festgesetzt werden, weil ihre Erregung zu groß geworden war. Am 6. September, als die Zugzeit vorüber war und sämtliche Störche Ostpreußen verlassen hatten, wurden die Störche befreit. Ihre Erregung schwand. Die Störche blieben, da schlechtes Wetter herrschte, freiwillig bis zum 18. September in Rositten . Als am 18. September der erste schöne Tag anbrach, verschwanden sie plötzlich. Am 1. Dezember traf aus Athen ein Brief ein, in dem mitgeteilt wurde, daß eine Taube erlegt sei, die einen Fußring der Vogelwarte Rositten getragen habe. Es stellte sich heraus, daß die „Taube" einer der 24 Störche aus Rositten war. Dieser
Zum Volkstrauertag
geht uns mit dem Wunsch um Abdruck folgendes Gedicht zu:
Durch die deutschen Lande heut Klingen Trauerlieder.
Mancher Denkstein wird befränjt, Tränen rinnen nieder.
Von den Türmen nah und fern Tönt es in die Runde, Dah am heut'gen Tag des Herrn: Volkes Trauerstunde.
Am DorfeSend', ein kleines HauS, Gar friedlich liegt es da.
Doch niemand ahnt den harten Kampf, Der nicht ins lftm're sah.
3m schwarzen Kleid ein junges Weib, Zum Denkmal möcht es hin, Doch, was heißt das, kaum ist es fort, Treibt es zurück ihr Sinn.
Von draußen, von dem Dorfe her. Hört man gedämpften Dang.
War das der Grund, warum die Frau Sich still zur Umkehr zwang?
Roch immer tönt's vom Denkmal her;
Ganz deutlich klingt die Weise:
Don: Morgenrot und frühen Tod;
Getragen tönt's und leise.
Warum gerade dieses Lied?
So fragt in tiefem Schmeiß • Aufs Reu' sich immer wieder heut Das wund zerschlag'ne Herz.
3m Geist zieht er nochmal vorbei, Die Brust geschwellt vor Glück.
So zog er fort im Lebensmai.
Lind kehrt nicht mehr zurück.
3n fremder Erde ruht 'er aus Wo er dem Tod erlag, Dis ihn bet Herrgott zu sich ruft Am Auferstehungstag.
Daniel Mink.
Deutscher Geist in Dörfern und Städten hat aus innerstem Pflichtgefühl heraus so manches schöne Heldendenkmal an würdiger Stelle unseven gefallenen Brüdern geschaffen. Zu ihnen laßt uns beute auch unsere Schritte senken, laßt uns immer wieder die Namen lesen, schreib sie dir ins Herz hinein, die Namen derer, die auch aus deiner Gemeinde den großen Dank mitverdient haben. Aber laßt an diesen ehrwürdigen Städten, die den nach kommenden Geschlechtern von Deutschlands größten Heldenkampfe Kunde geben sollen, nur nicht der Gedanke keimen: „wozu das alles, doch umsonst gestorben" oder wie manns auch gar manch Mal Gott feie geklagt hören muß: „das waren die Dummen, die ihr Leben betgegeben haben." Ach. nur in einem leichtsinnigen Herzen kann ein solcher Gedanke Raum finden. Ich kenne einen anderen Begriff von Heldentod, auch wenn die starke deutsche Kraft zermürbt, zerfetzt, zerbrochen uns den heiß ersehnten Sieg nicht bringen könnt«. Nein, ob all die deutschen Brüder umsonst gefallen sind, oder nicht, das liegt auch an dir, an jedem Einzelnen, liegt daran, •b du gewillt bist, auch dein Leben in derselben aufopferungsvollen Liebe deinem Volke und Vaterland zu weihen, auch jetzt, trotz Schmach und Schande, wie deine Brüder es auch in Angesicht der größten Gefahr mutig getan baben. Und weil wir beute für unser- Laterland nicht sterben können, so sollen wir für es leben, unter ganzes Leben ihn weihen Darum sollten wir uns an jedem Volkstrauertag die Worte einvrägen, die einer der mutigsten Kämpfer draußen, Walter Flex, gewiß schon in Ahnung seines nahen Heldentodes, gedichtet bat;
Wir sanken bin für Deutschlands Glanz, Blüh Deutschland uns als Totenkranz! Der Bauer, der den Acker pflügt, Ist -tut ein Denkmal, wohlgefügt. Die Mutter, die ihr Kindlein hegt, Gin Blümlein iiberm Grab nur g'begt, Die Düblein schlank, die Dirnlein rank, Blühn mir als Totengärtlein Dank. Blüh, Deutschland, iiberm Grabe mein Jung, stark und schön als Helden fein!
Gerade jeder Volkstrauertag sollte uns allen immer wieder die ernste Frage vorlegen: wie kann ich an meinem Teil mitabtragen einen kleinen Teil der Liebe, die auch mit durch das große Opfer für das Vaterland mitzuteil wurde, und nun auch meinerseits meinem Volk und Vaterland darbringen? Ach, und besonders unsere Jugend, die vielfach nicht mehr den selbstlosen Geist unserer gefallenen Daterlandsverteidiger kennen und in sich auf« nehmen will, sollten wir an dem Tage zu den Denkmälern führen und ihr zeigen, was all diese Stätten gerade ihr, auf der doch die Zukunft unseres Vaterlandes, für das unsere Brüder starben, ruht, zu sagen haben. Gerade an dir, du deutsche Jugend, liegt es, ob du gewillt bist, dich an Leib und Seele rein und tark zu machen und zu halten, daß doch noch einmal der letzte Wunsch beim letzten Atemzuge von so vielen unserer Gefallenen, denen »fr den Tag heute weihen, ein freies deutsches Vaterland, Wahrheit werde.
LbkchtsMk und Wann Sludentzn
en »tt IlnMHt SHiew Im Mltelelht
Von Archivrat Dr. Schäfer» Potsdam.
(Fortsetzung.,
Im I. 1340 immatrikulierte sich wieder ein Graf Gerlach v. Nassau der im folgenden Jahre mit Graf Heinrich v. Sponheim Prokurator der deutschen Nation Wurde. Derselbe Verlach wird bald darauf vrzbischof von Mainz und zeichnet sich durch seine Kenntnisse und Sittenreinheit aus. Im Jahre 1366 ließ sich Junggraf Adolf ». Nassau. der spätere reichspolitisch bedeutende Erzbischof, zusammen mit Herrn Conrad v. Königstein einschreiben. 1382 wurde Herr Nikolaus v. Königstein immatrikuliert. Er ftubierte außer in Bologna noch in Paris, Wien und Prag und erwarb mehrere akademische Grade und kirchliche Würden. Er wurde Dechant und Pfarrer am Münster zu Frankfurt. Konrad v. K. war Domschclaster zu Speyer und Propst von St. Peter in Mainz.
Don den Herrn v. Kronberg werden F*annt z. J^ 1289 Heinrich mit 5 v«ro» aus Mainz und Heinrich o. Mar
burg; im Jahre 1366 Dalther und UI- rich v. Kronberg. Letzterer wurde 1367 Prokurator. Er war Propst von St. Viktor und Domherr von Mainz, ebenso wie Balther und ein z. I. 1431 immatrikulierter Gerhard v. Kr., der im folgenden Jahre Prokurator wurde. Zum Jahre 1341 ist ein Hermann v. Wiesbaden eingetragen. Dieser starb 1387 als Dechant von St. Margreden in Mainz.
Don manchen Rechtshörern wird nicht der Ort der Herkunft sondern nur das Bistum angegeben, z. B. erscheint 1503 Johannes Riedesel aus dem Bistum Trier, das bekanntlich d.e ganze untere Lahn bis Wetzlar und Schiffenberg umfasste. Er war der Sohn des hessischen Rates zu Camberg und Tietz: Heinrich R., und hatte vorher in Köln studiert. Er wurde beider Rechte Doktor und Prokurator am Reichskammergericht. 1495 wird Johannes Meuchen immatrikuliert. wahrscheinlich der Neffe des gleichnamigen Wettsrschen Kanonikus und erzbischöflich Kölner Kanzlers Dr. Johannes Menchen aus Kirchhain. 1500 wurde ein Mainzer Kanonikus Diether Wenck. später erzbischöflicher Rat und 1502 ein „famulus" Arnold Wenck eingeschrieben.
Schluß folgt.
gtinudfagta aus Kirchhain imö Umgebung
(Fortsetzung^)
Weiße Frauen.
2luf der Anzefahrer Straße, gleich hinter dem Durchgang unter der neuen Dahn nach Rauschenberg undzwar bei dem dritten Daum rechts vor der Abzweigung nach Stausebach, ist «ne llnglücksstelle. Da sind schon viele Leute verunglückt. Erst vor einigen Jahren wurde dort ein Fuhrmann überfahren und getötet. Dort soll sich schon früher immer eine Weiße Jungfrau gezeigt haben. An dieser Stelle gehen die Schafe nicht über die Straße. Mit vereinten Kräften wollten einst 8toei Schäfer ihre Schafherden hier herüberführen auf die andere Seite in den Wiesen- 8rund . Die Tiere waren aber weder durch Lockungen .noch durch Gewalt herüber zu bringen.
Auf einer Drücke in der Rahe von Rauschenberg zeigt sich oft nacht« eine feine, weiße Dame . Niemand ging mehr darüber. Da fuhr ein Doktor eines Nachts Über die Brücke und sah die Frau. Er wollte mit ihr Spähe machen und Unsinn treiben. Da packte sie ihn u nd schleppte ihn in den nahen Wald und niemand sah ihn wieder.
Auch auf dem Wege zur Papiermühle zeigt sich ost eine vornehme, weiße Dame. Eines Tages hat eine Frau auf einem Acker an dies«« Dege Kartoffeln gehackt. Al« sie
sich etwas aufrichtet .sieht sie die vornehme Dame mit einem Sonnenschirm in der Hand vorbeigehn und gleich darauf ist sie verschwunden.
3n früheren Zeiten sind drei Fuhrleute von Kirchhain mit ihren Ochsengespannen nach Bracht in den Burgwald gefahren, um Holz zu holen. Als sie in die Nähe der Schmal- ?icher Mühle bei Rauschenberg gekommen sind, tft der Handochse des mittelsten Wagen« sehr unruhig geworden, hat furchtbar geschnaubt und nicht weiter gewollt. Indem spricht der vorderste Fuhrmann: .Seht ihr, da geht fie und zeigt auf den Hang nach rechts. Als fte dahin schauen, sehen sie eine weiße Gestalt immer auf dem hohen Rain neben sich vergehen. Als sie ein Stück gefahren sind, schlägt es 12 Uhr nachts und die Gestalt verschwindet. 3n Albs hausen, wo sie frühmorgens frühstücken, erzählen fie der Wirtin chr Er lebnis und die spricht ganz erstaunt: „Habt ihr denn das noch nicht gewußt? Die haben ja schon so viele Leute gesehn". Auch Mädchen au« Rauschenberg, die in Kirchhain im Dienst sind und ost spät dahin gehen, haben auch die Gestalt da oft umgehen sehen.
Fortsetzung folgt
Ein „Harmloser".
»Sie müßten abends die Rolladen herunterlassen, denn man steht Sie immer um 10 Uhr, tote Sie Ihre Gattin küssen." — „Machen Sie doch keine Witze, Herr. ’ um diese Zeit bin ich doch immer im Klub."