Einzelbild herunterladen
 

s«

DtzeigerjurtdasKhev kwchessM e) «Nberhesierv-:- Amtliches Veekündigungsblatl jur dkreistllarbmy

D

?5

Die Wiener WEenfunde

r

r

's

Marvurger ragesmetstt

'r : a r? c

500 japaichche Sie find in untergebracht

gemesser eine En den Sä:

Heute vormittag war , daß Rechtssormatio-

W«e totoititeiw

ft. Schanghai, 7. März. Matrosen find hier gÄandet. javanischen Baumwolliabriken worden.

Wien, 5. Mäh das Gerücht verbre

fit. 55 kL Sahrg. Marburg o. Laba

X>«t Anzetgrnpret« beträgt st, dm 10 gespalt. ZeilmmMtwet« 0.08 «M., klein« «ara»,etge» 0.00 SM., amtlich« und tu* tvLrttg« Anzeigen 0.10 SM. schwierigem Sa, sowie bet Platz- Vorschrift 60»/, «nfschlag. — Saormelanzeigm 100 *[, Antz schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 SM. Jeder Rabatt gilt ast Barrabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werdm berechnet, ebenso Auekunfi durch die Geschäftsstelle mch Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark = Vt,,Dollar.

H

3-~

’5

SS

ÄbechMsche Zeitung

der Küste und 100 Kim. von . _

sichtet habe. Das spanische Kanonenboot JBontfajE“ erhielt Befehl, sich nach diesem Punkt zu begeben, um die Dichtigkeit des Ge»

3O

’S 5 « s»

ffltnlag, Wik. MM 1027

London, 5. März. Das liberale Par­lamentsmitglied Garre-Jones sagte heute in einer Rede, ohne einen angemessenen gesicher­ten Abrüstungsvertrag sei der Pakt von Lo­carno ein Trugbild. Wenn alle Bemühun­gen, die Abrüstung zustande zu bringen, ver­geblich seien, müsse Großbritannien sich von Europa loslösen, angemessene Vetteidigungs« streitkräste aufstellen und sich in erster Linie auf die Gerechtigkeit oder, wenn diese verletzt werde, auf die eigene Stärke verlassen, um den Frieden zu scAitzen.

Die amerik-nisch-mexikanischen Beziehungen.

Washington, 6. März. Zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko ist ein weiterer Notenwechsel im Gange, bei sich aus mehrere Fragen bezieht, die jedoch nur von geringer Bedeutung sind

»Z

3.^

8>-

das uruguaysche Wasserflugzeug 30 Klm. von

...... Cap Juby ge-

P 5 9

SunMuanfang nach Man durchgebrannt?

Manglsvlin über »it Bewegung in WNU

u *s. 2-5"

GM.Für «ttoa infolge Qfrfit, Waschtnmdefekt« oder jfaaiattt Ereigniff« «wfallmd« jjyggDttn wird kein Ersatz ge- Verlag d. Dr. §. Httzervlh, «gtj der Unlb.-Buchdruckerei b. Ang. Koch, Markt 21/23. ß«rnsb«cher! Rr. 54. u. Rr. 55. -.stscheckkonto: Amt Frankfurt tgg. Rr. 5015. — Sprechzeit w Redaktion von 10—11 und »/,!-! Uhr.

6 dieser Session keine Aenderung in er Saarregierung stattfinden wird.

nen und die Wehrmacht eine Besetzung des Arsenals planen. 3n den späten Rachmit­tagsstunden zogen daraufhin einzeln und in kleinen Gruppen Mitglieder des Republikani­schen Schutzbundes ins Arsenal. 3n den Abendstunden waren ungefähr 1000 Mann dort versammelt. Die Schutzbündler halten sich in zwei Wohngebäuden sowie im Sport­kasino ruhig auf. Das Gerücht, dah der Republikanische Schutzbund das Gebäude 31 besetzt hätte, wo ein zweites Waffenlager verborgen sein soll, bewahrheitet sich nicht.

I.

insbesondere die handwerksmäßige Schu­lung, die staatsbürgerliche Erziehung und körperliche Ertüchtigung bei der schulent­lassenen erwerbslosen Jugend zu erweitern. De sweiteren wurde eine Entschließung an­genommen, dah erwogen werden soll, hn Völkerbund zu internationalen Abmach­ungen behufs Erleichterung der Lage der Staatenlosen zu kommen.

Damit war die Etatsberatung über das Reichsministerium des Innern bis aus den Punkt über die Unterstützung der Grenz­gebiete und einige andere unwesentliche Punkte beendigt und der Ausschuß ver­tagte sich aus Montag.

«n Skitischer In Sanoer oertoltel

Die „Montags Post" meldet auS Ma­drid: Sn Tanger wurde ein deutscher Kauf­mann verhaftet, der in Larrasch in Spanisch- Marokko seinen Wohnsitz hat und vorher öf­ters unbehelligt Tanger besuchen konnte.

Die spanische Zeitungen heben hervor, daß in letzter Zeit die Deutschenfeindschaft der Verwaltung von Tanger zunehme, sodaß die bisher manchmal für Deutsche stillschweigend gemachten Ausnahmen betreffend eine kurze Aufenthaltserlaubnis plötzlich aufgehört ha­ben, und die Anwendung der Grenzübertritts­vorschriften mit aller Strenge gegen Deutsche durchgeführt werde. Dies fei umso bekla­genswerter, als Tanger internationaler Bo­den fei, auf dem jedoch nur eine einzige Autorität, nämlich die französische, maßgebend sei. Der verhaftete Deutsche befindet sich seit mehreren Tagen in strenger Hast in der alten Zitadelle von Tanger und darf weder Besuche empfangen noch schriftlichen Ver­kehr pflegen.

liche Hebung des Volkes, insbesondere der Jugend, gerichteten Bestrebungen, beschloß der Ausschuß die Reichsregierung zu er­suchen, diesen Etatstitel sowie die Erzie­hungsbeihilfen durch Ergänzungshaushalt oder durch den nächsten Reichshaushalt an* zu erhöhen. Angenommen wurde schließung, im Einvernehmen mit dern die berufliche Fortbildung,

Sok öchilk-ol tks NuMNMs „titiigiiah“

Madrid, 5. März. Der radiotelegra­phische Postdienst in Cap Subh (Rio de Oro) meldet, daß ein französisches Flugzeug

Suntschuanfang unterwegs nach Java«.

ft. London, 7. März. Einer Agentur- Meldung aus Schanghai zufolge ist Sun­tschuanfang mit einem Schatz im Be­trage von 100000 Pfund Sterling nach Nagasaki abgefahren.

♦

Paris, 6. März. (Wolff.) Marschall Tschang Tsv-lin hat dem nach China entsandten Sonderberichterstatter des „Petit Parisien" folgende Erklärung abgegeben: Die beiden großen chinesischen Parteien verfolgen dem Anschein nach einander ent­gegengesetzte Bestrebungen, wünschen je­doch ein und dasselbe Ziel zu erreichen. Im Innern wollen wir alle die Einheit Chinas zu einem republikanischen Staat und eine Regierung des Volkes für das Volk und durch das Volk. Aber zunächst müssen Ordnung und Frieden hergestellt werden. Außenpolitisch verlangen wir von den Mächten die Gleichheit in der internationalen Behandlung und die Ach­tung vor unseren souveränen Rechten. Ich steh« keiner Partei feindlich gegenüber.

aber ich erkläre offen und unmißverständ­lich, daß unsere gegenwärtige Expedition einzig und allein gegen den Bols che- kvismus gerichtet ist. Wir wünschen aus dem Pangtsetal die bolschewistische Südregierung zu vertreiben, um Frieden zu schaffen. Wir werden gern mit der Kuvmingtangpartei verhandeln, mit Aus­schluß der Extremisten und unter dem Vor­behalt, daß die Sowjets weder offen noch heimlich in die Verhandlungen eingreifen. Wir kennen unsere Pflicht gegenüber den Ausländern in China und wollen ihr Leben und Eigentum schützen. Es ist bedauerlich, daß die bolschewistische Kantonregierung durch Gewalt und Drohungen durchgeführt hat, was die reguläre Pekinger Regierung auf dem Wege normaler diplomatischer Verhandlungen nicht hat erreichen können. Landung javanischer Trnvven in Schanghai.

w ^ugezuyn, oie oitniaje yioie mii vem 5 «ersuch zu beantworten, die Randstaaten s- V den Kreis der Sowjetunion zu ziehen S. ?nd ihre Handlungsfreiheit in Angelegen- — ftiten der auswärtigen Politik zu be­ranken sowie ihr Verhältnis zum Völ- ^bund zu lockern.

rüchtes zu prüfen.

Paris, 5. März. Havas berichtet aus Casablanca und Agadir, dah die Trümmer des Wasserflugzeuges „Uruguay“ ausgefunden worden find. Es werden folgende Einzelheiten gemeldet: Die Besatzung eines auf dem Rück­wege nach Frankreich begriffenen Flugzeuges bemerste 100 Klm. nördlich von Cap Suby, 30 Klm. landeinwärts, in der Rähe eines klei­nen Flusses die lleberreste des Flugzeuges. Es scheint, daß die uruguayschen Flleger eine Panne hatten, gelandet find und als sie am Strande Unterkommen suchten, auf einer Sand­bank des Flustes, auf dem sie gelandet waren, kenterten.

Seine Kenterung in »et Samtegierung

ft London, 7. März. Gin französi­scher Korrespondent des „Daily Telegraph" «eldet aus Paris: Don gut unterrichteter leite verlautet, dah Sir Stephan als Prä­sent der Saarkommission durch einen Ka-

Btb häufig bei Driand vorgesprochen hat. werde als wahrscheinlich angesehen, dah

rr« ^Vberhrssisch« 3«itnng" «• s«»««al wöchentllch. V«.

“ B A»eei- monatlich 2 SM. au«.

Bereitstellung von Mitteln für Studentenhäuser

in Verbindung zu treten. Für die I u n g - lehrer wurden 21/» Millionen bereitge­stellt. Der Titel, der die Erhaltung von Bauwerken von besonderer geschichtlicher Bedeutung betrifft, wurde von 600 000 RW. auf 900 000 RM. erhöht.

Cs folgte die Beratung der Etatstitel über die Förderung der von den „Rotge­meinschaft der Deutschen Wissenschaft" ver­folgten Zwecke und ihrer besonderen Wissenschaftsaufgaben.

Abg. Dr. Schreiber (Z.) verwendete sich für das neue Arbeitsprogramm der Rotgemeinschast.

Der Präsident der Rotgemeinschast: Schmidt erinnerte an die große Entwick­lung, die Wissenschaft und Technik in den letzten Jahrzehnten durchgemacht haben. Die Mittel aber, die der Forschung zur Ver­fügung stehen, haben damit in keiner Weise Schritt gehalten. Die einschlägigen Etatstttel mit insgesamt acht Millionen RM. wurden genehmigt. Der Etatstitel zum Reichskunstwatt wurde alsdann ge­nehmigt und dazu eine Entschließung Dr. Külz angenommen, wottn die Reichs- regieruyg ersucht wird, das Amt des Reichskunstwatts alsbald zu einer selbst­ständigen Reichsbehörde auszugestalten.

Abg. Dr. Mumm (Dntl.) fordett eine neue Durchsicht der Einheitsstenographie. Der Etatstitel zur Förderung von Bestre­bungen auf dem Gebiete des Schul-, Er- ziehungs- und Volksbildungswesens wurde von 250 000 auf 300 000 Mk. erhöht. Der Etatstitel Förderung des Turn- und Spvttwesens wurde um 500 000 Mark er­höht. Von dem Mehrbettag soll ein be- ttächtlicher Teil der Verbesserung und dem Ausbau von Jugendherbergen und Iu» gendwanderheimen zugefühtt werden.

Angenommen wurde dann eine Ent­schließung, wottn die Reichsregierung er­sucht wird, einen Entwurf zu einem dern einen Bericht vorzulegen, in welchem Umfange die

tägliche Turnstunde eingefühtt ist. Weiter wurde eine Ent-, schliehung, wottn die Reichsregierung er- Des weiteren wurde eine Entschließung an- Reichsverwahrungsgesetz vorzulegen, ange­nommen.

Beim GtatStitel Förderung der aus sitt-

eiltet ersetzt werden würde, der als Major s-2 »ährend des Krieges gedient hat und der U den letzten Wochen in Paris gewesen ist

Sie „Times" über die rusfisch-lettischen Gavantiepakt-Berhandlnngen.

9er Saushalt des Sauen- mlniflerlumS

Berlin, 5. März. Der HauShalts- ausschuß des Reichstages setzte die Be­ratung des Haushalt des Reichsinnew« Ministeriums fort. Die dem Anterausschuß überwiesene Kavitel, zunächst über die Be­soldungen, wurden nach dem Anttag des Unterausschußes genehmigt. Der Titel „Forderung wissenschaftlicher und künst­lerischer Zwecke" wurde um 500 000 RM. erhöht. In einer Entschließung wurde all­gemein ersucht, mit dyr Ländern wegen

England „rültet ab"

Der Ausbau der Luststreitkräfte.

London. 5. März. Die heute ver­öffentlichten Voranschläge für das engli­sche Luftfahrtministerium sehen für das kommende Finanzjahr eine Gesamtaus­gabe von nicht weniger als 15 550 000 Pfund vor. In der Begründung der Vor­anschläge wird auf die Entwicklung der wissenschaftlichen Untersuchungsarbeiten und die technische Seite der Flugzeugkon­struktionen hingewiesen. Der Luftfahrt­minister, Sir Samuel Hoare, führt in einem Memorandum aus, daß sich im Luftfahrtetat eine Ersparnis von 680 000 Pfund habe erzielen lassen. Im kommen­den Finanzjahr werde einer garrzen Reihe von neuen Flugzeug­typen besondere Aufmerksamkeit ge­schenkt. Die Anzahl der Front-Reserven und Hilfseinheiten wird weiterhin ver­mehrt. Die noch aus der Kriegszeit her- rührenden Vorräte an Flugzeugen sind nahezu erschöpft und die neuen Flugzeug- und Maschinentypen werden in wachsen­dem Maße verwandt. Die englischen Luft- ‘ streitkräste umschließen zur Zeit 63 Ge­schwader, sodaß mehr als die Hälfte der für diesen Zweck vorgesehenen Flugzeuge von 52 Geschwadern nunmehr fertigge­stellt ist. Ferner sind Vorkehrungen für den Bau von zwei Luftschiffen getroffen, die beide im Jahre 1928 ihre ersten Flüge machen werden. Für den Bau des Luft­schiffes B 100 sind 90 000 Pfund vorge­sehen. Für den Bau eines Flughafens in der Flottenbasis in Singapore werden vom Luftfahrtministerium 83 000 Pfund angefordert. Zum Schluß beschäftigt sich das Memorandum mit der befriedigen- den Fortschritten des Ausbaues des Luft­hafens von Croydon, der im Jahre 1928 beendet sein soll.

ft. etrtfrmann an Mussolini

Rom, 6. Mär». Reichsminister Dr. Strese- sandte vor seiner Abreise nach San •kmo an den Premierminister Mussolini fol- brndez Telegramm:

.Ehe ich den gastlichen Boden Italiens wie­gt verlasse, möchte ich nicht versäumen, Eurer Mellen» mein« besten Grütze 8U übermitteln. Hellen» wollen mir gleichzeitig gestatten, •tonen verbindlichen Dank für di« autzer- Aentlich liebenswürdige Fürsorge auszu- Mcken, di« mir seitens aller Behörden der Zesigen Provinz und Stadt zuteil geworden *• Stresemann.

St Sowjetunion und die polnisch-litauischen Verhandlungen.

Aiga, 5. März. Wie aus Moskau ge- neldet wird, sind die russisch-polnischen De- iehungen trotz der Bemühungen des pol- ttschen Gesandten in Moskau, Patek, nach ine vor unverändett geblieben. Die Svwjet- »gierung begnüge sich vorläufig mit dem Esch-Polnischen Abkommen von Riga. 3n Doskauer politischen Kreisen werde wieder- vlt betont, daß die Verhandlungen Polens tit Litauen für die Sowjetunion nichts lute£ zu bedeuten hätten. Die Sowjetregie- tung werde von ihren Ansprüchen auf die Demel nicht abgehen. Das sei auch in den russischen Roten an die polnische Regierung er Jahre 1922 bis 1923 festgelegt worden, sine Angliederung Litauens an Polen würde dem russisch-litauischen Garantievertrag wider» drechen. Die Verhandlungen zwischen Po- m und Litauen erregten in Moskau Besorg-

Stginn der Tagung

ftß WkrrbundsratS

Sutunft Dr. Stresemanns, Briands und Chamberlains in Genf.

®euf. 6. März. Heute vormittag kurz 8 Uhr sind Reichsminister Dr. Strese- vaun und Staatssekretär Dr. v. Schubert, (ine Stunde später Briand und Chamber­tin in Genf angekommen.

®r. Stresemann bei Briand und Chamberlain.

fk. G e n f, 7. März. Dr. Stresemann ßattete gestern Bttand einen ungefähr Istün- digen Besuch ab. Anschließend daran begab sitz der Reichsauhenminister zu Chamberlain, pir dem er eine ungefähr 2stündige Unter- «düng hatte.

Die „Times" beschäftigt sich in längeren Msführungen mit dem Verhältnis «wjetrußlands zu seinen westlichen «andstaaten und schreibt, daß nach Näch­sten. die gestern in London eingetroffen Md, Svwjettußland den Versuch machte, «tn Abschluß eines Nichtangriffspaktes tot Lettland durch neue Vorschläge zu be- Mleunigen. Dieses Drängen Sowjetruß- torbs auf den Abschluß des Paktes im Nenroärtigen Augenblick wird, so be- «uptet die „Times", von einigen auf- torksamen Beobachtern der europäischen Lage auf den Wunsch Sowjetrußlands zu- Ackgeführt, die britische Note mit dem