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CWtrnnHA- <-ttunn, Mardurg a 8. Donnerstag, den 17. Februar 1927

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-------- rührigen Lehrers uoerzeugte, machte hiervon einige Photo- Sraphische Aufnahmen, die auf demDeut- 'chrn Natursckutztaa 1927 in Kassel" ans-

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Ein 'Königreich' für ein Gegenmittelgegen

Kreis Frankenberg

Herzhausen. Die Arbeiten zur Be­festigung der Ufer des Edersees, die im ver­gangenen Sommer ausgenommen worden

Kreis Wittgenstein

X Laasphe. Am 6. März wird ein Löns-Abend veranstaltet, wozu der jüngste Bruder des Dichters verpflichtet ist.

(ä) Banfe. Zwei noch schulpflichtige Kinder hatten sich aus Furcht vor, Strafe am Sonntag von ihrem elterlichen Heim entfernt, um auf Reisen zu gehen. Nachdem die Polizei die Ortschaften absuchen ließ, wurden die bei­den Mädchen in dem 2 Stunden entfernt ge­legenen Dorfe Mandeln gefunden__________

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Kreis Biedenkopf

Dattenberg. Recht gemütlicher und genußreicher Stunden dursten sich am vergan­genen Sonntag abend die Gäste bei dem Win­tervergnügen des Radfahrervereins erfreuen.' Der Saal Clemens war bis zum letzten Platz gefüllt, und reicher Beifall lohnte die in an­genehmem Wechsel bargebotenen Unterhaltun­gen. Vornehmlich gefielen das Korsofahren 6er Marburger Radfahrervereins und die Darbietung des SchauspielsWenn du noch eine Mutter hast." Unter den Klängen der bekannten Weifenbacher Kapelle fand, man noch reichlich Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen.

Wolzhausen, 16. Febr. Gestern abend gegen 1 Uhr fiel bei der Einfahrt in den hiesigen Bahnhof (Strecke DillenburgWal­lau) ein Reisender aus Schwelm aus dem Zuge und brach dabei den linken Oberschen­kel. Der Unfall ist dadurch entstanden, daß der Reisende, bevor der Zug zum Halten ge­kommen war, die Plattform und dann auch das Trittbrett betrat, dort ausglitt und hin- unterstel.

Bieber. Dieser Tage fanden zwei große Brennholzversteigerungcn in den fürstlichen RevierenWindelbach" undHelfholz" statt. Während in der Windelbach sich der Preis für 100 Wellen durchschnittlich auf 30 Jl stellte, kamen diese im Helfholz auf 35 M. Buchen­scheitbolz wurde in beiden Distrikten gleich hoch mit 30 M te zwei Raummeter bezahlt. Für Eichenbrennholz zahlte man für dieselbe Quantität (2 Rrn.) durchschnittlich 2225 M.

(z) B r e i d e n st e in. Am Montag abend durchfuhr ein Stukkateur mit seinem Motor­rad, auf dem noch sein Bruder Platz genom­men hatte, in übermäßig raschem Tempo un­seren Ort. Sn einer scharfen Kurve vermochte der Führer nicht über sein Rad Herr zu wer­den und fuhr in voller Wucht gegen einen Stratzenbaum. Während der Führer des Mo­torrades an dem Baum vorbeiflog und ver- bättnismäßig günstig dabei wegkam, wurde der Mitfahrer mit aller Wucht an den Baum geschleudert, so daß er bewußtlos liegen blieb. Schwer verletzt trug man ibn von der Stelle.

1896, trifft < lnterelß

Marburg und Umgegend

» Pestalozzi-Feiern. In sämtlichen schulen und Lehranstalten fanden heute ,ur Feier der hundertjährigen Wiederkehr pes Todestages Pestalozzis entsprechende Festakte statt. Der weitere Unterricht fiel aU* J) ie Proben zur Neunten Sin­fonie sind, wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich, auf Mittwoch, den 23. Februar Eokel Freldhof, Damen) und Donnerstag, den 24. Februar (Lyzeum, Gesamtchor), festgelegt. Die Jahrhundert-Gedenkfeier Beethovens am 11. März wird eingeleitet dur^ die Coriolan-Ouvertüre, sowie durch daS Kyrie und Sanctus mit BenedictuS aus der Missa sollemnis. Orchester: Staats­kapelle Meiningen.

«Stadttheater. Die Aufführung von HebbelsJudith" (17. Februar) steht unter der Leitung des Herrn Oberregisseur Teletzy. Die beiden Hauptrollen der Judith und des Holofernes liegen in den Händen von Fräulein Baumann und Herrn Geffers. In dem außer­ordentlich figurenreichen Werbe ist fast das gesamte Personal beschäftigt, außerdem muß­ten noch einige Kräfte aus Frankfurt zur Er­gänzung des Herrenpersonals herangezogen werden.

* Messezüge. Messezüge nach Leipzig geben am 5. März von Aachen über Essen, Aalen, Basel aus Zürich, Beutben, Bodenbach aus Prag, Bomst aus Pofen, Bremen, Bres­lau, Karlsruhe, Kassel, Königsberg, Lübeck, Meiningen, Münster, Neheim Hüsten, Passau aus Wien, Saarbrücken aus Paris und Stet­tin, am 4. und 5. von Coburg, Düsseldorf über Essen, Frankfurt-M., Eildehaus aus Holland, Hamburg, Köln über Elberfeld, München, Solingen und Stuttgart, am 3., 4. und 5. von Nürnberg.

' Wichtig für Auszügler. Iw Vielen Fällen wurdew Anträge auf Bvr- zugSrenten von Auszüglern als Besitzern von Kriegsanleihen abgewiesen, weil man bei den zuständigen Stellen allzu schema­tisch vorging und nicht den Ertragswert, sondern den praktisch nicht in Betracht kommenden Berkaufswert der früher über-

Kreiö Äirthbain

-o- Kirchhain. Durch die Straßen un­serer Stadt bewegen sich seit einigen Tagen Wagen auf Wagen voll Eis, das auf der Eis­bahn, in Gräben und Teichen gewonnen wird und in die Eiskeller der Bierbrauereien und Hotels wandert. Da man sich bei der ersten Frostperiode mit Eis noch nicht eingedeckt hatte, hegten bisher die Hotelbesitzer schon Sorgen in dieser Hinsicht. Nun hat aber der Winter noch einmal Kehrt gemacht und hat alle diese Bedenken zerstreut. Ein kühler Trunk ist für den Sommer auch wieder einmal gesichert. Die nächste Fremdenvorstellung des Kasseler Staatstheaters findet am 27. ds. Mts., nachmittags Uhr, statt. Zur Auf­führung gelangt das LustspielDer Biber­pelz" von Gerhart Hauptmann. Einem hie­sigen Geschäftsmann geriet vor seinem Hause

Mittwoch veranstaltete der Kriegerverein einen wvhlgelungenen Familienabend. Der erwartete Besuch vom Berbandsvorstand blieb leider aus. Nachdem sich der Krieger­verein mit seinen Angehörigen sowie die Bertreter der übrigen Ortsvereine in statt­licher Zahl im Naumannschen Saale ein­gefunden hatten, begann der Abend mit einer kurzen Begrüßung durch den Ver­einsvorsitzenden Kam. Wieland Göttig 1. Kam. Lehrer Huhn hielt einen Lichtbilder- vvrttag über das Deutschtum. Er zeigte uns in etwa 70 Bildern, Landkarten und Aebersichten die Grenzen des geschlossenen Wohngebietes der Deutschen in Mittel­europa. Schöne Aufnahmen führten uns in die dem Reich entrißenen Gebiete, nach Oesterreich, Südtirol, Sudetenland. Ungarn, Siebenbürgen und zu unseren deutschen Brüdern im fernen Rußland. Das der Schule gehörige Epidiaskop leistete tteff- liche Dienste. Gedichtvorträge wieDes Deutschen Vaterlandes",An die Aus­ländsdeutschen", undBleibet deutsch" umrahmten die Bilder. Der Gesangverein half durch die wohlgelungenen Chöre Gotenzug",Mutterher", Mattosengrab" undFrisch gesungen" den Abend ver­schönern. Nach Beendigung des Licht- bildervorttages deckten Frauen und Mäd­chen die Tische zum Kaffee. Die Vereins- wittin versorgte uns mit kräftigem Trank. Wohl 120 fröhliche Menschen, alt und jung blieben noch einige Stunden zusammen in zwangloser Unterhaltung; manches tteff- liche Wort wurde gesprochen und manches gemeinsame Lied gesungen. Um 1 Uhr trennten sich alle mit dem Bewußtsein, einen schönen Abend verlebt zu haben.

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Führ« überwinternden Vögel und die Anfertigung ach, w to" Nistkästen für die nützlichen Meisen, Mai zi »svtschwänzchen usw. gemacht. Neben Kästen,

waren, ruhen jetzt. Aber wahrscheinlich nicht mehr lange, denn man denkt daran, im Laufe des kommenden Monats von neuem mit die­sen Arbeiten zu beginnen, und »war sollen noch mehr Arbeiter eingestellt werden,, als im letzten Sommer und Herbst. Auf diese Weise wird der Arbeitslosigkeit, die nach der Be­endigung des Holzeinschlages in den Wäldern in den benachbarten Gemeinden wieder ein- zuzieben drohte, gesteuert werden können. Mit Beginn des Frühlings werden auch die Ar­beiten zum Bau eines zweiten Kraftwerkes an der Edertalsverre in vollem Umfange aufge­nommen werden. Der Wasferstand der Eder­talsverre hält sich jetzt immer etwa auf der­selben Höhe. Das Becken ist nicht bis »um Rande gefüllt. Man will offenbar immer noch einen Teil des verfügbaren Raumes als Reserve bei etwaigem Hochwasser zur Ver­fügung behalten.

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Im Schaufenster der Kunstglaserei Schultz, Wettergasse, sind zur Zeit Aquarelle aus­gestellt, die nicht nur durch die glücklich« Auswahl ihrer Motive, sondern vor allem auch durch die künstlerische Auffassung und wirkliches Können des Meisters fesseln. Herr Justizrat Bork ist ja dem künstlerisch Inter­essierten schon längst bekannt als fernsin­niger Aquarellist der älteren Schule, aber gleichzeitig mit mehreren Bildern ist er noch nicht vor die Oeffentlichkeit getreten. So gibt er Gelegenheit, nicht nur als Cop ist (Alt-Marburg: Wettergasse mit dem Leichen­bitter), sondern auch mit eigenen Con- eeptionen vor der Kritik zu bestehen. Di« Aquarelle, für das Arrninenhaus bestimmt, werden im Jubiläumsjahr 1927 manch' alten Herrn erfreuen, wie sie als Kunst­werk an sich interessieren. Mit dieser klei­nen Ausstellung hat Herr Justizrat Bork bewiesen, daß er, über den Dilettantismus hinausgewachsen, beanspruchen darf, neben den ersten Marburger Künstlern genannt zu werden.

Wäre es nicht angebracht, wenn sich im Jubiläumssommer alle namhaften Mar­burger Künstler in einer Gesamt-Ausstel, lung zeigten?

Ernst Sangmeister.

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Ziegenhain. Der Wahlausschuß bat für die Wahl zur Landwirtschaftskammer innerhalb des Kreises Ziegenhain den Wabl- vorschlag unter der Bezeichnung Wahlvorschlag Landw. Ioh. Heinrich Schwalm, Immichenhain

»ugelassen.

Dem Wahlvorschlag geboren folgende Kan­didaten an: 1. Schwalm, Soh. Heinrich, Land­wirt, Smmichenbain, 2. Schlabach, W Ritter­gutspächter, Willingshausen, 3. Schmidt, Hein­rich, Landwirt, Ascherode, 4. Schlemmer, Hein­rich, Landwirt, Wiera. Da ein weiterer Wahlvorschlag nicht zugelassen ist, gelten die oben genannten Bewerber als gewählt.

Neukirchen. Am vergangenen Sonntag wurden hier die beiden Veteranen von 1870 und 1871 Kuhn und Kircher zur letzten Ruhe gebettet. Jedem der beiden Dahingeschiedenen folgte zum Friedhof unter Dorantritt des Krieger- und Miliiärvereins und des Tromm­ler- und Pseifferkorps, ein endlos langer Zug. In den beiden Grabreden, die Herr Pfarrer Freund hielt, gedachte dieser in warmen, herz­lichen Worten der Verstorbenen und hob her­vor, daß es doch ein seltenes Geschick sei, daß der Kriegerverein zwei seiner ältesten Kame­raden an einem Tage zu Grabe tragen müßte.

nbrat 1 Bauerbach. Das auch ein kleines 1 bring Dorf auf dem Gebiete des Vogelschutzes en. Ta Md der heimischen Vogelkunde Wertvolles ttelstani leisten kann, zeigt unser Ort. Auf Anre- ün Ko gong derBiolog. Vereinigung für Hessen" vesniq Marburg) hat unter der Anleitung des

punkt e aertöteten Bestrebungen der Wissenschaft, r Land Dr. Sunkel, der Vorsitzende der Biol. Vgg. über » f. H., der sich jetzt hier an Ort und Stelle k Anw m>n den vogelschützerischen Arbeiten der >ie Sta «auerbacher Schuljugend unter der vor- tmung südlichen Leitung des

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Fried $ üddingshausen. Dieser Tage on Str «labe der Schulverwalter Müller, der etwa ein. 2 ibei Jahre in unserer Gemeinde amtierte, ihre 1 jPmt Lehrer an der Volksschule zu Reinhards» "" ' ernannt. Schüler und Erwachsene sehen

dre aus glatten Bretter^ gezimmert sind, wurden auch welche aus hohl«« Baum­stämmen und Aststücken hergestellt, also aus Material, das als Brennstoff doch nur ge< oaenanF»Mn Heizwert hätte. Die Deckel der wrhP ! P^Ien sind alle so eingerichtet, daß sie ein leichtes Oeffnen ermöglichen: denn im Früh- AuX H* und Sommer sollen die darin erbrü« % ieten Vögel mit nummerierten Fußringen X « de- Vogelwarten (durch dieBiol. &jg. infiihru 1" Hessen") gekennzeichnet werden, um lhr j Aben zu erforschen. So wird durch die na Euerbacher Schule praktischer Vogelschutz tua, n« getrieben, der der heimischen Bodenkultur Wüte kommt) zugleich bedeutet dies eine orderung der auf die Erforschung der Bischen Vogelwelt und des Vogelzuges

wrfchung anzuregen. Hoffentlich folgen im Sntereffe der Sache noch recht viele Schulen soll > «s« Beispiel von Bauerbach! ES sei in «Jem Zusammenhang darauf hingewiesen, ! die früher nur im Wald brütenden : Stare sich erst in Bauerbach selbst ansie- "titen, als, angeregt durch ein kurfürst- nbgerii Edikt, dort die ersten Starenkästen tnd Ato *m etroa 1860 auf gehängt wurden, gertöt^ LOberrosphe, 15. Febr. Der hiesige Molsch > Turnverein beschloß in seiner letzten Monats- s. 1 Sammlung bte Anschaffung einer Fahne, Phil r« noch in diesem Sabre eingeweibt werden

gebenen Güter der Beurteilung der Be- dürftigkettSfrage zu Grunde legte. ReichS- tagSabgeordneter Dr. Becker-Hessen (Deutsche Bolkspartei) hat sich deshalb an den Reichs­finanzminister gewandt, um eine entgegen­kommendere Behandlung dieser Anträge durch die Ausschüsse zu erzielen. Erfteu- licherweise haben diese Bemühungen vollen Erfolg gehabt. Der Herr Reichsfinanz-- minister hat die ihm vorgetragenen Gründe de wui anerkannt und durch Rundschreiben auf ble us ~.aj jur Entscheidung der Vorzugsrentenanträge : I berufenen Stellen im Sinne einer sozialen Vesinnu -uub weitherzigen Behandlung des Alter­st aurgi teilsberechtigten eingewirkt.

'Lebensüberdruß

bedrohlich, im Steigern. Jn der Tai hat auch

imme u Lehrers unsere Schule diesem Gebiet ihre dwarni Aufmerffamkeit zugewendet. Die Schüler haben mit Eifer und Begeisterung sich an - Me Herstellung von Futterstellen für die