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Jugendpflege,
Kerli«, 24. Jan. Wie verlautet, ist in It, heutigen Besvrechung in den Sanvt- des gestern vom Reichskabinett «^gestellten »orlanfigen Negier ungs- gk«gra«m« schon eine weitgehende Annäherung zwischen den verhandelnden Aeichsministern und den Deutschnationalen «zAglich gewesen. Eine Ausnahme bilde« die tnzialuolitischen Forderungen des Asarrschen Programms und die Auerlennung h« Symbole der Republik.
Sie ausliihrlichen Einzrlbesvrechungen über Ke Sozialpolitik, in der auch keinerlei -i-derntsse zu erwarten sein solle«, «erden in her Fortsetzung der Berhandlunge« am Dlens- tee stattlinden. Ebenso besteht m der Schul - -Politik zwischen de« Deutschnationalen und le« Zentrum die weiteste Ueberein.
Sienslag.
«y. Januar 192?
m« ^vberd-sstsch« Settung- er- scheint sechsmal wöchentlich. De» lugspreis monatltch 2 GM. aus» schlleßi. Zustellungsgebühr, durch
Zu Den Verhandlungen über die Restpunkte.
ft Paris, 25. San. Di« Botschafter« konferenz erhielt auS Berlin «inen Bericht der interalliierten WilitSrkontrollkommission über die im Dang befindliche« Besprechungen hinsichtlich d«S «riegSmatemalS. der geprüft
angenommen.
Da» Gesetz soll a« Kraft treten.
«* I Englands Trupvenmacht gegen China
6 ' WW ManttrII ter «nnlenrtfl'ttung
9». 8» 62.30819. Mardurs a. Laba
Der Anzeigenpreis beträgt für de» 10 gespellt. ZeUeuurtlltmete, 0.08 «M„ kleine Daran,eigen 0.06 SM., amtliche und auS- wärttge Antigen 0.10 GM. Bel schwierigem Satz sowie bet Platz- dorschrist 50*1, Aufschlag. - Sammelanzeigen 100 •/,, Aus» schlag. Reklamen der Millim. 0,40 «M. Zeder Rabatt gilt als Varrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle mll> Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Goldmark = '/«^Dollar.
Mrußislbrr Lantlag
Berlin. 24. Jan. Die zweite Beratung des Wohlfahrtsetats wird mit der weiteren allgemeinen Aussprache zum Abschnitt „Allgemeine Dolkswohl- fahrt" fortgesetzt.
Abg. Gteinhoff (Dnatl.) setzt sich dafür ein, daß die Kleinrentnerfürsorge reichsgesetzlich geregelt wird, sodaß die Kleinrentner einen Rechtsanspruch auf eine Mindestgrenze erhalten. Der Redner begründet weiter einen deut- nationalen Antrag, zugunsten der Zivil- blinden.
Wohlfahrtsminister Hirtsiefer
Streik«. Maschtnendefekte «der (jnB#ttotet Ereignisse ausfallend« gksmern wird kein Ersatz geleistet. Verlag d. Dr. § pitzeroth, flnttf der Univ.-Buchdruckerei d.
Aug. Koch. Markt 21/23. »ernsprecher: Nr. M. u. Rr. 65. Postscheckkonto; Amt Frankfurt 4. M. Nr 6016. — Sprechzeit je» Redaktion von 10—11 und st,1—1 Uhr.
Sir nrot -lMsanIM
ff Berlin. 25. San. Wie der demokratische Zeitungsdienst erfährt, ist beabsichtigt, insgesamt 500 Millionen neue Reichsanleihen aufzulegen. 200 Millionen sollen auf die öffentlichen Kassen verteilt werden, während 300 Millionen auf den Markt gebracht werden sollen.
ff. London. 25. Jan. Rach einem Communis des Kriegsmiuisteriums werden die Schanghai-Verteidignns»- StreitkrSfte unter dem Kommando des Generalmajors John Dnnean. aus der 13. und 14. Jnfanteriebrigade, der 20. indischen Jnfanteriebrigade, der 2. englische« und 2 Punjab-Brigaden bestehen. Hinzu komme« ferner Artillerie, eine Panzerwagen-Kompagnie und zwei Kompagnie« technischer Hilfstruppe«. Generalmajor John Duncan wird heute nach China abreisen.
Abtransport indischer Truppen nach China ff. New Delhi. 25. Jan. Die hier für China bestimmten Bataillone haben Abmarschbefehl erhalten. Mit ihnen gehen eine Batterie Gebirgsartillerie, eine Ab- teilung mittlerer Artillerie, eine Kompagnie Pioniere und die notwendige« Hilfstruppe«.
Die australischen Arbeiter gegen eilte Intervention in China.
sf. S i d n e q. 25. Jan. Die australische Arbeiter-Union nahm bei einer hier abgehaltenen Konferenz einstimmig eine Cnt- schließung a«, unverzüglich einen Feldzug g e g e n die Intervention in China zu eröffnen. um zu verhindern, daß australische Truppen oder australische Kriegsschiffe nach China gesandt werde«.
ergreift dann das Wort zu längeren Ausführungen. Für die Kindererhv- lungs- und Heilfürsorge sind vom Hauptausschuß mehr Mittel eingesetzt worden. Die von Jahr zu Jahr um viele Millionen steigenden Ausgaben für die
sind Darlehnsbedingungen für die von der Erwerbslosigkeit besonders betroffenen Provinzen und Gemeinde« g ü n st i g e r g e st e l l t. Ich mutz Einspruch erheben gegen die Beschwerde der Rheinprovinz, bei der Vergebung schlecht bedacht worden zu sein. Zur Zeit sind in keinem Bezirk die Mittel der produktiven Erwerbs« losenfürsorge erschöpft. 10 Prozent der Not- ftandsarbeite« entfielen auf Sport- und Spielplätze, vier Prozent auf Bauswffher- I stelluna und Herrichtung von SiedlungS- gelänbe, 13 Prozent auf Meliorationen.
stimmt»«,, da beide Partei«« aus dem Bo- Ne des christlichen Bekenntnisses stehen. Alles h allem, so wird von beteiligter Seite ver- tzchert, verlaufen die Berbandlunge« «rfolgoersDrechend.
Der Reichskanzler Dr. Marx empfing heute nachmittag den Abg. Dr. Scholz von der Deutschen DolkSpartei. Im An- Muß daran wurde der Abg. Drewitz ton der Wirtschaftlichen Bereinigung empfangen, dem gleichfalls das Regierungs- Programm vorgelegt wurde. Abg. Dre- tzditz erklärte, wie das Wolff-Büro erfährt, daß seine Partei sich an einer bürgerlichen Regierung beteiligen würde. Die Stellungnahme zu dem Programm und Sr Frage, ob seine Partei selbst mit knistern im neuen Kabinett vertteten sein werde, behiell der Abg. Drewitz der graf» Lonssihung am Dienstag vor.
Lerftärkueg für das japanische China« geschwader.
ff London, 25. Jan. Nach Meldungen aus Tokio sind gestern vier Zerstörer zur Unterstützung des spanischen Chmage- schwaders nach Schanghai abgegangen.
Das Manifest der Kantvn-Regierung.
Auch nach den Aeutzerunsen der Blätter zu schließen scheinen sich die Verhandlungen Dr. Karr' auf gutem Boden »u befinden. Heber das von Dr. Marr vorgelegte Eerivve eines Ke gier uns-.Programms ist wie der „®erl. Lokalanreiser" schreibt,zwischen Zentrum und Deutschnationalen ziemlich reibungslos verbandelt worden.
Di« „D. A. 3“ erNärt, in parlamentarischen streifen betracht« man die Einigung als faktisch vollzogen.
Die „Täglich« Rundschau" schließt aus dem Bericht über die gestrige Sitzung der deutschnationalen Reichstagsfraktion, daß die Mehrheit der Fraktion einen günstigen Ausgang der Verhandlungen anstrebt.
Die „Germania" schreibt: Aehnliche Töne, wie die Liberale Bereinigung anschlägt, sind schon seit Tagen in den Spalten der „Täglichen Rundschau" vernehmbar. Sie »eigen, wie wenig Berlatz in kulturpolitischen Dingen auf die Volksvartei ist.
Nach dem „Berliner Tage blatt", ist gestern vormittag bereits, wenn auch nicht offiziell, die Personenfrage des neuen Reichskabinetts erörtert mord::. Als deutschnationale Kandidaten für die Besetzung der Reichsministerien des Innern, der Justiz und der besetzten Gebiete werden von dem Blatt die Abgeordneten M a l l r a f, v. S t a u f f e n- berg und Treviranus genannt.
Ci« deutschnationales Dementi zur Koukordatsfrage.
B e r l i n, 24. Jan. (WTB.) Don feiten der d e u t f ch n a t i o n a le n ReichS- taggfraltion wird folgende Erklärung abgegeben: Einige Zeitungen wiederholen trotz der Mittlerwelle erfolgten energischen Zurückweisung seitens aller angeblich beteiligten Peiflonen die Behauptung, daß zwischen katholischen Abgeordneten der deutschnationalen ReichStagsftaktton und des Zentrums Anterhandlungen unter Beteiligung hoher katholischer Würdenträger behufs Annäherung der beiden Parteien u. a. über die KonkordatSfrage ge» führt worden seien. Wir können nach Ruck« frage bei allen fatholifcyen Abgeordneten der deutschnationalen Reichstagsfraktion nochmals erklären, daß dorgedachte Meldungen in jeder Hinsicht unwahr find und nur als Tendenzlügen gewertet werden könne«.
SeulMr strWtag
Berlin, 24. Jan. Auf der Tagesordnung steht die Einzelberatung des Gesetzes zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten.
Unter Ablehnung der sozialdemokratischen und kommunistischen AenderungSanträge werden die Paragraphen 2 und 3 in der Ausschutzfasiung angenommen. Zum Par. 4, der die Zwangsbehandlung betrifft, wird ein Antrag der Regierungsparteien angenommen, der besagt, daß anonyme Anzeigen nicht berücksichtigt werden dürfen, und datz in den übrigen Fällen der Anzeigende über die Verdachtsgründe vernommen werden mutz. Die Par. 5 und 6 werden in der Ausschutzsassung angenommen. Beim Par. 7 wird auf Antrag BickeS (D. Dp.) die Regierungsvorlage wiederhergestellt. Das SrztlicheBehandlungs- m o nvpol erstreckt sich endlich nicht nur auf die ansteckenden, sondern auf alle Geschlechtskrankheiten und Krankheiten ober Leiden der Geschlechtsorgane.
Zum Par. 11, der das Anpreisen von Heilmitteln oder Verfahren zur Heilung oder Linderung von Geschlechtskrankheiten verbietet, wird ein Antrag Himbertz (Soz) angenommen, datz aufklärende Dor- träge, Schriften oder Darstellungen über Geschlechtskrankheiten und ihre Verhütung nicht unterdiesBerbot fallen sollen. Im übrigen werden die Par. 8—13 in bet AusschuMassung angenommen.
Par 14 bedroht mit Strafe denjenigen, der ein Kind, für dessen Pflege er zu sorgen hat, von einer anderen als der Mutter stillen läßt, ohne vorher im Besitz eines ärztlichen Zeugnisses darüber zu sein, datz gesundheitliche Bedenken gegen das Stillen nicht vorliegen. Auf Antrag Dr. Bayershöfer (Bayer. Vollsp.) wird die Strafbarkeit dann ausgeschlossen, wenn in Notfällen das Kind einer anderen Person zum Stillen übergeben werden mutzte. Der Rest der Vorlage wird nach Ablehnung sozialdemokratischer und kommunisti'cher AenderungSanträge in der Ausschuhfassung
________ __________sich das Hau» auf Dienstag 3 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen Heinere Vorlagen.
Obtthcfrifdic fflatiuro« Fettung IgMHMW
Mieiaerfurldaofmtztv VerkändiNMgsbMfMdkreisÄarbW
Bart-.r«. 3m. (») So»« aus Hankau berichtet, erklärt die Kanton- Regierung in einem längeren QRanifcft, daß ein wirklicher Friede solang nicht bestehen könne, als Ehina seine Unabhängigkeit nicht wieder erlangt habe. In dem Mamfest wird erklärt, daß die Rechte der ausländlichen Staatsbürger ebenso wie die ihnen schul- dige Gerechtigkeit nicht außer achä gelassen . Durchführung der Fürsorgeerziehung von^den ausländllck^nBajönetton'und den von denen der Staat Zweidrittel zu tragen rtiKtfänMfdSen Kanonenbooten abhängig ge- I hat, und wofür im Haushalt für 1927 schon S”SeflSnB Ä 23 Millionen eingesetzt sind, während der
Äto aU« SauoWfär 1924 S MMl-a-n «...
Amen »mch D-chandlmigm anstatt durch hl-ll. fortan, «rast« 'Bcralungaa darüber bewaffnete Interventionen geregelt tour* I wie einem weiteren Steigen der den Die Kantonregierung erbiete sich. I Kosten Einhalt geboten weroen kann. nüt‘ feder der Mächte auf der Grundlage Die nötigen Vorbesprechungen haben be- iS Äffin ZonLdnM. -a »achoata-n.
Chinesisch-französischer Zwischenfall. i gärten auch als Vorbeugungsmaßnahme fk Paris, 25. San. Rach Blättermxl- I a tojr{en. Das Zusammenwirken oon düngen au8 Hongkong ist der 1 r an z o^r- i gtaat> Selbstderwallung und freier Wohl- sch« Konsul in Hongkong wi* fahrtspflege hat sich gut enttoidelt. Das nf?e"ge“T worden' keimende Gesetz zur ^kämpfung der ®e- D m» D^ckeruna ^bah er nicht die schlechtskrankheiten und der Ausbau der Konzesfionszone verlassen werd«. I weiblichen Polizei wird der Gefährdeten-
_________ I fürforge vermehrte Aufgaben bringen. A«f
» m. 11. __I und zwar sowohl der Leibesübungen wie
Stiiofwrt in der mMlvryr der geistigen und sittlichen Beeinflussung Dmch dl« Tagespreise glast °l«
Meldung, daß durch ein ^^^tz""un- Schaffung besonderer heimatlicher mehr die Ermächtigung zum Sportflug für I Stellen für die Bezirksjugendpfleger Reichs^hrofsiziere ertei^ wor^n sei S^e l^e n^fur^°^Dez.rts^ g^
®*e Da wir die obligatorische Fortbildungs-
fahren, trifft die.Meldung m dieser, Form nicht besitzen, wird die Ein-
nicht zu. Tatsächlich sind'vielmehr Vie bDn Äutfen ^der Art, die die
Bestimmungen über flugsportllche Betätt ^ngen Menschen auf ihren späteren Beruf 9“n9 Mai vor bereiten, von meinem Ministerium gern
1926 in KÄrfi ÄffenTn uLersttitzt.
^rgi?"dürfen Äglich "im^Spvrtfliegm, hat im vergangenen Jahre ein überaus K^eig^ Kosten? Lne Wfe rite «ngüÄ Sonderurlaub Ausgebildet wer Herbst vorigen Jahres bürste vorwiegend
zwar bis zur Hochstzahl 36, Vvmersten % ben lanbwirtschaftlichen Arbeiterbedarf Januir 1926 ab dürfen Mrlich 6 Ermach- zurückzuführen sein, unb von ben 880 000
tigungen zur Ausbildung erteilt werden, unierftützien Erwerbslosen am 15. D.zember
nach 6 I ihren jährlich drei neue für etwa I 1926 wohnten auch fast 250 000 auf dem
fteilverdende Ermächtigungen. Ermächtt- Lande. Die Not wird umso schlimmer, je
aunaen ausscheidender Inhaber dürfen im länger die Wirtschaftskrise und damit die folgenden Jahr über die festgesetzte Ror- I Arbeitslosigkeit des Einzelnen dauert. Jm- malzahl hinaus ersetzt werden. Reichs- wer größer wird die Zahl der
tocbrancrehörige, die vor dem 1. 5. 1926 Erw « rbSl 0 se n, di« der Höchstdauer der
einen Flligzeugführerschein befaßen, können Z^r^loftnunterstützung nahe kommen bis zur Höchstzahl von 36 wetterfliegen. zur Zeit In Preußen
---♦--- I etwa 90 000 Erwerbslose befinden. Gerade die letzten Wochen haben verschiedene Verbesserungen für die Erwerbslosen gebracht, wie die Weihnachtsbeihilfe, die Neuregelung der BedürstigkeitsprÜfung und der Pfllchtarbeit. Angesichts der ungünstige Lage des Arbeitsmarktes gewannen d Maßnahmen erhöhte Bedeutung, die auf eine Umschulung oder Fortbildung der Erwerbslosen hinzielen. Auf dem Gebiete der