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Der Sieg -es nationalen Ge-ankens in China

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Sericht zu Bringe«, rief in Mexiko ein all­gemeines Gefühl bet Erleichte­rung hervor. Die Bekanntgabe von Äel» loggs Aeußerungen führte sofort dazu daß die ungewöhnliche Spannung, die in bet vergangenen Woche herrschte, sofort uach- ließ. So wirb jetzt bie Hoffnung ausge­brückt. bah bie Verhandlungen, bie einem Schiebsgerichtsverfahren vorangehen müs­sen. ht versöhnlichem Geist geführt werbe«.

R e w q o r l. 19. Jan. Associated Preß melbet aus Mexiko, bie Erklärung Kel­logg s. bah er bereit sei, bie MeiuuNgs- vetschiebenheiten über bie Anwendung des Petroleumgesetzes vor ein Schied»-

SMchs LlMbkWüM

Die Billigung Ser Außenpolitik Briands

Stott tm Uneinigtdt und StMkdmv des Kabinetts Roinmtt

nett Poincare für äußerst gefährdet, da sich die jetzige Verschleppungstaktik nur noch über eine kürzere Dauer wird fort- setz-'n lassen.

Ein Nmdnisoettmg Mans mtt Rittelamkktta?

Marburg a. Ma

Ttt Anzeigen-re« beträgt für den 10 gespalt. ZellemnMtmetrr 0.08 «M, kleine Saran,eigen 0.06 amtliche und aus­wärtig« Anzeige» 0.10 SM. Se« schwierigem Satz sowie bei Platz, borschrtst SO«/, Aufschlag. - Sammelanzrigen 100/, An­schlag. Reklamen der Millitu. 0,40 SM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch di« Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

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vonnktSlag, Wi 20. goneor 192? PW »Vberbespsch« Zeitung» «.

iVberlsMsche Zeitung

mittelametikanischen Republiken Abschluh eines Bündnisvertrages leiten. Man wisse jedoch nicht, ob versuch zum Ziele führen werde.

ft Ho ei f nach

Ueber den weiteren Verlauf der Sitzung erfährt der Pariser Vertreter der Tele- graphen-Union von gutunterrichteter Seite noch folgendes:

Auf Befragen erklärte Briand, daß er bereit fei, sich mit Deutsch­land über eine vorzeitige Räu­mung des Rheinlandes zu ver­ständigen, wenn er Klarheit über die Entwicklung der Dinge zwischen heute und dem 1. Februar oder nach den Beschlüssen der JnvestigationSkommission des Völker­bundes habe, Beschlüsse übrigens, in die er volles Vertrauen setze. Auf der anderen Seite versicherte Briand, daß er nicht da» geringste Mißtrauen gegenüber Deutschland habe. Zu Beginn der Sitzung ereignete sich ein be­merkenswerter Zwischenfall. Der Vorsitzende der HeereSkommission, General Girod, hatte gestern abend Briand um die Erlaubnis gebeten, daß die Mitglieder der HeereS­kommission der Sitzung beiwohnen dürften. Briand erklärte seine Zustimmung, die AuSschußmitglieber »erweigot- ten jedoch heute den RklitLrG den Zutritt au* Sitzungssaal,

schlich!. ZustelllmgSgebübr, durch pwP»st2^22 SW.Für etwa infolge Ctatti. Waschin en de fett« »der ^maitarer Lretgntff« ausfallend« gkmmue« wird kew Ersatz ge­leistet. Verlag». Dr. 5 Kitzervth, Druck der Univ.-Buchdruckerei d. Aoh. Ang. Koch. Mark« 21/23. Arnsprecher: Nr. 54. u. Rr. 55. Postscheckkonto: Amt Frankfurt e. <üt Nr. 5015. «Sprechzeit der Redaktion von 1011 und

hl1 Ubr.

$»»». 19. Jan. Rach einet Meldung , .

Xe,i<>. **** aufflammen zu lassen. §n

Paris, 19. Jan. Ueber die heutige Sitzung des Kammerausschusses für auswärtige Angelegenheiten wird folgendes offizielle Communiguü ver­breitet:

mer erklärte, daßer feine Kollegen sich untereinander über eine Politik'ins Klare bäte kommen lassen, die er selbst nicht billige". Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß die sehr tiefgehenden Mei- nungsverschiedenheiten innerhalb des Ka­binetts in vollem Umfange weiterbestehen, daß aber aus Furcht vor der Währungs- und Wirtschaftsfrage zurzeit niemand wagt, unter der Decke schwelenden Dranb

--------' " politischen Krei.

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Berlin, 19. Jan. Das Haus setzt bie Beratung der liebersicht über die Einnahmen und Ausgaben der

vreubischen Landwirtschaftskammer« und die von ihnen erhobenen Umlagen fort.

Abg. Peters- Hochdonn (Soz.) kritisiert die Tätigkeit der Landwirtschaftskammer als parteiisch und rügt die allzu hohen Ent­schädigungen, die ihren Dorsitz-iden teilweise gewährt wurden. In die Kammern müßten Arbeiter hinein.

Abg. Dr. Hoesch (Dntl.) tritt dem Vor­redner entgegen, in Sachsen z. D. überwiege der Einfluß der Vertreter des mittleren und des Kleinbesitzes erheblich. Alle Angriffe feien lediglich Parteiagitation. Die Aufgaben der Kammern seien aber zu ernst, als daß man unwidersprochen solche Angriffe ins Land hinausgehen lassen dürfte.

Der Ausschußantrag, die Llebersicht der Regierung für erledigt zu erklären, wird gegen Sozialdemokraten und Demokraten, der kommunistische Antrag auf Vorlegung einet Uebersicht über die den Kammern 1913 und

Der Kammerausschuß für auswärtige An­gelegenheiten ist heute nachmittaa zusam­mengetreten, um das Exposä des Ministers für auswärtige Angelegenheiten Briand über die auswärtige Lage entgegen zu nehmen. Briand erstattete sehr ausführ­lich Bericht über die in Locarno, Genf und Thoirh verfolgte Politik und erklärte, datz er unter allen Umständen mit der Regie­rung in vollem Einvernehmen gewesen sei. Er hat ferner auseinandergesetzt, daß die Jnteralli ierte Militärkontroll-Kommission

am 31. Januar durch einen Jnvestiga- tionsausschuß des Völkerbundes, der von einem französischen General geleitet werde, ersetzt werden würde. WaS die Räumung des Rhein la ndeS be­trifft, so hat Briand erllärt, datz diese Frage in Genf nicht gestellt worden ist. Er hat gegen die darüber geführte Campagne protestiert. Briand ging dann auf Die Lage in Europa und im fernen Osten ein. Er teilte mit, welche Friedenspolitik Frankreich überall verfolgt habe. Alsdann antwortete er auf verschiedene an ihn von Ausschutzmitgliedern gerichtete Fragen und erklärte wiederholt, datz bei Der Durch­führung dieser Politik in keinem Augenblick die Regierung und das Parlament wegei der ernsten Fragen, die aufgeworfen werde! würden, vor eine vollendete Tatsache gestellt werden würde und datz er in dieser Hin­sicht in Zukunft ebenso handeln werde wie bisher.

Die Ankündigung, daß Briand in Heber» einstimmung mit dem französischen De-

I samtkabinett am Mittwoch Nachmittag dem Kammerausschuh für auswärtige An-

I gelegenheiten über die gegenwärtige Hal-

I ttmg Frankreichs Deutschland gegenüber

I berichten werde, hatte ein bemerkenswertes

Vorspiel zur Voraussetzung, das am I Dienstag m der Sitzung des französischen Ministerrates vvnstatten ging. Denn de- facto fiel hier bereits in nicht für bie Oeffentlichkeit bestimmten Kontroversen, in denen die gegensätzlichen Auffassungen in» I nerhalb des Ministerrats einem Ausgleich entgegengeführt werden sollten, die Ent­scheidung über den Ausgang der Mitt­wochsdebatte im Auswärtigen Ausschuß

I der französischen Kammer.

Man sah daher nicht ohne Grund dem Ausgang der Besprechungen im Rahmen des Ministerrates in den politischen Krei­sen um den Quai d'Orsay mit einiger Be- sorgnis entgegen, umsomehr, als die be­stehenden Gegensätze durch die Hetzkam­pagne der Pariser nationalistischen Presse, die einem organisierten Kesseltteiben gegen den französischen Außenminister verzweifelt ähnlich sah. eine auherbedenkliche Zuspitzung erfahren hatten. Die Dienstag-Morgen­blätter der Rechtsparteien hatten denn auch bereits den Ausbruch eines offenen Kon- flifteS im Ministerrat vorausgesagt. Zn- bessen hatten sie die Rechnung ohne den natürlichen Verstand gemacht, der eine Katastrophe veraussehen muhte, wenn die Unkenrufe der ftanzösischen Rationalisten sich verwirkllicht haben würden. Man kam I denn auch zu einem amtlichen Communique. in dem man die schönste Einigkeit inner­halb des ftanzösischen Kabinetts vor­täuschte. Auch Herr Briand selbst feilte nach dem Abschluß des Ministerrates in ben Wandelgängen der Kammer mit, daß, nachdem er in seinem Expose sich über sämtlichen wichtigen Tagesftagen, über Lo- I carno, Thoirh, das Rheinland, die Bot- schasterkonferenz und anderes mehr aus» | Mrlich geäußert habe, ihm die einstimmige I Billigung des Kabinetts zuteil geworden I sei. Er untersttich insbesondere, daß er I sich mit dem Ministerpräsidenten in völ­liger Aebereinstimmung befinde. I

, Wie es indessen in Wahrheit mit dieser vsel gepriesenen Einigkeit bestellt ist. er» gibt sich aus Indiskretionen des früher I linksstehenden, jetzt aber in die Hände des I Comite des Forges übergegangenenQuo- tibien, wonach der ausgesprochenste Seg- n^r BriandS, Marin, feinen Freunden I ebenfalls in den Wandelgängen der Kam- I

I Bei Besprechung des vom Landwirtschafts-' ausschutz zu Annahme in der Ausschutzfaf- sung empfohlenen volksparteilichen Antrages.

I der das Staatsministerium ersucht, beim I Reiche für eine Prüfung der Frage eines au»- I reichenden

Zollschutzes für Mehl trab Zucker

unter der Beachtung der Belange für den I Kartoffelbauer einzutreten, führt

Abg. Hoesch (Dntl.) aus, daß vor dem Kriege weit mehr Mehl ausgeführt als ein­geführt wurde. Dies sei ein glücklicher Zu» I stand auch für das Kleingewerbe gewesen. I Heute sei es leider umgekehrt. Deshalb

brauche man einen starken Zollschutz für Mehl. ^A^. Aoeingh (Ztr.) betont, daß der Ausschußantrag auf die Erhöhung des Mehl­zolles von 10 auf 12 Mark für den Doppel- -entner bezwecke. Der Zuckerzvll solle zu« I Schutze des deutschen Zuckerbaues von 10 auf 15 Mark erhöht werden. Damit aber keine Konsumpreiserhöhung ein tritt, soll die Zucker­steuer von 21 auf 14 Mark ermäßigt werden.

Abg. Graf zu Stollberg«Wernigerode (D. Bpt.) hebt hervor, die Preissteigerung für Mehl und Zucker sei nur eine vorübergehende Erscheinung, die nach der unter Zollschutz zu erreichenden Prvduktionssteigerung durch eine P^issenkung abgelöst werden würde. (®e-

Der Ausschußantrag wird mit den Stimmen ber Rechtsparteien und des Zentrums ange­nommen.

Das Gesetz über Bereitstellung von Staats­mitteln zur verstärkten Förderung des Baue« von Landarbeit erwvhnungen wird gleichfalls nach den Ausschußbeschlüssen angenommen.

Ss folgt die zweite Beratung der Anträge D r u n e ck (Dntl.) und P o r f ch (Ztr.) auf

Ermäßigung bet Serichtsgebühreu.

Abg. Göbel (Ztr.) berichtet über die De» Datungen des Ausschusses, der unter Ableh­nung der Anträge sich für Annahme eines Entf chlleßungsantrages ausgesprochen hat, daS Staatsmmisterium zu ersuchen, unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen bezw. eine Verordnung zu erlassen, wodurch die Ge­bührensätze des preußischen Serichtskostenge- setzeS in ein angemessenes Derhält» ni4 zum Vorkriegsstand gesetzt wer­den. Schließlich soll das Ministerium ersucht werden, in Verhandlungen mit den Länder- regierungen einzutreten zwecks Dereinheit- lichung oder Annäherung der in den einzelnen Landern geltenden Gebührensätze.

Ein Vertreter des Justizministeriums stellt die Vorlegung des Entwurfes innerhalb der nächsten drei Monate in Aussicht.

Rach längerer Aussprache, in der Sozial­demokraten und Kommunisten sich gegen den Antrag aussprechen, vertagt sich das HauS auf Donnerstag 12 Uhr. Dann sollen wahr- scheinlich auch die Abstimmungen stattstnden. Ferner Geint Vorlagen.

I«. in deren Eemeinderat und andere« «waltungsfteüen auch chinestsche Vertre- * sitzen werden.

Ernste Lage in Futscha«.

ft. London. 20. Jan. Der Pekinger "respondent desDaily Telegraph" ^«t: Die Nachrichten an» Futscha« lau« * immer ernster. Siu Misfiouar ist er. ttbet worden. Zwei Hospitäler, ei»e «le und eine amerikanische Misst-« wur. 1 ««Plündert. Der chi-efische Admiral *ete die Hinrichtung der Plünderer ae. ® aber nicht mehr Herr der Lage.

Deutscher ReWtag

Berlin, 19. Januar.

Präsident Lobe eröffnet Die erste Sitzung im neuen Jabie mit einem von den Abgeord­neten stehend angehörten Nachruf für den ver­storbenen sozialdemokratischen Abg. Zubeil. An Zubeils Stelle ist der Schriftsteller Kurt

Smllind vmichstt auf Man

Die englische Presse berichtet über Be­schlüsse, die das Londoner Kabinett hin­sichtlich bet wetteren Haltung Englands in China gefaßt hat. Danach dürste es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß Eng­land endgültig auf seine frühere Politik ber starken Faust im fernen Osten verzichtet «nd ganz im Sinne seines Weihnachts­memorandums nunmehr dazu übergeht, mit den Chinesen über die künftige Ge- Mung der Beziehungen auf der Basis ber Gleichberechtigung zu verhandeln. Eng- i land unterwirft sich, wie es in einem Lon­doner Blatt bezeichnend genug heißt, der -Höheren Gewalt". Es ist bereit, China großmütige Konzessionen" zu machen.

Nachdem nun aber einmal die Lawine der nationalen Unabhängigkeitsbewegung in Hina ins Rollen gekommen ist, darf man ti füglich bezweifeln, ob die Chinesen sich 3 noch mit Zugeständnissen begnügen. Der Außenminister der Kantonregierung Tschen, ; hat gerade jetzt in einem Telegramm an j benDaily Expreß" sein Programm Eng­land gegenüber ziemlich klar bargelegt. Die tantonregterung steht auf dem Standpunkt, »ß durch die Uebemahme der britischen vnzessionen in eigene Verwaltung der antonregierung ein neuer status quo ge- hasten sei. Mtt anderen Worten: die Re- ierung in Kanton betrachtet sich vorläufig e facto als Herr m den britischen Kon- essionen.

, Daß es England gelingen wird, seine Lhere Machtstellung hier wieder herzu- «Öen, glaubt man offenbar auch in London itzt mehr. Man wendet sich dort jetzt st viel größerer Sorge den Vorgängen in Hanghai zu, und das englische Kabinett >ll ja auch beschlossen haben, seine Rechte 1 Schanghai unter allen Umständen zu chaupten, und um diesen Standpunkt noch i unterstreichen, hat man neue Streit­est« in See gehen lassen. Man rechnet in I ntbon damit, daß Japan England bei der I erteibigung ber Chinaniederlassung unter- I itzt. Daß dies in Wirklichkeit ber Fall tzl wird, erscheint vorläufig aber noch I cfelhast.

u Die Instruktion von O'Malley.

ft. Lo « don. 20. Za«. Dem diploma-

Korrespondeuten derMoruing I st" zufolge laute« die de» britische» atreter in Haukau für seine Be- I »rchungen mit dem kantonesische« Außen. I Bister erteilten Anweisungen dahin, daß I k-ßbritannie» bereit sei, die britische «uzessiou in Hankau in eine au»- I