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fien. Aus Kreisen des Landtags wird dazu bemerkt, daß der Memelländische Landtag iich noch in der ordentlichen Tagung seiner Legislaturperiode befindet und diese Ta- Wng bisher noch nicht geschloffen ist Die verbotene Sitzung sollte die erste seit dem Amsturz sein.

Protest des Landtags.

Memel, 10. Januar. Gegen das Der» rot der Sitzung des Memelländischen Land­tages, in der dem dem Landtage aufge-

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grenze nicht znlassen werden. Um fehmt Preis werden wir auch nur einen Fad teil pommerellenschen oder oberschlesischen Beben», jene seit Jahrhunderten polnischen Wader, die uns der Sieg de» Rechts und der Gerechtigkeit wieder znrLckgegebe» hat, auf- gtbett. Jeder weih, dah Pole» nicht ohne sie leben kann. Jeder Pole würde auch nicht jne« einzige» Augenblick Überlegen, die Schste» Opfer an Gut und »lut zu bringen, w diese Gebiet« gegen alle Gelüste zu schützen, Mn welcher Seite sie auch kommen möge«. Ich «be die Hoffnung, dah die Einmütigkeit in t« Massen de» polnischen Bolle» da» Aui- «men sinnloser Pläne, wie 1. B. den ustausch de» Korridor» gegen itauen und Memel, unmöglich mache« irb.

Der Minister unterstrich dann das Bestreben lens, zu einem gutnachbarlichen Verhältnis »u Ruhland zu gelangen, schloß seine Rede, indem er der Hoffnung üf eine günstige wirtschaftliche Aera Ausdruck , die eintreten werde, wenn überall erwie­set, dah ein Krieg mit einer allgemeinen tastrophe enden muffe.

«estgrenze eine unerhört starke rill927 Propaganda-Offensive, die nicht nur

, ... Btrneur dies Verbot des Kriegskomman-

4 KredU bauten bestätigt. Wenn der Landtag trotz- «rn tagen sollte, muffe er alle Folgen tra­

gen Tag angesetzte Sitzung des memellän- *' bischen Landtages verbietet. In einem schreiben an das Präsidium hat der Eou-

:ltnben . ... . ......,

und. Set Zuiammentrttt des memellandt chen »V Landtages verboten.

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n «Mi Memel. 10. Januar. Dem Präfiden- og.,BarsMtn des memelländischen Landtags Krauß :iei8ane- ein vom 8. datiertes, vom Kriegs- intoca40/4 Kommandanten der Stadt Me- .itzrel unterzeichnetes Schreiben zuge- - sangen, in dem dieser die auf den heuti-

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i WntotFriedens"-Mlittk

Warschau, 10. Jan. Im Institut für internationale Forschung hielt Aubenmmtster Z a l e s k i gestern abend eine Rede, die allem Ihn die Adresse Deutschlands gerichtet ist und wegen ihrer groben Schärfe w r e eine Bombe gewirkt bat. Der Mtmster betonte zuerst die unbedingte Friedlichkeit der polnischen Aubenvolitik und erklärte weiter:

Obgleich Deutschland Mitglied des Bölker- bnndes ist, entfaltet es gegen unsere

Ng bei« mit Artikel 10 der Bölkerbundssatzung nicht in 1, Einklang zu bringen ist, sondern auch für de« ert Griebe» Polens, io sogar für de» a l l g e m e i- ' »en Frieden höchst gefährlich ist. zch glaube die Meinung de» gesamte» pol-

tounflenen Direktiorium Schwellinus das HL IW Ikisttrauen ausgesprochen und ein Protest 1 LM.S ---------

Segen die widerrechtliche Behinderung des Landtages durch die Militärdiktatur erho- «en werden sollte, hat der Landtag an den ~ «ouverneur des Memelgebietes einen ibstubf I-oiest gerichtet, der von allen anwekenden xneiflrt Abgeordneten der Einheitsfront (Volks- Ull!>®3baitei, Landwirtschaftspartei und Cozial- ^..i..schrieben wor- t ist. Der Protest schliegt:Den dem toi Ariegskommandanten zustehenden Eewalt-

686 Mitteln weichend, legen die unterzeichneten zzAbgeordneten schärfste Verwahrung

Segen dieses in einem Rechtsstaat Unerhörte Vorgeben gegenüber toiet gesetzlichen Körperschaft ein. 1

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Dr. Lurtlus beauftragtVerhandlungen mit den Deirtschnationalen Vie Sozialdemokraten betonen ihre Regierungsbereitjchast

Berlin, 10. Januar. (W.B.) Amt­lich. Der Herr Reichspräsident empfing heute in den Abendstunden den Reichs­wirtschaftsminister Dr. Turtius und er­teilte ihm den Auftrag, zur Neubildung der Reichsregierung. Dr. Curtius nahm den Auftrag entgegen, behielt sich aber feilte endgültige Entschließung über die llebernahme der Kabinettsbildung vor, bis sich das Ergebnis der sofort einzulei- tendev Verhandlungen mit den Fraktio­nen des Reichstages übersetzen läßt.

Berlin, 11. Jan. Zur Betrauung des Reichswirtschaftsministers Dr. Curtius mit der Kabinettsbildung erklärt die Deutsch- nationale Volkspartei, daß der Auftrag, durch Verhandlungen mit der Deutschnatio­nalen Volkspartei eine feste Regierungs­gemeinschaft zu bilden, den einzigen Weg weise, auf dem die Lösung der Regierungs­krise möglich sei. Beim Zentrum hege nun­mehr die Entscheidung, lieber die Haltung des Zentrums gibt dieGermania" keinen Aufschluß; diese weist nur darauf hin, daß der Fraktionsvorstand des Zentrums heute zu dem Versuch des Reichswirtschaftsmi­nisters Dr. Curtius Stellung nehmen werde.

Ar abtoten 9r. Cuttini

Reichswirtschaftsminister Dr. Curtius teilte dem Vertreter des Wolf-Büros über die Aus­führung des vopr Herrn Reichspräsidenten entgegengenommenen Auftrages zur Regie­rungsbildung Folgendes: Der Plan der Großen Kvalation, der vor dem Sturz des Kabinetts Marx die parlamentarische Lage beherrschte, ist durch die bekannten Er­eignisse zerschlagen worden. Stetigkeit der deutschen Politik setzt aber nach wie vor die Bildung einer Mehrheitsregierung voraus. Infolgedessen müssen Brücken nach rechts geschlagen worden. Gras Westarp hat vor dxr Abstimmung über das sozialdemo­kratische Mißtrauensvotum erklärt, datz es sich bei der Stellungnahme der Deutsch­nationalen Dolkspartei nicht um die Regie­rungspolitik handele, sondern lediglich um die Klärung der parlamentarischen Mehrheitsver­hältnisse. Es gilt, auf den Grundlagen der bisherigen Politik der Mitte Gemeinschasts- arbeit mit der Deutschnationalen Dolkspartei zu ermöglichen. Die Presseveröffentlichungen in der letzten Zeit dürfen von diesem.Plane nicht abschrecken. Die Lösung der Krise er­fordert Verhandlungen, der verantwortlichen Instanzen der Parteien. Solche Derhand­lungen von der Mitte nach Rechts zu führen,

bin ich von dem Herrn Reichspräsidenten be­auftragt. Hsenn sie gelangen, werden sie nicht zu einemDesitzbürgerblock" führen. Auch eine Regierung mit den Deutschnativnalen wird das Gemeinwohl und die sozialen Rot- wendigkeiten schützen, wie die bisherige Regie- rung der Mitte.

Ste Erklärung her S. N. S.

TU. B e r l i n, 10. Jan. Der Partei­ausschuß der Sozialdemokrati­schen Partei nahm in seiner heutigen Sitzung nach eingehender Aussprache fol­gende Entschließung an:

Der Parteiausschutz billigt die Haltung der sozialdemokratischen Reichstagsfrak­tion, die bereit war, mitden aufdem Boden der republikantschen Verfassung stehenden Par - <, en in die Reichsregierung ein­zutreten. Der Parteiausschuh hält auch heute an dieser Bereitschaft fest. Er wird dabei zunächst geleitet von der Er­wägung, datz die Politik von Genf und Thory fortgesetzt werden mutz mit dem nächstenZielderBefreiungdes R h e i n l an d e s. Er betont des weiteren die Notwendigkeit, gerade im Jntereffe der Reichswehr selbst ihre Entpaliti- ierung, insbesondere durch v o l Ist ä n - >ige Unterbindung aller Zu- ammenhänge mit den vater- ändischen und Wehrbünden, durchzuführen und sie unter Verzicht auf jede selbständige Politik auf ihre militäri­schen Aufgaben zu beschränken. Der Par- teiausschutz weist auf die dringende Not­wendigkeit hin, die Sozialpolitik fortzu­führen und insbesondere durch schleunigste Verabschiedung des Arbeitszeitgesetzes den Achtstundentag zu sichern.

Dr. Curtius gegen falsche Gerüchte.

fk. Berlin, 11. Jan. Ein Vertreter derTäglichen Rundschau" hatte mit Reichs­wirtschaftsminister Dr. CurtiuS eine Unter­redung, in der Dr. Curtius u. a. sagte: Seit meiner ersten Besprechung mit dem Herrn Reichspräsidenten habe ich an dem Plane festgehalten, eine Regierung von den Demokraten bis zu den Deutschnationalen zu ermöglichen. Ich habe keinerlei Ver­handlungen nach Links eingeleitet oder ge­führt. Der Fraktionsvorstand dec Deutschen Volkspartei hat alle bisherigen Schritte, die sein Vorsitzender und ich unternommen haben, einmütig gebilligt.

Ae Smalsutoleu in Frankreich

DerPetit Parisien" schreibt: Die Kommunisten sind es gewesen, die gestern alle Doraussagen über den Haufen ge­worfen haben. Dank ihrer Stimmen wur­den im Seine-Departement linksstehende Politiker gewühlt.

DasPetit Journal" schreibt: Wenn auch der Tatsache, das) eine sozia­listische Fraktion im Senat sich bilden kann, in gewissem Matze historische Bedeutung beigemessen werden muß, muh man doch feststellen, dah die ungeheure Mehrheit des Senats der Aktion der Regierung der na­tionalen Einheit günstig bleiben wird.

Man kann also bestütigen, daß sich nichts an der politischen Lage geändert hat.

DasOeuvre" schreibt: Ein großer Fortschritt für die Demokratte! Wir ha­ben gewiß einige Verluste zu beklagen, das Gesamtergebnis aber beweist, dah die. po­litische Elite dieses Landes links orientiert bleibt. Der Fortschritt wird durch, den Gewinn von etwa 12 Sitzen gekennzeichnet.1 Was wirb sich aus diesem Ergebnis Tat- . sächliches ergeben? Wir werden eine erste und baldige Gelegenheit haben, das festzu­stellen, wenn es sich darum handelt, den neuen Senatspräsidenten wieder zu wählen. ...... '

DieEre Rondelle" schreibt: In ihrer Gesamtheit bedeuten die Senats­wahlen von gestern einen Ruck nach links. Ihre Bedeutung ist umso größer, als die Abstimmung zu einer Stunde vollzogen' wurde, in der alles unter dem Deckmantel der nationalen Einigkeit für die Entspan­nung arbeitet.

DerQuotidien" schreibt: In ge­wissen Augenblicken scheint man zu glau­ben, daß Frankreich durch den Faschismus angekränkelt fei, baß die Parteien der Re- aktton stärker werden, und daß der Ratio­nalismus in dem Wirrwarr der Rach- kriegszeit sich verstärkt habe. Der gestrige Tag bedeutet ein kategorisches Dementi all dieser beleidigenden Behauptungen.

DerAvenir" gibt den Derlust von 11 Sitzen für die Reiche zu, nimmt aber einen Gewinn von 8 Sitzen für sich in An­spruch. Das sei . eine nicht zu schlechte Bilanz.

DieHumanite" hebt das taktische Eingreifen der Kommunisten bei der Wahl in Paris hervor und erklärt, mit dem Kom- munismus müsse man rechnen, man müsse 'ihn respektieren. Er sei ziemlich'stärk und wisse den Beweis dafür denen zu liefern, die ihn beleidigten und sein Vorhandensein leugneten- -

Das Sternenbanner über Raaasua

Längst hat Nicaragua seine Unabhängigkeit eingebüßt. Amerika ist Herr im Land, wenn auch nicht formell, so doch tatsächlich, die Union besitzt nicht nur bas Gebiet des Ni­caragua-Kanals und zwei Flottenstationen, Corn Island an der Küste des Atlantischen Ozeans unb die Fonsecabai, sie beherrscht die kleine Republik auch militärisch. Wenn jetzt die amerikanischen Marinesoldaten wie­der einmal in der Hauptstadt Managua Mn- zug gehalten haben, so ist dies, vom ameri­kanischen Standpunkt gesehen, nichts weiter als die logische Konsequenz einer langen Ent­wicklung, und selbst die offene Parteinahme für Diaz und gegen den Führer der Liberalen, Sacassa, kann nach allem, was vorange­gangen ist, nicht wundernehmen. Um eine unverhüllte Unterstützung der Konservativen handelt eS sich bei der Entsendung von Streit­kräften nach der Landeshauptstadt ohne jeden Zweifel, denn Sacassa, der bis jetzt sieg­reich geblieben ist, wird durch die Anwesen­heit des amerikanischen Militärs in Managua verhindert, sich in den Besitz der Hauptstadt zu setzen und dadurch seinen Sieg zu krönen. Der alte Streit zwischen den Konservativen und den Liberalen ist damit , wieder zu hellen Flammen angefacht worden: seine relative Bedeutungslosigkeit erhält jedoch dadurch weltpolitischen Charakter, daß hinter lokalen Mfersüchteleien große politische Kräfte stehen, dah sich die Konservattven auf di« Macht der Union stützen können, während sich die Liberalen schon ihrer Weltanschauung wegen der Hilfe des soziallstischen Präsidenten von Mexiko erfreuen dürfen.

Eben dieser Streit zwischen Konservattven und. Liberale«, der sich durch die ganze neuere Geschichte der Republik Nicaragua wie ein roter Faden hindurc^ieht, ist die Urfache. der Managua, einst ein verschlafenes Landstädt» chen. seine Erhebung, zur Hauptstadt ver­dankt.' 'Managua 'war der lachende Dritte in dem endlosen Hader zwischen Leon, dem Feldsttger der Liberalen, und Granada, dem Mittelpunkt der konservativen Kräfte des Lan­des . Die Hochburgen alter Kultur sind heute längst von dem - einstigen Dorf überflügelt, Managua übertrifft die beiden feindlichen Schwesterstädte schon an DevölkerungSzahl um ein Erhebliches. Man kann es bas Can­berra NicaraguaS nennen. Auch die neue au­stralische Hauptstadt, die vor Jahrcht noch ein verlassener Platz in der Wildnis, in diesem Jahr durch die äjebersiedlung der Regierung offiziell zum Haupt deS Commonwealth er­hoben werden wird, verdankt chren Auf­schwung dem Streit zwischen zwei großen Städten, Sidneh und Melbourne, dte beide Metropole des fünften Erdtells werden woll­ten und sich gegenseitig den Dorrang nicht gönnten, sodaß da« Parlament eine neue Hauptstadt wählen mußte. 1 Freilich kann Managua auch auf feine bevorzugte land­schaftliche unb geographische Lage Hinweisen, um seine Erhebung zu rechtfertigen. Bon Leon führt die Msenbahn in etwa vierstün­diger Fahrt durch eine anmutige Geg«id, über weite Grasebenen und durch lichtes Walbland, bis eine Kette von Bulkanen, von dem einsamen Momotombv überragt, in der Ferne erscheint, in dessen Nähe die Haupt­stadt liegt. Di« Dulkane gelten als erloschen, aber noch heute kann man unweit der Haupt­stadt einen erstarrten Lavastrom sehen, m dem die Spuren packter menschlicher Füße festgehalten find. Kurz bevor der Zug an seinem Ziel ankommt,hat der Reisende einen Genuß seltener Art. Or blickt in einen tief in seinen felsigen Ring gebetteten See von toun- derbar grüner Farbe, «S ist der Asesosca, den man mit Recht den schönsten Kratersee der Welt nennt. Der erst« Eindruck, tzen der Fremde von der Hauptstadt de« Landes emp- fängt, ist allerding« nicht der erfreulichste. Managua gilt al« die staubigste Stadt der zentvallrmerikanischen Landbrücke, hier herrscht der weiche, warme, mit vulkanischer Asche ge­mischte Pulverstaub der pazifischen Küste vor. Wenn der Wind vom Meere kommt, ober der Verkehr in den Straßen von Managua seinen Höhepunkt erreicht, wirb er sogar sehr unangenehm, der einzige Vorteil, den man ihm nachsagen kann, ist feine Wirkung als Schalldämpfer. 3n dieser staubigen At­mosphäre, die sich wie eine schwere Last auf die Atmung«organe legt, wirken die offenen . Feuer aus den Straße» al« wahre« Labsal, sie dienen dazu, bi« KüchenckbsLlle jede« Haufe« .zu vernichten.

- Sine Sehenswürdigkeit von höchstem mateti- - scheu Reiz ist der Managuas««. Die blaue Bullankett« im Hintergrund mit dem ehe- l würdigen Kegel de« Momotom?« steigen wie eine scharf geschnittene Silhouette, die tot