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- ksen „regierungslosen Zustand" wohl haben.
IM Kl lieber die Vorgänge, ite der entscheidenden _bis2fl®ftimmung voraufgingen, ist noch folgendes
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Hirteiführern in Verbindung gesetzt hat, so Men wir doch aus den Erfahrungen der letz-
Der Reichstag tritt erst wieder am 19. Ia- uar zusammen, und bis dahin werden wir
|K Abg. Graf W « starb (Di jedoch auch aufgrund der Nachti
Marburger ragesanzetgtt
«zielt werden können. Am Nachmittag trat
*t Vorstand des Zentrums im Reichstag« zu
5^1 «s parlamentarischen Kreisen hört, nicht zu
-i «»arten, datz . ,t dem Weihnachtsfest irgend- reiche Fortschritte in der Lösung der Krisis
wchzutragen: Die Lage war von allem An- g an ä 'Herst kritisch i-b das Kabinett le nur geringe Hoffnung, daß es ihm gern werde, -den konzentrischen Eturman-
E 25 b.
Selbstmord einer Gräfin von Schweinitz.
ff. Berlin, 20. Dez. In einer Pension am Kurfürstendamm stürzte sich gestern abend die 31jährige verwitwete Frau Irene Blecker von Schmeling, eine geborene Komtesse v. Schweinitz, aus dem 4. Stock auf den 6of binab. Sie erlag bald darauf ihren Verletzungen. Als Grund des Selbstmordes werden Familien» zwistigkeiten vermutet.
. Es ist tagsbefpre-
LlmreSzeitung
Volte und
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St. 29$ ei. gaste. Marburg a. Kahn
Der Anzeigenpreis beträgt für den Idgespalt. Zetlenmillimeler 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM, amtlich« und auswärtig« Anzeige« 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz- Vorschrift 60*/, Aufschlag. — Sammelan,eigen 100 •/, Aich schlag. Reklamen der Milli«. 0,40 GM Jeder Rabatt gttl als Barrabatt. Ziel 5 Tag«. Beleg« werd« berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Erfüllungsort Marburg.
1 Soldmark = Dollar.
, ha Jahre, daß noch niemals bei uns eine trise schnell gelöst werden konnte.
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obevheMche Zeitung
FranMsche Truppenverschiebung.
Mörchinge«, 19. Dez. Das hier in Garnison liegende ZSgerbataillon 9 und auch das Iägerbataillon 18 werden demnächst unseren Ort verlassen und Garnison in Antibes bezw. Grasse (französisch-italienische Grenze) beziehen.
' von links und rechts in offener Feld- Uacht abzuwehren. Die Deutschnationalen
emdona MüMat von Alanen
ff. Kowno, 20. Dez. Zum Präsident der Republik Litauen wurde Professor Anton Smetona gewählt. Smetona hat den Eid aus die Verfassung geleistet und die Geschäfte übernommen.
Paris, 18. Dez. (WB.) Nach einer Havasmeldung aus Brüssel hat das litauische Generalkonsulat in Brüssel ein Telegramm ausKowno erhalten, nachdem sich die nationalen Minderheiten der Regierung angeschlossen haben. Die gegen, wärtige politische Lage sei die, datz alle politischen Parteien in der Regierung ver, treten seien, abgesehen von den Sozialisten, die ausgeschiedeu seien.
SnS Sütfgabcgtich angenommen
Newyor , 18. Dez. Das Repräsentantenhaus hat soeben die Rückgabe-Bill angenommen. Das Schicksal des Gesetzes liegt fetzt in Händen des Senats.
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Kongreß der französischen sozialrepublitanischen Partei.
ff. Paris, 20. Dez. In einer Tagesordnung, welche in der Schlußsitzung des sozial- republikanischen Kongreßes angenommen wurde, erklärt die sozialrepublikanische Partei, sie könne dem gegenwärtigen Ministerium ihre Mitarbeit nicht gewähren und stehe nach wie vor zum Kartell der Linken.
deutsche« Rüstungen za suchen.
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Die im vergangenen Jahre werden wir auch diesmal wieder über die Weihnachtszeit hin-
4. die notwendige Zusatzkreditvorlage einzubringen sür die Schaffung des Eadres-Heeres.
Die Kammer beschloß, in die sofortige Beratung dieser Entschlietzung einzutreten. Kriegsminister Painlevö erklärte, daß er erst durch die Verlesung durch den Berichterstatter des Heeresäusschusies hiervon Kenntnis erhalte und dah er im Hinblick auf die schwerwiegenden Folgen dieser Entschlichung diese nur annehmen könne, wenn sie eine Einhaltung, nicht aber ein imperatives Mandat bedeute.
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St. Salbet In Waben
Berlin, 19. Dez. Nach einer Meldung der Dlorgsnb'ätter aus Lissabon hat gestern der frühere Reichskanzler Luther auf seiner Rückreise mit einem Dampfer den Hasen von Lissabon angelaufen. Er wurde an Bord des Dampfers von d-m deutschen Konsul Boretzfch in herzlichster Weise begrüßt.
Ein neuer Anschlag auf Stirne he totrn
fk. Pari«, 20. Dez. Wie die „Chicago Tribüne" aus Barzelona meldet, soll am 18. Dezember in Santander von der dortige» Polizei ein kommunistisch-anarchistisches Komplott gegen Primo de Rivera entdeckt worden sein. Der Hauptver- schwörer, der Leiter der Sicherheitspolizei selbst, sei seines Postens enthoben worde«.
Ersatzwahl in Bt«--><e«.
ff. Paris, 20- Dez. Gestern fand in res die Ersatzwahl für einen verstorbenen republikanisch - demokratischen Abgeordneten statt. Gewählt wurde der unabhängig« republikanische Kandidat Leboeuf mit 32 624 Stimmen gegen den Kommunisten, der 27 480 Stimmen erhielt und für den auch dier Sosial- -demokraten stimmten. - -
z und darauf den Abg. G u 6 r a r d (3-) ’ angen. Erst am Nachmittag um 5 Uhr «schien der Abg. Koch (Dem.), um i/»6 Uhr |et Abg. Müller- Franken und um VJ Uhr
Die Regierungskrise
$«t Reichspräsident, der Sonnabend bereits ersten Schritte unternahm, die sich aus knt Rücktritt der Regierur ergeben, hat ent» «gen anderslautenden Nachrichten am Bor- ag nur den Reichstagsabgeordneten Dr.
Srionb - $ointat6
Ein französischer Berirqterstatter des „Daily Telegraph" berichtet aus Paris, die Erklärung Briands, wonach es keine persönlichen Streitigkeiten mit Poincarö gegeben habe, zeige, daß Briand es bei seiner Rückkehr sür das Beste gehalten habe, sich auf keinen Kampf mit deltz, Premierminister und einigen seiner Kollegen ^inzulaflen, und datz er seine Meinungsverschiedenheiten mit ihnen gegenwärtig beigelegt habe. Diese Meinungsverschiedenheiten würden aber wohl wieder austauchen, sobald das Kabinett in seiner Gesamtheit ausgesordert werd«, Briands Politik bezüglich der sehr wahrscheinlichen deutschen Forderung nach alsbaldiger Räumung des Rheinlandes zu bestätigen.
vom Mai 1927 ab gesetzliche Maßnahmen zu treffen, damit i m M a i 1929 d i e gesamte Heeres- resorm durchgeführt sei,
bereits jetzt im Hinblick auf die zu erwartende Verabschiedung des Gesetzentwurfs über die allgemeine Heeres- reform Aenderungen in den Armeeinheiten vorzuneh» men und
Die französischen Sozialisten verlangten Prüfung der Anschuldigung Scheidemanns.
fk. Paris, 20. Dez. Der Parteioor- ftand der sozialdemokratischen Partei hat gestern beschlosien, den Exekutivausschuß der sozialdemokratischen Internationale um eingehende Prüfung der Anschuldigungen Scheidemanns im Reichstag über die russisch»
Frankreichs Heeresreform
Ist Mm Solgm Oec Sehttte Stbeibtmannb
MKÜIg, W 20. 1926
Im ^dberbesslsche Zettmig" et- ss«W sechsmal wöchentlich, ve» monatlich 2 GM au* ■ ZustellungSgebühr. durch 7" '22^5 DM.Für etwa Infolge gMik«. Maschinen defekt« oder tatet Etetgnisfe «^fallende [fgjjpm wird kein Ersatz go- ier’xs- Verlag d. Dr. §. Hitzerolh^ i dmck der Untd.-Buchd tuckere« d. ; gA, Aug. Koch, Markt 21/2& s Sprecher! Rr. 54. a. Rr. 66. x,sischeckk»nt»l Amt Frankfurt Rr. 6016. — «Sprechzeit w Redaktion dou 10—11 und »1,1—1 Uhr.
Französische Kammer.
Paris, 19. Dez. Die Kammer hat Sonnabend nachmittag die Gelegenheit benutzt, während der Beratung des von ihr abgeänderten Budgets durch den Senat eine Reihe von Gesetzentwürfen zu verabschieden, darunter zwei Gesetzentwürfe betreffend die Zolltarisierung aufgrund des zwischen Frankreich, Belgien und Italien jüngst abgeschlossenen Handelsabkommens, ferner einen Gesetzentwurf betreffend den Zolltarif entsprechend dem französisch-belgischen Handelsabkommen.
Die Kammer hat ferner einen vom Heeresausschutz gestellten Antrag angenommen, die Regierung aufzufordera. gesetzliche Maßnahmen im Hinblick auf die Reorganisierung des Heeres zu ergreifen. Der Berichterstatter des Heeresäusschusies, der radikale Abgeordnete Senac, verlas die Entschließung des Ausschusses, die die Regierung auffordert,
—" ms nur ein provisorisches Reichskabinelt eJT-K hoben. Denn wenn auch der Reichspräsident ' 018 W __ hrti Sta ©rift» ntnnr ffknoTTor» Qn-
Die „Iswestij a" befaßt sich mU den Ereignissen in Litauen und erklärt, diese Ereignisse könnten die litauische Unabhän^chkeit gefährden. Polen, möglicherweise auch einige andere Staaten hätten dabei ihre Hand im Spiele. Die polnische Regierung habe die Vorbereitung des Putsche? in Litauen selbst übernommen, um eine Möglichkeit für die Verwicklung der polnischen Expansionspläne im Osten zu affen v:.b um die Bedingun- gen für eine Beseitigung der Unabhängigkeit Litauens vorzubereiten. Der polnische Generalstab habe mit gewissen zur Regierung Sie« shewitschius opposition-'ll eingestellten Elementen Fühlung genommen und gemeinschaftlich mit ihnen den Plan zu einer militärifchen Umwälzung ausgearbeitet. Die Ereignisse in Litauen könnten den Frieden in Osteuropa gefährden. Die U. S. S. R. könnten es, wenn sie sich auch nicht in die inneren Angelegen» • heilen des litauiscken Volkes elnmifchen wer. den, nicht teilnahmslos hinnehmen, daß die M.thode Zeliknwfkis in euer Gestell zur Vernicytung der Unabhängigkeit Litauens an-eroanbt werde. Die U. S. S. R. erwarteten, datz die polnische Regierung die Aufrich- tigkeit ihrer Behauptung, datz sie danach strebe, den Frieden in Osteuropa zu erhalten durch Tatsachen beweise uns sich jDer Einmischung in den Kampf der litauischen Parteien enthalte.
Die polnische Prelle zu den Ercignissen i« Litauen.
Warschau, 18. Dez. Zn der Beur- teilung des litauischen Umsturzes unterstellen die ausgesprochenen Pilsudskiblätter der litauischen Revolution aggressive gegen Polen gerichtete Ziele, dagegen schildern die rechtsstehenden Zeitungen die Aktion Smetanas als eine rein inner» politische Angelegenheit Litauens. zu der Stellung zu nehmen Polen keine Veranlasiung haben könne. Das Pilsudskiblatt „Kurjer Poranny" berichtet: Das Losungswort, das gestern Kowno erfüllte, war: „Rieder mit Polen!",„Bolschewisten nehmt Wilna!" So spreche man in Kowno über einen bevorstehenden Marsch nach Wilna Der die Regierung unterstützende „Expreß Poranny" hält es für sicher, dah Litauen jetzt zu einer Zweigstelle der deutschen Politik im Baltikum geworden ist und dah der Kurs der polenfeindlichen Politik Litauens neuerlich in das Stadium neutraler Gewalten treten wird Die national« demokratische „Eazetta Warczawska Po- ronna unterstellt ebenfalls dem Umsturz deutschfreundlichen Eharakter, ist aber trotzdem überzeugt, dah nichts Polen zwingen könne, aus der Rolle des ruhigen und wachsamen Beobachters herauszutreten.
Rutsche Volkspartei war bereit, den Deutsch- > r. Zonalen die geforderten Garantien zu ge- losellj ,1L Sie faßte am Freitag vor der entfchei- us 3» ^den Mslimmung einen Beschluß, daß man knmel)r versuchen müsse, die Verhandlungen
. Kbliebenen Fragen. Diese Verhandlungen — Äsen jetzt von einer Regierung geführt wer- bis I» die sich nurmehr eine „geschäftsführende" " «innen kann und deren Autorität infolgedessen
.» in diese Zwischenzeit aber fallen die äußerst Mföroierigen V er Handlungen mit den
«t den Deutschnationalen aufzunehmen. Pa- ^el mit dem Beschluß der Deutschen Volks- Sdei lief eine andere Aktion. Im Laufe des Miiag Vormittag hatte der Reichspräsi- •’M den Grafen Westarp und den Reichs- Äzler Marx empfangen. Es ist anzunehmen, H Herr v. Hindenburg mit dem deutfch-
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8 eftmächten über die in Genf noch offen
J(|J «tonalen Führer die Möglichkeit eines Zu- -- "umengehens der jetzigen Regierungskoalition i;t den Deutfchnationalen erörterte. Der Ge- ■^e einer Verständigung mit den Deutsch- zonalen blieb jedoch in den Anfängen ^en. Das Zentrum insbesondere war der ^nung, daß den Deutschnationalen in die- 81 Augenblick Keine Zusagen gemacht wer- dürften. Ebenso lehnte es aber auch das fofrum ab, noch einmal mit den Sozialbemo- zu verhandeln. So nahm das Schicksal >"en Lauf, und die Regierung stürzte. Tas '8ebnis ist ein heilloser Wirrwarr. ^Mand weiß, was kommen wird. Soviel jedenfalls fest, daß das parlamentarifdje wem wieder einmal aufs schwerste diskredi- worden ist. Es ist doch schon eine sehr 8-eske Sache, daß der Reichstag eine Regung stürzt und dann seelenruhig in die sien geh, ohne sich irgendwelche Gedanken Äder zu machen, was nun geschehen soll. !£ Eindruck dieses Schauspiels im Lande "ktzen dürfte kein günstiger sein.
——:°ntien verlangt, und zwar in der Richtung, id K *6 mit ihnen über den Eintritt in di^ Re- srung verhandelt reiben sollte. Die
- Men — von ihrem parteipolitischen Stand- 18 K Mitt aus fr yieiflicbcrroeife — als Gegen- ;11S- vjiung für eine etwaige Hilfe gegen den so- 'lildemokratischen Mihtrauensantrag ~
Ulig Zf™ Zweck sich bereits am Sonnabend mit
1. Mobilifierungszentren f «Raffen,
SMe Bttorr Wüttruiü
ff. Berlin, 20. Dez. Mehrere Blätter veröffentliihen eine Korrefpondenzrnel- dung, wonach der wegen Ermordung des Oberleutnants Müller (Heinz Dammers) zu 8 Jahren Gefängnis verurteilte Erütte-Lehder feine gegen die Abgeordneten Wulle und Kube gerichtete« Aussage« zurückgevommen habe. Erütte- Lehder hatte die beiden Abgeordneten der Anstiftung zu politischen Attentaten beschuldigt. Oberstaatsanwalt Sethe soll, wie die Korrespondenz berichtet. Erütte-Lehder täglich vernommen habe«, und bei diesen Vernehmungen sei Erütte- Lehder zusammengebrochen und habe gestanden, daß seine Beschuldigungen gegen die Abgeordneten aus der Lust gegriffen seien.